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In dieser Predigt spricht Daniel Pel über das Gebet, das Jesus seine Nachfolger lehrte, das Vaterunser. Er erklärt, wie wichtig es ist, dieses Gebet nicht nur auswendig zu lernen, sondern wirklich zu verstehen und zu leben. Die Predigt beleuchtet den „großen Kampf“ zwischen dem Königreich Gottes und der Welt und wie wir durch das Gebet und die Annahme des himmlischen Königreichs gestärkt werden können. Es wird auch auf die Gefahren moderner Gebetsformen eingegangen, die sich von biblischen Prinzipien entfernen.

In dieser Predigt spricht Daniel Pel über das „schwerste Gebet“, das Vaterunser, und seine Bedeutung im Kontext des großen Kampfes zwischen Gut und Böse. Er beleuchtet die Botschaft Jesu von Umkehr und dem Reich Gottes, die Lehren der Bergpredigt und die tiefe Beziehung, die Gott mit uns sucht. Die Predigt ermutigt dazu, sich von weltlichen Prinzipien abzuwenden und die himmlischen Prinzipien anzunehmen, um Gottes Willen im eigenen Leben sichtbar werden zu lassen.


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Serie: Gefangen im Kreuzfeuer - der Große Kampf und Du!

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Transkript

[0:30] Guten Abend an jeden. Es ist ein großer Segen, wieder einmal in Deutschland zu sein. Es ist nicht das erste Mal, dass wir in Deutschland sind, aber es ist das erste Mal, dass meine Frau und ich hier in der Stadt Stuttgart sind. Unser Wecker ist heute sehr früh gegangen, also viertel nach zwei. Ich bin mir sicher, viele von euch haben zu dieser Zeit noch geschlafen. Aber wir freuen uns natürlich, hier zu sein und mit Brüdern und Schwestern in Christus Gemeinschaft zu haben, das gibt einem neue Energie.

[1:16] Wir freuen uns sehr auf dieses Wochenende und ich hoffe, ihr habt euch den Flyer angeschaut und das Thema dieses Wochenendes. Wir werden uns den großen Kampf anschauen. In diesem großen Kampf sind wir alle irgendwo mit einbegriffen. Wir sind im Kreuzfeuer, sozusagen. Wir haben nicht die Entscheidung getroffen, dort zu sein, es ist einfach so, wir sind einfach. Aber wir werden entdecken, wie dieser große Kampf sich entfaltet und was unsere Rolle in diesem Kampf ist.

[2:04] Ich liebe es, die Bibel zu studieren. Und über die letzten zehn Jahre hinweg haben meine Frau und ich das Privileg gehabt, verschiedene Länder zu bereisen, um das Wort Gottes anderen weiterzugeben. Und vielleicht denkt ihr jetzt, wie kannst du das seit zehn Jahren gemacht haben? Du siehst doch noch so jung aus. Also ich bin 34. Entschuldigung. Das ist sehr anstrengend, weil er versteht Deutsch. 32. Er hat ein bisschen Deutsch in der Schule gehabt und das reicht aus, um mich noch ein bisschen zu überprüfen. Und die letzten zehn Jahre waren wirklich der beste Abschnitt meines Lebens.

[3:12] Ich kann mir nichts Aufregendes vorstellen, als dieses Buch hier zu nehmen, von dem viele denken, es ist gar nicht mehr wirklich relevant. Und es zu nehmen und zu studieren und zu sehen, was es für uns heute zu sagen hat. Wir werden uns heute Abend ein ganz kraftvolles, mächtiges Gebet anschauen, von dem Jesus uns gesagt hat, dass wir es beten sollen. Und ich weiß, wir haben bereits ein Gebet gehört, aber wir wollen noch einmal gemeinsam beten. Und ich lade euch ein, dazu mit mir den Kopf zu neigen.

[3:51] Himmlischer Vater, bitte sei mit uns jetzt an diesem Abend. Ich bitte dich, dass du mit deinem Heiligen Geist uns ansprechen möchtest. Und dass das Gebet, das du deinen Nachfolgern gegeben hast, dass es auch unser Gebet wird und unsere Erfahrung. Das bitte ich im Namen Jesu. Amen.

[4:18] Also, wenn ihr eure Bibeln dabei habt, wovon ich ausgehe, was ich hoffe, und wenn ihr keine habt, dann stellt sicher, dass ihr nebenan jemandem sitzt, der eine hat. Und wir haben sicherlich auch einige dahinten noch, die wir austeilen können, falls es an welchen mangelt. Ich möchte euch einladen, das erste neutestamentliche Buch aufzuschlagen, das Buch Matthäus. Das Buch wurde natürlich von einem Jungen, der den Namen Matthäus genannt hat. Matthäus war ein Zolleintreiber. Er hat im ersten Jahrhundert für die römische Regierung gearbeitet. Er hat es gemocht, Leute zu betrügen, um ein bisschen extra Geld noch zu verdienen. Und das war die Art und Weise, wie er sein Leben verbracht hat, das war seine Karriere.

[5:22] Und dann kommt dieser junge Rabbi, der sich Jesus nannte. Und er predigt über das Königreich Gottes, das Königreich des Himmels. Und Matthäus hört diese Predigt an von Jesus. Und er ist ganz außer sich, als er diese Offenbarung eines ganz anderen Königreiches erfasst. Und er realisiert, dass dieses Königreich, das Jesus dort erklärt, da möchte er auch gern Teil davon sein. Und als Jesus dann zu Matthäus sagt, folge mir. Da hat Matthäus diesen Zöllnertisch beiseite gelassen, hat ihn zurückgelassen und Jesus nachgefolgt. Das war eine komplette Neuorientierung in seinem Leben. Und wisst ihr, dass wenn ihr Jesus trefft, dann wird sich euer Leben ganz neu orientieren. Gott nimmt uns dort, wo wir sind. Das ist wie ein Töpfer, der den Ton nimmt. Und dann ist es wie der Töpfer, der diesen Ton nimmt und formt und damit arbeitet. Und so nimmt Gott unser Leben und formt es und gestaltet es. Und es ist eine ganz wunderbare Sache. Es ist nicht immer ganz einfach. Der Weg, Jesus nachzufolgen, ist nicht immer das einfachste im Leben. Aber es ist ein Leben, das Sinn macht, das einen Zweck hat.

[7:28] Also hat Matthäus jetzt die Geschichte von Jesus aufgeschrieben. Die natürlich in vieler Hinsicht seine eigene Geschichte ist. Es ist seine Geschichte, wie er Gott im Fleisch getroffen hat. So im allerersten Kapitel von Matthäus. Da beschreibt Matthäus, wie Jesus als der Sohn Gottes, ein Baby wurde, das mitten unter uns gelebt hat. Und wie die Engel Gottes seine Geburt angekündigt haben. Dann wenn er zum zweiten Kapitel kommt. Da beschreibt er, wie das Leben dieses kleinen Babys jetzt in Gefahr gekommen ist. Da gibt es einen irdischen König. Der glaubt, dass ich um einen Rivalen handeln könnte. Also versucht Herodes, Jesus zu töten. Aber durch einen Traum wird sein irdischer Vater Josef gewarnt und sie gehen für einige Zeit nach Ägypten.

