[0:34] Hallo, liebe Freunde von Joelmedia. Zu unserer Christ Study Hour in dieser Woche. Ich hoffe, es war eine gute Woche soweit. Und ich freue mich selber, dass das Thema, das wir heute ansprechen können. Wir haben ja, wie wir hier sehen können, "Gegenwärtige Wahrheit im 5. Buch Mose". Letzte Woche hatten wir auch schon das Thema vom Fremden, der in unseren Toren lebt, wie Gottes Volk damals, aber auch wie wir heute mit den Fremden umgehen sollten. Was es bedeutet, am Herzen beschnitten zu sein und dass sie uns auch daran erinnern sollten, dass wir selbst auch einmal Fremdlinge waren. Und daher eigentlich verstehen sollten, wie sich solche Menschen führen. Dass wir ihnen auch begegnen können. Es war ein sehr praktisches Thema.
[1:17] Und ich möchte auch gleich mal voranschieben, wenn wir dieses Studium hier machen, wenn wir diese Challenge, die Christopher angestoßen hat, durchführen, dann geht es nicht nur darum zu verstehen, was hat Israel damals gemacht und was haben sie nicht gemacht. Sondern es geht darum, wo finden wir gegenwärtige Wahrheit? Wo finden wir Dinge, die in diesem Text an uns herantreten, die uns betreffen? Und wo finden wir die praktische Anwendung für diese gegenwärtige Wahrheit?
[1:45] Und in Anbetracht dessen möchte ich gerne mit euch noch beten zu beginnen, da wir uns heute einige Bibelstellen anschauen werden. Ja, auch einiges an Material dabei, dass wir auch uns ansehen möchten, weil wir, wie gesagt, sehen müssen, wo betrifft es uns und wo betrifft es uns praktisch. Weil ein Evangelium, das nur theoretisch ist, hat keine rettende Kraft, weder für uns, noch für andere Menschen.
[2:08] Himmlischer Vater, wir danken dir von ganzem Herzen für dieses wunderbare Studium des 5. Buches Mose. Und wir bitten dich heute, gegenwärtige Wahrheit zu sehen in diesem Buch und dadurch besser zu verstehen, wer du bist und besser zu verstehen, wie unsere Aufgabe eigentlich aussieht und wie sie nicht aussehen sollte. Und dafür möchten wir schon jetzt danke für deine Führung, für deine Worte und für deinen Verstand uns schenken möchtest. Im Namen Jesu. Amen.
[2:39] Ja, wir sind in dieser Woche im vierten Kapitel vom 5. Buch Mose. Und die ersten drei Kapitel, wir sein Buch, also 5. Buch Mose, waren mehr oder weniger so eine Art Wiederholung der Geschichte, wie Mose sie daran erinnert hat, was sich für einen Werdegang hatten. Und ja, wie die Schritte aus Zahlen bis zu dem Punkt, wo sie jetzt waren. Es geht aber weiter. Und im vierten Kapitel ist es nicht mehr nur eine reine Geschichtswiederholung, sondern es dreht sich vielmehr vor allem darum, dass es mir eine Predigt vielleicht doch ist. Und diesen Charakter sieht man doch ziemlich deutlich.
[3:21] Lasst uns so zu Beginn, 5. Mose Kapitel 4, die Verse 1 und 2 lesen und dann dazu ein paar Parallelstellen ansehen. Und nun, Israel, ja, dieses "Und nun" ist auch schon mal interessant, weil, wie gesagt, die ersten drei Kapitel sind diese Geschichtswiederholung. Und dann kommt das vierte Kapitel und dann sagt Mose: "Und nun, ja, lenkte den Fokus auf etwas, das sie lernen sollten, das noch einen Schritt weiter geht, wie einfach nur zu wissen, was damals war." Er sagt hier: "Und nun, Israel, höre auf die Satzungen und auf die Rechtsbestimmungen, die ich euch zu tun wäre, damit ihr lebt und hineinkommt und das Land in Besitz nehmen, das euch der Herr, der Gott eurer Väter, gibt."
[4:05] Es ist wahrscheinlich auch nicht unbekannt, aber dieses "höre", das hier genannt wird, ist dieses hebräische "schama", das einfach nur viel mehr bedeutet als einfach nur zuhören. Ja, zu, ich höre etwas. Sondern vor allem auch darum geht, dass man das beherzigen sollte und tun sollte. Und in Vers 2 geht es dann weiter. Und das ist jetzt die erste Anordnung, die Mose hier gibt, durch den Heiligen Geist. Wir sollten nichts hinzufügen zu dem Wort, das ich euch gebiete, und sollte auch nichts davon wegnehmen, damit die Gebote des Herrn, eures Gottes, haltet, die ich euch gebiete.
[4:45] Das erste, was ich in diesem Vers auffällt, ist, dass Mose sagt, sobald irgendjemand etwas zum Wort Gottes hinzufügt oder hinweg nimmt, es schwierig wird, wenn nicht sogar fast unmöglich, diese Gebote zu halten, weil der eigentliche Sinn dann völlig verdreht wird und man nicht mehr klar hindurchblicken kann, was eigentlich jetzt gesagt wird. Aber lasst uns noch ein paar mehr Texte dazu ansehen.
[5:11] Im Bezug auf dieses Hinzufügen, in 5. Mose 13, Vers 1, sagt Mose das ganze noch mal. Er sagt hier: "Das ganze Wort, das ich euch gebiete, das sollt ihr bewahren und es tun. Du sollst nicht zu ihm hinzufügen und nichts von ihm hinwegnehmen." Also ist nicht das erste Mal, dass Mose darauf hinweist, dass man nichts hinzufügen sollte, wegnehmen sollte, weil es sehr wichtig ist.
[5:38] Geht mir ins Buch der Sprüche, Kapitel 30. Und auch hier ist noch ein guter Paralleltext. Und wollen uns auch hier ansehen, was passiert, wenn man eben Dinge von Gottes Wort hinweg nimmt oder hinzufügt.
[5:55] Sprüche 30, 5 und 6: "Alle Reden Gottes sind geläutert. Er ist ein Schild denen, die im Vertrauen tun. Nichts zu seinen Worten hinzu, damit er dich nicht bestraft und du als Lügner dastehst." Also, was sie diese Verse sagen, ist ganz einfach: Gottes Wort, so wie es ist, ist geläutert, es ist rein, es ist perfekt und vollkommen. Es braucht keine, kein Update. Ja, man braucht vielleicht für Computer-Software ein Update alle paar Tage, Wochen, Monate, aber nicht so bei dem Wort Gottes. Denn wenn es dazu kommt, wird Gott es wohl ahnden. Und hier ist schon angedeutet, dass Gott auch strafen wird und man als Lügner dasteht.
[6:37] Lass uns aber noch ins Buch der Offenbarung gehen, dass wir auch hier noch mal so einen größeren Überblick bekommen, wie Gott eigentlich darüber denkt, wenn man sein Wort verändert.
[6:52] Offenbarung Kapitel 11, Vers 5 und 1. Offenbarung 11 ist hier die Rede von den zwei Zeugen. Wir werden das nicht tiefer studieren, aber die zwei Zeugen stehen für das Neue und das Alte Testament, also für die Bibel. Und der Text sagt hier in Vers 5: "Wenn jemand ihnen, also dem Alten und Neuen Testament, Schaden zufügen will, jetzt Feuer aus ihrem Mund hervor und verzehrt ihre Feinde. Und wenn jemand ihnen Schaden zufügen will, muss er so getötet werden." Also, es ist eine ganz klare und direkte Botschaft, die Gott hier gibt, wo er sagt, wenn jemand sich erdreistet oder anmaßt, sein Wort zu ändern, dann wird das Wort Gottes sie verurteilen und Gott wird sie dafür richten.
