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Manuskript zur Sendung   >>>   CSH 7_Q4.2021.1

In dieser Folge der Christ Study Hour mit Mirjam Giebfried wird die Beziehung zwischen Gesetz und Gnade im 5. Buch Mose beleuchtet. Es wird untersucht, ob diese Konzepte tatsächlich Gegensätze sind oder ob eine tiefere Verbindung besteht. Die Ausführungen betonen die Notwendigkeit von Jesus Christus für die Erlösung und wie Gottes Gesetz als Ausdruck seines Wesens und seiner Liebe verstanden werden kann.

Die Lektion hebt hervor, dass das Gesetz Gottes nicht nur Regeln vorgibt, sondern auch die Erkenntnis der Sünde ermöglicht und uns hilft, uns Gott näher zu fühlen. Es wird die Bedeutung des Gesetzes für alle Menschen betont und wie es uns zu einem besseren Leben führt, wenn wir es mit Gottes Hilfe befolgen.


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Serie: Christ Study Hour 2021 Q4: Gegenwärtige Wahrheit im 5. Buch Mose

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Transkript

[0:35] Hallo und herzlich willkommen zu einer neuen Folge, der siebten Folge der Christ Study Hour, die auch in diesem Quartal. Wir beschäftigen uns weiterhin mit der gegenwärtigen Wahrheit im fünften Buch Mose und ich lade euch heute auch wieder herzlich dazu ein, mit mir gemeinsam das zu studieren. Wir haben ein sehr häufig wiederkehrendes Thema. Und bevor wir das angehen, lasst uns gemeinsam beten.

[1:07] Lieber Vater im Himmel, ich danke dir, dass wir uns heute über dein Gesetz und auch über deine Gnade Gedanken machen können. Wer du bist sehr gnädig und du zeigst uns in der Bibel, wie du bist. Wir wollen auch dir ähnlicher werden und wir wollen eine lebendige Erfahrung der Erlösung machen. So bitte ich dich, dass du jetzt deinen Heiligen Geist in unseren Herzen wirken lässt. Bitte schenke uns offene Ohren, dass wir hinhören. Schenke uns auch Demut, dass wir uns von dir belehren lassen und zeige uns, was du noch in unserem Leben verändern möchtest. Ja, ich danke dir, dass du mit uns sein wirst und dass du es bist, der sich selbst in einem Wort offenbart. Im Namen Jesu. Amen.

[2:21] Wie gesagt, wir beschäftigen uns mit einem Thema, das einem wohl überall begegnet, sobald man sich mit dem Glauben befasst. Ich glaube, man muss nicht einmal in einer Adventgemeinde gehen, um Themen wie Glaube und Werke, Gericht und Freiheit, Gesetz und Gnade zu hören. Aber die Frage, die sich stellt, ist: Sind diese Dinge wirklich so gegensätzlich und gibt es da wirklich so Pole, wie es oft da gemacht wird? Oder steckt hier nicht eine enge Verknüpfung von mehreren Konzepten dahinter?

[3:10] Wir müssen gleich vorab festhalten: Es gibt keine Lösung abseits von Christus. Das kommt in der Apostelgeschichte 4 und dort Vers 12 ganz klar zum Ausdruck, wo es heißt: "Und es ist in keinem anderen das Heil, denn es ist kein anderer Name unter dem Himmel den Menschen gegeben, indem wir gerettet werden sollen." Wir brauchen Jesus Christus unbedingt.

[3:42] Und von Jesus wird in Hebräer 1, Vers 1 bis 3 – schlagt euch das mit mir gemeinsam auf – aufgeschlagen. Hebräer 1, Vers 1 bis 3. Da wird von Jesus gesagt: "Nachdem Gott in vergangenen Zeiten vielfältig und auf vielerlei Weise zu den Vätern geredet hat durch die Propheten, hat er in diesen letzten Tagen zu uns geredet durch den Sohn." Gott hat durch Jesus eine Botschaft an sein Volk überbracht. Ihn hatte er eingesetzt zum Erben von allem. Durch ihn hatte er auch die Welten geschaffen. Dies heißt die Ausstrahlung seiner Herrlichkeit und der Ausdruck seines Wesens und trägt alle Dinge durch das Wort seiner Kraft. Er hat sich, nachdem er die Reinigung von unseren Sünden durch sich selbst vollbracht hat, zur Rechten der Majestät in der Höhe gesetzt." Letztes Quartal werden wir noch einen genaueren Blick auf Hebräer richten, und da wird uns dieser Vers bestimmt auch wieder unterkommen. Aber hier ist interessant, dass Jesus als Ausdruck des Wesens Gottes genannt wird. Das finden wir da in Vers 3.

[5:10] Und genau diese Formulierung finden wir bei Ellen White auch für etwas anderes, nämlich mit Bezug auf das Gesetz. Ich lese aus "Patriarchen und Propheten", Seite 28: "Gottes Gesetz ist heilig, wie er selbst es ist. Es ist eine Offenbarung seines Willens, eine Umschreibung seines Wesens, der Ausdruck göttlicher Weisheit und Liebe." Hier wird das mit dem Gesetz zusammengebracht. Und sie sagt auch an anderer Stelle immer wieder, das Gesetz Gottes ist Ausdruck seines Charakters.

