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In dieser Predigt von Daniel Pel geht es darum, wie man immun gegen das Evangelium werden kann. Anhand biblischer Beispiele wie Nathanael, Josua, Elia und Paulus wird gezeigt, wie leicht die erste Liebe zu Gott verloren gehen kann und wie Gleichgültigkeit und Neutralität entstehen. Der Sprecher ermutigt die Zuhörer, die Geschenke Gottes – Glauben, Erlösung und geistliche Erkenntnis – anzunehmen, um diese Immunität zu überwinden und eine lebendige Beziehung zu Jesus zu bewahren.

In dieser Predigt von Daniel Pel geht es darum, wie man immun gegen das Evangelium werden kann und wie man die erste Liebe zu Gott wiederfindet. Anhand biblischer Beispiele wie Nathanael, Josua, Elia und Hesekiel wird gezeigt, wie Gleichgültigkeit und Neutralität sich einschleichen können. Die Predigt ermutigt dazu, die Geschenke Gottes – geläutertes Gold, weiße Kleider und Augensalbe – anzunehmen, um diese geistliche Immunität zu überwinden und eine lebendige Beziehung zu Jesus zu pflegen.


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Serie: Gefangen im Kreuzfeuer - der Große Kampf und Du!

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Transkript

[0:31] Guten Morgen und einen ganz gesegneten Sabbat. Seid ihr gesegnet? Gott ist auf eurer Seite. Amen. Was für ein Segen hier zu sein. Ich möchte alle hier herzlich willkommen heißen. Es ist wunderbar, wenn die Gemeinde zu klein ist. Wir möchten natürlich auch die Willkommen heißen, die online zuschauen und wir freuen uns, dass wir in der Lage sind, gemeinsam Gottes Wort heute Morgen zu studieren. Und ich hoffe, ihr habt dieses Buch mitgenommen, die Bibel. Könnt ihr eure Bibel mir zeigen? Wunderbar.

[1:15] Wir werden direkt in unsere Botschaft hineingehen. Diese Botschaft ist überschrieben: Immun gegen das Evangelium. Ich würde gerne noch ein kurzes Gebet sprechen, bevor wir Gottes Wort öffnen. Himmlischer Vater, danke für diesen Sabbat-Morgen. Danke für dein Wort. Und danke, dass du uns verheiratet hast. Und danke, dass du uns verheißen hast, dass du durch das Wort zu uns sprechen wirst. Wir bitten um deinen Heiligen Geist, dass unsere Gedanken und unser Herz bewegt werden diesen Morgen. Ich bitte, dass du alle Ablenkungen von uns entfernst und dass dein Wort einen andauernden Wohnungsplatz in unserem Herzen findet. Ich bitte, dass du alle Ablenkungen von uns entfernst und dass dein Wort einen andauernden Wohnungsplatz in unserem Herzen findet, dass es nicht leer zu dir zurückkehren wird, aber dass es das ausführt, woran du gefallen hast. Und wir bitten das in deinem kostbaren und allmächtigen Namen. Amen.

[2:35] Ich möchte euch einladen, eure Bibeln aufzuschlagen in das Buch Johannes, das vierte Evangelium, und wir werden uns in das erste Johannes Kapitel begeben. Wir werden uns in das erste Johannes Kapitel begeben. Unser Titel ist: Immun gegen das Evangelium. Kann das passieren? Ja, das kann passieren. Was bedeutet es, wenn man gegen etwas immun ist? Es bedeutet, dass man nicht länger davon beeinflusst wird. Und wir werden uns anschauen, wie leicht das passieren kann, warum es passieren kann und wie wir es in unserer spirituellen Reise verhindern können, dass es uns in unserem geistlichen Leben passiert. Ich möchte drei Bereiche heute Morgen mit euch anschauen.

[3:32] Erstens möchte ich die erste Liebe oder die erste Begegnung mit Jesus betrachten. Zweitens möchte ich sehen, wie leicht es ist, dass wir immun gegen das Evangelium werden oder dass wir unsere erste Liebe verlieren. Zweitens möchte ich sehen, wie leicht es ist, dass wir immun gegen das Evangelium werden oder dass wir unsere erste Liebe verlieren. Drittens möchte ich sehen, wie wir die Liebe für das Evangelium wieder gewinnen und dann auch behalten können. Lass uns also beginnen mit der ersten Liebe.

[4:14] Wir wollen uns einen Menschen hier anschauen, einen Jünger mit dem Namen Nathanael. Ich möchte mit euch seine erste Begegnung mit Jesus betrachten. Ich denke, viele von uns werden sich wiederfinden in dieser Geschichte, wenn ihr zurückdenkt an eure erste Begegnung mit der Evangeliumsbotschaft oder diejenigen, die von euch in der Gemeinde aufgewachsen sind, an dem Moment, wo zum ersten Mal euch es stämmerte, ich kann eine persönliche Beziehung zu meinem Schöpfer haben. Johannes 1, und wir werden unsere Geschichte in Vers 43 beginnen. Es beginnt mit der Geschichte von Philippus, aber geht dann direkt über in die Geschichte von Nathanael.

[5:20] Am folgenden Tag wollte Jesus nach Galiläa reisen. Da findet er Philippus und spricht zu ihm: Folge mir nach. Und der Ruf "Folge mir nach" war ein Ruf zur Jüngerschaft, eine komplette Neuorientierung von seinem Leben. Vers 44 sagt, Philippus war von Bethsaida, der Stadt von Andrew und Peter. Und er entscheidet, Jesus zu folgen. Und sofort wird er auch ein Instrument, um Nathanael zu folgen.

[5:59] Vers 45. Philippus hat Nathanael gefunden und gesagt, er soll Jesus folgen. Und er folgte ihm. Philippus hat Nathanael gefunden und gesagt, er soll Jesus folgen. Und er folgte ihm. Und die Propheten haben geschrieben: Jesus von Nazareth, der Sohn von Joseph. Philippus findet Nathanael, Vers 45, und spricht zu ihm: Wir haben den gefunden, von welchem Moses im Gesetz und die Propheten geschrieben haben, Jesus, den Sohn Josefs von Nazareth.

[6:41] Ich möchte, dass ihr darüber nachdenkt, dass wir ihn gefunden haben. Und Philippus sagt, wir haben ihn, also mit großem "I" gefunden. Hier spricht er über die Erfüllung des Alten Testaments, der Messias, der versprochen wurde zu kommen. Seit Hunderten von Jahren hat das Volk Gottes auf das Kommen des Messias gewartet. Und Philippus sagt jetzt: Wir haben ihn gefunden. Das war etwas ganz Erstaunliches.

[7:16] Aber Nathanael ist sich noch nicht ganz sicher. Und wir lesen in Vers 46. Und Nathanael sprach zu ihm: Kann aus Nazareth etwas Gutes kommen? Und wenn man den Rest der Geschichte liest und man auch die Rechte der Propheten liest, dann kann man sagen, dass Nathanael unter einem Feigenbaum sitzt. Das war sein Lieblingsplatz, der Ort, wo er alleine sein und nachdenken konnte. Und hier ist er nachdenkend, ob Jesus es wirklich war oder nicht.

[7:54] Und es ist ein Ort, an dem er einfach alleine sein konnte und nachdenken konnte. Es ist ein Ort, an dem er einfach alleine sein konnte und nachdenken konnte. Und er denkt jetzt gerade darüber nach, könnte vielleicht dieser Jesus, der verheißene Messias tatsächlich sein. Und Philippus, der diesen Lieblingsplatz von Nathanael kennt, geht zu diesem Feigenbaum, findet Nathanael dort und sagt ihm: Wir haben ihn gefunden, Jesus.

