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Manuskript zur Sendung >>> 10. Das Schicksal der Verlorenen

In dieser Folge von „Fundament des Glaubens“ beleuchtet Boris Bernhard das Schicksal der Verlorenen und die Natur der Sünde. Er erklärt, wie Sünde zur Trennung von Gott führt und warum Gott die Sünde vernichten möchte, aber nicht den Sünder. Die Ausführungen basieren auf biblischen Texten und beleuchten Gottes Liebe und Gerechtigkeit im Angesicht der Sünde und ihrer Konsequenzen. Es wird die Frage nach ewiger Strafe und dem Wesen des göttlichen Gerichts erörtert und die Hoffnung auf Erlösung durch Jesus Christus betont.


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Serie: Fundament des Glaubens

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Transkript

[5:00] unserem Herrn. Und wir lesen noch einen dritten Text dazu in Römer 5, Vers 12. Darum, gleich wie durch einen Menschen die Sünde in die Welt gekommen ist und durch die Sünde der Tod, so ist der Tod zu allen Menschen hingelangt, weil sie alle gesündigt haben. Sünde bedeutet Rebellion gegen Gott, dass der Mensch nichts mit Gott zu tun haben möchte, dass sich der Mensch trennt von Gott. Das ist nämlich die Folge der Sünde. Und je mehr wir auf sündigen Wegen wandeln, desto weiter entfernen wir uns von Gott. Und Gott ist die Quelle alles Lebens. Er ist das Leben. Und wenn wir uns selber von dieser Quelle abschneiden, wir haben kein Leben aus uns selbst, was wir in den letzten Folgen gelernt haben, ist die einzige Konsequenz, die übrig bleibt, der Tod.

[6:04] Die Sünde ist nicht nur ein Problem für den Sünder allein, sondern die Sünde ist ansteckend. Das heißt, wie oft ist es so, dass wir, wenn wir sehen, dass jemand anderes was tut, dass wir das auch tun. Sei es im Straßenverkehr, wenn jemand rechts abbiegt, wo man eigentlich nur geradeaus fahren darf, dass wir sagen, naja, für das kleine Stück komme ich, ich gehe schnell hinterher. Das sind alltägliche Sachen, die uns passieren, dass, wenn wir jemand anderen übertreten sehen, dass für uns dann die Hemmschwelle auch geringer ist. Und dieses gesellschaftspolitische Phänomen, sage ich mal, ist auch bekannt in der Soziologie, dass, wenn ein Kind auf der Straße großgezogen wird, also als Ausdruck für schlechte Gesellschaft, dann ist die Wahrscheinlichkeit viel, viel höher, dass dieses Kind, dieser Jugendliche Straftaten verüben wird. Ob es Einbrüche sind oder Diebstähle oder Drogenproblematiken. Das heißt, wenn wir bei anderen die Sünde sehen, sinkt die Hemmschwelle für uns selber.

[7:09] Und das ist für Gott nicht hinnehmbar, weil er nicht möchte, dass sich noch mehr Menschen von ihm trennen, weil Gott uns liebt. Das ist wichtig zu verstehen in dem Moment. Und jetzt ist die Frage: Gefällt es Gott? Also, gefällt Gott der Gedanke, dass er die Sünder vernichten muss? Das heißt, er will die Sünde vernichten. Wenn aber die Menschen sagen, ich möchte die Sünde gerne haben in mir, kann Gott sie nicht zerstören, ohne auch den Sünder zu zerstören. Und gefällt Gott der Gedanke, den Sünder zu vernichten?

