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In dieser Predigt von David Nießner aus der Serie „Gegenwärtige Wahrheit im 5. Buch Mose“ wird die entscheidende Wahl zwischen Leben und Tod thematisiert, basierend auf 5. Mose 30,19. Der Sprecher beleuchtet, wie diese Dualität sich durch die gesamte Bibel zieht, von der Schöpfung über den Sündenfall bis hin zu den Lehren Jesu. Es wird betont, dass es keinen neutralen Weg gibt und jede Entscheidung Konsequenzen hat.

Die Botschaft unterstreicht die Wichtigkeit, sich bewusst für das Leben zu entscheiden und die biblischen Prinzipien im Alltag anzuwenden, um geistliche Erweckung zu erfahren. Die Predigt ermutigt die Zuhörer, die klaren biblischen Aussagen über Leben und Tod ernst zu nehmen und sich nicht von Ausreden leiten zu lassen.


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Serie: Christ Study Hour 2021 Q4: Gegenwärtige Wahrheit im 5. Buch Mose

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Transkript

[0:31] Hallo liebe Freunde hier bei Joelmedia zu unserer Kreis-die-Aua in der dieswöchigen Woche. Und das Thema heißt hier: Das Leben wählen. Wir haben ja schon die ganze Zeit auch darüber gesprochen und ich meine, man muss nicht darüber sprechen, man liest es ja auch, dass wir in diesem Thema, in diesem Quartal, im Thema fünftes Buch Mose, über die gegenwärtige Wahrheit sprechen wollen, die für unsere Zeit so wichtig ist. Und gegenwärtige Wahrheit bezeichnen ja nichts irgendwie Außergewöhnliches, sondern einfach Dinge, die in gewissen Zeiträumen der Geschichte von Gottes Volk besonders wichtig sind. Wir haben zum Beispiel gegenwärtige Wahrheit um das erste Kommen Jesu. Da war gegenwärtige Wahrheit, die profitieren, die sich erfüllt haben in Bezug auf das erste Kommen Jesu. Gegenwärtige Wahrheit zur Zeit der Apostelgeschichte war den Menschen zu beweisen und zu zeigen, dass Christus der auferstandene Retter ist und dass allein das Kreuz Christi ihnen Heilung bringen kann. Und so haben wir auch in unserer Zeit gegenwärtige Wahrheiten, z.B. zu Luthers Zeiten war gegenwärtige Wahrheit das Thema Gerechtigkeit aus Glauben allein. Und in unserer heutigen Zeit sind sehr andere Dinge wieder in den Fokus gerückt, zum Beispiel das himmlische Heiligtum, der Sabbat, der Zustand der Toten, die Gesundheitsbotschaft ist ja auch gerade sehr aktuell. Und deswegen möchte ich auch noch mal betonen, auch wenn ich jedes Mal mache, wenn ich die CSA mache, wenn wir nicht nach praktischen Dingen suchen und nicht verstehen, wo es Anwendung in unserem Leben hat, dieses Studium betreiben, dann ist es fast nicht zielführend, weil es nicht darum geht, einfach nur Wissen zu konsumieren und noch mehr zu wissen. Wissen ist sehr gut, wenn das in Verbindung ist mit dem, dass man das auslebt. Und diesem Thema möchten wir uns heute widmen. Wir möchten heute einen Schritt weitergehen und bevor wir das tun, möchte ich zu einem Gebet einladen, dass Gott – und ich meine, das ist immer so als Floskel, ja, das ganze für da war – lasst uns mal wieder bewusst machen, was es eigentlich heißt, wenn wir beten, dass Gott seine Worte in den Mund des Sprechers legt und dass Gott unsere Herzen öffnet. Das sagt man halt gerne so, weil es sich gut anhört, aber lasst uns mal bewusst werden, was das eigentlich im Einzelnen bedeutet, dass Gott spricht durch diesen Menschen und dass wir verstehen, was dort gesagt wird.

[3:12] Himmlischer Vater, ich möchte dich bitten, in dieser Zeit, wo wir jetzt die Kreis-die-Aua haben, dass du nach deiner Verheißung in Jeremia 1, Vers 9, deine Worte in meinen Mund legst, dass ich auch selber durch dieses Studium neue Dinge über dich lernen werde und verstehen werde, was du mir persönlich zu sagen hast, aber auch für all die Zuschauer, die das später sehen werden, dass auch sie verstehen werden, was du ihnen persönlich sagen möchtest, wo wir ja praktische Lehren und Dinge finden, die uns das Leben verändern in diesem Studium. Wir möchten dir danken für die Möglichkeit und möchten dir danken, dass du uns das bereitet hast. Im Namen Jesu. Amen.

[3:56] Leben. Lasst uns einen Vers zu Beginn lesen, fünftes Buch Mose, Kapitel 30, Vers 19: "Ich nehme heute Himmel und Erde gegen euch zu Zeugen: Ich habe euch Leben und Tod, Segen und Fluch vorgelegt. Erwähle das Leben, damit du lebst, du und deine Nachkommen." Das ist unser Leittext, an dem wir uns auch entlanghangeln wollen, und der uns so viel gleich vorab zeigt: Es gibt im kosmischen Konflikt keine Schweiz. Wir haben im kosmischen Konflikt keinen neutralen Boden, das sich aus allem raushält. Entweder man wählt das Leben oder den Tod. Entweder man will das Gute oder das Schlechte, den Segen oder den Fluch, oder letzten Endes, und darauf läuft es ja alles hinaus: Gott oder Satans Herrschaft. Es gibt im kosmischen Konflikt keine Schweiz. Ja, wenn ihr heute nicht viel versteht, versteht wenigstens das. Nicht, weil es sich nur lustig anhört, sondern weil er sagt: Trotzdem im Kopf bleibt: Es gibt nur zwei Möglichkeiten im kosmischen Konflikt.

[5:03] Und naja, wenn wir auch so in die Welt schauen, ich denke, jeder Mensch jagt nach dem Leben. Kein Mensch möchte irgendwie auf Dauer weg sein. Ich glaube, viele Menschen, die Gottes Existenz verneinen, sind trotzdem unglaublich auf der Suche, auch nach Erfüllung. Und vielleicht habt ihr auch schon davon gehört, es gibt Menschen, die unheilbar krank wurden oder vor dem Tod sich in irgendwelche Risiken gestürzt haben, einfrieren lassen, wo quasi das ganze Blut und alle Körperflüssigkeiten aus dem Körper gezogen werden, dann so eine Konservierungsflüssigkeit hineingegeben wird, das den Körper fast perfekt erhält, in der Hoffnung, dass sie ein paar hundert oder tausend Jahre, wenn die Technik besser ist, wieder zu Leben auferweckt werden können, dann weiter leben können.

[5:56] Und wenn man das so hört, ja, ich meine, für Gläubige ist das ein bisschen so, man sagt vielleicht auch paradox und seltsam, wenn man so darüber nachdenkt. Aber auf der anderen Seite zeigt uns, dass die Menschen so sehr nach Leben jagen und es unbedingt haben wollten. Und es ist ja, wenn man es auch weiter denkt, so keiner von uns hat jemals gefragt, ob wir er wurde gefragt, ob wir hierher kommen wollen. Es gab ja nicht irgendwie eine Ursprungsidee, wo alle Wesen irgendwie rumwühlen und dann kommt Gott und fragt: Willst du leben auf der Erde? Du sagst ja, und dann kommst du dahin. Oder so funktioniert das ja nicht. Nur wir Gott hat uns ja, ich sage mal, einfach gemacht.