[8:30] Nathanael dreht sich um und sagt: Kann etwas Gutes aus Nazareth kommen? Nun hatte Philippus eine Entscheidung zu fällen. Er könnte sich neben Nathanael hinsetzen unter diesem Feigenbaum und den Rest des Tages damit verbringen, erklären zu Nathanael, warum Jesus tatsächlich aus Nazareth kommen kann und trotzdem der Messias sein kann. Und vielleicht am Ende des Tages könnte er sich neben Nathanael setzen und diesen Feigenbaum aus dem Kopf von Nathanael entfernen.

[9:06] Aber lasst mich euch eine Frage stellen: Wäre Nathanael dann irgendwie näher zu Jesus gekommen? Vielleicht ist ein Einwand beseitigt worden, aber ein Einwand beseitigt kein Messias. Es ist ein Einwand beseitigt worden, aber ein Einwand beseitigt kein Messias. Es ist ein Einwand beseitigt worden, aber ein Einwand beseitigt kein Messias. Es ist ein Einwand beseitigt worden, aber ein Einwand beseitigt kein Messias. Es ist ein Einwand beseitigt worden, aber ein Einwand beseitigt kein Messias.

[9:41] Aber nur wenn ein Einwand beantwortet ist, heißt das noch lange nicht, dass ich eine persönliche Beziehung habe. Also, was Philippus tut, schaut euch genau die Formulierung an, der letzte Teil von Vers 46. Wenn die Einladung an Nathanael ist: Komm zu Jesus und erfahre ihn für dich selbst.

[10:05] Lass mich euch etwas sagen. Es gibt einen angemessenen Zeitpunkt, wo man tatsächlich auch Einwände von Leuten aus ihrem Kopf beantworten muss. Ich bin ein Evangelist. Ich reise um die Welt. Und eine meiner Aufgaben ist natürlich, Einwände zu beantworten, Einwände zu beantworten, die Menschen haben gegen Gott, gegen das Christentum, gegen den Adventismus. Aber es ist mir ganz klar, dass durch die Beantwortung von Einwänden durch den Heiligen Geist, durch das Wort, noch lange nicht gewährleistet ist, eine persönliche Beziehung zu Jesus hat.

[10:59] Wir können von dieser Begegnung lernen, denn du und ich, wir müssen diese Einladung geben, andere Menschen einzuladen, zu Jesus zu kommen und ihn zu erfahren. Und weißt du, was das Allerschönste ist? Denn das Schönste ist, wenn sie dann tatsächlich diese Beziehung zu Jesus aufnehmen, werden ihre Fragen sowieso beantwortet. Denn Nathanael, als er später ein Jünger war, hat sich nicht länger die Frage gestellt, ob Jesus als Messias überhaupt aus Nazareth hätte kommen können. Diese Einwand war von alleine beantwortet worden. Aber diese Einwand war beantwortet worden durch eine persönliche Beziehung zu Jesus.

[11:53] Wir wollen diese persönliche Beziehung jetzt anschauen. Diese erste Liebe. Nathanael macht sich auf von diesem Feigenbaum aus. Zusammen mit Philippus gehen sie jetzt zu Jesus. Schau dir Vers 47 an, du merkst das, wie Jesus sie jetzt kommen sieht.

[12:18] Jesus sah, den Nathanael auf sich zukommen und spricht zu ihm: Siehe, wahrhaftig ein Israelit, in dem keine Falschheit ist. Jesus schaut direkt in das Herz von Nathanael. Und er sieht einen ehrlichen Sucher nach der Wahrheit. Die Tatsache, dass Nathanael Fragen hatte, hat nicht bedeutet, dass er unehrlich war, denn er war ja willig, zu kommen und zu sehen. Und Jesus erkennt das. Und wir müssen das auch in Menschen erkennen.

[13:00] Und dann bemerkt, was danach passiert. Nathanael spricht zu ihm, Vers 48. Woher kennst du mich? Jesus antwortete und sprach zu ihm, und er sagte zu ihm: Bevor Philippus dich rief, als du unter dem Feigenbaum warst, sah ich dich. Ist das nicht wunderbar? Jesus wusste ganz genau, was Nathanael gerade durchmacht. Er kannte die Fragen in seinem Kopf. Er kannte die Auseinandersetzungen in seinem Leben. Und als Nathanael diesen Schritt jetzt wagt, zu Jesus zu gehen, da macht Jesus ihm deutlich: Ich kenne dich bereits.

[13:55] Und diese Worte haben das Leben von Nathanael total verändert. Schau dir Vers 49 an. Nathanael antwortete und sagte zu ihm: Wie ist es, dass du aus Nazareth kommen kannst? Das war eine langsame Antwort. Ich hoffe, ihr lest eure Bibel heute Morgen. Ist das, was er gesagt hat? Nein. Schau, was er sagt.

[14:26] Nathanael sagt: Wie kennst du mich? Jesus antwortete und sprach zu ihm, sorry, Vers 49. Nathanael antwortete und sagte zu ihm: Rabbi, du bist der Sohn Gottes, du bist der König Israels. Vers 49. Hier ist das Acknowledgement. Er gibt das zu, sozusagen. Er erkennt das. Da ist volle Gewissheit in seinen Worten. Ja, du bist der Messias. Nicht, weil der Einwand beantwortet worden ist, aber er wusste, Jesus kennt ihn. Er kennt ihn. Jesus kennt ihn.

[15:10] Und wir, du und ich, müssen wissen, dass Jesus uns kennt. Seit unserer Geburt. Vor unserer Geburt. Er hat einen Plan für unser Leben. Denk über Gott, den Schöpfer nach. Er hat all die Welten geschaffen. Die Sterne. Er hat sie benannt. Er kennt jeden einzelnen von uns persönlich. Er hat unser Leben verfolgt. Und er zieht uns zu sich selbst. Und die Worte, die zu Nathanael gesagt wurden, sind Worte, die zu dir und mir gesagt werden. Er kennt uns.

[15:58] Und wenn wir das einmal richtig begriffen haben, wenn uns das begegnet, dann werden wir wie Nathanael ausrufen: Du bist der Sohn Gottes. Du bist mein Schöpfer und mein Erlöser. Das ist die erste Liebe. Wenn wir kostbar werden in den Augen Gottes. Wenn wir verstehen, wer wir in seinen Augen sind. Wenn wir verstehen, wer wir in seinen Augen sind. Wenn wir verstehen, wer wir in seinen Augen sind.

[16:33] Ich habe mich an dieser Entscheidung genommen, für Gott zu arbeiten. Beim Bipartisan Biblischen Kollegenagentur bin ich für ein Jahr auf diese Bibelschule hingegangen. Meine Frau und ich haben uns auf dieser Mühe getroffen. Sie war dort am Besuch, ich war einfach nur auf Besuch. Wie wir aber später etwas darüber gesprochen haben, oup und als wir gesagt haben, wie wir uns kennengelernt haben. Am Anfang warst du quasi wie graue Masse für mich, so wie jeder andere auch. Aber es gab dann eine besondere Unterhaltung, die wir miteinander hatten, und ab dem Zeitpunkt war das nicht mehr nur graue Masse.

[17:24] Lass mich euch etwas sagen. Für Gott ist es wichtig, dass Gott sich nicht nur für die Menschen entscheidet. Du warst schon immer ganz besonders für ihn. Und so wie Nathaniel, wo er sich auf Dinge konzentriert hat, und wo er seine Zeit allein verbracht hat, warst du immer besonders für ihn. Du warst immer ganz besonders für ihn. Und so wie Nathaniel so einen Feigenbaum hatte, wo er über Dinge nachgedacht hat, und Zeit allein verbracht hat, und Jesus ihn dort gesehen hat, so sieht Jesus dich auch, wo immer du auch bist. Und wenn du so einen Ort hast, wo du manchmal hingehst, um einfach die Schwierigkeiten des Lebens darüber nachzudenken, da weiß Gott, wo du bist. Und Gott streckt sich aus nach dir.

