[0:00] Hallo und herzlich willkommen hier auf www.joelmedia.de zu unserer Reihe "Fundament des Glaubens". Heute mit Teil Nummer 18: Das Heiligtum.
[0:55] Das Heiligtum wurde damals dem Volk Israel gegeben. Und wir sehen auch in den Psalmen, dass der Psalmist sagt: "Dein Weg, oh Gott, ist im Heiligtum." Und wir werden uns anschauen, was das Heiligtum mit uns heute noch zu tun haben könnte.
[1:14] Und bevor wir gemeinsam in das Wort Gottes starten, lade ich euch ein, gemeinsam mit mir zu beten. Lieber Vater im Himmel, wir danken dir für diesen Tag des Lebens. Wir danken dir für die Möglichkeit, heute wieder in deinem Wort zu studieren. Großer Gott, heute geht es um das Heiligtum. Und wir wollen die Dinge erkennen, die du hineingelegt hast, damit wir sehen können, was du uns damit sagen wolltest, was du den Kindern Israel damit sagen wolltest. Heiland, und wir bitten dich, dass, wenn du heute noch eine Botschaft darin hast, dass wir sie mit Freude aufnehmen und wirklich verstehen können. Heiland, dass wir näher zu dir gebracht werden. Großer Gott, so danken wir dir, dass du stets bei uns bist und dass du willig bist zu helfen. Du hast gesagt, dass wir nicht scheuen sollen, wenn es uns an Weisheit mangelt, dich zu fragen. Und darum bitten wir, dass du uns erleuchtest, dass wir nicht im Dunkeln wandeln müssen. Heiland, so danken wir dir und bitten das im kostbaren Namen von Jesus Christus. Amen.
[2:26] Das Heiligtum zeigt ein wenig den Erlösungsplan, den Gott für die Menschheit ausgemacht hat. Und wir werden uns das Stück für Stück anschauen. Das Erste, was wir verstehen müssen, ist, wofür das Heiligtum da war. Das Heiligtum war dafür da, um das Volk von der Sünde zu reinigen. Und wir wissen, dass Jesus Christus dieses bewirkt hat. Das heißt, die zwei sind irgendwie miteinander verbunden. Und wir werden uns anschauen, inwiefern das Heiligtum den Erlösungsplan aufzeigt.
[3:03] Doch zuerst sollten wir uns erinnern und wiederholen, was die Folge der Sünde eigentlich ist. Also wir wissen, dass der Lohn der Sünde der Tod ist. Aber was ist die Folge der Sünde? Und das finden wir in Jesaja Kapitel 59 und dort in Vers 2. Jesaja Kapitel 59, Vers 2.
[3:35] Wir sehen, die Sünde trennt uns von Gott. Das, was früher eine freundschaftliche und liebevolle Beziehung war, ist jetzt Scham und Angst gewichen. Es hat sich etwas verändert. Es war eine Trennung da. Und wir Menschen können diese Trennung nicht überwinden. Sondern Gott musste diese Trennung überwinden.
[4:00] Und es gibt etwas in der Bibel, was Jesus hasst. Es gibt eine einzige Sache, die Jesus hasst. Er ist die Liebe, aber es gibt da etwas. Und das finden wir in Hebräer Kapitel 1, Vers 9. "Du hast Gerechtigkeit geliebt und Gesetzlosigkeit gehasst. Darum hat dich Gott, oh Gott, dein Gott gesalbt mit Freudenöl, mehr als deine Gefährten." Und in 1. Johannes 3, Vers 4 sehen wir, dass die Sünde die Übertretung des Gesetzes ist, beziehungsweise Sünde die Gesetzlosigkeit ist. Deshalb sehen wir daraus: Gott hasst die Sünde. Jesus hasst die Sünde. Und warum hasst er die Sünde? Nämlich das, was er hasst, ist in dem, was er liebt. Er liebt mich und dich und jeden Einzelnen. Und weil die Sünde uns von ihm trennt, deshalb hasst er sie.
[5:15] Und daraus sehen wir Gottes Dilemma. Gottes Dilemma ist, dass die Menschen die Sünde lieben. Aber die Sünde den Menschen von Gott trennt. Und deshalb möchte er das trennen, was er liebt, von dem, was er hasst. Das heißt, er möchte ihnen unser Herz geben, dass wir Sünde hassen und Abstand von ihr nehmen. Das ist das, was Gott möchte. Das ist das, was der Erlösungsplan eigentlich ausmacht.
