[0:31] Hallo und herzlich willkommen zu einer neuen Folge hier bei joelmedia zur Christ Study Hour. Wir haben heute das Thema "Der Fremde in deinen Toren" und wollen auch ohne weitere Umschweife gleich anfangen. Aber zuvor, lasst uns nach guter Gewohnheit gemeinsam beten.
[0:50] Lieber Vater im Himmel, ich danke dir, dass wir jetzt wieder Christ Study Hour haben dürfen. Danke für jeden, der sich jetzt dieses Video anschaut und danke für die Lehren, die wir aus deinem Wort erhalten. Herr, wir wollen jetzt nicht nur hören, sondern wir wollen hinhören, was du uns zu sagen hast. Wir bitten dich, dass dein Wort uns durchs Herz dringt und du auch unser ganzes Leben und unsere Taten veränderst. Danke, dass wir dich kennen dürfen und das soll auch andere in unserem Umkreis mitbekommen. Wir wollen als ein Licht leuchten, so wie du uns berufen hast. Und ich bitte dich, dass du das geschehen lässt in meinem Leben und auch in dem Leben von jedem, der jetzt dieses Video hört und sieht. Schenk uns deinen Heiligen Geist. Amen.
[1:58] Wir befinden uns in der Geschichte Israels. Gott selbst hatte mit Israel aus der Wolke gesprochen. Mose hatte die zehn Gebote am Berg Sinai von Gott bekommen. Mose war dann angewiesen worden, von dem Berg oben wieder hinunterzusteigen und zwar so schnell wie möglich, denn Gott hat es schon vorhergesehen, dass das Volk Israel abfallen würde, um das goldene Kalb tanzen würde und sie hatten es sich zum Vorsatz gemacht, sozusagen wieder nach Ägypten zurückzuziehen, zurück in die Sonne. Das ist eine ganz schlimme Lage, in dem sich das Volk Israel befand. Denn wenn Gott uns aus Sünde befreit hat, lasst uns nie wieder dahin zurückkehren. Die Befreiung, die Gott schenkt, ist das Beste, was uns passieren kann.
[2:57] Lasst uns aufschlagen gemeinsam 5. Mose 10 und dort Vers 4. Da schrieb er auf die Tafel entsprechend der ersten Schrift die zehn Worte, die der Herr zu euch auf dem Berg gesprochen hatte. Mose zählt hier, wie er das zweite Mal von Gott die Tafeln mit den zehn Geboten bekommen hat. Da schrieb er auf die Tafel entsprechend der ersten Schrift die zehn Worte, die der Herr zu euch auf dem Berg gesprochen hatte, mitten aus dem Feuer, am Tag der Versammlung. Und daher gab sie mir. Und es klingt fast ein bisschen Erleichterung aus Moses Worten heraus, dass Gott zum zweiten Mal diese Tafeln aufgeschrieben hat. Denn was mag wohl in seinem Kopf vorgegangen sein, als er sich wieder dorthin begibt und weiß, so schnell hatte sich Israel von Gott abgewendet. Wie wird es wohl in der Zukunft sein? Aber Gott wollte, dass Mose sich ihm wieder nähert. Er schrieb die zehn Gebote ein zweites Mal auf und erklärte dem Volk Israel damit einen Neuanfang. Gott erhörte dazu auch noch Moses Gebet in 15 Vers 10. Mose sagt: "Ich aber stand auf dem Berg, wie an den vorherigen Tagen, 40 Tage und 40 Nächte lang, und er hörte mich auch diesmal, und daher wollte dich nicht verderben."
[4:49] Und jetzt erneuert Gott sein Versprechen in Vers 11, dass sie doch nach Kanaan einziehen werden, dass sie das Land in Besitz nehmen werden. Der Herr sprach zu mir: "Mache dich auf und gehe hier um vor dem Volk, herzuziehen, damit sie hineinkommen und das Land in Besitz nehmen, von dem ich ihren Vätern gesprochen habe, dass ich es ihnen geben werde."
[5:21] Und jetzt lesen wir weiter Vers 12 und 13 haben wir uns letzte Woche schon gut angeschaut. Jetzt lesen wir weiter Vers 14 und Vers 16. "Himmel und aller Himmel Himmel und die Erde und alles, was in ihr ist, gehört dem Herrn, deinem Gott. Dennoch hatte er allein deinen Vätern sein Herz zugewandt, dass er sie liebt, und er hat ihren Samen nach ihnen aus allen Völkern der Welt, nämlich euch, wie es heute der Fall ist. So beschneidet nun die vorher die Vorhaut eures Herzens und seid nicht mehr halsstarrig."
