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In dieser Bibelstunde wird das Konzept des Bundes, wie er in der Bibel beschrieben wird, eingehend untersucht. Es werden die zwei grundlegenden Prinzipien eines Bundes erläutert: seine Unveränderlichkeit und seine Gültigkeit durch den Tod des Testamentsgebers. Anhand biblischer Beispiele wird gezeigt, wie Jesus Christus durch seinen Tod den neuen Bund besiegelt hat, der die Vergebung der Sünden und die Kraft zur Befolgung von Gottes Gesetz verspricht.

In dieser Bibelstunde wird das Konzept des Bundes im biblischen Kontext beleuchtet. Es werden zwei zentrale Prinzipien eines Bundes erklärt: seine Unveränderlichkeit und seine Gültigkeit durch den Tod des Testators. Anhand biblischer Beispiele wie dem Testament Jesu und der Geschichte Abrahams wird verdeutlicht, wie Gott einen Bund mit den Menschen schließt, der auf seiner Gnade und nicht auf menschlichen Werken basiert. Die Predigt betont die Bedeutung des Glaubens an Gottes Verheißungen und die Kraft, die er uns durch diesen Bund schenkt.


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Serie: Gefangen im Kreuzfeuer - der Große Kampf und Du!

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Transkript

[0:33] Ich möchte euch ganz herzlich willkommen heißen zu unserer Bibelstunde, die wir jetzt haben.

[0:42] Wir werden gemeinsam das Thema des Bundes studieren. Ein Bund ist eine Vereinbarung zwischen zwei Parteien. Und in der Schrift finden wir, dass Gott mit jedem Einzelnen von uns einen Bund eingehen möchte.

[1:05] Vielleicht habt ihr schon die Begriffe gehört: der alte Bund und der neue Bund. Und indem wir das studieren, wollen wir herausfinden, was diese Bündnisse eigentlich sind und welchen Bund Gott heute mit uns etablieren möchte. Innerhalb der Christenheit gibt es viele Missverständnisse über dieses Thema der Bündnisse. Und so wollen wir die Bibel zu unserem Führer machen.

[1:46] Und bevor wir anfangen, möchten wir den Heiligen Geist einladen, unsere Gedanken zu führen in diesem Studium. Und ich möchte euch einladen, während ihr zu Hause zuschaut, gemeinsam mit uns zu beten. Vater im Himmel, danke für diese Gelegenheit, dein Wort zu öffnen. Ich bitte, dass du zu unserem Herzen und unserem Verstand sprechen wirst und dass dein Wort lebendig wird. Und das bitten wir und danken im Namen Jesu.

[2:31] Ich möchte beginnen, indem wir uns zwei Prinzipien anschauen, was eigentlich ein Bund wirklich ausmacht. Wir werden mit einem Vers im Buch Galater beginnen, und zwar in Galater 3, und dort Vers 15. Galater 3 und dort Vers 15.

[3:04] "Brüder, ich rede nach Menschenweise, sogar das Testament eines Menschen hebt niemand auf oder verordnet etwas dazu, wenn es bestätigt ist." Und so hat hier Paulus, der den Brief an die Galater geschrieben hat, erklärt, dass ein Bund, der einmal bestätigt worden ist, ein Bündnis, dass das nicht mehr geändert werden kann. Und natürlich wissen wir, dass das wahr ist in jedem Bündnis oder in jeder Vereinbarung zwischen zwei Menschen oder verschiedenen Menschen. Und wie viel mehr, wenn es sich um einen Bund zwischen Gott und der Menschheit handelt. Nichts kann dahin zugefügt werden und nichts kann davon weggenommen werden. Das ist das erste Prinzip.

[4:03] Das zweite Prinzip findet sich im Buch Hebräer, im Hebräerbrief Kapitel 9, und dort schauen wir Vers 16 und 17 gemeinsam an. Das Wort für Bund kommt jetzt hier nicht direkt vor in dieser Passage, aber das Wort Testament wird hier verwendet. Und im Griechischen ist das Wort, das wir gerade in Galater verwendet gesehen haben, was dort mit Bund übersetzt wird, das gleiche Wort, was hier jetzt mit Testament wiedergegeben wird. Es ist das Wort Diatheke. Es ist auf jeden Fall das gleiche griechische Wort. Und ein Bund ist also in jeglicher Hinsicht auch ein Testament.

[5:11] Wir werden es anschauen hier in Hebräer 9 und dort Vers 16. Da heißt es denn: "Wo ein Testament ist, da muss notwendig der Tod dessen eintreten, der das Testament gemacht hat. Denn ein Testament tritt auf den Todesfall hin in Kraft, da es keine Gültigkeit hat, solange derjenige lebt, der das Testament gemacht hat." Und im nächsten Vers wird sogar das Wort Bund verwendet.

[5:49] Wenn wir eine Illustration hier nehmen wollen, die wir alle gut kennen, dann wollen wir uns einfach mal einen Vater vorstellen, der ein Testament niederschreibt, was mit seinem Erbe passieren wird, wenn er einmal sterben wird. Lass uns einmal annehmen, er hat drei Kinder. Wenn er stirbt, dann werden die Kinder das Testament anschauen, das geschrieben worden ist. Und gemäß des Testamentes wird jetzt das Erbe verteilt. Also, wenn sie jetzt das Erbe schon verteilen würden, während der Vater noch lebt, dann wäre das sehr unehrenhaft. Sie würden den Bund brechen.