[5:57] Nun, was sagt uns das? Wenn das sowohl von Jesus als auch von dem Gesetz gesagt wird, beide sind nicht voneinander zu trennen. Jesus selbst hat ja auch das Gesetz am Sinai gegeben, und er ist derjenige, der uns ermöglicht, sein Gesetz zu halten.

[6:27] In 1. Thessalonicher 5 und dort Vers 23 und 24 steht: "Er selbst aber, der Gott des Friedens, heilige euch durch und durch, und euer ganzes Wesen, der Geist, die Seele und der Leib, möge untadelig bewahrt werden bei der Wiederkunft unseres Herrn Jesus Christus. Treu ist er, der euch beruft; er wird es auch tun." Zwei Verse, die für uns ganz wichtig sind und die wir gerne im Hinterkopf behalten dürfen, wenn wir jetzt weiter unser Studium angehen. Denn Gott ist toll. Er hat uns dazu berufen, von ihm geheiligt zu werden, und er wird es auch ausführen, wenn wir es ihm erlauben. Auf Gott ist Verlass.

[7:21] Ich hoffe, dass wir am Ende noch ein bisschen Zeit haben, dann wehrt sich noch auf einen anderen Vers gehen, der mir persönlich in den letzten Wochen super wichtig geworden ist. Aber mal schauen, was er merkt. Es steht in Galater 2 und dort Vers 21. Wir wollen die nicht nur lesen, sondern wir wollen ein bisschen schauen, was hat es eigentlich mit diesem Merksatz auf sich, wo es heißt: "Ich verwerfe die Gnade Gottes nicht; denn wenn durch das Gesetz Gerechtigkeit kommt, dass Christus vergeblich gestorben."

[8:07] Und hier ist es hilfreich, wenn wir uns den Kontext ein wenig anschauen. Die Galater 2, Vers 16. Da lesen wir doch: "Weil wir erkannt haben, dass der Mensch nicht aus Werken des Gesetzes gerechtfertigt wird, sondern durch den Glauben an Jesus Christus, so sind auch wir an Christus Jesus gläubig geworden, damit wir aus dem Glauben an Christus gerechtfertigt würden und nicht aus Werken des Gesetzes, weil aus Werken des Gesetzes kein Fleisch gerechtfertigt wird."

[8:44] Das drückt hier aus, dass das Gesetz selbst uns nicht erlöst. Im Gegenteil, das Gesetz hat eine andere Funktion als die Erlösung herbeizubringen. Wodurch können wir erlöst werden? Hier heißt es, wir können gerechtfertigt werden durch den Glauben an Jesus Christus.

[9:14] Auch in Römer 3, Vers 20 – das können wir aufschlagen – da heißt es: "Weil das Wirken des Gesetzes kein Fleisch vor ihm gerechtfertigt werden kann, denn durch das Gesetz kommt Erkenntnis." Das sind auch da sehen wir das gleiche. Aber wir haben noch einen Zusatz, der uns sagt: "Durch das Gesetz kommt die Erkenntnis der Sünde." Das heißt, das Gesetz Gottes ist sehr wohl hilfreich und notwendig für uns.

[9:47] Auch in Jakobus 1, Vers 25, den wir hier schon mal hatten, sehen wir: Das Gesetz zeigt uns auf, wie es ist. Ich muss mich da zurück erinnern an meine eigene Grundschulzeit. Da kam ab und zu mal eine Zahnärztin oder ein Zahnarzt, die uns gezeigt hat, einmal richtig Zähne putzen. Und sie hatte so eine bunte Flüssigkeit dabei und hat dann gesagt: "Wenn ihr mit dieser Flüssigkeit eure Zähne putzt, dann seht ihr danach, wo Stellen sind, an denen ihr in Zukunft besser putzen müsst." Und so ein bisschen ist es auch mit dem Gesetz. Die Flüssigkeit hat nämlich nicht unsere Zähne geputzt, sie hat sie wirklich sauberer gemacht, sondern sie hat uns gezeigt, wo ist noch Verbesserungsbedarf.

[11:00] Es ist ein bisschen nach dem Motto: Einsicht ist der erste Schritt auf dem Weg zur Besserung.

[11:13] Wenn wir weiter lesen in Galater 2, dann heißt es in Vers 17: "Wenn wir aber, weil wir in Christus gerechtfertigt zu werden suchen, auch selbst als Sünder erfunden würden, wäre demnach Christus ein Sündendiener? Das sei ferne! Denn wenn ich das, was ich niedergerissen habe, wieder aufbaue, so stelle ich mich selbst als Übertreter hin." Und das ist auch etwas, das wir uns guten Merken dürfen.

[11:44] Das Leben eines Christen verläuft ihr oft nicht nur bergauf. Man trifft viele gute Entscheidungen, wenn man sich für Christus entschieden hat und sich ihm übergibt. Aber das heißt nicht automatisch, dass man nicht auch wieder Fehler macht. Jetzt sagt uns Paulus aber hier im Galaterbrief, dass, wenn wir Fehler machen, wir da für Christus nicht zur Rechenschaft ziehen können. Wenn wir Fehler machen, dann liegt das und sündigen, dann liegt es daran, dass wir uns in dem Moment vom Christus entfernt haben.

