[0:31] Guten Nachmittag an alle. Was für ein Segen zu sehen, dass ihr hier geblieben seid für eine weitere Studie, die wir gemeinsam tun werden im Wort Gottes. Wir möchten natürlich auch unsere Zuschauer online begrüßen. Heute Nachmittag werden wir gemeinsam eine Bibelstunde studieren. Unser Thema dieses Wochenende war ja "Gefangen im Kreuzfeuer – der große Kampf und Du". Und tatsächlich, wir leben in einer Welt, die in so einer Auseinandersetzung inbegriffen ist. Wir sind alle in diese Welt hineingeboren worden und wir sind auf dieses Schlachtfeld gekommen zwischen Wahrheit und Irrtum. Ein Kampf zwischen Christus und Satan. Und dieser Kampf entfaltet sich in unserem Leben in den Entscheidungen, die wir treffen.
[1:46] Und heute Nachmittag wollen wir uns damit beschäftigen, wie das Gesetz Gottes in diesem großen Kampf, welche Rolle das spielt. Und die Rolle des Gesetzes Gottes in unserem Leben. Und ich hoffe und bete und glaube, dass nach dieser Studie, die wir gemeinsam haben werden, ihr eine neue Perspektive haben werdet auf das Gesetz Gottes.
[2:21] Ich möchte beginnen mit einem Vers, den wir im Buch der Psalmen finden. Psalm 1, und wir beginnen dort in Vers 1. Und bevor wir lesen, wollen wir noch ein weiteres, kurzes Gebet haben. Lieber Vater im Himmel, wir danken dir, dass wir zusammenkommen dürfen. Danke, dass wir dieses Privileg haben, dein Wort studieren zu können. Habe Dank für den Heiligen Geist, der zu unserem Denken und zu unseren Herzen spricht. Und wir bitten, dass er uns mit der Ernsthaftigkeit und mit der Schönheit deines Wortes beeindruckt heute Nachmittag. Denn wir bitten das im Namen Jesu. Amen.
[3:22] Psalm 1, und dort Vers 1. Da lesen wir: "Wohl dem, der nicht wandelt nach dem Rat der Gottlosen, noch tritt auf den Weg der Sünder, noch sitzt, wo die Spötter sitzen." Wenn ich die Bibel lese, versuche ich mir immer das bildlich vorzustellen, was ich da gerade gelesen habe. Nehmen wir mal an, dieses Podium ist hier das Objekt der Versuchung und der Sünde. Und während wir so durchs Leben gehen, durch unsere Lebenswandel, da kommen wir an solchen Objekten der Versuchung vorbei. Oder bestimmte Versuche in unserem Denken, in unserem Herzen, die uns dann da hineinziehen, was die Sünde nennt. Das heißt: "Wohl dem, der nicht wandelt nach dem Rat der Gottlosen." Es heißt also wandeln. Oder auch nicht tritt auf den Weg der Sünder. Noch da sitzt, wo die Spötter sitzen. Wenn wir also an solchen Versuchungen vorbeikommen, solange wir unsere Augen auf Christus gerichtet haben, werden wir daran vorbeigehen. Aber wenn wir uns da dann stehenbleiben und es betrachten und uns damit beschäftigen, dann werden wir uns irgendwann auch hinsetzen und dann diese Sünde tun. Also wir finden hier so eine Reihenfolge, eine Entwicklung: Wandeln, also gehen, dann stehen und dann sitzen. Wo es darum geht, dass man immer mehr sich vom Weg Gottes entfernt.
[5:40] Nun, wenn wir die Passage weiter studieren, sehen wir das Gegenteil, was Gott eigentlich für uns vorhat. Vers 2: "sondern seine Lust hat am Gesetz des Herrn." Gott möchte nicht, dass wir dort sitzen, wo die Spötter sitzen. Aber er möchte, dass wir Lust haben am Gesetz. Und dann heißt es hier: "und über seinem Gesetz sinnt Tag und Nacht. Der ist wie ein Baum gepflanzt an Wasserbächen, der seine Frucht bringt zu seiner Zeit, und seine Blätter verwelken nicht und alles, was er tut, gerät wohl." Gottes Wunsch für dich und mich ist das Sein-Gesetz, die 10 Gebote, dass wir darüber nachdenken und nachsinnen, Tag und Nacht. Als ich das zum ersten Mal gelesen habe, hier diese Passage, dachte ich zu mir selbst: Wer meditiert wirklich am Gesetz Gottes Tag und Nacht? Und ist das wirklich etwas, worüber wir meditieren, wo wir Zeit verbringen, wo wir wirklich nachdenken? Ist das wirklich etwas, was uns dazu bringt, wie es in Vers 3 sagt, wie ein Baum, der blüht?
[7:16] Ich denke, viele von uns, wir haben nicht wirklich verstanden, was die Rolle des Gesetzes im großen Kampf ist. Und wir denken zu uns selbst: Wie kann ich über 10 Regeln jetzt meditieren und nachdenken? Wie kann ich genau durch das jetzt Erfolg haben? Und was wir heute Nachmittag tun, ist, wir gehen zurück zu den 10 Geboten. Und wir werden diese 10 Gebote wiedersehen. Und es ist wirklich mein Gebet, dass sie euch in eine neue Art und Weise eröffnen. Und ich hoffe und bete, dass ihr sie in einer ganz neuen Art und Weise kennen lernt. Denn die 10 Gebote sind in Wirklichkeit 10 Versprechungen, 10 Verheißungen zu dir und zu mir. Und als ich diese Studie für mich selbst gemacht habe, die ich heute präsentiere, für mich war das wie ein Paradigmenwechsel, wie ich die 10 Gebote sehe. Und ich hoffe und bete, dass das auch eure Erfahrung heute Nachmittag sein wird.
[8:47] Erst einmal müssen wir hier festhalten, dass Gottes Gebote zwei Funktionen haben. Und wenn wir diese zwei Funktionen nicht verstehen, verwechseln wir sie manchmal und wir werden etwas verwirrt. Und bevor wir die 10 Gebote genau anschauen und sie als Verheißungen betrachten, wollen wir diese beiden Funktionen hier betrachten. Und wenn ihr das Buch Römer aufschlagt, und zwar in Römer Kapitel 7, wir schauen uns die erste Funktion des Gesetzes an, in Römer 7 und dort Vers 7. Ich sehe einige von euch machen Notizen, ich glaube, das ist eine exzellente Sache. Manchmal hört ihr etwas und denkt: Was hat dieser Priester gesagt? Oder ich möchte es wieder studieren und dann kann man es nicht mehr erinnern. Wir haben natürlich auch die Aufzeichnung, aber es ist gut, wenn ihr auch ein paar Notizen macht.
[9:58] In Römer 7, Vers 7 sagt die Bibel: "Was sollen wir nun sagen? Ist das Gesetz Sünde? Das sei ferne! Aber ich hätte die Sünde nicht erkannt, außer durch das Gesetz. Denn von der Begierde hätte ich nichts gewusst, wenn das Gesetz nicht gesagt hätte: Du sollst nicht begehren." Also die Bibel ist sehr klar darüber, dass die Gebote uns offenbaren, was Sünde ist. Das ist die erste Funktion des Gesetzes. Wenn wir in das Gesetz schauen, ist es wie in einen Spiegel zu schauen. Es zeigt uns, wer wir sind. Paulus benutzt hier das Beispiel von der Begierde, das ist eines der zehn Gebote. Aber wie hättest du gewusst, dass Begierde falsch ist, wenn es nicht das Gesetz gegeben hätte, dass das offenbart? Das ist also die erste Funktion des Gesetzes: Es offenbart, was Sünde ist.