[6:47] Wir sehen aus diesen zwei Passagen zwei ganz deutliche Prinzipien hervorleuchten. Erstens, wenn ein Bund gemacht worden ist, dann kann man ihn nicht ändern, man kann nichts hinzufügen und nichts wegnehmen. Und zweitens ist ein Bund, so wie wir es gerade in dem Beispiel, das ich versucht habe nachzuzeichnen, gesehen haben: Wenn ein Bund ist, dann gültig, wenn derjenige, der das Testament geschrieben hat, tot ist.

[7:22] Und Gott möchte mit uns einen Bund eingehen und auch hier in diesem Kovenant. Und hier ist der Tod desjenigen, der das Testament gibt, mit involviert. Und das ist nichts anderes als der Tod von Jesus Christus selbst.

[7:58] Wir sind immer noch in Hebräer 9, gehen nur einige Verse zurück in Vers 13 und schauen uns dort an, wie das hier dargestellt wird, diese Illustration, die wir gerade verwendet haben. Es heißt hier, Vers 13...

[8:36] Und jetzt schaut euch Vers 15 an.

[9:07] Und jetzt kommt Vers 15. Vielleicht ist es eine etwas komplizierte Sprache, die wir hier finden, aber ein Prinzip scheint hier hindurch. Und das Prinzip ist, dass Jesus durch seinen Tod einen Bund befähigt hat, sozusagen.

[9:48] Und wir erinnern uns wahrscheinlich, dass in den Geschichten des Alten Testamentes die Menschen aufgerufen waren, Opfer darzubringen. Und das Opfer war natürlich ein Symbol, das vorwärts wies auf den Tod von Jesus Christus, dem Messias. Und das Blut der Böcke war also für die Vergebung der Sünden, aber letztendlich sollte Jesus kommen. Und wir sehen also, dass der neue Bund etabliert worden ist durch den Tod dessen, der das Testament gegeben hat, nämlich Jesus Christus.

[10:31] Also, was wir schon gesehen haben, anhand der zwei Prinzipien, die wir betrachtet haben: Dieser Bund kann nicht geändert werden. Also, was ist jetzt eigentlich das Testament, das Jesus zurückgelassen hat, das nicht geändert werden kann?

[10:50] Lasst uns gemeinsam in den Bibeln, in das vierte Evangelium nach Johannes gehen, und zwar Johannes 17. In Johannes 17 betet Jesus ein Gebet, das auch als das hohe priesterliche Gebet bekannt ist. Dieses Gebet hat er gesprochen, kurz bevor er verraten und dann später gekreuzigt worden ist.

[11:28] Schaut einmal mit mir, was wir in Vers 4 hier entdecken können. Das sind die Worte Jesu: "Ich habe dich verherrlicht auf Erden, ich habe das Werk vollendet, das du mir gegeben hast, damit ich es tun soll."

[11:52] Jesus sagt, ich habe das Werk vollendet. Und dann gibt er uns ein Bild, worum es in diesem Werk ging. Es ging darum, den himmlischen Vater auf dieser Erde zu verherrlichen. Und ist es nicht genau das, was Jesus auch getan hat? Das gesamte Leben von Jesus war eine Offenbarung des Charakters Gottes. Jesus lebte ein vollkommenes Leben. Und deswegen musste auch im Alten Testament jedes Opfer, das gebracht worden ist, ohne Tadel, ohne Makel sein. Und so war Jesus ohne jeglichen Makel, er war sündlos.

[12:50] Lasst uns zwei Kapitel weitergehen in Kapitel 19. Und wir wollen uns dort die allerletzten Worte anschauen, die Jesus sterbend am Kreuz noch gesprochen hat. Wir wollen es in Vers 28 hier aufnehmen, die Geschichte.

[13:16] Und nach diesem, so heißt es hier, Jesus, der am Kreuz hängt, da es wusste, dass schon alles vollbracht ist, spricht er: "Damit die Schrift erfüllt würde, mich dürstet." Es stand nun ein Gefäß voll Essig da, sie aber tränkten einen Schwamm mit Essig, legten ihn um einen Isop und hielten es ihm an den Mund.

[13:40] Vers 30. Und als Jesus den Essig genommen hatte, sprach er, und das in seinen letzten Worten: "Es ist vollbracht." Und er neigte das Haupt und übergab den Geist.

[13:59] Also, als Jesus gestorben ist, gemäß Hebräer 9, dass das derjenige, der das Testament gegeben hat, geschrieben hat, der jetzt hier stirbt. Jetzt ist also der Bund etabliert worden, er ist beendet worden, er ist vollendet. Der Bund kann jetzt aufgestellt werden, er kann etabliert werden, denn das Testament ist jetzt vollständig geschrieben worden.