[6:08] Wir erfahren in diesen Versen 14 bis 16, dass Gott alles gehört, aber er hat Israel als sein besonderes Volk ausgewählt. Ja, ist es ja, der Himmel und aller Himmel Himmel und das zeigt uns, dass es mehr als wir uns vorstellen können. Das heißt auch und die Erde und alles, was in ihr ist, also mehr als wir fassen können. Dann sagt er: "Beschneidet die Vorhaut eures Herzens." Und das nimmt Bezug auf den Bund, den Gott mit Abraham schon geschlossen hatte.
[6:51] Lasst uns das einmal anschauen, den 1. Mose 17, Vers 11. Da heißt es: "Und ihr sollt am Fleisch eurer Vorhaut beschnitten werden. Das soll ein Zeichen des Bundes sein zwischen mir und euch." Also, wir erfahren, diese Beschneidung der Vorhaut sollte ein Zeichen des Bundes sein. Und wenn ich hier Gott von der Beschneidung des Herzens spricht, dann meint er das keineswegs buchstäblich, sondern er möchte auch ein Zeichen setzen, dass ein Bund, einen neuen Bund in dem Fall mit Israel geschlossen hat.
[7:43] Und den Vers 13 von 1. Mose 17 heißt es: "Was in deinem Haus geboren oder um Geld erkauft wird, soll unbedingt beschnitten werden. So soll mein Bund an eurem Fleisch sein, ein ewiger Bund." Also, es gab zwei Optionen, sozusagen, wie man zu diesem Bund dazu gehören konnte. Und das war, entweder in dem Haus geboren worden zu sein, in die Familie hinein, oder aber auch erkauft worden zu sein. Und das kommt dann jetzt zum Tragen, wenn wir über das Thema "Der Fremde in deinen Toren" sprechen.
[8:30] Lasst uns noch Jeremia aufschlagen. Auch Jeremia 4 fast an dieser Stelle gut. Jeremia 4, Vers 3. "So spricht der Herr zu den Männern von Juda und zu Jerusalem: Pflügt einen Einbruch und seht nicht mehr unter die Dornen. Beschneidet euch für den Herrn und beseitigt die Vorhaut eurer Herzen, ihr Männer von Juda und ihr Einwohner von Jerusalem, damit mein Zorn nicht ausbricht wie ein Feuer, das niemand löschen kann, wegen der Bosheit eurer Taten." Wir sehen, sowohl in 1. Mose, in 5. Mose und auch in Jeremia, geht es Gott nicht nur so sehr um das Äußerliche. Im Gegenteil, es geht ihm vielmehr darum, wie Israel ist, was in ihrem Herzen passiert, was in ihrem Leben passiert.
[9:35] Aber zurück zu 5. Mose. 5. Mose 10 lesen wir weiter die Verse 17 bis 19. "Denn der Herr, euer Gott, er ist der Gott der Götter und er Herr, der Herr, der große, mächtige und furcht gebietende Gott, der die Person nicht ansieht und kein Bestechungsgeschenk annimmt. Der, der dem Weisen und der Witwe Recht schafft und den Fremdling lieb hat, so dass er ihm Speise und Kleidung gibt. Und auch ihr sollt den Fremdling lieben, denn ihr seid ebenfalls Fremdlinge gewesen im Land Ägypten."
[10:20] Ich habe zu Hause eine andere Übersetzung dazu gelesen, und da steht in Vers 19 nicht nur einmal "denn", sondern ein zweites Mal "denn". Das ist eine Sache, die mir auch in letzter Zeit überhaupt im 5. Mose sehr oft aufgefallen ist. Gott gibt ständig Begründungen. Manchmal weiß man gar nicht mehr, wo diese Begründung anfängt. Aber offensichtlich ist hier, dass Gott auch selbst zum Vorschein kommt. Es geht auch darum, wie Gott ist. Und eines der Hauptargumente, warum wir überhaupt unseren Nächsten oder gerade eben einen Fremden – ich werde auch noch dazu kommen, was es mit dem Fremden noch so ein bisschen mehr auf sich hat – und sie ließen es dann auch in der Sektion überhaupt zu, jemanden zu lieben, beruht darauf, dass Gott diese Menschen liebt.
[11:23] Denn wie es hier heißt: "Er ist ein großer, mächtiger und furcht gebietender Gott, aber er sieht die Person nicht an und ihr nehmt kein Bestechungsgeschenk an. Er ist es, der dem Weisen und der Witwe Recht schafft und den Fremdling lieb hat." Das allein sollte schon Grund für uns genug sein, wirklich andere Menschen gerne zu haben. Gott würde auch niemanden benachteiligen, und so sollen wir auch nicht das Recht verkehren. Dazu kommen wir auch gleich.
[12:05] Und dieser Punkt, dass Gott nicht die Person ansieht, wie es in 4, 17 heißt, das ist eine Lektion, die vor allem in der Mission zum Tragen kommt. Denn seien wir ganz ehrlich, wir reden gerne über Missionen und stellen uns dann oft angenehme Menschen vor, die in unsere Gemeinde hineinströmen und die Gemeinde wird herrlich und toll. Aber das ist nicht die Realität. Es sind bedürftige Menschen, es sind Menschen, die viel durchgemacht haben, die zu Jesus kommen. Und wir sollten uns das mehr vor Augen halten.
