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In diesem Vortrag erklärt Dr. DeRose, wie man Bluthochdruck auf natürliche Weise senken kann. Er beleuchtet die Gefahren von Bluthochdruck, erklärt die Bedeutung von Blutdruckwerten und stellt verschiedene Lebensstiländerungen vor, die zur Verbesserung beitragen können. Dazu gehören Ernährung, Bewegung, Schlaf, Stressmanagement und die Vermeidung schädlicher Substanzen. Der Vortrag bietet praktische Ratschläge und wissenschaftliche Erkenntnisse, um die Gesundheit positiv zu beeinflussen.


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Serie: Genügend Reserve?

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Transkript

[0:00] Bruno Gröning Freundeskreis. Ich bin noch ganz, ganz kurz hier erst in Bad Cannstatt. Und ich muss sagen, die Menschen hier in Bad Cannstatt sind eine ganze Ecke netter zu mir gewesen als der Verkehr, den ich dort auf der Autobahn von Salzburg erlebt habe. Und es tut mir wirklich leid, dass ihr alle hier so lange auf mich warten musstet. Und während ihr hier gewartet habt, habt ihr vielleicht bestimmte Fragen. Ihr habt euch vielleicht gefragt, ob ihr hier eure Zeit vergeudet. Lohnt es sich, dass ich jetzt diese ganze Stunde hier warte, um etwas über den hohen Blutdruck herauszufinden? Aber ich möchte sagen, dieses Thema des hohen Blutdrucks ist absolut keine Vergeudung der Zeit. Es ist wirklich ein Thema, bei dem es sich lohnt, dass wir ihm unsere Aufmerksamkeit widmen und unsere Zeit dafür heute Abend investieren. Wir sehen in der gesamten westlichen Welt enorme Probleme mit Bluthochdruck. Ich kann jetzt nicht ganz spezielle statistische Werte für Stuttgart Ihnen sagen. Aber ich kann Ihnen hier anhand des Beispiels der Vereinigten Staaten sagen, dass es eine ganz gewaltige Zahl von Menschen gibt, die mit dem Blutdruck Probleme haben, ganz besonders je älter sie werden. In den USA ist es so, dass der häufigste Grund, warum Personen zum Arzt gehen, der Bluthochdruck ist. Warum ist Bluthochdruck gefährlich? Auf diesem Bild können wir einige der hauptsächlichen Probleme sehen, die mit hohem Blutdruck verknüpft sind. Die meisten sind vertraut mit Schlaganfall. Aber man kann durch hohen Blutdruck auch andere Probleme im Bereich des Gehirns bekommen. Man kann so etwas bekommen, das nennt sich hypertensive Enzephalopathie, also eine Erkrankung des Gehirns, die durch Bluthochdruck verursacht ist. Das heißt, man bekommt davon Kopfschmerzen, man ist verwirrt und man kann sogar Anfälle bekommen. Der hohe Blutdruck ist für die Gefäße ein ganz enormer Druck, der dort ausgeübt wird. Das Gefäß, was vom Herzen wegführt, die Aorta, das große Gefäß dort, wenn diese Aorta über viele Jahre einen Bluthochdruck durchmacht, führt es dazu, dass das Gefäß geschwächt wird und sich eine Ausbeulung bildet. Das nennen wir ein Aneurysma. Je stärker dieses Aneurysma aufgebläht wird, desto schwächer wird die Wand. Und wenn dieses Aortenaneurysma zerreißt, rupturiert, dann ist in den allermeisten weitentwickelten medizinischen Ländern wie Deutschland oder USA es so, dass bei so einer Ruptur eines Aortenaneurysmas nur einer von zehn diesen Vorfall überlebt. Andere Probleme im Bereich der Gefäße, die im Zusammenhang stehen mit Bluthochdruck, betreffen zum Beispiel einen Herzinfarkt. Obwohl viele dieser Probleme zum Tod führen können, kann Bluthochdruck einfach auch nur die Qualität des Lebens beeinträchtigen. Natürlich kann man einen Schlaganfall bekommen und für den Rest des Lebens beeinträchtigt sein, aber der Bluthochdruck kann auch dazu führen, dass man sein Augenlicht verliert, dass man blind wird. Bluthochdruck ist eine führende Ursache für Nierenversagen. Können wir also alle sehen, dass Bluthochdruck wirklich ein wichtiges Thema ist. Das heißt, Sie sollten überzeugt sein, Sie befinden sich heute Abend in diesem Vortrag an dem richtigen Ort. Und die Nachrichten werden noch besser. Und die gute Nachricht ist, wir wissen jetzt nicht nur, dass Bluthochdruck etwas schlecht ist, sondern wir können ihn auch behandeln. Was passiert, wenn wir Bluthochdruck behandeln? Wenn wir uns diese Grafik anschauen, egal ob man jünger oder älter ist, wenn man seinen Blutdruck unter Kontrolle bekommt, dann reduziert sich das Risiko für Schlaganfall ganz erheblich. Es ist also wichtig, dass wir unseren persönlichen Blutdruck kennen. Und wenn wir einen hohen Blutdruck haben, dass wir ihn unter Kontrolle bekommen. Aber bevor wir darüber sprechen, was ein guter Blutdruck tatsächlich ist, reden wir einmal darüber, was überhaupt der Blutdruck ist. Viele Menschen wissen gar nicht, was diese Zahlen eigentlich bedeuten, woher sie kommen. Der Blutdruck ist der Druck, die Kraft, die übertragen wird, wenn das Blut durch die Adern fließt.