[14:46] Wir wissen, dass Jesus dieses Testament nicht buchstäblich auf einem Blatt Papier geschrieben hat, aber sein gesamtes Leben war so ein Testament, das auch für dich und für mich weitergegeben worden ist.

[14:59] Wenn wir zurück gehen zu Matthäus 5, dann finden wir hier in Matthäus, wie Jesus das wirklich schön zusammenfasst, in Matthäus 5, Vers 17.

[15:20] Es heißt hier, dass Jesus sagt: "Ihr sollt nicht meinen, dass ich gekommen bin, um das Gesetz oder die Propheten aufzulösen. Ich bin nicht gekommen, um aufzulösen, sondern um zu erfüllen."

[15:32] Wenn wir jetzt alle zusammenfassen, was wir bisher entdeckt haben: Ein Bund hat zwei Prinzipien. Erstens, wenn etwas etabliert ist, kann es nicht mehr geändert werden. Und zweitens, im Kontext eines Testaments, ist es so, dass es erst dann in Kraft tritt, wenn derjenige, der das Testament geschrieben hat, stirbt.

[16:01] Jesus möchte einen Bund, eine Vereinbarung mit dir und mit mir erschließen. Und diese Vereinbarung wird durch seinen Tod, den Tod des Testaments, geschlossen. Und das Testament, das Jesus mit uns verlässt, das Kovenant, das er mit uns verlässt, ist ein perfektes Leben, ein sündloses Leben, ein Leben ohne Schäden. Und das ist das Leben, das Jesus dir und mir geben möchte.

[16:45] Und das wird auch vollkommen beschrieben und offenbart im Gesetz Gottes. Wenn wir in den Hebräerbrief zurückgehen, dann sehen wir diesen Bund, den Gott mit uns etablieren möchte. Hebräer, Kapitel 10, und Vers 16.

[17:07] "Dies ist das Kovenant, das ich mit ihnen machen werde, nach diesen Tagen, sagt der Herr. Ich werde meine Gesetze in ihren Herzen und in ihren Gedächtnissen schreiben." Es heißt dir: "Das ist der Bund, den ich mit ihnen schließen werde, nach diesen Tagen, spricht der Herr. Ich will meine Gesetze in ihre Herzen geben und sie in ihre Sinne schreiben."

[17:33] Und in Vers 17 sagt er dann auch: "An ihre Sünden und ihre Gesetzlosigkeiten will ich nicht mehr gedenken." Ist es nicht ein unfassbarer Bund?

[17:46] Also diese Vereinbarung, die Gott mit dir und mit mir schließen möchte. Er sagt: "Ich möchte deine Sünden nicht mehr daran erinnern." Und das ist deswegen möglich, weil Jesus, derjenige, der das Testament geschrieben hat, gestorben ist und er unsere Sünden auf sich genommen hat.

[18:16] Seht ihr, wie dieser Tod, dessen das Testament gegeben hat, so entscheidend, so unabdingbar ist für diesen Bund, der etabliert werden soll, so dass dein und meine Sünden vergeben werden können, wenn wir in Buße und im Glauben zu Jesus kommen.

[18:46] Aber zu diesem Thema Bund gehört noch viel mehr. Erstens bekommen wir die Vergebung. Aber zweitens erhalten wir auch Kraft durch Jesus. Denn er hat sein Leben gegeben. Und sein vollkommenes Leben, in dem er nämlich Gottes Gebote gehalten hat, kann jetzt gemäß des Bundes, den wir gerade gelesen haben, in dein und in mein Herz geschrieben werden.

[19:25] Also seht ihr, in unserer eigenen Kraft können wir nicht die zehn Gebote Gottes befolgen. Wir brauchen eine Kraft, die außerhalb von uns liegt, um diesen zehn Geboten gehorsam zu sein. Und der Bund ist eine Vereinbarung, die Gott mit uns trifft. Und er sagt: "Du kannst es nicht alleine tun, aber du kannst es tun durch den Tod, dessen er das Testament geschrieben hat."

[19:59] Sehr interessant, denn wenn ihr das Leben Jesu betrachtet, dann werden wir nämlich feststellen, dass alles, was in diesem Bund gehört, sich im Leben Jesu deutlich gezeigt hat. Und das musste ja auch so sein. Denn erinnert euch, wenn derjenige, der das Testament geschrieben hat, tot ist, kann es nicht mehr geändert werden, es ist dann bestätigt.

[20:29] Lasst mich euch einige Beispiele geben. Im Leben von Jesus, da finden wir, dass Jesus selbst getauft worden ist, und zwar durch Johannes den Täufer. Wenn ihr euch das Alte Testament anschaut, dann findet ihr, dass dieses Baptisma nicht stattfindet. Es kommt auf die Szene in dem Leben von Jesus. Ist es nicht interessant, dass das Baptisma Teil des neuen Kovenants ist? Ist es nicht interessant, dass die Taufe zu diesem neuen Bund gehört?

[21:25] Es ist auch sehr interessant zu sehen, dieser Übergang von der Beschneidung, die ein Zeichen des alttestamentlichen Volkes Gottes war, und dann übergeht in die Taufe, die das Zeichen des Volkes Gottes im neuen Testament darstellt. Und die Taufe musste also vor dem Tod Jesu stattfinden oder etabliert werden, denn durch den Tod Jesu, der das Testament geschrieben hat, war das Testament dann gültig und nicht mehr änderbar.