[8:42] Und wenn er dann zu Matthäus 3 kommt. Wir wissen ja nicht allzu viel über das Heranwachsen von Jesus. Aber in Matthäus 3 wird uns jetzt Jesus vorgestellt, als ein erwachsener Mann, der seine öffentliche Botschaft beginnt. Und ihr kennt wahrscheinlich den Menschen Johannes den Täufer. Er hat die Täufergemeinde gegründet. Aber er hat damit angefangen, Leute zu taufen. Was bedeutet es getauft zu werden? Es bedeutet, dass man sein altes Leben im Wasser zurücklässt und als neue Person aus dem Wasser herauskommt. Als dieses Taufen hier vor sich geht. Da predigt Johannes eine Botschaft. Da kommt jemand nach mir, sagt Johannes. Von dem ich nicht einmal würdig bin, seine Sandalen zu öffnen. Und als Jesus hier jetzt auftritt. Da zeigt Johannes auf Jesus. Er sagt, seht das Lamm Gottes, das der Sünde Welt hinweg nimmt.

[10:22] Und da wollen wir die Geschichte jetzt aufnehmen und zwar in Matthäus 4. So wie es in unseren Bibeln vorfinden. Und zwar in Vers 17. Jesus, nachdem er getauft worden ist, wird in die Wüste geführt. Er wird vom Teufel verführt. Und er beginnt jetzt seinen öffentlichen Dienst und er predigt eine Botschaft, die wir jetzt hier in Vers 17 finden. Von da an begann Jesus zu verkündigen und zu sprechen, tut Buße, denn das Reich der Himmel ist nahe herbeigekommen.

[11:16] Ich möchte ein bisschen über diesen Ausdruck sprechen. Denn Jesus tritt jetzt öffentlich auf. Johannes hat bereits auf ihn hingewiesen. Engel haben ihn angekündigt. Ganz sicher, das ist der verheißene Messias. Gemäß der alttestamentlichen Prophezeiung war er ganz genau zur richtigen Zeit gekommen. Aber was ist die Botschaft an die Welt, die er hat? In Vers 17 heißt es, er begann zu predigen. Und jeder ist jetzt gespannt und wartet darauf, was wird er dann eigentlich sagen? Und er fängt an, indem er sagt, tut Buße. Manchmal schauen wir dieses Wort etwas mit einem negativen Gefühl an. Wisst ihr, was Buße bedeutet? Buße bedeutet, sich umzudrehen und die gegengesetzte Richtung jetzt zu gehen. In anderen Worten, wenn wir in eine falsche Richtung auf dem Weg sind, dann sagt Jesus, dreh rum und geh in die richtige Richtung. Wisst ihr, wenn wir über diese Phrase nachdenken, und wir schauen diese zentrale Botschaft von Jesus an, es zentriert sich wirklich darin, Gott zu rufen, uns zu einer anderen Richtung zu bringen. Es zentriert sich wirklich darin, Gott zu rufen, uns zu einem ganz anderen Leben aufzubringen. Er möchte, dass wir uns von unserem Weg umdrehen, auf dem wir uns bisher gefunden haben, und zwar, dass wir uns ihm nähern.

[13:25] Das war die Erfahrung, die der Schreiber dieses Buches gemacht hat. Er war ein Zöllner. Er hat dem Königreich seiner Zeit gedient. Jesus hat gesagt, folge mir. Und das ist, was er gemacht hat. Was wir sehen, er hat sich umgedreht. Er hat sich von den Dingen dieser Welt weggewandt und hat sich Jesus zugewandt. Er hat sich selbst dem himmlischen Königreich zugewandt. Denn das Königreich des Himmels ist auf anderen Prinzipien aufgebaut, als das Königreich dieser Welt. Und da fängt unsere Geschichte jetzt wirklich an. Denn auch wir sind im Kreuzfeuer gefangen. Da gibt es zwei Königreiche. Das ist das Königreich dieser Welt. Mit den Prinzipien dieser Welt. Und dann ist das Königreich des Himmels mit den himmlischen Prinzipien. Und die Bibel offenbart diese unglaubliche Geschichte von einem großen Kampf.

[14:52] Wir lesen von einem Gott, der die Welt sehr gut geschaffen hat. Aber wir lesen der Schrift auch von einem Wesen, das gegen und rebelliert hat. Dieses Wesen wird in der Schrift Lucifer genannt, ein erhöhter Engel. Ein Engel, der eine sehr erhobene Position hatte, aber nicht damit zufrieden war. Und wir werden darüber noch später weiter reden. Aber dieses Wesen, das von Gott geschaffen worden war, hat gegen seinen eigenen Schöpfer rebelliert. Sodass es zu einem Kampf im Himmel kam. Und dieser Kampf ist sozusagen auf unsere Erde übertragen worden. Wenn wir also in dieser Welt geboren werden, ist euch bewusst, dass wir quasi auf ein Schlachtfeld hineingeboren werden? Und wenn man wirklich ganz ernsthaft mal um sich herum schaut, dann stellt man fest, hey, wir sind wirklich in einem Schlachtfeld. Ihr müsst euch nur mal die Neuigkeiten... Man muss sich nur mal die Nachrichten anschauen, dann geht es gar nicht nur um die Nachrichten auf einem anderen Kontinent. Aber man kann sich auch einfach nur mal anschauen, was um einen herum so passiert. Natürlich, es gibt viele wunderbare und schöne Dinge im Leben. Aber es gibt immer diese andere Seite des Lebens. Wir haben das Schöne, aber wir haben auch die Tragödie. Wir sehen die Rose, aber sie hat Dornen. Da gibt es zwei Seiten im Leben. Da gibt es eine wunderbare Küste mit schönen Wellen am Strand. Aber für manche ist das die Erinnerung an einen Tsunami, der ihre Familie ruiniert hat. Seht ihr, was ich meine? Da sind immer zwei Seiten im Leben.

[17:17] Man muss nicht mal an die Bibel glauben, um diese zwei Seiten im Leben zu erkennen. Aber als ein Nachfolger von Jesus und jemand, der der Bibel glaubt, da finden wir, dass die Bibel ein Bild malt von diesen beiden Königreichen auf der Welt. Es ist also die Hauptnachricht der Bibel, dass wir ein anderes Königreich annehmen sollten, nämlich das Königreich des Himmels.