[11:12] Ist das wichtig? Sehr wichtig. Denn wenn wir nicht wissen, was Sünde ist, wenn wir keine Definition für Sünde haben, dann haben wir kein Bedürfnis für einen Erlöser. Denn Jesus ist ja gekommen, so heißt es, um uns von den Sünden zu retten. Wenn also die Definition von Sünde entfernt ist, und damit auch die Sünde entfernt ist, dann braucht man wirklich einen Erlöser. Also sehr, sehr wichtig. Aber viele Christen bleiben jetzt bei dieser ersten Funktion des Gesetzes stehen. Und andere lassen das Gesetz ganz beiseite.
[11:57] Ich benutze diese Illustration meistens: Wenn ihr draußen arbeitet den ganzen Tag, vielleicht im Garten, oder am Auto, oder was immer es noch sein mag, also zumindest werdet ihr irgendwie schwitzig und dreckig, und ihr kommt hinein, ihr geht in das Badezimmer, und es zeigt euch, was ihr den ganzen Tag beschäftigt habt. Ihr habt eine Entscheidung, die ihr fällen könnt. Ihr könnt euch waschen, denn der Spiegel hat wirklich offenbart und bestätigt, dass ihr das braucht. Oder ihr könnt den Spiegel zersplittern. Und dann ist das Problem auch gelöst. Ist das Problem gelöst? Das Problem ist da, aber die Offenbarung ist nicht mehr da. Viele Christen haben einfach die Definition weggetan, aber das Problem bleibt immer noch da. Also dann ist der Spiegel weg, aber das ändert nichts in uns.
[13:13] Also die erste Funktion des Gesetzes ist, so ein Spiegel zu sein. Der ist übrigens nicht besonders schmeichelhaft, dieser Spiegel. Denn wenn wir in die 10 Gebote schauen, dann sehen wir wirklich die Tiefen der Sünde in unserem Leben. Aber die 10 Gebote sind nicht nur ein Spiegel. Das ist eine zweite Funktion des Gesetzes.
[13:45] Schaut mit mir in das Buch Hebräer. Hebräer, Kapitel 10. Vers 16 und 17. Hebräer 10, Vers 16 und 17. "Das ist der Bund, den ich mit ihnen schließen will, nach diesen Tagen, spricht der Herr: Ich will ihnen meine Gesetze in ihre Herzen geben und sie in ihre Sinne schreiben." Sagt er auch: "An ihre Sünden und ihre Gesetzlosigkeiten will ich nicht mehr gedenken." Das ist der Bund, den Gott mit dir und mir machen möchte. Ein Bund ist sozusagen eine Übereinkunft. Eine Übereinkunft zwischen zwei Parteien. Gott sagt: Ich möchte eine Vereinbarung mit dir treffen. Das ist, was ich in deinem Leben tun möchte. Ich werde meine Gebote in dein Herz, in dein Verstand, in dein Denken hineinschreiben. Das ist derselbe Gott, der die 10 Gebote im Alten Testament auf Stein geschrieben hat. Jetzt sagt er: Ich möchte sie in dein Denken, in dein Herz schreiben.
[15:23] Wenn die Gebote in unserem Denken, in unserem Herzen geschrieben sind, dann sind sie das Fundament unseres Lebens. Das ist eine Funktion des Gesetzes Gottes. Wenn wir von Jesus Kraft bekommen, dann werden wir vom Heiligen Geist in Kraft gesetzt. Dann können wir Gottes Geboten gehorsam sein. Die erste Funktion des Gesetzes ist, dass es unsere Sünden offenbart wie einen Spiegel. Aber wenn wir dann zu Christus uns wenden und wir diesen Bund mit ihm hineintreten, dann ist der Spiegel, der uns einst verdammt hat, wird jetzt in unser Herz geschrieben und wird das Fundament unseres Lebens.
[16:23] Ihr könnt euch das so vorstellen: Entweder ist das Gesetz außerhalb von uns, wie ein Spiegel, der uns verdammt, oder es ist in uns als das Fundament unseres Lebens. Macht das so weit Sinn für euch?
[16:40] Ich werde euch jetzt einen Text vorlesen, wo das alles zusammenkommt. Schaut mit mir in Galater. Galater, Kapitel 5. Galater 5, und da fangen wir an in Vers 18. In diesem Text werden die beiden Funktionen des Gesetzes ganz deutlich offenbart. "Wenn ihr aber vom Geist geleitet werdet, seid ihr nicht unter dem Gesetz." Die Formulierung "unter dem Gesetz" ist dieser Moment, wo das Gesetz uns verdammt, wenn wir quasi unter ihm sind. Mit anderen Worten: Das Gesetz ist außerhalb von uns. Aber was ist die zweite Funktion des Gesetzes? Wenn das Gesetz in unser Herz geschrieben ist, dann wird es das Fundament unseres Lebens. Wir sind also nicht mehr unter dem Gesetz, aber das Gesetz ist unter uns. Dann sind wir nicht mehr unter dem Gesetz, sondern das Gesetz ist unter uns, das als Fundament uns Kraft gibt, aufgrund dieses Fundamentes gehorsam zu sein.
[18:02] Schaut, wie das in Vers 19 und weiter beschrieben wird: "Offenbar sind aber die Werke des Fleisches, welche sind: Ehebruch, Unzucht, Unreinheit, Zügellosigkeit, Götzendienst, Zauberei, Feindschaft, Streit, Eifersucht, Zorn, Selbstsucht, Zwietracht, Parteiungen, Neid, Mord, Trunkenheit, Gelage und dergleichen, wovon ich euch vorhin gesagt habe, dass diejenigen, die solche Dinge praktizieren, nicht das Königreich Gottes erhalten werden." Erstmal haben wir eine Liste von Sünden, die vom Gesetz offenbart werden, und wenn wir in diesen Sünden wandeln und diese tun, dann sind wir unter dem Gesetz, denn das Gesetz verdammt unsere Aktivitäten.
[19:01] Aber jetzt schauen wir uns Vers 22 an, in dem es darum geht, dass wir nicht mehr unter dem Gesetz sind, sondern wir sind unter dem Gesetz. Aber jetzt schauen wir uns Vers 22 an. Vers 22 und Vers 23, das ist ziemlich faszinierend, denn jetzt sehen wir das andere Bild, die zweite Funktion des Gesetzes. "Die Frucht des Geistes aber ist Liebe, Freude, Friede, Langmut, Freundlichkeit, Güte, Treue, Sanftmut, Selbstbeherrschung." Und jetzt kommt eine Formulierung, die ich lange als Christ überhaupt nicht verstanden habe, bis ich diese beiden Funktionen des Gesetzes verstanden habe. Vers 23: "Gegen solche Dinge gibt es kein Gesetz." Was bedeutet das? Das bedeutet, wenn diese Charakteristiken, die Frucht des Geistes, die wir gerade gelesen haben, wenn die in uns sind, das ist nämlich das Gesetz, geschrieben in das Herz und an das Denken, und wenn es in uns ist, durch den Geist Gottes, dagegen gibt es kein Gesetz. Dagegen gibt es keine Verurteilung. Da ist kein Spiegel. Aber der Spiegel verdammt uns nicht mehr. Versteht ihr? Versteht ihr, was ich meine?