[12:51] Lasst uns ins Neue Testament gehen, zur Apostelgeschichte 10 und dort die Verse 34 bis 36. Hier spricht Petrus: "Da tat Petrus den Mund auf und sprach: Nun erfahre ich in Wahrheit, und wieder heißt es, dass Gott die Person nicht ansieht, sondern dass in jedem Volk derjenige ihm angenehm ist, der ihn fürchtet und Gerechtigkeit übt. Das Wort, das er den Kindern Israels gesandt hat, indem er Frieden verkündigen ließ durch Jesus Christus, welcher Herr über alle ist."
[13:35] Und dann schiebt er noch ein paar andere Dinge ein, aber Petrus spricht genau in dem Zusammenhang mit der Verkündigung des Evangeliums davon, dass Gott die Person nicht ansieht. Und Gott das erwähnte auch noch zusätzlich, hat in jedem Volk Menschen, die ihn fürchten.
[14:00] Also Gott ist ein Mission – sorry, äh – Gott. Und wir schauen uns noch im Römer an. Ich lese ab Vers 5, einfach, dass wir den Satz im Zusammenhang haben. "Aber aufgrund deiner Verstocktheit und eines umbußfertigen Herzens holst du dir selbst Zorn auf für den Tag des Zorns und der Offenbarung des gerechten Gerichtes Gottes. Gott, der jeden Fall gelten wird nach seinen Werken, die ihnen, nämlich die mit Ausdauer im Wirken des Guten, Herrlichkeit, Ehre und Unvergänglichkeit erstreben, ewiges Leben. Den aber dies selbstsüchtig und der Wahrheit ungehorsam sind, dagegen der Ungerechtigkeit gehorchen, kommt Zorn, Drangsal und Angst über jede Menschenseele, die das Böse vollbringt, zuerst über den Juden, dann auch über den Griechen. Herrlichkeit aber und Ehre und Friede jedem, der das Gute zuerst, den Juden, dann auch den Griechen."
[15:18] Die Griechen waren damals ebenso von den Juden zu unterscheiden, und Paulus möchte hier sagen: Gott richtet alle Menschen. Ja, es mag sein, wie es hier steht, zuerst einen Juden, dann einen Griechen, aber letztendlich geht es darum, wer hat Gutes getan und hat Gottes Stimme gehorcht, oder wer hat Böses getan und hat Gottes Stimme nicht gehorcht. Es wird nur diese zwei Gruppen am Ende geben, und da fragt keiner nach der eigenen Herkunft.
[16:00] Wir sehen auch in der Bibel immer wieder, dass Gott eine Zuflucht ist und den Mangel der Bedürftigen stellt. Und so wie wir auch im Römer gelesen haben, dass es darum geht, auch Gutes zu tun, so ist Gott jemand, der selbst gerne Gutes tut und uns darin ein Beispiel gegeben hat. Das lesen wir im Psalm 68, Verse 5 und 6. "Singt Gott Lob, singt seinem Namen, macht Bahn dem, der durch die Steppen fährt. Herr ist sein Name und frohlockt vor ihm. Wir wissen bis 47: Ein Vater der Weisen, ein Anwalt der Witwen ist Gott, der in seinem Heiligtum wohnt. Ein Gott, der Vereinsamten ein Heim gibt, der Gefangenen hinausführt ins Glück. Aber die Widerspenstigen wohnen in dem Land."
[17:05] Ich habe es schon angedeutet, wenn wir von den Fremden diese Woche sprechen, dann brauchen wir nicht nur in unserem heutigen Fall Ausländer im Kopf zu haben, sondern Fremde waren damals eher verachtete Menschen, eher Menschen, die so ein bisschen am Rande der Gesellschaft standen. Und oft wird mit ihnen in Verbindung auch genannt, dass es Weisen gab und dass es Witwen gab. Das waren Menschen, die hatten, die waren nicht so gut aufgestellt wie andere Israeliten, und doch gab es sie unter dem Volk, und Gott hat die Seiten der Bibel trotzdem mit Bestimmungen auch im Umgang für sie gefüllt.
[18:05] Ihr seid 41, Vers 17. Das ist ein Vers, übrigens, der denke ich relativ unscheinbar ist, aber seitdem ich mich öfters mit ihm auseinandergesetzt habe, ist mir sehr ans Herz gewachsen. Da steht: "Die Elenden und Armen suchen im Wasser und finden keine, ihre Zunge verdorrt vor Durst. Ich, der Herr, will sie erhören. Ich, der Gott Israels, will sie nicht verlassen." Und ich hab da in meinem Kopf immer so dieses Bild, so ungefähr, wie wenn ein Kind in Not ist und der Papa von einem anderen Kind sagt: "Ich bin zwar der Papa von, ich weiß nicht, Lukas, aber ich werde Daniel trotzdem helfen." Und gerade, weil ich der Gott Israels bin, will ich auch den Fremden helfen.