[12:36] Okay, es geht weiter in Vers 19: "Nun bin ich aber durch das Gesetz dem Gesetz gestorben, um für Gott zu leben. Ich bin mit Christus gekreuzigt und lebe ich, aber nicht mehr ich selbst, sondern Christus lebt in mir. Was ich aber jetzt im Fleisch lebe, das liebe ich im Glauben an den Sohn Gottes, dem ich die Liebe und sich selbst für mich gegeben hat."

[13:03] Also, Christus schenkt einem Menschen neues Leben. Das heißt, Christus lebt in mir, und ich lebe für Gott. Das ist eine totale Wesensveränderung.

[13:21] Das Gesetz allein reicht nicht aus. Das haben wir jetzt schon gesehen. Jesu Tod am Kreuz war absolut notwendig. Und wenn Paulus es dann später sagt: "So ist Christus vergeblich gestorben", meint er nicht, dass Jesu Tod am Kreuz sonst war, sondern so ungefähr sagt er: "Denn das Gesetz schon ausreichend würde, was es aber nicht tut, dann wäre auch hier so tut hinfällig."

[13:53] Es reicht also nicht aus zu sagen: "Ich bin ein guter Mensch, ich lebe nach dem Gesetz, halte mich weitestgehend an die zehn Gebote, aber mit dem Glauben, mit Jesus habe ich jetzt nicht so viel am Hut." Nein, nur Jesus kann uns das halt bringen. Er ist unser Erlöser, und wir brauchen ihn.

[14:27] Und wir werden auch noch sehen, dass wir abseits von Jesus wohl gar nicht die Gebote, das Gesetz Gottes halten können, so wie er es von uns fordert.

[14:39] Soweit Gastmahl, schlag mit mir hier viel 28 aus. Hier seht ihr 28, was auch in der Lektion am Sonntag angegeben war, und dort die Verse 15 und 16: "Du warst vollkommen in deinen Wegen vom Tag deiner Erschaffung an, bis in dir gefunden wurde durch deine viel Handelsgeschäfte ist dein Inneres mit Friedel erfüllt worden und du hast gesündigt. Darum habe ich dich von dem Berg Gottes verstoßen und dich zu schützen, der Club aus der Mitte der feurigen Steine vertieft."

[15:26] Hier geht es zwar buchstäblich um den König von oder den Fürsten von Tyrus, aber ganz viele Hinweise sind auch in dem Text, dass es sich eigentlich auch um Luzifer dreht, der bei der Firma schützende Kehren im Paradies.

[15:49] Und dann heißt es, dass er vollkommen in seinen Wegen war, bis bis zu dem Zeitpunkt, als Sünde in ihm gefunden worden ist. Das stimmt nicht immer wieder so ein bisschen traurig, weil tatsächlich muss Luzifer eine gute Freundschaft mit Gott gehabt haben und es muss herrlich gewesen sein im Himmel, bis zu dem Tag, an dem er sein Herz über Gott erhoben hat.

[16:22] Dann lesen wir, dass Gewalt die Sünde schürte und Gott ihn letztendlich von seinem heiligen Berg verstoßen hat. Ich habe diesen Text auf Englisch studiert, und da gibt es noch einen Zusatz. Da ist es nicht einfach nur: "Ich habe dich von meinem Werk verstoßen", sondern da heißt es: "Ich habe dich als profan oder..." Im Hebräischen habe ich nachgeschaut, was ist da wirklich auch steht. Da gibt es dieses Wort "kam". Ich weiß nicht, wie man es ausspricht, aber diese Skala bedeutet verbunden, ablösen, etwas and heiligen. Ja, profan sein Wort brechen, verunreinigen.

[17:26] Verbunden, Satan hat Gott mit seiner Sünde verwundet. Er hat ihm wehgetan, hat seinem Bund mit Gott gebrochen, sich selbst auch verunreinigt und and heiligt. Kein Wunder, dass er da nicht mehr in der unmittelbaren Nähe Gottes bleiben konnte. Luzifer hatte gesündigt.

[17:56] Römer 5, Vers 13 gibt uns Aufschluss darüber, was Sünde ist. Denn schon vor dem Gesetz war die Sünde in der Welt, aber kein Gesetz ist da, wird die Sünde nicht in Rechnung gestellt. Also, Sünde ist scheinbar immer mit dem Gesetz verknüpft. Es muss notwendigerweise ein Gesetz gegeben haben.

[18:21] Es stellt sich uns die Frage: Welches Gesetz? Die Zehn Gebote wurden doch erst am Sinai aufgeschrieben.

[18:39] Auch ein klassischer Vers, der aber Sünde per Definition ausdrückt. Erste Johannes 3, Vers 4 sagt uns: "Jeder, der die Sünde tut, der tut auch die Gesetzlosigkeit, und die Sünde ist die Gesetzlosigkeit."