[20:49] Zwei Funktionen des Gesetzes. Erste Funktion: der Spiegel, verurteilt uns von unseren Sünden. Zweite Funktion: das Gesetz möchte geschrieben werden in unser Herz und unser Leben, sodass wir gehorsam sein können, sodass der Geist Gottes in unseren Entscheidungen, in unseren Wahlmöglichkeiten leitet. Das Gesetz Gottes wird dann ein Fundament unseres Lebens sein.
[21:29] Mit diesem Fundament, das wir gelegt haben, wollen wir jetzt zu 2. Mose 20 gehen und uns die 10 Gebote mal anschauen und wir wollen sie nacheinander anschauen und sehen, ob wir nicht etwas lernen können über die Verheißungen, die Gott uns geben möchte. Und wenn wir diese Verheißungen anschauen, dann ist es auch eine Offenbarung des Charakters Gottes.
[21:59] Wir fangen also direkt mit Vers 1 an und Gott redete alle diese Worte und sprach. Und meistens sparen wir uns Vers 2 bei den 10 Geboten und gehen direkt zu Vers 3. Wir sagen, das erste Gebot heißt: "Du sollst keine anderen Götter haben neben mir." Aber Vers 2 ist ein absolutes Fundament. Denn Vers 2 legt das Fundament für alle anderen Gebote, die dann folgen. Was sagt es? Er sagt: "Ich bin der Herr, dein Gott, der dich aus dem Land Ägypten, aus dem Haus der Knechtschaft herausgeführt habe." Das ist ziemlich einfach zu sagen, es hat mit mir nichts zu tun, denn ich war niemals Sklave in Ägypten. Also das bezieht sich nur auf die Juden, die damals gelebt haben. Wir gehen direkt zu Vers 3. Aber wir müssen ganz genau Vers 2 anschauen, denn er spricht ganz deutlich zu uns.
[23:17] Seht ihr, Ägypten ist eine Typologie für die Knechtschaft der Sünde. Lasst mich fragen: Wie sind sie aus Ägypten befreit worden? Wie sind sie befreit worden? Durch die Wunder, durch die Plagen. Welche Plage? Die erste? Ja, natürlich, alles hat irgendwie dazu beigetragen. Was war der Wendepunkt? Es war nicht die erste Plage, oder? Es war natürlich auch nicht die zweite, dritte, vierte, fünfte, sechste, siebte, achte, neunte Plage. Aber die zehnte Plage? Was ist passiert? Wir wissen, der Engel der Zerstörung ging durch ganz Ägypten und hat all die Erstgeborenen in Ägypten geschlagen. Aber noch etwas ist passiert. Gottes Volk wurde befohlen, ein Lamm zu nehmen, ohne Makel, ohne Tadel. Und sie sollten dieses Lamm auswählen. Und am vierzehnten Tag des ersten Monats, der der erste Monat wurde im jüdischen Jahr, sollte das Lamm geschlachtet werden und sollten das Blut nehmen und an die Türpfosten streichen. Und wenn der Engel dann vorbeikam, dann war das, im Englischen nennen wir das Passover.
[25:12] Das Lamm ist ein Symbol von wem? Jesus Christus, der ohne Makel kam, ohne Sünde. Jesus ist genau an Passover gestorben, ihr wisst das, oder? Und zwar zur richtigen Zeit sogar. Also er hat das erfüllt. Was hier in der zweiten Mose wirklich passiert, bevor die zehn Gebote gesprochen werden, sagt Gott seinem Volk: "Ich brachte dich aus dem Land Ägypten heraus." Und wenn sie sich daran erinnert haben, dann haben sie sich erinnert, dass das ja geschah durch ein Lamm, das geschlachtet worden ist. Weil sie also aus der Gefangenschaft freigemacht worden sind und durch Gott befreit worden sind, nun und nur jetzt, nur dann gibt Gott die Gebote.
[26:23] Seht ihr, das Fundament von jedem Gebot ist das geschlachtete Lamm, Jesus Christus. Gott sagt also: Weil das Passover-Lamm geschlachtet worden ist, deswegen sollst du keine anderen Götter haben. Wegen dem geschlachteten Passover-Lamm solltest du keine Bildnisse von mir machen. Und so weiter und so fort, jedes Gebot geht so. Und das Fundament von alledem ist das Opfer Jesu.
[27:01] Sind wir freigemacht worden? Ja oder nein? Haben wir irgendwelche Werke getan, sodass wir befreit worden sind? Jesus ist für uns gestorben, während wir noch Sünder waren. Also das Opfer Jesu, das geschehen ist, um uns von der Sünde zu befreien, war völlig unabhängig von irgendwelchen Werken, die wir hätten tun können. Wir glauben an Jesus, weil er etwas für uns am Kreuz getan hat. Und aus dieser Tatsache heraus, und durch die Kraft, die wir durch Jesus bekommen, können wir jetzt die 10 Gebote verstehen und sie ausleben. Aber oftmals drehen wir das herum. Und was hier in der Bibel versweiht, wird in unserer Erfahrung oft erst ganz am Ende des Kapitels erlebt.
[28:24] Es ist so entscheidend, dass wir verstehen, dass jedes Gebot nur gehalten werden kann wegen dem Passalam. Weil Jesus für uns gestorben ist. Und weil er uns frei gemacht hat. Und weil er uns frei gemacht hat, möchte er seine Gebote in unsere Herzen hineinschreiben. Und er sagt in Vers 3: "Du sollst keine anderen Götter neben mir haben." Sie haben ganz oft die 10 Gebote schon gelesen als 10 Regeln. Wir wollen heute ein bisschen tiefer gehen, denn was wir hier lesen, ist wirklich eine Verheißung Gottes.
[29:13] Was Gott also uns sagen möchte, ist: Wenn du das Passalam hast, wenn du Jesus Christus hast, dann brauchst du nichts anderes. Du brauchst keine anderen Götter mehr, denn Gott will die tiefsten Verlangen deines Herzens stillen. Also anstatt Gott sagt: "Du sollst nicht", Gott sagt: "Du brauchst nicht, und du wirst nicht", weil ich dir verheißen habe, dass ich alles für dich sein werde. Ist das etwas, worüber du Tag und Nacht nachdenken kannst? Amen. Ist das etwas, worüber wir meditieren können, dass Gott uns so liebt, dass er seinen Sohn für uns gab, und dass er in unseren Herzen ihn akzeptiert, dann wird er jeden Wunsch füllen, den wir haben.
[30:22] Das zweite Gebot sagt: "Du sollst dir kein Bildnis, noch irgendein Gleichnis machen, weder von dem, was oben im Himmel, noch von dem, was unten auf Erden ist, noch von dem, was in den Wassern unter der Erde ist. Bete sie nicht an und diene ihnen nicht, denn ich bin der Herr, dein Gott, bin ein eifersüchtiger Gott, der die Schuld der Väter heimsucht an denen, die mich nicht lieben." Du sollst dir kein Bildnis, noch irgendein Gleichnis machen, denn ich bin der Herr, dein Gott, bin ein eifersüchtiger Gott, der die Schuld der Väter heimsucht an den Kindern bis in das dritte und vierte Glied, derer, die mich hassen. Der wird gnadeweise an vielen Tausenden, die mich lieben und meine Gebote halten.
