In dieser Predigt von Boris Bernhard geht es um das Fundament des Glaubens und die Bedeutung von Gesundheit im christlichen Leben. Es wird beleuchtet, wie unser körperliches Wohlbefinden mit unserem geistlichen Zustand zusammenhängt und warum es wichtig ist, auf unseren Körper zu achten. Die Predigt erklärt Gottes ursprünglichen Plan für die Ernährung und wie dieser durch den Sündenfall verändert wurde, und gibt biblische Anleitungen zum Verzehr von Fleisch und anderen Lebensmitteln. Abschließend wird die Verantwortung des Christen im Umgang mit Genussmitteln wie Alkohol thematisiert und die Wichtigkeit von Mäßigung und einem gesunden Lebensstil für den Dienst an Gott und anderen hervorgehoben.
Fundament des Glaubens: 24. Gesundheit
Boris Bernhard · Fundament des Glaubens ·Themen: Bibel, Bibelstudium, Christlicher Lebensstil, GesundheitWeitere Aufnahmen
Serie: Fundament des Glaubens
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Transkript
[1:00] Leben von unserer Gesundheit abhängt. Und darum sollten wir auf unseren Körper Acht geben. Und in diesem Studium werden wir sehen, was die geistlichen Folgen sind, es auf sich zu achten. Und bevor wir das Wort Gottes aufschlagen, lade ich euch ein, mit mir gemeinsam zu beten.
[1:20] Lieber Vater im Himmel, vielen Dank für diesen neuen Tag des Lebens. Vielen Dank, dass du uns heute wieder aufgeweckt hast. Großer Gott, wir danken dir, dass du uns Gesundheit verliehen hast. Und dort, wo wir in Krankheit sind, danken wir, dass du über uns wachst. Heiland, wir danken dir für die Möglichkeit des heutigen Studiums, dass wir sehen und erkennen können, inwiefern unser körperliches Wohlbefinden mit unserem geistlichen Wohlbefinden zusammenhängt. Heiland, ich bitte dich, sei du unser edelster Gast. Hilf du uns zu verstehen, was dein Wort uns sagen möchte. Heiland, damit wir nicht irgendwelchen menschlichen Ideen folgen, sondern dir nachgehen. Großer Gott, so danken wir dir und bitten all das im kostbaren Namen von Jesus Christus. Amen.
[2:16] Wir steigen direkt ein und stellen die Frage, wie viel Gewicht sollten wir überhaupt auf die Gesundheit legen. Und dort gehen wir in den dritten Johannesbrief und dort in den Vers 2. 3. Johannes Vers 2. Mein Lieber, ich wünsche dir in allen Dingen Wohlergehen und Gesundheit, so wie es deiner Seele wohlgeht. Das heißt, das körperliche Wohlbefinden wird hier von Johannes gleichgesetzt mit dem geistlichen Wohlbefinden. Und so ist es doch oft, dass wenn wir richtig krank sind, dass wir uns elend und schlecht fühlen. Ein tolles Beispiel möchte ich hier meine Mutti anführen. Ich kann mich erinnern, in meiner gesamten Kindheit war sie nur zwei oder dreimal so krank, dass sie mir kein Essen mehr machen konnte, sich nicht mehr um mich kümmern konnte. Und als Kind merkst du das sehr schnell, wenn Mama ausfällt. Das heißt, unsere Aufgabe als Christen ist es, anderen zu dienen. Und wenn wir krank sind, so richtig, dann können wir diese Aufgabe nicht mehr ausführen. Und dann leiden wir und schmachten wir so vor uns hin, was ganz natürlich ist. Diesen Schmerz kann man nicht weg argumentieren. Aber das zeigt, wie wichtig Gesundheit ist, auch für unser geistliches Wohlbefinden.