[18:06] Wenn du darüber nachdenkst, dass Jesus, der eigentlich Gott, der Herrscher des Universums ist, der in menschliche Form hineingekommen ist, dass die Botschaft, die er für dich und für mich hat, ist, dass wir Buße tun sollen. Dass wir umdrehen sollen. Es könnte ja eine andere Botschaft gewesen sein. Er hätte ja sagen können, es tut mir leid, es ist zu spät. Es ist alles vorbei. Die Zerstörung kommt. Aber das ist nicht die Botschaft. Die Botschaft ist auch nicht, schau in dich selbst hinein und du wirst die Lösung finden. Die Botschaft ist, dreh um und nimm eine andere Art von Königreich an. Und das ist genau die Botschaft, die ganz tief im Inneren wir eigentlich auch darauf erwarten und auf die wir hoffen. Denn ganz tief in uns drinnen realisieren wir, irgendetwas läuft hier schief auf dieser Welt. Man muss nicht mal religiös sein, um zu sehen, irgendwas läuft nicht richtig. Da ist irgendwas falsch. Und wenn es da einen Gott gibt, wie stellt er sich zu dieser Tatsache, dass es da etwas Verkehrtes gibt?

[19:39] Und hier im Buch Matthäus, dieser Mensch, der einmal ein Zöllner, ein Betrüger war und ein Nachfolger Jesus wurde, der schreibt die Geschichte von einem Mann Jesus, der von dem er glaubt und von dem auch wir glauben, dass der Gott im Fleisch gewesen ist, der eine Botschaft gab, dass wir umdrehen sollen, umkehren sollen, um das Königreich des Himmels annehmen zu können. Es ist die schönste Botschaft, die du in deinem Leben überhaupt nur annehmen kannst. Ein anderes Königreich, eine andere Form von Königreich anzunehmen.

[20:33] Und so finden wir im nächsten Kapitel, im Kapitel 5 in Matthäus, da geht Jesus jetzt auf diesen Berghügel, auf diese Bergspitze und da fängt er an, über das Königreich Gottes zu lehren. Besser bekannt auch als die Bergpredigt. Und in den nächsten drei Kapiteln, Kapitel 5, 6 und 7, da predigt Jesus da von der Bergspitze über Prinzipien, die mit diesem Reich Gottes zu tun haben. Sodass wir selbst in dem Königreich, wo wir uns gerade befinden, dieses himmlische Königreich annehmen können und zu einer Erfahrung machen können, diese Prinzipien in unserem Leben.

[21:32] Im Zentrum dieser ganzen Predigt, da gibt uns Jesus ein Gebet, die man auch als das Vaterunser bezeichnet. Und ich möchte mit euch gemeinsam dieses Gebet einmal näher betrachten. Denn dieses Gebet ist in vielerlei Hinsicht das Zentrum des Königreich Gottes. So möchte ich, dass wir gemeinsam Matthäus 6 aufschlagen und ich werde es einfach durchlesen. Und viele von euch sind sich mit diesem Gebet schon gewohnt. Jesus sagt, in dieser Art und Weise beten wir. Unser Vater im Himmel, der du bist im Himmel, geheiligt werde dein Name, dein Reich komme, dein Wille geschehe, wie im Himmel so auch auf Erden, gib uns heute unser tägliches Brot, vergib uns unsere Schulden, wie auch wir vergeben unseren Schuldnern, und führe uns nicht in Versuchung, sondern errette uns von dem Bösen. Denn dein ist das Reich und die Kraft und die Herrlichkeit in Ewigkeit. Amen.

[23:03] Ich möchte dieses Gebet ein bisschen genauer betrachten. Was manchmal passieren kann, ist, dass wir diese Worte wiederholen, aber dass sie nicht wirklich tief in uns hineindringen. Wie es schon angekündigt worden ist, ich bin in Neuseeland geboren worden, was ungefähr so weit weg ist, wie nur irgendwie möglich von Deutschland. Aber meine Eltern sind beide Holländer. Und beide von ihnen sind römisch-katholisch aufgewachsen. Aber als sie dann geheiratet haben, haben sie sich ein bisschen von der Kirche distanziert, weil sie nicht so wirklich was rausbekommen haben, ihrer Meinung nach. Sie sind nach Neuseeland eingewandert. Und ich bin dort geboren worden, und auch meine Brüder und Schwestern. Und als ich zehn war, bin ich zurückgekommen nach Holland. Und sie haben mich da in diese örtliche Schule gesteckt, eine katholische Schule. Und ich erinnere mich, wie wir jeden Morgen vor dem Unterricht genau dieses Gebet gebetet haben, das wir gerade gelesen haben. Also die Worte kamen aus unserem Mund heraus, aber ich hatte absolut keine Ahnung, was ich da sage. Es war nur ein Ritual, nur eine Tradition. Für viele ist dieses Gebet genau das geworden. Es ist genau so. Amen.

[24:50] Und wisst ihr, was interessant ist? Wisst ihr, dass genau bevor Jesus dieses Gebet uns mitgibt, gibt er uns eine Instruktion, wie wir beten sollen. Wenn ihr nur einige Verse zurückgeht, schaut euch Vers 5 an. Und wenn du betest, sollst du nicht sein wie die Heuchler, denn sie stellen sich gerne in Synagogen und an den Straßenecken auf, um von den Leuten bemerkt zu werden. Wahrlich, ich sage euch, sie haben ihren Lohn schon empfangen. Jesus weiß, er wird ihnen gleich das schönste und wunderbarste Modellgebet geben. Aber er weiß genauso, dass wir das Gebet wirklich verstehen müssen. Damit wir auch die Kraft des Gebetes erfahren können.

[26:03] Und wenn wir Vers 5 richtig verstanden haben, dann gab es damals zur Zeit von Jesus eine Art zu beten, die nicht wirklich geistlichem Wachstum zuträglich war. Wenn ich Vers 5 lese, dann habe ich einfach so ein Bild in meinem Kopf. Also die Pharisäer und Saddus hier standen an der Straßenecke. Sie haben gewartet. Und gewartet. Und da kommt jemand. Und dann haben sie gebetet. Und die Person geht vorbei und man sieht sie, wie sie beten an der Straßenecke. Und dann sagt Jesus etwas ganz besonderes in Vers 5. Er sagt, wahrlich, ich sage euch, sie haben ihren Lohn schon empfangen. Was war ihr Lohn? Die Person, die sie gesehen hat. Das war der einzige Lohn, den sie bekommen haben.

[27:07] Und Vers 6 geht Jesus weiter. Du aber, wenn du betest, geh in dein Kämmerlein, schließe deine Tür zu und bete zu deinem Vater, der im Verborgenen ist. Und dein Vater, der ins Verborgene sieht, wird es dir öffentlich vergelten. Also, Gebet ist keine Zeit jetzt anzugeben. Gebet bedeutet nicht, schau mal, wie geistlich ich bin. Oder schau mal, wie toll mein Vokabular ist. Gebet ist das Öffnen des Herzens zu Gott. Und wenn du betest und dein Herz Gott ausschüttest, dann wird er das sehen.