[5:46] Und lasst uns einmal anschauen, was der Zweck des Heiligtums sein sollte. Gott hatte damit einen bestimmten Zweck verfolgt und den hat er auch gesagt in 2. Mose 25, Vers 8. 2. Mose, Kapitel 25 und dann den Vers 8. Gott hat hier ganz deutlich gemacht, was er haben möchte. Er möchte in der Mitte seines Volkes leben. Er möchte nicht irgendwo sein, über dem Volk wachen und das alles koordinieren und regeln. Nein, er wollte in der Mitte des Volkes wohnen. Deshalb sollte die Stiftshütte auch in der Mitte des Lagers der Israeliten stehen. Und drei Stämme sollten zum Norden hin, drei zum Süden hin, drei zum Westen hin und drei zum Osten hin stehen, dass er wirklich umringt ist von seinem Volk.
[6:48] Und da ist die Frage: Wie sollten sie das gemeinsam bauen? Also wie sollte das aussehen, dieses Heiligtum? Und dazu schlagen wir auf 2. Mose, Kapitel 25, den Vers 9 und dann den Vers 40. 2. Mose, Kapitel 25, Vers 9 und dann Vers 40. "Genau so, wie ich dir das Vorbild der Wohnung und das Vorbild aller ihrer Geräte zeigen werde, so sollt ihr es machen. Und achte sorgfältig darauf, dass du alles genau nach dem Vorbild machst, das dir auf dem Berg gezeigt worden ist."
[7:27] Wir sehen also, Gott hat genau so das Vorbild gemacht und die Leute sollten es genau so nachmachen. Gott hat nicht gesagt: "Mach es in etwa so." Und Gott hat ein Vorbild im Himmel gezeigt, damit wir sehen können, was es damit auf sich hat. Und Gott hat auch die Gegenstände beschrieben, genau wie es aussehen sollte, damit das Volk sich ein Bild machen konnte. Gott hat immer dann Bilder gegeben, wenn er gesagt hat: "Hier ist es wichtig." Und die Menschen sollten es nicht irgendwie vage machen, sondern Gott hat gesagt: "Mach es genau so, das hat noch einen Zweck."
[8:10] Und lasst uns mal die Stiftshütte gemeinsam anschauen. Ich habe hier ein Bild mitgebracht und wir sehen, dass die Stiftshütte aus den drei Teilen besteht: nämlich dem Vorhof, das ist innerhalb der Umzäumung, dem Heiligen, das ist das Zelt, und im Zelt gibt es noch das Allerheiligste. Und draußen im Vorhof sehen wir, dass wir einen Brandopferaltar haben und ein Bronzebecken, wo der Priester hingehen sollte. Und drinnen im Heiligtum haben wir auf der linken Seite den siebenarmigen Leuchter, auf der rechten Seite haben wir den Schaubrotetisch mit den zwölf Schaubroten und hinten vorm Vorhang haben wir den Räucheropferaltar. Und wenn wir jetzt hineingehen hinter den Vorhang in das Allerheiligste, dort finden wir die Bundeslade. Und in der Bundeslade war der Pott mit Manna, es waren die Gesetzestafeln darin und es war darin der Stab des Aaron.
[9:16] Und wir müssen uns jetzt gemeinsam anschauen, wofür das ein Vorbild war. Und dazu schlagen wir gemeinsam auf Hebräer Kapitel 9, die Verse 11 und 12. Hebräer Kapitel 9, die Verse 11 und 12. "Die Hauptsache aber bei dem, was wir sagen, ist: Wir haben einen solchen Hohen Priester, der sich gesetzt hat zur Rechten des Thrones der Majestät im Himmel, ein Diener des Heiligtums und der wahrhaftigen Stiftshütte, die der Herr errichtet hat und nicht ein Mensch. Wenn er sich nämlich auf Erden befände, so wäre er nicht einmal Priester, weil hier die Priester sind, die nach dem Gesetz die Gaben opfern. Diese dienen einem Abbild und Schatten des Himmlischen, gemäß der göttlichen Weisung, die Mose enthielt, als er die Stiftshütte anfertigen sollte. Achte darauf, heißt es nämlich, dass du alles nach dem Vorbild machst, das dir auf dem Berg gezeigt worden ist."