[3:46] Deshalb dieser Einstieg. Und jetzt ist die Frage, warum sollten wir uns überhaupt um unseren Körper kümmern? Ist es nicht Gott, der uns segnet und der sich darum kümmert? Und wenn wir krank werden, dann werden wir halt krank. Ich möchte mit euch dem auf den Grund gehen. Lasst uns gehen in 1. Korinther Kapitel 6, die Verse 19 und 20. 1. Korinther, Kapitel 6, die Verse 19 und 20. Oder wisst ihr nicht, dass euer Leib ein Tempel des in euch wohnenden Heiligen Geistes ist, den ihr von Gott empfangen habt und dass ihr nicht euch selbst gehört? Denn ihr seid teuer erkauft. Darum verherrlicht Gott in eurem Leib und in eurem Geist, die Gott gehören. Das heißt, unser Körper gehört uns nicht. Wir sind teuer erkauft worden von Jesus Christus und dass unser Leib ein Tempel des Heiligen Geistes ist. Also ist es nicht nur eine Wohnstätte, sondern es ist eine heilige Wohnstätte. Ich meine, könnt ihr euch den Tempel von Jerusalem vorstellen? Überall mit Dreck. Das Allerheiligste mit Papierschnipseln überall und Kleidung an der Wand und Flecken. Ich denke nicht. Ich denke, das ist ein Ort, der sauber, der reingehalten werden sollte. Und so auch mit unserem körperlichen Tempel, dass er reingehalten werden soll. Und hier muss ich mir glaube ich selber den Schuh anziehen. Ich werde euch später zeigen, was das bedeutet. Aber es ist so wichtig, sich um seinen Körper zu kümmern.
[5:36] Jetzt ist die Frage, beeinflusst das denn meine geistliche Haltung? Und dort möchte ich mit euch mehrere Bibelstellen aufschlagen. Die sind in Sprüche. Der erste ist Sprüche Kapitel 3, die Verse 7 bis 8. Sprüche Kapitel 3, die Verse 7 bis 8. Halte dich nicht selbst für weise. Fürchte den Herrn und weiche vom Bösen. Das wird deinem Leib Heilung bringen und deine Gebeine erquicken. Und jetzt gehen wir in Sprüche 14, Vers 30. Sprüche 14, Vers 30. Ein gelassenes Herz ist das Leben des Leibes, aber Eifersucht ist Fraß in den Gebeinen. Und Sprüche 17, Vers 22. Ein fröhliches Herz fördert die Genesung, aber ein niedergeschlagener Geist dörrt die Gebeine aus. Das heißt, es gibt eine starke Verbindung zwischen geistlichen Entscheidungen und unserer Gesundheit. Ich kann mich entscheiden, ob ich eifersüchtig sein möchte oder nicht, ob ich vertrauen möchte oder nicht. Das ist eine Entscheidung, die ich treffen kann. Und so hängt meine Gesundheit von meinen Entscheidungen ab. Das heißt, wenn wir keine gute Beziehung zu Gott haben, legen wir ein Fundament für Ungehorsam und wir legen letztendlich ein Fundament auch für Krankheit. Die Wissenschaft hat diesen Zusammenhang vor kurzem erst in Erfahrung gebracht. Es nennt sie die Psychosomatik. Das heißt, so wie unser Geist drauf ist, so wird unser Körper folgen. Das heißt, jemand, der eine Krebsdiagnose hat und todunglücklich ist und sagt, oh nein, ich gebe auf, ich muss sterben, bei dem wird das höchstwahrscheinlich der Fall sein. Aber derjenige, der sagt, nein, auch das überstehe ich, die Kraft ist da. Der hat eine positive Einstellung und das fördert seine Genesung. Diese Psychosomatik ist noch viel, viel stärker in der Beziehung mit Gott. Das könnte man dann fast als Wunderheilungen bezeichnen, was die Wissenschaft dann als starke psychosomatischen Einfluss bezeichnen würde.