[19:08] So die Botschaft, die wir aus Jesaja 41, Vers 17 herauswählen können: Wir sollten Gott noch besser kennenlernen. Denn wenn wir wirklich wüssten, wie Gott ist, dann würde es uns viel helfen, richtig mit anderen umzugehen.
[19:32] Schlag mit mir noch einmal Jeremia auf. Die Verse in Jeremia habe ich hier öfters mit eingeflochten, weil ihr müsst wissen, wenn ich Jeremia lese, dann schlägt man jetzt ein bisschen höher. Das ist ein ganz besonderes Buch. Jeremia 9, 23 bis 26: "Sondern wer sich rühmen will, der rühme sich dessen, dass er Einsicht hat und mich erkennt, dass ich der Herr bin, der Barmherzigkeit, Recht und Gerechtigkeit gibt auf Erden, denn daran habe ich Wohlgefallen, spricht er hier. Es kommen Tage, spricht der Herr, da werde ich alle heimsuchen, die obgleich beschnitten, doch unbeschnitten sind: die Ägypter, die Juden, die Edomiter, die Ammoniter, die Moabiter und alle mit gestutztem Bart, die in der Wüste wohnen. Denn alle Völker sind unbeschnitten, das ganze Haus Israel aber hat ein unbeschnittenes Herz."
[20:35] Und hier kommt ganz klar zum Ausdruck, was es bedeutet, mit diesen unbeschnittenen Herz. Die anderen Völker waren vielleicht äußerlich nicht beschnitten, aber was hilft es Israel, nach außen hin das Volk Gottes zu sein, aber innerlich eine unbeschnittene Herz zu haben?
[21:05] Ähnlich war es mit der Einstellung Israelis, die sich da auch ganz deutlich zeigt in Jeremia 7 und dort Verse 3 bis 7. "So spricht der Herr der Heerscharen, der Gott Israels: Besser eurem Wandel und eure Taten, so will ich euch an diesem Ort wohnen lassen. Verlasst euch nicht auf trügerische Worte wie diese: 'Der Tempel des Herrn, der Tempel des Herrn, der Tempel des Herrn!' Denn nur wenn ihr euren Wandel und eure Taten ernstlich bessert, wenn ihr wirklich Recht übt untereinander, wenn ihr die Fremdlinge, die Waisen und Witwen nicht bedrückt und an dieser Stätte kein unschuldiges Blut vergießt und nicht anderen Göttern nachwandelt zu eurem eigenen Schaden, dann will ich euch an diesem Ort wohnen lassen, in dem Land, das sich euren Vätern gegeben habe, von Ewigkeit zu Ewigkeit."
[22:10] Unsere Bekehrung entscheidet darüber, ob wir in dem Land, das Gott unseren Vätern verheißen hat, und wie wir auch aus Hebräer 11 zum Beispiel wissen, Gott hat ihnen nicht nur das irdische Kanaan, sondern das himmlische Kanaan verheißen. Darüber entscheidet unsere Bekehrung, ob wir dort hineingehen werden.
[22:34] Und übertragen heißt das für uns, was hier jetzt in Jeremia 7, Vers 3 bis 7 steht: Die wahre Gerechtigkeit zu schaffen, unterdrückte, hilflose, verlassene, vereinsamte zu unterstützen. Das sind Schritte auf dem Weg ins himmlische Kanaan.
[23:09] Und es ist ja so, was wir im Neuen Testament finden, das kommt immer wieder aus dem Alten Testament, denn Gott hat sich ja nicht geändert. Also lasst uns lesen 3. Mose 19, Verse 33 und 34. "Wenn ein Fremdling bei dir in eurem Land wohnen wird, so sollt ihr ihn nicht bedrücken. Der Fremdling, der sich bei euch aufhält, soll euch gelten als wäre er bei euch geborgen, und du hast ihn zu lieben wie dich selbst, denn ihr seid auch Fremdlinge gewesen im Land Ägypten. Ich, der Herr, bin euer Gott."
[23:55] Hier sind mir wieder das gleiche Argument, das schon vorher in 5. Mose 10 auch aufgetaucht ist, nämlich Israel sollte sich daran erinnern, dass sie aus Ägyptenland von Gott herausgeführt worden sind. Aber in dem Vers 34 ist auch ein ganz bekanntes Gebot versteckt, da wo es heißt: "Und du sollst ihn lieben wie dich selbst." Das bezieht sich hier auf den Fremdling. Später heißt es ja, dass der Nächste lieben wie dich selbst. Das sind Worte, die Jesus setzt.