[10:17] Und jetzt Hebräer 9, Verse 11 und 12: "Als aber der Christus kam als ein Hoher Priester der zukünftigen Heilsgüter, ist er durch das größere und vollkommenere Zelt, das nicht mit Händen gemacht, das heißt, nicht von dieser Schöpfung ist, auch nicht mit dem Blut von Böcken und Kälbern, sondern mit seinem eigenen Blut ein für alle Mal in das Heiligtum eingegangen und hat eine ewige Erlösung erwirkt."
[10:43] Wir sehen also, Jesus ist ganz fest verbunden mit diesem Heiligtumsdienst, dass er dieses machen sollte. Jesus ist mit seinem eigenen Blut in das Heiligtum gegangen, das im Himmel ist. Und wir sehen, dass dieses Heiligtum im Himmel das Vorbild ist, das Mose gesehen hat in der Wüste. Das heißt, Gott hat ein Heiligtum im Himmel und hat gesagt: "Mose, schau es dir an." Und Mose sollte genau nach diesem Vorbild ein Heiligtum hier auf der Erde errichten, welches ein Schatten ist auf das im Himmel.
[11:23] Ein Schatten ist ein Abbild, so wie hier hinten an der Tafel seht ihr den Schatten meiner Hand. Und ihr könnt sagen: "Ja, das ist wahrscheinlich eine Hand", aber wir sehen es nicht genau, wir können die Proportionen nicht sehen. Erst wenn man mich selber sieht, kann man sagen: "Okay, so und so ist das." Und genau das wollte Gott damit bezwecken. Er wollte durch den Heiligtumsdienst uns etwas erklären, was dann auf Christus hindeutet.
[11:55] Und was das genau ist, wie dieser formale Ablauf aussehen sollte, sehen wir in 3. Mose Kapitel 1, die Verse 1 bis 5. 3. Mose Kapitel 1, die Verse 1 bis 5. "So sollt ihr eure Opfergabe vom Vieh darbringen und zwar vom Rind und vom Kleinvieh. Das Kleinvieh sind zum Beispiel Ziegen, Böcke und solche Sachen. Ist seine Opfergabe vom Brandopfer vom Rind, so soll er ein makelloses, männliches Tier darbringen. Zum Eingang der Stiftshütte soll er es bringen, damit es ihn wohlgefällig mache vor dem Herrn. Und er soll seine Hand auf den Kopf des Brandopfers stützen. So wird es ihm wohlgefällig angenommen und für ihn Sühnung erwirken. Dann soll er das junge Rind vom Herrn schlachten. Die Söhne Aarons aber, die Priester, sollen das Blut darbringen und es ringsum an den Altar sprengen, der vor der Stiftshütte steht."
[13:00] Hier sehen wir den Ablauf, wie das aussehen sollte, das Ganze. Das heißt, der Israelit, der gesündigt hatte, sollte ein reines, männliches, makelloses Tier nehmen, zum Beispiel ein Rind oder ein Schaf, und sollte damit hineingehen in die Stiftshütte. Und dort kommen sie zum Brandopferaltar. Und dann legt er seine Hände auf den Kopf des Opfertiers und bekennt seine Sünden oder seine Sünde. Und dann muss er das Tier eigenhändig töten und der Priester bringt das Blut ins Heiligtum.
[13:47] Das heißt, meine Sünden werden auf das Tier übertragen. Ein unschuldiges Tier musste sterben, damit die Sünde von mir weg in das Heiligtum geht. Das ist das Sinnbild, das Gott in diesem Dienst zeigen wollte.
[14:08] Und es ist so, ich habe Freunde, die haben einen Reiterhof und auf diesem Reiterhof gibt es zwei Schafe. Und das sind echte Hausschafe. Und zwar, immer wenn wir mit den Hunden Gassi gehen, da oben im Wald entlang, dann kommen die Schafe mit. Die brauchen keine Leine oder ähnliches, die laufen mit. Und die sind so zahm und lieb, da geht mir wirklich das Herz auf, jedes Mal, wenn ich sie sehe. Und wenn ich jetzt bedenke, dass wenn ich eine Sünde begehe, dass eines dieser Tiere wegen meiner Übertretung sterben müsste, das tut mir im Herzen weh. Und selbst wenn ich es einmal hätte tun müssen und nur noch eines der Schafe übrig wäre, ich würde alles daran setzen, nicht mehr zu sündigen, damit das Leben dieses anderen Schafes erhalten bleibt. Das ist die Idee, die eigentlich dahinter stecken sollte.