[7:53] Das heißt, gleichzeitig fördert die Gesundheit unseren Frieden mit Gott. Das heißt, der Umkehrschluss ist, dass unser körperlicher Zustand einen Einfluss auf unser geistliches Leben hat. Deshalb ist es so wichtig, auf den Körper auf Acht zu geben. Wir gucken uns jetzt gemeinsam an, was Gottes ursprünglicher Plan war für unsere Gesundheit. Dazu gehen wir ganz am Anfang der Bibel in 1. Mose 1, Vers 29. 1. Mose, Kapitel 1, Vers 29. Und Gott sprach, siehe, ich habe euch alles samentragende Gewächs gegeben, das auf der ganzen Erdoberfläche wächst, auch alle Bäume, an denen samentragende Früchte sind, sie sollen euch zur Nahrung dienen. Und jetzt noch Kapitel 2, Vers 15. Und Gott, der Herr, nahm den Menschen und setzte ihn in den Garten Eden, damit ihr ihn bebaue und bewahre. Das heißt, Gottes anfänglicher Plan für unsere Gesundheit hatte zwei Hauptbestandteile. Das eine Mal war richtige Ernährung. Gott hat uns geschaffen und er weiß, was am besten ist für unsere Ernährung. Deshalb hat er gesagt, das samentragende Gewächs und die samentragenden Früchte, die sollen euch zur Ernährung dienen. Und ihr sollt im Garten arbeiten. Das heißt, körperliche Ertüchtigung. Das waren die zwei Hauptbestandteile für die Gesundheit für Adam und Eva. Das war Gottes ursprünglicher Plan und um uns bei Gesundheit zu halten. Und ich meine, das ist doch jedem klar, dass wenn ich eine Zimmerpflanze habe und die mit Coca-Cola gieße, dass sie eingeht. Und warum gebe ich einer Pflanze etwas, das ihr schadet, aber ich nehme etwas, was mir schadet? Weil es doch so gut schmeckt. Und das schmeckt uns nicht von ungefähr so, sondern da sind extra all die Stoffe drin, damit es uns gut schmeckt. Aber es ist höchst ungesund. Bei unserem Auto würden wir nie auf die Idee kommen, wenn wir einen Diesel fahren, ihn mit Benzin zu tanken. Oder umgekehrt, wenn wir einen Benziner fahren, da Diesel rein zu kippen. Auf die Idee würden wir nicht kommen. Wir würden das aus Versehen machen, aber dann würden wir sofort alle Maßnahmen ergreifen, um das rückgängig zu machen. Warum nicht so in unserem Körper?
[10:26] Das heißt, Gottes ursprünglicher Plan ist aus dem Gleichgewicht gekommen. Er hat uns gegeben Früchte, zum Beispiel Obst und Gemüse, was selbst Samen trägt. Er hat uns Nüsse gegeben. Er hat uns Getreide gegeben und Saaten oder Samen. Das durfte der Mensch damals im Paradies essen. Und wie hat sich diese ursprüngliche Ernährung verändert? Das sehen wir in 1. Mose Kapitel 3, nach dem Sündenfall. Und dann die Verse 17 und 18. 1. Mose Kapitel 3, die Verse 17 und 18. Und zu Adam sprach er, weil du der Stimme deiner Frau gehorcht und von dem Baum gegessen hast, von dem ich dir gebot und sprach, du sollst nicht davon essen, so sei der Erdboden verflucht um deinet willen. Mit Mühe sollst du dich davon nähren, dein Leben lang. Dornen und Dieseln soll er dir tragen und du sollst das Gewächs des Feldes essen. Das heißt, Gott hat hier etwas zusätzliches hinzugegeben nach dem Sündenfall und zwar das Gewächs des Feldes, Pflanzen. Das bedeutet, jetzt dürfen auch Pflanzen Teile gegessen werden, wie zum Beispiel Blätter, wie ihr auf dem Bild gesehen habt Salat, Wurzeln, zum Beispiel Kartoffeln, Knollen, Knoblauch und Blumen dürften jetzt gegessen werden, zum Beispiel Artischocken, das ist meine Lieblingsblume zum Essen. Warum hat Gott hier etwas geändert? Weil mit der Sünde etwas eingetreten ist, was Gott so nicht vorgesehen hat und zwar Verfall und Krankheit sind plötzlich in diese Welt gekommen als Folge der Sünde und Gott hat gesagt, ich muss hier noch mehr Ernährung geben, um dagegen zu schützen und gerade diese Sachen, diese Knollen, diese Blätter und so weiter, enthalten viele Mineralstoffe, die wichtig sind für den Kampf gegen Krankheiten. Das heißt, das war Gottes Zusatz für den Menschen, damit er sich gut ernähren kann, damit er gesund bleiben kann.