[7:49] Dazu lasst uns gemeinsam aufschlagen, Hesekiel Kapitel 18, die Verse 23, 31 und 32. Hesekiel Kapitel 18, die Verse 23, 31 und 32. Oder habe ich etwa gefallen am Tod des Gottlosen, spricht Gott, der Herr, und nicht vielmehr daran, dass er sich von seinen Wegen bekehrt und lebt? Werft all eure Treulosigkeiten, die er verübt hat, von euch ab und schafft euch ein neues Herz und einen neuen Geist. Denn warum wollt ihr sterben, ihr vom Haus Israel? Denn ich habe keinen gefallen am Tod dessen, der sterben muss, spricht Gott, der Herr. So kehrt um und tut Buße. Wir sehen, Gott möchte es nicht. Er sagt, bitte kehrt um. Warum wollt ihr sterben? Nicht, weil Gott vernichten möchte den Menschen. Er möchte mit den Menschen zusammenleben, aber er möchte die Sünde vernichten. Er möchte, dass die Sünde irgendwann ein Ende hat. Und er fleht uns quasi an, von der Sünde Abstand zu nehmen, damit er sie vernichten kann, ohne uns mit zu vernichten. Wir sehen, für Gott ist das nichts Schönes.

[9:14] Und er sagt, tut Buße. Ich meine, das hören wir so oft. Was ist Buße überhaupt? Die Bibel beschreibt, dass die Buße eine Herzensumkehr ist. Das heißt, dass ich Dinge, die ich vorher getan habe und überhaupt kein Problem damit hatte, nun in einem neuen Licht sehe, nämlich im Licht der Bibel und sehe, dass Gott das für nicht gut heißt. Und warum heißt er das nicht gut? Nicht, weil er autokratisch ist, sondern weil er mitfühlend ist mit uns. Er möchte nicht, dass wir weiterhin den Weg der Sünde gehen, damit er uns errettet, damit er auf ewig mit uns leben kann.

[9:54] Und jetzt ist die Frage: Ihr kennt bestimmt auch so viele Menschen, die Probleme haben mit einer bestimmten Sache. Sei es immer wieder auf Frauen gucken als Mann oder als Frau, dass man doch zu gerne mal shoppt und vielleicht ein zu starkes Verhältnis an materielle Güter entwickelt hat. Oder, oder, oder. Es gibt so viele Beispiele. Gibt Gott denn überhaupt die Möglichkeit zur Umkehr? Und dazu lasst uns zwei wunderschöne Bibeltexte lesen. Der erste ist in Johannes 3, Vers 16. Das ist ein Text, den viele von uns auswendig können. Johannes 3, Vers 16. Denn so sehr hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen eingeborenen Sohn gab, damit jeder, der an ihn glaubt, nicht verloren geht, sondern das ewige Leben hat.

[10:53] Und der zweite Text ist in 2. Petrus, Kapitel 3, Vers 9. 2. Petrus, Kapitel 3, Vers 9. Der Herr zögert nicht die Verheißung hinaus, wie etliche es für hinauszögern halten, sondern er ist langmütig gegen uns, weil er nicht will, dass jemand verloren gehe, sondern dass jedermann Raum zur Buße habe. Es ist mir schon oft so gegangen, dass, wenn ich Leuten gesagt habe, ich glaube, Jesus kommt wieder. Ich glaube sogar, Jesus möchte bald wiederkommen. Dass man mir dann sagt, das haben doch die Leute schon seit 2000 Jahren gesagt. Schon die ersten Apostel haben gesagt, Jesus kommt bald wieder. Und ich muss sagen, das stimmt. Aber ihr müsst eines verstehen. Gott zögert nicht hinaus, sondern er sieht, da gibt es noch jemanden, der gerettet wird. Es hat nichts mit Vorherbestimmung zu tun, das, was wir in den letzten Folgen schon behandelt haben, sondern etwas mit Vorhersehung.

[12:07] Und ihr müsst euch vorstellen, als Jesus am Kreuz hing auf Golgatha, dann ist vor seinem geistigen Auge die Zukunft der Zeitalter vorangezogen. Er hat die vielen Toten, die angeblich in seinem Namen gefordert wurden, gesehen. Er hat die Weltkriege gesehen. Er hat das Leid, die Trauer von jedem Einzelnen gesehen. Aber er hat auch diesen letzten Menschen gesehen, der sich noch zu ihm bekehren wird und hat gesagt, auf diesen muss ich noch warten. Das zeigt, was Gott für ein persönlicher Gott ist. Dass er sagt, die Zehntausenden, die schon für das Reich gewonnen wurden, die wären nicht vollständig ohne diesen einen.