[7:08] Wir schauen uns hier einmal das Herz an. Und wir gehen mal davon aus, dass jetzt der Puls 60 Schläge pro Minute ist. Das heißt, das Herz schlägt einmal pro Sekunde. Also jede Sekunde einmal. Hat das Herz irgendwann mal Ruhe, eine Pause? Die meisten sagen auf diese Frage nein. Tatsächlich ist es aber so, dass das Herz von einem Schlag zwei Drittel ruht. Wenn wir also einen Herzschlag von 60 pro Sekunde haben, das heißt, das Herz pumpt ein Drittel dieser einen Sekunde, des einen Schlages, und zwei Drittel der Sekunde ruht das Herz. Warum ist das wichtig? Das ist nämlich das, wo die Zahlen in den Blutdrucken kommen. Die obere Zahl, in diesem Beispiel 120, ist das, was wir den systolischen Blutdruck nennen. Das ist der Druck innerhalb der Arterie, wenn dieses Pumpen des Herzens stattfindet. Und die untere Zahl ist der sogenannte diastolische Blutdruck. Und das ist der Druck, der in der Arterie vorhanden ist, wenn das Herz diese Ruhephase hat. Also das ist die Erklärung, woher diese Zahlen eigentlich kommen. Was sind jetzt gute Blutdruckzahlen? Man kann Bluthochdruck ganz simpel erklären. Man kann also sagen, jeder Blutdruck, der höher ist, als er eigentlich notwendig ist, ist ein potenzielles Problem. Wenn wir uns jetzt Expertengruppen anschauen, dann werden uns normalerweise für einen idealen Blutdruck die folgenden Zahlen genannt. Also es wird gesagt, man sollte den oberen Wert, den diastolischen Wert, unter 120 halten. Und der diastolische Blutdruck sollte unter 80 sein. Aber das ist nicht die vollständige Antwort. Obwohl diese Zahlen durchaus hilfreich sind, gibt es Hinweise darauf, dass wenn wir den systolischen Wert unter 120 bekommen, und den diastolischen unter 80, also 120 zu 80 ist gut, aber wenn wir es deutlich darunter haben, ist es deutlich besser. Wenn wir uns also die Forschungsergebnisse anschauen, dann ist es gut, wenn es mindestens 110 ist, der systolische Blutdruck, und den unteren Wert in den unteren 70ern haben, dann ist es deutlich besser. Dies bezieht sich aber nur darauf, wenn wir über natürliche Methoden sprechen, wie wir unseren Bluthochdruck unter Kontrolle bekommen. Das heißt, es ist nicht ein zu empfehlender Weg, dass man Medikamente nimmt, um den Blutdruck auf diese niedrigen Zahlen zu bringen. Der Grund dafür ist, dass jedes Medikament seine Nebenwirkungen hat. Für die meisten Menschen ist es so, dass wenn man seinen Blutdruck ungefähr im Bereich 130 hat, und im diastolischen Bereich um die 80, dann hat man wahrscheinlich mehr Nebenwirkungen von der Medikamente, als die Vorteile, die man von der niedrigeren Medikamente bekommt. Aber alles ist gleich. Wenn man diese Zahlen mit dem Lebensstil herunterkriegt, sind die niedrigeren Zahlen besser. Wenn man den Blutdruck durch Veränderung des Lebensstils in diese niedrigen Zahlen, in diesen niedrigen Bereich hineinbringt, dann ist ein umso niedrigerer Blutdruck umso besser.

[12:18] Einige von Ihnen sind vielleicht besorgt über Ihren Blutdruck. Aber man muss auch bedenken, dass wenn die Messung des Blutdrucks nicht unter den richtigen Umständen, dass vielleicht die Zahlen gar nicht die Realität widerspiegeln und die Sorge umsonst ist. Man sollte also seinen Blutdruck nicht am Hauptbahnhof messen lassen. Was dann passiert ist, wenn eine ganze Menge um einen herum vor sich geht, dann geht automatischer Blutdruck hoch. Der Blutdruck wird am korrektesten wiedergegeben, wenn man fünf Minuten lang in einem ganz ruhigen Raum, warmen Raum gesessen hat. Es gibt ganz bestimmte Medikamente, die zu einer Erhöhung des Blutdrucks beitragen. Wenn also, okay, jetzt sind nicht Medikamente gemeint, sondern Drogen, legale Drogen, wenn zum Beispiel jemand raucht, oder wenn er Koffein trinkt, erhöht das den Blutdruck. Oder wenn man ganz bestimmte Medikamente einnimmt gegen Allergien. Das heißt, alle diese Faktoren können den Blutdruck erhöhen. Das heißt, es ist wichtig, wenn wir unseren Blutdruck messen, dass wir es nicht nur einmal tun, sondern in unterschiedlichen Situationen. Das heißt, derjenige, der seinen Blutdruck misst, sollte in einer möglichst idealen Situation sein. Gehen wir jetzt mal davon aus, Sie sind heute Abend hier und haben einen hohen Blutdruck. Vielleicht ist Ihr Blutdruck zum Beispiel, so wie bei einer Frau, die ich vor kurzem in Österreich getroffen habe, 190 zu 130. Das ist ein gefährlicher Blutdruck. Was sollte man jetzt tun? Als allererstes stellt man vielleicht die Frage, warum habe ich überhaupt dieses Problem? Die meisten Menschen haben nicht eine andere Krankheit oder einen Zustand, der verantwortlich ist dafür, dass dieser hohe Blutdruck entstanden ist. Es ist sehr selten, dass eine Person einen Tumor hat, der bestimmte Hormone produziert, die diesen hohen Blutdruck verursachen. Es gibt auch eine kleine Anzahl von Personen, die im Bereich der Nieren ein Problem haben, was diesen Blutdruck verursacht. Oder Kontrazeptive, also Verhütungsmittel, können auch als Nebenwirkung einen hohen Blutdruck verursachen. Oder Personen, die unter Schlafapnoe leiden, können einen hohen Blutdruck entwickeln. Wissen Sie, was Schlafapnoe ist? Einige nicken, andere schütteln den Kopf. Ich möchte das kurz erklären. Schlafapnoe ist ein Zustand, wo diese Person während des Schlafens nachts aufhört zu atmen. Oft schnarcht derjenige, und plötzlich hört er auf zu atmen. Und dann, nach einiger Zeit, fangen sie wieder an zu atmen. Das passiert sehr häufig, das kann hunderte von Malen in einer Nacht sein. Und das kann zu hohem Blutdruck führen. Das heißt, das sind alles hier Krankheitszustände, wo man nicht den hohen Blutdruck an und für sich behandelt, sondern man behandelt das eigentliche, zugrunde liegende Problem. Beispielsweise, man hat jetzt Schlafapnoe, es gibt ein ganz bestimmtes Gerät, das man aufsetzen kann, wenn man nachts schläft, wodurch die Luftwege, die Atemwege offengehalten werden und dadurch das Problem behandelt wird. Und dann wird gewöhnlich der Blutdruck sich normalisieren. Aber das sind keine sehr verbreiteten Probleme. Das, was am häufigsten ist, ist der sogenannte essentielle Bluthochdruck. Ich verstehe, dass das Wort im Deutschen genauso benutzt wird wie im Englischen. Das klingt wie etwas, was man haben sollte, muss. Also essentiell ist normalerweise etwas, was beschreibt eine gute Sache, die grundlegend ist, aber dieses Wort in dem Zusammenhang mit Bluthochdruck, das ist das Wort, in dem Zusammenhang mit Bluthochdruck, ist kein gutes Wort. Es bedeutet einfach nur, es gibt keine andere Ursache, die man finden könnte, die man sehen könnte, warum der Bluthochdruck besteht.