[12:36] Und jetzt lasst uns noch anschauen, ob Gott überhaupt erlaubt hat, Fleisch zu essen, ob es in Ordnung ist, anhand der Bibel Fleisch zu essen. Und da gehen wir in 3. Mose Kapitel 11, die Verse 1 bis 3. 3. Mose Kapitel 11, die Verse 1 bis 3. Und der Herr redete zu Mose und Aaron und sprach zu ihnen, redet zu den Kindern Israels und sprecht, das sind die Tiere, von denen ihr essen dürft, von allen Tieren auf Erden, alles was ganz gespaltene Klauen und Widerkäut unter den Tieren dürft ihr essen. Und 3. Mose Kapitel 11, die Verse 9 und 10, diese Tür dürft ihr essen von allem, was im Wasser lebt, alles was Flossen und Schuppen hat, im Wasser und im Meer und in den Flüssen, das dürft ihr essen, aber alles was keine Flossen und Schuppen hat, im Meer und in den Flüssen unter allen Getier, das sich in den Wassern regt, von dem allem, was im Wasser lebt, das soll für euch ein Gräuel sein. Und eine dritte Bibelstände finden wir in Jesaja Kapitel 66, die Verse 15 bis 17, denn siehe, der Herr wird im Feuer kommen und seinen Streitwerken wie der Sturmwind, um seinen Zorn in Glut zu verwandeln und seine Drohungen in Feuerflammen, denn mit Feuer und mit seinem Schwert wird der Herr alles Fleisch richten und die vom Herr erschlagenen werden eine große Menge sein. Hier ganz kurzer Einschnitt und zwar hier geht es um die Wiederkunft Jesu, um den Tag des Herrn. Er wird mit Feuer alles vergehen und schaut euch an, was an diesem Tag alles in Feuer vergeht, was das jetzt mit Gesundheit zu tun hat. Wir lesen weiter in den Versen 16 und 17, die sich heiligen und reinigen für die Götzengärten und einer und einer anderen nachlaufen inmitten derer, welche Schweinefleisch, Mäuse und andere Gräuel essen. Alle zusammen sollen sie weggerafft werden, spricht der Herr.
[14:40] Das heißt, Tiere essen wurde seit der Sintflut erlaubt. Woran wissen wir das? Dass dort schon es reine und unreine Tiere gab und zwar es kam immer ein Paar unreine Tiere auf die Arche, aber sieben Paar reine Tiere und Noah durfte von den reinen Tieren essen. Das ist das, was Gott ursprünglich erlaubt hat. Von den Landtieren nur was gespaltene Hufe hat und Wiederkäut. Das liegt daran, weil diese Wiederkäuer nicht so einen hohen Giftstoffanteil hat. Alle anderen Tiere haben einen höheren Giftstoffanteil. Zum Beispiel Hasen käuen zwar wieder, aber haben keine gespaltene Hufe. Wie machen Hasen in der freien Wildbahn das? Und zwar, wenn sie einmal gegessen haben und dann auskoten, dann essen sie das wieder, weil das dann anders verdaut wird. Das heißt, das ist ihre Form des Wiederkäuens. Es geht einmal komplett durch den Darm und dann speisen sie es wieder ein. Das heißt, es ist unsauber in der Ernährung und erhält dadurch einen höheren Anteil von Giftstoffen. Auch bei Schweinen ist es zum Beispiel so. Schweine sind Aas- und Allesfresser und deshalb häufen sich Giftstoffe in ihrem Körper an. Das sehen wir auch bei Raubtieren im Meer. Wenn Algen Quecksilberbelastung haben, dann haben die Tiere, die die Algen fressen, einen zehnmal höheren Quecksilbervergiftungsanteil. Und die Raubfische, die diese Fische dann essen, haben dann einen zehnmal zehn höheren Anteil, nämlich einen hundertfachen Anteil von dem der Algenfrüchte. Da sehen wir, warum Gott das so gemacht hat, weil einfach diese Giftstoffe sich anhäufen. Und was ich interessant fand, dass in Jesaja das Essen von Schweinefleisch, von unreinem Fleisch auf gleicher Ebene gestellt worden ist wie Götzenverehrung. Und das wird daher ersichtlich, weil Götzen einfach ihre Götter angebetet haben, wie sie wollten, ihre Tempel gemacht haben, wie sie meist nach Osten hin. Aber der Tempel des heiligen Geistes, der soll gut bewahrt werden und soll nicht verunreinigt werden von unreinigen Tieren.