[24:43] Und immer wieder merken wir: Christsein ist nicht nur Theorie. Christsein ist nicht nur, dass wir die Bibel auswendig kennen. Es tut uns gut, es ist es nicht, aber es zeigt sich vor allem auch darin, wie wir uns anderen gegenüber verhalten.
[25:12] Jetzt schlag mit mir auf Jesaja 56, Vers 6 bis 8. "Wohl dem Menschen, der dies tut, und dem Menschenkind, das daran festhält, der den Sabbat hält, um ihn nicht zu entweihen, und seine Hand davor bewahrt, irgendetwas Böses zu tun." Hier kommt noch ein weiteres Thema auf, nämlich der Sabbat, und er ist auch nicht außer Acht zu lassen. Denn wenn wir weiter lesen, heißt es: "Und der Fremdling, der sich dem Herrn angeschlossen hat, soll nichts sagen: 'Der Herr wird mich gewiss von seinem Volk ausschließen.' Und der Verschnittene soll nichts sagen: 'Sieh, ich bin ein dürrer Baum.' Denn so spricht der Herr: 'Den Verschnittenen, die meine Sabbat halten und erwählen, was mir gefällt und an meinem Bund festhalten, denen will ich in meinem Haus und in meinen Mauern einen Platz und einen Namen geben, der besser ist als Söhne und Töchter. Ich will ihm einen ewigen Namen geben, der nicht ausgerottet werden soll.' Und die Fremdlinge, die sich dem Herrn anschließen, um ihm zu dienen und den Namen des Herrn zu lieben und um seine Knechte zu sein, und alle, die darauf achten, den Sabbat nicht zu entweihen, und die an meinem Bund festhalten, die will ich zu meinem heiligen Berg führen und sie in meinem Bethaus erfreuen. Ihre Brandopfer und Schlachtopfer sollen wohlgefällig sein auf meinem Altar, denn mein Haus soll ein Bethaus für alle Völker genannt werden."
[27:00] Hier sehen wir, Gott ist niemand, der gerne andere ausschließt. Gott ist jemand, der sagt: "Mein Haus soll ein Bethaus für alle Völker sein." Und egal, ob es ein Jude, ein Verschnittener ist oder ein Fremdling, ich habe Gefallen daran, wenn sie mich fürchten.
[27:29] Und Gott möchte auch mit ihren einen Bund machen, gerade was den Sabbat angeht. Das wird hier klar erwähnt. Da möchte er, dass das Angebot für alle Menschen ist. Ich habe diese Woche bei allen weit habe ich gehört, dass sie ungefähr schreibt, ich sage es jetzt mit meinen eigenen Worten: Wenn der Sabbat immer gebührlich gehalten worden wäre, hätte es nie einen Adventisten auf der Welt gegeben. Einen Atheisten auf der Welt gegeben. Eine Sabbat gebührlich gehalten worden wäre, dann hätte es nie einen Atheisten auf der Welt gegeben. Das muss man sich erst mal vor Augen führen.
[28:27] Wir lesen jetzt noch kurz Johannes 5 bis 8. Diese Idee mit dem Guten, mit dem Gutes tun, die taucht ständig in der Bibel auf. Und ich glaube, wir könnten hier nach Stunden filmen. Aber lasst uns jetzt an diese Passage anschauen. 3. Johannes 5 bis 8: "Mein lieber, du handelst treu in dem, was du an den Brüdern tust, auch an den unbekannten, den Fremden, die von deiner Liebe Zeugnis abgelegt haben vor der Gemeinde. Du wirst wohl tun, wenn du ihnen eingeleitet gibst, wie es Gottes für dich ist. Denn um seines Namens willen sind sie ausgezogen, ohne von den Heiden etwas anzunehmen. So sind wir nun verpflichtet, solche aufzunehmen, damit wir Mitarbeiter der Wahrheit werden."
[29:30] Andere aufzunehmen bedeutet hier, Mitarbeiter der Wahrheit zu werden. Und Johannes lobt es hier, dass Gaius treu an den Brüdern handelt, aber auch an unbekannten.
[29:47] In der Lektion war jetzt Matthäus 7, Vers...
[29:47] In der Lektion war jetzt Matthäus 7 Vers 12 angegeben, aber wir lesen einen ganz ähnlichen Text in Lukas 6 Vers 31. Ihr werdet gleich sehen, warum. Denn hier gibt es im Kontext noch ein paar andere Verse, die auch bedeutsam sind. Lukas 6 Vers 31: „Und wie ihr wollt, dass euch die Leute behandeln sollen, so behandelt auch ihr sie gleicher Weise.“ Das ist eben die goldene Regel, von der man spricht.