[18:34] Und wenn wir das realisieren, dass er uns kennt, dann sollte uns das zu ihm treiben, zu ihm zu kommen. Und wir schauen uns diese Geschichte in Johannes 1 an, und wir lesen von der ersten Liebe, die Nathaniel gehabt hat. Und wir lernen von dieser Liebe, und wir lernen von diesem Moment, in dem es uns wirklich erinnert hat, worum es im Evangelium geht. Und es gab nichts anderes, als was man denken wollte, nichts anderes, als was man reden wollte. Die Idee, dass Gott dich geschaffen hat, dass er dich erlöst hat, das wurde das Thema deines Lebens. Die erste Liebe.

[19:25] Aber wie leicht es ist, dass diese erste Liebe abnimmt. Ich möchte, dass ihr jetzt ins Alte Testament zurückgeht, in euren Bibeln, von Johannes in das Buch Josua. Direkt nach den ersten fünf Büchern von Moses haben wir das Buch Josua. Wir haben das Buch Josua, ich möchte, dass ihr in das letzte Kapitel des Buchs geht, Josua 24.

[19:59] Josua war der Führer des Volkes, der nach Moses an die Reihe kam. Moses hatte nicht das Privileg, Gottes Volk in das verheißene Land Kanaan zu führen, aber Josua hatte das Privileg. Josua hat sie in eine Reihe von Eroberungsfeldzügen geführt, wo sie dann am Ende das Land Kanaan eingenommen hatten. Als Josua nun an das Ende seines Lebens kommt, möchte er sicherstellen, dass die Menschen weiterhin Gott folgen werden. Sie haben Josua, und er hat Josua. Er möchte sicherstellen, dass die Menschen weiterhin Gott folgen werden.

[20:53] Sie haben gerade Wunder Gottes gesehen. Sie haben gerade erfahren, wie Gott sie geführt hat und wirklich in dieses Land gegeben hat. Aber Josua möchte sicherstellen, dass sie auch stark bleiben. Er möchte sicherstellen, dass die Menschen weiterhin Gott folgen werden.

[21:18] Schaut, was er in Vers 14 am Ende seines Lebens sagt und das Volk damit herausfordert. So fürchtet nun den Herrn und dient ihm aufrichtig und in Wahrheit und tut die Götter von euch hinweg, die euch gefeiert haben, und dient dem Herrn.

[21:56] Wenn es euch aber Vers 15 nicht gefällt, dem Herrn zu dienen, so erwählt euch heute, wie ihr dienen wollt, den Göttern, denen eure Väter jenseits des Stromes gedient haben, oder den Göttern der Amoriter, in deren Land ihr wohnt. Wir wollen dem Herrn dienen.

[22:12] Josua fordert das Volk heraus, eine Entscheidung zu fällen. Und sie fällen eine Entscheidung. Vers 16. Da antwortet das Volk und sprach: Das sei ferne von uns, dass wir den Herrn verlassen und anderen Göttern dienen. Und am Ende von Vers 18 heißt es: Auch wir wollen dem Herrn dienen, denn er ist unser Gott.

[22:44] Hier finden wir diese erste Liebe. Warum? Denn sie erinnern sich ja, wie Gott sie gerade geführt hat. Die Erinnerungen waren noch frisch, wie Gott sie aus der Sklaverei aus Ägypten herausgeführt hat. Die Erinnerungen waren noch frisch an das Rote Meer, das sich geteilt hatte, direkt vor ihnen. Die Erinnerungen waren noch frisch an das Mana, das vom Himmel herabgeregnet war. Die Erinnerungen waren noch frisch an den Jordan, der sich vor ihnen ebenfalls geteilt hat. Sie erinnern sich noch so gut an die Mauern, die von Jericho runterkamen. Es gab keinen Zweifel, wem wir dienen werden. Wir dienen dem Herrn.

[23:41] Es war wie Nathanael, als er realisiert hat, er kennt mich, Jesus kennt mich. Wir werden ihm dienen bis ans Ende unseres Lebens. Und alle, die zu Jesus gekommen sind, ihr kennt diesen Eifer, den man am Anfang hat. Er hat gesagt: Ich möchte dir dienen für den Rest meines Lebens. Ich gehöre dir. Ich möchte, dass all meine Emotionen dir gehören. Du hast ihm dein Leben gegeben.

[24:17] Aber über Zeit, die erste Liebe, die erste Liebe ist etwas vernachlässigt worden. Ich möchte, dass ihr bemerkt, wie das dem Volk Gottes in der Vergangenheit passiert ist. Schaut mit mir zu 1. Könige. 1. Könige 18. Wir werden sehen, wie einfach es ist, die erste Begeisterung, die erste Liebe zu verlieren.

[24:59] In 1. Könige 18 kommen wir zur Geschichte von Elijah, dem Propheten. Elijah war ein Prophet in den Tagen des Königs Ahab. Ahab hat die Geistlichkeit im Volk wirklich zu einem allzeit hohen Niveau gebracht. Er hat das Volk wirklich zu einem Rekordtief heruntergebracht, während seiner Regierung. Da war Abfall, da wurden Götzen angebetet. Und die Propheten des Baal haben die Nation regiert. Dieser Zeit hat Gott den Elijah berufen. Und Elijah soll das Volk herausfordern. Und er ruft sie alle zusammen am Berg Karmel. Und er ruft auch den König, der König kommt auch. Die Propheten des Baal kommen alle. Das ganze Volk erscheint. Und der Prophet Elijah ist auch da.

[26:14] Schaut in 1. Könige 18 und dort Vers 21. Und er fragt die Propheten: Wie lange solltet ihr zwischen den beiden Meinungen faltern? Wenn der Herr Gott ist, dann folgt ihr ihm, aber wenn Baal folgt, dann folgt ihr ihm.

[26:42] Das ist interessant. Das ist eine sehr ähnliche Herausforderung, die Josua gab den Menschen. In der Zeit von Josua, da haben die Leute gesagt: Wir werden dem Herrn dienen. Denn in ihrer Erinnerung war noch ganz frisch, wie Gott sie in der Vergangenheit geführt hatte. Als jetzt Elijah diese gleiche Frage noch einmal stellt, da möchte ich, dass ihr bemerkt, was passiert.

[27:19] Der letzte Teil von Vers 21. Und das Volk erwiderte ihm kein Wort. Stille. Könnt ihr euch vorstellen, wie das gewesen sein muss? Elijah sagt: Macht eine Entscheidung, wem wollt ihr dienen? Stille. Keine Antwort. Nicht ein Wort.

[27:52] Und dann kommt er hier zu einer Quotation von Ellen White auf diese Geschichte. 3. Volume der Zeugnisse, Seite 280. Elijah schreit: Wie lange haltet ihr euch zwischen beiden Meinungen? Wenn der Herr Gott ist, dann folgt er ihm, aber wenn Baal folgt, dann folgt er ihm. Und die Leute antworteten ihm kein Wort. Nicht ein einziger in dieser riesigen Versammlung hat es gewagt, ein Wort für Gott zu sagen oder seine Loyalität zu Jahwe auszudrücken.

[28:42] Was für eine erstaunliche Verführung und was für eine schreckliche Blindheit hatte das Volk Israel bedeckt. Wie eine schwarze Wolke. Diese Blindheit und dieser Abfall war nicht plötzlich über sie gekommen. Beachtet, was sie jetzt als nächstes sagt. Es kam Stück für Stück.

[29:08] Das ist jetzt eine Schlüsselaussage hier. Als sie nämlich nicht die Worte der Warnung und des Tadels angenommen hatten, die Gott ihnen gesandt hatte. Weil sie nämlich stolz waren und wegen ihrer Sünden. Und nun in dieser schrecklichen Krise, in der Gegenwart der götzendienerischen Priester und des abgefallenen Königs, da sind sie neutral geblieben. Und jetzt hört zu, was sie als nächstes sagt. Das ist absolut erstaunlich.