[17:12] Das heißt, Tiere dürfen gegessen werden, laut der Bibel. Aber Gott gibt noch eine weitere Einschränkung und die möchte ich mit euch gemeinsam anschauen in 5. Mose Kapitel 12, die Verse 23 bis 25. Nur daran halte fest, dass du nicht das Blut isst, denn das Blut ist das Leben und du sollst das Leben nicht mit dem Fleisch essen. So sollst du es nun nicht essen, sondern auf die Erde sollst du es gießen wie Wasser. Du sollst es nicht essen, damit es dir und deinen Kindern nach dir gut geht, weil du tust, was in den Augen des Herrn Recht ist. Und weiter sehen wir in 3. Mose Kapitel 3, Vers 17. Das ist eine ewige Satzung für eure künftigen Geschlechter an allen euren Wohnorten, dass ihr weder Fett noch Blut essen sollt. Und ich habe noch einen dritten Text für euch in der Apostelgeschichte. Apostelgeschichte 15, 28 und 29. Es hat nämlich dem Heiligen Geist und uns gefallen, euch keine weitere Last aufzuerlegen, außer diesen notwendigen Dingen, dass ihr euch enthaltet von Götzenopfern und von Blut und vom Erstickten und von Unzucht. Wenn ihr euch davon bewahrt, so handelt ihr Recht, lebt wohl.
[18:43] Wir sehen, Gott hat dem Volk Israel auch erlaubt zu essen, auch das Fleisch in Rein und Unrein. Allerdings, sie sollten nicht das Blut essen und sie sollten nicht das Fett essen. Warum? Weil sich im Blut und im Fett die Giftstoffe und Krankheiten ansammeln und gespeichert werden. Das ist so. Ich habe zum Beispiel einen Bekannten, der hat früher Marihuana konsumiert und hat gesagt, in unserem Körper ist das so, dass dieses Marihuana gespeichert wird in den Fettzellen. Und dann, wenn wir irgendwann abnehmen, dass das Marihuana immer noch in unserem Blut nachweisbar ist. Das zeigt, unsere Fettzellen saugen das quasi auf wie nichts anderes. Und so ist es auch bei den Tieren. Und das ist das, was wir essen. Und habt ihr jetzt schon mal ein Stück Fleisch gegessen, das nicht so schön rot und marmoriert ist, sondern trocken und so fahl? Alle sagen, nein, nein, das Rote im Steak, das ist der Fleischsaft. Das stimmt nicht. Denn wenn wir das Tier schächten, also nach jüdischem Schlachtungsrecht zubereiten und ausbluten lassen, dann wird dieses Fleisch ganz fahl und leer, weil das ganze Blut rausgegangen ist. Dieser Fleischsaft ist nichts anderes letztendlich als Blut. Und wenn wir das Blut auslaufen lassen, dann wird das Fleisch von seinem schönen Rot fahl. Und auch die Marmorierung sollte man nicht essen.
[20:14] Das heißt, das ist das, was Gott von uns verlangt. Und zwar nicht, weil er uns strafen möchte und sagt, ihr dürft das nicht und das nicht und das nicht, weil ihr seid sündig und sowieso und überhaupt. Nein, weil er uns Gutes tun will. Er will uns zeigen, Kinder, das ist schlecht für euch und ich verbiete euch das zu eurem Besten. Oder ich sage euch, tut das bitte nicht zu eurem Besten. Wenn ihr es aber doch tut, dann müsst ihr die Folgen selber tragen. Wie oft ist es so, dass wir Christen, wenn wir krank werden, zu Gott schreien und sagen, bitte hilf uns doch. Aber wir vorher immer ungehorsam waren. Das hat was von Pharisäertum, das hat was von Heuchelei an der Stelle. Das heißt, wir sollten auf unseren Körper Acht geben.
[21:10] Und ich möchte auch weg von der Ernährung, ich möchte noch mehr aufzeigen. Was ist denn unsere Verantwortung als Christen? Und da möchte ich mit euch auch mehrere Texte lesen. Den ersten finden wir in Offenbarung Kapitel 1, die Verse 5 und 6. Offenbarung Kapitel 1, die Verse 5 und 6. Er hat uns zu Priestern und Königen gemacht. Und jetzt lasst uns mal anschauen, was Priester und Könige für besondere Aufgaben hatten. 3. Mose Kapitel 10, die Verse 9 bis 11. Noch berauschendes Getränk trinken, wenn ihr in die Stiftshütte geht, damit ihr nicht sterbt. Das sei eine ewige Ordnung für eure künftigen Geschlechter, damit ihr einen Unterschied macht zwischen dem Heiligen und dem Unheiligen, zwischen dem Unreinen und den Reinen, damit ihr die Kinder Israels alle Ordnungen lehrt, die der Herr ihnen durch Mose geredet hat. Und weiter sehen wir in Sprüche Kapitel 31, 4 und 5. Sprüche Kapitel 31, die Verse 4 und 5. Es ziemt sich für Könige nicht, Lemuel. Es ziemt sich für Könige nicht, Wein zu trinken, noch für Fürsten den Hang zu starkem Getränk. Sie könnten über dem Trinken das vorgeschriebene Recht vergessen und die Rechtssache aller geringen Leute verdrehen.
