In dieser Predigt erklärt Boris Bernhard das biblische Konzept der christlichen Haushalterschaft. Er beleuchtet, wie wir unsere Gaben wie Reden und Zeit weise einsetzen und unseren Körper als Tempel Gottes betrachten sollten. Ein zentraler Punkt ist die Bedeutung des Zehnten als Ausdruck der Dankbarkeit und als Mittel zur Bekämpfung von Selbstsucht und Gier, wobei die positiven Auswirkungen auf den Geber betont werden.
Fundament des Glaubens: 26. Christliche Haushalterschaft
Boris Bernhard · Fundament des Glaubens ·Themen: BibelWeitere Aufnahmen
Serie: Fundament des Glaubens
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Transkript
[5:00] sich und sprach: Ihr wisst, dass die Fürsten der Heidenvölker sie unterdrücken und dass die Großen Gewalt über sie ausüben. Unter euch aber soll es nicht so sein, sondern wer unter euch groß werden will, der sei euer Diener und wer unter euch der Erste sein will, der sei euer Knecht. Gleich wie der Sohn des Menschen nicht gekommen ist, um sich dienen zu lassen, sondern um zu dienen und sein Leben zu geben als Lösegeld für viele. Das ist keine neue Idee in der Bibel, das ist tatsächlich eine Idee, die wir schon sehr, sehr früh finden. Mose hat gesagt: Herr, streiche meinen Namen aus dem Buch des Lebens, nur lass sie errettet sein. Und wir wissen, dass Mose einer der demütigsten Menschen war, die jemals gelebt haben. Mose hat alles für das Volk gegeben. Er hat 40 Jahre gedient, bis ihm am Ende der 40 Jahre irgendwann mal der Geduldsfaden gerissen ist. Das ist tatsächlich passiert an dieser Stelle. Das ist auch der Grund, warum Jesus auf die Welt kam. Jesus, Gott, der Herrscher des Universums, ist auf die Erde gekommen, nicht als König, nicht in hoher Stellung, nicht in den hohen Rat hinein, sondern in ganz einfache Verhältnisse, um zu zeigen: Ich bin hier, um zu dienen. Ich, der der Höchste bin, durch einfach das Recht des Schöpfers, komme, um zu dienen. Und zwar meinen Geschöpfen. Das ist der wahre Charakter Christi und diesen Charakter sollen wir widerspiegeln, um der Menschheit Jesus Christus zu zeigen. Dass sie sehen: Das ist doch nicht normal, was die machen. Das ist der Umgang, den Gott sich wünscht.
[7:02] Und wir sollten uns die Gaben einmal anschauen, die wir von Gott bekommen haben. Die erste Gabe ist die Gabe des Redens, und das finden wir zum Beispiel in Kolosser Kapitel 4, Vers 6. Kolosser Kapitel 4, Vers 6: „Euer Wort sei allezeit in Gnade, mit Salz gewürzt, damit ihr wisst, wie ihr jedem Einzelnen antworten sollt.“ Diese Sprachengabe ist eine Gabe, die nicht jeder hat, und jeder, der sie hat, soll sie fürs Evangelium einsetzen. Auf dem Bild, das ich euch gezeigt habe, das ist der Herr Vučić, geboren ohne Arme und Beine, und er hat sich nicht unterkriegen lassen. Er ist einer der gefragtesten Redner in den USA und sogar weltweit für seine Kampagnen. Er hat die Sprachengabe und er benutzt sie, um immer wieder Gott und Jesus in den Mittelpunkt zu rücken.