[31:08] Es wird diese wunderbare Weiterentwicklung in den zehn Geboten. Erst haben wir die Befreiung durch Christus, dann haben wir das Versprechen Gottes, dass er unsere Herzen füllen wird, dass wenn wir ihn in unseren Herzen akzeptieren, dass er das Verlangen nach den Dingen dieser Welt hinwegnehmen wird. Und was er dann tut, er offenbart seinen Charakter uns gegenüber. Gott sagt im zweiten Gebot: "Jetzt mach dir kein Bildnis, noch irgendein Gleichnis machen, denn ich bin der Herr, dein Gott, bin ein eifersüchtiger Gott, der die Schuld der Väter heimsucht an denen, die mich nicht lieben." Gott sagt im zweiten Gebot: "Jetzt mach dir kein Bildnis von mir."
[31:55] Wenn wir als Menschen ein Bild von Gott machen, dann sagen wir: So ist Gott. In alten, in antiken Zeiten hat man das gemacht, indem man Holz, also Metall, Gold, Silber oder auch Holz bearbeitet hat. Vielleicht sagen wir heute: Das tun wir nicht mehr. Wir haben andere Arten von Götzen. Du kannst ein Bild von Gott dir machen, auch wenn es nicht in Stein oder Holz oder Gold oder Silber ist, aber nur in deinem Verstand. Und was wir machen, wir bilden uns selbst ein Bild von Gott und erlauben Gott nicht, dass er sich offenbart, wie er wirklich ist.
[32:57] Da gibt es einen Text in Jeremia 18, wo es heißt, dass Gott der Töpfer ist und er möchte, dass das Volk Israel der Ton ist. Das ist so ein schönes Bild, dass Gott dich und dich und dich nehmen möchte und wie Ton formen und gestalten möchte in sein Bild. Gott hat von Anfang an der Schöpfung gesagt: "Lasst uns Menschen machen in unserem Bild." Das ist Gottes Wunsch. Aber was passiert ist, dass wir das Ganze umgedreht haben. Nur anstatt, dass Gott der Töpfer ist und der Mensch der Ton, jetzt ist der Mensch der Töpfer geworden und Gott der Ton. Und anstatt, dass Gott uns in seinem Bild formt, formen wir oft Gott in unserem Bild.
[34:05] Wenn ich eine kleine Umfrage machen würde und auf den Straßen von Stuttgart fragen würde, und ich würde einfach die Frage stellen: "Was denkst du, wie ist Gott?", glaubst du, dass ich eine einheitliche Antwort bekommen würde von den Leuten? Ich denke nicht. Wenn ich zehn Leute frage, kriege ich mindestens zehn Antworten. Und sie sagen: "Gott ist so." Und dann fragst du jemand anderen: "Was ist Gott wie?" "Mein Gott ist nicht so wie der, sondern ein bisschen anders." Der Mensch wird jetzt zum Töpfer und Gott wird zum Ton.
[34:59] Was ist eigentlich das zweite Gebot? Was ist da das Fundament? Gott verheißt dir und mir: Du musst nicht der Töpfer sein, ich werde der Töpfer sein. Ich werde mich dir offenbaren. Du musst nicht zweifeln, wer ich bin. Ich werde offenbaren, wer ich bin. Und wie tut er das? Er tut das durch sein Wort. Jede einzelne Seite der Schrift ist eine Offenbarung des Wesens Gottes. Gottes Charakter wird durch Gleichnisse, durch Biografien der Schrift, durch Prophezeiungen, durch die gesamte Erzählung dieser menschlichen Geschichte. Gott gibt uns immer wieder Hinweise, wie er wirklich ist. Das zweite Gebot ist eine Verheißung für dich und mich. Du musst nicht in Zweifel sein, wie Gott wirklich ist. Er wird es dir offenbaren. Mach keine Bildnisse von ihm. Spiele nicht die Rolle des Töpfers. Erlaube aber dem Töpfer, dich zu formen und dass er sich dir offenbaren kann.
[36:36] Schauen wir uns Vers 7 an, das dritte Gebot. Und ich liebe diese Reihenfolge der 10 Gebote, diese Entwicklung. "Sollst den Namen des Herrn, deines Gottes, nicht missbrauchen, denn der Herr wird den nicht ungestraft lassen, der seine Namen missbraucht." Wenn wir über das dritte Gebot nachdenken, reden wir meistens über das, was wir wirklich sind. Wenn wir über das dritte Gebot nachdenken, reden wir meistens über das, was wir aussprechen, die tatsächlichen Worte. Aber es gibt etwas, was viel tiefer geht hier. Denn wenn man den Namen Gottes in der Bibel wirklich studiert, stellt man fest, es ist der Charakter Gottes. Es gibt diese Stelle in der Bibel, wo Mose in 2. Mose fragt: "Zeig mir deine Herrlichkeit, Gott." Und Gott sagt dann: "Ich werde meinen Namen dir offenbaren." Und dann in der nächsten Kategorie, ich glaube, es ist in Exodus 34, bringt er Mose auf den Berg. Und dann geht er vor Mose vorbei, er stellt ihn in den Fels, und dann verkündet er seinen Charakter zu Mose. Der Name Gottes ist sein Charakter.
[38:16] Jetzt passt auf. Wir sind durch die ersten drei Gebote gegangen. Schaut genau hin, wie diese drei Gebote eigentlich drei fortschreitende Verheißungen sind. Fertig? Also vor der ersten Gebote haben wir den Tod, Jesus, das Passover-Lamm, der Befreier, und weil er uns befreit hat, Gott sagt: "Weil das so ist, brauchst du keine anderen Götter haben, ich werde alles für dich sein. Ich werde dein Herz füllen." Und dann fragt er: "Wie werde ich das jetzt genau tun?" "Ich werde mich dir offenbaren", zweites Gebot. Was offenbart er? Seinen Charakter, seinen Namen. Ist das nicht schön? Ist das nicht etwas, wo man Tag und Nacht nachdenken kann? Ja, es gibt die erste Funktion des Gesetzes, Gott zu offenbaren. Ja, da gibt es die erste Funktion, die die Sünde offenbart. Aber da muss mehr sein als das. Denn wenn es jetzt einen ständigen Platz in unserem Leben einnimmt, das Gesetz, dann ist es eine Offenbarung von dem, was Gott wirklich ist.
[39:53] Nun lasst uns zum vierten Gebot kommen, das sind wir ja gut bekannt mit. Da heißt es: "Gedenke an den Sabbat-Tag und heilige ihn. Sechs Tage sollst du arbeiten und alle deine Werke tun. Aber am siebten Tag ist der Sabbat des Herrn, deines Gottes, da sollst du kein Werk tun, weder du, noch dein Sohn, noch deine Tochter, noch dein Knecht, noch deine Magd, noch dein Vieh, noch dein Fremdling, der innerhalb deiner Tore lebt. Denn in sechs Tagen hat der Herr Himmel und Erde gemacht und das Meer und alles, was darin ist. Und er ruht am siebten Tag. Darum hat der Herr den Sabbat-Tag gesegnet und geheiligt." Wir denken und wir erleben, dass wir von unserem Heiligen Vater kommen, den er uns gemacht hat. Jeden siebten Tag, der beiseite gesetzt ist, haben wir diese besondere Zeit mit Gott. Und heute Morgen in der Sabbatschule haben wir ein bisschen darüber gesprochen. Was ist so besonders am Sabbat? Es ist wirklich ein Geschenk von Gott, wo er sich eigentlich selbst schenkt.