[15:17] Aber das Volk Israels ist im Laufe der Zeit verroht. Und zwar haben sie gesagt: "Ja, sündige ich halt, aber dafür brauche ich ja nur ein Tier opfern und meine Sünde, das Problem ist gelöst. Danach bin ich rein." Das ist nicht das Bild, das Gott an dieser Stelle in die Herzen der Menschen projizieren wollte.
[15:40] Und inwiefern ist das ein Sinnbild auf den Dienst von Jesu? Das finden wir heraus aufgrund einer Äußerung von Johannes dem Täufer. Und dazu schlag bitte mit mir auf, Johannes Kapitel 1, den Vers 29. Johannes Kapitel 1, Vers 29. "Am folgenden Tag sieht Johannes Jesus auf sich zukommen und spricht: Siehe, das Lamm Gottes, das die Sünde der Welt wegnimmt."
[16:11] Wir sehen ganz deutlich: Jesus ist dieses Lamm, das geopfert wurde für uns. Und tatsächlich ist es so, dass ein Mensch, der sündigt und seine Schuld zu Jesus bringt, Jesus musste dafür mit seinem Blut zahlen. Und dieses Blut kommt ins Allerheiligste. Wir haben eben gesehen, dass Jesus dieser Hohepriester ist. Aber das schauen wir uns noch mal genauer an in Hebräer Kapitel 2, die Verse 17 und 18. Hebräer Kapitel 2, die Verse 17 und 18. "Daher musste er in jeder Hinsicht den Brüdern ähnlich werden, damit er ein barmherziger und treuer Hohepriester würde, in dem, was Gott betrifft, um die Sünden des Volkes zu sühnen. Denn worin er selbst gelitten hat, soll er versucht werden. Als er versucht wurde, kann er denen helfen, die versucht werden."
[17:16] Jesus ist dieser Hohepriester. Und wir sehen, dass Jesus in der Wüste, als er versucht wurde, wirklich schlimme Anfechtungen hatte. Er ist am Ende zusammengebrochen und Engel mussten kommen, um ihm zu dienen, um ihm wieder aufzuhelfen. Das andere Mal ist Jesus zusammengebrochen im Garten Gethsemane. Und das dritte Mal zusammengebrochen ist er dann am Kreuz. Jesus weiß genau, was wir durchmachen. Denn er hat es auch durchgemacht. Er hat es sogar noch viel, viel schlimmer durchgemacht als wir.
[17:54] Und wir wissen, was Jesus hier getan hat. Und hier ist der große Unterschied zwischen einem echten Christenleben und einer, der sich nur als Namenschrist bezeichnet. Und zwar, wenn jemand sein Leben führt, wie er das führen möchte, dann bringt er seine Sünden zu Jesus. Er bekennt seine Sünden und er macht das Opferblut von Jesus für sich geltend. Und dann geht er wieder raus aus dem Heiligtum und sündigt wieder. Und geht dann wieder rein und wieder raus und wieder rein und wieder raus. Das ist es, was ein unerfülltes Christenleben ausmacht. Das ist etwas, was einen leer lässt. Aber nicht so Gott.
[18:46] Gott hat gesagt: "Bleib nicht bei diesem Brandopferaltar, sondern es gibt doch noch weitere Abteilungen des Heiligtums." Und diese Abteilungen will ich jetzt ganz schnell mit euch anschneiden. Und zwar nach dem Brandopferaltar, welches das Kreuz von Jesus darstellt, sein Opfertum hier auf der Erde, sehen wir, dass danach ein Bronzebecken ist, mit Wasser gefüllt, wo wir uns reinigen sollen. Und die Sünde waschen wir ab durch eine bestimmte Handlung. Die hat auch Johannes der Täufer gemacht. Er hat gesagt: "Bekehr dich, tu Buße, tut von euch eure Sünden." Das ist dieses Abwaschen der Sünde.
[19:26] Und dann gehen wir ins Heilige. Da ist die lebendige Beziehung mit Christus. Wir haben den Schaubrotetisch. Und Jesus hat gesagt: "Ich bin das Brot des Lebens." Und er sagte: "Der Mensch lebt nicht vom Brot allein, sondern von jedem Wort, das aus dem Mund Gottes kommt." Das heißt, das tägliche Bibelstudium. Weil in diesem Heiligtum haben wir oftmals, das ist der Begriff Tamid. Tamid ist das hebräische Wort für das tägliche oder das regelmäßige. Oft wird es mit Opfer verglichen. Das heißt, das Brot muss immer da sein. Es muss beständig da sein. Der Leuchter muss immer da sein, soll beständig da sein. Wir wissen, Jesus ist das Licht der Welt. Aber er hat auch gesagt: "Wir sind das Licht der Welt." Das heißt, wir sollen Jesus so darstellen, wie er ist.