[23:06] Hier sehen wir, wir sind ein königliches Priestergeschlecht und sowohl Priester als auch Könige sollten sich von starkem Getränk, also von alkoholischem Getränk und von Wein fernhalten. Und ihr sagt doch jetzt bestimmt, ja Jesus hat doch auch Wasser in Wein verwandelt. Tatsächlich ist das griechische Wort an dieser Stelle Oinos und es kann beides bedeuten, nämlich Wein und Traubensaft. Beide Übersetzungen sind möglich. Es ist ein und dasselbe Wort dafür. Aber hat zwei unterschiedliche Bedeutungen. Und jetzt habe ich euch die Frage, wenn Jesus Lehre neuer Oinos war, war es dann schon vergoren, wenn es neu war? Wir haben zwar als heutige Bezeichnung auch neuen Wein, was so ein süßer Wein ist und trotzdem Alkohol hat. Das kannten die Hebräer so, aber nicht. Und ist Jesus unser König? Ja. Ist Jesus unser Priester? Ja. Wird er gegen die Satzungen, die er selbst seinen Kindern auferlegt hat, verstoßen? Nein, auf keinen Fall. Deshalb glaube ich durchaus, dass auch im Neuen Testament unter Oinos der Traubensaft gemeint ist. Auch wenn es darum geht, wo empfohlen wird, Oinos zu trinken gegen die Bauchleiden. Das liegt an den Phytochemikalien oder Taminen im Wein, wo viele sagen, deshalb ist der Wein gemeint. Aber tatsächlich sind diese heilsamen Stoffe im Traubensaft noch viel mehr vorhanden. Das heißt, wenn ihr Magenprobleme habt, trinkt ein Glas Traubensaft langsam und es wird besser werden. Werdet ihr sehen, das funktioniert heute noch, dieses natürliche Heilmittel.
[24:58] Das heißt, unsere Verantwortung als Christen ist es genauso wie damals, Gottes Gesetz zu lehren und Recht und Unrecht zu unterscheiden, das Heilige und das Unheilige zu unterscheiden. Deshalb sollten wir uns davon fernhalten. Das ist eine Aufgabe von uns Christen. Auch hier hat sich viel Tradition eingeschlichen, dass nämlich im Laufe der Zeit die Kirchen vergorenen Saft genommen haben und gesagt haben, das ist der Wein, den ihr trinken müsst. Manche vertragen mehr Alkohol, manche weniger. Aber es ist unbestreitbar, dass er die Lage, also die Stimmung verändert und dass er auch Entscheidungen beeinflussen kann. Und wir als Christen sollen immer einen klaren Geist haben, sodass wir nicht beeinflusst werden können. Der Kampf zwischen Gut und Böse ist unsere Emotion, das was ich will, gegen das, was ich weiß, was richtig ist und was ich tun sollte. Und der Alkohol unterstützt nicht den Geist, sondern er unterstützt immer nur das Gefühl. Deshalb sollten wir uns davon fernhalten.
[26:17] Und warum verlangt uns jetzt Gott Mäßigkeit ab in dieser Sache? Da habe ich wieder zwei Texte für euch mitgebracht. Den ersten finden wir in Sprüche Kapitel 3, die Verse 1 und 2. Sprüche Kapitel 3, die Verse 1 und 2. Und den zweiten Text finden wir in Daniel. Daniel Kapitel 1, die Verse 12 bis 17. Da hörte er auf sie in dieser Sache und versuchte es zehn Tage lang mit ihnen. Und nach den zehn Tagen sah man, dass sie besser aussehen und wohlgenährter waren, als die jungen Männer, die von der feinen Speise des Königs aßen. Da nahm der Ausseher ihre feine Speise und den Wein, den sie trinken sollten, weg und gab ihnen Gemüse. Und Gott gab den vier jungen Männern Kenntnis und Verständnis für alle Schriften und Weisheit. Daniel aber machte er verständlich in allen Gesichtern und Träumen.