[41:21] Im ersten Buch Mose, in Kapitel zwei, wo zum ersten Mal das Sabbat erwähnt wird, da heißt es, dass der siebte Tag des Sabbats geheiligt wurde. Das heißt, er wurde für einen heiligen Zweck gesetzt. Also ist der Sabbat eine heilige Zeit. Aber warum wird der Sabbat eine heilige Zeit? Er wird nur deswegen heilig, weil Gott heilig ist. Diese 24-Stunden-Abschnitt vom siebten Tag ist nicht irgendetwas ganz Neues. Er wird nur deswegen heilig, weil Gott heilig ist. Diese 24-Stunden-Abschnitt vom siebten Tag ist nicht anders als die 24 Stunden vom ersten oder vom sechsten Tag. Was ist der Unterschied? Gott macht diesen Unterschied. Seine Gegenwart macht den Unterschied.
[42:27] Denkt es von dieser Seite aus: Als Mose vor dem brennenden Dornbusch war, da sagt Gott: "Zieh deine Schuhe aus, denn du stehst auf heiligem Boden." Als er sich umgedreht hat, hat die Erde, auf der er stand, irgendwie anders ausgesehen als die Erde links, rechts oder hinter ihm? Nicht wirklich. Warum war es heilig? Weil Gott da war. Der Grund, warum es heilig ist, ist einfach nur die Gegenwart Gottes. Der Sabbat ist ein Zeichen der Gegenwart Gottes in unserem Leben. Natürlich ist Gott mit uns alle sieben Tage, aber in einer besonderen Weise hat er diese Zeit herausgeschnitten als ein Andenken an seine ständige Gegenwart.
[43:32] Ist das nicht eine wundervolle Verheißung? Er befreit uns durch das Passover-Lamm, durch Christus. Er verheißt, alles für uns zu sein. Er offenbart sich uns durch seinen Charakter, was seine Gegenwart eigentlich ist. Ich werde da aber ganz... Irgendjemand ganz begeistert über das Gesetz Gottes? Ihr seid in Deutschland, ihr könnt trotzdem begeistert sein. Wie dieser Typ.
[44:11] Vers 12. Das fünfte Gebot. "Ehre deinen Vater und deine Mutter, damit du lange lebst in dem Land, das der Herr, dein Gott, dir gibt." Es ist so stark, weil wenn diese ersten vier Gebote eine Realität in unseren Leben werden, wird das jetzt einen Einfluss haben auf die Art und Weise, wie wir unser Leben leben. Es wurde erkannt, und ihr wisst es, in der Studie der Skriptur, dass es etwas anderes zwischen den ersten vier und den letzten sechs gibt. Dass es etwas anders zwischen den ersten vier und den letzten sechs gibt. Die ersten vier sind im Prinzip die Beziehung zwischen uns und Gott. Die anderen sechs haben natürlich auch etwas mit unserer Beziehung zu Gott zu tun, aber auch ganz speziell mit der Beziehung zu anderen um uns herum. Aber mit der Erfahrung dieser ersten vier Verheißungen, aber mit der Erfahrung dieser ersten vier Verheißungen können wir jetzt beginnen, unser Leben zu leben. Können wir jetzt unser Leben auf eine ganz andere Art und Weise leben.
[45:24] Und das ist so kraftvoll, weil wo beginnt das Ganze? Es beginnt in der Familie. "Ehre deinen Vater und deine Mutter." Es beginnt hier mit den ganz engen Verbindungen. Das betrifft nicht nur die Sohn-Vater-Beziehung oder die Tochter-Vater oder die Tochter-Mutter. Es bedeutet auch mehrere Beziehungen, wie Ehemann, Ehefrau. Es eine wunderschöne Sache hier, dass diese Realität Gottes Erfahrung Wasser Deutschland ist erst nahezu niemanden. Und die Schönheit dieser Verheißung findet Ausdruck im Heim, in der Familie. Und von der Familie verbreitet sich es dann aus in die Gesellschaft.
[46:31] Es ist relativ einfach, auf einen Missionseinsatz nach Afrika oder Asien zu gehen. Es ist nicht immer einfach, aber es ist auf jeden Fall einfacher. Es ist auf jeden Fall einfacher, als ein echter Christ zu sein, gegenüber denjenigen, die so viel von dir wissen. Ich kann hier vor euch stehen und mein ganzes Herz hinaus predigen. Aber wenn ihr wirklich fragen wollt, wie ich bin, dann müsst ihr meine Frau fragen. Oh, danke. Ich habe sie dafür nicht bezahlt. Sie bekommt einen Kuss dafür.
[47:18] Vers 13. "Du sollst nicht töten." Das ist interessant, denn aus dieser Erfahrung im Heim gehen wir jetzt hinaus in die Gesellschaft. Und ich möchte gerne das 6., 7. und 8. Gebot zusammen nehmen. Vers 13 sagt: "Du sollst nicht töten." Vers 14 sagt: "Du sollst nicht ehebrechen." Vers 15: "Du sollst nicht stehlen." Wir haben die Gebote 6, 7 und 8. Also nicht töten, nicht ehebrechen und nicht stehlen ist jetzt unsere Beziehung zur Gesellschaft. Es ist also ein äußeres Zeichen, eine äußere Frucht von dem, was Gott in unserem Leben getan hat. Dass wir nicht töten werden, dass wir nicht stehlen werden, dass wir nicht ehebrechen begehen werden.
[48:33] Es ist ganz interessant, wenn ihr jemanden fragt, welches Gebot hast du bisher am besten gehalten? Viele würden sagen: Gebot Nummer 6. Viele sagen: Die meisten habe ich Probleme damit, aber ich habe noch nie jemanden getötet. Zumindest das habe ich nicht getan. Lasst mich eure Erfahrungen noch ein bisschen durchschütteln.
[49:03] Lass uns zu Matthäus 5 gehen. Lass uns sehen, wie wir mit dem 5. Gebot in Beziehung stehen. Lasst uns dieses 6. Gebot über den Mord ansehen. Matthäus, Kapitel 5, Vers 21. Jesus predigt hier die Bergpredigt. "Ihr habt gehört, dass du den Alten gesagt hast: Du sollst nicht töten. Wer aber tötet, der wird im Gericht verfallen sein." Jesus zitiert das 6. Gebot. Aber jetzt ist es so, als ob er es unter das Mikroskop tut. Er möchte es noch tiefer untersuchen. Was bezieht das alles mit ein, du sollst nicht töten? Wo fängt das schon an?
[50:13] Vers 22. "Ich sage euch, jeder, der seinem Bruder ohne Ursache zürnt, wird dem Gericht verfallen sein. Wer aber zu seinem Bruder sagt: Raka, der wird dem hohen Rat verfallen sein. Wer aber sagt: Dummkopf, der wird dem höllischen Feuer verfallen sein." Was macht Jesus hier? Er nimmt das 6. Gebot. Er vergrößert es. Er zeigt, wo Mord beginnt. Es beginnt im Herzen. Es beginnt mit Zorn im Herzen. Wenn es mit Zorn im Herzen beginnt, können wir alle aufhören, das Gebot abzuschalten. Wir alle haben das schon gebrochen. Wir alle haben gesündigt und sind der Herrlichkeit nicht entsprochen.