[30:28] Im gleichen Kapitel finden wir aber auch Vers 35, wo es heißt: „Vielmehr liebt eure Feinde und tut Gutes und leiht, ohne etwas dafür zu erhoffen, so wird euer Lohn groß sein, und ihr werdet Söhne des Höchsten sein, denn er ist gütig gegen die Undankbaren und Bösen.“
[30:50] Ich habe es schon angesprochen, nicht immer sieht unsere Mission vielleicht aus, wie wir es uns gerne wünschen würden. Und wir bekommen es auch mit Menschen zu tun, die unangenehmsten, die vielleicht in ihrer äußeren Erscheinung, aber vielleicht auch in ihrem ganzen Denken nicht dem entsprechen, was wir uns gerne wünschen würden. Aber Jesus sagt hier: „Liebt eure Feinde, liebt auch diejenigen, die unangenehm sind. Tut Gutes und leiht, ohne etwas dafür zurückzuerhalten.“
[31:32] Also, was wir geben, sollte mehr sein als was wir zurückbekommen. Gott gleicht das ja auch aus, Gott segnet und so überreich, dass wir immer geben können.
[32:00] Es gibt Menschen, die zum Beispiel einen schlechten Ruf haben, es gibt Menschen, die haben eine schlechte Vergangenheit, Menschen mit unangenehmen Eigenschaften, mit wenig Anstand zum Beispiel. Aber in der Bibel sehen wir immer wieder, dass eben diese Menschen vielleicht sogar noch offener für Gott waren als andere.
[32:23] Wie war es denn in der Geschichte von David, als er sich in der Höhle von Adullam versteckt hat? Da waren auch seine Brüder, seine Familie, aber es haben sich Menschen um ihn geschart, und die werden in 2. Samuel 22 Vers 2 ungefähr so beschrieben.
[32:47] Zweiter Samuel 22 Vers 2. Entschuldigung, das muss erster Samuel 22 Vers 2 sein. „Und es versammelten sich zu ihm allerlei Männer, die in Not und Schulden waren und alle, die ein betrübtes Herz hatten, und er wurde ihr Oberster.“ Und sie hielten es mit ihm etwa 400 Mann.
[33:20] Wir wissen auch, dass diese Männer durch Davids Gegenwart und vor allem durch Gottes Gegenwart von nun an in ihrem Leben ganz andere Menschen wurden und es eine sehr gute Truppe für David geworden ist.
[33:43] Wie ist es mit denen, die vielleicht schwer von Begriff sind oder ja, nicht so begabt? Jesus selbst dankt an einer Stelle Gott dafür, dass er seine Weisheit den Unmündigen offenbart hat.
[34:02] Und dazu gibt es noch eine gleichnamige zehnte Folge, die könnt ihr euch gerne anschauen, sehr wertvoll. Jesus war auch jemand, er ist ja unser großes Vorbild, und zu der Zeit, als ich hier auf der Erde war, war er jemand, der sich oft in der Gesellschaft von Sündern, von Zöllnern und auch anderen Verachteten aufgehalten hat.
[34:37] Jetzt wollen wir noch einmal zu 5. Mose zurückkehren, Kapitel 1, Verse 16 und 17. Sprechen auch wieder davon, wie wir mit solchen Menschen umgehen.
[34:55] 1. Mose 1, 16 und 17: „Und ich gebot euren Richtern zu jener Zeit und sprach: Hört eure Brüder an und richtet recht zwischen einem Mann und seinem Bruder oder dem Fremden bei ihm. Im Gerichtssaal soll kein Ansehen der Person sein, sondern es soll den Geringen anhören wie den Großen, und ihr sollt von niemand scheuen, denn das Gericht steht bei Gott. Die Sache aber, die zu schwer für euch ist, die tragt an mich heran, dass ich sie höre.“
[35:35] Hier kommen noch ein weiterer Aspekt zum Tragen, und das ist die Gerechtigkeit oder das Gericht. Gott erwähnt das nicht umsonst, sondern er wusste, wie leicht wir Menschen versucht sind, Unterschiede zwischen den Mitmenschen zu machen.
[35:53] Ganz oft stufen wir Menschen ein, und wir haben aber gesehen, dass Gott keinen Menschen ausstößt, der zu ihm kommt, und weder bevorzugt noch benachteiligt. Früher dachte ich immer, als Mose seine Verantwortung abgegeben hat und Aufseher über Tausende, über Hunderte, über 250 und 10 eingesetzt hat, dass er sich dann nur noch um die Belange der Tausenden gekümmert hat.
[36:29] Aber bei dem Studium von 5. Mose und auch 2. Mose ist mir aufgefallen, dass das eigentlich gar nicht dasteht. Hier heißt es ja: „Die Sache aber, die zu schwer für euch ist.“
[36:45] Als durchlese Ende von 5. Mose 1, 14 bis 17: „Die Sache aber, die zu schwer für euch ist, die tragt an mich heran, dass ich sie höre.“ Es kann also gewesen sein, dass zwei Männer miteinander gestritten haben, und weil die Sache schwer genug war, dass sie sonst nicht zu lösen war, dann haben sie es vor Mose gebracht, und es hat keine Rolle gespielt, ob der jetzt irgendwie ein Levit oder ein Benjamin war.