[7:37] Nach einem letzten Text dazu, Offenbarung Kapitel 22, Verse 18 und 19: "Fürwahr, ich bezeuge jedem, der die Worte der Weissagung dieses Buches hört: Denn wenn jemand etwas zu diesen Dingen hinzufügt, so wird Gott ihm die Plagen zufügen, von denen in diesem Wort geschrieben steht. Und wenn jemand etwas wegnimmt von den Worten des Buches dieser Weissagung, so wird Gott wegnehmen seinen Teil vom Buch des Lebens und von der Heiligen Stadt und von den Dingen, die in diesem Buch geschrieben stehen."
[8:11] Also auch hier, es ist sehr klar, was Gott sagt über Wesen, Menschen, Institutionen und was auch immer die sein Wort verändern wollen. Wenn sie etwas von dem Wort Gottes hinwegnehmen, wird Gott auch ihren Anteil im Buch des Lebens wegnehmen. Wenn sie etwas hinzufügen, werden sie unter den gleichen Plagen stehen wie die Gottlosen. Das ist eine ernste Warnung.
[8:37] Und genau das Gleiche hat Gott auch damals durch Mose zu seinem Volk gesagt, zu den Israeliten hat gesagt: Wir sollten nicht den Weg nehmen, sondern einfach nur das tun, was gesagt ist. Nicht mehr, aber auch nicht weniger.
[8:50] Und natürlich ist die Frage: Wer wird es sich überhaupt erdreisten, irgendetwas davon wegzunehmen oder das Ganze zu verändern? Er würde so etwas machen. Wir wissen ja, dass Satans Ziel war, im Himmel Gottes Gesetz zu stürzen, weil er der Meinung war, dass er in der Lage ist, das Gesetz Gottes besser zu machen als es ist. Aber wie im Buch der Sprüche gelesen haben, Gottes Wort und sein Gesetz sind vollkommen. Dieses geläutert, es gibt nichts, was man daran verbessern kann.
[9:16] Und ich habe mich immer gefragt, wenn man so in die Welt schaut, euch mal in Deutschland, ist einfach ein gutes Beispiel. Wir sind ein Land der Paragraphen und Absätze. Wir haben für alles und jeden irgendein Gesetz und ständig gibt es irgendwelche Gesetzesänderungen oder Vorschläge oder irgendwas zum Hinzufügen, was auch immer. Und ich habe mich oft gefragt, warum können die Menschen nicht so simple Gesetze machen wie Gott? Oh, Gott hat so, hat mit zehn Geboten alles abgedeckt, was religiöses und bürgerliches Leben betrifft. So einfach und so simpel. Und wenn Menschen etwas noch besser machen wollen, wird es nur noch komplizierter und undurchsichtiger.
[9:56] Aber soviel mal dazu. Lass uns noch mal ins Buch Matthäus gehen. Wie gesagt, wir wollen heute ein Bibelstudium machen, was nämlich passieren kann, wenn man in Gottes Wort verändert, in welcher Weise auch immer.
[10:11] Matthäus Kapitel 15. Und ich denke auch, diese Texte sind uns bekannt. Matthäus 15, die Verse 1 bis 9. Da kamen die Schriftgelehrten und Pharisäer von Jerusalem zu Jesus und sprachen: "Warum übertreten dann deine Jünger die Überlieferung der Alten, denn sie waschen ihre Hände nicht, wenn sie Brot essen?" Also, was hinter diesem Angebot steckt, ist die Frage, oder die Pharisäer hatten das Gebot oder die Sitte, Tradition, wie auch immer, dass man sich vor dem Essen immer die Hände waschen muss, weil nicht nur die Hygiene damit erhöht wird, sondern weil das auch so eine moralische Reinheit bewirken sollte.
[10:52] Jesus aber antwortete und sprach zu ihnen: "Und warum übertretet ihr das Gebot Gottes um eurer Überlieferung willen?"
[10:58] Das ist ja schon mal der erste Punkt, dass hier ein Problem wird, weil die Überlieferung, die die Pharisäer aufgestellt haben, nicht sag mal in Übereinstimmung mit Gottes Geboten war, sondern es beiseite geschoben haben oder irgendwie ersetzt haben. Denn Gott hat geboten und gesagt: "Du sollst deinen Vater und deine Mutter ehren." Und wer mal Vater oder Mutter flucht, der soll des Todes sterben. Ja, aber sagt: "Wer zu Vater oder zur Mutter spricht: 'Ich habe zur Weitergabe bestimmt, was dir von mir zugute kommen sollte', der braucht auch seinen Vater oder seine Mutter nicht mehr zu ehren."
[11:41] Ja, was hinter diesem Gebot der Menschen steckt, ist einfach, wenn sie gesagt haben: "Ich muss irgendwas im Tempel erledigen." Erstmal einfach gesagt, dann entbindet das einen davon, seinen Eltern zu helfen, ganz einfach ausgedrückt. Und das ist natürlich nicht in Gottes Hingewiesen.
[11:57] Wie es sagt, in Vers 6: "Und so habt ihr das Gebot Gottes um eure Überlieferung willen aufgehoben. Ihr Heuchler! Treffend hat Jesaja von euch geweissagt, wenn er spricht: 'Dieses Volk hat sich zu mir mit seinen Lippen, er mit seinem Mund, und ehrt nicht mit den Lippen, aber ihr Herz ist fern von mir. Vergeblich aber verehren sie mich, weil sie lehren Vorträge, die Menschengebote sind.'"
[12:23] Und das ist genau der Punkt, ja, den Mose damals gemacht hat, den Gott auch immer wieder in der Bibel wiederholt, sei es durch Salomo, sei es durch Johannes auf Patmos, egal durch wen. Es gibt da noch viel mehr Texte dazu. Das Problem, wenn Menschen denken, sie müssten Gottes Gebote verbessern oder noch was hinzufügen, müssen noch perfekter zu machen. Der Fokus wird immer verrückter. Man hält sich auf einmal auf Nebensächlichkeiten auf, die überhaupt nichts mit wahrem christlichen Leben zu tun haben.
[12:54] Und weil man das Prinzip hinter all dem nicht verstanden hat, wird der Buchstabe so sehr erhöht. Jetzt, was heißt es? Ein einfaches, authentisches Beispiel ist die ganze Debatte um den Sabbat.
[13:07] Gott hat einfach gesagt: Wir sollen am Sabbat ruhen und sollen dafür sorgen, dass auch die, die in unserem Einflussbereich sind, auch ruhen sollten, körperlich wie seelisch. Und weil wir das Prinzip dahinter nicht verstanden haben, was der Sabbat eigentlich tun sollte mit uns, ja, wie hier sehr gut 2020 sagt, dass es ein Tag ist, wo es darum geht, Gott zu erkennen, wo es darum geht, Gott persönlich besser kennenzulernen. Weil wir das nicht verstanden haben, werden auf einmal Sachen aufgestellt, wo man sagt: Dieses darf man uns aber nicht machen, das darf man machen. Und auf einmal rutschen und ab in so eine Strichlisten-Denke und hat den Fokus völlig verrutscht. Es ging nie darum, irgendwelche Listen abzuhaken und zu sagen: Ich habe den Sabbat gehalten, weil ich das gemacht habe, aber das habe ich nicht gemacht. Sondern es geht darum, Gott persönlich kennenzulernen.
[13:58] Wenn wir das verstanden haben, dann sind all die anderen Dinge mit dem, was darf ich, was darf ich nicht, überhaupt keine Frage mehr. Weil wenn wir verstanden haben, dass es darum geht, Gott kennenzulernen, dann können wir, ich sag mal, automatisch durch den Heiligen Geist verstehen: Alles, was uns näher zu Gott bringt, sollen wir tun. Alles, was uns von ihm fernhält, sollten wir nicht tun. Und damit sind diese ganzen "Was soll ich tun, was soll ich nicht tun?" hinfällig.
[14:26] Und deswegen, wie ich schon gesagt habe, Gottes Gebote, Gottes Gesetze sind so einfach. Wenn man es nur oberflächlich studiert, ist natürlich manchmal vielleicht nicht zu durchdringen, aber es ist eigentlich so einfach. Und jedes Mal, wenn Menschen auf die Idee kommen, wie im Fall der Pharisäer hier, es noch besser zu machen, noch genauer, dann sind wir auf einem Holzweg, der sehr gefährlich werden kann.