[6:41] Der Unterschied aber zwischen uns und Steinen ist: Steine existieren ja auch, aber sie haben kein Leben. Aber selbst bei Amöben zum Beispiel, Amöben haben auch Leben, aber wir sind anders. Ja, wir haben die Gabe, die Möglichkeit, rationell und frei entscheiden zu können. Und von Anfang an weiß ja Gottes Absicht, dass wir uns das zu entscheiden sein, sein Ebenbild widerzuspiegeln. Und das ist der Grund unserer Existenz. Und Gott möchte, wie es auch hier gelesen haben, dass wir das Leben wählen, dass wir die Existenz weiter behalten. Ja, dass wir nicht eines Tages sterben, wieder zu Staub werden.

[7:25] Lasst uns dazu ein paar bekannte Texte lesen. Und seine Lieben, bevor wir diese Texte lesen, möchte ich euch einen anderen Text noch mitgeben, aus gewissen Gründen. Vielleicht erinnert ihr euch, ich habe diese Textstelle einige Male vorgelesen, aber ich möchte sie gern noch mal mit euch lesen. Gebt mir meinen, das zweite Buch Petrus, das erste Kapitel, zweite Petrus, Vers 12 und 13. Petrus sagt hier: "Darum will ich es nicht versäumen, euch stets an diese Dinge zu erinnern, obwohl ihr sie kennt und in der bei euch vorhandenen Wahrheit fest gegründet seid. Ich halte es aber für richtig, solange ich in diesem Leibes Zelt bin, euch aufzuwecken, indem ich erinnere." Was Petrus gesagt ist, dass geistliche Erweckung dann stattfindet, wenn wir uns mit Dingen beschäftigen, die wir eigentlich schon kennen. Und das ist ein entscheidender Punkt. Weil es gibt einige Abschnitte in der Bibel oder auch einige Verse, zum Beispiel Johannes 3:16, dass wir alle schon tausendmal gehört haben. Und wenn wir ehrlich sind, die Hand aufs Herz legen, geht es nicht doch oft so, wenn wir das hören, dass es jemand vorlesen möchte, dann denken wir uns: Kenne ich schon. Aber wir leben, wir müssen von diesem Denken wegkommen, weil das ist immerhin Gottes Worte. Sie sollten nicht gelangweilt sein davon. Es kann sein, dass manche Leute das nicht richtig dargestellt haben und man deswegen sollen dabei empfindet. Aber Petrus sagt uns, wenn wir geistliche Wirkung erfahren wollen, müssen wir Dinge studieren oder dürfen sie studieren, die wir eigentlich kennen.

[9:05] Und da, ich denke, es ist auch so bei dem Sündenfall. Die ersten Kapitel im ersten Buch Mose sind uns eigentlich ziemlich bekannt. Aber trotzdem kann ich aus eigener Erfahrung sagen, wenn wir das nochmal immer wieder studieren, dann immer neue Dinge erkennen werden. Auf einmal Wörter sehen und Satzteile, die uns an ganz andere Passagen der Bibel erinnern, die der neues Licht darauf scheinen lassen. Und deswegen, wenn wir jetzt hier noch mal ein paar Verse lesen, lasst uns nicht gelangweilt sein, sondern voller Freude das angehen, weil es uns geistig Erweckung bringen kann.

[9:43] So wird zum Hintergrund. Lasst uns 1. Mose, Kapitel 2, Verse 8, 9 und 15 bis 17 lesen: "Und Gott der Herr pflanzte einen Garten Eden im Osten und setzte den Menschen dort hin, den er gemacht hatte. Und Gott der Herr ließ allerlei Bäume aus der Erde hervor sprießen, lieblich anzusehen und gut zur Nahrung, und auch den Baum des Lebens mitten im Garten, von dem Baum der Erkenntnis des Guten und des Bösen." Vers 17: "15 bis 17. Und Gott der Herr nahm den Menschen und setzte ihnen den Garten Eden, damit sie ihn bebauen und bewahren. Und Gott der Herr gebot dem Menschen und sprach: Von jedem Baum des Gartens darfst du nach Belieben essen. Auf einem Baum der Erkenntnis ist gut, nun des Bösen sagst du nicht essen, denn an dem Tag, da du davon isst, musst du gewisslich sterben."

[10:30] Auch hier: Es gibt nur zwei Möglichkeiten. Es gab der Baum des Lebens und es gab dem Baum der Erkenntnis, der aber den Tod dann zur Folge hatte.

[10:42] Und wenn wir jetzt in 1. Mose, Kapitel 3, Verse 22 und 23 gehen, das ist ja genau das Gleiche wieder. Und Gott der Herr sprach: "Siehe, der Mensch ist geworden wie unsereiner, indem er erkennt, was gut und böse ist. Nun aber, dass er nicht nur seine Hand ausstrecke, auch vom Baum des Lebens nehme und esse und ewig lebe." So schickte ihn Gott der Herr aus dem Garten, damit er den Erdboden bearbeite, von dem er genommen war. 24: "Noch und der vertrieb den Menschen und die östlich vom Garten Eden die Cherubim lagerten und die Flamme des blitzenden Schwertes und den Weg zum Baum des Lebens zu bewachen."

[11:22] Also auch hier: Es gab damals neben es gibt auch heute nur zwei Möglichkeiten: Entweder das Gute oder das Böse zu wählen.

[11:31] Liebe, ich möchte euch noch eine kleine Hintergrundinformation geben, wie gesagt, weil ich das vorhin erwähnt habe, dass wir durch die Texte durchgehen, die wir eigentlich schon kennen, uns dann manchmal ganz neue Dinge dann klar werden, die Gott uns schenkt. Als Adam und Eva gesündigt hatten und Gott die Menschen aus dem Garten getrieben hat, ist die Frage: In welche Richtung wurden sie vertrieben? Gott hat Adam und Eva Richtung Osten hinausgetrieben, weil es in Vers 24 heißt: "Östlich von Eden Cherubim aufgestellt wurden, die den Weg zum Baum des Lebens bewachten."

[12:10] Und auch im Übrigen mit Leben und Tod zu tun. Und die Frage ist: Was bedeutet der Osten in der Bibel? Ja, wofür steht der Osten? Ich denke, das Offensichtlichste ist, dass Jesus sagte, dass wenn er wiederkommt, es sein würde, wenn der Blitz im Osten bis zum Westen geht. Also die Wiederkunft steht, oder der Osten steht für die Wiederkunft, angesehen für das Kommen Gottes. In Hesekiel 43 ist auch das Gleiche gesagt. Ja, das ist ein Gott vom Aufgang der Sonne kommt, aus Osten. Wir lesen Offenbarung Kapitel 8, glaube ich, dass ein mächtiger Engel mit dem Siegel Gottes zum Auftragen der Sonne her kommt, um sein Volk zu versiegeln. Also auch von Osten her. Deswegen, wenn wir das so lesen, der Osten steht immer für das Kommen Gottes oder für die Wiederkunft. Sie übrigens auch interessant in Daniel 11 heißt es, dass der Nordkönig, das Papsttum, durch Gerüchte aus dem Osten erschreckt wird. Ja, durch Gerüchte der Wiederkunft.