[19:04] Das sagt uns also, dass Sünde per Definition die Übertretung des Gesetzes ist. Gesetzlosigkeit.

[19:18] Wir lesen in dem Buch "Das bessere Leben": "Der Wille Gottes, wie er in seinem heiligen Gesetz zum Ausdruck kommt, und die Grundlagen dieses Gesetzes sind die gleichen wie die Grundlagen des Himmels." Im "Leben Jesu" heißt es, dass er habe eine gesetzte Liebe, das im Paradies offenbart, auf Sinai verkündigt und dem neuen Bund ins Herz geschrieben wurde. Bindet den menschlichen Arbeiter an den Willen Gottes.

[19:52] Und in "Propheten und Könige" steht: "Das gesetzte Liebe, das den Himmel regiert, hatte der Erzbetrüger als Einengung des menschlichen Glücks, als drückendes Joch dargestellt, dem man gern entrinnen möchte."

[20:08] Einige Seiten weiter heißt es: "Die Scharen der Erlösten werden kein anderes Gesetz als das des Himmels kennen." Also scheint es schon ein Gesetz im Himmel zu geben, das Gesetz des Himmels, wie sie immer wieder schreibt.

[20:34] Das war das Gesetz, das auch am Sinai gegeben wurde. Und wenn wir jetzt ein Problem mit dem Gesetz Gottes haben, wie wird es uns dann in der Ewigkeit gehen?

[20:53] Die Wahl gemeinsam fünfte Mose sie wieder aufschlagen und dort Kapitel 17, Vers 19, 15 bis 17, Vers 90. "Und dieses soll bei ihm sein, und er soll darin lesen alle Tage seines Lebens, damit er lernt, den Herrn, seinen Gott, zu fürchten, damit er alle Worte dieses Gesetzes und diese Satzungen bewahrt und sie tut." Der Kontext ist sehr interessant, dass ihr könnt mal das ganze Kapitel lesen oder zumindest ab 14, denn Gott und seine unendliche Weisheit legt Israel schon jetzt da, was sie tun sollen, wenn sie sich doch entscheiden, wie die anderen Völker einen König zu werden. Obwohl von Saul und den ganzen Königreichen nach Sinai noch gar keine Rede war, hat hat auch hier vorgesorgt.

[22:09] Lasst uns noch 5. Mose 5, Vers 1 lesen, wo es heißt: "Und Mose berief ganz Israel und sprach zu ihm: Höre, Israel, die Satzungen und Rechtsbestimmungen, die ich heute vor euren Ohren rede, lernt und bewahrt sie, um sie zu tun." In beiden Versen kommt ein Werk vor, das unsere Aufmerksamkeit erregen. Das heißt, lernt meine Gebote, meine Satzungen und bewahrt sie.

[22:44] Wir dürfen lernen, Gottes Gesetz zu halten. Das ist nichts, was von heute auf morgen vielleicht kommt, sondern Tag für Tag, Schritt für Schritt dürfen wir es lernen. Es erinnert auch an anderen Vers, den wir vor kurzem hatten, Matthäus 11, Vers 29. Da heißt es: "Nehmt auf euch mein Joch und lernt von mir." Das sagt Jesus, als er die große Einladung ausspricht.

[23:20] Wieder haben wir den Punkt: Es geht nicht ohne Jesus. Wenn wir lernen möchten, Gott zu gehorchen, dann brauchen wir ihn.

[23:32] Ein weiterer Vers, den wir uns anschauen, finden wir in 5. Mose 30, beziehungsweise sind 23, 5, 9 und 10. "Und der Herr wird dir Überfluss geben in allem Werk deiner Hände, an der Frucht deines Leibes, in der Frucht deines Viehs, an der Frucht eines Landes zu deinem Besten. Der Herr wird sich wiederum über dich freuen zu deinem Besten, wie er sich über deine Väter gefreut hat, wenn du der Stimme des Herrn, deines Gottes, gehorchst und da seine Gebote und seine Satzungen, die in diesem Buch des Gesetzes geschrieben stehen, wenn du zu dem Herrn, deinem Gott, umkehrst und von ganzem Herzen und von ganzer Seele."

[24:32] Da finden wir das Prinzip sehr deutlich, dass Gott uns seine Gebote aufgeschrieben hat zu unserem Besten.

[24:45] Das gibt es immer wieder auch, und Gott lädt uns ein, dass wir auf ihn hören, was eben auch Gehorsam gegenüber seinem Gesetz mit einschließt. Denn dann wird die Beziehung zwischen ihm und uns wiederhergestellt.

[25:03] Fühlst du dich vielleicht fern von Gott? Möchtest du deine Freundschaft mit ihm vertiefen oder vielleicht sogar auch erneuern? Dann forsche in dem Buch des Gesetzes und bitte Gott darum, dass er seine schlechten Gedanken und Taten, Gewohnheiten ausräumt und dass er sie mit guten Gedanken und guten Gewohnheiten ersetzt.