[13:14] Und liebe Zuschauer, vielleicht bist du diese eine. Wenn du dich angesprochen fühlst in dieser Sache, höre ganz genau hin und schau, ob Gott jemand ist, dem es wert ist, nachzufolgen oder ob er so ist, wie die Kirchen behaupten, ein böser, rachsüchtiger Gott. Die Frage ist jetzt: Gott möchte die Sünde vernichten. Er möchte den Sünder möglichst unangetastet lassen. Wie vernichtet Gott nun letztendlich die Sünde? Dazu lasst uns aufschlagen dem Psalm 37, Vers 20. Wir werden jetzt wieder mehrere Bibeltexte in Folge lesen. Psalm 37, Vers 20. Aber die Gottlosen werden umkommen und die Feinde des Herrn sind wie die Pracht der Auen. Sie vergehen im Rauch, vergehen sie.

[14:10] Und das andere ist in Maleachi Kapitel 3, die Verse 19 bis 21. Maleachi Kapitel 3, die Verse 19 bis 21. Und je nachdem, welche Bibel ihr habt, könnte es auch Maleachi 4, Verse 1 bis 3 sein. Ich nehme es aus der Schlachterbibel und da sind es Maleachi 3, 19 bis 21. Dort steht: Denn siehe, der Tag kommt, brennend wie ein Ofen. Da werden alle Übermütigen und alle, die gesetzlos handeln, wie Stoppeln sein. Und der kommende Tag wird sie verbrennen, spricht der Herr der Herrscher an, so dass ihnen weder Wurzel noch Zweig übrig bleibt. Euch aber, die ihr meinen Namen fürchtet, wird die Sonne der Gerechtigkeit aufgehen und Heilung wird unter ihren Flügeln sein. Und ihr werdet herauskommen und hüpfen wie Kälber aus dem Stall. Und ihr werdet die Gesetzlosen zertreten, denn sie werden wie Asche sein unter euren Fußsohlen. An dem Tag, den ich machen werde, spricht der Herr der Herrscher an. Es ist so, dass wir hier ganz deutlich sehen, sie werden in Rauch verwandelt werden. Das wird Rauch und Asche, das wird das Schicksal der Verlorenen sein. Und das ist ein Schicksal, was man sich nicht wünscht.

[15:30] Und hier ist jetzt die Frage: Spricht die Bibel nicht von dieser ewigen Höllenqual, von dieser Hölle? Lasst uns gemeinsam aufschlagen, Matthäus 25 Vers 46. Matthäus 25 Vers 46. Und sie werden in die ewige Strafe hingehen, die Gerechten aber in das ewige Leben. Wir sehen hier ganz deutlich, Gott spricht von einer ewigen Strafe. Und wir müssen das jetzt in den Kontext ziehen. Wir müssen wirklich diesmal mikroskopisch den Text betrachten. Hier in diesem Text werden zwei Dinge gegenübergestellt. Das erste ist die ewige Strafe und das andere ist das ewige Leben. Der Text spricht tatsächlich nicht davon, dass die Bestrafung oder das Leid oder der Schmerz während der Strafe ewig sein wird, sondern dass Gott hier etwas aufzeigt, nämlich zwei ewige Konsequenzen. Entweder der ewige Tod oder das ewige Leben.