[22:03] Ein anderes Beispiel wäre das Abendmahl. In diesem Abendmahl hat Jesus kurz vor seinem Verrat und der Kreuzigung seine Jünger alle zusammengenommen. Und ihr werdet euch daran erinnern, wie Jesus das Brot genommen hat, es gebrochen hat oder herumgegeben hat und gesagt hat: "Das ist mein Körper." Es war ein Symbol für seinen Körper. Und sie haben dieses Brot genommen. Und dann hat er den Traubensaft, der in der Bibel Wein genannt wird, und auch den hat er dann herumgereicht und gesagt: "Das ist mein Blut." Und dann hat er gesagt: "Tut dies im Gedenken an mich."

[22:58] Und es ist in einer ganz besonderen Art und Weise eine Erinnerung an seinen Tod. Und es ist interessant, denn das ist etwas, was zum neuen Bund, den wir jetzt erleben sollen, dazugehört. Aber es war eine Erinnerung an den Tod von Jesus, aber vor seinem Tod errichtet, weil es vor dem Tod des Testators geändert werden musste.

[23:39] Und auch wenn man sich an das Leben von Jesus anschaut, erzählt es uns, wie wir es dort in Matthäus 5, 17 gelesen haben, dass Jesus nicht kam, um das Gesetz zu zerstören, sondern um es zu erfüllen. Und so ist auch das Gesetz Gottes ein Teil des neuen Bundes. Und wir sehen es sehr deutlich im Hebräischen, wo es sagt, dass das Gesetz in unseren Herzen und in unseren Gedächtnissen geschrieben werden soll.

[24:15] Und eines der Gebote in den zehn Geboten ist das vierte, und das beginnt mit den Worten: "Gedenke." Es ist das Gebot, das den siebten Tags Sabbat behandelt. Und es wurde als Geschenk der gesamten Menschheit gegeben, eine Zeit, die Gott ganz besonders herausgenommen hat, damit wir mit ihm Gemeinschaft haben können und ihn anbeten können.

[25:00] Jetzt, wenn wir uns die Geschichten der Evangelien anschauen, sehen wir ganz deutlich: Jesus hat den Sabbat gehalten und an ihm Gottesdienst gefeiert. Als er am Kreuz gestorben ist, da wurde der Bund bestätigt durch den Tod dessen, der das Testament gemacht hat. Und so wurde das Sabbatgebot, genauso mit allen anderen neuen Geboten, als Teil dieses Bundes, dir und mir gegeben. Und vergesst nicht, das erste Prinzip, das wir angeschaut haben, besagt ja, dass dieser Bund nicht geändert werden kann, man kann nichts hinzufügen und auch nichts davon wegnehmen.

[25:28] Aber wenn wir dagegen die Christenheit heute im Großen und Ganzen anschauen, dann können wir sehen, die Christenheit ist eigentlich viele Dinge dieser Preisgebung! Trotzdem ist es eine Abweichung von dem eigentlichen Bund, den Gott uns gegeben hat.

[26:45] Viele mögen vielleicht sagen, wir halten den Sonntag als Erinnerung an die Auferstehung Jesu. Aber denkt kurz darüber nach. Das Problem ist, wenn es sich um eine Erinnerungsfeier an die Auferstehung handelt, dann ist ja das Problem, dass die Auferstehung nach der Kreuzigung gewesen ist. Und erinnert euch, der Tod Jesu hat den Bund bereits bestätigt und dieser Bund kann nicht mehr geändert werden.

[27:25] Und so ist das Thema des Bundes ein sehr wichtiges Thema in der Schrift. Und es zeigt uns auch, was Gott in unserem Leben heute tun möchte. Es gibt viele Missverständnisse bezüglich des Bundes. Und wir haben diese Formulierung: Viele Leute reden heute über den alten Bund und den neuen Bund.

[28:01] Und viele haben diese Vorstellung: Der alte Bund ist das Gesetz und der neue Bund ist die Gnade ohne jegliches Gesetz. Andere würden vielleicht sagen: Naja, der alte Bund, das ist das Alte Testament und der neue Bund, das ist das Neue Testament in der Bibel.

[28:19] Wenn wir aber etwas genauer in dieses Thema hineingehen und wir uns das große Gesamtbild dieses Bundes anschauen, den Gott etablieren möchte, da gibt es ganz gewaltige Wahrheiten, die jetzt an die Oberfläche treten. Gott hatte schon immer daran gedacht und es hat sich immer vorgehabt, sein Wesen, seinen Charakter in die Herzen seines Volkes hineinzuschreiben.

[28:56] Die Bibel sagt uns, dass Gott derselbe gestern, heute und in Ewigkeit ist. Er ändert sich niemals. Es macht eigentlich gar keinen Sinn, zu glauben, dass Gott erst mal gesagt hat: "Ich gebe euch das Gesetz" und dann feststellt: "Naja, es funktioniert nicht richtig, na dann gebe ich euch die Gnade und das wird alles schon dem Genüge leisten." Die Bibel sagt, Gott ändert sich nicht.