[14:57] Und trotzdem müssen wir uns auch hüten vor Dingen, die Gottes Wort verändern wollen. Erleben wir werden jetzt einen kleinen Schlenker machen auf das aktuelle Zeitgeschehen. Ich möchte auch bewusst machen und euch einige Zitate aus dem Buch "Vom Schatten zum Licht" vorlesen. Das ist ein, ja, ein protestantischer Klassiker, sondern als Adventisten ja sehr bekannt. Ist vielleicht neben "Schritt zu Jesus" das Buch, das wir am meisten vertreiben. Und ich denke, es tut uns gut, wenn wir das mal wieder unter Gebet studieren werden. Auch hier im großen Ganzen wissen, worum es geht, aber dennoch ist es gut, wenn man das noch mal studiert, um einfach, ja, hier den Blick auch nicht zu verlieren für das, was uns erwartet.
[15:46] Und wie gesagt, warum möchten wir das jetzt machen? Er hat damit zu tun, weil das römisch-katholische System Gottes Wort stark verändert hat. Und wir wissen das ja auch. Und dabei geht es nicht nur um den Sabbat, es geht auch um viel, viel mehr.
[16:01] Wenn wir heute in die Welt schauen, dann finden wir eine sehr, sehr große Akzeptanz, insbesondere für Papst Franziskus, aber auch für die ganze römisch-katholische Institution, weil sich dieses System nach außen hin sehr friedlich zeigt. Und der Grund, warum ich, dass es einige Abschnitte hier lesen möchte, ist, weil auch in unseren Gemeinden viele Adventisten vergessen haben, und so dieses System in der Lage ist. Und wenn wir das nicht uns vor Augen halten, ja, was uns die Propheten Gottes durch Gottes Geist sagen, dann kann es auch sein, dass wir auch da unseren Fokus verrutschen und nicht mehr auf das Ziel hinarbeiten, auf das wir hinarbeiten sollten.
[16:48] Ich sage mal, in dem Fall jetzt von den Pharisäern, wie wir hier gelesen haben. Und was ich jetzt gerade mit dem Sabbat gesagt habe, ging es ja darum, dass man Dinge hinzufügt, dass man Dinge komplizierter macht, als sie eigentlich sind. Aber es gibt auch das komplette Gegenteil, wo man Dinge hinweg nimmt, die wichtig sind.
[17:07] Deswegen möchte ich mit euch einige Abschnitte hier aus dem 35. Kapitel lesen: "Gewissensfreiheit in Gefahr". Und auch wenn das vielleicht bekannt ist, wie gesagt, lass uns das noch mal unter Gebet auch durchgehen, denn ich glaube, das sind sehr, sehr wichtige Dinge für unsere Zeit enthalten.
[17:26] Gleich im ersten Abschnitt nach Seite 514 heißt es: "Die Protestanten stehen der römisch-katholischen Kirche gegenwärtig sehr viel Wohlwollen entgegen, als in früheren Jahren. In Ländern, in denen der Katholizismus nicht wächst und die Anhänger des Papsttums um Einfluss zu gewinnen, eine versöhnliche Haltung einnehmen, existiert eine zunehmende Gleichgültigkeit gegenüber den Lehren, die die protestantischen Kirchen von der päpstlichen Hierarchie trennen."
[17:58] Auch hier, bevor wir weiter lesen, eigentlich ist es klar, eigentlich muss man das nicht unbedingt immer wieder holen, aber wir sprechen hier für die Institutionen, nicht von den einzelnen Gläubigen. Und was dieser Abschnitt gesagt ist, dass die Protestanten, und man sieht das auch vereinzelt, sehr starken Adventgemeinden, viel Adventisten eine Gleichgültigkeit gegenüber diesem System haben und sie nicht mehr so klar sehen, aus als, wie gesagt, die ganz offensichtlichen Dinge, wo eigentlich die Trennung ist zwischen Papsttum und Protestantismus.
[18:34] Ein paar Sätze weiter heißt es auf Seite 514: "Es gab eine Zeit, in der die Protestanten besonderen Wert auf die Gewissensfreiheit legten, die so teuer erkauft worden war. Sie lehrten ihre Kinder, das Papsttum abzulehnen und werteten den Versuch, nach Übereinstimmung mit Rom zu streben, als Untreue gegen Gott."
[19:01] Und ja, es ist auch ein sehr interessanter Satz. Ich meine, wenn wir heutzutage in den Adventgemeinden sagen würden: "Übereinstimmung mit dem Papsttum ist Untreue gegen Gott", ich weiß nicht, ob das überall so freundlich aufgenommen werden würde. Und der Grund ist, wie sie hier oben schreibt, dass eine Gleichgültigkeit dazu vorherrscht. Ja, viele wissen nicht mehr oder wollen vielleicht nicht mehr wissen, wozu das Papsttum in der Lage war.
[19:33] Seite 515: "Die Papstkirche wird ihren Anspruch auf Unfehlbarkeit niemals aufgeben. Was sie den Menschen angetan hat, die sie aufgrund der Ablehnung ihrer Dogmen verfolgte, bleibt für sie richtig. Würde sie nicht erneut ebenso handeln, wenn sich die Gelegenheit dazu böte? Angenommen, die Einschränkungen durch weltliche Mächte würden fallen und Rom könnte seine frühe Machtstellung zurückerhalten, dann würden Gewaltherrschaft und Verfolgung schnell wieder aufflammen."
[20:05] Also, dieser Abschnitt sagt uns, warum wir heutzutage in einer friedlichen, noch friedlichen Gesellschaft leben, weil weltliche Mächte dem Papsttum Schranken gesetzt haben. Aber wenn diese Schranken fallen, wie es hier steht, werden Gewaltherrschaft und Verfolgung schnell wieder aufflammen. Und die Frage ist: Rechnen wir damit? Glauben wir, dass dieses System, das so viel von Gottes Wort entfernt hat, an der Lage ist, das Gleiche wieder zu tun?
[20:35] Auf Seite 5117 heißt es nämlich: "Das Volk muss aufgerüttelt werden, um dem Vordringen dieses gefährlichen Feindes, ja, im Englischen heißt es, dieses äußerst gefährlichen Feindes der bürgerlichen und religiösen Freiheit zu widerstehen."
[20:48] Ihr Lieben, wir dürfen hier nicht vergessen, das Papsttum ist nicht nur ein Feind ohne religiösen Freiheiten in Bezug auf Gewissensfreiheit, Glaubensfreiheit und so weiter, sondern auch der bürgerlichen Freiheiten. Und ich denke, das Problem ist, viele haben vergessen, wozu das Papsttum in der Vergangenheit in der Lage war, wenn sie mit dem Staat zusammen gewirkt haben.
[21:11] Lasst uns auch einen letzten Abschnitt lesen vom Ende des Kapitels. Hier geht es darum, dass Rom wieder an seiner Macht quasi im Stillen arbeitet und auch in Bezug auf die Sonntagsdurchsetzung alles in Gang setzt, damit das vonstatten gehen kann. Weil, wenn wir nämlich heute in die Welt schauen, es gibt eine unglaublich große Klimabewegung. In Großbritannien gibt es schon Klima-Sonntage, die man gerne einführen möchte. Es gibt Organisationen wie die WCC, World Council of Churches, Organisation, die einen internationalen...
[21:50] Organisation, die einen international gesetzlich festgelegten Ruhetag zum Schutz des Klimas fordert. Was auf eine katholische Einrichtung ist. Und wenn ja, auch Franziskus hat in seinem Zykliker "Laudato si" davon gesprochen, wie wichtig der Sonntag ist für den Klimaschutz und so weiter.
[22:10] Worauf ich hinaus will ist, wenn es tatsächlich dazu kommt, dass nach Corona, Corona irgendwann vielleicht abebbt, in einer gewissen Weise, und dann der Klimaschutz emporgehoben wird und dann auf einmal ein internationaler Tag zum Schutz des Klimas eingeführt wird, und das wird der Sonntag sein. Wenn es dann tatsächlich kommt, dass das gesetzlich durchgesetzt wird, was glaubt ihr, wie viele Adventisten würden da sagen: "Das hat nichts mit dem Sonntagsgesetz zu tun, von dem die Prophetie spricht."