[8:06] Eine zweite Gabe, die uns verliehen worden ist, ist die Zeit. Das finden wir in Epheser Kapitel 5, die Verse 15 und 16. Epheser Kapitel 5, die Verse 15 und 16: „Seht nun darauf, wie ihr mit Sorgfalt wandelt, nicht als Unweise, sondern als Weise, und kauft die Zeit aus, denn die Tage sind böse.“ Der Faktor Zeit ist eine große Segnung, die wir haben. Wir kennen das, dass wir, wenn wir in unserem Alltagsleben sind, im Jobleben sind, dass wir irgendwie keine Zeit haben, dass wir immer beschäftigt sind, dass, wenn wir üblicherweise nicht wirklich einen Tag mit Gott verbringen, dass wir rund um die Woche irgendwie beschäftigt sind. Und deshalb sagt Gott: „Kauft diese Zeit aus, benutzt sie weise.“ Als ich zum ersten Mal erkannt habe, dass meine Zeit limitiert ist, nicht nur die Lebenszeit, die ich habe, weil jetzt hier was anfängt zu zwicken und da was anfängt zu zwicken, sondern auch meine Schaffenszeit pro Tag begrenzt ist, weil ich auch Schlaf brauche und davon nicht zu wenig. Und ja, dass ich trotzdem was machen möchte. Und dann habe ich angefangen, die Zeitfresser auszuschalten. Dann habe ich aufgehört, auf meinem Handy diese Tagesmeldungen immer zu lesen in den Nachrichten. Ich habe aufgehört, andauernd in meine Chats zu schauen, sondern ich habe bestimmte Zeiten, wo ich mich um meine Chats kümmere und dann bin ich wieder für ein paar Stunden nicht erreichbar. Und genauso bin ich in den sozialen Medien, dass ich nur maximal 30 Minuten pro Tag in meinen sozialen Medien bin. Einfach aus dem Grund, weil sie Zeitfresser sind. Und plötzlich habe ich viel mehr Zeit zur Verfügung, viel mehr Zeit für meine Freunde, viel mehr Zeit für mich, viel mehr Zeit für Gott. Das ist eine Gabe, mit der wir sehr verschwenderisch in aller Regel umgehen. Und ich hatte da eine interessante Diskussion mit einem Freund von mir. Er bezeichnet sich selbst als humanistischen Atheisten, was keine Seltenheit ist hier in Deutschland in der heutigen Zeit. Und dann habe ich ihm dieses Paradox der Zeit einmal erklärt. Da habe ich gesagt: „Schau, was du machst ist, du gehst die ganze Woche arbeiten, um Geld zu verdienen. Und wofür brauchst du dieses Geld? Einmal um zu wohnen, aber dann um Spaß zu haben. Und wann machst du diesen Spaß? Am Wochenende. Und was ist die Eigenschaft von Spaß? Es ist eine Tätigkeit, die man tut, damit die Zeit schneller vergeht. Das ist nämlich eine Folge von Spaß. Das heißt, du arbeitest, um ein möglichst gefühlt kurzes Wochenende zu haben.“ Und er guckte mich an und sagte: „Du hast recht.“ Er kann daran nichts ändern, gar keine Frage, aber das ist das logische Paradox an der Stelle.
[11:28] Der nächste Segen, den wir erhalten haben, den finden wir in 1. Korinther Kapitel 6, die Verse 19 und 20. 1. Korinther Kapitel 6, die Verse 19 und 20: „Oder wisst ihr nicht, dass euer Leib ein Tempel des in euch wohnenden Heiligen Geistes ist, den ihr von Gott empfangen habt und dass ihr nicht euch selbst gehört? Denn ihr seid teuer erkauft. Darum verherrlicht Gott in eurem Leib und in eurem Geist.“ Die gehören Gott. Also auch der Tempel, unser Körper, ist eine Gabe, die wir bekommen haben. Wir sind nicht Eigentümer unseres Körpers, sondern wir sind Haushalter dieses Körpers. Und das hilft uns nur aus christlicher Perspektive einzunorden, ob jetzt zum Beispiel Abtreibungen vollkommen in Ordnung sind. Wir gehen jetzt nicht in die Spezialfälle rein, wie wegen Vergewaltigung oder sowas, sondern wir gehen in den häufigsten Fall rein, nämlich dass man einfach keine Lust auf ein Kind hat. Und das Argument, warum das erlaubt wurde, ist: „Die Frau darf doch selber bestimmen, was sie mit ihrem Körper machen darf.“ Das ist aber nicht, was das christliche Bild ist. Das christliche Bild ist: Unser Körper gehört Gott. Wir sind nur Besitzer, keine Eigentümer. Und wir sollten mit ihm so umgehen, wie Gott es möchte und nicht, wie wir das möchten. Das ist die gleiche Sache bei Drogenproblematiken. Das ist die gleiche Sache bei Genussmitteln. Und das ist die gleiche Sache bei zu viel Essen. Und ihr könnt sehen, da spreche ich mich selber an. Es ist ein harter Kampf, aber es lohnt sich, ihn zu kämpfen. Jedes Mal aufs Neue.
[13:32] Und die Gaben, die uns wahrscheinlich als erstes einfallen, wenn wir über die Gaben Gottes sprechen, die finden wir zum Beispiel in 5. Mose, Kapitel 8, die Verse 10 bis 18. 5. Mose, Kapitel 8, die Verse 10 bis 18.