[51:15] Wie ist es mit dem 7. Gebot, nicht Ehe zu brechen? Wir können direkt zu Vers 27 hier gehen. "Ihr habt gehört, dass du den Alten gesagt hast: Du sollst nicht Ehe brechen." Jesus nimmt das Gebot, tut es unter das Mikroskop und zeigt, was wirklich drin ist. Vers 28. "Ich sage euch, jeder, der auf eine Frau schaut, der hat wo in seinem Herzen schon Ehebruch mit ihr begangen? Ich sage euch, wer eine Frau ansieht, um sie zu begehren, der hat wo in seinem Herzen schon Ehebruch mit ihr begangen?"
[51:54] Nun ändern sich die Dinge. Vielleicht sagst du, buchstäblich habe ich keinen Ehebruch begangen. Aber wo fängt Ehebruch an? Fängt im Denken, im Herzen. Woher kommen die Verheißungen Gottes? Seht ihr, meine Freunde, das Wunderschöne ist das: Wenn Gott seine Gebote in unser Herz hineinschreibt und Mord und Ehebruch eigentlich im Herzen beginnen, was uns sagt, dass Gott mit Dingen in ihrer Wurzel handelt, von der selben Wurzeln. In anderen Wörtern, er ist rückwärts, von der selben Wurzeln. In anderen Wörtern, er entfernt die Versuchung, wo sie beginnen, an den Wurzeln. Mit anderen Wörtern, Gott hat die Kraft, uns die Kraft zu geben, die Sünden zu überwinden, dort, wo sie beginnen, nämlich in den Gedanken. Gott kann es nicht nur vor der Tat des Mordes oder der Tat des Ehebruchs bewahren, oder auch vor dem Diebstahl, was in den 10 Geboten angesprochen wird. Denn all diese Dinge fangen ja nicht damit an, dass ich jemanden wirklich umbringe, dass ich Ehebruch begehe, oder dass ich etwas nehme, was mir nicht gehört. Es beginnt im Herzen. Und die Verheißung der 10 Geboten ist: Ich werde mich damit beschäftigen, schon im Herzen lösen, das Problem.
[53:50] Wenn ihr in das Buch 2. Korinther geht, und dort Kapitel 10, schaut euch diese kraftvolle Verheißung an. Und wir sehen, wie Gott mit diesen Sünden umgeht, mit unseren Gedanken. 2. Korinther 10, ab Vers 3. "Denn obgleich wir im Fleisch wandeln, so kämpfen wir doch nicht nach Art und Weise. Wir kämpfen doch nicht nach Art und Weise. Denn die Waffen unseres Kampfes sind nicht fleischlich, sondern mächtig durch Gott zur Zerstörung von Festungen." Sodass wir Vernunftsschlüsse zerstören und jede Höhe, die sich gegen die Erkenntnis Gottes erhebt. Und ich finde den nächsten Gedanken so wunderbar, ich liebe ihn. Und jede Höhe, die sich gegen die Erkenntnis Gottes erhebt. Und ich finde den nächsten Gedanken so wunderbar, ich liebe ihn. Und jeden Gedanken gefangen nehmen zum Gehorsam gegen Christus.
[54:59] Ist das nicht wunderbar? Gott hat die Kraft, deine Gedanken gefangen zu halten. Wenn du diese Gedanken ihm übergibst. Wenn die Versuchung jetzt kommt, ob das jetzt Ärger ist oder Lust, oder ob das das Verlangen ist, etwas zu haben, was dir nicht gehört. Was immer die Versuchung ist, Gott hat die Kraft, nicht nur dich vor der Tat zu bewahren, sondern dich von dem Gedanken zu befreien, der dich zur Tat führen würde. Seht ihr, was ich meine? Ihr könnt Christus erlauben, diesen Gedanken gefangen zu nehmen.
[55:49] Und deswegen müssen wir wirklich verstehen, was Versuchung ist. Also wenn die Versuchung zuerst kommt, ob das jetzt Anger oder Lust oder was auch immer es ist, die Versuchung selbst ist keine Sünde. Und das ist, wo manche Christen verwirrt, weil im Moment, wenn sie die Gedanken haben, denken sie: Ich kann es auch tun, weil ich schon zu weit gegangen bin. Und das ist genau das, was der Teufel will, dass ihr glaubt. Aber im Moment, in dem der Gedanke kommt, muss man sagen: Jesus, ich gehöre dir. Das ist nicht mein Gedanke. Ich will, dass du es jetzt nimmst. Und er nimmt es kaputt. Wenn der Gedanke kommt, kannst du sagen: Das ist dein Gedanke, bitte nimm ihn. Und Jesus nimmt diesen Gedanken gefangen. Lass dem Teufel es nicht gelingen, dir glauben zu machen, dass es dein Gedanke ist. Aber bete und frage Gott, dass er Kontrolle übernimmt.
[56:59] Die Verheißung in diesen Geboten ist, dass Gott mit dem Herzen, mit den Gedanken umgeht. Wenn wir über den großen Kampf nachdenken, manchmal haben wir das so ein bisschen in der Entfernung. Aber wir schauen, was der Papst tut. Es ist übrigens sehr interessant, was er so alles tut. Und es hat alles mit dem großen Kampf zu tun. Aber es ist so weit entfernt. Und was Obama tut, oder was die Freimaurer tun. Aber wenn es zum großen Kampf kommt, sollte es eigentlich ganz, ganz, ganz eng an uns kommen. Nicht nur da, wo Gott mit diesen großen Bewegungen der Prophetie umgeht. Obwohl wir natürlich die Herausforderungen, die Kämpfe dort sehen. Aber der große Kampf findet ja in deinem Denken statt, in deinem Herzen. Da gibt es einen Kampf, der stattfindet, um dich, um deine Identität. Der Teufel möchte dich als sein Eigentum beanspruchen. Aber Christus hat die Kraft, jeden Gedanken, der gegen seinen Willen und gegen sein Gesetz ist, gefangen zu lassen.
[58:20] Und das ist das, worauf wir heute sprechen. Denken Sie darüber nach. Jedes Mal, wenn ihr diese Gedanken Gott übergebt, und er sie dann gefangen nimmt, jedes Mal bringt man mehr Boden dem Feind ab.
[58:51] Jetzt möchte ich Sie darauf hinweisen, wie es sich in den letzten beiden Geboten weiter entfaltet. In Exodus 20, Vers 16. Es heißt: "Du sollst kein falsches Zeugnis reden gegen deinen Nächsten." Was ist das Gegenteil von einem falschen Zeugen? Was wäre das? Ein wahrer Zeuge, nicht wahr? Was ist Gottes Verheißung? Gottes Verheißung ist, dass er unser Herz so sehr reinigen möchte, dass aus unserem Mund kein falsches Zeugnis kommt, sondern ein reines, ein wahres Zeugnis.
[59:48] Geht mit mir zu Lukas 6 und ich möchte euch zeigen, wie das funktioniert. Lukas 6, Vers 43. Jesus benutzt hier ein Gleichnis, um das zu lehren. "Es gibt keinen Baum, der schlechte Frucht bringt, noch einen schlechten Baum, der gute Frucht bringt. Denn jeder Baum wird an seiner Frucht erkannt. Denn von Dornen sammelt man keine Feigen, und vom Dornbusch liest man keine Trauben." Vers 45. Guckt euch das an. "Ein guter Mensch bringt aus dem guten Schatz seines Herzens das Gute hervor, und ein böser Mensch bringt aus dem bösen Schatz seines Herzens das Böse hervor." Guckt euch das an. "Denn aus der Fülle seines Herzens spricht sein Mund." Und schaut, wie es beendet wird. "Denn wovon sein Herz voll ist, davon redet sein Mund."