[22:42] Es ist völlig egal, ob das Sonntagsgesetz über religiöse oder über klimabezogene Bewegungen hereinkommt. Hauptsache, es ist da. Ihr Lieben, ein paar Seiten weiter vorne, in dem Buch "Der Prophetie Zeugen", Kapitel 35, heißt es, dass es seit 523 erleben wir den Abschnitt auch in unserer Generation. Viele werden durch den Glanz menschlicher Spekulationen geblendet, die fälschlicherweise Wissenschaft genannt werden. Ja, hier ist die Rede davon, dass es Wissenschaften gibt, ja, eigentlich gar keine sind, die großen Schaden anrichten. Wenn wir zum Beispiel an die Evolution denken, ja, ist das wahrscheinlich das größte Beispiel für falsche Wissenschaften. Aber ich möchte euch noch was anderes zeigen.
[23:39] Die Protestanten nehmen das Netz nicht wahr, in das sie blind hineinlaufen. Gott bestimmte, dass der Mensch seinen Verstand als Gaben eines Schöpfers betrachten und dies in den Dienst von Wahrheit und Gerechtigkeit stellen sollte. Dann heißt es weiter: "Wenn aber Stolz und Ehrgeiz gepflegt werden und die Menschen ihre eigenen Theorien über das Wort Gottes stellen." Auch hier, ja, wenn es darum geht, Gottes Wort zu ersetzen, wie wir in Mose gelesen haben, kann der Verstand größeren Schaden anrichten als die Unwissenheit.
[24:15] Und jetzt kommt der entscheidende Satz: Damit wird die falsche Wissenschaft der heutigen Zeit, die den Glauben an die Bibel untergräbt, zu einem erfolgreichen Weg bereitet. Er, das Papsttum, erleben wir. Wir dürfen das nicht verpassen. Ja, was es heißt. Dieser Satz, dieser Abschnitt zeigt uns, dass falsche Wissenschaft, weil es eben menschliche Theorien über das Wort Gottes stellt, dem Papst und dem Weg bereitet.
[24:40] Jetzt habe ich eine Frage: Wenn man Mutmaßungen oder, wie soll man sagen, Voraussagen über das Klima macht, die aber nicht auf Fakten basieren, sondern auf Computer-bezogenen Berechnungen, also eigentlich nur Vermutungen sind, aber keine Fakten, kann es sein, dass das falsche Wissenschaften sind? Und wenn es falsche Wissenschaften sein sollten, und man damit ein weltweites Sonntagsgesetz herbeiführen kann, kann es sein, dass es dem Papst und dem Weg bereitet?
[25:11] Es ist, wie gesagt, völlig egal, ob so ein Sonntagsgesetz über religiöse Gründe herbeigeführt wird oder über, wie gesagt, klimabezogene Gründe. Wenn es da ist, hat es dem Papst und dem Weg bereitet. Und daher dürfen wir das nicht verpassen. Ja, wie gesagt, ich würde, wo ist noch mal, was klar? Wie viele Adventisten werden dann sagen: "Das hat nichts mit dem Sonntagsgesetz zu tun, von dem die Prophetie spricht." Abgesehen davon, leugnen das leider viele, dass es überhaupt kommen wird. Aber wir dürfen das nicht verpassen.
[25:43] Lesen Sie den letzten Abschnitt hier in diesem Kapitel, Seite 530, 31. Gott warnt vor der herannahenden Gefahr. Wenn diese Warnung nicht beachtet wird, wird die protestantische Welt überrascht erkennen, welche Absichten Rom wirklich verfolgt. Aber dann ist es zu spät, um diesen Schlingen zu entkommen. Wir leben, dass es auch ein ganz entscheidender Punkt. Wenn es dann mal da ist, dann werden viele aufwachen und sagen: "Hat er tatsächlich gestimmt." Aber dann ist es zu spät, weil man dann erst erkennt, welche Absichten Rom hat. Aber dann ist man so weit im Strudel drin, dass es fast kein Entkommen mehr gibt. Aber Gottes Wort warnt vor dieser herannahenden Gefahr.
[26:30] Holmes Macht wächst im Stillen. Ja, das ist auch der Grund. Ich habe schon so viele Leute gehört, die gesagt haben: "Ich glaube gar nicht, dass das kommt." Weil, warum? Rom liebt es, wenn das Sonntagsgesetz kommt, dann werden sie uns überstülpen. Werden sie nicht die Macht wächst im Stillen. Hier heißt es übrigens auch im gleichen Kapitel noch, dass das Sonntagsgesetz kommt auf Verlangen des Volkes hin. Das wird nicht von oben her übergestülpt, sondern das Volk selber wird danach schreien.
[26:59] Seine Lehren beeinflussen Parlamente, Kirchen, sowie die Herzen der Menschen. Hinter den Mauern seiner gewaltigen Bauwerke werden sich in deren geheimen Verließen die Verfolgungen von früher wiederholen. Sind wir uns im Klaren, dass die gleichen Verfolgungen wie im Mittelalter auch in unseren Zeiten eintreten können? Und das ist genau der Punkt, wo viele nicht, nicht mitrechnen, weil sie sagen: "Das glaube ich nicht."
[27:25] Das ist das, was am Anfang, wie gelesen, haben wir hier der erste Abschnitt in dem Kapitel, dass diese Gleichgültigkeit es quasi unmöglich macht zu erkennen, wozu Rom in der Lage ist. Heimlich und unvermutet sammelt die Kirche ihre Kräfte, um ihre Absichten voranzutreiben. Und wenn die Zeit da ist, wird sie zum Schlag ausholen. Heute verlangt sie nach einer günstigen Ausgangsstellung, und diese wird ihr gegeben.
[27:54] Bald werden wir sehen und fühlen, worauf der römische Geist zielt. Wer auch immer dem Wort Gottes glaubt und gehorcht, wird Adel und Verfolgung auf sich ziehen. Ihr Lieben, ich glaube, es wäre gut für uns Adventisten selber, und wie diese Bücher nicht nur verteilen würden, sondern auch selber noch mal tief studieren werden. Weil es uns zeigt, was passiert, was wir erwarten können von einer Institution, die Gottes Wort vollkommen beiseite geschoben hat und die uns das betreffen wird. Und dass wir nicht in den gleichen gleichgültigen Geist hineinrutschen, weil wir wissen, und das werden wir auch noch ein bisschen anschauen, dass der Fall Israels damals war, dass sie Gottes Wort beiseite geschoben haben.
[28:42] Ihr Lieben, wenn wir Gottes Wort, insbesondere Offenbarung 13, beiseiteschieben und wir sagen: "Ich glaube nicht, dass das Papsttum heutzutage noch so schlimm ist und dass es heutzutage auch dazu in der Lage ist." Erleben wir machen genau das gleiche wie Israel damals. Wir schieben Gottes Wort weg und wir sagen: "So ein Unglück wird niemals kommen." Aber wir lieben entweder, wir nehmen die Bibel ganz oder gar nicht.
[29:06] Das ist das Problem, das laut Ece hatte. Ja, sie waren so zwischen zwei Stühlen, ein bisschen ja, bis hinein. Aber Jesus hat gesagt: "Wenn ihr ich wünsche dir werd kalt oder heiß, aber weil die lauser, werde ich euch ausspucken." Sofern wir diesen Zustand nicht ändern, durch Gottes Gnade.
[29:26] Und ja, das ist ein wichtiges Thema. Aber gehen wir noch mal zurück zu 5. Mose, Kapitel 4, um dort ein wenig dahin fortzuschreiten.
[29:37] Die 5. Mose 4, Vers 3 und 4: "Eure Augen haben gesehen, was der Herr wegen des Baal-Peor getan hat, denn alle, die dem Baal-Peor nachfolgten, hatte der Herr, euer Gott, aus seiner Mitte vertilgt." Soweit erstmal.