[37:18] Mose hatte die Verantwortung ja auch nicht abgegeben, weil er sich für zu gut dazu hielt, sich der Sache von irgendjemand Geringen im Volk anzunehmen. Im Gegenteil, die Tatsache, dass Mose die ganze Zeit allein das Volk Israel gerichtet hatte, sagt uns doch, dass er für jeden da war.
[37:53] Und ich spreche das so an, weil ich es immer wieder in unseren eigenen Reihen sehe, dass wir vielleicht unbewusst Unterschiede machen. Aber seien wir ganz ehrlich, ein Gemeindevorsteher, der sehr gut predigen kann, der inspiriert die Menschen nicht so sehr, deswegen, weil er gut predigen kann. Das ist ja ein Teil seines Berufs, sondern wenn er eine Besprechung verlässt für 20 Menschen, die eine Hilfe brauchen, dann ist es das, was die Menschenherzen berührt.
[38:39] Einen Divisionsleiter für zehn Tage seinen gesamten Tag-Nacht-Rhythmus umstellt, um 420 Menschen zu predigen, dann ist es das, was Menschenherzen berührt und nicht, dass er in den Statistiken vorne liegt, in den Statistiken, die in seinem Gebiet zu verzeichnen sind.
[39:01] Ich habe leider kann ich euch das hier jetzt nicht zeigen, aber ihr könnt es gerne zu Hause ausprobieren. Ich habe zu Hause sehr viele so kleine Lichter, und da habe ich einmal die Beobachtung gemacht, wenn man mit einem brennenden Teelicht ein anderes anzünden möchte und man bringt das brennende Teelicht über das andere, dann kann es leicht passieren, dass das brennende Teelicht selbst ausgeht, ohne vorher das andere überhaupt erreicht zu haben.
[39:41] Wenn man das Ganze umdreht und jetzt das brennende Teelicht und das anzuzündende bringt, dann klappt es.
[39:55] Und wie gesagt, probiert es aus, dass ihr euch das besser vorstellen könnt. Das hat mich gelehrt: Wenn wir, die wir als Lichter leuchten sollen, uns über andere stellen und meinen, wir sind besser als sie, dann ist es ganz, ganz schwer, sie zu erreichen, und es kann sein, dass wir im Endeffekt selbst unser Licht verlieren.
[40:29] Aber wenn wir uns unter sie beugen, wenn wir Menschen dienen, dann wird die Herzensboden bearbeitet, und dann kann auch die Saat des Evangeliums darin Wurzeln schlagen.
[40:50] Jesus ist auch das beste Beispiel. Jesus, jemand, der verachtet war, erst als Fremder hier auf die Erde gekommen, um den Fremden, um uns.
[41:01] Sondern wir müssen uns das mal vorstellen. Es gibt so viele umgefallene Welten, und wir sind vielleicht, wir werden so bissig gesehen im ganzen Universum, am Rande der Gesellschaft, als die Verstoßenen, die Gefallenen. Aber hier nimmt sich unser an, hier kommt er zu uns.
[41:19] Jetzt schauen wir uns noch Jakobus 2 an. Und da lohnt es sich, das ganze Kapitel zu lesen. Aufgrund der Zeit ist es mir hier nicht erlaubt, deswegen schauen wir in die ersten fünf bis neun Verse.
[41:43] „Hört, meine geliebten Brüder! Hat nicht Gott die Armen dieser Welt erwählt, dass sie reich im Glauben würden und Erben des Reiches, das er den Verheißen hat? Ihr aber habt den Armen verachtet. Sind es nicht die Reichen, die euch unterdrücken und sie nicht, sie euch vor Gericht lästern? Sie nicht den guten Namen, der über euch ausgerufen worden ist?“
[42:10] „Wenn ihr das königliche Gesetz erfüllt, nachdem die Schrift sagt: ‚Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst‘, so handelt ihr recht. Wenn ihr aber die Person anseht, so begeht ihr eine Sünde und werdet vom Gesetz als Übertreter verurteilt.“
[42:29] Es ist also nichts trivial, kein Kavaliersdelikt, jemand anderem zu verachten oder als niedriger einzustufen.
[42:41] Gott bringt das hier mit dem Gesetz selbst in Verbindung. In Jeremia haben wir gelesen, dass die Israeliten meinten, es würde reichen, den Tempel zu haben. Und Jakobus spricht hier Menschen an, die meinen, es reicht, die zehn Gebote auswendig zu kennen.
[43:03] Gottes Aufruf an uns ist, dass wir unabhängig davon, wer vorne steht, Gutes tun.