[16:54] Und es gibt tatsächlich Bibelverse, die das belegen. Und das sollten wir uns gemeinsam anschauen, damit wir wirklich verstehen können, wie ist das Wesen Gottes. Denn ein gerechter Gott sagt, für das gleiche Verbrechen gibt es die gleiche Strafe. Und wenn wir jetzt einen Sünder nehmen, zum Beispiel einen, der Diebstahl begeht, er klaut etwas im Wert von 200 Leibbrot, damit wir das durch die Zeitalter hindurch rechnen können. Also 200 Leibbrot. Er bereut nicht, er stirbt und er verdient die Bestrafung. Wenn es die Hölle jetzt schon gäbe und er darin leiden müsste und er hat dieses Verbrechen begangen zur Zeit Jesu, dann würde der gerechte Gott ihm eine Strafe zuteilen, was immer das auch sein möge. Ihr dürft das Strafmaß in dem Moment jetzt selber festlegen. Und jetzt in diesem Jahr stirbt jemand, der nicht bereut hat, nämlich einen Diebstahl für 200 Leibbrot im Gegenwert. Laut der Gerechtigkeit müsste er die gleiche Strafe kriegen wie der andere. Aber dann ist Gott nicht gerecht. Denn nur weil der andere 2000 Jahre vorher geboren wurde, hat er die gleiche Strafe zu erleiden wie der andere. Beide leiden sie in Ewigkeit, aber er leidet schon 2000 Jahre länger. Das ist weder gerecht, noch hat es irgendwas mit Liebe zu tun.

[18:32] Ich habe schon von anderen Leuten gehört: Ich möchte überhaupt keinem Gott folgen, der keine ewige Bestrafung und ewiges Leid für die, die ihn hassen, vorsieht. Ich muss euch wirklich sagen, das ist der Geist Satans, der andere leiden sehen möchte. Ich folge einem Gott, der kein ewiges Leid möchte, der das Universum befreien möchte von Leid.

[19:04] Deshalb lasst uns gemeinsam anschauen, welche Art von Feuer verwendet wird für die, die bestraft werden. Und dazu gehen wir zuerst einmal in Judas Vers 7. Judas hat nur ein Kapitel, deshalb ist es da der Vers 7. Judas Vers 7. Wie Sodom und Gomorra und die umliegenden Städte, die in gleicher Weise wie diese die Unzucht bis zum Äußersten trieben und anderem Fleisch nachgingen, nun als warnendes Beispiel dastehen, indem sie die Strafe eines ewigen Feuers zu erleiden haben. Und der nächste Vers ist in 2. Petrus 2, Vers 6. 2. Petrus, Kapitel 2, Vers 6. Und auch die Städte Sodom und Gomorra einäscherte und so zum Untergang verurteilte, womit er sie künftigen Gottlosen zum warnenden Beispiel setzte.

[20:09] Wir sehen hier, dass die Bestrafung durch ein ewiges Feuer auf Sodom und Gomorra ging. Und wenn wir den biblischen Bericht als Wahrheit ansehen, müssen wir schauen, wo auf der Welt brennen Sodom und Gomorra noch. Wir sehen sie nicht. Hier ist etwas anderes gemeint. Ein ewiges Feuer ist ein Feuer, das absolut verzehrt, bis nichts mehr brennbares übrig ist, bis nur noch Asche und Rauch da ist. Das ist ein ewiges Feuer, bis alles verzehrt ist. Wir sehen am Beispiel von Sodom und Gomorra, dass sie heute nicht mehr brennen, aber dass wir noch nicht mal mehr Überreste von diesen Städten finden. Und wir sehen, dass diese ewige Bestrafung nicht ewiges Leid bedeutet, sondern eine ewige Konsequenz hat. Das ist der wichtige Punkt, den wir an dieser Stelle verstehen müssen, damit wir ganz deutlich sehen können, hier will Gott nicht ein ewiges Leid hervorrufen, sondern er will das Leid beenden. Er will die Sünde beenden. Und wenn die Sünde immer weiter und weiter und weiter leiden würde, und die Sünder, dann würde sie niemals aus dem Universum verbannt werden. Das ist der wichtigste Punkt, den ich verstehen musste, als es darum ging, ist Gott wirklich ein liebevoller Gott?

[21:50] Und jetzt ist die Frage, was ich vorhin schon mal angeschnitten hatte. Was ist das für ein Feuer, was hier angezündet wird, um die Sünder in Asche zu verwandeln? Und dazu lasst uns bitte zwei Bibeltexte aufschlagen. Der erste ist im Psalm 50, Vers 3. Unser Gott kommt und schweigt nicht. Verzehrendes Feuer geht vor ihm her und rings um ihn stürmt es gewaltig. Und jetzt noch Hebräer 12, Vers 29 dazu, Hebräer 12, Vers 29. Denn unser Gott ist ein verzehrendes Feuer. Gott selbst ist dieses Feuer, mit dem die Sünder vernichtet werden. Und weil Gott ewig ist, ist auch dieses Feuer ewig.