[18:02] Wir wissen allerdings auch, dass es bestimmte genetische Faktoren gibt, die eine gewisse Prädisposition, eine gewisse Beteiligung zu Bluthochdruck darstellen. Wir wissen inzwischen auch, dass es Zusammenhänge gibt zwischen dem, was vorgeburtlich passiert ist, also während wir im Uterus waren, und der Entwicklung von Bluthochdruck, dass es da bestimmte Verknüpfungen gibt. Das ist ein sehr interessantes Thema. Sagen wir zum Beispiel, Sie haben einen sehr hohen Blutdruck, der Bluthochdruck ist so hoch gewesen, dass dadurch die Nieren geschädigt wurden, und jetzt müssen Sie zur Dialyse. Aber Sie bekommen einen Telefonanruf, und in dem Anruf höre ich gute Nachrichten. Das heißt, eine Niere ist da, man bekommt also diese Nierentransplantation. Tragischerweise ist der Spender jemand, der in einem Autounfall verstorben ist, und zufälligerweise ist es so, dass die Person, die dort in einem Verkehrsunfall umgekommen ist, einen sehr niedrigen Blutdruck hatte. Also ein sehr guter Blutdruck, ein sehr niedriger Blutdruck. Wenn Sie jetzt also diese Niere bekommen, was glauben Sie, wie Ihr Bluthochdruck sein wird? Er ist wahrscheinlich ähnlich niedrig wie bei der Person, von dem Sie die Niere empfangen haben. Genauso, wenn Sie Ihre Niere infolge von Diabetes verloren haben und niemals Probleme mit hohem Blutdruck hatten, und Sie eine Nierentransplantation bekommen von jemandem, der hohen Blutdruck hatte, dann werden Sie wahrscheinlich auch die Tendenz zu hohem Blutdruck haben. Diese Programmierung findet gewöhnlich innerhalb des Uterus statt. Wenn also Ihre Mutter während der Schwangerschaft viel Stress durchgemacht hat, dann haben sich Ihre Nieren vielleicht nicht richtig gut entwickelt und man erhält dadurch eine Neigung, eine Prädisposition für Bluthochdruck. Aber selbst wenn Sie diese genetische Prädisposition, die schon im frühen Leben entstanden ist, für den Hochblutdruck haben, dann können die Dinge, die in Ihrem Lebensstil vorhanden sind, die Dinge, die mit Ihren Umständen zu tun haben, auf ganz dramatische Art und Weise den Blutdruck beeinflussen. Der Grund, warum ich das so sehr betone, ist, dass wir heute Abend über Dinge sprechen wollen, wie wir auf natürliche Art und Weise unseren Blutdruck beeinflussen können. Und ich möchte nicht, dass irgendjemand von Ihnen heute Abend hier weggeht und zu seinem Nachbarn geht und sagt, ich weiß, warum Sie Bluthochdruck haben. Weil Sie nämlich nicht genug körperliche Bewegung haben und weil Sie nicht das richtige Essen. Jeder von uns hat einen anderen Hintergrund. Wir wollen uns also jetzt einmal diese guten Nachrichten im Zusammenhang mit unserem Lebensstil anschauen. Und was wir tun, möchte ich mit Ihnen gemeinsam hier etwas betrachten.