[13:14] Wenn jetzt aber Adam und Eva Richtung Osten weggetrieben wurden, dann ist das quasi die genau entgegengesetzte Richtung. Ja, sie kamen Richtung Osten sind sie weg. Also Gottes Gegenwart ist im Osten, aber sie wurden Richtung Osten weggetrieben. Sie wurden von Gottes Gegenwart verscheucht. Und das ist ja auch logisch, dass hier lesen wir: Gottes Gegenwart war im Osten in Eden, wir vorhin gelesen haben in Kapitel 2, Vers 8: "pflanzte den Garten Eden im Osten." Aber sie mussten nach hinaus. Jetzt, was bedeutet es, wenn die Menschen Richtung Osten weggehen müssen? Ist es aber aufgefallen, aus welcher Himmelsrichtung die Menschen ins Heiligtum gehen mussten? Sie mussten nämlich von Osten her ins Heiligtum kommen. Und es ist so interessant, ja, wenn man, man kann von Osten ins Heiligtum, dann kam mir dieser Brandopferaltar, dann kam das Waschbecken, dass es ins Heilige gegangen, und das stellt ja auch den Weg des Sünders da. Zuerst das Brandopferaltar steht dafür, das Opfer Jesu, das wir annehmen. Dann das Waschbecken, wo wir getauft werden. Dann geht es ins Heilige, und dort erwartete uns der siebenarmige Leuchter, der Schaubrotes, der Reichsalter. Und das steht ja für das Wachstum quasi in Christus. Ja, der Schaubrottisch für das Bibellesen, der Reichsalter fürs Gebet. Ist übrigens interessant, der Reichsalter ist der Gegenstand, der am nächsten an der Gegenwart Gottes im Allerheiligsten steht. Bedeutet da ist, wie Gott so nah wie möglich kommen wollen, geht das nur über das Gebet. Offenbarung 8:3 steht dieser Weihrauch, darauf steigt für die Gebete. Und dann steht da auch der siebenarmige Leuchter, der für das Zeugnis geben steht. Und das alles wurde gegeben, damit die Menschen zurückkommen zur Gegenwart Gottes im Allerheiligsten.

[15:08] Und das ist so interessant, ja, im Garten Eden hatten die Menschen das Leben ja in der Gegenwart Gottes. Sie wurden Richtung Osten weggetrieben, von Gott weg in den Tod hin. Sollten aber im Heiligtumsdienst von Osten wieder zurückkommen zu Gegenwart Gottes und vom Tod wieder zum Leben einzugehen. Das ist total interessant.

[15:24] Und wir finden dieses Prinzip auch öfter in der Bibel. So wie 1. Mose 4, Vers 16 hier heißt es: "Es und kein gegen hinweg vom Angesicht des Herrn und wohnte im Lande nordöstlich von Eden." Das ist auch so interessant, ja. Heißt es, kein gegen von Gottes Gegenwart weg im Leben ging, ja, weg Richtung Osten. Ja, wenn man Richtung Osten weggeht, heißt es, man geht von Gott weg. Biblischer Sprache ist übrigens genau dasselbe auch in 1. Mose Kapitel 11, ist es glaube ich, Kapitel 13, ich Kapitel 11, Kapitel 13, wo sich Abram und Lot getrennt haben. Heißt es dann hier in Vers 11: "Darum empfiehlt es sich, Lot zog die ganze Jordanebene und zog gegen Osten, so trennte sich ein Bruder von dem anderen ab." Wir haben es ja einen Typus für Christus, ja, ein Typus für Gott. In dem Fall hier heißt es, aber Lot hat sich von ihm getrennt, indem er Richtung Osten gezogen ist. Es ist so interessant, das wortwörtlich in den Tod, der in nach Sodom in die Sünde gegangen ist, Richtung Osten und sich von Abram getrennt hat und sich vom Leben getrennt hat.

[16:45] Und so viel dazu, dass einfach total spannende wir mal, dass so ein bisschen studiert auch die ganzen Plätze, die Namen, die Himmelsrichtung, hat alles eine Bedeutung. Und wir sehen in der ganzen Bibel hindurch, es gibt immer nur diese zwei Wege, ja, das Leben oder der Tod. Es gibt keinen Mittelweg.

[17:04] Und daher, meine Lieben, hoffe ich, dass wir nicht wie Adam und Eva, auch wenn sie es vielleicht unfreiwillige Weise gemacht haben, bzw. schon freiwillig, aber ohne die Folgen zu sehen, den Tod wählen, sondern zurückkommen zum Leben aus dem Osten. Ja, lass uns noch ein paar Texte ansehen gemeinsam, wo wir noch mal ganz deutlich sehen, es gibt nur zwei Möglichkeiten. Es hat nie mehr Möglichkeiten gegeben.

[17:39] 1. Mose Kapitel 7, Verse 22 und 23: "Und es starb alles, was Lebensodem hatte, auf dem trockenen Land. Er fertigte alles Bestehende auf dem Erdboden von Menschen bis zum Vieh, bis zum Gewürm, zu den Vögeln des Himmels. Alles wurde von der Erde vertilgt. Nur Noah blieb übrig und was mit ihm in der Arche war." Also, wenn wir sagen, wir sprechen, ja, es geht ja nicht nur um den physischen Tod und das physische Leben, sondern es geht vor allem um das geistliche Leben, den geistigen Tod. Und hier in der Geschichte mit der Sintflut wird uns das erste Mal davon berichtet, dass es einen Überrest, ja, der Übrigen gibt, die von Gottes Gericht verschont wurden. Die ganze Menschheit ist gestorben, nur blieb übrig, weil Gott gewählt hatte. Und es gab niemanden dazwischen, der, wie soll man sagen, auf dem neutralen Boden sich abgesetzt hat. Es gab nur zwei Möglichkeiten.

[18:33] Gut, Matthäus 7. Gehen wir mal das Neue Testament. Matthäus 7, dort die Verse 24 bis 27: "Ein jeder nun, der diese meine Worte hört und sie tut, den will ich mit einem klugen Mann vergleichen, der sein Haus auf den Felsen baute. Als nun der Platzregen fiel und die Wasserströme kamen und die Winde stürmten dieses Haus, stieß es nicht, denn es war auf den Fels gegründet. Und jeder, der diese meine Worte hört und nicht tut, wird einem törichten Mann gleich sein, der sein Haus auf den Sand baute. Als nun der Platzregen fiel und die Wasserströme kamen und die Winde stürmten und an dieses Haus stießen, da stürzte es ein, und sein Einsturz war gewaltig."

[19:32] Es gibt im geistigen Baugeschäft nur zwei Untergründe: Entweder Fels oder Sand. Erst mal keiner sagen, es gibt aber noch Leben oder Beton, aber er versteht, worum es geht. Ja, Jesus sagt, es gibt auch hier, es gibt nur zwei Möglichkeiten: Entweder du tust, was er sagt, oder du es nicht. Das, was er macht, das ist ja quasi so und diesen Mittelweg suchen, ja, so vielleicht können wir so ein bisschen in der Welt, aber bisher in der Gemeinde sein. Aber Jesus sagt: "Ich wünsche dir werden heiß oder kalt, aber nicht lauwarm." Heißt es, wird er/sie ausspucken. Das heißt, die, die lau sind, wird er aus sieben aus der Gemeinde.

[20:12] Und deswegen sehen wir hier immer wieder, es funktioniert nicht mit dem Weg zu suchen, weil es nur zwei Möglichkeiten gibt.

[20:22] Gehen wir in das Johannesevangelium. Es ist auch hier ganz eindeutig. Johannes 3:16: "Denn so sehr hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen eingeborenen Sohn gab, damit jeder, der an ihn glaubt, nicht verloren geht, sondern ewiges Leben hat." Auch hier: Es gibt nur zwei Möglichkeiten: Entweder Leben oder Sterben.

[20:47] Gut, noch drei letzte Texte. Gehen wir den Römerbrief, Kapitel 6, Vers 23: "Denn der Lohn der Sünde ist der Tod, aber die Gnadengabe Gottes ist das ewige Leben in Christus Jesus, unserem Herrn." Kapitel 8, Vers 6: Auch im Römerbrief. "Denn das Trachten des Fleisches ist Tod, das Trachten des Geistes aber Leben und Frieden."