[27:57] Schaut mir die nächste Instruktion an, in Vers 7. Und wenn ihr betet, solltet ihr nicht pflaffern, im Englischen nicht ständig alles wiederholen. So wie die Heiden. Denn sie meinen, sie werden erhört, um ihrer vielen Worte willen. Also wiederholt es nicht ständig umsonst. Aber es ist nicht bemerkenswert, dass genau dieses Gebet, das dann folgt, ganz oft einfach nur belanglos wiederholt worden ist. Es bekommt dann einfach nur noch eine Abfolge von Worten und hat die Kraft, die es eigentlich haben sollte, verloren. Und es gibt einige Christen, die ich treffe, wenn ich in verschiedene Länder reise, die die Kraft des Gebetes verloren haben. Und ganz oft liegt der Grund darin, dass es einfach eine sinnlose Wiederholung von Worten geworden ist.

[29:05] Denn in diesem Leben geht es ja meistens nur um Schnelligkeit. Ihr geht schnell früh auf. Ihr steht früh auf, ihr seid schon etwas spät dran. Zur Arbeit zu kommen, ihr greift noch schnell was zu essen. Danke Herr fürs Essen. Und ihr esst es und seid schon unterwegs. Also wo ist das geistliche Leben? Wo schütten wir unser Herz Gott aus? Manchmal reduziert sich unser Gebetsleben auf ein Dankeschön für das Essen. Aber Gott möchte, dass wir unser Herz ihm ausschütten. Er möchte diese Beziehung zu uns. Eine Verbindung mit uns. Keine Wiederholung von Worten. Aber eine tiefe Erfahrung.

[30:02] In unserer Welt heute, da gibt es heute auch neue Formen von Gebet, die eingeführt werden. Zum Beispiel in der Christenheit vor allem. Das ist mir deswegen interessant, weil offensichtlich viele Christen mit ihrem Gebetsleben unzufrieden sind. Also wollen sie etwas Neues haben, sind dafür bereit. Aber anstatt zur Bibel zurückzukehren und in der Bibel zu finden, wie wir beten sollen, da gibt es jetzt neue Formen von Gebet, die in die Christenheit hineingeführt werden und gerne angenommen werden von vielen. Und viele dieser Gebetsformen lassen sich zurückverfolgen, wenn man das gründlich studiert, in den östlichen Mystizismus. Also im östlichen Mystizismus, im Hinduismus, im Buddhismus. Wo auch das New Age vor allem herkommt. Das Gebet, was sie dann meistens nennen, die Meditation, ist ganz anders als biblisches Gebet. Lass mich nur ganz kurz das hier ausführen, weil ich denke, es ist sehr, sehr wichtig.

[31:39] In einer Meditation versucht derjenige, der meditiert, etwas zu erreichen, nämlich sich selbst zu entleeren, damit der Geist sie füllen kann, was auch immer sie unter diesem Geist verstehen. Also wie entleeren sie sich? Da gibt es bestimmte Techniken, wie man sich entleeren kann. Man sitzt in einer bestimmten Position und dann wiederholst du ein bestimmtes Wort oder eine bestimmte Phrase, immer und immer wieder. Sodass der Verstand in einen bestimmten Zustand gebracht wird. Sodass er nicht mehr wirklich selbst denkt, sondern von diesem Geist gefüllt wird. Und es ist sehr interessant, wie diese Formen in viele christliche Kirchen eingeführt werden. Das wird manchmal als geistliche Formation bezeichnet, vielleicht kennt ihr das. Manchmal nennen sie das Atemgebet. Das ist interessant. Die Worte, die sie für diese Meditationsübungen verwenden, sind christliche Worte. Sie nehmen also eine Phrase aus der Bibel, ein Wort aus der Bibel und wiederholen es, in Ordnung damit, dass der Gedanke, dass er sich in uns befinden kann, gefüllt wird.

[33:32] Das Problem ist, dass dies nicht so ist, wie Jesus uns gelehrt hat, zu beten. Denn es geht nicht darum, die Spiritualität in sich selbst zu finden, sondern es geht darum, in eine Kraft hineinzukommen, die außerhalb von uns ist. Und das muss der Geist Gottes sein. Es ist also ein ganz unterschiedlicher Weg, der ihm beschritten wird. Und es ist so wichtig für uns, zurückzukehren zu dem Gebet, das Jesus uns gelehrt hat, zu beten. Denn das Gebet, das Jesus uns gelehrt hat, ist nicht die Wiederholung eines Wortes. Es ist keine nutzlose Wiederholung. Und Jesus hat uns nicht gelehrt, einfach eine Meditationshaltung einzunehmen, wenn wir beten. Wenn er diese beiden Wege miteinander verfolgt, dann sind sie ganz unterschiedlich. Und es ist für uns so wichtig, wieder zurückzukommen zur echten Kraft des Gebetes, so wie sich in den Worten Jesu offenbart.

[35:02] Vielleicht denkt ihr, was ist jetzt daran so gefährlich, mit diesen anderen Formen von Spiritualität? Ich will euch sagen, was da wirklich an der Wurzel ist. Die Wurzel des östlichen Mystizismus ist, dass wir in uns selbst göttlich sind. Was direkt zurückgeht zur allerersten Lüge, die die Schlange der Eva gesagt hat, ihr werdet wie Gott sein. Wenn ihr den östlichen Mystizismus anschaut, das ist der Pantheismus. Pantheismus sagt, Gott ist überall. Er ist in dieser Pflanze, er ist direkt hier. Gott ist im Gras, Gott ist in der Blume. Pantheismus ist ganz nah an einer weiteren Form der Weltanschauung, die bedeutet, dass Gott in uns ist. Denkt mal ganz kurz darüber nach. Wenn Gott in uns ist, was muss man dann tun? Dann muss man nur dieses Potenzial freimachen. Dann muss man nur noch einen Weg finden, um zu realisieren und zu entdecken, wer man in Wirklichkeit ist. Dann schaut man sich einfach die ganzen verschiedenen Arten oder Wege der Spiritualität in unserer Welt an. Wisst ihr, dass sie das alle gemeinsam haben? Entdecke in dir selbst. Das göttliche in dir.