[22:30] Wir haben in Amerika ein erhebliches Problem mit Personen, die Bluthochdruck haben und keine Medikamente dagegen einnehmen. Sehen Sie, die meisten Ärzte in den USA und ich gehe mal davon aus, dass es in Deutschland ähnlich ist, sie nehmen Medikamente, um ihren Bluthochdruck zu erniedrigen. Anstatt Ihnen zuerst all die natürlichen Möglichkeiten zu nennen, über die wir heute Abend sprechen wollen. Ich möchte Ihnen hier also aufzeigen, wo das große Problem mit Bluthochmedikamenten liegt. Schauen Sie sich die typischen Symptome der üblichen Bluthochmedikamente an. Man muss häufig zur Toilette gehen. Erschöpfung, Müdigkeit, Schwindel, unkontrollierbarer Husten, Schwierigkeiten, wenn man sich körperlich bewegen will, sexuelle Störungen, Depressionen. Wie viele von Ihnen glauben, dass das eine Liste von attraktiven Dingen ist, die man gerne hätte? Nein, keine gute Liste. Jetzt schauen wir uns die typischen Symptome des Bluthochdrucks an. Wir wollen diese beiden Listen also auf der einen Seite die Nebenwirkungen, auf der anderen Seite die typischen Symptome des Bluthochdrucks vergleichen. Ich hatte Ihnen bereits von dieser Frau erzählt, die ich getroffen habe, einem Blutdruck von 190 zu 130. Tatsächlich hatte sie alle diese Symptome, die ich Ihnen jetzt gleich zeigen werde. Schauen Sie mal ganz genau hin. Keine. Denken Sie mal darüber nach. Sie haben also einen Blutdruck, der hoch ist, Sie fühlen sich gut dabei, und jetzt gibt Ihnen der Arzt ein Medikament, und dann fühlen Sie sich schlecht. Diese Frau, eine ganz junge Frau, war innerhalb von sechs Monaten auf vier verschiedenen Medikamenten. Und das ist nicht nur in deutschsprachigen Teilen der Welt, wir sehen genau das gleiche in den USA. Hier ist eine Liste von den üblichen Medikamenten, die benutzt werden für den Blutdruck. Das sind also bestimmte Medikamentenklassen. Wir haben hier zum Beispiel die Beta-Blocker. Das sind Studien, die hier durchgeführt wurden, die üblicherweise weniger als zwölf Monate lang dauern. Wenn in den USA ein Doktor einen Patienten mit Beta-Blockern versieht, dann kann man beobachten, dass ungefähr drei Viertel der Patienten innerhalb eines Jahres aufhören, dieses Medikament zu nehmen. Das heißt, nur ungefähr 28 Prozent der Personen nehmen nach einem Jahr noch diese Pille. Aber schauen Sie sich die Prozentzahlen doch mal an. Das heißt, nach kurzer Zeit, weniger als zwölf Monate, sind die Ergebnisse so. Das heißt, mit anderen Worten, wo man auch hingeht in der Welt, egal ob Österreich oder Deutschland, die Vereinigten Staaten, egal wo man hingeht, wenn man jemandem also gegen den Bluthochdruck-Medikamente gibt, dann ist es sehr wahrscheinlich, dass sie Nebenwirkungen haben, und die Wahrscheinlichkeit ist sehr hoch, dass die Versuchung da ist, dass man aufhört mit dieser Medikation. Es scheint beinahe so, dass viele dieser Bluthochdruck-Medikamente mehr Stress und Druck verursachen als der Blutdruck selbst.

[27:30] Gibt es etwas Besseres? Kann es eine Lösung für den Blutdruck geben, die keinen Druck ausübt? Wir wollen natürlich nicht, dass Ihr Blutdruck null zu null ist, dann ist man tot. Aber wenn wir jetzt sagen, kein Druck, dann meinen wir in dem Sinne, dass der Blutdruck besser ist. Ich gebe Ihnen hier diesen Satz, kein Druck, und wir müssen eine Englischübung haben, richtig? Ja, also kein Druck, um das Ganze zu lernen. Das heißt, diesen englischen Satz, den wollen wir jetzt alle lernen, kein Druck. Wir wollen also hier ohne Druck zehn Dinge lernen, die wir umsetzen können, wie wir unseren Blutdruck positiv beeinflussen. Der erste Punkt ist Ernährung. Und das nächste ist eine optimale Wahl unserer Getränke. Das ist also das O in dem Satz, jetzt kommt das P, für Bewegung. Das nächste ist Ruhe, Erholung. Dann steht das E für Umgebung. Stressmanagement, sagen wir auch, den Stress unter Kontrolle bekommen. Das nächste S steht für soziale Unterstützung. Der Gebrauch von natürlichen Hilfsmitteln. Und der letzte Punkt betrifft also Dinge, die wir vermeiden können, die eben dazu beitragen, dass wir unter Stress geraten, dass wir in irgendeiner Form unter Druck geraten. Der dritte Punkt ist Glauben an Gott üben. Wir wollen uns einige dieser Punkte im Detail anschauen. Aber bevor wir hier ins Detail gehen, möchte ich Sie in gewisser Weise ermutigen. Das, was wir hier betrachten, ist wirklich aufregend. Aber wenn Sie Medikamente nehmen und alle die Toilette runterspülen, dann möchte ich nicht, dass Sie über dieses Thema so aufgeregt werden, dass Sie nach Hause gehen, Ihre Medikamente nehmen und alle die Toilette runterspülen. Denn es besteht eine Gefahr, wenn Sie die Medikamente, die Sie nehmen, ganz abrupt einfach abbrechen. Einige dieser Medikamente, wenn man die anderen absetzt, bewirken, dass der Blutdruck so hoch geht, wie er nie zuvor gewesen ist. Andere Medikamente, wenn man sie absetzt, können besonders bei älteren Patienten einen Herzinfarkt auslösen. Das heißt, wir möchten nicht, dass Sie Ihre Medikationen verändern. Wenn Sie also begeistert reagieren auf diese Informationen, die Sie heute Abend bekommen und daraufhin eine ganze Menge Veränderungen vornehmen, dann sagen Sie das Ihrem Arzt. Und es ist ganz, ganz wichtig, dass Sie weiterhin sorgfältig Ihren Blutdruck beobachten. Mit diesem Hintergrund werden wir uns jetzt diese natürlichen Therapien näher anschauen.