[29:48] Wenn Gott eine Sünde vor allen anderen hasst, an denen sein Volk schuldig ist, dann ist es die Sünde, nichts zu tun, wenn ein Notfall ist. Gleichgültigkeit und Neutralität in einer religiösen Krise werden von Gott als ein schlimmes Verbrechen angesehen. Und das ist identisch oder gleichzusetzen mit der schlimmsten Form von Feindschaft gegen Gott.

[30:23] Lass mich eine Frage stellen. Leben wir in einer religiösen Krise heute? Ja oder nein? Ja, absolut. Wir sind in einer religiösen Krise. So wie in den Tagen von Elijah. Wenn wir uns um die Geistlichkeit um uns herum beschäftigen, dann sehen wir, dass es eine Gleichgültigkeit und eine Neutralität gegenüber der Wahrheit des Wortes Gottes gibt. Und in diesem geistlichen Zustand sind wir gerufen, eine Stimme für Gott zu sein. Aber in dieser Zeit, als Elijah das Volk herausgefordert hat, gibt es Immunität, Neutralität und Gleichgültigkeit.

[31:23] Gleichgültigkeit kommt nicht über Nacht. Von den Tagen von Josua bis zur Zeit von Elijah sind einige Dinge passiert. Die Menschen Gottes sind weiter und weiter entfernt von der Wahrheit und näher und näher zu den anderen Völkern gerückt. Die Geschichte von Israel kann auch zusammengefasst werden und manchmal auch unsere eigene Geschichte.

[31:59] Wenn du über Momente in deinem Leben nachdenkst, wo du gleichgültig und neutral geworden bist, das passiert nicht über Nacht. Du verlierst deine Gebeten und dein Gebetleben wird dankbar für das Essen. Du fängst an, Dinge anzuschauen, die du vorher nicht angeschaut hast. Du fängst an, Dinge anzuhören, die du vorher nicht angehört hast. Du fängst an, Orte aufzusuchen, die du vorher nicht aufgesucht hast. Du fängst an, Dinge zu essen, die du vorher nicht gegessen hast. Du fängst an, dich so zu kleiden, wie du dich vorher nicht gekleidet hast. Da gibt es diesen Wechsel, der Schritt für Schritt ein gradueller Wechsel ist. Oder vielleicht tust du einfach die Routine von Kirche und von religiöser Aktivität aufrechterhalten. Aber innen drin weißt du, du bist getrennt von der Wahrheit, die du einmal so geliebt hast.

[33:19] Und diese Trennung kommt durch aktive Entscheidungen, die wir in unserem Leben getroffen haben. Es bedeutet nicht, dass wir unbedingt die Gemeinde verlassen haben. Es ist sogar eine Gefahr, dass wir die Gemeinde verlassen, oder das Christentum, sondern dass wir immun werden dagegen.

[33:53] Ich möchte euch noch eine andere Geschichte zeigen, die das so wunderbar illustriert. Wir wollen von 1. Könige in das Buch Ezekiel gehen. In Ezekiel 33. Ezekiel war ein Prophet des Herrn. Und er war ein Prophet unter den Exzellenten während der 70-jährigen Gefangenschaft in Babylon. Der Grund, warum die Menschen in der Gefangenschaft waren, lag natürlich daran, dass sie Gott abgelehnt haben. Gott hatte seine schützende Hand von dieser kleinen Nation weggezogen, und der König des Nordens hatte sie in die Gefangenschaft nach Babylon geführt. Aber Gott hat in seiner Gnade einen Propheten in ihrer Mitte berufen. Und direkt in Babylon war Ezekiel der Prophet der Menschen. Und in der Gefangenschaft und direkt in Babylon prophezeit Ezekiel zu dem Volk.

[35:11] Und als ich das das erste Mal gelesen habe, das war einfach überwältigend. In Ezekiel 33, für Beginn in Vers 30. Gott spricht hier zu Ezekiel. Und Gott sagt: Und du, Menschensohn, die Kinder deines Volkes unterreden sich deinetwegen an den Bauern und unter den Türen der Häuser. Ist das nicht interessant, nebenbei gesagt? Der Prophet weiß genau, was über ihn gesagt wird, denn Gott sagt: Schau, ich weiß genau, was die dort sagen, und ich sag dir, was sie über dich in ihren Häusern über dich erzählen.

[36:01] Vers 30, zweiter Teil. Und sagen zueinander, jeder zu seinem Bruder: Kommt doch und hört, was für ein Wort vom Herrn ausgeht. Also bis dahin hört sich das doch wunderbar an, oder? So, Gott sagt zu Ezekiel, dass die Menschen sind in ihren Häusern zusammen und sie reden über dich und reden darüber, wie sie andere einladen müssen, damit sie das Wort von dir hören können. Das wäre wunderbar, wenn es da aber enden würde.

[36:39] Aber schau mal, wie es weitergeht, in Vers 31. Gott spricht weiter zu Ezekiel. Und sie werden zu dir kommen, wie das Volk zusammenkommt. Und sie werden als mein Volk vor dir sitzen. Und deine Worte hören, aber nicht danach handeln. Denn wenn sie auch mit dem Mund ihre Liebe, oder viele Liebe im Englischen, bekunden, so läuft ihr Herz doch hinter dem Gewinn her.

[37:15] Und dann geht Gott weiter und beschreibt, was da stattfindet. Vers 32. Gott spricht weiter zu Ezekiel. Gott sagt: Und ich sehe, du bist für sie wie ein liebliches Lied, wie einer, der eine schöne Stimme hat und gut die Saiten spielen kann. Sie werden deine Worte hören im Englischen, sie werden es lieben, deine Worte zu hören, aber sie nicht tun. Ist das nicht interessant? Gott sagt Ezekiel, dass die Leute kommen werden und sie lieben sogar das, was sie hören. Und doch gibt es keinen angemessenen Wechsel in ihrem Leben.

[38:13] Also von außen betrachtet sah es aus wie eine Erweckung, eine Reformation. Die Leute haben gesagt: Ezekiel, der ist wirklich inspiriert von einem Herrn, du musst es anhören, komm und hör dir dieses Predigt an. Und eine große Gemeinde kommt zusammen und sie lieben es, wenn er predigt und es ist wie ein schönes Lied anzuhören. Aber sie gehen zurück nach Hause und nichts ändert sich in ihrem Leben. Sie sind immun geworden um der wahrsten Botschaft Gottes.

[38:57] Die Immunität besteht nicht daran, sich von Gott zu entfernen oder die Gemeinde zu verlassen. Diese Immunität existiert, während sie gleichzeitig offensichtlich die Botschaft lieben und sogar andere einladen. Aber wenn die Botschaft keinen dauerhaften Platz in unserem Herzen findet und wenn es unser Leben nicht völlig verändert, dann ist es nichts anderes, gemäß der Bibel, als nur ein wunderbares Lied. Seid ihr mit mir?

[39:39] Das war ein Problem in den Tagen von Ezekiel, aber wir leben ja in anderen Zeiten heute, oder? Das hatte mit uns nichts zu tun, oder? Könnte es sein, dass wir zu einem Zeitpunkt in der Geschichte leben, wo wir auch Immunität gegen das Evangelium erleben? Vielleicht sogar in der Mitte einer anscheinenden Erweckung und Reformation?

[40:05] Während wir weitergehen, dieses Thema zu studieren, möchte ich euch einladen, das Buch Matthäus aufzuschlagen. Matthäus, Kapitel 11. Da war eine Gleichgültigkeit in der Zeit von Elijah, da war eine Gleichgültigkeit in der Zeit von Ezekiel. Ich möchte euch jetzt eine Gleichgültigkeit zeigen in der Zeit von Jesus.

[40:27] Matthäus, Kapitel 11, Vers 13, fangen wir an. Und Jesus redet hier über den Dienst von Jesus Christus. Und er sagt hier, dass die Botschaft der Botschaft und Jesus redet hier über den Dienst von Johannes dem Täufer. Johannes der Täufer war der Vorläufer für Jesus. Hört zu, was Jesus über Johannes den Täufer sagt.