[29:53] Lasst uns einmal zurückgehen ins 4. Buch Mose, Kapitel 25, noch mal kurz in Erinnerung rufen, was wir bald geschehen ist. 4. Mose 25, 11 bis 15: "Und Israel setzte sich in Sittim nieder, und das Volk fing an und suchte zu treiben mit den Töchtern der Moabiter. Und diese luden das Volk zu den Opfern ihrer Götter ein, und das Volk aß mit ihnen und betete ihre Götter an. Und Israel begab sich unter das Joch des Baal-Peor. Da entbrannte der Zorn des Herrn über Israel, und der Herr sprach zu Mose: Nimm alle Obersten des Volkes und hänge sie auch für den Herrn angesichts der Sonne, damit der brennende Zorn des Herrn von Israel abgewandt wird. Und Mose sprach zu den Richtern: Jeder Mann tötete seine Leute, die sich unter das Joch des Baal-Peor gegeben."
[30:44] Und siehe, ein Mann aus den Kindern Israels kam und brachte eine Midianiterin zu seinen Brüdern vor den Augen Moses und vor den Augen der ganzen Gemeinde der Kinder Israel, während sie weinten vor dem Eingang der Stiftshütte.
[31:01] Erleben wir, dass wir uns jetzt mal vor Augen halten, was hier passiert ist. Israel war dort. Die Moabiter haben, sage ich mal, eine Party veranstaltet. Einige von den Israeliten dort sind zu den Frauen gegangen, sie haben mit ihnen geschlafen, haben dann auch noch deren Götter angebetet. Gott wurde sauer. Sein Volk gesagt, dass er das richten wird. Und Mose und die Ältesten haben vor der Stiftshütte, vor der irdischen Manifestation der Gegenwart Gottes, geweint und gebetet. Und dann kommt vor diesem Geschehen ein Mann mit einer Midianiterin, ja, so richtig provozierend, bringt sie an ihnen vorbei in sein Zelt.
[31:47] Und das zeigt uns, ja, es ging hier nicht um Unwissenheit. Es war klare und direkte Rebellion, die hier geschehen ist.
[31:54] Vers 7: "Als der Sohn Pinehas, des Sohnes Aarons des Priesters, dies sah, stand er aus der Mitte der Gemeinde auf und nahm einen Speer in seiner Hand. Und er ging dem Israeliten nach, hinein in das Innere des Zeltes, und durchbohrte sie beide durch den Unterleib, den israelitischen Mann und die Frau." Da wurde die Klage von den Kindern Israel abgewendet. Die Zahl derer aber, die an dieser Plage starben, war 24.000.
[32:26] Und der Herr redete zu Mose, sprach: "Pinehas, der Sohn Eliesars, des Sohnes Aarons des Priesters, hat dadurch, dass er mit meinem Eifer unter ihnen eiferte, meinen Grimm von den Kindern Israel abgewandt, so dass ich die Kinder Israel nicht fertig habe in meinem Eifer."
[32:43] Was wir hier lesen, erscheint erstmal sehr grausam. Ja, dass ja ein Mann kommt und mit einem Speer zwei Menschen durchpiekst. Aber ihr Lieben, ich habe eine Frage: Würden wir mit dem gleichen Eifer heutzutage auch gegen die Sünden auftreten, der Gemeinde geschehen? Gerätes nicht davon, dass wir unsere Geschwister umbringen sollten, aber haben wir denn, wie Gott hier sehr besagt, ja, das Binias mit dem Eifer Gottes, die aufgetreten ist? Haben wir das gleiche Bestreben, haben wir den gleichen Hass gegen die Sünde?
[33:14] Es geht hier nicht darum, nur festzulegen, was falsch und was wahr ist, mit dem falschen Geist. Ja, weil das ist ja auch immer das, was mitschwingt. Das beste Beispiel ist immer: Es gibt einen Bruch in der Gemeinde. Gibt es normalerweise zwei Lager, beziehungsweise, und normalerweise die einen, die sagen: "Wir müssen alles vergeben und lieben." Und die anderen, die bitterböse mit mit Keule, mit Schlagstöcken, übertrieben gesagt, auftreten. Dann gibt es einen Knall in der Gemeinde. Und ja, deswegen sage ich, es geht hier nicht darum, einfach einen freien zu schlagen, sondern mit dem richtigen Geist, sowie Paulus es gesagt hat, dem Korintherbrief mehr hat gesagt: "Ich muss euch zurechtweisen, aber ich tu's unter Tränen." Das ist der Geist, denn auch Christus hatte, auch über Jerusalem gesagt hat, dass Waldvernichtung kommen würde. Ein Wort gesagt hat: "Jerusalem, Jerusalem."
[34:06] Das Leben Jesu zeigt uns ganz eindeutig, dass Jesus dabei geweint hat, dass er mit tränenerstickter Stimme das gesprochen hat, dass er traurig war darüber, weil er die Sünde gehasst hat, aber den Sünder geliebt hat. Und trotzdem ist die Frage: Haben wir den gleichen Eifer gegen Sünder in Gottes Volk vorzugehen? Allein die Ehre Gottes im Blick zu haben.
[34:36] Bis 12: "Darum spricht der Herr zu ihm: Ich gewähre ihm einen Bund des Friedens, und es soll ihm und seinem Samen nach ihm der Bund des ewigen Priestertums zufallen, dafür, dass er für seinen Gott geliefert hat und so Sühne erwirkt hat für die Kinder Israels." Sachen, ein schönes Versprechen, dass Gott sagt, wenn wir für seinen Namen eifern, dass er das unglaublich segnen wird. Ja, in welcher Weise auch immer. In dem Fall, dass sie ja, ein ewiges Priestertum erhalten sollten. Aber so können auch wir sicher sein, wenn wir für Gottes Ehre eintreten, und wenn auch die Menschen uns dafür, ich sage mal, beleidigen würden und angreifen würden, Gott hat es gesehen, Gott hat es aufgeschrieben, und er wird das belohnen.
[35:23] Genau bis 13 erstmal. Das ist bei Baal-Peor passiert. Aber 5. Mose Kapitel 4 sagt uns das nicht, dass das ganze Volk so gehandelt hat. Denn das war ja, wie gesagt, wir haben ja von Pinehas gelesen, aber noch mehreren, die nicht nach diesem Verhalten gehandelt haben.
[35:41] 5. Mose 4, Vers 4: "Wer waren diejenigen, die nicht danach gehandelt haben?" Aber ihr, die ihr dem Herrn, eurem Gott, angehangen seid, lebt alle heute noch. Es ist ziemlich interessant, der in Vers 3 heißt es: "Alle, die dem Baal-Peor nachfolgten, sind vertilgt." Aber alle, die gut angehangen sind, leben heute noch. Und das ist das gleiche Wort, dieses Anhängen, das im 1. Buch Mose dafür beschrieben wird, wenn der Mann seine Frau anhängt, ja, dieses enge verbunden sein. Und das sind diejenigen, die treu geblieben sind, die nicht abgegangen sind, weil sie beständig Gottes Ehre vor Augen gehabt haben und beständig danach gerungen haben, auch für Gott zu leben und mit ihm das Ja zu machen.
[36:36] Das Problem nämlich bei der Sache mit Baal-Peor war, dass es mit einem ganz einfachen Denken angefangen hat. Sie haben die Leute gesehen, und das ich möchte Zitat vorlesen, das total interessant, weil man darüber, glaube ich, auch viel Unwissenheit hat oder, soll man sagen, Verwirrtheit, da auch herrscht.
[36:59] Viel ist nämlich der Meinung, dass wir allein deswegen, weil wir eben in einer sündhaften Welt leben, vor Gott automatisch schuldig sind. Aber das ist nicht der Fall. Ja, das wäre auch noch ein größeres Studium, das zu zeigen. Aber was uns vor Gott schuldig macht, sind die Entscheidungen, die wir treffen. Und das fängt an mit dem Denken.
[37:20] Ich möchte den gleichen Zitat vorlesen, würde das sehr klar sehen. Bei Baal-Peor war es so, dass sie ja die Frauen gesehen haben, sich angefreundet haben, und dann haben die Taten gefolgt. Aber die Sünde, selbst wenn, wenn ihr versucht werden ist, es ist immer noch keine Sünde. Erst mit dem Nachgeben.