[31:52] Zunächst sprechen wir einmal über Ernährung. In Bezug auf Ernährung möchte ich Ihnen drei Schlüsselprinzipien nennen. Wenn Sie auf natürliche Art und Weise Ihren Blutdruck erniedrigen möchten, dann sollten Sie den Anteil der Nahrungsmittel, die von Pflanzen kommen, deutlich erhöhen. Das heißt also Früchte, Gemüse, Getreide. Ein zweiter Punkt ist, dass man seine Kalorien kontrolliert, besonders dann, wenn man Übergewicht hat. Und der dritte Punkt ist, wir schauen uns den ersten Punkt an. Macht es wirklich einen Unterschied, was man so normalerweise isst? Wir haben hier eine ziemlich berühmte Studie, ziemlich bekannt. Und in dieser Studie sind ungefähr 90.000 Personen beteiligt. Vielleicht haben einige von Ihnen von dieser Gruppe Personen schon gehört. Sie werden siebenten-Tags-Adventisten genannt. Es ist bekannt, dass sie mit zu den gesündesten Menschen weltweit gehören. Und aus diesem Grund hat die amerikanische Regierung Millionen von Dollarn eingesetzt, um herauszufinden, was der Grund dafür ist, warum diese Gruppe von siebenten-Tags-Adventisten so gesund ist. Und hier sind einige der Dinge, die die Regierung herausgefunden hat. Obwohl historisch gesehen die Adventisten schon immer empfohlen haben, dass der Verzehr von Früchten und Gemüse große Vorteile bringt, und obwohl viele von Ihnen Vegetarier sind, kann man natürlich auch siebenten-Tags-Adventist sein und Fleisch essen und genauso essen wie der Nachbar nebenan. Das heißt, alle diese Gruppen in dieser Studie sind siebenten-Tags-Adventisten Und wir schauen uns jetzt einmal an, wie die unterschiedliche Ernährung dieser unterschiedlichen Gruppen von Adventisten eine Auswirkung hat auf den Blutdruck. Und ich möchte, dass Sie hier einfach sehen, dass in Bezug auf Diabetes die Ergebnisse fast identisch sind. Und wir schauen uns hier die erste Säule an, die blaue, das sind die Adventisten, die nicht Vegetarier sind. Das heißt, sie haben hier das höchste Risiko für Bluthochdruck. Wenn man so ein Semi-Vegetarier ist, also so ein halber Vegetarier, die Definition dafür ist, dass man weniger als einmal pro Woche rotes Fleisch, Geflügel und Fisch isst. Dann ist die Wahrscheinlichkeit, dass man Probleme mit dem Blutdruck hat, ungefähr 30% niedriger als bei einem Fleischessenden, also nicht-vegetarischen Adventisten. Wenn man jetzt keine Geflügel und kein rotes Fleisch isst, sondern eine kleine Menge Fisch zu sich nimmt, dann wird das Risiko fast halbiert. Und wenn man dann noch einen Schritt weiter geht und auch gar keinen Fisch mehr isst, dann ist man nur noch bei 40% des Risikos. Aber jetzt schauen Sie sich die Gruppe mit den besten Ergebnissen an. Das ist die Gruppe, die wir auch Veganer nennen. Veganer essen nur Nahrung aus pflanzlichen Produkten. Das heißt also keine Milchprodukte, keine Eier, kein Fisch, kein Käse. Und Sie fragen vielleicht, was essen sie überhaupt noch? Sie essen viele Bohnen und viel Vollkorngetreide und viele Früchte und viele Gemüse. Und wissen Sie, wenn Sie sich die Ernährung dieser Personen anschauen, dann haben sie oft in ihrer Ernährung sehr viel mehr Abwechslung als die Blauen, als die Fleischesser. Aber schauen Sie sich mal die große Differenz im Risiko an. Das heißt, das Risiko ist fünfmal so hoch für die Fleischgruppe.

[37:12] Warum besteht dieser große Risikounterschied? Es geht nicht nur darum, dass man Bluthochdruck entwickelt, sondern in dem Magazin Nutrition Reviews, haben sich die Forscher 80 unterschiedliche wissenschaftliche Studien angeschaut und haben herausgefunden, dass wenn man die tierischen Produkte weglässt und mehr pflanzliche Produkte dafür einsetzt, dann erniedrigt sich der Blutdruck bei Personen mit Bluthochdruck. Und auch bei den Personen, die normalen Blutdruck haben, geht der Blutdruck runter. Das heißt, wenn Sie einen guten Blutdruck haben möchten, dann sollten Sie Ihre Ernährung mehr in Richtung einer vegetarischen Ernährung verändern. Warum hat das so eine starke Auswirkung? Die pflanzlichen Produkte enthalten sehr viele Stoffe, die auf natürliche Art und Weise den Blutdruck senken. Zwei der Substanzen, die zum Beispiel in hohen Konzentrationen in pflanzlichen Nahrungsmitteln vorkommen, sind Magnesium und Calcium. Die meisten Menschen sagen, Calcium ist das nicht das, was in der Milch da ist, was wir aus den Milchprodukten bekommen? Aber in vielen der Gemüse mit grünen Blättern, wie zum Beispiel Grünkohl oder solche Gemüse, wenn man also dieses Gemüse kocht und eine Tasse von diesem Gemüse vergleicht mit einer Tasse Milch, dann hat das grüne Gemüse mehr Calcium als die Milch. Und die Bioverfügbarkeit des Calciums ist höher in dem Gemüse als in der Milch. Das heißt, der Körper ist in der Lage, mehr Calcium aus dem Gemüse herauszuziehen, als er aus der Milch herausziehen kann. Aber es gibt noch einige andere interessante Aspekte. Pflanzen haben einen sehr hohen Anteil an Stoffen, die wir Phytochemikalien nennen. Wenn man Medizin studiert, dann lernt man etwas über dieses Hormonsystem, was Auswirkungen hat auf den Blutdruck. Sie brauchen keine Angst zu haben, wir werden das jetzt heute Abend nicht im Detail erklären. Aber ich möchte nur kurz sagen, dass dieses Hormonsystem hier der Zielpunkt ist, wo die meisten üblichen Blutdruckmedikamente angreifen. Einige dieser Blutdruckmedikamente werden ACE-Inhibitoren genannt. Jetzt will ich Ihnen etwas ganz Erstaunliches erzählen, hören Sie sich das mal an. Wir haben über diese ACE-Inhibitoren etwas Interessierendes gelernt. Der Schöpfer hat diese Substanzen auf ganz natürliche Art und Weise in die pflanzlichen Nahrungsmittel hineingelegt. Das heißt, wenn Sie Sojabohnen essen oder Reis oder Mais oder Weizen Broccoli oder Pilze Knoblauch oder Spinat oder Kichererbsen Kartoffeln und Erdnüsse was passiert dann? Das heißt, in diesen Nahrungsmitteln sind auf natürliche Art und Weise diese Substanzen drin, die natürlich den Bluthochdruck senken können. Ist das nicht erstaunlich? Das heißt, wenn Sie pflanzliche Nahrung essen, nehmen Sie damit gleichzeitig kleine Mengen von Substanzen zu sich, die Ihren Blutdruck niedrig halten.