[41:01] Denn alle Propheten und das Gesetz haben gewiss sagt, bis hin zu Johannes. Und wenn ihr es annehmen wollt, er ist der Elijah, der kommen soll. Und Jesus hat vor dem Kommen von Johannes den Baptisten prophezeit, dass der Geist von Elijah zurückkehren wird. Und jetzt erkennt Jesus die Kraft von Elijah in der Kirche von Johannes dem Täufer.

[41:39] Das ist interessant, denn in den Tagen von Elijah war die Kraft in der Botschaft des Propheten, aber es war eine Gleichgültigkeit bei den Zuhörern. Und was wir hier finden, ist, als der Geist des Elijah zurückkehrte im Dienst von Johannes dem Täufer, gab es eine ganz ähnliche Antwort und Reaktion.

[42:09] Schaut mal, wie Jesus den ganzen Dienst von Johannes dem Täufer zusammenfasst. Vers 15. Wer Ohren hat zu hören, der höre. Wem soll ich aber dieses Geschlecht vergleichen? Es ist kindergleich, die an den Marktplätzen sitzen und ihren Freunden zurufen und sprechen: Wir haben euch aufgespielt und ihr habt nicht getanzt. Wir haben euch Klagelieder gesungen und ihr habt nicht geweint.

[42:49] Was möchte Jesus hiermit ausdrücken? Jesus sagt, es gibt keine angemessene Reaktion auf die Botschaft von Johannes. Das ist keine Emotion. Das ist kein Enthusiasmus für Erlösung. Das ist keine Betrübnis über die Sünde. Es ist einfach unangemessen. Der Heilige Geist ist ausgegossen auf Johannes den Täufer, so wie er auch über Elijah ausgegossen war. Aber die Reaktion auf diese gewaltige Offenbarung Gottes ist nicht so, wie sie sein sollte.

[43:41] So beschreibt Jesus die Generation, in der er gelebt hat. Als er auf dieser Welt gelebt hat. Ich glaube, die heutige Generation ist ziemlich ähnlich zu dem. Ich habe diese Botschaft genannt: Immun gegen das Evangelium. Das ist wie eine Injektion. Wenn du eine Injektion bekommst, wird die Vakzination zu einer gewissen Größe auf die Krankheit eingeführt, so dass dein Körper reagiert, indem er eine sogenannte induzierte Immunität bietet. Ihr kennt diesen Prozess, oder?

[44:35] Denkt mal drüber nach. Was in unserer Generation und in der Vergangenheit passiert ist, dass wir gerade so viel vom Evangelium bekommen, dass wir gegen Immun werden und uns nicht länger beeinflussen. Immun gegen das Evangelium. Kann das passieren? Es hat in der Vergangenheit passiert. Und es passiert wieder.

[45:07] Wie können wir jemals zu diesem Punkt kommen, dass wir 100 Predigten darüber hören, was Jesus für uns getan hat, und nicht die einfache Frage stellen: Was kann ich für dich tun? Wie kann es sein, dass wir eigentlich über den Tod von Jesus hören, und es uns nicht mehr auf dem hohen Niveau beeinflussen? Wie kann es sein, dass wir über das Gospel sprechen, wie wir über ein Fußballspiel sprechen? Wie kann es sein, dass es uns nicht mehr auf dem hohen Niveau beeinflussen?

[45:59] Meine Freunde, die Realisierung, was Gott für uns getan hat, sollte uns immer wieder bewegen. Es sollte uns motivieren, stärken und zu ihm ziehen. Nicht nur beim ersten Mal, als wir den Herrn kennengelernt haben. Aber Gott möchte, dass es eine kontinuierliche Erfahrung in unserem Wandel mit ihm ist.

[46:31] Wenn du diese Worte aufschlägst und noch einmal diese Evangeliumsgeschichte liest, ist es nur eine Geschichte, die du bereits kennst. Oder bewegt es dich noch? Wenn du darüber nachdenkst, dass Jesus deine Sünden auf sich genommen hat und für dich gestorben ist, bewegt dich das noch? Passiert etwas in deinem Leben deswegen? Findet eine Transformation statt, weil du über diese Dinge nachdenkst? Oder haben wir es zu oft gehört?

[47:17] Das Problem ist nicht, dass wir es zu oft gehört haben, aber dass wir eine Immunität dagegen produziert haben. Wir haben so diese Mentalität: Ja, habe ich gehört, bin ich schon gewesen, ist mir alles klar.

[47:37] Interessant ist, wenn du dir die Bibel anschaust, der Ort, wo du den geringsten Anteil von Neutralität und Gleichgültigkeit findest, ist ein Buch, das die Apostelgeschichte genannt wird. Das ist ein absolut unneutrales Buch. Weißt du warum? Weil das Evangelium zu Menschen gegangen ist, die das noch niemals vorher gehört hatten. Also, ich reise um die Welt als Evangelist.

[48:17] Amen. Die Leute, die am meisten begeistert sind, Jesus zu dienen, sind diejenigen, die ihn gerade erst kennengelernt haben. Wenn ihr Leute haben wollt, die andere zu einer Evangelisation einladen, dann sprecht zu den Neubekehrten in der Gemeinde. Wenn du ein bisschen Enthusiasmus haben möchtest, wenn du eine Erweckung in deiner Gemeinde haben willst, geh zu denen, die es gerade frisch angenommen haben.

[48:47] Was passiert, ist, dass wir, die schon lange in der Botschaft sind, sagen: Wir haben es schon gehört. Wenn es eine Evangelistische Meeting gibt, die stattfindet, denken die Leute, die schon lange im Glauben sind, die denken: Ich brauche da jetzt nicht mehr hinzugehen. Ich muss das hier nochmal hören, ich kenne das ja schon alles.

[49:15] Du gehst nicht zu einem Evangelisationsvortrag, weil du es schon kennst. Du gehst zu einem Vortrag, weil du dort sein möchtest, wo Gott ist. Du gehst da nicht hin, weil du jetzt von Ursache zu Wirkung analysierst: Ah, das hat jetzt keinen Einfluss mehr auf mich. Nein, du gehst da hin und bringst jemanden mit, von dem du weißt, dass er beeinflusst hat.

[49:47] Es gibt eine Person, ich werde dir nicht erzählen, aus welchem Land, wo das jetzt gerade passiert ist. Das ist ein Hinweis, wo das gewesen ist. Und diese Person sagte, das ist eine Person, die ganz neu zu den Vorträgen kam, und sie sagte, das ist ein bisschen lustig. Sie hat gesagt: Ich wurde eingeladen, hier zu sein, aber die Person, die mich eingeladen hat, ist gar nicht hier. Was hat das der Person jetzt vermittelt, über die Wichtigkeit dieses Vortrages? Es ist wichtig für dich, da hinzugehen, aber ich muss da nicht mehr hingehen.

[50:35] Liebe Freunde, wir brauchen eine echte Erweckung, wo wir zeigen, was unsere Prioritäten sind. Ist deine Priorität Gott? Ist deine Priorität Gottes Werk? Dann zeig das. Und zeig deine Liebe anderen, gegenüber denen du die einlädst, von denen du möchtest, dass sie auch diese Erfahrungen machen, die du gemacht hast.

[51:05] Eines meiner Lieblingsbücher in der Bibel ist das Buch Apostelgeschichte. Denn da gibt es keine Neutralität. Paulus geht hinaus und predigt in diesen großen Gegenden, in einer Gegend, wo die Menschen niemals das Evangelium gehört haben. Er hat seine kleine Gruppe von Arbeitern mit ihm. Sie kommen in eine Stadt und es gibt genau eines von zwei Dingen, das passiert. Es gibt nur zwei Optionen. Nur zwei. Entweder sie gründen eine Gemeinde oder sie werden aus der Stadt ausgeschlossen. Die beiden Optionen, die es nur gibt. Sie gehen zu einer Stadt, eine Gemeinde wird gegründet. Nächste Stadt, sie werden rausgeschmissen. Nächste Stadt, eine Gemeinde gegründet. Nur zwei Optionen. Keine Neutralität, keine Gleichgültigkeit.