[37:04] Die Bibel sagt, das Herz ist überaus böse und trotzig und schlecht. Das ist ein ganz unterschiedlicher Anfangspunkt. Als Jesus seinen Dienst beginnt und die Botschaft predigt, er sagt nicht, finde Gott in dir selbst. Was sagt er? Bekehre dich. Ihr seid auf dem falschen Weg. Euer Herz ist böse. Aber ich habe gute Nachrichten. Ihr könnt umdrehen. Und ich kann euch ein neues Herz geben. Wenn ihr zu mir betet, dann werdet ihr Kraft bekommen, die nicht in euch selbst ist, aber die von mir auf euch übergeht. Macht das Sinn? Wir sind zwei völlig verschiedene Straßen. Wir sind in einem Schlachtfeld. Wir werden geradezu bombardiert von verschiedenen spirituellen Formen in unserer Welt heute. Wir müssen ganz zurückkehren zum Zentrum der Botschaft Jesu.

[38:28] Schauen wir uns Vers 9 an. In Vers 9 heißt es, unser Vater im Himmel. Das ist so schön. Denkt mal drüber nach. Der Vater im Himmel, der die ganze Welt geschaffen hat, der das Universum geschaffen hat, der die Sterne benannt hat, der die Planeten in ihrem Umkreis, der alles geschaffen hat, das wir anschauen können, vom gewaltigen Universum mit den Sternen bis zu dem kleinen, detaillierten Schwenderling. Gott hat das alles geschaffen und dieser Schöpfer von dem Allen, der Gott ist, bitte nenn mich Vater. Das zeigt uns, dass Gott, der Schöpfer, auf unserer Seite ist. Jemand hat mal gesagt, was es bedeutet, gesegnet zu sein, ist das Verständnis, Gott ist auf meiner Seite. Jemand von uns hat das heute hören müssen. Gott möchte dich segnen. Ja, wir sind ohne Jesus auf dem falschen Weg. Ja, die Botschaft ist, drehe um und bekehre dich, aber nicht, um einen Gott zu treffen, der gegen uns ist, sondern um arm zu werden von einem Gott, der für uns ist. Gesegnet sein bedeutet, dass Gott auf deiner Seite ist. Und wenn wir das realisieren, dass Gott auf unserer Seite ist, das wird unser Leben verändern.

[40:40] Gott ist nicht einfach ein Wesen in der Ecke des Universums. Manchmal haben wir dieses Bild von Gott, der alte Mann mit dem langen Bart irgendwo in der Ecke des Universums. Interessiert in das, was wir tun, aber nicht richtig involviert. Ab und zu hat er die Fäden von unserem Leben in der Hand. Oh ja, er hat mir einen Parkplatz gegeben, danke, Herr. Manchmal leben wir unser Leben so. Und dann am nächsten Moment sagen wir, wo bist du, Gott? Als ob Gott nur so eine Art Unterstützung am Rand des Spielfeldes ist, der uns immer wieder mal anfeuert. Schau mal, was er gerade tut. Fast. Ist das dein Bild von Gott? Der am Spielfeldrand steht. Du schaffst es. Nächstes Mal schaffst du es besser. Nein, Gott ist mit uns. An unserer Seite. Tag für Tag. Moment für Moment. Wir dienen keinem Gott, der irgendwo in der Entfernung ist. Wir dienen einem himmlischen Vater. Und diese Vaterfigur hat Interesse an seinem Kind.

[42:12] Ein paar Wochen zuvor war ich in Kanada. Und ich habe dort eine Serie gehalten über biblische Prophetie. Das Vorrecht ist, wenn man reist, um die Bibel zu anderen Menschen zu bringen, dann trifft man ganz viele verschiedene Menschen. Und da gab es eine Frau, die zu den Vorträgen jeden Abend kam. Ich habe sie natürlich in meinem Kopf registriert. Ich habe sie jeden Abend gesehen. Aber ich kannte ihre Geschichte nicht. Ich habe mir gedacht, ich würde sie gerne kennenlernen. Sie kommt jeden Abend. Und so hat sie uns eingeladen, in ein Restaurant zu essen. Meine Frau und ich haben uns in diesem Restaurant getroffen. Sie hat angefangen, mir über ihr Leben zu erzählen. Sie erzählte mir über die Schwierigkeiten und die Herausforderungen, durch die sie gegangen ist. Und als sie das erzählt hat, habe ich gebetet, nur du kannst dieses gebrochene Herzen heilen. Sie war tatsächlich Deutsch. Als eine junge Frau war sie nach Kanada ausgewandert. Sie hat uns die Geschichte erzählt, dass sie nur ein einziges englisches Wort kannte. Und das war, guten Morgen. Sie konnte nur die beiden Worte, guten Morgen, guten Morgen. Und sie ist am Abend mit einem Schiff angekommen. Aber sie war so begeistert, sie hat einfach genau das gesagt, guten Morgen. Und das ist dann aber gefolgt worden von einem wirklich sehr schwierigen Leben. Sie hat geheiratet. Ihr Ehemann hat sie verletzt. Ihr Ehemann hat sie missbraucht. Sie hatte zwei Kinder. Ein Sohn ist gestorben. Und es kam zu dem Punkt in ihrem Leben, wo sie so leer geworden war. Sie hat schon an Gott geglaubt, aber Gott schien so weit weg zu sein. Aber sie kam jeden Abend zu diesen Vorträgen und ich habe mich gefragt, was war jetzt der Wendepunkt in ihrem Leben?

[45:04] Und sie hat mir erzählt, was der Wendepunkt in ihrem Leben gewesen ist. Und das zeigt mir, dass wir einem liebenden Vater dienen. Und sie hat mir erzählt, sie ist auf eine Bootsfahrt gegangen und während sie auf dieser Bootsfahrt war, wo sie wirklich am tiefsten Punkt war, und sie hat gesagt, ich muss einfach mal diese Bootsfahrt machen, um meinen Kopf wieder frei zu bekommen. Aber es hat ihr auch nicht geholfen. Und durch den Kopf ging all die Gedanken, was mit ihr passiert ist. Und sie geht dann auf das Deck und sie sagt, ich soll es vielleicht einfach jetzt beenden. Und sie sagt, warum sollte ich noch weiter leben? Und sie erzählt uns diese Geschichte. Und wir waren natürlich total gespannt, was passiert jetzt als nächstes? Sie sagt, ich bin an das Ende des Bootes gegangen und sie hat sich wirklich im Kopf vorgestellt, ich werde mich jetzt einfach in dieses kalte Wasser hier hineinwerfen. Und genau in dem Moment, wo sie sich gerade ins Wasser schmeißen möchte, da kommt ein großer Wal aus dem Meer heraus. Und das Erste, was durch ihren Kopf geht, ist die Geschichte von Jonah. Wenn ich mich jetzt hinunterwerfe, dann werde ich dort im Magen landen. Der nächste Gedanke ist, ich diene einem Gott, der das geschaffen hat. Und wenn Gott dieses Tier geschaffen hat und es mir gerade hier offenbart hat, sie konnte es gar nicht beschreiben, es war die unglaublichste Szene ihres ganzen Lebens. Aber sie sagt, für sie war das der Umkehrpunkt. Gott ist der Schöpfer und er hat es mir offenbart. Er hat einen Zweck und einen Sinn für mein Leben. Er hat einen Zweck für dein Leben. Du dienst einem Vater im Himmel, der an deiner Erlösung interessiert ist, der nicht nur, was die Fäden hier und dort zieht, der jeden einzelnen Moment an deiner Seite sein möchte. Er möchte, dass sein Königreich eine Erfahrung in deinem Leben wird.