[42:20] Wir wollen uns einige andere Dinge betrachten, die mit unserer Ernährung im Zusammenhang stehen. Also der zweite Punkt, wenn man Übergewicht hat, dann wird die Reduktion des Gewichts, also wenn wir abnehmen, dazu beitragen, dass unser Blutdruck erniedrigt wird. Es würde über unser Thema hinausgehen, wenn wir jetzt im Detail über die Reduktion von Gewicht sprechen heute Abend. Aber wenn Sie Schwierigkeiten haben, Gewicht abzunehmen und gerne zu diesem Thema etwas hören möchten, ich weiß, dass es heute Abend hier einige Personen gibt, dann möchte ich vorschlagen, dass ich glücklich wäre, mit Ihnen über dieses Thema zu sprechen und Ihnen zu zeigen, wie Sie tatsächlich Gewicht verlieren können. Das heißt, wenn Sie gerne in diesem Bereich eine Hilfestellung haben möchten, dann sprechen Sie einfach die Organisatoren an, dass Sie gerne über dieses Thema reden möchten.

[43:38] Ich habe Ihnen dieses Akronym genannt, No Pressure, also kein Druck. Und Sie erinnern sich, wofür der letzte Buchstabe stand, das E? Also Glauben an Gott üben. Und ich möchte Ihnen hier etwas zeigen, was in Bezug auf Gewichtsabnahme eine Anwendung hat. Der Apostel Paul hat etwas sehr Interessantes geschrieben. Er befand sich im Gefängnis, ohne dass er irgendetwas falsch gemacht hatte. Und er schrieb an eine kleine Gemeinde in Philippi. Und zwar folgendes. Und wir finden diesen Vers in der Bibel, in Philippa Kapitel 3, Verse 13 und 14. Und wir lesen das jetzt einfach mal in Deutsch. Er schreibt es in Deutsch. Haben Sie gehört, was Paulus hier tut? Er läuft nach vorne, auf das Ziel zu. Das ist ein ganz wichtiges Prinzip. Egal, welche Veränderung wir im Blickpunkt haben. Aber in Bezug auf Gewichtsreduktion ist das ganz besonders wichtig. Das heißt, wir müssen unseren Blick auf das Ziel gerichtet halten, selbst wenn wir uns einen Tag auf die Waage stellen und das Gewicht ist wieder hochgegangen. Aber Paulus erzählt uns dann einen weiteren Teil seines Geheimnisses im nächsten Kapitel. Und zwar in Kapitel 4, Vers 13. Auch der Philippa Brief lässt uns Paulus hier an einem sehr wichtigen Prinzip teilhaben. Er sagt, ich vermag alles durch den, der mich stärkt. Der mich stark macht, Christus. Das heißt, Gott möchte uns helfen bei diesem Ziel, wozu er uns inspiriert hat, dass wir auf dieses Ziel zuarbeiten.

[46:26] Jetzt sprechen wir über diesen dritten Punkt im Zusammenhang mit Erdährung. Und hier geht es um die Reduktion von Salz. Wenn Sie Bluthochdruck haben und Sie nicht die Zutatenliste lesen von den Nahrungsmitteln, die Sie zu sich nehmen, dann kann ich Ihnen fast garantieren, dass Sie zu viel Salz essen. Ich weiß jetzt nicht, wie der Durchschnittswert des Salzkonsums hier in Stuttgart ist, aber wenn wir uns mal die Durchschnittswerte in den USA anschauen, dann ist es ungefähr 3,5 mg pro Tag. Also nicht das Salz, sondern der Natriumgehalt sind ungefähr 3,5 mg pro Tag, der Durchschnittswert. Wenn sich dieser Salzgehalt ungefähr auf die Hälfte reduzieren würde, wäre das sehr viel besser. Aber wenn man das Salz auch nur um eine kleine Menge reduziert, dass man also pro Tag nur einen halben Teelöffel weniger isst, dann, und man hat das in den USA studiert, dann kann man für die USA sagen, dass Tausende und Tausende von Leben in jedem Jahr dadurch gerettet werden können, dass man nur einen halben Teelöffel weniger isst. Und auf der anderen Seite, die finanzielle Ersparnis wäre Milliarden von Dollarn. Und das Erstaunliche an dieser Geschichte ist, egal, ob es jetzt um eine Veränderung im Salzkonsum geht, oder Veränderungen in anderen Bereichen, dass man im Laufe der Zeit neue Freuden entwickelt. Hier haben wir eine Studie, die zeigt, was mit einer Person passiert, die angefangen hat, den Salzkonsum zu reduzieren. Sagen wir einmal, dass wir die beiden Säulen ganz rechts betrachten, also jemand, der einen Salzkonsum hat, der im Natriumgehalt ist. Also ganz links sehen wir den Salzkonsum, den sie hatten, ganz am Anfang der Studie, das war die Menge an Salz, die ihnen geschmeckt hat. Das heißt, der Bezug zur Säule ganz links oder ganz rechts ist der, ihr Geschmack ist an dem Punkt, wo die hohe Säule ist. Das ist das, was ihnen schmeckt. Tatsächlich, in der Realität, essen sie nur so viel Salz, wie die beiden Säulen ganz rechts anzeigen. Aber im Verlauf von ungefähr 13 Wochen verändert sich das Bild folgendermaßen. Das heißt, ungefähr innerhalb von einer Woche ist ihr Geschmacksempfinden, das, was ihnen schmeckt, hat sich in der Weise verändert, dass sie Nahrungsmittel mit weniger Salz als gut empfinden. Und am Ende von drei Monaten, also am Ende von 13 Wochen ungefähr, dann schmeckt ihnen die Nahrung, die einen niedrigen Salzgehalt hat, nicht mehr so gut. Der Geschmack hat sich verändert. Verstehen Sie, warum ich Ihnen diese Grafik zeige? Wenn ich Ihnen irgendetwas erzählt habe, das vielleicht nicht besonders lecker klang, dann ist das, was ich hier klar machen mit der Grafik, ist, dass, wenn Sie daran festhalten haben, dass es sich verändert, dass Dinge, die Ihnen vorher nicht geschmeckt haben, plötzlich schmecken.