[51:57] Und die Menschen, die es gehört haben, entweder haben sie die Botschaft geliebt oder gehasst. Ich wünsche, diese Zeiten würden zurückkommen. Und heute ist es ganz anders. Du predigst deine Predigt und die Leute sagen: Gute Predigt, wir sehen uns nächste Woche. Lass uns jetzt essen gehen. Wann kommst du wieder? Da waren gute Gedanken drin. Keine Verfolgung und keine Erweckung. Immunität.

[52:31] Paulus predigt die Botschaft und nichts kann ihn stoppen. Sie haben ihn angedroht, ihn zu töten und er sagt: Zu sterben ist zu gewinnen. Dann sagen sie: Wir lassen dich alleine. Zu leben ist Christus. Wir werden dich schlagen. Aber er sagt, selbst die Verfolgung dieser Zeit sind nicht im Vergleich zu den Herrlichkeiten, die kommen werden. Dann sagen sie: Wir werfen dich ins Gefängnis. Und er sagt: Dann werde ich da halt singen. Amen? Da gibt es kein Ende dazu.

[53:13] Und an einem Moment haben sie ihn buchstäblich gesteinigt. Und ich stelle mir das im Geiste vor, wie das wohl gewesen sein mag. Und seine Mitarbeiter stehen jetzt um diesen Berg von Steinen drum herum. Und sie fragen sich: Was sollen wir jetzt machen? Ich denke, es ist vorbei. Und dann fangen die Steine an sich zu bewegen. Und Paulus steht auf. Lass uns zur nächsten Stadt gehen.

[53:45] Meine Freunde, wir brauchen eine Erweckung, wo nichts uns stoppen kann. Wo das Wort Gottes uns in neue Gegenden bringen wird. Wo er uns zu neuen Plätzen bringen wird. Wo wir das Evangelium von Jesus Christus predigen können, das es niemals gehört haben zu Menschen. Und die, die es gehört haben vorher, müssen es auch wieder hören. Das Problem ist nicht, wie oft wir es hören. Das Problem ist unsere Reaktion darauf.

[54:27] Und zu oft ist diese Antwort eine Antwort der Gleichgültigkeit. Es gibt eigentlich nur eine einzige Stelle im Buch der Apostelgeschichte, wo ich mich jetzt gerade erinnern kann, wo der Paulus mit Neutralität und Gleichgültigkeit konfrontiert war. Und zwar in Apostelgeschichte 17. Und es ist ganz interessant, denn er kommt dort in die Stadt von Athen. Er ist in viele verschiedene Städte und Städte gegangen. Und entweder wurde er ausgewählt oder er hat die Kirche gegründet. Aber als er in die Stadt von Athen kommt, sind die Dinge anders.

[55:11] Ich möchte, dass Sie sich anpassen, was es hier sagt. Sie kennen die Geschichte. Er predigt sein Herz zu dieser Menschenmenge. Er redet darüber, dass er in diese große Arena auf den Areopagus gebracht wird. Und er spricht über Gott, den Schöpfer. Und er spricht über Jesus, der auferstanden ist. Und dann schau dir Vers 21 an, oder eher, wenn wir zu Vers 32 kommen, dem Ende seines Diskurses, seiner Predigt.

[55:51] Es sagt, 32 Jahre alt, sie aber von der Auferstehung der Toten hörten, spotteten die einen. Die anderen sprachen: Wir wollen dich darüber nochmals hören. Sehen wir uns nächste Woche. Ja, wir werden dich nochmal drüber anhören. Aber da gibt es keine angemessene Reaktion darauf. Es gibt einen Vers hier in Axt 17, der die Situation der Athener ganz interessant beurteilt.

[56:27] Und du sagst mir, ob das nicht unsere Gesellschaft und sogar unsere Gemeinde heute beschreibt. Vers 21. Für all die Athener, und die Foreigner, die dort waren, wollten immer etwas Neues hören. Sie wollten immer etwas Neues hören. Das ist der Geburtsplatz der griechischen Philosophie. Immer etwas Neues hören.

[57:07] Was passiert, wenn du immer etwas Neues hörst, und du diese Information nie umsetzt? Du wirst immun dagegen. Und diese Kultur des griechischen Denkens ist in unsere westliche Welt hineingekommen. In der griechischen Kultur ging es immer um Wissen, Theorie auf einem ganz hohen Level. Sie konnten die Dinge sehr gut voneinander trennen. Die Theorie war hier, und die Praxis hatte damit nichts zu tun.

[57:59] Und diese Art des griechischen Denkens hat sich wirklich in die Gemeinde eingeschlichen. Wir können über die Bibel sprechen, ohne sie praktisch in unsere Erfahrung zu bringen. Denk an all die Bibelstudien, die wir haben, und all die Informationen, die wir erhalten haben. Es ist ein Input, aber es gibt keine Ausgabe.

[58:29] Das Problem ist nicht, dass die Information nicht die Information ist, die hineingeht. Aber wenn diese Information keine transformierende Kraft in unserem Leben hat, das ist eine so unterschiedliche Sache. Es ist eine ganz andere Sache, als praktisch umzusetzen.

[59:03] Lasst mich euch illustrieren. Silvi und ich haben diese gute Tradition, am Freitag unser Haus zu putzen, bevor es zum Sabbat kommt. Wer von euch tut das auch? Was wäre, wenn meine Frau mal am Freitag das Haus verlässt? Und sie sagt: Kannst du mir das Haus sauber machen, während ich weg bin? Und sie kommt zurück, kurz bevor der Sabbat beginnt, und es ist immer noch ein totales Chaos. Und denkt mal darüber nach, was würde passieren, wenn ich ihr sagen würde: Ich habe auswendig gelernt, was du gesagt hast. Also Silvia, Kapitel 1, Vers 1. Kannst du mir das Haus sauber machen, während ich weg bin? Und wir haben sogar Leute eingeladen, haben ein Studienkomitee gegründet, um zu studieren, wie ein sauberes Haus aussehen müsste. Das klingt total verrückt. Aber das ist genau das, was wir oft in der Gemeinde tun. Wir wissen es, die Welt muss eine Theorie überwachen, wann wird es eine praktische Realität? Die Welt muss das Evangelium sehen.

[1:00:39] In Offenbarung 14 habt ihr die 3-Engel-Botschaft. Der Engel wird gesehen, und er wird gehört. Das ist eine Repräsentation von dir und mir. Unsere Leben müssen repräsentieren, was wir wirklich glauben und unterrichten. Nur dann können wir aus diesem Zustand der Immunität herauskommen.

[1:01:05] In der Schlussphase möchte ich, dass ihr euch auf Offenbarung 3 beachten solltet. Wie können wir sicher sein, dass wir unser erstes Verlieben wiederholen? In Offenbarung 3, zum Abschluss der Predigt, wollen wir kurz anschauen, wie wir diese erste Liebe wieder zurückgewinnen können und dann auch behalten können. Ich möchte mit euch in Vers 14 beginnen. Das ist die 7. Gemeinde der Offenbarung, die Laodicea-Gemeinde.

[1:01:39] Wir lesen hier, und dem Engel der Gemeinde von Laodicea schreibe, das sagt der Amen, der treue und wahrhaftige Zeuge, der Ursprung der Schöpfung Gottes. Das ist die 7. Gemeinde der Offenbarung, die Laodicea-Gemeinde. Wir lesen hier, und dem Engel der Gemeinde von Laodicea schreibe, das sagt der Amen, der treue und wahrhaftige Zeuge, der Ursprung der Schöpfung Gottes.