[22:58] Gott möchte uns wieder in Einklang mit dem Himmel bringen. Und jetzt stellt euch mal vor, ihr habt doch in eurem Kopf diese Turbokristen, die alles nur recht machen wollen, die immer lächeln, die sich über nichts aufregen. Das hat mich früher wütend gemacht. Und ich habe gesagt, mit denen wollte ich nicht die ganze Zeit zusammen sein. Und genau das weiß Gott. Gott möchte uns verändern, dass wir wieder in Harmonie mit den anderen Welten sind, mit dem Himmel sind, mit den Engeln sind, mit Gott sind. Weil wenn wir diese Harmonie nicht haben, dann ist der Himmel für uns ein Ort, der uns nicht gefallen wird. Dann wären wir tatsächlich in einer Welt gefangen, die wir nicht lieben könnten, weil wir nicht das tun dürfen, was wir gerne tun möchten durch unsere sündige Natur. Und dann wäre das tatsächlich die Hölle auf Ewigkeit.

[24:23] Und deshalb ist es eine Konsequenz der Liebe, dass diese Menschen nicht gerettet werden. Es ist tatsächlich so, dass sich diese Menschen danach sehnen werden, vernichtet zu werden. So seltsam sich das auch anhört. Aber wir sehen in der Offenbarung ganz deutlich, dass die Menschen rufen zu den Steinen und zu den Bergen, fallt über uns. Wir können das angesichts dessen, der kommt, nicht ertragen. Und das ist eine Sache, die wünsche ich mir für keinen einzigen von euch.

[25:04] Wie nennt die Bibel denn diese ewige Vernichtung noch? Dazu schlagen wir auf die Offenbarung 21 und da den Vers 8, Offenbarung Kapitel 21, Vers 8. Und jetzt noch die Offenbarung 14, die Verse 10 bis 14, Offenbarung 14, Vers 10 und 11. So wird auch er von dem Glutwein Gottes trinken, der unvermischt eingeschenkt ist in den Kelch seines Zorns, und er wird mit Feuer und Schwefel gepeinigt werden vor den heiligen Engeln und vor dem Lamm. Und der Rauch ihrer Qual steigt auf von Ewigkeit zu Ewigkeit. Und die, die das Tier und sein Bild anbeten, haben keine Ruhe Tag und Nacht, und wer das Mahlzeichen seines Namens annimmt.

[26:13] Die Trennung von Gott wird auch als der zweite Tod bezeichnet. Dieser zweite Tod. Es gibt auch zwei Auferstehungen, nämlich die Auferstehung zum Leben und die Auferstehung zum Gericht. Da werden wir gleich noch mal ein bisschen näher dazu kommen. Und die Erlösung besteht darin, dass Jesus den zweiten Tod für uns schmeckte. Wenn wir Jesus nachfolgen möchten und diese Einladung annehmen, dann wird dieser zweite Tod durch ihn, durch das Feuer, nicht stattfinden. Und das ist die große Verheißung, die wir haben.

[26:53] Und jetzt ist die Sache, es gibt noch Sünde auf der Welt. Und wir haben beim Millennium auch herausgefunden, dass während des Millenniums Satan immer noch existiert. Jetzt ist die Frage, wann wird die Sünde denn endgültig und schließlich beendet? Und dazu gehen wir in Offenbarung 20, die Verse 7 bis 9. Offenbarung 20, die Verse 7 bis 9. Und wenn die 1000 Jahre vollendet sind, wird der Satan aus seinem Gefängnis losgelassen werden und er wird ausgehen, um die Heidenvölker zu vertilgen, die an den vier Enden der Erde leben, den Gog und den Magog, um sie zum Kampf zu versammeln, deren Zahl wie der Sand am Meer ist. Und sie zogen herauf auf die Fläche des Landes, umringten das Heerlager der Heiligen und der geliebten Stadt und es fiel Feuer von Gott aus dem Himmel herab und verzehrte sie.