[18:49] 3. Mose, Kapitel 27, die Verse 30 und 32: „Alle Zehnten des Landes, sowohl von der Saat des Landes als auch von den Früchten der Bäume, gehören dem Herrn. Sie sind dem Herrn heilig. Und was den ganzen Zehnten von Rindern und Schafen betrifft, von allem, was unter deinem Hirtenstab hindurch geht, soll jeweils das zehnte Tier dem Herrn heilig sein.“ Gott hat den Zehnten entwickelt und hat gesagt: Das ist eine Möglichkeit, mir die Dankbarkeit zu zeigen. Und wir haben schon gewusst, wem gehört das alles? Wem gehören die 100 Prozent, die in meinen Aufgabenbereich fallen? Sie gehören Gott. Und meine Aufgabe als Haushalter ist es, den zehnten Teil davon wieder zurückzugeben. So zeige ich meine Treue. Und das ist was Interessantes, das könnt ihr gerne nachforschen. Viele Firmenberater sagen: „Nehmt 10 Prozent eures Gewinns.“ Also sie sprechen zu anderen Firmenchefs, wo es um Firmenphilosophie und allem möglichen geht. Sie sagen: „Nehmt 10 Prozent eures Gewinns und spendet es. Es wird vielfältig zurückkommen.“ Wie das funktioniert, wissen wir nicht, aber es funktioniert. Und das ist diese Methodik, die Gott hier reingelegt hat, dass man gesagt hat: Der Mensch soll nicht nur für sich leben. Und ich habe es in meiner Erfahrung zigmal erlebt, dass, wenn jemand treu den Zehnten gibt, dass Gott ihn nicht fallen lässt. Wenn man wirtschaftliche Reichtümer erwartet, wenn man den Zehnten gibt, das funktioniert nicht. Wir werden dazu kommen, was die Grundeinstellung zum Zehntengeben sein sollte. Aber es ist ein Mittel für uns, um die Selbstsucht und Gier in unserem Herzen zu bekämpfen. Wenn wir einmal verstehen, wie schlimm Selbstsucht ist. Und Selbstsucht ist das einzige Argument zu sagen: „Ich gebe meinen Zehnten nicht.“ Und egal, in welcher Kirche ihr seid, wenn ihr jetzt in der Staatskirche seid und das anhört, dann zahlt ihr ja Kirchensteuer, aber die ist unter 10 Prozent. Schlagt da noch was obendrauf. Gebt Gott, was Gottes ist. Und das soll nicht eine Sache sein, um die Kirchen und kirchliche Organisationen zu subventionieren. Das ist eine Begleiterscheinung, die da einfach mit drin ist. Und es ist nicht meine Aufgabe, über andere zu richten, was sie mit den Geldern machen. Wenn diese Gelder für Sachen verwendet werden, die nicht im Sinne Gottes sind, dann müssen die Zuständigen dafür Rechenschaft ablegen. Das möchte ich nicht tun. Aber meine Aufgabe ist es, treu zu sein und den Zehnten zu entrichten. Und Gier und Habsucht werden aus meinem Herzen verbannt, was mir einfach nicht mehr so wichtig ist.
[22:24] Es werden viele Fragen: Braucht Gott den Zehnten überhaupt? Wozu braucht Gott, dem doch eh alles gehört, warum braucht er ausgerechnet meinen Zehnten? Eine Antwort finden wir in 4. Mose. 4. Mose, Kapitel 18, die Verse 21 bis 28.
[24:10] Wir sehen also, Gott akzeptiert Gaben von uns in Form vom Zehnten. Und der Zehnte im alten Israel sollte an die Priesterschaft gehen. Und die Priester sollten dann an den Hohepriester den Zehnten entrichten. Zu Zeiten Jesu, wenn ich mich nicht täusche, war es so: Das Volk hat an die Priesterschaft den Zehnten gezahlt, die Priesterschaft an den Hohen Rat und der Hohe Rat an den Hohepriester. Und daher konnte man dann sehen, wie das System funktioniert. Hier ist ein System, das Gott überall in die Natur gelegt hat. Man erhält, um zu geben. Und das soll auch im Zehntensystem sein. Dass die Bevölkerung von Gott erhält und ihren Zehnten gibt. Und die Priesterschaft oder die Theologen oder was weiß ich, die erhalten den Zehnten durch die Ordnung Gottes und sollen das wieder abgeben. Und so war es im alten Israel.