[29:22] Und wenn wir das Thema der Bündnisse etwas genauer studieren, stellen wir fest, dass es nur einen einzigen Bund gibt, den Gott von 1. Mose bis zur Offenbarung immer wieder intendiert hat.

[29:42] Wenn wir in das Buch 2. Mose zurückgehen und wir 2. Mose 20 uns betrachten, haben wir den Bericht von den zehn Geboten, die am Berg Sinai gesprochen worden sind. Wenn wir uns nur ein Kapitel rückwärts bewegen zu Kapitel 19, finden wir hier den Bericht, wie Gott zu seinem Volk spricht, kurz bevor die zehn Gebote am Berg Sinai gesprochen worden sind.

[30:22] Und ich möchte, dass wir ganz kurz aufmerksam sind auf die Art und Weise, wie Gott jetzt in einer bestimmten Sprache zu seinem Volk spricht und kommuniziert. Wir beginnen in Vers 3.

[30:39] "Und Mose ging auf zu Gott, und der Herr rief ihm vom Berg aus zu und sprach: So sollst du zum Haus Jakobs sagen und den Kindern Israels verkündigen."

[30:57] Und jetzt hört genau zu, welche Botschaft Gott für seine Kinder hat: "Ihr habt gesehen, was ich an den Ägyptern getan habe und wie ich euch auf Adlersflügeln getragen und euch zu mir gebracht habe."

[31:23] Und wenn ihr euch daran erinnert, was in Ägypten passiert war, dann wissen wir, sie waren Sklaven gewesen. Die Ägypter hatten sie geknechtet. Und Gott hat Mose in das Land gesandt, um das Volk zu befreien, durch eine Serie von Plagen, die stattgefunden haben. Und während in der 10. Plage, ein Zerstörungsengel, das die Leben jedes Erstgeborenen der Ägypter betraf, ist etwas anderes passiert.

[31:59] Jede hebräische Familie wurde instruiert, ein makelloses Lamm zu nehmen. Und dieses Lamm sollte zu einem ganz bestimmten Tag, der vorher festgelegt worden war, geschlachtet werden. Und das war ein Tag, an dem die Hebräer, die Hebräer-Familie, die Hebräer-Familie, die Hebräer-Familie, die Hebräer-Familie zusammengebracht werden sollten, und diese Zeit wurde später das Passahfest gemacht.

[32:44] Und sie haben das Blut genommen, haben an die Türpfosten und Schwellen gestrichen, und als dann der Engel der Zerstörung durch die Straßen ging, sind all die Türen, an denen sich Blut befunden hat, verschont geblieben vor der 10. Plage.

[32:58] Und die Typologie dieses Ereignisses ist einfach unbeschreiblich, denn das Lamm, das geschlachtet werden sollte, war ein Symbol auf den kommenden Messias, Jesus Christus. Und Jesus Christus kam, und er starb tatsächlich direkt zur Zeit des Passahfestes.

[33:29] Und was Gott hier tut, erinnert das Volk nochmal, wie er sie befreit hat. Er hat sie auf Adlersflügeln getragen, hinaus aus Ägypten. Gott zeigt, wozu er in der Lage ist, und was er für sein Volk tun kann.

[33:59] Und das sagt Gott, wie gesagt, kurz bevor er die zehn Gebote geben möchte. Manchmal haben wir dieses Bild von Gott, der die zehn Gebote gibt und sagt: "Nur los, fangt mal an, gehorcht mir einfach." Als ob sie diese zehn Gebote in eigener Kraft halten könnten.

[34:29] Aber ganz im Gegensatz war es Gottes Intention, ihn zu zeigen, wie er sie auf Adlersflügeln hinausgetragen hat aus Ägypten, um ihn dann zu versichern, dass er sie genauso auch weiterhin tragen würde, damit sie die Gebote Gottes halten können. Aber was war das Problem?

[34:51] Das Problem bestand darin, wenn wir in Vers 8 das anschauen, das Problem war, dass das Volk gedacht hat, dass sie das tun könnten in eigener Kraft, dass sie die zehn Gebote einfach so halten könnten.

[35:11] "Da antwortete das ganze Volk miteinander und sprach: Alles, was der Herr gesagt hat, das wollen wir tun." Das Problem des sogenannten alten Bundes, den wir hier finden, ist nicht ein Problem, das von Gottes Seite kommt, sondern ein Problem, das von der menschlichen Seite kommt. Die Menschen haben gedacht, dass sie es selbst tun könnten.

[35:40] Wir finden das auch im Buch Hebräer deutlich dargestellt. Und da wollen wir uns Vers 7 genauer betrachten.

[35:56] Hebräer 8, Vers 7 sagt folgendes: "Denn wenn jener erste Bund, der auch als der alte Bund bekannt ist, tadellos gewesen wäre, so wäre nicht Raum für einen zweiten gesucht worden."