[25:44] Nimm dir Zeit zum Bibellesen und dann nimm dir Auszeit über das, was du gelesen hast, wirklich nachzudenken. Da wird beschrieben in einem Psalm 119 diese Erfahrung. Dort ließen wir in Vers 36: "Dass er Gott bittet: Neige mein Herz zu deinen Zeugnissen und nicht zu Habsucht. Halte meine Augen davon ab, nach Nichtigem zu schauen. Belebe mich in deinen Wegen." Der Fülle an deinem Knecht, dann fort das denen gilt, die dich fürchten. Und wenn mir noch Vers 40 das zu nehmen, dann heißt es da: "Ich sehne mich nach deinen Befehlen. Belebe mich durch deine Gerechtigkeit."

[26:41] Dieser Psalm ist wirklich wunderschön. Und gerade, wenn wir das Gesetz Gottes noch besser lieben lernen wollen, dann ist da wird uns hier ein Vorbild. Er sagt nämlich ungefähr 47: "Und ich will mich erfreuen an deinen Geboten, die ich liebe."

[27:04] Das geht jedem von uns ein. Liebe zusammengesetzt, schenken, bilden. Dann würden wir nicht manchmal in der Sabbatschule sitzen und uns nahezu die Köpfe einschlagen, darüber, ob Gott jetzt Liebe ist oder ob er Gesetz ist, oder ob man das überhaupt irgendwie zusammenbringen kann. Nein.

[27:24] Gott liebt uns, und wir dürfen ihn auch lieben, und wir dürfen auch sein Gesetz lieben, an dem Ausdruck seines Charakters gefallen finden.

[27:39] Da gibt es noch weitere ganz schöne Verse. 48: "Auch will ich meine Hände ausstrecken nach den Geboten, die ich liebe, und will über deine Anweisungen nachsinnen." Auch Vers 50: "Das ist mein Trost in meinem Leid, dass dein Wort mich belebt." 456: "Das ist mir zuteil geworden, dass ich deine Befehle befolgen darf." Und ich glaube, auch wenn wir das in unserem Alltag erleben, dass Gott uns hilft, seine Gesetze zu befolgen, dann erkennen wir, dass es auch tatsächlich ein Vorrecht ist.

[28:26] Noch Vers 97: "Wie habe ich dein Gesetz so, wie ich sinne darüber nach den ganzen Tag."

[28:39] Auch vier sollen diese Erfahrung haben. Es ist ein Genuss, wenn wir Gottes Gesetz wirklich lieb haben können.

[28:49] In 5. Mose 32, Vers 46 – glaubt, auch dieser Vers war in der Lektion angegeben – da steht: "Nehmt zu Herzen alle Worte, die ich euch heute zeige, damit ihr sie euren Kindern gebietet, dass sie darauf achten, alle Worte dieses Gesetzes zu befolgen." Und auch an anderer Stelle wird immer wieder gesagt: "Du sollst das Wort deinen Kindern einschärfen." Das gilt auch für deine Märkte, deine Knechte, für den Fremden in deinem Land.

[29:33] Zu gut Deutsch: Gottes Gesetz gilt für jeden. Nicht nur für die Menschen, denen es gut geht, die in einer leichten Lage sich befinden. Nein, auch wenn man in der größten Klemme ist, deines Gottes Gesetz gut und gültig für uns. Es geht auch nicht nur für Adventisten. Nein, es gilt für jeden Menschen, auch diejenigen, die wir auf der Straße treffen, auch für die ist Gottes Gesetz gedacht.

[30:13] Und ganz so, wie ein irdisches Gesetz verbindlich ist, so ist auch Gottes Gesetz, das Gesetz des Himmels und der Erde, verbindlich.

[30:27] Jetzt kommt etwas, das euch vielleicht im ersten Moment etwas seltsam erscheint, aber lasst euch mal auf den Gedanken ein.

[30:49] Hiob 14, 1 bis 3: "Der Mensch, von der Frau geboren, lebt nur kurze Zeit und ist voller Unruhe. Wie eine Blume sprießt er auf und verblüht, gleich einem Schatten flieht er und hat keinen Bestand. Ja, über einem solchen öffnest du deine Augen und mit mir gehst du ins Gericht."

[31:17] Wenn wir von dem Gesetz sprechen oder von Gerechtigkeit, dann kommen wir auch leicht auf das Thema Gericht zu sprechen.

[31:27] Und was hier in Hiob 14 ausgedrückt wird, ist, dass wir Menschen es eigentlich ja als Gottes Gnade und seine Kunst ansehen sollten, dass er Gericht übersetzt. Wir betrachten das Gericht oft als etwas sehr Negatives, etwas, wovor ich jeder am liebsten kommen würde. Und deswegen wird es auch manchmal etwas hin gedreht mit dieser billigen Gnade, sage ich jetzt mal, dass ja, dass es kein Gericht gibt, oder man leichter davon wegkommt. Aber wir dürfen uns Gedanken darüber machen, dass es wirklich Gottes Gnade ist, dass er jeden einzelnen Fall...

[32:26] Er jeden einzelnen Fall sein Gericht prüft.