[1:01:09] Wenn Gott also mit unseren Herzen sich beschäftigt und er unsere Herzen ändert, also er nimmt das steinende Herz heraus und gibt uns ein fleischendes Herz, das im Gleichklang schlägt mit seinem Gesetz, dann, was wird passieren? Aus unserem Mund wird ein wahres Zeugnis hervorkommen. Seht ihr, wie diese Gebote eine Schrittfolge darstellen in der christlichen Erfahrung? Gott sagt: Ich möchte alles für dich sein. Dann sagt er: Ich offenbare mich dir. Dann sagt er: Ich verspreche dir alles. Dann sagt er: Ich offenbare mich dir. Ich offenbare meinen Charakter, drittes Gebot. Sein Name ist sein Gebot. Dann zeigt er seine Gegenwart im Sabbat. Im fünften Gebot sagt er: Diese ganze Erfahrung wird in der Familie, im Heim starten. Dann wird es sich in der Gesellschaft verbreiten, indem ich nämlich all diese Dinge, nämlich Ärger und Lust und der Wunsch, Dinge zu haben, die mir nicht gehören, in deinem Herzen operiere. Das sechste, siebte, achte Gebot. Dann sagt er: Du wirst kein falsches Zeugnis haben. Dein Herz. Dein Herz, dein Herz, dein Herz.
[1:03:01] Dann sagt Gott: Wenn das alles geschehen ist, wenn das Herz gereinigt ist, dann wird ein wahres Zeugnis herauskommen aus deinem Herzen. Seht ihr diese Abfolge? Es bringt uns zurück zu der Verheißung, mit der alles begann. Exodus 20, Vers 17. "Du solltest nicht deinem Nachbarns Haus, deinem Nachbarns Frau, seinem männlichen Servant, seinem männlichen Servant, seinem männlichen Servant, seinem ver imperfect!" Interessant. Der Gott versachte uns immer, als er ein Platz in unseren Herzen findet, wir werden nicht mehr begehren.
[1:04:02] Was bedeutet es, zu begehren? Das bedeutet, ich möchte etwas haben, was nicht mir gehört. Du brauchst keine anderen Götter. Er zeigt, wie er alles für uns ist, in jedem einzelnen Gebot. Und im 10. Gebot sagt er: Du solltest alles für uns haben. Du willst nichts anderes mehr haben, denn ich bin alles für dich. Im 10. Gebot kommt die Verheißung vom 1. nochmal zurück. Seht ihr das? Unglaublich schön.
[1:04:44] Und über diese Gebote sollen wir nachdenken. Es sind Verheißungen. Ja, die erste Funktion des Gesetzes ist dieser Spiegel, der uns verurteilt wie unsere Sünden. Aber wenn das alles nur das ist, dann hast du keine sehr positive Beziehung zum Gesetz. Gott möchte, dass das Gesetz, das noch außerhalb von dir ist, er möchte, dass es in dein Herz geschrieben wird. Wenn diese Prinzipien in dein Herz geschrieben sind, was nämlich seinen Charakter offenbart, dann wird da kein Gesetz mehr dagegen sein, keine Verurteilung.
[1:05:30] Also in diesem großen Kampf sind wir im Kreuzfeuer gefangen. Und die Frage ist: Was werden wir mit dem Gesetz Gottes tun? Denn von Anfang an, als Luzifer, der Erzengel, der gegen seinen Schöpfer rebellierte, hat er gesagt: "Die 10 Gebote kann man nicht halten." Die 10 Gebote können nicht gehalten werden. Er hat dagegen rebelliert. Das war ein Krieg im Himmel. Und dieser Kampf ging über auf die Erde. Und die Behauptung Luzifers war schon immer: Das Gesetz kann man nicht halten. Jesus hat seinen eingeborenen Sohn geschickt. Jesus hat ein vollkommenes Leben gelebt, ein sündloses Leben, indem er bei den Geboten Gottes gelebt hat, hat den Tod am Kreuz gestorben, hat das Gesetz versiegelt, und ist vom Grab auferstanden. Und er schaut sich das an, und der Teufel schaut sich das an und sagt: Der Teufel hat immer noch eine Behauptung. Er sagt: Das ist Jesus. Aber was ist mit den anderen? Aber Gott sagt: Ich werde dir zeigen, was eine Generation tun kann, die Christus in ihr Herz einlädt. Und ich möchte zeigen, wie das perfekte Leben, das Jesus gelebt hat, in dieser Generation sich zeigt. Und diese Offenbarung ist eine Offenbarung des Charakters Gottes.
[1:07:38] Und seht ihr, dass da eine Entwicklung ist in diesen Geboten, in diesen Verheißungen? Gott trifft uns genau dort, wo wir sind. Wir sind Sünder, die einen Erlöser brauchen. Und während wir Sünder waren, hat er seinen Sohn uns gegeben. Er hat uns aus der Sünde, aus der Knechtschaft befreit, durch den Tod von Jesus Christus. Und durch Jesu Kraft möchte er all diese Prinzipien in unser Leben hineinlegen und implementieren.
[1:08:12] Luzifer, der Rebell, der erste Rebell, folgt auch dieser Reihenfolge, aber im Gegenteil. Das ist faszinierend. Ich hoffe, ihr habt noch ein bisschen Aufmerksamkeit für diesen letzten Punkt. Dann haben wir die 10 Gebote, wie sie in ihrer Abfolge sind. Ich möchte, dass ihr bemerkt, dass Luzifer in die gegengesetzte Richtung geht. Was war das erste Gebot, das er gebrochen hat? Welches davon? Eigentlich im Herzen das 10. Weil er eine Position, die nicht sein sollte, begehrt hat. Er wollte so sein wie der Allerhöchste. Er war nicht zufrieden mit seiner Position eines Geschöpfes. Er wollte wie Gott sein. Er wollte über Gott sein. Also hat er etwas begehrt, was nicht sein Eigen war.
[1:09:30] Als er das begehrt hat, begann er Lügen über den Charakter Gottes zu verbreiten. Als Konsequenz. Wenn es diese Begehrt hatte, fing er an, Lügen, ein falsches Zeugnis über Gott zu verbreiten. Vor ein paar Jahren Propheten beschreiben das ganz bildhaft, wie das stattgefunden hat. Er sagt jetzt: "Weißt du, wie Gott ist?" Falsches Zeugnis. Er bekommt sogar ein Drittel der Engel auf seiner Seite. Was tut er als nächstes? Er hat ein Drittel der Engel auf seiner Seite. Jetzt wird er die Position Gottes tatsächlich stehlen. Achtes Gebot. Er versucht, die Position Gottes zu stehlen. Ich hoffe, dass ihr das versteht, indem er das tut. In einem geistlichen Sinne begeht er Ehebruch. Denn er gehörte ja zu seinem Schöpfer. So wie wir auch zu unserem Schöpfer in der Beziehung haben. Er ist der Bräutigam, wir sind die Braut. Wenn Luzifer versucht, die Position zu stehlen, bricht er die solemnte, geheimnisvolle Beziehung, die er mit seinem Schöpfer hatte. Als er diese Position stehlen möchte, bricht er in Wirklichkeit diese heilige Verbindung mit seinem Schöpfer. Das war das Gebot Nummer 7. Das resultierte in seinem Wunsch, das Leben Gottes zu nehmen. Gebot Nummer 6. Er wurde hinausgeworfen.