[27:54] Nach dem Millennium, wenn die Stadt hinabkommt, das wird übrigens das Thema unserer nächsten Bibelstunde sein. Dann versuchen sie, die Stadt zu belagern und dann werden Sünder und Sünder endgültig vernichtet werden. Und die Frage ist, wird auch Satan zu diesem Zeitpunkt vernichtet werden? Offenbarung gibt darüber keinen Aufschluss. Also wird Satan dann noch weiterleben? Lasst uns hierzu Hesekiel aufschlagen. Hesekiel, Kapitel 28, die Verse 18 und 19, Hesekiel, Kapitel 28, die Verse 18 und 19. Mit deinen vielen Missetaten und durch die Ungerechtigkeit deines Handelns hast du deine Heiligtümer entweiht. Da ließ ich ein Feuer von dir ausgehen, das dich verzehrte, und ich habe dich zu Asche gemacht auf der Erde. Vor den Augen aller, die dich sahen, alle, die dich kennen unter den Völkern, entsetzen sich über dich. Du bist zum Schrecken geworden und du bist für immer dahin.

[29:06] Das ist eine Sache, die wir uns nicht vorstellen können. Wir dürfen eines nicht vergessen. Gott liebt auch Satan, also Luzifer. Satan heißt ja Widersacher. Er liebt ihn, und dies wird für Gott ein fremdes Werk sein, dass er das vernichten muss, was er liebt und was er selbst geschaffen hat. So wichtig ist es ihm, seine Geschöpfe vor der Sünde zu bewahren. Satan kann nicht mehr gerettet werden. Satan ist schon so böse und pervertiert, dass er gar keine Reue mehr haben kann. Und wenn er Reue hätte, wäre das nur aufgrund der Konsequenzen, die ihn drohen, aber keine innere Herzensreue. Wir allerdings haben noch die Möglichkeit dazu.

[30:05] Und wir hatten letztes Mal schon die Frage gestellt: Wird die Sünde noch einmal hervorkommen? Und diese Frage möchte ich noch einmal stellen und Nahum Kapitel 1, die Verse 7 bis 9 mit euch lesen. Nahum 1, die Verse 7 bis 9. Gütig ist der Herr, eine Zuflucht am Tag der Not, und er kennt die, welche auf ihn vertrauen. Aber mit überströmender Flut wird er die Städte jener Widersacher verwüsten und seine Feinde in die Finsternis jagen. Was denkt ihr euch aus gegen den Herrn? Er wird eine gänzliche Zerstörung anrichten. Die Drangsal wird sich nicht zum zweiten Mal erheben.

[30:55] Gott zeigt hier ganz deutlich, dieses Sündenproblem wird ein für allemal gelöst werden. Und warum ein für allemal? Ich glaube, dass Gott ein Schöpfergott ist und dass Gott ein Gott der Liebe ist. Liebe dehnt sich immer weiter aus. Deshalb glaube ich, dass Gott immer weiter schöpfen wird oder erschaffen wird.

[31:19] Und wie ist jetzt die Frage, Lebewesen, die nach diesem Millennium geschaffen werden, wie sollen die wissen, dass Sünde was Schlechtes ist? Sie haben das alles ja nicht mitgekriegt. Die sinnigste Erklärung, die ich jemals gehört habe, ist, dass wir uns das Universum vorstellen müssen wie einen Körper, der arbeitet. Und dass die Sünde ein Bakterium, ein Virus, ein Krankheitserreger in diesem Organismus-Universum war und ist. Und dass wir Menschen, wir wissen, wir werden ein königliches Priestergeschlecht sein. Wir haben die Sünde durchgemacht und können sagen, das ist etwas Schlechtes. Wir sind sozusagen das Immunsystem. Wir sind die Antikörper und die Makrophagen und die anderen weißen Blutkörperchen gegen das Problem der Sünde. Und deshalb wird sie nicht ein zweites Mal aufkommen.