[36:05] Und viele interpretieren das so, als ob Gott einen Fehler gemacht hätte, der zuerst dem Volk das Gesetz gegeben hätte und dann festgestellt hätte, dass die neue Gerechtigkeit nicht die Gerechtigkeit wäre, die ein Volk erwerben würde, als er im nicht agieren müsse. Und viele interpretieren das so, als ob Gott einen Fehler gemacht hätte, der zuerst dem Volk das Gesetz gegeben hätte und dann festgestellt hätte: Sie können es nicht halten und ihnen einfach dann die Gnade gibt und sagt: Ihr braucht jetzt das Gebot nicht mehr halten.

[36:45] Der Fehler, der Makel des ersten Bundes oder auch des alten Bundes war nicht auf der Seite Gottes, sondern es war ein Problem, das vom Volk herkam.

[36:57] Und in Vers 8 wird das dann ganz kristallklar deutlich gemacht. Denn es heißt in Vers 8: "Er tadelt doch, indem er zu ihnen spricht. Im Englischen heißt es sogar: Er tadelt sie, indem er spricht: 'Siehe, es kommen Tage, spricht daher, da ich mit dem Haus Israel und mit dem Haus Juda einen neuen Bund schließen werde.'"

[37:23] Noch einmal, ein Bund ist eine Vereinbarung zwischen zwei Parteien. Und Gott hatte schon immer diese Intention, sein Gesetz in die Herzen seines Volkes zu schreiben. Und als er sie auf Steintafeln geschrieben hat, da war es auch sein Ziel, sie genauso in die Herzen zu schreiben, aber sie haben gesagt: "Nein, nein, wir tun das in unserer eigenen Kraft, in unserer eigenen Stärke."

[38:00] Und ist euch eigentlich bewusst, dass wir vom ersten Buch Mose bis zur Offenbarung durch die gesamte Bibel diese beiden Bündnisse nebeneinander sehen? Der Bund derjenigen, die versuchen, selbst aus eigener Kraft gehorsam zu sein, und der Bund derjenigen, die Gott erlauben, in ihnen diesen Gehorsam zu bewirken und ihn zu haben.

[38:36] Schon im ersten Buch Mose finden wir diese beiden Bündnisse offenbart im Leben der beiden Söhne von Adam und Eva. Adam und Eva hatten einen Sohn namens Kain. Und danach bekamen sie ein weiteres Kind und dieser Sohn hieß Abel.

[39:06] Und wenn ihr die Geschichte kennt, dann werdet euch erinnern, dass Kain das Leben von seinem Bruder Abel genommen hat. Und der Grund, warum Kain seinen Bruder ermordet hat, bestand darin, dass sein Bruder Abel ein Opfer gebracht hatte, ein Opferlamm, das Gott akzeptiert hatte, während sein eigenes Opfer, Kains Opfer, nicht von Gott akzeptiert worden war.

[39:37] Und wenn wir uns die beiden Opfergaben, diese beiden Brüder, näher betrachten, die sie gegeben haben, dann ist es interessant zu sehen, wie das eine Opfer, das Opfer von Kain, gebaut ist auf dem Prinzip der eigenen Werke, der menschlichen Werke, während das andere Opfer, Abels Opfer, auf dem Prinzip des kommenden Messias aufgebaut ist, was Christus von Stuttgart sagt.

[40:15] Seht ihr, Kain brachte die Früchte des Feldes als Opfer. Und Abel brachte ein Lamm als Opfer, was ein Symbol für Jesus Christus war. Das Lamm ist ein Symbol dafür, dass unsere Sünden auf Jesus Christus übertragen werden und durch seinen Tod wir Kraft und Stärke gewinnen.

[40:41] Seht ihr, im Opfer von Kain, da gibt es keinen Tod, da gibt es keine Kraft, da gibt es nichts außerhalb, was von ihm ist. Es ist interessant zu sehen, wie die beiden Opfer, Kains Opfer und Abels Opfer, auf dem Prinzip des menschlichen Werkes, auf dem Prinzip des kommenden Messias aufgebaut sind.

[41:10] In dem Buch "The Great Controversy", Seite 220, lesen wir folgendes: "There are but two religions in the world," said Oliphant, "the Protestant. The one class of religions are those which men have invented." Die eine Gruppe von Religionen besteht aus denjenigen, die Menschen erfunden haben. Und sie bestehen darin, dass der Mensch sich selbst errettet durch Zeremonien und durch gute Werke. Die andere Religion ist diejenige, die in der Bibel offenbart wird. Diejenige, die den Menschen lehrt, für eine Erlösung vollständig auf die Gnade Gottes zu vertrauen.

[42:01] Wenn unser Bund nicht auf den Tod desjenigen basiert, der das Testament gegeben hat, dann besteht unser Leben auf dem Fundament, dass wir versuchen, aus eigener Kraft gehorsam zu sein.

[42:27] Und wir wollen jetzt eine Abschnittstelle im Neuen Testament anschauen, wo Paulus diese beiden Bündnisse beschreibt. Und alles, was wir bisher gesagt haben, wird jetzt ziemlich deutlich werden.

[42:48] Schaut mit mir in eure Bibel zu dem Buch von Galatien, Kapitel 4. Galatien, Kapitel 4, und wir beginnen in Vers 22.