[32:37] Vor einiger Zeit stand bei mir im Studium eine Matheprüfung bevor und das ist ungefähr so, dass vor der Prüfung, ich hatte deswegen mit einer sehr guten Freundin und Kommilitonin das ganze Semester über gelernt. Wir waren gut vorbereitet, aber am Abend vor der Prüfung lag sie schon im Bett, ruft sie mich an: "Mir, ich habe ein Problem!" Und ich bin okay, das sollte es lieber schlafen, morgen ist die Matheprüfung. Ja, aber irgendwas stimmt da nicht. Ich glaube, ich kann nicht an der Prüfung teilnehmen. Bis Mitternacht stellte sich dann heraus, dass es tatsächlich so war, dass sie an dem nächsten Tag nicht an der Prüfung teilnehmen konnte, weil ihr technisch ein Fehler unterlaufen war. Aber ihr könnt euch vorstellen, wie ich in meinem Bett gekniet habe und gesagt habe: "Das jetzt doch jetzt nicht! Du siehst, sie hat sich so gut vorbereitet. Sie hat so..." Natürlich ist die Prüfung nichts, was man so gerne macht, aber sie hat sich so gut vorbereitet. Und wie kommt es, dass wir es nicht mitschreiben dürfen? Plötzlich hat sich mein ganzer Blick gewendet und ich habe es als ein riesen Vorrecht betrachtet, dass ich jetzt diese Prüfung schreiben durfte, obwohl ich wusste, sie hatte noch mehr Arbeit da hineingesteckt. Eigentlich hätten wir tauschen müssen. Aber das hat mir auch etwas fürs Leben gelehrt.

[34:40] Es ist ein Vorrecht, dass wir uns in unserem Leben auf Jesu Wiederkunft vorbereiten dürfen. Und wenn wir dann am Ende der Zeit vor Gott auch Rechenschaft ablegen müssen für alles, was er uns an Zeit, an Kraft, an Wissen anvertraut hat, dann ist es doch ein Vorrecht, dass wir auch vorbereitet sein dürfen. Und vor allem auch, dass wir den Brief, unseren eigenen Brief erkennen.

[35:20] Gott hat mir auch dieses Bild geschenkt, als ich vor Wochen an einem Feld vorbeigekommen bin. Und da habe ich gesehen, es war jetzt gerade nach der Getreideernte, dass noch so ein paar Stängel stehen geblieben waren, weil der Mähdrescher, groß und protzig, aber auch grob, wie er ist, da nicht so richtig angekommen ist. Und in dem Moment fiel mir einfach: Gott sei Dank, dass er sagt, wenn es um das Gleichnis des Unkrauts und des Weizens geht, dass Gott sagt: "Erst eine Sahneschnitte." Klar, damals hatten sie noch keinen Mähdrescher, könnte man einwerfen. Aber ich glaube auch, selbst heute würde Gott Schnitter dorthin stellen, hinschreiben, weil...

[36:07] Weil das zeigt uns nämlich, dass jeder Einzelfall geprüft wird. Gott wird keine ungerechten Entscheidungen treffen, und wir dürfen ihm sehr dankbar dafür sein.

[36:27] Lasst uns in 5. Mose 10 schauen. Ich gehe jetzt wieder weiter, ganz zum Studium 5. Mose 10 und dort die ersten beiden Verse. Ich hoffe, es ging euch ähnlich wie mir, dass ihr auch gesagt habt: 5. Mose 10, da haben wir doch schon mal angeschaut. Sollen wir da jetzt noch kurz lernen? Aber es gibt immer etwas Neues aus der Bibel zu lernen.

[36:57] In 5. Mose 10, 1 und 2. "Zu jener Zeit sprach der Herr zu mir: Du musst jetzt zwei steinerne Tafeln aus, sowie die ersten waren, und steige zu mir auf den Berg und mache dir eine hölzerne Lade. So will ich auf die Tafeln die Worte schreiben, die auf den ersten Tafeln waren, die du zerbrochen hast, und du sollst sie in die Lade legen." Das muss man sich mal bildlich vorstellen. Mose hat es dann auch wirklich gemacht, wie er in den nächsten Versen beschreibt. Mose auf dem Berg gestiegen und er hat in seinen Armen diese zwei großen steinernen Tafeln, darauf wollte Gott schreiben.

[37:52] Und in Jeremia 31, 33 muss um den neuen Bund geht. Da sagt auch Gott, dass er etwas schreiben möchte. Jeremia 31, 33: "Sondern das ist der Bund, den ich mit dem Haus Israel nach jenen Tagen schließen werde, spricht der Herr: Ich will mein Gesetz in ihr Innerstes hineinlegen und es auf ihre Herzen schreiben, und ich will ihr Gott sein, und sie sollen mein Volk sein." Also auch hier sagt Gott, er möchte sein Gesetz schreiben, und zwar nicht mehr auf steinerne Tafeln, sondern auf die Herzens-Tafeln seines Volkes direkt.

[38:44] Und dieses Bild, wenn wir uns Mose vorstellen, dann hätte man auch fast meinen können, Gott schreibt schon auf seinem Herzen. Aber dieses Mal war etwas anders. Wir wissen ja, dass Mose zum zweiten Mal auf den Berg hochsteigen musste. Und vorher hat sich das Volk von Gott abgewendet und im goldenen Kalb...