[25:28] Und die Frage ist: Sollen wir heute immer noch unseren Zehnten geben? Und dazu schauen wir uns zwei Texte an. Beide im Neuen Testament. Der erste ist in Matthäus 23, Vers 23. Matthäus, Kapitel 23, Vers 23: „Wehe euch, ihr Schriftgelehrten und Pharisäer, ihr Heuchler, dass ihr die Minze und den Anis und den Kümmel verzehntet und das Wichtigere im Gesetz vernachlässigt, nämlich das Recht und das Erbarmen und den Glauben. Diese sollte man tun und jenes nicht lassen.“ Und den zweiten Text finden wir in 1. Korinther, Kapitel 9, die Verse 13 und 14. 1. Korinther, Kapitel 9, die Verse 13 und 14: „Wisst ihr nicht, dass die, welche die heiligen Dienste tun, auch vom Heiligtum essen und dass die, welche am Altar dienen, vom Altar ihren Anteil erhalten? So hat auch der Herr angeordnet, dass die, welche das Evangelium verkündigen, vom Evangelium leben sollen.“ Wir sehen hier einmal aus dem Mund Jesu Christi und aus der Feder Paulus, dass der Zehnte immer noch aktuell ist, dass das immer noch das Mittel ist von Gott, um die Selbstsucht im Herzen herauszureißen und denjenigen die Möglichkeit zu geben, die wirklich Gott von Vollzeit dienen wollen, den Lebensunterhalt ermöglichen.
[27:07] Und ich möchte euch sagen, wie das hier bei uns ist, speziell bei Joel Media TV, ist es so: Wir nehmen keinen Zehnten, weil wir sagen, das muss an die Gemeinschaft der Siebenten-Tags-Adventisten. Wir sind einzig und allein durch Spenden getragen, was die Gläubigen noch zusätzlich geben dürfen. Davon leben wir, weil wir einfach sagen, der Zehnte ist sowas Heiliges. Wir fühlen uns nicht berechtigt, den zu erhalten. Und ich denke, das ist ein gutes Zeichen, dass nämlich niemand sagen kann: „Ich tue diese Arbeit und ich erzähle euch das, um mein Gehalt aufzubessern.“ Das ist nämlich nicht der Fall. Sondern, weil der größte Segen im Zehnten Geben nicht beim Empfänger ist, sondern beim Geber. Und das möchte ich euch mit auf den Weg geben.
[28:06] Denn Gott sagt etwas über die Treue im Zehnten Geben. Ich möchte mit euch da zwei Texte nochmal lesen, einen im Alten Testament, einen im Neuen Testament. Der erste, den finden wir in Maleachi Kapitel 3, die Verse 8 bis 12. Maleachi Kapitel 3, die Verse 8 bis 12.
[28:52] Also Gott hat hier gesagt: „Wenn ihr das tut, dann will ich das tun.“ Und wenn wir es nicht tun, was machen wir? Wir berauben Gott. Weil wir nicht bereit sind, das, was ihm sowieso schon gehört, wieder zurückzugeben.
[29:36] Den zweiten Text aus dem Neuen Testament, das ist um die Herzenseinstellung, die es beim Zehnten gibt. Die finden wir in 2. Korinther Kapitel 9, die Verse 7 und 8. 2. Korinther Kapitel 9, die Verse 7 und 8: „Jeder, wie er es sich im Herzen vornimmt, nicht widerwillig oder gezwungen, denn einen fröhlichen Geber hat Gott lieb. Gott aber ist mächtig, euch jede Gnade im Überfluss zu spenden, sodass ihr in allem, alle Zeit, alle Genüge habt und überreich seid zu jedem guten Werk.“ Das heißt, Gott gibt hier das Versprechen: Ich will euch nicht fallen lassen. Ihr werdet immer zu essen und zu trinken haben und anzuziehen und einen Unterstand über eurem Kopf. Das ist das Versprechen, das Gott gibt. Und deshalb dürfen wir mit fröhlichem Herzen geben, weil wir ihm wirklich vertrauen dürfen, dass das keine Metapher ist, sondern dass wir wirklich wissen: Gott ist da. Gott möchte Überreichsegen aufschütten. Das ist das, was er möchte, das ist, was sein Vaterherz tun will. Aber er hat Einschränkungen gegeben. In der Bibel ist es immer so, dass wir Verheißungen in Anspruch nehmen dürfen, wenn wir die Bedingungen erfüllen. Und das ist das, was das Christentum kaum noch beachtet. Die Segnungen möchte es in Anspruch nehmen, aber nicht die Bedingungen erfüllen. Seid anders, macht diesen Unterschied.