[1:11:25] Und so geht dieser große Kampf auf der Erde weiter. Was ist seine Attacke hier auf der Erde? Was ich sehe, ist die Attacke hier auf der Erde, ist die Familie. Das fünfte Gebot. Wo auch immer du gehst, es ist so interessant, die Stücke, die wir als Menschen beherrschen, sind wirklich Stücke, die der Feind in das Heim bringt. Und von dort macht er eine Attacke auf den Sabbat. Du siehst also, wie die Attacke auf das Heim, auf den Sabbat, die sehr grundlegende Position, die wir seit dem Garten Eden mit uns haben. Das waren die beiden Säulen vor dem Fall in Eden. Im vierten und fünften Gebot offenbart. Jetzt dreht sich der Kampf um diese beiden Gebote.
[1:12:31] Und dann, wie wird er das tun? Wie wird er das tun? Du kommst zum dritten Gebot. Was macht Satan? Er missrepräsentiert den Charakter Gottes. Und dann stellt er jetzt alternative Bilder von Gott da. So Götzenbilder sozusagen. Das ist so interessant. Denn das Resultat von alldem Resultat ist, dass er sich selbst zu Gott macht. Was ein Bruch des ersten Gebotes ist. "Du sollst keine anderen Götter haben neben mir." Aber das ist das Beste am ganzen. Luzifer kann dort nicht aufhören. Weil er ja den ganzen Weg schon gegangen ist, muss er noch einen Schritt weiter gehen. Und was ist der nächste Schritt?
[1:13:56] Vers 2. "Ich bin Herr, dein Gott, der dich aus dem Land Ägypten, aus dem Haus der Knechtschaft herausgeführt hat." Das ist Gottes Plan für uns. Wir sind in Bondage, wir sind in Sünde. Gott setzt uns frei durch das Lamm. Dann offenbart er im ersten Gebot, dass er alles für uns ist. Er offenbart seinen Charakter. Er offenbart, wer er ist, in seinem zweiten Gebot. Was sein Charakter ist, 3. Er gibt seine Gegenwart durch das 4. Gebot. Das kommt im Familienleben zum Ausdruck, Gebot Nummer 5. Es geht in den Ausdruck, und es handelt sich um die sehr Gründe des Gebotes. Es geht um die sehr Gründe des Gebotes. Es handelt sich um die sehr Gründe des Gebotes. Gebot Nummer 6, 7 und 8. Das offenbart sich in der Gesellschaft. Gebot Nummer 6, 7, 8, und das fängt in unserem Herzen an. Daraus wird, dass wir ein wahres Zeugnis geben. Gebot Nummer 9. Dann kommt Gebot Nummer 10. Gebot Nummer 10. Das ist die Erfahrung, die Gott uns geben möchte.
[1:15:28] Aber Luzifer geht genau dagegen. Er begehrt die Position Gottes. Um das zu tun, gibt er ein falsches Zeugnis über Gottes Charakter ab. Er möchte das Stehlen der Position Gottes. Indem er geistlichen Ehebruch betreibt, sich von seinem Schöpfer trennt. Sogar versucht, Gott umzubringen in diesem Kampf. Er macht dann einen Kampf auf der Erde gegen die Familie. Gebot Nummer 5. Versucht, den Sabbat abzuschaffen. Gebot Nummer 4. Er offenbart sich selbst als ein neuer Charakter Gottes. Gebot Nummer 3. Er missrepräsentiert den Charakter Gottes, wie er sich im zweiten Gebot darstellt. Und dann macht er sich selbst Gott. Gebot Nummer 1. Aber er muss noch einen Schritt weiter gehen. Was ist der nächste Schritt?
[1:16:41] Gebot Nummer 2. Die Prophezeiung sagt uns, wenn Jesus wiederkommt, geht der Teufel auf eine tausendjährige Urlaubsreise. Es wird keine schöne sein. Er wird gebunden sein an diese Erde tausend Jahre lang. Amen.
[1:17:08] Und die Frage für uns ist: Auf welchem Weg befindest du dich? Welchen Weg verfolgst du? Schaust du auf Jesus, den Autor und den Vollender deines Glaubens? Oder folgst du in den Pfaden Luzifers, der direkt in die Sklaverei führt? Liebe Freunde, niemand von uns muss dort sein. Jesus ist von uns gestorben, um uns freizumachen. Es gibt keinen Grund für dich und für mich, in Knechtschaft zu bleiben. Es gibt keinen Grund für dich und für mich, die Lügen Satans zu glauben. Gott möchte dich nicht, wie der Töpfer den Ton nimmt. Er möchte dich modellieren und dich in sein Bild wiederherstellen. Aber du musst es ihm erlauben, dass er das tun darf. Es ist so einfach für uns, aus den Armen Gottes herauszukämpfen. Wir müssen uns in seine Hände begeben, damit er das in unserem Leben tun kann. Während der Frucht des Geistes in unserem Herzen sich entwickelt.
[1:18:45] Ich hoffe und bete, dass du durch diese Studie die Angelegenheit, den Charakter Gottes zu erfüllen, mehr nachdenken und nachsinnen. Ich hoffe und bete, dass du diese Gebote nimmst und in dein Herz, in deine Erfahrung, hineinschreiben sollst. Ich hoffe und bete, dass ihr ein Werk in euch tun dürft, das ihr selbst gar nicht tun könnt. Im Licht dieses großen Kampfes sind wir im Kreuzfeuer gefangen. Entweder wir folgen Jesus oder wir folgen Satan. Da gibt es keinen Zwischengrund. Jesus hat uns verheißen, er hat ein gutes Werk angefangen und es kann nur passieren, wenn wir es ihm erlauben. Aber es kann nur passieren, wenn wir es ihm erlauben, dass er dieses Werk tun kann. Und das ist das Gebet, das ich für mich habe und auch für dich. Wer von euch möchte sich als Ton in die Hände des Töpfers begeben? Amen. Lasst uns beten, dass das unsere Erfahrung wird.
[1:20:14] Lieber Vater im Himmel, Gott, wir möchten dir danken, dass du in diesem großen Kampf auf unserer Seite bist und dass du durch dein Gesetz deinen Charakter offenbarst, dass du uns aus Knechtschaft und aus Sklaverei freimachen möchtest und dich selbst uns offenbaren möchtest. Ich bitte dich, dass wir alle, die erlauben mögen, dass du dein Gesetz in unser Herzen schreibst. Herr, hilf uns, dass wir ein ganz neues und frisches Bild davon bekommen, was Jesus für uns getan hat und dass dieses Bild uns für immer verändern wird. Und Gott, in diesem Moment, in diesem Moment, in diesem Moment, in diesem Moment, in der Mitte dieses großen Kampfes, hilf uns, ein Licht zu sein für die, die um uns herum sind. Hilf uns, dass wir anderen offenbaren, wer und wie du wirklich bist. Und Gott, wir danken dir, dass wir an dich vertrauen können und dass wir an dich lehnen können, und wir danken dir, dass wir uns auf dich verlassen können und auf dich vertrauen können, auch in den Zeiten, wo wir uns schwach fühlen. Danke, dass du an unserer Seite bist, dass du uns leiten und führen und erkräftigen möchtest. Wir begeben uns als Ton in deine Hände und bitten dich, dass du uns formen und vollenden möchtest in deinem Bild. Im Namen Jesu beten wir. Amen.