[27:38] Das heißt, Gott möchte uns einen klaren Verstand geben und deshalb hat er diese Dinge gegeben. Diese Selbstkontrolle, die wir haben, soll uns schützen vor den Angriffen des Satans. Deshalb ist ein gesundes Leben so wichtig, weil wir in seinem Dienst treu bleiben können und uns nicht um uns selber kümmern müssen, um wieder zu Kräften zu kommen, sondern uns um andere kümmern können. Deshalb ist es so wichtig, auf diese Gesundheitsgrundsätze zu handeln.
[28:15] Es gibt einen königlichen Grundsatz, den wir darüber stellen sollten. Den finden wir in 1. Korinther 10 Vers 31. 1. Korinther Kapitel 10 Vers 31. Ob ihr nun esst oder trinkt oder sonst etwas tut, tut alles zur Ehre Gottes. Wir sollen alles zur Ehre Gottes tun. Ich habe in dem Studium, das ihr euch herunterladen könnt, extra bereitgestellt, einige Gesundheitsprinzipien, zum Beispiel neben der Ernährung noch körperliche Ertüchtigung, Wasser zur inneren und äußeren Anwendung und wie das alles in der Bibel auch belegt ist, dass das gesundheitliche Prinzipien sind, gesundheitsfördernde Prinzipien. Tatsächlich ist es so, dass es am Anfang ungewohnt ist, seinen Alltag und sein Leben umzustellen, dass man gesund erlebt. Aber ich kann euch sagen, ich war in den letzten zwei Jahren genau einen Tag krank. Während ich früher, als ich noch gearbeitet habe, zum Beispiel in der Sparkasse, da war ich im Jahr mindestens einen Monat krank. Einfach, weil ich mich so ungesund ernährt habe, weil meine geistliche Einstellung so schlecht war. Und das ist, was Gott uns geben möchte. Gott möchte uns Gesundheit geben. Aber das kann er nur, wenn wir seine Gesetze und seine Gebote behandeln. Genauso wie es moralische Gesetze gibt, gibt es Gesetze der Gesundheit. So wie es physikalische Gesetze gibt. Ich kann nicht erwarten, wenn ich volle Wucht gegen die Wand renne, dass mir nichts passiert. Sondern es ist Ursache und Wirkung. Es ist eine Gesetzmäßigkeit. Und so ist es auch bei unserem Körper. Wenn wir ihn schlecht behandeln und schlechten Input geben, dann kommt nur Schlechtes dabei raus. Und genauso andersrum.
[30:15] Das heißt, wir haben Gesundheitsrisiken und Gesundheitsfaktoren. Das heißt nicht, wenn ich aufhöre zu rauchen, dass ich keinen Krebs bekomme. Aber das Krebsrisiko sinkt dramatisch. Und zusammen mit den anderen Indikatoren, die wir haben, zum Beispiel die Weltgesundheitsorganisation hat gesagt, Fleisch ist krebserregend. Und die Wirtschaft hat einen riesen Aufschrei gemacht, weil Fleisch einfach ein riesengroßer Markt ist. Und die Menschen haben einen Aufschrei gemacht, weil Fleisch einfach nur mal so lecker ist. Die Sache ist die, nach 60 Tagen erneuert sich jede einzelne Geschmacksknospe in unserem Mund. Das heißt, wenn unser Geschmack auf Fleisch getrimmt ist, können wir den umerziehen innerhalb von 60 Tagen. Das ist Arbeit. Aber danach geht es uns besser. Und das ist wissenschaftlich belegt. Das hat nichts mehr mit Glaube oder Aberglaube oder sonst was zu tun. Das ist wissenschaftlich erwiesen durch Studien über Studien über Studien. Ich kann euch hier die China Health Study ans Herz legen. Dort kommen sogar die Adventisten als Volksgruppe vor, die besonders lange leben, weil sie sich an diese Sachen halten. Zum Teil auch aus Tradition und weniger aus Überzeugung. Aber Gott meint es doch gut mit uns. Und deshalb möchte ich mit euch zum Abschluss noch lesen. Johannes Kapitel 10 Vers 10. Der Dieb kommt nur, um zu stehlen und zu töten und zu verderben. Ich bin gekommen, damit sie das Leben haben und damit sie es in Fülle haben.