[48:00] In Vers 10. Die Worte des Gebetes sind so kraftvoll. Dein Reich komme, dein Wille geschehe, wie im Himmel, so auch auf Erden. Die Prinzipien von Königreich Gottes sollen in deinem und in meinem Leben deutlich werden. Es könnte sein, dass deine Freunde oder deine Familie niemals dieses Buch lesen. Aber wisst ihr, dass sie euer Leben lesen? So wie Paulus der Gemeinde in Korinth sagt, ihr seid ein geschriebener Brief. Ob wir es mögen oder nicht, in Wirklichkeit sind wir ein Brief für andere. Die Frage ist nur, was für eine Art von Brief sind wir? Gott möchte, dass du ein Brief über das Königreich Gottes wirst. So ist das Königreich Gottes. Gott möchte, dass etwas von seinem Königreich in diese Welt hineinkommt. Das ist genau die Botschaft von Jesus.

[49:38] Haben wir in der Bibel irgendwelche Hinweise darauf, was das Königreich Gottes ausmacht? Wenn ihr eure Bibel nehmt und ihr öffnet eure Bibel und ihr die ersten Kapitel der Bibel lest, Erste Mose 1, die Beschreibung von Erste Mose 1 ist eine perfekte Welt. Gott hat alles geschaffen und es heißt, er schuf es und es war sehr gut. Es ist wie ein Künstler, der ein Bild malt, zurückgeht und sagt, sehr gut, alles fertig. Damit geht die ganze Geschichte los. Es ist ein Bild der Schönheit, der Perfektion der Welt. Aber dann kommt ihr zu Kapitel 3 und was passiert dort? Dort lesen wir, was wir als Christen den Fall nennen. Die Perfektion Gottes ist jetzt getrübt durch Unvollkommenheit. Und zwar durch eine Entscheidung, die die Menschheit traf, nämlich ihren Rücken Gott zuzuwenden.

[51:12] Wenn sie Gott mit dem Rücken zugewandt haben, was ist die Botschaft Jesu? Die Botschaft Jesu ist, dreh dich wieder um. Sie sind in der falschen Richtung von Gott entfernt. Jesus sagt, dreht euch um, das Königreich Gottes ist nah herbeigekommen. Mit anderen Worten, dreht euch um, das Königreich, das wir einmal erlebt hatten, können wir wieder erleben.

[51:46] Wenn ihr eure Bibel nehmt und euren Finger auf 1. Mose 3 legt und versucht das mal, und dann euren Finger auf Offenbarung 20 legt und dann eure Bibel so hoch haltet, könnt ihr das tun? Einige von euch schaffen das. Während ihr das tut, was finden wir in Offenbarung in den letzten beiden Kapiteln? Kapitel 21 und 22. Da lesen wir über die neue Erde. Das Königreich des Himmels. Das völlig etabliert ist auf der Erde. Kein Tod mehr. Kein Leiden, kein Sterben, keine Krankheit, vor allem keine Sünde mehr. Was wir in Genesis 1 und 2 lesen, wird in Kapiteln 21 und 22 von Revelation wiedergegeben. Das ist der Rahmen der Bibel. Revelation Kapitel 20 ist die letzte Kampf, auch als Gog und Magog genannt. Wo Sünde für immer aus dem Universum herausgetilgt wird.

[53:18] Könnt ihr eure Bibel jetzt hochhalten? Denkt darüber nach. Was haltet ihr zwischen euren Fingern? Ihr haltet zwischen euren Fingern den großen Kampf. Ihr haltet den großen Kampf. Der große Kampf zwischen Sünde und Finsternis. Zwischen Sünde und Gerechtigkeit. Zwischen Satan und Jesus. Das ist der Kampf. Da kommen wir her. Da gehen wir hin. Aber hier in der Mitte sind wir. Unsere Geschichte ist hier. Zwischen euren Fingern. In dieser Geschichte kommt Jesus auf die Szene. Er sagt, bekehre dich. Dreh um. Das Königreich Gottes ist nahe herbeigekommen. Die Wiederherstellung kommt.

[54:24] In der Lebe von Jesus zeigt er, was diese Wiederherstellung wird. Was hat Jesus getan? Er hat die Kranken geheilt. Er hat die Blinden wieder sehend gemacht. Er hat die Zaubern hörend gemacht. Er hat dazu geführt, dass die Stummen wieder reden konnten. Er hat die Toten wie Lazarus auferweckt. Was hat Jesus getan? Er sagt, das Königreich Gottes ist nahe herbeigekommen. Er zeigt in seinem ganzen Leben, was das Königreich Gottes bedeutet. Im Königreich Gottes gibt es keine Krankheit. Im Königreich des Himmels kann der Tod nicht auf Dauer bleiben. Im Königreich Gottes gibt es auch keine Sünde. Im Königreich Gottes gibt es nur ein Mensch. Jemand, der nicht schmerzt.

[55:36] Schauen wir uns den Matthäus an. Ich will, dass ihr das seht. Das ist so wunderbar. Wir beginnen mit dem 8. Kapitel. Matthews 5, 6 und 7 sind die Bergpredigt. Dein Reich komme, dein Wille geschehe. Das ist die Ankündigung des Königreiches. Jesus geht von der Bergpredigt herunter. Im nächsten Kapitel gibt es eine Demonstration des Königreiches. Wie zeigt sich das jetzt? Ihr könnt das ganze Kapitel heute Abend noch lesen. Das passiert in Kapitel 8. Vielleicht habt ihr in euren Bibeln kleine Überschriften über die einzelnen Ereignisse. Die ersten vier Versen geht es darum, wie Jesus den Aussätzigen heilt. Warum? Denn im Königreich Gottes gibt es keinen Aussatz. Von Vers 5 bis Vers 13 heilt Jesus den Knecht des Hauptmannes. Und er tut das durch sein Wort. Denn das Wort Gottes heilt die Krankheit. Vers 14 und 15 heilt Peters Mutter. Vers 16 und 17 heilt viele.