[1:02:05] Das ist eine Botschaft an die letzte Generation, an die Gemeinde von heute. Und das sind die Worte von Jesus an uns als Gemeinde. Vers 15. Ich kenne deine Werke, dass du kalt oder heiß wärst. So, aber weil du lau bist und weder kalt noch heiß, werde ich dich ausspucken aus meinem Mund.

[1:02:41] Es ist interessant, dass als Jesus die letzte Gemeinde beschreibt, er sie als eine gleichgültige Gemeinde beschreibt. Was in der Zeit von Elijah existierte, was in der Zeit von Johannes dem Täufer existierte, was in der Zeit von Hesekiel existierte, das existiert auch heute. Gleichgültigkeit. Aber wir sind nicht ohne Hoffnung zurückgelassen.

[1:03:11] Vers 18. Was hat Jesus uns anzubieten? Ich rate dir, von mir Gold zu kaufen, das dem Feuer geläutert ist, und weiße Kleider, damit du dich bekleidest, und die Schande deiner Blöße nicht offenbar wird. Und salbe deine Augen mit Augensalbe, damit du sehen kannst. Alle, die ich lieb habe, die überführe und züchtige ich, so sei nun eifrig und tue Buße.

[1:03:49] Damit wir also aus diesem Zustand der Immunität herauskommen, dass wir aus dieser Neutralität und dieser Gleichgültigkeit herauskommen können, müssen wir die drei Geschenke annehmen, die hier in dieser Botschaft uns angeboten werden. Das Gold, das im Feuer geläutert ist, das weiße Kleid, und die Augensalbe. Jetzt, für die Zeit, werden wir nicht zu all diesen Versen gehen, aber ich werde sie nur anrufen, und ihr könnt sie dann aufschreiben, wenn ihr möchtet.

[1:04:27] In 1. Petrus 1, Vers 7, da heißt es: Damit die Bewährung eures Glaubens, der viel kostbarer ist als das vergängliche Gold, das doch durchs Feuer probe wird, Lob, Ehre und Herrlichkeit zur Folge habe bei der Offenbarung Jesu Christi. Unser Glaube wird verglichen mit Gold, das im Feuer geläutert ist.

[1:05:05] Wenn du den Glauben, den Gott dir als Geschenk geben möchte, annimmst, und du den Glauben ausübst, um seinen Willen zu tun, dann wird dieser Glaube stärker. Wenn wir körperliche Übungen machen, dann wird man stärker. Wenn du mit Liegestützen deinen Tag beginnst, dann werden deine Muskeln stärker werden. Wenn du laufen gehst, dann werden deine Beinmuskulatur stärker werden. Übung gibt Stärke. Wir müssen Glauben üben. Was bedeutet das? Üben bedeutet, dass wir unser Vertrauen in Gott einlegen, selbst wenn es scheint, dass es keinen Ausweg gibt.

[1:06:05] Manchmal kann das ein schmerzhafter Prozess sein, wie das Gold, das im Feuer geläutert wird. Es gibt hier eine Herausforderung. Es ist ein Kampf, eine Auseinandersetzung. Aber wenn du deine geistlichen Muskeln nicht benutzt, werden sie schwach. Um aus diesem Immunitätszustand herauszukommen, was müssen wir tun? Glauben ausüben.

[1:06:41] Vielleicht gibt es eine Situation in deinem Leben jetzt gerade, und du weißt, Gott hat dich gerufen, etwas zu tun. Und du denkst: Wenn ich das tue, könnte das passieren. Ich könnte das verlieren, meinen Job verlieren, diesen Freund verlieren, das Geld nicht bekommen, oder was auch immer. Du hast Angst vor den Resultaten einer Entscheidung, die du weißt, sie wird von dem Heiligen Geist ausgedrückt. Und das ist ein göttlicher Moment, um jetzt Glauben auszuüben.

[1:07:25] Wenn du jetzt einen Schritt machst, nicht auf das, was du sehen kannst, sondern was du sehen kannst im Wort, jetzt machst du dich abhängig vom Wort Gottes. Und im Moment, wo du das tust, dann bist du stärker. Geistlich stärker. Und du denkst, wenn du diese Menschen anschaust, die viel für Gottes Werk tun, und Entscheidungen machen können, und Bewegungen, die das Königreich Gottes vergrößern, und du fragst dich, warum sie diese, was in menschlichen Augen erscheint, gefährliche Bewegungen machen können. Wie können sie solche riskanten Dinge tun, was so in menschlichen Augen riskant erscheint? Sie haben gelernt, durch den Glauben zu gehen und nicht durch das, was man sieht.

[1:08:29] Und wenn du einmal realisiert hast, wie Gott dich leitet in deinem Leben, dann bist du für den nächsten Kampf besser ausgerüstet. Als Alexander der Große seine griechische Armee geführt hat, um die damals bekannte Welt zu erobern, wisst ihr, wie er sie erobert hat? Es gab ein Schlüsselwort. Und das müsst ihr erkennen. Und zwar Bewegung. Er hat eine Nation erobert, und mit dem Momentum, das er erzielt hat, ging er weiter zum nächsten Kampf. Und er hat niemals eine Schlacht verloren. Ich meine, eine physische Schlacht. Wegen dieses Momentums, das er hatte.

[1:09:29] Wenn du einen Sieg mit Gott hast, geh weiter. Und geh gleich weiter. Denn wenn du nicht weitergehst, was passiert? Du wirst immun gegen das Evangelium. Und wenn dann die Zeit kommt, wo man ein Zeugnis geben könnte, über das, was Gott in unserem Leben getan hat, das Einzige, woran du dich erinnern kannst, ist, wie du vor fünf Jahren deinen Schlüssel verloren hast, und du hast gebetet, hast ihn wiedergefunden. Das ist ein tolles Zeugnis. Aber wenn du eine Gebetserfahrung zuletzt vor fünf Jahren gemacht hast, dann ist irgendwas verkehrt. Gott möchte dir frische Erfahrungen geben. Über den Glauben.

[1:10:23] Er möchte uns das weiße Kleid geben. In Jesaja 61, Vers 10 spricht es über die Kleider der Erlösung. Und es heißt, dass wir uns überfreuen sollen über diese Kleider. Wisst ihr, eine Art, nicht immun zu werden gegen das Evangelium, besteht darin, ihm ständig zu danken und ihn zu loben für das, was er getan hat. Denn wenn ihr ihn ständig dankt und ständig ihn lobt und preist, selbst für die kleinen Dinge im Leben, dann erinnert ihr euch auch ständig an seine ständige Gegenwart.

[1:11:15] Also ein anderer Weg, nicht immun zu werden gegen das Evangelium, ist, ihm ständig zu danken und ihn zu loben. Und schließlich letztendlich die Augensalbe. In Römer 12, Vers 2 da heißt es: Seid nicht gleichförmig und passt euch nicht diesem Weltlauf an, sondern lasst euch in eurem Wesen verwandeln durch die Erneuerung eures Sinnes. Damit ihr prüfen könnt, was der gute und wohlgefällige und vollkommene Wille Gottes ist.

[1:11:51] Wir tun es mit dem Wort Gottes, nicht wahr? Das Wort Gottes wird der Test in unserem Leben. Was immer in unserem Leben kommt, wir wollen geistliches Erkenntnis haben. Die Augensalbe. Zu erkennen, ob das etwas ist, was ich annehmen sollte oder ablehnen sollte. Und das machen wir mit dem Wort Gottes, denn das Wort Gottes hilft uns, die richtigen Entscheidungen zu fällen in den vielen Situationen, mit denen wir tagtäglich bombardiert werden.