[37:38] Und das war genau das gleiche auch, als Luzifer gefallen ist. Ich möchte euch nämlich, dass "Patriarchen und Propheten", Seite 15, ein Zitat vorlesen, wir das sehr, sehr klar sehen können. Und ich weiß, vielleicht habt ihr "Patriarchen und Propheten" zu Hause, dann könnt ihr es gerne mit aufschlagen. Das ist nämlich ein bisschen längeres Zitat, aber wir sehen darin sehr klar, dass selbst bei Luzifer keine Sünde war, einfach nur diese Gedankengänge zu haben, sondern erst, außerdem nachgegeben hat.
[38:08] "Patriarchen und Propheten", Seite 15: "In Gott ertrug Luzifer lange und mit großer Gnade, wie es seinem göttlichen Charakter entspricht. Der Geist der Unzufriedenheit war bisher im Himmel unbekannt gewesen. Es war ein neues Element, fremd, geheimnisvoll, unerklärlich. Viele fragen sich auch: Sie konnten so viele intelligente Engel verführt werden. Aber wir leben zu dem frühen Zeitpunkt der Rebellion. Müssen wir uns im Klaren sein, hat noch nie ein Engel einer Lüge gehört. Und deswegen heißt es ja auch, dass diese Unzufriedenheit ein neues Element war, fremd, geheimnisvoll, unerklärlich."
[38:53] Luzifer verkannte anfangs die wahre Natur seiner Gefühle selbst nicht. Eine Zeit lang hatte er sich gescheut, solche Gedankengänge zu äußern, aber er wies sie auch nicht von sich. Er sei nicht, wohin er trieb. Also, wir sehen hier, Luzifers Fall hat mit Gedankengängen angefangen, von denen am Anfang selber nicht verstanden hat, wo sie hintreiben. Aber er hat sie auch nicht von sich gewiesen.
[39:20] Mit unendlicher Liebe und Weisheit wollte man ihn von seinem Irrtum überzeugen, man wies ihm die Grundlosigkeit seiner Unzufriedenheit nach und zeigte ihm, welches die Folgen sein würden, wenn er in Empörung verharrte. Luzifer verwarf seinem Unrecht überzeugt. Wahnsinn. Ja, als er zu Beginn darauf hingewiesen wurde, hat er verstanden, oder es ist falsch, war davon überzeugt. Er erkannte es.
[39:45] 145, Vers 17: "Der Herr ist gerecht in allen seinen Wegen und gnädig in allen seinen Werken." Er empfand, dass die göttlichen Gesetze gerecht sind und dass er von dem gesamten Himmel bekennen sollte. Aber kommt das Problem. Hätte er es getan, hätte er sich und viele Engel retten können. Zu der Zeit gab er seine Gehorsamspflicht Gott gegenüber noch nicht völlig aus. Obgleich er seine Stellung als denkender Grupp verließ, hätte er wieder in sein Amt eingesetzt werden können, wenn er nur bereit gewesen wäre, zu Gott zurückzukehren und des Schöpfers Weisheit anzuerkennen. Wäre er doch damit zufrieden gewesen, dem Platz auszufüllen, der ihm in Gottes großen Plan zugewiesen worden war.
[40:34] Nun war die Zeit für eine endgültige Entscheidung, die kommen. Verstehen wir auch hier, bis hierher war es noch keine Sünde, die Luzifer vor begangen hatte. Er hat der Gedankengänge, die vorher noch nie irgendwo aufgekommen sind, aber er hat nicht gewusst, wo sie ein hinterrad ist, am Anfang selber nicht ganz klar gesehen, was eigentlich seinen abgeht. Und alles, was darauf hingewiesen hat, war er sogar von seinem Unrecht überzeugt. Aber hier heißt es dann, dass die Zeit für eine endgültige Entscheidung, die kommen war. Entweder musste er seine Gedanken nachgeben, oder Gottes Wirken.
[41:10] Entweder musste er Gottes Oberhoheit uneingeschränkt anerkennen, oder sich in offener Empörung gegen ihn erheben. Er kam fast zu dem Entschluss, zurückzukehren, aber Stolz verbot es ihm. Es war ein zu großes Opfer für jemanden, der so hoch geehrt worden war, dass er sich geirrt hatte, dass seine Vorstellung verkehrt gewesen waren und sich der Autorität zu beugen, die er selbst als ungerecht hatte darstellen wollen.
[41:37] Der mitfühlende Schöpfer versucht den herzlichen Erbarmen Luzifer und seine Anhänger von dem Abgrund des Verderbens zurückzureißen, in denen sie zu stürzen drohten. Aber seine Güte wurde missverstanden. Luzifer hielt die Langmut Gottes für den Beweis seiner eigenen Überlegenheit, als ein Zeichen dafür, dass der König des Weltalls seinen Forderungen doch noch zustimmen würde, wenn die Engel nur fest zu ihm stünden. Erklärt daher, könnten sie noch alles gewinnen, wonach sie verlangten.
[42:07] Hartnäckig verteidigte er seine Handlungsweise und stürzte sich nun ganz in den großen Kampf gegen den Schöpfer. So wurde aus Luzifer, dem Lichtträger, der Anteil an Gottes Herrlichkeit hat, der vor seinem Thron diente, durch Übertretung Satan, der Gegner Gottes und der heiligen Wesen, der Verderber für jene, die der Himmel seine Obhut und Führung anvertraut hatte.
[42:27] Wir sehen hier in dieser Beschreibung ganz schön, ja, es hat begonnen mit Gedankengängen. Irgendwann kam der Punkt, wo man sich entscheiden musste, wo man die Möglichkeit hatte, umzukehren. In Luzifers Fall hat er leider hartnäckig festgehalten an seinem Weg und dann ist es ihm zur Übertretung geworden.
[42:45] Und was ist das zeigt, ist zum einen, wenn dir auch mal, und das ist ja auch oft, dass wir haben ja, wir haben irgendetwas in unserem Leben, irgendeine Sünde, die wir überwinden wollen, und immer wieder, ja, sage ich mal, tritt Satan auf diesen Rattenschwanz, dem wir hinter uns ziehen, und immer wieder kommen wir ins Stolpern. Aber ihr Lieben, wenn die Gedanken da sind oder wenn die Versuchung kommt, ist das keine Sünde. Die Sünde fängt dann an, wenn wir uns dafür entscheiden, diesen Weg zu gehen, wenn wir nachgeben. Dann wird es zur Übertretung. Aber vorher nicht.
[43:19] Und das ist zum einen eine sehr ermutigende Botschaft, weil es uns zeigt, dass nur weil Gedanken da sind, das keine...
[43:23] dass nur weil Gedanken da sind, das keine Sünde ist, so lange, wie wir nicht nachgeben. Sondern erst, wenn wir uns entscheiden zu übertreten.
[43:31] Lasst uns ins Buch Judas gehen, oder den... Aber wie gesagt, auf der einen Seite ist es eine ermutigende Botschaft, auf der anderen Seite zeigt, dass du es auch wie wichtig es ist, die Gedanken zu bewahren, dass wir nicht wie die Israeliten damals bei Waldmohr dann die Entscheidung treffen, dem Ganzen eben doch nachzugeben. Aber Gott sei Dank, Judas Vers 24: "Dem aber, der mächtig genug ist, euch ohne Strafen zu bewahren und euch sträflich mit Freuden vor Angesicht seiner Herrlichkeit zu stellen." Es ist ein kleiner Fährst jetzt, aber sagt, dass Gott mächtig genug ist, uns ohne zu straucheln zu bewahren und uns sträflich mit Freuden vor sein Angesicht zu stellen. Das heißt, Gott ist in der Lage, uns in der Bindung so weit zu führen, dass wir vor ihm ohne Straucheln stehen und uns sträflich sein werden.