[57:38] Vers 23 bis 27 heilt Jesus den See. Ihr erinnert euch, wie die Jünger auf dem Boot waren und der Sturm von allen Seiten kam? Und Jesus hat den Sturm gestürzt. Warum? Weil im Königreich Gottes gibt es keinen Sturm. Dann kommen sie auf die andere Seite des Sees. Und er heilt die Dämonen aus diesen beiden Männern. Seht ihr, was hier im Kapitel 8 passiert? Jesus hat im Königreich Gottes angekündigt, in der Bergpredigt. Und jetzt zeigt er, demonstriert, wie das aussieht. Der Aussätzige ist geheilt. Der Knecht des Hauptmanns ist geheilt. Peters Schwiegermutters geheilt. Viele werden geheilt. Aber es gibt nicht nur Heilung von Krankheiten. Da gibt es einen Sturm und Jesus sagt, sei ruhig, sei still. Die Autorität von Jesus. Die Autorität, das Königreich Gottes darzustellen, und dann werden zwei von Dämonen besessene Menschen freigemacht. Die Autorität Jesu.

[59:18] Und dann kommt in Kapitel 9, und das ist das, was als nächstes passiert. In Vers 1 heißt es, und er trat in das Schiff, vorüber und kam in seine Stadt. Und jetzt kommen wir zu einem sehr wichtigen Punkt im Dienst Jesu. Und siehe, da brachten sie einen Gelähmten zu ihm, der auf einer Liegematte lag. Und als Jesus ihren Glauben sah, sprach er zu dem Gelähmten, jetzt schaut genau hin, was er sagt. Sei getrost, mein Sohn, deine Sünden sind dir vergeben. Warum ist das so entscheidend? Bis jetzt hat Jesus die physischen Krankheiten geheilt. Jetzt hat Jesus eine geistliche Krankheit hier angegangen, nämlich Sünde.

[1:00:26] Vers 3, und sie, etliche der Schriftgelehrten, Vers 4, und da Jesus ihre Gedanken sah, sprach er, warum denkt ihr Böses in euren Herzen? Was ist denn leichter zu sagen? Deine Sünden sind dir vergeben? Oder zu sagen, steh auf und geh umher. Damit ihr aber wisst, dass der Sohn des Menschen Vollmacht hat, auf Erden Sünden zu vergeben. Sprach er zu dem Gelähmten, steh auf, nimm deine Liegematte und geh heim. Und er stand auf und ging heim.

[1:01:14] Meine Freunde, die letztendliche Ankündigung des Königreich Gottes und die Demonstration des Königreich Gottes ist die Kraft Jesu, uns von der Sünde zu befreien, uns von der Sünde zu vergeben, aber uns auch die Kraft zu geben, diese Sünde zu überwinden. Nicht nur in unserer eigenen Kraft, aber in der Kraft, die vom Himmel kommt. Mit dieser Autorität ist er auf die Erde gekommen. Jesus hat gesagt, bekehrt euch, tut Buße, denn das Reich Gottes ist nah herbeigekommen. Und das Gute ist, wir müssen es nicht alleine tun. Es ist nicht das Gott, der an der Seite steht und ruft, bekehr dich. Ich bin da hinten, hier. Komm her. Und ich denke mir, irgendwas habe ich gehört. Wo ist es denn jetzt hergekommen? Vielleicht sollte ich anfangen zu meditieren, um zu finden, wo es hergekommen ist. Vielleicht sind es nur meine eigenen Gedanken. So funktioniert das nicht.

[1:02:34] Jesus hat seinen Sohn gesandt. Er kommt uns nahe. Er sagt, hier bin ich. So bin ich. Und wir haben das Wort Gottes, die Schuld, die uns das Leben Jesus offenbaren, sodass wir die Prinzipien des Himmels sehen. Wir müssen in die Geschichte hineinkommen. So wie Matthäus sitzen wir an unserem eigenen Tisch. Matthäus saß an einem Zöllnertisch. Aber wir alle haben unseren Tisch. Wir alle haben unsere Art und Weise, wie wir die Welt betrachten. Wir alle haben unsere Karriere. Unseren Plan. Unsere Ideen. Unsere Ideologie. Und plötzlich kommt Jesus vorbei. So wie Jesus bei Matthäus vorbeikam. Tu Buße. Denn das Königreich Gottes ist da. Folge mir.

[1:04:44] Und Matthäus? Könnt ihr euch vorstellen, wie er seinen Tisch anschaut? Und er schaut sich die Münzen an, das extra Geld, das er sich durch Betrug erworben hat. Und dann über diese Prinzipien nachdenkt, die Jesus mit sich trägt. Für ihn war das ein großer Schritt. Eine Neuorientierung in seinem Leben. Aber er steht auf. Hat den Tisch beiseite gelassen. Und ist Jesus nachgefolgt. Die Frage ist, hast du deinen Tisch verlassen? Ich kenne diesen Tisch nicht genau. Ich weiß nicht, was dein Herz gefangen hält. Was dein Herz im Griff hat. Jesus hat etwas für dich. Er möchte, dass du ihm nachfolgst. Sodass er dir die Prinzipien seines Königreichs offenbart. Sodass du die Prinzipien seines Königreichs in alle Aktivitäten und Dinge deines Lebens hineinbringen kannst.

[1:05:10] Das Zentrum des Gebets ist, dass das Königreich Gottes auf Erden offenbart wird. Dass der Wille Gottes durch Menschen sichtbar wird. Deswegen habe ich diese Präsentation das schwerste Gebet genannt. Denn obwohl es ein sehr schönes und sehr kraftvolles Gebet ist, ist es auch ein sehr schweres Gebet, es zu beten. Es ist dein Wille geschehe. Manchmal wollen wir den Willen Gottes tun. Solange es mit unserem Willen in Übereinstimmung ist. Manchmal möchten wir auch die Geistliche Beratung haben. Solange die Geistliche Beratung ein Echo unserer eigenen Wünsche ist. Dann erzählen wir, ich habe diese Sache, über die ich bete. Glaubt ihr, ich soll das tun? Dann fragen wir meistens die Person, von der wir erwarten, dass wir die Antwort bekommen, die wir gerne hören möchten. Aber wir tun das so in ein christliches Mäntelchen hinein. Weil dann ist unser Gewissen beruhigt.

[1:06:46] Es gibt sogar eine Geschichte, darüber haben wir nicht die Zeit, in die Tiefen dieser Geschichte zu gehen. Das ist eine andere Hausaufgabe. In 2. Chronik 18 gibt es diese merkenswerte Geschichte, die wir ganz kurz wiederholen wollen, bevor wir das schließen. Ihr könnt es selbst zu Hause nachlesen. Es geht um diese 2 Könige. Es gibt einen König namens Jehoshaphat und einen namens Ahab. Jehoshaphat ist König in Juda. Ahab ist König in der nördlichen Reihe von Israel. Ahab ist auf einem spirituellen Niveau. Er hat das Volk in den Götzendienst geführt. Und Jehoshaphat ist ein treuer König. Er versucht, Erweckung und Reformation im Volk Gottes durchzuführen. Jehoshaphat geht zu Ahab und besucht ihn. Und er hat eine gute Intention. Er will seinen Nachbarn anrufen. Und er hat eine gute Intention. Er will seinen Nachbarn anrufen. Und er hat eine gute Intention. Er will seinen Nachbarn anrufen.