[31:51] Gott gibt eine klare Anweisung, wie wir unseren Körper behandeln sollten. Er möchte, dass wir in der Lage sind, lang und glücklich in seinem Dienst zu leben. Das ist das, was er sich für uns wünscht. Möchtest du auch eine bessere Gesundheit und mehr Kraft haben, dann folge Gottes Gesundheitsplan für dich. Es sind nicht Verordnungen, die er irgendwann gegeben hat, um seine Macht zu demonstrieren, sondern alles, was Gott tut, dient zu unserem Besten, auch in der Gesundheit. Und wenn du als gutes Beispiel vorangehen möchtest, lade ich dich ein, mit mir gemeinsam zu beten. Und das, was ich am Anfang gesagt habe, wo ich mir den Schuh selber anziehen muss. Ihr seht, ich habe ein wenig zugenommen und ich habe erkannt, das ist nicht gut. Deshalb bin ich jetzt wieder auf Diät und bin wieder beim Sport machen, einfach um das in den Griff zu bekommen, dass ich nicht krank werde, dass ich ein guter und treuer Diener sein kann. Und ich bitte euch, in dieser Sache mir zu folgen, so wie ich Jesus folge, damit wir gemeinsam ein glückliches, längeres Leben führen können, ohne dass, wenn wir alt werden, dass es überall zwackt und zieht und tut und macht. Die Leute früher, wir kennen es aus den Winnetou-Filmen, dass wenn ein alter Indianer-Häuptling gemerkt hat, er stirbt, auf den Berg gegangen ist und dann innerhalb von wenigen Tagen gestorben ist. Und wir heute in unserer Gesellschaft so ein langes Siegtum über Jahre und Jahrzehnte haben, das kannten die Patriarchen der Bibel gar nicht. Sie hatten bis zum Ende ihres Lebens noch viel Körperkraft und dann ist es rapide abgefallen und sie wussten, jetzt sterben sie gleich und dann ist es auch schnell geschehen. Außer jetzt Isaak zum Beispiel, der das auch früher vermutet hat, als es dann war. Aber wir sehen, dass er eine Krankheit hatte, dadurch dass er blind war und nicht mehr gut fühlen konnte, wahrscheinlich Diabetes.
[34:04] Wir sehen also, Gott möchte uns gesund haben und er hat uns den Weg aufgezeigt, wie wir das tun können. Und es liegt an dir, ob du diesen Weg gehen möchtest. Du hast erkannt, dass es wichtig ist, nicht nur für dich, sondern auch für dein geistliches Leben, ja sogar für deine Erlösung. Deshalb bitte mit mir gemeinsam Gott um Hilfe und Kraft.
[34:26] Lieber Vater im Himmel, vielen Dank für dein Wort, vielen Dank, dass du uns gezeigt hast, dass du möchtest, dass wir gesund sind. Wir wollen dich um Verzeihung bitten, dass wir in der Vergangenheit vielleicht nicht so großes Gewicht darauf gelegt haben, dass wir wieder besseres Wissens gehandelt haben. Herr Land, bitte hilf uns, dass wir die Fehler der Vergangenheit nicht wiederholen, sondern dass wir ein neues Leben in dir beginnen, auch in Gesundheit, damit wir treue Diener sein können für dich und für die Menschen, die dich noch nicht kennen. Herr Land, so danken wir dir und bitten all das im kostbaren Namen von Jesus Christus. Amen.
[35:11] Liebe Freunde, vielen Dank fürs Einschalten hier auf www.joelmedia.de und wir sehen uns beim nächsten Studium wieder, wenn es heißt Fundament des Glaubens, dann mit Thema Nummer 25, Christi Botschafter. Dort werden wir uns anschauen, wie Christi Botschafter sich verhalten, was ein Botschafter überhaupt ist, wovon er Botschafter ist, von welchem Land, von welchen Dingen und deshalb lade ich euch beim nächsten Mal wieder dabei zu sein. Ich wünsche euch gottesreichen Segen und eine gesegnete Woche.
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