[21:19] Und das ist auch wichtig zu verstehen, ja, auch in uns selber, dieses Ringen, ja, zwischen dem Fleisch, der Begierde des Fleisches und dem, was eigentlich klar ist, was wir tun sollten, das, was Gott uns hervor bringen möchte. Es geht nur für oder gegen. Und ich glaube, wir vergessen das oft, weil wir oft so das Gefühl haben, ja, ich versuche es halt mal. Aber die Bibel macht so klar: Es gibt nur für oder gegen. Wenn wir das verstanden haben, dass es so ist und dass es wirklich kein Mittelweg gibt, ich denke, dann werden wir einen ganz anderen Blick auf Sünde haben und werden nicht versuchen, fadenscheinigen Entschuldigungen her zu holen und zu sagen: Ja, wir sind ja nur Menschen. Weil ich möchte ich ein ganz einfaches Beispiel dazu geben. Wir haben durch den Geist der Weissagung...

[22:07] durch den Geist der Weissagung eine sehr klare Gesundheitsbotschaft.

[22:11] Wir hören oft Missionsberichte oder Bekehrungsgeschichten von Menschen, die wirklich weit weg von Gott waren, tief im Droge-Sumpf fingen, kriminell waren, vielleicht sogar gemordet haben. Und wenn sie sich dann bekehren und denken: "Wahnsinn, das ist gut!" Ich will das nicht herunterspielen, das ist sehr wichtig. Nur manchmal kann der Eindruck entstehen, dass wir sehr weit weg von Gott kommen müssen, um zurückzufinden. Aber so ist es gar nicht.

[22:43] Ich kenne genug Leute, die in der Gemeinde sind, die nie so ein ausschweifendes Leben gelebt haben, aber trotzdem von ganzem Herzen hingegeben sind. Es ist nicht die Frage, wofür wir sind, sondern ob wir da, wo wir sind, uns Gott unterordnen und eine Unterwerfung machen.

[23:01] Und der entscheidende Punkt ist ja, ich glaube, dass die meisten von uns kein Problem haben, Jesus das Leben zu 80 Prozent zu übergeben. Manche vielleicht sogar zu 90 Prozent, oder manche sogar zu 98,5 Prozent. Aber was ist mit den 1,5 Prozent, die wir zurückhalten?

[23:20] Die Bibel sagt, jeder wird nach seinen Taten, ja, seiner Erkenntnis gemäß gerichtet werden. Aber die Bibel sagt auch, dass Sünde von Gott trennt. Und was ich damit sagen möchte: Wir hören Bekehrungsgeschichten von Leuten, die Alkoholsucht überwinden oder Pornografie. Und das ist gut. Aber wir hören sehr wenig davon, zum Beispiel, dass Leute sagen: "Ich habe meinen Appetit überwunden."

[23:47] Was hat es mit dem Text hier zu tun? Das Trachten des Fleisches und das Trachten des Geistes. Gott möchte, dass wir auch körperlich in einem reinen Zustand sind. Und er hat uns durch den Geist der Weissagung zum Beispiel gezeigt, dass Koffein, ja, oder auch Milch und Zucker und Kombinationen, gerade in Kombinationen in Milka-Schokolade oder Lindt oder was auch immer, sehr schädlich ist für den Körper.

[24:10] Und ich weiß noch, das erste Mal, wo ich das gelesen habe, habe ich mir gedacht: "Lieber Gott, das darf jetzt nicht wahr sein! Du kannst doch nicht meine Schokolade wegnehmen! Wir lieben es, hat so viele gesundheitliche Vorteile, wenn man das nicht isst." Und das wissen wir. Aber trotzdem tun wir es, wenn wir denken, dass es keine große Sache ist. Aber wenn es keine große Sache wäre, hätte Gott was nicht so explizit gesagt, dass wir das nicht essen sollen, dass wir keinen Kaffee trinken sollen und so.

[24:35] Und deswegen hier, wir haben das Trachten des Fleisches, dass er sagt: "Ach, das ist ja nicht so schlimm." Aber der Heilige Geist sagt uns durch den Geist der Weissagung ganz andere Dinge. Und selbst ohne den Geist der Weissagung wissen wir, dass zu viel Zucker und Fett und Milch und Koffein nicht gut ist. Aber wir wollen es nicht wahrhaben, weil es ein ganz kleiner Stolperstein ist. Es ist nichts Großes, vielleicht. Ich meine, ich denke, Alkoholsucht ist schlimmer als eine Schokoladensucht im Verhältnis. Aber trotzdem ist die Frage: Wollen wir auch das aufgeben?

[25:09] Weil es gibt nur zwei Wege: Entweder wir sind gut in allem treu, wenn wir es wissen, oder wir tun es nicht.

[25:19] Nach einem letzten Text dazu im ersten Johannesbrief, 1. Johannes 5, Vers 12: "Wer den Sohn hat, der hat das Leben. Wer den Sohn Gottes nicht hat, der hat das Leben nicht." Also, das, was Gott durch Mose gesagt hat, dass wir das Leben wählen sollen, ist nur in Christus zu finden. Es gibt so viele scheinbar erlösende Wege heutzutage, aber es gibt nur diesen einen Weg, der uns wirklich ja, diese Frucht bringen wird.

[25:58] Wenn wir zurückdenken, als 5. Buch Mose, gegen Ende des 5. Buches Mose, legt Gott dann nochmal ganz klar, offen, Kapitel 30. Wir werden das gleich noch ein bisschen lesen, den Unterschied zwischen der Treue und Treue zu Gott. Es ist auch hier, es geht nicht darum, dass Gott nur darauf wartet, Ungehorsam zu bestrafen und legalistischen Gehorsam zu belohnen, wo man so ja, sag mal, einfach tut, ohne zu wollen. Sondern es gibt einfach das Problem von Ursache und Wirkung.

[26:30] Und da wollen wir jetzt ein bisschen einsteigen. 5. Mose 30, 15 bis 20: "Siehe, ich habe dir heute das Leben und das Gute vorgelegt, den Tod und das Böse. Was ich dir heute gebiete, ist, dass du den Herrn, deinen Gott, liebst und in seinen Wegen wandelst und seine Gebote, seine Satzungen und seine Rechtsbestimmungen hältst, damit du lebst. Und der Herr, dein Gott, wird dich segnen in dem Land, in das du ziehst, um es in Besitz zu nehmen. Wenn sich aber dein Herz abwendet und du nicht gehorchst, sondern dich führen lässt, andere Götter anzubieten und ihnen zu dienen, so verkündige ich euch heute, dass ihr gewiss umkommen und nicht lange leben werdet in dem Land, in das du über den Jordan ziehst, damit du dorthin kommst und es in Besitz nimmst. Ich nehme heute Himmel und Erde gegen euch zu Zeugen: Ich habe euch Leben und Tod, Segen und Fluch vorgelegt. Erwähle das Leben, damit du lebst, du und deine Nachkommen, indem du den Herrn, deinen Gott, liebst, seine Stimme gehorchst und ihm anhängst. Denn das ist dein Leben und bedeutet Verlängerung deiner Tage."

[27:40] Ja, man könnte vielleicht auch anders übersetzen: "Denn der Herr ist dein Leben und die Verlängerung deiner Tage, die du zu bringen darfst in dem Land, das der Herr deinen Vätern Abraham, Isaak und Jakob gegeben, zugegeben, geschworen hat."

[27:58] Wir sehen ja auch immer wieder, ja, das wird er dann in Kapitel 28, 29 noch einmal viel ausführlicher alles dann aufgelistet, was passieren würde, wenn sie treu sind und was passieren würde, wenn sie untreu werden würden. Und wir sehen ja immer wieder die gleiche Idee: Wahres Glück und wahren Frieden werden wir nur in Gehorsam Gottes Geboten gegenüber erfahren.