[43:04] Und in Galatien, Kapitel 4, werden wir in Vers 22 beginnen.

[43:17] "Es steht doch geschrieben, dass Abram zwei Söhne hatte, einen von der leibeigenen Magd, den anderen von der freien." Und was Paulus macht, er nimmt diese beiden Söhne von Abram, um die beiden Bündnisse zu illustrieren.

[43:38] Also erinnert euch, der Bund von Gottes Seite ist immer der gleiche, aber diese beiden Bündnisse, alter neuer Bund, spiegeln zwei unterschiedliche Reaktionen, die ein Mensch auf Gottes Bund haben kann.

[43:58] Wir müssen ein klein wenig über den Hintergrund verfügen, über die Geschichte von Abram, um diese Illustrationen ja wirklich verstehen zu können. Im ersten Buch Mose lesen wir die Geschichte von Abraham, von dem es heißt, dass er der erste Patriarch gewesen war. Gott gab ihm die Verheißung, dass er der Vater einer großen Nation werden würde, einer Nation, die von Gott gesegnet sein würde.

[44:43] Bei einer Begebenheit hat Abram einmal den Sternenhimmel betrachtet und Gott hat ihm gesagt: "So viele Sterne, wie du siehst, so viele Nachkommen sollst du haben." Aber zu diesem Zeitpunkt hatte Abram überhaupt gar keinen Sohn. Und Abram wurde alt und auch seine Frau Sarah wurde alt. Und es kam zu dem Punkt, wo es menschlich unmöglich war, ein Kind mehr zu bekommen. Und Abram und Sarah wundern sich jetzt, wie wird diese Verheißung Gottes jemals Realität werden.

[45:25] Und sie entscheiden sich, Gott zu helfen, diese Verheißung zu etablieren. Und so denken sie sich einen Plan aus. Und Sarah gibt dann ihre Magd Hagar dem Abram, und Abram hat einen Sohn mit der Hagar. Und dieser Sohn wird Ismael genannt. Ismael wächst auf.

[46:02] Aber dann kommt Gott wieder und sagt in seiner Verheißung zu Abram und Sarah: "Ihr werdet einen Sohn haben." Und er wird schwanger und gibt ein Kind auf, welches Isaak genannt wird. Und natürlich wissen wir, dass aus der Linie von Isaak endlich der Messias, Jesus, kam.

[46:33] Und jetzt nimmt Paulus in einer wunderbaren Art und Weise diese beiden Söhne und illustriert durch diese beiden Söhne die Prinzipien dieser beiden Verheißungen. Also diese beiden Söhne zum Anlass, die beiden Prinzipien dieser beiden Bünde zu illustrieren.

[46:52] Was ist das Prinzip des Sohnes der Knechtschaft oder Ismaels? Das dahinterliegende Prinzip ist, dass Abram und Sarah versucht haben, in eigener Kraft Gottes Verheißungen umzusetzen. Ist es nicht genau das, was auch das Volk versucht hat, als die zehn Gebote am Berg Sinai gegeben worden sind? Aber Gott wusste, dass sie es niemals in ihrer eigenen Kraft schaffen können. Es muss ja sein Werk in ihnen sein.

[47:36] Und das wird durch den zweiten Sohn, Isaak, illustriert. Denn hier wird das Wunder offenbart, etwas, was menschlich unmöglich gewesen ist, was aber durch den Glauben durch Gott realisiert worden ist.

[48:01] Was nämlich Abram und Sarah brauchten, war Glaube an die Verheißung Gottes. Und das ist genau das Gleiche, was wir heute auch brauchen. Wenn Gott sagt: "Im neuen Bund möchte ich das Gesetz Gottes in dein Herz und deinen Verstand schreiben", dann brauchen wir Glauben, dass er das tatsächlich auch tun kann.

[48:31] Wir wollen diese Passage weiterlesen, hier in Vers 23. "Der von der Magd, das war Ismael, war gemäß dem Fleisch geboren, der von der Freien aber Kraft der Verheißung." Also, entweder wir arbeiten gemäß unserem eigenen Fleisch, unserer eigenen Kraft, oder wir glauben an das, was Gott in uns und durch uns tun kann.

[49:05] Wir wollen uns anschauen, wie das in Vers 24, diese Illustration weitergeführt wird. Paulus sagt: "Das hat einen bildlichen Sinn", also er zeigt uns, dass es symbolisch gemeint ist. "Dies sind nämlich die zwei Bündnisse." Und dann geht er weiter und illustriert diese beiden Bündnisse durch weitere Ereignisse.

[49:36] Er sagt: "Der eine vom Berg Sinai, der zur Knechtschaft gebiert wird, das ist Hagar." Und das ist interessant, weil wir sahen, dass das, was am Mount Sinai passiert ist, genau das Gleiche war, was Abraham und Sarah durch eigene Kraft versucht haben durchzudrücken.

[50:08] Und dann schaut man, was er weiter sagt. Er sagt: "Welche Dinge symbolisch sind, denn dies sind die beiden Bündnisse. Der von Mount Sinai, der zur Knechtschaft gebiert wird, das ist Hagar."