[44:31] Wenn man dabei jetzt darüber spricht, wenn es darum geht, Sünden zu überwinden, Jahre in der Heiligung voranzuschreiten, viele sehen das anders, werksgerechtigkeit, was aber nicht ist. Und andere sehen also eindrucksvoll, dieses: "Du musst fehlerfrei werden, du musst sündlos werden." Erleben, dieser Text in Judas sagt uns ganz einfach: Gott ist in der Lage, uns diesen Zustand zu schenken und uns so weiter zu führen, aber mit Freuden vor Gottes Angesicht. Wenn wir also vor Gott kommen, aber ohne Freude, dann ist es nicht das Wirken Gottes, sondern unser eigenes. Vielleicht, weil wenn uns Gott führt, uns hilft, Sünde zu überwinden, dann ist es zu unserer Freude. Und das dürfen wir auch hier nicht vergessen. Wenn wir in Sünde gefallen sind, und das ist der Punkt, ja, warum einige damals nicht abgefallen sind, weil sie an Gott festgeklebt sind, wie es wörtlich im Hebräischen heißt. Und diese Freude erfahren haben, ja, diese heilige Freude, die nur Gott schenken kann.
[45:34] Wir möchten jetzt zum Abschluss noch einen Schritt weiter gehen, indem wir noch mal zurück zum 5. Kapitel 4 dann kommen wir da jetzt langsam zum Abschluss. Und dort lesen wir dann die Verse 5 bis 9. 5. Mose 4, Verse 5 bis 9: "Siehe, ich habe euch Satzungen und Rechtsbestimmungen gelehrt, so wie es mir der Herr, mein Gott, geboten hat, damit ihr nach ihnen handelt in dem Land, das ihr kommen werdet, müsst Besitz zu nehmen. So bewahrt sie nun und tut sie, denn darin besteht eure Weisheit und euer Verstand vor den Augen der Völker. Wenn sie alle diese Gebote hören werden sie sagen: Wie ist doch dieses große Volk, so ein weises und verständiges Volk? Denn wo ist ein so großes Volk zu sehen, sich die Götter so nahe, wie der Herr, unser Gott, ist, so oft wir ihn anrufen? Und wo ist ein so großes Volk, das so gerechte Satzungen, Rechtsbestimmungen hätte, wie dieses ganze Gesetz, das ich euch heute vorlege?" Nur hüte dich und bewahre deine Seele wohl, dass du die Geschehnisse nicht vergisst, die deine Augen gesehen haben, und dass sie nicht aus deinem Herzen weichen alle Tage meines Lebens, sondern du sollst du deinen Kindern und Kindeskindern verkünden."
[46:57] Manche sehen in diesem Text das Herzstück von 5. Buch Mose, und da steckt sehr viel drin. Gehen wir noch mal Schritt für Schritt durch. Hier ist, wie gesagt, das vierte Kapitel. Ist so eine Art Predigt, den Anschluss an die Wiederholung der Geschichte für das Volk Israel. Und da heißt es dann, dass Gott diese Satzung gegeben hat. Und die Frage ist dann, ja, in Vers 7, also anders ausgedrückt: Gibt es noch so ein Volk, das so privilegiert ist, mit Gott so engen Umgang zu haben? Wo gibt es ein Volk, das so... Satzungen, Rechtsbestimmungen hätte, wie dieses ganze Gesetz? Selbst Mose hat stand verstanden, dass das Gesetz Gottes einfacher, gerechter und besser ist als die ganze moderne Bürokratie mit Paragraphen und Absätzen und was doch nicht alles dabei ist. Ja, das war jetzt ein bisschen spaßeshalber ausgedrückt, aber muss hier schon gesagt, das ist einfach anders. Gottes Gesetz.
[48:02] In Vers 6 heißt es: "Wenn wir diese Bestimmungen tun, ja, wenn wir durch Gottes Führung diese praktischen Lehren umsetzen, dann wird das Weisheit, Verstand hervorrufen, so dass die Völker sagen werden: Wie ist doch dieses große Volk, so ein weises und verständiges Volk?" Ihr Leben, Weisheiten, Verstand kommt von Gottes Geboten. Buch der Sprüche heißt es ja auch: "Die Furcht des Herrn ist der Anfang der Weisheit." Und das kennt ihr bestimmt auch, wenn ihr einen Prediger gehört habt, der etwas erzählt hat. Ich muss anfangen. Ich habe vor einigen Jahren eine Predigt gehört von einem Prediger, der gesagt hat: "Wenn der Prediger oder auch Laienprediger, wie auch immer, eine Beziehung mit Gott hat, dann merkt man, dass an der Art, wie er predigt, und an der Art und Weise, ob eine göttliche Macht seine Worte begleitet oder nicht." Und ihr habt das bestimmt auch schon mal erfahren, aber gesehen, wenn man eine Predigt hört und man irgendwie das Gefühl hat, das spricht nicht nur ein Mensch. Ja, es ist nicht einfach nur menschliche Weisheit, die hier gesagt wird. Und genau das ist das, was hier gesagt wird: Wenn wir Gottes Wort, Gottes Geboten treu sind, wenn wir weder Dinge hinzufügen, wie die Pharisäer, noch Dinge hinwegnehmen, wie der Katholizismus, sondern einfach bei dem bleiben, was Gott ganz einfach gesagt und geboten hat, dann wird das dazu führen, dass die Menschen sehen werden: Da ist eine Macht dahinter, die wir auch haben wollen.
[49:38] Und meine Israel, das wissen wir auch, Israels nicht auserwählt worden, weil sie besonders schöne Anzüge, Nasen hatten oder so, sondern weil Gott eine Absicht hat, er um den umliegenden Völkern zu zeigen, wer und wie Gott eigentlich ist.
[49:53] Und dann in Vers 9 ist noch die Bedingung, damit, dass eben erfüllt werden kann. Dürfen sie die Geschehnisse nicht vergessen, die sie gesehen haben. Es ist genauso bei uns, wenn wir Erfahrungen mit Gott gemacht haben, wenn wir Dinge gehört haben, die uns eine Änderung im Leben zeigen sollen, weil wir ja einen noch besseren Weg gehen sollen, dürfen wir das nicht vergessen. Sagen: "Ach, das brauche ich nicht." Sie sollen nicht aus unserem Herzen weichen alle Tage unseres Lebens, sondern wir sollen sie auch verkünden. Ja, wir sollten sie selber bewahren und weitergeben. Nur dann kann all diese Verheißungen auch eintreten. Und das ist ein ganz, ganz entscheidender Punkt.
[50:31] Möchte man gleich zum Abschluss noch aus dem Buch "Zeugnisse für die Gemeinde" ein paar Dinge lesen. Weil wir im Endeffekt ist jetzt so, ja, wir gucken wir auf dieses Cover und wir lesen da "Gegenwärtige Wahrheit". Und deswegen, es darf nicht dabei bleiben, dass wir uns einfach nur Woche um Woche, immer mehr mit diesem Thema beschäftigen und noch mehr Wissen konsumieren, noch mehr verstehen wollen, aber keine Umsetzung da ist. Wenn wir nicht verstehen, was es uns heute zu sagen hat, ja, dann ist das keine sehr wohlbringende Botschaft. Wir keine Botschaft, die wirklich praktisch Nutzen hat. Und es ist so, die Menschen um uns herum, die sehen das vielleicht besser als wir, die wir so einem adventistischen... Adventismus, sage ich mal, ja, das ist schade. Adventismus, einfach dieses Befolgen von "So war es schon immer", wenn wir darin verharren, aber nicht das Umsetzen, man wird das ja keine heilende Botschaft haben. Aber weil wir eben das Volk, sage ich mal, von typischen... Tipps sind, können wir sehr viel lernen. Weil die Israeliten damals wollten ins Land Kanaan einziehen, und wir erwarten auch darauf, in das himmlische Kanaan einzuziehen. Und daher können wir aus dem 5. Buch Mose sehr, sehr wichtige, praktische Lehren ziehen. Aber es darf eben nicht dabei bleiben, nur zu gucken, was war damals, das haben sie falsch gemacht und zu sagen: "Ja, hätten sie nur..." Auf der anderen Seite könnte man auch sagen: "Hätten wir nur..."