[28:28] Und ich möchte ja, weil ich das für sehr wichtig halte, auch gerade in unserer Zeit, noch mal zurück auf das mit der Gesundheitsbotschaft kommen. Im Großen und Ganzen denke ich, haben wir alle damit kein Problem anzuerkennen, dass Sonnenschein und Wasser wichtig ist, ja, dass frische Luft wichtig ist, dass Bewegung wichtig ist und so. Aber es gibt einmal diese kleinen Dinge, die uns eigentlich festhalten wollen und die uns irgendwo hin dann vollständig gesund zu sein.

[28:57] Und das ist genau so eine Sache. Ich meine, warum hat sich Gott die Mühe gemacht, im 5. Buch Mose noch mal alles ganz genau zu wiederholen, was er vorher schon geboten hat, oder vielleicht sogar noch ein bisschen zu erweitern und dem Volk wirklich auf den Weg zu geben, dass sie an genau dem festhalten sollten?

[29:15] Wir haben das vor zwei Wochen schon mal ein bisschen studiert und uns da das genauer angesehen. Das im 4. Kapitel im 5. Buch Mose, gleich im zweiten Vers, Gott etwas sehr Direktes gesagt hat. Er, die ersten drei Kapitel waren da mehr so eine Geschichtswiederholung, wo Gott gezeigt hat, wo Israel halt kam und was sie dann, wie die Schritte waren bis zu dem Punkt, wo sie heute waren. Und in 4. Mose 4, Vers 2, sagt Gott dann ganz klar durch Mose: "Wir sollten nichts hinzufügen zu dem Wort, das ich euch gebiete, und sollte auch nichts davon wegnehmen, damit ihr die Gebote des Herrn, eures Gottes, halten, die ich euch gebiete."

[30:05] Ja, er hat hier ganz klar gezeigt, dass es nur dann möglich ist, Gottes Gebote auch zu halten, wenn wir nichts wegnehmen, was ja offensichtlich ist, aber auch nichts hinzufügen, sondern einfach bei dem bleiben, was er gegeben hat. Und manch einer mag hier sagen: "Ja, manche Sachen so kleinlich und so, was ist denn falsch, mal ein bisschen Freundschaften zu pflegen mit den anderen Völkern?" Aber wir wissen aus der biblischen Geschichte, was daraus passieren kann.

[30:30] Und genau so ist es auch bei uns. Ja, wenn wir wirklich glauben, dass Gott allen weiter als Propheten berufen hat und dass er durch sie neues Licht gegeben hat, was aber eine Übereinstimmung mit der Bibel ist, dann ist es nicht schlimm, wenn man irgendwo Abstriche macht und sagt: "Ach ja, war halt mal so, oder es ist nicht so wichtig, ist ja keine Erlösung-Frage."

[30:53] Ihr Lieben, ich möchte mit euch noch einen kleinen Ausflug machen ins Buch Daniel, weil dieses Wege zwischen Leben und Tod, wie gesagt, betrifft zum einen natürlich auch das physische Leben, aber es geht um viel mehr. Wenn wir dann in Kapitel 1 uns anschauen, und das ist auch so unglaublich interessant, diese Technologien in dem Buch Daniel.

[31:16] Haben wir, wir wissen ja, dass das hier, dass das Bildnis des Tieres der Offenbarung quasi im Buch Daniel schon angedeutet wird und theologisch verwendet wird in diesem Standbild, das Nebukadnezar aufgestellt hat. Unmittelbar davor, bzw. ja doch, unmittelbar davor ist ja der Erlass ergangen, dass man nur zu diesem Standbild niederfallen sollte. Und genau so wird es am Ende der Zeit sein, dass man nur dem huldigen soll, was so ein Bild des Tieres in dem Tier selber kommen wird.

[31:52] Wer dann nämlich nicht diesem Erlass folgt, wird dann in einer Feuerprobe geprüft werden, weil daneben klar wird, werde ich ihnen ja, werde ich Gott treu sein oder werde ich diesem System in der Welt treu sein.

[32:07] Aber und das ist ein ganz, ganz entscheidender Punkt, Daniel 3 ist das dritte Kapitel im Buch Daniel. Die Feuerprobe ist nicht am Anfang geschehen. Und so viel können wir festhalten: Wir werden nicht ohne irgendeine Vorbereitung bereits sein, diesem Test zu begegnen, der uns am Ende der Weltgeschichte alten, dem Bild des Tieres.

[32:31] Was dem Ganzen nämlich vorausging, war Daniel Kapitel 1. Und da ging es um Gesundheit. Und wir wissen ja, den wurde dann vor gesetzt, dass sie manche Tiere essen sollten, die wahrscheinlich nicht rein waren. Aber es ging ja auch um viel mehr. Es ging ja auch um Wein und es ging um Schlemmerei und so. Und dann in seine Freunde, haben sie aber im Herzen vorgenommen, nicht sich zu verunreinigen mit dieser Speise, wie es dort heißt.

[32:53] Und das Interessante, es geht sogar so weit, dass sie sagt, dass Daniel und seine Freunde bereit gewesen wären zu sterben in Sachen Gesundheit, wenn alle diplomatischen Verhandlungen nicht ja, keine Frucht gebracht hätten.

[33:14] Aber das Interessantere ist nicht nur, dass diese Gesundheitsprüfung sie vorbereitet hat, später Daniel 3 treu zu sein, sondern das ist dann in 1, Vers 17, der die Folge war, dadurch, dass sie Gott treu waren und seiner Gesundheitsbotschaft gehört haben, dass es hier heißt: "Und Gott gab diesen vier jungen Männern Kenntnis und Verständnis für alle Schrift und Weisheit. Daniel aber machte er verständigt in allen Gesichtern und Träumen."

[33:41] Zum einen ist natürlich so, wenn man sich so ernährt, wie Gott es beabsichtigt hat, dass man da jetzt schon im physischen Leben Vorteile haben wird, körperlich wie geistig, die man mit anderen Nahrungsmitteln nie haben würde, weil es den Kopf vernebelt. Aber Gott hat seinen besonderen Segen noch darauf gelegt.

[33:59] Und dadurch waren sie von Gott hoch geehrt worden, hat eine hohe Stellung hin zu verkünden in diesem babylonischen System. Und deswegen diese Treue in der Gesundheit, da diese Kleinigkeiten, diese kleine Treue. Ihr kennt ja das Buch Daniel, wisst, was dann geschehen ist.

[34:19] Und deswegen, ihr Lieben, denke ich, sollten wir gerade in den kleinen Dingen nicht wie die Israeliten denken: "Ach, das ist nicht so wichtig, dieses oder jenes." Sondern Gott in allem folgen. Wenn wir die Erkenntnis nämlich bekommen oder das Wissen über einen gewissen Bereich, möchte Gott uns dahin führen, noch weiter in der Heiligung fortzuschreiten.

[34:42] Judas, Vers 24, sagt nämlich, dass Gott in der Lage ist, uns unsträflich vor sein Angesicht zu stellen mit Freuden. Ja, also, wenn wir wenig Freude haben wir mit Gott leben, dann machen wir irgendwas falsch. Aber wenn wir immer weiter fortschreiten in der Heiligung, ist es zu unserer Freude und zu unserem eigenen Besten. Und das müssen wir verstehen.

[34:58] Und ihr Lieben, ich denke, im persönlichen Leben, durch die Geister-Weissagungen, aber auch in der Welt erleben wir gerade auch eine gewisse Gesundheitsprüfung, wo wir in gewissen Bereichen ganz klar erkennen können zwischen wahr und falsch. Und wenn wir an das ist ja so, wenn wir Tests bestehen, sind wir bereit für den nächsten. Wenn wir einen Test nicht bestehen, werden wir den so oft wiederholen müssen, bis wir bestanden haben, oder halt durchfallen. Ihr versteht, was ich sagen möchte.