[1:12:35] Damit wir nicht immun werden, sondern diese erste Liebe wiedergewinnen und dann behalten, dann müssen wir täglich das Wort Gottes aufnehmen, damit wir erkennen können, wo es lang geht. Warum Israel sich graduell von Gott wegbewegt hat, war, weil sie nicht länger Wahrheit und Irrtum deutlich voneinander unterscheiden konnten. Denn sie haben das Wort der Propheten, das ihnen diese Fähigkeit verliehen hätte, abgelehnt.

[1:13:15] Wenn wir über unsere Generation heute nachdenken und ganz persönlich, wenn wir über unser eigenes Leben heute nachdenken, du und ich, dann denke ich, können viele von uns sich da wiederfinden, in dem, was ich heute gesagt habe. Ja, da war diese erste Liebe. Aber da gab es auch diese Zeit, oder vielleicht ist sie noch gerade in eurem Leben, ich kann ja das Herz von euch nicht lesen, wo ihr gleichgültig geworden seid für das Evangelium. Nicht, dass ihr die Gemeinde verlassen habt, aber es hat einfach nicht den Einfluss mehr gehabt, den es eigentlich haben sollte. Ihr wart nicht länger tief berührt. Ihr habt es gehört. Ihr konntet gehen. Ihr habt vielleicht sogar manche mitgebracht. Aber ihr merkt, tief drinnen fehlt irgendwas.

[1:14:15] Aber Jesus spricht heute zu dir. Ich habe drei Geschenke für dich. Was tust du mit diesen Geschenken? Nein, danke. Tust du das mit einem Geschenk? Nein, ihr nehmt es an. Vor allem, wenn es von Jesus kommt. Und er weiß, du brauchst dieses Geschenk. Er sagt: Ich gebe dir Gold, dem Feuer geläutert. Ich gebe dir Glauben, und wenn du den ausübst, dann wird er wachsen. Ich gebe dir Kleider der Gerechtigkeit. Ich habe dich erlöst. Und wenn du mir dankst und mich lobst dafür, dann werde ich mehr offenbaren. Und Gott sagt: Ich gebe dir mein Wort, damit du geistliches Unterscheidungsvermögen hast. Wenn du diese Zeit mit mir verbringst, dann wirst du in der Lage sein, das zu erkennen. Das Richtige anzunehmen und in der Stärke Gottes das Falsche abzulehnen.

[1:15:27] Wer von euch an diesem Morgen realisiert, dass du über die Zeit immun gegen das Evangelium geworden bist? Vielleicht ist es nur etwas in deinem Leben, mit dem du kämpfst, aber du erkennst, dass es eine echte Gefahr in deinem Leben ist. Du hast damit gekämpft. Das ist eine Gefahr für mich. Ich möchte einen Aufruf machen. Wie viele von euch möchte diese Geschenke Jesu annehmen? Ich brauche das für mein Leben. Ich möchte euch einladen, aufzustehen. Ihr möchtet die Geschenke von Jesus haben. Und ihr realisiert: Ich habe ein Bedürfnis dafür.

[1:16:23] Ich möchte, bevor wir schließen, dass jemand, der gerade durch eine sehr schwierige Phase seines Lebens geht, und du realisierst, das kannst du nicht alleine bewältigen. Es ist gut, dass du das erkennst, denn es ist wahr. Wir brauchen die Kraft Jesu und wir brauchen auch die Unterstützung von Brüdern und Schwestern um uns herum. Vielleicht bist du immun gegen das Evangelium geworden. Gleichgültig gegenüber der Botschaft. Und es gibt irgendetwas ganz Spezifisches in deinem Leben, was das Vorsatz ist. Und du weißt ganz genau, was es ist, denn der Heilgeist bringt es zu deiner Erinnerung. Aber heute Morgen möchtest du sagen: In der Kraft Gottes möchte ich das überwinden und besiegen, was immer es sein mag. Da ist Kraft im Gebet. Vielleicht hast du dafür schon gebetet, aber du bist zurückgefallen. Aber es ist besondere Kraft, wenn eine ganze Gruppe von gleichgesinnten Gläubigen betet. Das bedeutet nicht, dass ihr alle eure Sünden erwähnen müsst. Aber du sagst: Ich brauche Gebet, ich brauche Hilfe. Manchmal sind wir geistlich so stolz, dass wir unsere Bedürfnisse anderen nicht zeigen wollen. Und vielleicht gibt es jemanden, der heute sagt: Ich brauche spezielles Gebet für das, womit ich gerade zu tun habe. Und wenn das dich heute Morgen beschreibt, dann möchte ich einladen, nach vorne zu kommen, damit wir ein ganz spezielles Gebet für dich haben. Du musst mir nicht sagen, was es ist. Du sagst Gott. Aber wir wollen gemeinsam im Gebet zusammenstehen.

[1:18:27] Vielleicht gibt es jemanden, der durch etwas ganz Besonderes hindurchgeht und er braucht spezielles Gebet und er realisiert das auch. Und ich möchte dich einladen, nach vorne zu kommen, während wir dann mit dem Wort abschließen werden. Kommst du hier nach vorne? Ja.

[1:18:51] Wir müssen realisieren, dass wir nicht allein in diesem Kampf sind. Und das Wunderbare ist, als Brüder und Schwestern können wir zusammenstehen. Und es ist so wunderbar zu sehen, dass andere dafür beten, was wir gerade erleben. Ich werde dir nur noch ein paar Momente geben, für jemanden, der nach vorne kommen will, während wir gemeinsam beten. Warum sollten wir nicht niederknien, während wir beten? Lass uns beten.

[1:19:39] Vater im Himmel, lieber Vater im Himmel, wir möchten dir danken für diesen wunderbaren Sabbat. Einen Tag, an dem du durch dein Wort zu uns gesprochen hast. Dein Heiliger Geist wirkt an unserem Herzen. Und Herr, wir möchten zu dir gehören. Wir möchten deine tiefe Liebe, dass sie unser Herz und unsere Gedanken erfüllt. Wir möchten, dass du die Antriebskraft in unserem Leben wirst. Und Herr, wir kommen mit Buße vor dich. Und wir bekennen, dass wir immun geworden sind gegen die Botschaft, die du uns gegeben hast. Wir sind gleichgültig geworden und neutral. Deswegen wollen wir sagen zu dir: Fülle unsere Herzen mit dieser Liebe, die von dir und von dir alleine kommt. Erwecke uns erneut. Gib uns das Gold, das dem Feuer geläutert ist, dass wir reich werden, dass wir geistlich reich werden. Gib uns diese Kleider. Danke, Herr, für diese Erlösung. Danke, was am Kreuz passiert ist und was du jetzt gerade als Hohepriester für uns tust. Und danke, Herr, für die Augensalbe, die uns dazu führt, geistlich sehen zu können. Und viele von uns haben ihre Schwachheit heute Morgen erkannt. Du siehst die Brüder und Schwestern, die nach vorne gekommen sind. Die dir sagen und uns sagen: Ich brauche ein besonderes Gebet. Ich möchte sie vor dir erheben. Danke, Herr, dass du jede einzelne Situation kennst. Es gibt nichts, was vor deinen Augen verborgen ist. So wie du Nathanael unter dem Feigenbaum gesehen hast. Und danken kennst, der durch seinen Kopf gegangen ist. So kennst du uns. In den Freuden, aber auch in den Sorgen des Lebens. Und danke, Herr, dass du unser Hohepriester bist. Obwohl du alles über uns weißt, dass du dich trotzdem nicht schämst, unser Bruder dich zu nennen. Und dass du da bist, um für uns einzutreten. Dass wir mit unserem Schöpfer wieder versöhnt werden. Und so nehmen wir die Sünde, dieses Hindernis in unserem Leben. Und wir legen es zu deinen Füßen. Und wir beten für die Kraft deines Heiligen Geistes. Damit wir den Sieg erringen über das, was auch immer es sein mag. Herr, führe uns vorwärts und vor allem nach oben. Führe uns mit deinem Heiligen Geist. Das bitten wir im Namen Jesu. Amen.


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