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Manuskript zur Sendung >>> CSH_Manuskript_2020 3rd Nr 2

In dieser Folge der Cannstatt Study Hour mit Christopher Kramp geht es um die Macht des persönlichen Zeugnisses, um Menschen für Gott zu gewinnen. Basierend auf Matthäus 24, Vers 14 wird betont, dass das Evangelium nicht als trockene Theorie, sondern als persönliche Erfahrung weitergegeben werden soll. Beispiele aus der Bibel, wie das von Petrus, unterstreichen die Bedeutung, das eigene Erlebte mit Gott zu teilen.


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Serie: Cannstatt Study Hour 2020 Q3: Freunde für Gott gewinnen

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Transkript

[0:00] Hallo und herzlich willkommen zur Cannstatt Study Hour hier auf www.joelmedia.de. Ein herzliches Willkommen gilt auch allen Zuschauern auf Amazing Discoveries zur zweiten Folge unserer neuen Serie über das gewinnende Zeugnis oder Freunde für Gott gewinnen. Das Thema heute heißt: Gewinnende Zeugen – die Macht des persönlichen Zeugnisses. Wir wollen uns Gedanken darüber machen, wie wir persönlich durch unsere eigene Erfahrung mit Jesus für Gott Menschen gewinnen können und ihnen zeigen können, wie wunderbar ein Leben mit Gott ist. Wir wollen uns damit vorbereiten auf das Bibelgespräch am 11. Juli. Und bevor wir mitten hinein in dieses wirklich praktische und spannende Thema hineintauchen, wollen wir gemeinsam Gott bitten, unsere Gedanken zu lenken. Lasst uns gemeinsam beten.

[1:15] Lieber Vater im Himmel, du hast uns geschaffen, du hast uns durch das Blut Jesu erlöst, du hast uns deinen Heiligen Geist gegeben, damit wir anderen diese guten Nachrichten erzählen. Herr, du wünschst dir so sehr, dass wir mit unserer eigenen Persönlichkeit, mit unseren eigenen Gedanken und Erfahrungen etwas erzählen über dich und das, was wir mit dir erlebt haben. Und Herr, ich bitte dich, dass das Studium jetzt mich und alle, die zuschauen und zuhören, dazu animiert, dass wir ganz offen über das erzählen, was wir mit dir erleben. Das bitten wir im Namen Jesu. Amen.

[1:56] Wir beginnen mit Matthäus 24 und dort Vers 14. Letzte Woche haben wir gesehen, wie wichtig es für Gott ist, was für eine entscheidende Bedeutung es hat, das Zeugnis zu geben. Wir haben gesehen, dass dieses Thema von großer Wichtigkeit ist, weil Gott sich so sehr wünscht, dass möglichst alle Menschen die Wahrheit über ihn erfahren. Und wir haben letztes Mal schon Matthäus 24 Vers 14 gelesen und wollen dort heute noch einmal einhaken und damit überleiten zur Thematik des heutigen Themas. Matthäus 24 Vers 14. Jesus selbst sagt hier in seiner berühmten Endzeitpredigt: Und dieses Evangelium vom Reich wird in der ganzen Welt verkündigt werden. Das haben wir uns letztes Mal angeschaut. Alle Nationen, Stämme, Völker, Sprachen, jeder Mensch soll erfahren, wie Gott wirklich ist. Und jetzt steht hier: zum Zeugnis für alle Heidenvölker, und dann wird das Ende kommen. Wir haben gesehen, Jesus kommt erst dann wieder, wenn alle Menschen das Evangelium gehört haben.

[3:09] Aber hier wird sehr deutlich, dass dieses Evangelium nicht als Theorie, nicht als Wissenschaft, nicht als eine Aneinanderreihung auswendig gelernter Glaubenspunkte gepredigt werden soll, sondern als Zeugnis. Gott hat Menschen und ihr könnt die Bibel von den ersten Seiten bis zum Ende durchblättern und lesen. Auch das Schrifttum von Ellen White. Gott hat niemals Menschen beauftragt, lediglich bloße Theorien zu predigen. Nirgendwo ist er auf diese Idee verfallen, einfache, trockene, abstrakte Theorien einem Menschen einzutrichtern, der die dann wiedergeben soll. Nein, Menschen sind schon immer von Gott beauftragt worden, das zu erzählen, was sie mit ihm erlebt haben. Gott hat Menschen nie beauftragt, Theorien zu predigen. Er hat Menschen beauftragt, Erfahrungen zu berichten und aufgrund dieser Erfahrungen dann die Wahrheiten, die sie durch ihre Erfahrungen mit Gott kennengelernt haben und verstanden haben und auch umgesetzt haben.

[4:23] Wir können da einige Beispiele anschauen, zum Beispiel den Petrus. Petrus sagt uns sehr deutlich im zweiten Brief, den er verfasst hat, in 2. Petrus Kapitel 1 und dort ab Vers 16. Und da macht Petrus diesen Punkt unmissverständlich klar. Er sagt, und er war einer der entscheidenden Apostel, einer der mit der größten Wichtigkeit auch in der Apostelgeschichte, schon in den Evangelien ist er immer derjenige, der spricht und dann auch erhält er einige der wichtigsten Predigten in der Apostelgeschichte am Anfang. Und das heißt hier in 2. Petrus 1 Vers 16: Denn wir sind nicht klug ersonnenen Legenden gefolgt, als wir euch die Macht und Wiederkunft unseres Herrn Jesus Christus wissen ließen, sondern wir sind Augenzeugen seiner herrlichen Majestät gewesen. Petrus sagt sogar, wenn wir über die Wiederkunft reden, obwohl er ja die Wiederkunft als solche noch gar nicht erlebt hat, weil sie ja auch für uns noch in der Zukunft ist, selbst wenn er über die Wiederkunft redet, sagt er Petrus, das ist nicht nur so eine Theorie, die sich irgendjemand ausgedacht hat, die so ersponnen worden ist.


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