[35:32] Und deswegen, lasst uns das Gott zu Israel damals gesagt hat: Es gibt nur Leben oder Tod. Ja, es gibt nur geistliches Leben oder geistlichen Tod. Gott hat beides vorgelegt. Lasst uns das Leben wählen und nicht sagen: "Ach, das ist so unwichtig, ist ja keine Seligkeit-Frage." Es wird auch keine Erlösung werden, da war der weiß, dass der siebte Tag ist. Ja, es wird keiner lustig werden, nur weil er aus dem richtigen Liederbuch singt. Das sind auch, so sagt man, könnte sich ja keine Seligkeit-Frage. Aber es hängt eben doch alles mit der Erlösung zusammen, weil das ein Ausdruck ist von meinem Glauben.

[36:08] Und deswegen denke ich, tun wir gut daran, wenn wir das noch weiter ja, verstehen und das Prinzip in der alten verstehen.

[36:25] Gut, gehen wir noch mal zurück zum 5. Mose. Unser Studienthema ist 30. Kapitel und lesen dort die Verse 1 bis 10. "Es wird aber geschehen, wenn all diese Worte über dich kommen werden, der Segen und der Fluch, die ich dir vorgelegt habe, und es dir zu Herzen nimmst unter all den Heidenvölkern, und du dich der Herr, dein Gott, verstoßen hat. Und wenn du umkehrst zu dem Herrn, deinem Gott, und seiner Stimme gehorchst in allem, was ich dir heute gebiete, du und deine Kinder, von ganzem Herzen und von ganzer Seele, so wird der Herr, dein Gott, dein Geschick wenden und sich über dich erbarmen und wirklich wieder sammeln aus allen Völkern, wohin dich der Herr, dein Gott, zerstreut hat."

[37:08] Das ist schon mal eine sehr schöne Verheißung. Auch wenn wir vielleicht erkennen, dass wir in gewissen Punkten und treu waren. Und wie ich anfangs gesagt habe, wir haben kein Problem, Gottes Leben zu 95 Prozent zu geben. Aber was ist mit so paar kleinen Sachen, die wir eigentlich gerne zurückhalten wollen?

[37:29] Aber wenn wir umkehren, sagt Gott, wird er unsere Geschicke wenden und er wird uns wieder von Osten zurückbringen in seiner Gegenwart.

[37:38] Und wenn du auch bis ans Ende des Himmels verstoßen wärst, würde ich doch, der Herr, dein Gott, von dort sammeln und sich von dort holen. Und der Herr, dein Gott, wird wirklich in das Land zurückbringen, dass deine Fehler vergessen habe, und du wirst es in Besitz nehmen und er wird Gutes tun und dich mehren, mehr als deine Väter.

[37:56] Und der Herr, dein Gott, wird dein Herz und das Herz seiner Nachkommen beschneiden, dass du den Herrn, deinen Gott, liebst von ganzem Herzen und von ganzer Seele, damit du lebst.

[38:06] Wir lieben das. Das ist auch so ein Schlüsseltext, ja. Manchmal erkennt, dass sie vielleicht auch hier lesen lassen der Bibel. Wir wissen genau, das betrifft uns, aber wir sind so nicht. Und gerade, wenn es zum Beispiel darum geht, andere Menschen zu lieben, die andere Meinungen haben, vielleicht über Corona, vielleicht über theologische Dinge.

[38:28] Wissen wir manchmal, wir sind in der Lage, sie zu lieben, aber wir sollten es tun. Und auch hier, so lange wie die Erkenntnis haben, ist ein gutes Zeichen, weil Gott an uns arbeitet. Aber wenn wir es nicht tun, haltet uns. Lasst uns an diesem Versprechen festhalten, dass, wenn wir die Erkenntnis haben, wir vor Gott kommen und sagen: "Herr, beschneide mein Herz und hilf mir, dich und die anderen zu lieben." Er wird es tun.

[38:53] Ja, wir haben immer zwei Möglichkeiten. Entweder dieses Buch hier und die Versprechen sind Märchen, können die Tonne klopfen, oder das ist die Wahrheit. Wenn es die Wahrheit ist, warum nicht ausprobieren? Ist nicht mein Problem, ob das stimmt oder nicht. Gott hat es ja gesagt.

[39:07] Ja, ich sage, dass es extra so plump, weil er manchmal die Dinge einfach klar sehen sollten und verstehen sollten. Was Gott verheißen hat, dann wird er es auch tun können.

[39:20] "Aber all diese Plagen wird der Herr, dein Gott, auf deine Feinde legen und auf die, welche dich hassen und dich verfolgt haben. Du aber wirst umkehren und der Stimme des Herrn gehorchen und alle seine Gebote befolgen, die ich dir heute gebiete. Und der Herr, dein Gott, wird dir Überfluss geben in allem Werk deiner Hände, an der Frucht deines Leibes, an der Frucht deines Fonds, an der Frucht eines Landes zu deinem Besten."

[39:44] Gott sucht unser Bestes. Denn der Herr wird sich wiederum über dich freuen. Wiederum wird er sich freuen, er sich über deine Väter gefreut hat. Und da heißt es: "Er wird sich über dich freuen zu deinem Besten, wenn du der Stimme des Herrn, deines Gottes, gehorchst und seine Gebote in seiner Satzung befolgst, die in diesem Buch des Gesetzes geschrieben stehen. Wenn du zu dem Herrn, deinem Gott, umkehrst von ganzem Herzen und von ganzer Seele."

[40:11] Erleben, dass diese kostbaren Verheißungen und angesichts dessen, dass wir auch das Volk Israel sind, ja, das geistige Israel, darauf warteten, dass wirkliche Kanaan einzuziehen, gelten auch all diese Versprechen uns.

[40:25] Es gibt also ein schönes Zitat dem Leben Jesu auf Seite 108. Ich habe das mal auswendig gelernt. Er sagt: "Es hier jedes Versprechen in Gottes Wort gehört uns. Von einem jeglichen Wort, das durch Gottes Mund hervorgeht, naziert sie diesen Text hier auch aus 5. Buch Mose, wo Mose sagt, dass wir durch jedes Wort leben, das aus Gottes Mund hervorgeht."

[40:49] Und deswegen die Idee, die sie hier bringt, ja, dass jedes Versprechen Gottes Wort uns gehört, das ist keine neue Idee. Hat Mose gesagt, Jesus hat es wiederholt in der Wüste, in der Versuchung mit Satan.

[41:03] Und deswegen, egal welches Versprechen uns über den Weg läuft, und wenn es auch nur ein Versprechen ist, das erst mal nur Jeremia gegolten hat, zum Beispiel Gott sagt, dass er Jeremia gesehen hat, bevor er geboren wurde und ihm einen Weg bereitet hat, dann heißt es nicht, dass es nur für Jeremia galt, weil jedes Versprechen Gottes Wort uns gehört.

[41:23] Und deswegen ist die Bibel aus dem persönlichen Buch, weil es nicht nur für damals galt, das gilt auch für heute. Die Bibel ist ein zeitloses Buch.

[41:34] Und na ja, wie gesagt, weiterhin Zitat heißt es dann: "Wenn Versuchungen an uns herantreten, schaut nicht auf die äußeren Umstände oder auf unsere Schwächen. Schaut vielmehr auf die Macht des Wortes, seine ganze Kraft gehört uns." Also, wenn wir solche Lagen kommen, ich meine, wie sie zitieren das so oft. Wir wundern, Jesus sagen, er hat gesagt: "Es steht geschrieben." Und Satan ist geflohen.