[20:20] Wir haben den Räucheropferaltar, welches sind die Gebete, die zu Gott gehen, die täglich zu ihm gehen sollen und nicht zu irgendjemand anderem. Und dann gehen wir ins Allerheiligste, in die absolute Gegenwart Gottes. Wir sehen, dass der Deckel der Bundeslade Gnadenthron heißt. Das ist der Thron Gottes, auf dem er sitzt. Und wenn wir in diesen Thron hineinschauen, da sehen wir, dass das Fundament seiner Herrschaft ist die zwei Steintafeln, die zehn Gebote. Und es ist auch noch drin der Stab des Aaron, mit dem er die Rebellion beendet hat. Und wir sehen den Pott mit Manna, wo wir wieder das Himmelsbrot haben.
[21:07] Wir sehen, das macht ein erfülltes Christsein aus. Wenn ich nicht immer wieder raus und rein gehe und einfach nur meine Sünde zu Jesus bringe und in meinem Leben sich nichts ändert. Das sind Namenschristen. Das ist nicht echtes Christsein. Sondern wenn ich Christus nachfolge, durch die Taufe und dann hinein und täglich Zeit mit ihm verbringe, im Gebet ihn darzustellen, in anderen Leuten zu zeigen und in seinem Wort zu lesen. Das ist das, was erfüllt. Und dann können wir sehen, wer Gott eigentlich ist. Das ist der Weg, den er durch sein Heiligtum zeigen wollte an dieser Stelle.
[21:51] Und lasst uns gemeinsam anschauen, was Jesus als Hoher Priester uns anbietet, für seinen Dienst, den er tut. Und dazu gehen wir in Hebräer Kapitel 4, die Verse 16 und 17. Hebräer Kapitel 4, die Verse 16, 14 bis 16.
[22:35] Das ist das, was Jesus uns anbietet. Jesus möchte, dass wir die Sünden ablegen und dass wir ihm nachfolgen in dieses Heiligtum hinein.
[22:58] Das Heiligtum hat noch viel mehr versteckte Bildbegriffe. Ihr könnt euch auf www.joelmedia.tv.de den Vortrag über das Heiligtum anschauen, auch von mir. Das habe ich an einem Dienstagabend gehalten. Und da sehen wir, was diese einzelnen Gegenstände wirklich bedeuten und dass wir auch Bibelstellen dazu haben. So können wir wirklich die Querverweise nutzen. Nutzt auch auf jeden Fall das PDF, das im Download-Link mit angegeben ist, damit ihr das nachprüfen könnt.
[23:32] Wir sehen, wie Jesus diesen Weg beschritten hat. Er hat sein eigenes Blut hier auf der Erde gegeben. Und er ist mit diesem Blut ins himmlische Heiligtum gegangen. Das ist aktuell seine Aufgabe. Jetzt gerade, im Moment, macht Gott Fürsprache für uns. Jesus als unser Hoher Priester spricht für mich und für dich vor Gott, damit unsere Sünden vergeben sind, damit wir diese Trennwand nicht mehr haben.
[24:15] Und es ist so wichtig, Jesus nachzufolgen, weil wir dadurch verändert werden, dass wir dadurch diesen Hass für die Sünde entwickeln. Und das ist, was es an vielen Christen, also Namenschristen, fehlt. Sie hassen die Sünde nicht. Sie rechtfertigen ihr Tun hiermit und damit. Und es gibt, wenn ich ertappt werde von der Bibel und von meinem Gewissen und vom Heiligen Geist, dass ich etwas Falsches getan habe, dann gibt es genau drei Möglichkeiten, die wir tun können.