[31:21] Ich möchte zum Abschluss mit euch nochmal zwei Texte lesen. Den ersten finden wir in Matthäus Kapitel 6, die Verse 31 bis 33. „Darum sollt ihr nicht sorgen und sagen: Was werden wir essen? Oder was werden wir trinken? Oder womit werden wir uns kleiden? Denn nach all diesen Dingen trachten die Heiden. Aber euer himmlischer Vater weiß, dass er das alles benötigt. Trachtet vielmehr zuerst nach dem Reich Gottes und nach seiner Gerechtigkeit. So wird euch alles dies zuteil werden.“ Und das zweite finden wir im Klagelieder Kapitel 3, die Verse 22 und 23. Klagelieder Kapitel 3, die Verse 22 und 23: „Gnadenbeweise des Herrn sind, dass wir nicht gänzlich aufgerieben wurden. Denn seine Barmherzigkeit ist nicht zu Ende. Sie ist jeden Morgen neu und deine Treue ist groß.“ Gott ist derjenige, der für unseren Segen Sorge tragen kann. Gott ist der, der es bereitwillig geben möchte. Möchtest du, nachdem du erkannt hast, wem dein Besitz eigentlich gehört, möchtest du Gott weiter folgen und möchtest du diese Herzenstransformation, bei dem es hier darum geht, in deinem Herzen anwenden? Und wenn du sagst: „Ich bin aber jetzt noch kein fröhlicher Geber, warum sollte ich es überhaupt tun?“ Dann bitte Gott darum. Geh im Glauben voran und sag: „Gott, ich habe damit noch keinerlei Erfahrung geschlossen, aber ich möchte diese Erfahrung machen.“ Und ich sage euch eins: Wenn ihr dieses Gebet an den Herrn richtet, ihr werdet sehen, wo euer Segen ist.
[33:24] Ich habe einen guten Freund, der gesagt hat: „Ja, ich habe Gott hier getestet nach Maleachi 3 und er hat gelogen. Mir ist nichts Tolles passiert.“ Ganz im Gegenteil, ich habe meinen Zehnten gegeben und dann bin ich auf der Autobahn gefahren und plötzlich ist meine Hinterachse gebrochen und ich bin ins Schleudern geraten, gegen die Leitplanke über drei Spuren hinweg. Wo war da der Segen Gottes? Ja, du wirst jetzt wahrscheinlich sagen, weil mir nichts passiert ist. Dann sage ich: Ja, weil dir nichts passiert ist. Auf der Autobahn, auf der linken Spur ist dir die Hinterachse gebrochen. Du bist links in die Leitplanke und dann über die ganzen Fahrbahnen zurück auf der anderen Seite und dir ist nichts passiert, kein anderes Auto ist in dich hineingefahren. Was möchtest du denn noch? Er konnte in dem Moment nichts mehr sagen.
[34:24] Meine Bitte an euch: Holt euch dieses Versprechen ab. Stellt Gott auf die Probe an dieser Stelle. Ihr dürft Gott nicht versuchen, aber ihr dürft ihn auf die Probe stellen, ob sein Wort wahrhaftig ist. Gott hat gesagt: „Kommt und rechtet mit mir.“ Versucht es.
[34:50] Ich lade euch ein, noch einmal gemeinsam mit mir zu beten. Lieber Vater im Himmel, vielen Dank für die Möglichkeit. Möglichkeit des Zehnten Gebens. Vielen Dank, dass du uns tagtäglich, wöchentlich und monatlich mit so reichen Segen beschenkst. Heiland, und wir danken dir, dass du eine Möglichkeit gegeben hast, unsere Dankbarkeit in einer bestimmten Form zu zeigen, die uns sogar noch zum Segen wird, indem sie unser selbstsüchtiges, gieriges Herz verändert. Großer Gott, ich bitte dich um Stärke für jeden, der das in der Vergangenheit vielleicht noch nicht gemacht hat, vielleicht auch wieder aufgehört hat, aber jetzt gehört hat, es ist wichtig und aus Liebe zu dir jetzt doch wieder damit anfangen möchte. Heiland, wir bitten dich um deinen Segen, vor allem für diejenigen, die diese Erfahrung noch brauchen. Bitte, Heiland, sei du bei jedem Einzelnen und schenke ihnen deine Gnade und deinen Frieden. So danken wir dir und bitten das im Namen Jesu. Amen.
[36:08] Ich bedanke mich bei euch wieder fürs Einschalten hier auf www.joelmedia.tv bei Fundament des Glaubens und nächstes Mal gehen wir an unser vorerst letztes Thema, das Thema Nummer 27, der große Missionsauftrag, der wirkliche Grund, warum es Christen auf dieser Welt gibt. Bleibt gespannt, bleibt gesegnet und bis zum nächsten Mal.
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