[41:57] Haben wir diese Erfahrung auch schon gemacht, wenn wir in Schwierigkeiten kamen, dass wir gesagt haben: "Er steht geschrieben"?

[42:04] Und ihr Lieben, Gottes Wort hat Macht. Die Bibel sagt, dass Gottes Wort die Welt ein star sein gerufen hat, die besagt, dass Gottes Wort Gott gleich ist.

[42:15] Und zum Beispiel in dieser Geschichte mit diesem römischen Hauptmann, dessen Knecht krank lag. Jesus wollte zu ihm kommen. Wieder Hauptmann sagt: "Nein, ich bin nicht würdig. Sprich nur ein Wort." Jesus hat gesagt: "So großen Glauben habe ich ganz Israel nicht gefunden." Jesus hat nämlich gesagt, dass, wenn wir allein auf

[42:33] nämlich gesagt, dass wenn wir allein auf das Wort vertrauen, dass das wahrer Glaube ist. Und dann heißt es von derselben Stunde war der Knecht gesund. Und das ist so ermutigend, die Zeugnisse, die Bibel gibt, allein auf das Wort zu vertrauen. Das ist Glaube.

[42:59] In 35, 11 bis 14, dass es daher nochmal einmal anknüpfen. Das ist auch so kostbar. Muss sagt hier: "Denn dieses Gebot, das ich dir heute gebiete, ist nicht so wunderbar für dich und nicht so fern. Es ist nicht im Himmel, dass du sagen müsstest, es wäre wohl für uns zum Himmel fahren und es uns holen und es uns hören lassen, dass wir es tun. Es ist auch nicht jenseits des Meeres, dass du sagen müsstest, wäre für uns über das Meer fahren und es uns holen und dass uns hören lassen, dass wir es tun." Sondern das Wort ist sehr nahe bei dir, in deinem Mund und in deinem Herzen, so dass du es tun kannst.

[43:39] Ich habe mal einen Christen gehört, der gesagt hat, dass Gott all die Gesetze, inklusive der zehn Gebote, nur gegeben hat, um uns zu zeigen, dass wir gar nicht in der Lage sind, das zu halten, so dass wir einen Erlöser brauchen oder den annehmen. Aber, lieben, das ist so ein Schwachsinn. Ich meine, was wäre das für ein Gott, der uns irgendetwas sagt, was wir nicht tun können?

[44:02] Nun, zu sagen habe ich euch doch gesagt, man, was ist das für ein Gottesbild? Ja, es stimmt, wir können das aus eigener Kraft, das Gesetz Gottes nicht mehr halten, weil wir moralisch schwach geworden sind durch die Sünde. Aber wenn wir verstehen, ja, dass das Gesetz und der Glaube in Harmonie miteinander gehen und das eine uns zum anderen schickt. Christus schickt uns zum Gesetz, besagt, dass es der Maßstab ist. Das Gesetz schickt uns zu Christus, weil es sagt, ihr braucht einen Erlöser.

[44:29] Und trotzdem finden wir genau hier im Alten Testament, wo viele sagen, mir ging es nur um Gesetze, die man nicht halten kann. Genau hier finden wir diesen Kern, wo die Bibel sagt: "Dieses Gebot, das ich dir heute gebiete, ist nicht so wunderbar für dich und nicht zu fern." Bis 14: "Das Wort ist sehr nahe bei dir, so dass du es tun kannst." Also, Gott hat niemals beabsichtigt, weder im Alten noch im Neuen Testament, uns was zu geben, was wir nicht tun können, um es uns reinzuwürgen. Sondern alles, was er gegeben hat, war im Bereich des Möglichen.

[45:03] Wenn wir das verstanden haben, dann können wir verstehen, dass es am besten ist. Ja, wir haben wir vorhin gelesen, es geht immer nur um unser Bestes, das Gott im Blick hat. Aber auch hier ist die Frage: Wenn Gott in Römer 8 zum Beispiel sagt, dass alle Dinge, die uns widerfahren, zu unserem Besten sind, glauben wir das? Dass es wirklich so ist?

[45:23] Glauben wir, dass Gott wirklich gute Absichten hat mit uns? In dem Buch "Leben in Fülle", 105, 106, war früher Gedanken von Berg der Seligpreisung, sagte Reid: "Aber wenn wir wirklich glauben, dass Gott uns liebt und dass seine Absichten uns gegenüber gut sind, dann werden wir aufhören, Sorgen über die Zukunft zu machen." Das ist so ein starkes Zitat. Ja, sie sagt im Umkehrschluss: Solange wir an Gottes Güte und Liebe zweifeln und nicht glauben, dass alles, was uns widerfährt, uns am besten ist, werden wir immer weiter Sorgen machen, weil wir Gott nicht wirklich vertrauen.

[46:06] Glauben wir, dass es wirklich so ist, dass es zu unseren Besten ist? Johannes hat übrigens genau dasselbe gesagt, erster Johannes, Kapitel 5, Vers 3. Lasst uns auch das noch einmal lesen.

[46:18] Lesen, dass wir gleichsam zum Abschluss kommen. Erst waren es 5, Vers 3. Moser hat gesagt: "Alles, was Gott uns geboten hat, ist nicht so schwer." Und Johannes sagt: "Denn das ist die Liebe zu Gott, dass wir seine Gebote halten, und seine Gebote sind nicht schwer." Also, wenn wir den Eindruck haben, sie sind schwer, dann sind wir auf dem Holzweg, aber nicht die Bibel, weil es zu unseren Besten ist.

[46:45] Und man ja erlebt, man könnte noch viele sagen zu diesem Thema. Aber ich möchte zum Abschluss dann noch in das Buch der Offenbarung gehen, weil wir auch hier es gesehen haben: Es gibt nur für oder gegen. Ja, es gibt nur Leben oder Tod. Es gibt nur Treue zu Gott oder Untreue. Und wenn wir Gott treu sind, alles, was er von uns verlangt, was es gibt, ist zu unserem Besten. Ja, das ist, was wir festhalten müssen.

[47:15] Aber insbesondere in Anbetracht der Zeit, die jetzt bevorsteht, sollten wir uns bewusst machen, dass auch in Zukunft, wie es in der Vergangenheit war, von Eden bis jetzt, bis zum Ende der Welt, es immer nur zwei Lager geben wird. Es gibt nicht irgendwie so ein Zwischending.

[47:36] Was uns lesen, Offenbarung 13, Vers 8: "Und alle, die auf der Erde wohnen, werden es anbeten, also das Tier, deren Namen nicht geschrieben stehen im Buch des Lebens des Lammes, das geschlachtet worden ist von Grundlegung der Welt an." Vers 15: "Und es wurde ihm gegeben, dem Bild des Tieres, einen Geist zu verleihen, so dass das Bild des Tieres sogar redete und bewirkte, dass alle getötet wurden, die das Bild des Tieres nicht anbeten."

[48:07] Offenbarung 14, Vers 7: "Der erste englischsprachige Lauter stimme: Fürchtet Gott und gebt ihm die Ehre, denn die Stunde seines Gerichtes ist gekommen. Und betet den an, der den Himmel und die Erde und das Meer und die Wasserquellen gemacht hat." Dazu noch das 9. Während dritter Engel folgte ihnen, der sprach mit lauter Stimme: "Wenn jemand das Tier unserem Bild anbietet und das Malzeichen auf seine Stirn oder auf seine Hand annimmt, so wird er auch von dem Blutweingottes trinken, der unvermischt ein Geschenk ist, in den Kelch seines Zorns."