[24:51] Das erste ist, mit dieser Spannung zu leben. Und das ist äußerst schwierig. Das machen die wenigsten. Die zweite Möglichkeit ist, Theologie anpassen. Nicht umsonst sagen viele Kirchen mittlerweile, dass Homosexualität vollkommen in Ordnung ist. Aber laut Bibel ist Homosexualität Sünde. Natürlich ist der Mensch, der sie verübt, nicht schlechter als ich. Ich bin genauso ein Sünder. Der Unterschied ist, dass ich gegen meine Sünden kämpfe. Das Anpassen der Theologie, das ist einer der gefährlichsten Dinge, weil wir andere noch mitziehen. Und die dritte Möglichkeit ist, einzulenken. Zu sagen: "Gott, du hast recht, aber alleine komme ich nicht davon los. Ich bin so. Änder du mich bitte." Das ist das, was das Christenleben ausmacht. Das ist das, was Jesus uns anbietet, durch seinen Dienst im Heiligtum vor dem Vater.
[25:58] Unsere Gebete werden gebracht wie das Räucherwerk. Und Jesus' Gebete, wie das von Weihrauch, vermischt sich mit unseren und kommt zu Gott. Das ist das Großartige, was Jesus für uns bereithält. Und ich möchte mit euch zum Abschluss noch Hebräer 7, Vers 24-26 lesen. Hebräer 7, Vers 24-26.
[26:46] Jesus hat ein unübertragbares Priestertum. Er ist derjenige, der für uns einsteht. Er möchte nicht, dass wir verloren gehen. Nimm doch Jesu Geschenk an für dich. Und prüfe nach, ob dein Verhalten, ob dein Leben in Einstimmung mit der Bibel ist. Es liegt an dir, ob du immer wieder raus möchtest und ein neues Schaf opfern möchtest, so wie die Israeliten es getan haben. Es liegt an dir, ob du immer wieder raus möchtest und ein neues Schaf opfern möchtest, so wie die Israeliten es getan haben. Es liegt an dir, ob du immer wieder raus möchtest und ein neues Schaf opfern möchtest. Die Wahl liegt bei dir.
[28:00] Aber das, was dir liebgewonnen ist, und was du jetzt vermeintlich aufgeben musst, ist nicht so schön wie das, was Jesus für dich bereithält. Was in seinem Leben vielleicht nicht gemäß dem Wort Gottes ist, dem kann ich versprechen, dir ist die Macht Gottes und seine Zusicherung der Hilfe gewiss. Deshalb steh dort auf, wo du jetzt bist.
[28:27] Und lass uns gemeinsam den Vater bitten, dass er uns erhält, dass er uns leitet in seine Wahrheit und in seine Weisheit. Lieber Vater im Himmel, wir danken dir für dieses Bibelstudium. Wir danken dir, dass du Mose das genaue Vorbild deines Heiligtums gegeben hast. Dass wir sehen konnten, wie die Reinigung der Sünde im Volk Israel funktioniert hat. Und dass du uns damit ein Vorbild gegeben hast, wie die Reinigung aussehen sollte in der großen Geschichte mit deinem Sohn Jesus, und wie es aussieht in unserem persönlichen Leben. Heiland, dass wir dir nachlaufen durch die verschiedenen Stationen. Und dass wir Tamid, damit wir regelmäßig, beständig mit dir Gemeinschaft haben.
[29:22] Heiland, du bist der Hohepriester, der ein unübertragbares Priestertum hat. Daher wissen wir, dass es heute kein Priestertum gibt. Heiland, wir bitten dich, dass du uns zeigst, wo wir nicht gemäß deiner Worte und deiner Weisheit wandeln. Heiland, du liebst uns, egal was wir tun. Aber du liebst nicht das, was wir tun. So bitten wir dich, Heiland.
[29:52] Heiland, wir bitten dich, dass du uns zeigst, wo wir nicht gemäß deiner Worte und deiner Weisheit wandeln. Heiland, wir bitten dich, dass du uns zeigst, wo wir nicht gemäß deiner Worte und deiner Weisheit wandeln. Heiland, wir bitten dich, dass du uns zeigst, wo wir nicht gemäß deiner Worte und deiner Weisheit wandeln. Heiland, wir bitten dich, dass du uns zeigst, wo wir nicht gemäß deiner Worte und deiner Weisheit wandeln. Heiland, wir bitten dich, dass du uns zeigst, wo wir nicht gemäß deiner Worte und deiner Weisheit wandeln. Heiland, wir bitten dich, erschaffe in uns den Hass an dieser Sache, damit wir frei davon werden. Wir bitten dich, dass du uns zeigst, wo wir nicht gemäß deiner Worte und deiner Weisheit wandeln. Heiland, wir bitten dich, dass du uns zeigst, wo wir nicht gemäß deiner Worte und deiner Weisheit wandeln. Heiland, wir bitten dich.