[1:08:02] Und als er mit König Ahab besucht, sagt König Ahab zu Jehoshaphat, weißt du was, ich muss in den Krieg mit diesen Leuten. Natürlich sind es einige, mit denen er etwas zu tun hatte. Und er sagt, warum gehst du nicht mit ihnen in den Krieg? Da hat Ahab eine Idee. Er sagt zu Jehoshaphat, ich habe da ein Problem mit einigen Nachbarstaaten. Ich muss mit ihnen in den Krieg. Und wenn du die Geschichte da liest, bekommst du dieses Bild von Jehoshaphat, der eigentlich Gott gefallen möchte, aber auch den Wunsch dieses Königs nicht abschlagen möchte. Und Jehoshaphat sagt, lass uns doch mal den Herrn fragen, was wir tun sollen. Okay, Ahab sagt, kein Problem. Also besorgt Ahab 400 Propheten, die alle von ihm bezahlt werden. Und er sagt, was sollen wir tun? Und alle 400 Propheten sagen, geh in den Krieg, Gott ist mit dir. Also Jehoshaphat hat jetzt ein ganz großes Problem. Er hat viel Druck, den er verspürt. Und er sagt zu Jehoshaphat, ist das jetzt wirklich der Wille Gottes? Das ist so eine bemerkenswerte Geschichte. Er sagt zu Ahab, gibt es hier keinen Propheten des Herrn? Und dann sagt Ahab, ja, es gibt diesen einen Propheten, sein Name ist Micah, aber er spricht nur Böses gegen mich. Er war im Gefängnis. Und Jehoshaphat sagt, nicht so reden. Und Jehoshaphat sagt, ja, red jetzt nicht so darüber. Und schlussendlich holen sie ihn aus dem Gefängnis und bringen ihn dorthin. Und der Gefängnisbeamte, der ihn jetzt zu den Königen bringt, fragst du jetzt nicht einfach mal genau das, was auch die anderen Propheten gesagt haben. Aber der Prophet sagt, nein, ich werde das sagen, was Gottes Wort sagt. Wir brauchen in Gottes Gemeinde mehr Micahs. Wir brauchen wahre Propheten. Wir müssen das Wort der wahren Propheten hören. Wenn wir die Worte der Propheten in der Bibel nehmen und wir auf diesem Wort stehen, dann stehen wir auf der Offenbarung Gottes selbst. Und das ist der sicherste Grund, auf dem man heute stehen kann.

[1:11:02] Und am Ende, wenn du dir die Geschichte anschaust, die gehen tatsächlich in den Krieg. Und der Josaphat kapituliert unter dem Druck von Menschen. Und als sie in den Krieg gehen, da hat Ahab diese wunderbare Idee, und er sagt, hey, du, Josaphat, du ziehst dich als König an, aber ich verkleide mich quasi als normaler Soldat. Was würden sie dir sagen, wenn du König wärst? Etwas Fischiges hier. Sie gehen in den Krieg, und Josaphat, der gute König, ist gekleidet als König. Ahab ist gekleidet als Soldat. Nur bevor sie in den Krieg gehen, sagt der Prophet Micah, Ahab wird nicht zurückkommen. Und das ist genau das, was passiert ist. Er hat sich als Soldat verkleidet, aber ein verfehlter Pfeil hat ihn getroffen und ist noch in derselben Nacht gestorben. Josaphat hat auch beinahe sein Leben verloren, hat zu Gott geschrien, und Gott hat ihn beschützt und hat ihn zurück nach Judah gebracht.

[1:12:36] Das ist eine Lektion für uns heute drinnen. Wir möchten den Willen Gottes tun, aber wie oft fallen wir durch den Druck von Menschen. Es ist immer schwer, gegen den Strom anzuschwimmen. Aber der sichere Ort, an dem man sein kann, ist, auf dem Wort Gottes zu stehen, das Wort der Propheten, der Wille Gottes. Denn der Wille Gottes wird dir letztendlich die größte und schönste Freude in deinem Leben geben. Das sieht man nicht immer gleich sofort, aber wenn du durchhältst, und die Hand deines himmlischen Vaters festhältst, er wird dich durch diese anscheinend schwarzen und dunklen Momente durchführen, und er wird dir den Sinn und Zweck deines Lebens zeigen. Er wird uns befreien, denn ihm gehören das Königreich und die Kraft für immer.

[1:13:48] Ich bete, dass das Königreich Gottes sich in deinem und in meinem Leben zeigt, dass in der Mitte dieses großen Kampfes, dass wir in unseren Worten, in unseren Handlungen, in unserem Leben, wenig von diesem Königreich Gottes zeigen. Ihr seid ein geschriebener Brief. Und ich bete, dass Menschen in eurem Leben die Prinzipien des Reiches Gottes lesen können. Das ist nicht etwas, was in unserer eigenen Kraft passiert, aber es passiert, wenn wir uns mit der Kraft die außerhalb von uns ist, der Kraft Gottes, verbinden, indem wir glauben, dass wir einem Gott dienen, der nicht weit entfernt ist, sondern ganz nah an unserer Seite, der einen Segen über uns ausgesprochen hat, was bedeutet, dass er auf unserer Seite ist. Er ist nicht am Seitenrand und feuert uns an. Er befiegt dich, das Spiel zu gewinnen.

[1:15:20] Wer von euch möchte sagen, ich möchte Gott auf meiner Seite haben? Wer sagt, ich möchte, dass Gottes Königreich in meinem Leben offenbart wird? Lasst uns gemeinsam beten. Himmlischer Vater, danke, dass du diesen Abend mit uns gewesen bist. Danke für deinen Sohn Jesus, der das Königreich Gottes angekündigt hat und der es auch demonstriert hat, der die Autorität hatte, Krankheiten zu heilen, den Sturm zu stillen, Dämonen auszutreiben und uns zu vergeben und sogar von den Sünden zu reinigen. Gott, während das Königreich jetzt hier auf diese Erde kommt, da bitten wir dich, dass wir fähig sind, diese Prinzipien des Königsreichs zu tragen. Wir wissen, dass du eines Tages wiederkommen wirst, am Ende der Zeit, aber schon jetzt möchtest du, dass die Prinzipien deines Königreichs in unserem Leben offenbart werden. Ich bitte, dass das Gebet, das wir gemeinsam angeschaut haben, dass das der Pulsschlag dieser Prinzipien des Königreichs Gottes sind. Bitte erwecke uns. Ganz neu und lebendig in dir. Und atme deinen Geist über uns aus. Das bitten wir im Namen Jesu. Amen.

[1:17:36] Vertraue und glaube, es hilft, es heilt die göttliche Kraft!


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