[51:00] Das nächste Thema. Die optimale Wahl von Getränken. Welche sind die optimalen Getränke für einen guten Blutdruck? Ich möchte nicht, dass irgendjemand etwas sagt. Ich möchte einfach nur, dass Sie gut darüber nachdenken, was Sie persönlich jetzt denken, was für den Blutdruck das beste Getränk wäre. Und wir geben Ihnen 30 Sekunden, ganz genau darüber nachzudenken. Und wir werden nichts sagen. Einige von Ihnen haben nicht zugehört. Sie haben uns schon die Antwort gegeben. Aber Sie haben natürlich recht. Wasser ist für Ihren Blutdruck das beste Getränk. Ich möchte Ihnen einige der Getränke nennen, die für Ihren Blutdruck nicht hilfreich sind. Ich weiß, dass viele Amerikaner und auch Deutsche das nicht so gerne hören. Aber selbst ganz mäßiges Trinken ist schlecht für den Blutdruck. Das andere, was wirklich mit Alkohol ein Problem darstellt, ist, dass im Alkohol sehr viele Kalorien drinstecken. Wissen Sie, dass jedes Gramm von Alkohol ungefähr doppelt so viele Kalorien hat wie reiner Zucker? Zucker hat 4 Kalorien pro Gramm und Alkohol hat 7 Kalorien pro Gramm. Wenn also jemand versucht, Gewicht zu verlieren, wie viel Alkohol sollte er trinken? Keinen, das ist richtig. Machen wir weiter. Wie steht es mit Kaffein? Kaffein ist ebenfalls ein Problem im Zusammenhang mit Blutdruck. Kaffein kann Ihren Blutdruck ganz erheblich steigern. Viele Ärzte beschönigen das ein bisschen. Ungefähr vor 10 Jahren hat ein Arzt an seine Kollegen geschrieben und hat dort ein Papier vorgelegt, eine kritische Übersicht über Kaffeinzufuhr und Blutdruck. Er hat in dieser Arbeit gesagt, dass die Beziehung zwischen Kaffeinzufuhr und Blutdruck eine Sache ist, die deutlich ernster genommen werden sollte. Was bedeutet das, wenn er seinen Kollegen sagt, sie sollten das ernster nehmen? Das bedeutet, sie haben es eben nicht ernst genug genommen. Er hat also diese Arbeit geschrieben und hat gesagt, Kaffein, selbst in kleinen Mengen, also die kleinen Mengen, die man normalerweise in der Ernährung zu sich nimmt, erhöht Kaffein den Blutdruck. Und er sagt, es mag wahr sein, dass im Durchschnitt gesehen, das heißt, die Erhöhung des Blutdrucks ist vielleicht im Durchschnitt nicht sehr viel, ungefähr nur 4 zu 2 mg Hg. Aber das Interessante kommt jetzt. Wir haben dieses Akronym, was wir uns merken sollen, No Pressure genannt. Wie viele Dinge sind dort in diesem No Pressure Programm? Zehn, richtig. Das heißt, wenn wir jetzt für jeden einzelnen dieser Punkte nur wenige Zahlen nehmen, also nur wenige Punkte des Blutdrucks, und das alles zusammenfassen, dann macht es insgesamt einen riesen Unterschied aus. Oder wenn man vielleicht sagt, 4 zu 2 Quecksilbersäule, was macht das schon aus? Das ist ja nicht so viel. Aber wenn das der ganze Unterschied ist, wenn das das Einzige wäre, was einen Unterschied bewirkt würde, sagen wir mal, dass sämtliche Personen in den USA aufhören würden, Kaffein zu trinken, dann hat Dr. James, der das gemacht hat, ausgerechnet, dass diese kleine Differenz im Blutdruck bewirken würde, dass 14% weniger Herzinfarkte und 20% weniger Schlaganfälle daraus resultieren würden. Was sollten wir also trinken? Wasser, genau richtig. Aber einige von Ihnen sind wahrscheinlich noch nicht überzeugt. Sie trinken gerne noch so Limonaden. Ich möchte Ihnen sagen, das ist nicht wirklich gut. Diese Limonaden tragen zur Gewichtszunahme bei. Und weltweit gesehen sind es viele Personen, die diese Softdrinks trinken. In der Ernährung ist es schon ein großer Prozentsatz des Zuckers, den wir zu uns nehmen. Aber es ist noch komplexer als nur das. Aber vielleicht sagen Sie, ich trinke ja nur Diät-Cola oder Diät-Limonade. Wir haben hier eine Studie, die aus dem letzten Jahr stammt, die in New York gemacht wurde, 2012, und man hat sich hier den Konsum von Diätgetränken angeschaut. Man hat hier einen Zusammenhang festgestellt vom Konsum von Diätgetränken mit Schlaganfall und mit Herzinfarkt. Diejenigen, die also täglich diese Diät-Softdrinks zu sich genommen haben, haben in Bezug auf diese Schlaganfall und Herzinfarkt eine 40-prozentige Zunahme gehabt im Vergleich zu denjenigen, die diese Getränke nicht getrunken haben. Das heißt, Sie haben recht, wir sollten Wasser trinken. Und ich möchte Sie ermutigen, wenn Sie nicht so gerne Wasser trinken. Man braucht gar nicht so viel Wasser, um einen Vorteil daraus zu ziehen. In dieser Studie wurden Personen verglichen, die weniger als zwei Glas Wasser pro Tag tranken, mit denen, die mehr als fünf Gläser pro Tag getrunken haben. Und Sie haben diese Unterschiede hier gefunden. Das ist der Unterschied von drei Glas Wasser. Das heißt, das Risiko für einen tödlichen Herzinfarkt wurde nur durch diesen Unterschied von Wasser auf die Hälfte reduziert. Wenn Sie sich also Sorgen machen wegen Ihres Bluthochdrucks, dann sollten Sie mehr Wasser trinken. Es trägt nicht nur dazu bei, dass Ihr Blutdruck verringert wird, sondern es trägt dazu bei, dass einige der Nebenwirkungen, der Auswirkungen vom Bluthochdruck verhindert werden, reduziert werden. Andere Flüssigkeiten haben nicht die gleiche Wirkung. Denn wenn man also diese anderen Flüssigkeiten zu sich nimmt, wird der Risiko für einen tödlichen Herzinfarkt erhöht. Ich möchte Ihnen noch zum Schluss eine weitere gute Nachricht im Zusammenhang mit Wasser nennen. Ich habe den Eindruck, dass einige von Ihnen jetzt schon durstig werden. Aber wenn Sie Gewicht verlieren wollen, dann sollten Sie sich auf die Hälfte reduzieren. Wenn Sie einen halben Liter Wasser trinken, wird dadurch Ihr Metabolismus, Ihr Stoffwechsel, eine Stunde lang um 24% angehoben. Das ist wirklich eine gute Nachricht. Und wenn Sie dünn sind, brauchen Sie keine Angst zu haben, dass durch den Wasserkonsum Ihr Gewicht auf null reduziert wird.