[50:17] Vers 25. "Das hat einen bildlichen Sinn, dies sind nämlich die zwei Bündnisse. Das eine vom Berg Sinai, das zur Knechtschaft gebiert wird, das ist Hagar."

[50:35] Was Paulus sagt, ist, dass selbst in seiner Zeit, im ersten Jahrhundert, dies noch immer ein Problem mit den Menschen war. Das Volk war in Knechtschaft. Es ist interessant, dass als Jesus gestorben ist, und als dann die Botschaft der Christenheit durch Joseph und durch ganz Judäa hindurchgedrungen ist, dann gab es auf jeden Fall viele Bekehrte zu diesem neuen Glauben. Aber da gab es auch viel Widerstand. Denn sie hielten so sehr fest an diesem alten Bund, dass sie es in ihrer eigenen Kraft tun könnten. Und Paulus sagt, sie lebten in der Knechtschaft.

[51:34] Und diese Knechtschaft, wie er dann in Vers 26 sagt, "ist frei, das ist die Mutter von uns allen." Das ist ziemlich faszinierend, denn Paulus vergleicht hier das alte Kovenant, das wir auch die neue Jerusalem nennen würden. Und er sagt, das ist frei, das ist die Mutter von uns allen. Und er vergleicht hier das alte Jerusalem, das zu seiner Zeit existierte, das wir auch in der Knechtschaft waren, mit dem himmlischen Jerusalem, das wir auch als das neue Jerusalem bezeichnen würden.

[52:25] Ist es nicht wunderbar, wir brauchen eine Kraft, die außerhalb von uns liegt, die uns stärkt, die von oben kommt. Das ist genau diese Kraft, die Gott jedem Einzelnen von euch geben möchte. Das ist der Bund, den er mit dir aufrecht erhalten möchte.

[52:55] Er sagt zu dir und zu mir: "Ich möchte mein Gesetz in dein Denken und in dein Herz schreiben und ich möchte deiner Sünden nicht mehr gedenken." Es gibt keinen besseren Kovenant, den wir eintreten könnten, als diesen. Dies ist ein Kovenant, in dem Gott sagt: "Ich werde deine Sünden von dir nehmen." Und dies geschah durch die Todeszeit der Todeszeit von Jesus Christus.

[53:21] Und dann verabschiedet er uns, dass durch das Leben von Jesus, dass er uns die Macht geben will, in Erfolg zu gehen. Und es ist so wunderbar zu wissen, dass Gott, der ein gutes Werk in uns angefangen hat, in der Lage ist, es auch zu vollenden.

[53:47] Sie sehen, das Problem mit den alten Hebräern war, dass sie verstanden hatten, oder dass sie verstanden haben, dass sie die Errettung Gottes aus Ägypten erkannt haben. Aber sie dann im Grunde genommen gesagt haben: "Von jetzt an können wir alles in eigener Kraft tun, Gott." Und ist euch bewusst, dass ganz oft auch die Geschichte der Hebräer in unserer Geschichte, in unserer eigenen Lebensgeschichte, wiederholt wird?

[54:23] Wir erkennen, dass Jesus Christus, der Gott, der Gott, der Gott, der Gott, der Gott, der Gott, der Gott, der Gott, der Gott, der Gott uns rettet. Wir erkennen, dass Jesus uns von den Sünden gerettet hat, aber ganz oft sagen wir dann in unserem Leben: "Ab jetzt tun wir das aber in unserer eigenen Kraft."

[55:03] Und was Gott uns anbietet, ist eine kontinuierliche Verbindung mit ihm, durch die er uns befähigen kann, seinem Gesetz Folge zu leisten.

[55:18] Und ich möchte mit dieser wunderbaren Verheißung im Buch Philipper schließen. Sie findet sich in Philipper Kapitel 1, und schaut dort in Vers 6.

[55:44] "Weil ich davon überzeugt bin, dass der, welcher in euch ein gutes Werk angefangen hat, es auch vollenden wird, bis auf den Tag Jesu Christi."

[55:56] Mögest du diese Verheißung für dich ganz persönlich in Anspruch nehmen, und mögest du auch erleben, dass Jesus, der dieses Werk in dir angefangen hat, es gemäß des Bundes, den er etabliert hat, auch in deinem Leben vollenden kann. Ergreife die Verheißung Gottes mit deinem Glauben, und er wird dich nicht enttäuschen.

[56:27] Lass uns gemeinsam beten. Danke, dass du mit uns gewesen bist, während wir gerade die Bibel studiert haben. Danke, Herr, für diesen wunderbaren, unglaublichen Bund, den du mit uns aufrichten möchtest. Danke, dass du uns bekräftigen oder bestärken möchtest, dass du dein Gesetz in unsere Herzen schreiben möchtest. Danke, dass du unsere Sünden nicht mehr gedenken möchtest.

[57:07] Hilfe uns, Herr, dass wir vollen Glauben haben an deine Verheißungen, sodass deine Verheißungen in unserem Leben Realität werden. Und wir bitten das alles im kostbaren Namen Jesu und für ihn. Amen.


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