[39:16] Dieses Mal sollte Mose sich auch anders vorbereiten. Erst sollte er ein Holzkästchen anfertigen, das dann als Bundeslade guard. Und dieses Mal trug er dann die steinernen Tafeln nicht mehr mit bloßen Händen hinunter, sondern sie waren von diesem Kisten geschützt. Das bedeutete, dass das Gesetz Gottes auch jetzt leider nicht mehr für jeden sichtbar war. Aber Gott könnte wieder sein Gesetz in der Mitte Israels bleiben lassen.

[39:58] Wenn wir im "Patriarchen und Propheten", Kapitel 27 lesen, dann fällt auf, dass es davon immer wieder schreibt, dass sie sich vorbereiten sollten, Gott zu treffen. Es sollte ein Treffen zwischen Israel und Gott geben an dem Berg Sinai. Und ich möchte mit euch den auch relativ bekannten Amos 3 anschauen.

[40:31] Amos 3, 13 Vers 3 war nicht ganz einfach, aber eine profunde Frage gestellt wird: "Gehen auch zwei miteinander, ohne dass sie bei einem sind?" Das ist eine rhetorische Frage und die klare Antwort ist: Nein. Man kann nicht miteinander gut arbeiten, miteinander leben, viel Zeit miteinander verbringen, wenn man nicht übereinstimmt. Und so ist es auch mit Gott und uns. Wenn wir in der Ewigkeit viel Zeit mit ihm verbringen wollen, dann müssen wir jetzt schon den Anfang machen und dann dürfen wir uns auch verändern lassen in unserem ganzen Denken, in unserem Handeln, dass wir mit ihm besser übereinstimmen.

[41:32] 5. Mose 6 und dort die ersten drei Verse sagen uns, dass die Gebote dem Volk Israel zu etwas ganz Bestimmtem dienen sollten. Ihr könnt das auch nachlesen, da heißt es zum Beispiel, dass sie dadurch dann das Land Kanaan in Besitz nehmen sollten. Sie sollten auch dazu führen, dass Israel Gott fürchtet und ein Maßstab für die gesamte Familie, aber auch für das persönliche Leben sein. Auch wenn, dass es ihnen gut ging und...

[42:14] Ich denke, unterm Strich sagen die Zehn Gebote sind wirklich dazu da. Wenn wir uns Gedanken machen, dass Gott sein Gesetz gegeben hat, aber gleichzeitig gnädig ist, dann dürfen wir mit Jeremia gemeinsam diese Aussage Gottes hören, die er in Jeremia 29, 11 tätigt, als er sagt: "Denn ich weiß, was für Gedanken ich über euch habe, spricht der Herr, Gedanken des Friedens und nicht des Unfalls, um euch eine Zukunft und eine Hoffnung zu geben."

[42:58] Gott ist uns gut gesetzt, und das dürfen wir wissen, auch in Anbetracht dessen, dass er uns sein Gesetz gegeben hat. So, wir haben jetzt viel über das Gesetz geredet und weil aber trotzdem auch wenn die Zeit fortgeschritten ist, es nicht vernachlässigen, uns ein Teil davon anzuschauen.

[43:33] 5. Mose 5 und dort ab Vers 46: "Ich bin der Herr, dein Gott, der dich aus dem Land Ägypten, aus dem Haus der Knechtschaft, herausgeführt habe."

[43:50] Darüber, Entschuldigung, lohnt es schon mal sich darüber Gedanken zu machen. Gott sagt hier: "Ich bin der Herr, dein Gott."

[44:02] Bei uns wurde mal in der Sabbathschule die Frage gestellt, worauf wir uns am meisten im Himmel freuen. Und sicherlich ist es, Jesus zu sehen. Aber ich habe auch ein Gespräch danach mit seinem Bruder geführt. Wir waren uns einig, es wird so eine Erleichterung und so eine Freude sein, wenn wir nicht nur Jesus sehen, sondern wenn man sagen kann: "Jesus, bist du es? Weißt du noch, wir waren da, hast du mir doch geholfen, oder?" Und wenn wir dann nicht nur glauben müssen, sondern wirklich von ihm die Versicherung bekomme: "Ja, ich war die ganze Zeit mit dir."

[44:58] Es gibt dieses Lied, wo es heißt: "Ich öffne dir die Türe zu meinem Herzen weit, Herr Jesus Christus, führe mich in die Ewigkeit. Ich will dir fest vertrauen, ergreifen deine Hand vom Glauben hin zum Schauen." Wir werden wirklich schauen und sehen, was Gott für uns getan hat, wenn wir im Himmel sind in dem verheißenen Land. Geht das Lied dann weiter?

[45:31] In Klasse 6 und 7, auch in anderen Kapiteln des Buches sieht man das. Deswegen war ich mich jetzt auch in letzter Zeit damit beschäftigt habe. Da sieht man, dass Gott sich anders vorstellt. Er sagte: "Ich bin der Herr, dein Gott", sondern so spricht Gott: "Der Herr." Und da fehlt dieses persönliche Fall. Israel war so abgefallen, dass Gott nicht mehr sein konnte: "Ich stehe bei dir an erster Stelle." Es war nämlich nicht der Fall. Aber hier, wenn es um die Gebote gibt, dann sagt Gott: "Ich bin dein persönlicher Gott."