[32:27] Und ich möchte mit euch zum Abschluss noch zwei Bibelfersen lesen. Der erste ist in 5. Mose Kapitel 30, die Verse 19 und 20. 5. Mose Kapitel 30, die Verse 19 und 20. Ich nehme heute Himmel und Erde gegen euch zu Zeugen. Ich habe euch Leben und Tod, Segen und Fluch vorgelegt. So erwähle nun das Leben, damit du lebst, du und deinen Same, indem du den Herrn, deinen Gott liebst, seiner Stimme gehäust und ihm anhängst. Denn das ist dein Leben und bedeutet Verlängerung deiner Tage.

[33:10] Und den zweiten Text, den wir uns anschauen, ist in Judas Kapitel 1, also da gibt es ja nur ein Kapitel. Das ist die Verse 24 und 25. Dem aber, der mächtig genug ist, euch ohne Straucheln zu bewahren und euch unsträflich mit Freuden vor das Angesicht seiner Herrlichkeit zu stellen, dem alleinweisen Gott, unserem Retter gebührt Herrlichkeit und Majestät, Macht und Herrschaft, jetzt und in alle Ewigkeit. Gott hat ausgebreitet Segen und Fluch vor uns. Es ist unsere Entscheidung, was wir tun möchten. Und ich kann euch eines sagen, selbst wenn es für euch jetzt unattraktiv erscheint, bittet Gott darum, im Gebet, dass ihr verändert werdet und er wird euch neue Interessen und alles geben, damit er euch verändern kann, damit er euch fertig machen kann für den Himmel. Diese werden den zweiten Tod nicht schmecken müssen, den Jesus für uns geschmeckt hat.

[34:20] Hast du in diesem Bibelstudium gesehen, dass Gott transparent, offen und ehrlich ist, dass es nicht sein Ziel ist, ewige Qual zu verursachen, sondern dass er ein liebevoller Gott ist? Hast du anerkannt, dass er gerecht ist in seinem Tun? Und bist du bereit, seinem Wort zu vertrauen, um in seiner Gegenwart bestehen zu können? Wenn das dein inniger Wunsch ist und du heute erkannt hast, dass Gott vielleicht doch nicht so schlimm ist, ist, wie du bisher angenommen hast. Tu dir selber den größten Gefallen und gib Gott eine Chance. Ich lade dich ein, gemeinsam mit mir zu unserem liebevollen Gott zu beten. Lieber Vater im Himmel, wir danken dir so sehr für dein Wort. Wir danken dir, dass wir sehen dürfen, wie liebevoll du bist und dass du nicht möchtest, dass wir verloren gehen. Heiland, wenn wir in unser Leben schauen, sehen wir, dass wir Sachen gerne tun, von denen du sagst, dass sie nicht gut sind. Aber Heiland, du hast verheißen, dass du dich darum kümmerst. Ich bitte dich, verändere unsere Herzen so, dass wir die Dinge, die wir bisher gemocht haben, nicht mehr mögen und gib uns Dinge, die es wert sind, geliebt zu werden. Großer Gott, ich bitte dich, vollbringe du dieses Wunder in uns, in jedem Einzelnen von uns. Und auch, wenn wir jetzt noch hadern und zögern. Großer Gott, ich bitte dich, arbeite du weiterhin an uns, dass wir dir nachfolgen in allen Dingen. Großer Gott, so danken wir dir und bitten dich im kostbaren Namen Jesu. Amen.

[36:23] Für das nächste Mal werden wir uns das nächste spannende Thema anschauen, nämlich was erwartet diejenigen nach der Wiederkunft Jesu, nach diesen tausend Jahren. Ein neuer Himmel und eine neue Erde wird dieses Thema sein. Das Thema Nummer 11. Ich wünsche euch eine gesegnete Zeit und wir sehen uns zum nächsten Mal auf www.julmediatv.de Fundament des Glaubens.


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