[43:10] Schauen wir noch in Amos 5, Verse 14 und 15: „Sucht das Gute und nicht das Böse, damit ihr lebt! Dann wird der Herr, der Gott der Heerscharen, mit euch sein, wie ihr sagt. Hasst das Böse und liebt das Gute und gebt dem Recht seinen Platz im Tor.“
[43:40] Sollte es klingeln, der Fremde in deinen Toren. Vielleicht wird daher der Gott der Heerscharen und dem Überrest Josephs gnädig sein.
[43:51] Das ist Gottes Aufruf an uns. Und in 5. Mose 24 finden wir dann eben noch einmal diese Begründung, die wir schon in 15 hatten, dass es heißt: „Weil auch ihr Gefangene in Ägypten wart.“
[44:09] Das deutet an, dass wir uns auch an unsere eigene Vergangenheit erinnern sollen. Ich denke, jeder von uns sollte zumindest schon einmal seine eigene Bedürftigkeit gesehen haben. Denn eigentlich sind wir es nicht wert, dass Gott so viel für uns gibt.
[44:33] Sondern weil er uns bewährt erachtet, weil er uns so sehr liebt, hat er uns selbst auch erreicht.
[44:43] Noch ein Star in Lukas 22, oder zwei Verse sind, die ich nicht so schön, deswegen kann ich sie hier nicht weglassen.
[44:56] Lukas 22, dort Verse 31 und 32: „Es sprach aber der Herr: Simon, Simon, der Satan hat euch begehrt, um euch zu sichten wie den Weizen. Ich aber habe für dich gebetet, so wenn das Jesus zu einem sagt, da muss einem das Herz aufgehen. Ich aber habe für dich gebetet, dass dein Glaube nicht aufhöre, und wenn du einst umgekehrt bist, so stärke deine Brüder.“
[45:34] Also, hier sagt er: Wir selbst müssen Bekehrung erleben, und wenn wir Bekehrung erlebt haben, dann sagen wir: „Gehen wir hin und stärken andere damit.“
[45:45] Wir haben gesehen, es gilt nicht nur für die Brüder, sondern überhaupt geht es darum, dass durch Gottes Wirken in unserem Leben andere mit dem Evangelium erreicht werden.
[45:59] Am Sabbat in der Kinderschule haben wir über die Seligpreisungen geredet, und ich war gerade dabei, den Kindern deutlich zu machen, wir sollen nicht nur darüber nachdenken, sondern wir sollen auch unter der Woche, also nicht nur im Rat darüber nachdenken, sondern auch unter der Woche uns das immer wieder ins Gedächtnis rufen, was wir in der Bibel lernen.
[46:26] Und wenn ein Kinderschulkind sieben Jahre ist, sagte dann: „Ja, und wir sollen nicht nur darüber nachdenken, sondern wir sollen es auch anderen erzählen, dass zu viele wie möglich davon hören und dass die ganze Welt davon erfährt.“
[46:44] Und das sage ich: Genau. Ja, und weißt du was? In der Bibel verspricht Gott uns das, wenn das passiert, wenn die ganze Welt vom Evangelium und von Jesus erfahren hat, in der Zeit, dann kommt es uns wieder.
[47:02] Ich war so berührt von ihrer Aussage, dann kommt Jesus wieder. Tatsächlich, es wird alles wert sein.
[47:17] Schlagt mit mir noch ganz kurz auf Hiob 4, Verse 19 und 25.
[47:24] „Ich weiß, dass mein Erlöser lebt, und zuletzt wird er sich über den Staub erheben. Und nachdem diese meine Haut zerbrochen ist, dann werde ich von meinem Fleisch aus Gott schauen. Ja, ich selbst werde ihn schauen, und meine Augen werden ihn sehen, ohne ihm fremd zu sein.“
[47:56] Danach sehnt sich mein Herz in mir. Ohne ihm fremd zu sein. Es kann ein bisschen anders auch übersetzt werden: „Und meinen Augen werden keinen Fremden sehen.“
[48:07] Ja, wir wollen für Gott auch nicht fremd sein und wir wollen andere nicht als Fremde behandeln.
[48:15] Lasst unser Gebet sein, so wie es in Psalm 67, Verse 1 und 2 heißt: „Gott sei uns gnädig und segne uns; er lasse sein Angesicht leuchten über uns, damit man auf Erden deinen Weg erkenne, unter allen Völkern dein Heil.“
[48:39] Lasst uns gemeinsam beten. Lieber Vater im Himmel, ich danke dir, dass du uns auch deine Freunde nennst, dass wir nicht Fremde für dich sein sollen. Und ich danke dir, dass du zu allen Zeiten immer auch ein Herz für Verachtete, für Ausgestoßene Menschen hattest.
[49:07] Du wünschst dir für jeden von uns, dass wir deine Gebote halten, dass wir dich lieben und fürchten. Und Herr, lass dein Licht über uns leuchten, dass alle Menschen erkennen, dass du der wahre Gott bist und viele dein Heil finden. Ich danke dir jetzt schon dafür, dass das auch dein Wunsch ist. Namen Jesus. Amen.