[48:41] Also, wir sehen hier, die Bibel skizziert ganz klar und deutlich auch am Ende: Es wird nur zwei Lager geben. Und die Frage ist, wo stehen wir? Und wo stehen die, die in unserem Einflussbereich sind? Es wird nur Treue zu Gott geben oder Treue dem Tier gegenüber.

[48:59] Und weil dieser Höhepunkt bald eintreten wird, weil wir bald in diesem Kampf gipfeln werden, sollten wir uns umso mehr darum bemühen, auch den Menschen, die wir in unserem Wirkungskreis haben, das nahe zu bringen und ihnen mit dieser Botschaft vertraut zu machen.

[49:19] Und diese Botschaft besteht im Wesentlichen darin, zu zeigen, dass es nur zwei Lager geben wird. Das eine Lager wird die Treue zum Tier sein, zu dem Papsttum. Und das andere Lager wird darin bestehen, dass wir Gott die Treue geben. Möchte ich da zum Abschluss noch ein Zitat vorlesen. Jetzt ist mir gerade noch einen eingefallen aus "Zeugnisse für die Gemeinde", Band 9.

[49:42] Einfach aus dem Grund, weil wenn wir das tun oder wenn wir jetzt auch äußern über das Papsttum, ist mir lange auch nicht so klar. Ich habe immer gedacht, du kannst alles sagen, du willst es ja richtig. In Bezug auf die falsch haltenden Verderbtheit. Wir finden auch zum Beispiel im Großen Kampf ein ziemlich deutliches Zitat, wo es heißt, dass das Papsttum wie ein Chamäleon äußerlich ist, das sich verändert, aber innen ist das unveränderliche Gift der Schlange enthalten.

[50:11] Und naja, ich will nicht viel sagen, ich will einfach, dass die Zitate vorlesen im "Zeugnisse für die Gemeinde", Band 9, Seite 230, 31. Denn, wie gesagt, wir werden früher oder später sehr bald damit konfrontiert werden mit dieser Entscheidung für oder gegen das Papsttum. Es führt gegen Gott.

[50:37] Und naja, wie gesagt, jetzt mal vor. Lasst uns immer daran denken: Keinesfalls Verfolgung herauszufordern. Wir sollten keine harten, verletzenden Worte gebrauchen. Haltet sie aus jedem geschriebenen Artikel, aus jeder Ansprache fern. Überlasst das verletzende Tadeln dem Wort Gottes. Der sterbliche Mensch soll in Christus verborgen sein und bleiben.

[51:01] Lasst Christi Geist in Erscheinung treten. Jeder hat hier seine Zunge, damit er nicht zum Anlass werde, dass sich in solchen, die nicht unseres Glaubens sind, bitterer Widerstand gegen uns erhebt. Also, sie sagt hier im Prinzip: Auch wenn es wahr ist, was wir sagen würden, dass wir trotz Demonstrationen erhalten sollen, wie Jesus sagt: "Seid klug wie die Schlangen, unschuldig wie die Tauben." Dass wir nicht unnötig Verfolgung zuziehen. Denn Satan würde darin eine Gelegenheit sehen, unsere Zügen Worte zu benutzen, um uns den Weg zu versperren.

[51:37] Es wird eine solche rückständige Zeit sein, wie sie nicht gewesen ist, seit Leute gewesen sind. Unsere Aufgabe besteht darin, aus unseren Artikeln und Predigten alles auszumerzen, das nach Wiedervergeltung und Herausforderung schmeckt und auf Kirchen und Einzelpersonen hinzieht. Es stimmt nicht mit Christi Arbeitsweise und Methode überein.

[52:02] Es ist die Tatsache, dass Gottes Volk, welches die Wahrheit kennt, versäumt hat, seine Pflicht zu erfüllen nach dem Licht, das ihm aus dem Wort Gottes scheint. Deshalb ist es notwendig, dass wir jetzt umso wachsamer sind, Ungläubige nicht zu verärgern, ehe sie die Gründe für unseren Glauben betreffs Sabbat und Sonntag gehört haben. Also, sehr starkes Zitat. War das lange auch nicht so klar, aber es ist ganz wichtig, wenn wir Menschen das zeigen.

[52:29] Weil in einem Fall, es gibt entweder Leute, die viel nach vorne preschen, oder die immer versuchen, so hintenrum zu schlängeln. Wir sollen bei der Wahrheit bleiben. Wenn wir aber, ich sage mal, deutliche Worte nehmen, dann sollen das Gottes Wort sein, nicht unsere eigenen. Und diese sind die Flüche und Schimpfworte stürzen und auch nicht auf Einzelpersonen so ein schlechtes Licht werfen. Es geht um die Institution dahinter, und das ist, denke ich, sehr wertvoll und mir auch wichtig gewesen, noch mal mitzugeben.

[53:01] Weil, wenn wir nur zwei Möglichkeiten haben und wir scharf gegen die falsche schießen, sollten wir ihm aufpassen, dass nicht irgendwas davon gegen uns verwendet werden kann, unnötigerweise. Es wird ohnehin Verfolgung kommen, ohnehin Hass den wahren Glauben gegenüber, spritzen, sage ich mal. Aber wir sollten es nicht unnötig herausfordern.

[53:23] Und ja, deswegen zum Zusammenfassen noch mal: Lasst uns bewusst sein, ja, dass es auch in unserem Leben nur zwei Möglichkeiten gibt und wir keine Ausreden suchen, so nach dem Motto "nicht so wichtig", sondern dass wir Gott in allem treu sind, weil das Wort Gottes gesagt hat, es ist nicht schwer und es ist nicht irgendwie zu weit weg, dass wir es tun sollten. Können wir, können es immer tun. Wir können immer in der Lage sein, durch Gottes Kraft, das auch zu machen.

[53:51] Und wenn wir das verstanden haben, dass von Eden her bis jetzt zum Ende der Weltgeschichte nur zwei Wege da sind, lasst uns den richtigen Weg wählen. Und lasst uns den falschen Weg nicht unnötigerweise versperren. Also, muss ich sagen, wir den Weg versperren, die Wahrheit kund zu tun. Ihr Lieben, es ist ein sehr spannendes Thema.

[54:14] Wir werden in den nächsten Wochen noch ein sehr interessantes Thema angehen, und auch hier möchte ich noch mal einladen, jeden nochmal einzuschalten, dass wir gemeinsam weiter studieren können im fünften Buch Mose. Und wenn wir uns auch langsam, aber stetig dem Ende dieses Quartals wieder entgegenkommen sehen, da möchten wir uns nochmals erinnern an die Challenge, die Christa vor zu beginnen und es mit gegeben hat.

[54:40] Und wir wollen weiter nach der gegenwärtigen Wahrheit suchen und auch hier noch mal verstehen: Wenn das, was wir studieren, in unserem Leben keinen praktischen Anklang findet, dann ist es eventuell vielleicht sogar vergeblich studiert, weil der Sinn und Zweck vom Wort Gottes ist ja, unser Leben dem Ebenbild Christi immer ähnlicher zu machen.

[55:03] Und daher, lasst uns auch jetzt noch mal gemeinsam beten, dass das wirklich geschieht, in das wir praktische Christen sind und nicht nur wissen-konsumierende Theoretiker. Himmlischer Vater, bedanken auch für diese Kreis, die Aura, und wir bitten dich, dass uns hilft, das auch umzusetzen, dass uns hilft zu wachsen, zu erkennen, wo wir uns ändern sollen und praktische Dinge anzuwenden, praktisch Dinge umzusetzen, sodass wir deinem Sohn immer ähnlicher werden und dass du uns zum Licht für andere verwenden kannst.

[55:37] Dafür möchten wir danken und wir preisen dich dafür im Namen Jesu. Amen.


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