[52:05] Lass uns noch ein paar Abschnitte lesen aus "Zeugnisse für die Gemeinde", Band 5, auf Seite 27 und 28. "Im Leben derer, die eine so heilige, ernste Botschaft verkündigen, wie wir, darf nichts nur Schein sein." Das ist sagt die genau das gleiche. Es darf nicht nur dieses theoretische sein. "Die Welt beobachtet die Siebenten-Tags-Adventisten, denn sie hat von ihrem Glauben und ihrem hohen moralischen Standard gehört." Frage ist: Uns bewusst, dass die Welt uns beobachtet? Ist uns bewusst, dass, sowie die Völker damals Israel beobachtet haben, ja, zum Beispiel der Auszug aus Ägypten, dem Roten Meer, wir wissen ja dann spätestens durch ihre haben, dass die ganze Völker das alles mitbekommen haben. Sind wir uns im Klaren, dass die ganzen Menschen um uns herum wissen, dass es uns gibt, wissen, dass wir andere Dinge erheben, wie die anderen christlichen Kirchen? Ist das im Klaren?
[53:08] Sieht die Welt, dass sie nicht ihrem Bekenntnis entsprechend leben, so zeugt sie mit Verachtung auf sie. Die Jesus lieben, werden alles in ihrem Leben mit Gottes Willen in Übereinstimmung bringen. Sie haben sich nach freier Wahl an des Herrn Seite gestellt, und ihr Leben muss der Welt, Menschen in einem lebendigen Gegensatz stehen. Kein theoretischer Gegensatz. Ihr geht am Sonntag in die Gemeinde, wie am Samstag. Es ist ein lebendiger Gegensatz sein, und die Menschen müssen sehen, dass unser Glaube eine praktische Auswirkung hat und das ein Leben verändern kann.
[53:50] Seite 28: "Das Licht, das Gott seinem Volk gegeben hat, darf nicht innerhalb der Gemeinden, die die Wahrheit schon kennen, eingeschlossen bleiben." Genau das gleiche, was Israel damals hat, er als Problem auch bei uns heute. Wer im Licht wandelt, wie Christus im Licht ist, wirkt mit dem Heiland zusammen, indem er anderen mitteilt, was ihm der Herr offenbart hat. Es ist Gottes Plan, dass die Wahrheit für die jetzige Zeit jedem Geschlecht, jedem Volk, jeder Sprache und Zunge kundgetan werde. In der Welt werden Männer und Frauen von dem Trachten nach irdischen Gewinn völlig in Anspruch genommen. Es gibt Tausende, Abertausende, die auf das Heil ihrer Seele weder Zeit noch Gedanken verschwenden. Verwenden die Zeit ist gekommen, da die Botschaft von der baldigen Wiederkunft Christi über die ganze Welt erscheinen soll.
[54:39] Wir leben damit, möchte ich abschließend, die Zeit ist gekommen. Das ist die Botschaft, die ganze Welt hinausgetragen werden soll. Weltweit, sagt aber das Predigen allein das Werk nicht. Abschließen wird Predigen allein wird das Werk nicht tun, sagt sie.
[54:58] Wenn wir zum Beispiel Jesaja Kapitel 58 lesen, beziehungsweise sagen wir so, in Offenbarung 18 Vers 1 spricht die Bibel davon, dass eine große Erweckungsbewegung, ein das Wirken des Heiligen Geistes, die ganze Erde erhellen wird vor dem Ende der Welt, vor der Wiederkunft. Und die Frage ist, was ist diese Herrlichkeit? Jesaja 58 sagt uns: Wenn wir anfangen, das zu tun, was Jesus getan hat, den Bedürftigen zu helfen, den Menschen zuzuhören, den Menschen praktisch zu helfen, nicht nur zu predigen, sondern ihnen ja im Haushalt helfen, Garten helfen, eine Wohltat tun, nicht um uns in den Himmel zu katapultieren, aber das zu tun, was Jesus getan hat, dann wird unser Licht hervorbrechen. Also, was die Bibel uns sagt, ist: Das Werk, dass dieses oder unsere Art, nämlich unsere Aufgabe, ich sage mal, das, was das Werk Gottes mal abschluss bringen wird, ist, wenn Gottes Volk wieder anfängt, den Menschen um sich herum zu dienen. Was haben die Apostel gemacht? Sie haben gepredigt, aber in Verbindung mit dem Dienst, und das hat dazu geführt, dass diese Botschaft so schnell umhergegangen ist.
[56:07] Wenn wir als du ins Land Kanaan einziehen wollen, das himmlische Kanaan, dann geht es nicht nur darum, Hallen zu füllen und noch ein Vortrag, wie die Prophezeiung, und noch mal ein Update über den Vatikan, und noch mal dieses und noch mal und noch mal, sondern es geht darum, endlich anzufangen zu arbeiten.
[56:29] Und wir lieben das. Das ist das, was uns heute angeschaut haben, oder auch in dieser Woche studiert haben. Lasst uns nicht vergessen, wenn wir über das 5. Buch Mose reden, wenn wir über all die Geschichten damals reden, es betrifft erste, wenn ihr mich und dich, ja, es betrifft nicht nur die Israeliten damals. Wir haben gesehen, dass wir nichts von Gottes Wort wegnehmen oder hinzufügen sollten, weil das immer den Fokus verrutscht. Wir haben gesehen, dass die Sünde in Balken mit dem Gedanken angefangen hat und sich in der Tat dann offenbart hat. Wir haben aber auch gesehen, dass diejenigen, die an Gott festgehangen haben, die an dem geklebt sind, die sein Werk getan haben, dass sie nicht gefallen sind. Und das seit Gott sein Volk mit Weisheit und mit Verstand gesegnet hat, so dass die Menschen, die Völker drumherum sehen konnten, dass es wirklich einen lebendigen Gott gibt.
[57:19] Und ihr Lieben, genau das ist auch unsere Aufgabe, zu verstehen, dass es auch bei uns, in unserem Leben fruchtet, dass wir nichts von Gottes Wort wegnehmen oder hinzufügen, dass wir an Gott hängen und dass wir praktisch anfangen, den Menschen zu dienen. Und ich freue mich, wenn wir auch nächste Woche und die kommenden Wochen, wir haben jetzt sehr knapp die Hälfte des 5. Buches Mose noch weiter studieren werden und weiter sehen werden, wie diese ganzen Dinge uns praktisch helfen. Diese ganzen Studien über das 5. Buch Mose. Und so möchte ich mich auch einladen, auch in der nächsten Woche dabei zu sein, es wirklich ernst zu nehmen, auch ins Gebet zu nehmen, zu sagen: "Herr, wo soll ich praktisch anfangen zu wirken?" Und Gott wird es uns zeigen. Und es gibt keine größere Freude. Wir haben ja auch gelesen in Judas 24, wenn Gott uns an dem Punkt führt, wo wir Sünden und Sünden lassen werden, wir werden mit Freude denn vor seinem Gesicht stehen, ja, nicht mit Missmut im Mundwinkel bis zum Boden, sondern mit Freuden.
[58:18] Und ja, lasst es zum Abschluss noch gemeinsam beten und dann hoffentlich auch das noch mal privat Gott vorlegen, dass wir diese Schritte gehen können. Himmlischer Vater, wir möchten wir danken für dieses Studium über ja, dann folgt damals die Israeliten damals, dass wir auch sehen konnten, dass werden die ihr festhält, nicht nicht fallen wird. Und das ist unglaublich wichtig. Ist diese Botschaft, die wir haben, die ganze Welt zu bringen und nicht einfach nur für uns zu behalten. Ja, ich danke dir, dass du nicht weiterführen möchtest und zeigt uns auch ganz persönlich, wo wir anfangen können, praktisch zu arbeiten für die Menschen, damit das Licht der Herrlichkeit um die ganze Welt gehen wird. Und so möchten wir dir danken für deine Fürsorge und für deinen Beistand heute und auch in den letzten Tagen. Dafür danken wir dir im Namen Jesu. Amen.