[46:20] Und er sagt auch: "Der dich aus dem Land Ägypten aus dem Haus der Knechtschaft herausgeführt habe." Das heißt, Gott führt uns aus der Knechtschaft der Sünde heraus. Er führt uns durch die Wüste dieser Welt, könnte man sagen, wo wir ihn erleben dürfen, wo wir ihn besser kennen dürfen, bis hin in das himmlische Land.

[46:51] Erinnert euch an Hebräer 4, dass wir letztes Quartal mal angeschaut haben. Damals haben wir auch gelesen, die Verheißung ist noch nicht erfüllt worden. Nein, es steht noch etwas aus, und zwar, dass wir in das himmlische Land, was hier mit "himmlisches Heilandsland" eingehen dürfen.

[47:20] Jetzt könnten wir noch vieles wie war die anderen Gebote sagen, aber ich möchte euch einladen, studiert das auch für euch. Wir haben, soweit ich weiß, auch eine Reihe davon auf joelmedia.de, aber es macht so viel aus, wenn man sich persönlich von Gott sagen lässt, was jedes einzelne Gebot für einen selbst bedeutet.

[47:50] Wir wollen noch zusammen 5. Mose 9 anschauen, weil hier noch einmal etwas Neues richtig wird. 5. Mose 9, da hat die ersten zwei Verse hier heißt es: "Höre, Israel, du wirst jetzt über den Jordan gehen, damit du rein kommst, um Völker zu überwältigen, die größer und stärker sind als du, Städte groß und himmelhoch befestigt, ein großes und hochgewachsenes Volk, die Söhne der Anak, die du kennst, von denen du auch sagen gehört hast: Wer kann vor den Söhnen Enaks bestehen?" Dass da die Spannung knistert, wenn man das hört, weil Gott sich jetzt Israel zuneigt. Und da macht er nicht nur eine große Ankündigung, sondern er sagt ihnen: "Hey, ich habe euch was zu sagen. Schaut mal, ich habe einen Plan für dein Lied, für euer Leben."

[49:03] Gleichermaßen hat auch Gott einen Plan für dein Leben, hat Großes mit dir vor. Das merken wir zum Beispiel in Jeremia 33, und dort Vers 3: "Rufe mich an, so will ich dir antworten, und dir große und unbegreifliche Dinge verkünden, die du nicht weißt." Also Gott möchte Großes für uns tun. Er möchte sonst schon im Voraus sagen, das stimmt auch, aber er möchte es vor allem ausführen. Und auch so bespricht er mit Israel deren Zukunft.

[49:48] Gott sagt ihnen dann, dass die Herausforderungen immens groß sein werden, aber er sichert Israel zu, dass sie es durch seine Kraft, durch seinen Geist schaffen werden.

[50:03] Was brauchen jetzt die Israeliten zu tun? Sie sollten glauben. Stehst du vielleicht vor Aufgaben, die für dich unsagbar groß erscheinen? Weißt du nicht, wie du die Probleme auf der Arbeit, in der Familie, in einem persönlichen geistlichen Leben bewältigen kannst? Dann glaube. Denke an 1. Thessalonicher 5, 23 und 24. Der, der euch beruft, er wird es auch tun. Er wird auch die Riesen in unserem Leben besiegen.

[50:47] Wenn wir dann in 5. Mose 9 weiterlesen, sagt Gott, er selbst geht vor uns her. Er viel verzehren das Feuerwerk an vor ihm bestehen. Was sind deine Söhne Enaks im Vergleich zu Gott? Was sind die Riesen, die Probleme und Schwierigkeiten in unserem Leben mit Gott?

[51:11] Letztendlich können wir dann sagen, wir haben nichts, worin wir uns nehmen können, denn Gott hat für uns Großes vor. Durch seine Gnade, das Größte, was Gott vorschlagen wird, vollbringen wird in unserem Leben, ist die Heiligung, die Erlösung. Doch dann können wir sagen, durch Gottes Gnade und durch Jesu Verdienst wollen wir ihm dafür danke sagen.

[51:46] Lasst uns gemeinsam beten. Lieber Vater im Himmel, ich danke dir hier, danke für dein Gesetz, dass du uns gegeben hast und mit dem du doch nur uns, ja, unser Wohl verfolgt. Ich danke dir auch für deine Gnade, dass du mit uns immer wieder einen Neuanfang machst, wenn wir fallen. Danke, Herr, dass du so viel mehr tust, das, was wir tun könnten. Und für die Gnade, dass wir niedrige Menschen wie dir zusammen arbeiten dürfen. Ja, ich bitte dich, dass du deinen Segen ausschüttest über jeden, der sich jetzt dieses Video angeschaut hat und lass dein Wort in unserem Leben wirksam werden.

[52:49] Denn wir wissen, dass ihr Rettung bei dir finden, und dafür sei die Lob und Amen.


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