[1:01:18] Ein weiterer Punkt, körperliche Bewegung. Wie wichtig ist körperliche Bewegung für die Kontrolle des Blutdrucks? Ein ganz, ganz wichtiger Punkt. Es ist wahr, dass wenn man große Gruppen von Personen sich anschaut, wenn man anfängt, sich regelmäßig körperlich zu bewegen, dann reduziert sich der Blutdruck in einem Bereich von 4-6 zu 3 Punkten. Aber ich möchte auch sagen, dass manche Personen ihren Blutdruck sogar bis um 15 Punkte reduzieren können. Und die wirklich gute Nachricht ist, dass je jünger man ist, desto mehr Vorteil kann man daraus ziehen. Einige von Ihnen denken vielleicht nicht, dass das eine gute Nachricht ist. Das kommt mir so vor, wenn ich in Ihre Gesichter schaue. Aber Sie haben hier nicht wirklich verstanden, worum es geht. Keiner von Ihnen wird jemals jünger sein, als er heute ist. Das heißt, egal, wie alt Sie sind, Sie sind jetzt jünger, als Sie jemals sein werden. Das heißt, Sie sollten jetzt heute mit diesen Dingen ernst machen und nicht auf nächstes Jahr das verschieben. Denn jetzt nützt Ihnen die Sache mehr als in einem Jahr. Ist es egal, welche Bewegung wir machen? Ich möchte Ihnen etwas sagen. Ich weiß, einige von Ihnen schauen auf die Uhr, denn Sie sind alle so geduldig gewesen und haben auf mich gewartet. Und Sie haben sich schon angeguckt, zehn Punkte, die wir hier durchsprechen wollen. Und Sie sagen, wir sind hier bereits schon eine ganze Stunde hier gesprochen. Das heißt, wir werden hier bis Mitternacht noch sitzen. Aber ich möchte Ihnen eine gute Nachricht geben. Dieser Vortrag dauert insgesamt nur 90 Minuten. Wer weiß, wann wir heute Abend angefangen haben? Um wie viel Uhr haben wir angefangen? Kurz nach 20 Uhr? Das heißt, in einer halben Stunde sind wir mit unserem Vortrag fertig. Wenn Sie also jetzt schon so ein bisschen anfingen, müde zu werden, bleiben Sie am Ball. In Anbetracht dessen hier möchte ich Ihnen sagen, die allerbeste sportliche Betätigung ist nützliche Bewegung, die man draußen macht. Und wir werden morgen auch noch Vorträge haben und ich verspreche Ihnen, wenn ich darüber nicht spreche, dann sollten Sie unbedingt zu dem Zeitpunkt, wenn wir Fragen und Antworten haben, mich daran erinnern und mir diese Frage stellen und dann werde ich sie beantworten. Also heute Abend möchte ich das Thema nur ganz kurz anschneiden und sagen, dass es wichtig ist, dass Sie täglich körperliche Bewegung haben.

[1:05:16] Weil wir uns gerade mit dem Thema Zeit beschäftigt haben, sind wir genau hier am richtigen Punkt, das ist nämlich der Punkt Ruhe oder Erholung. Und hier gibt es wirklich gute Nachrichten wenn jemand von Ihnen einen langen Tag hinter sich hat und Sie das Gefühl haben, die nächste halbe Stunde schaffen wir Sie nicht mehr, dann schlafen Sie jetzt hier bitte ein und keiner hat das Gefühl, dass Sie gelangweilt sind. Sie denken einfach nur, dass Sie das, was Sie lernen, sofort in die Praxis umsetzen. Kann man tatsächlich sich seinen Weg zu niedrigerem Blutdruck schlafen? Das ist ganz erstaunlich tatsächlich. Wenn Sie zu wenig schlafen, dann zeigt die Forschung, dass dadurch der Blutdruck ansteigt. Und der Grund, warum das passiert, hängt zumindest teilweise mit den Stresshormonen zusammen. Wenn Sie nicht genug Schlaf bekommen, muss der Spiegel Ihrer Stresshormone ansteigen. Und viele Personen erhöhen ihren Level von Stresshormonen, ohne dass Ihnen das bewusst ist. Aber es gibt einige andere Leute, die das nicht so gut selbst machen können. Sie können die Stresshormone nicht so gut selbst erhöhen. Wissen Sie, was sie tun? Sie nehmen ein Medikament, um diesen Level der Stresshormone zu erhöhen. Und dieses Medikament ist Kaffein. Sehr interessant, oder? Erinnern Sie sich, ich habe Ihnen gesagt, Vorsicht mit Schlafapnoe. Wenn ich Sie mir heute Abend so anschaue, dann habe ich den Verdacht, dass einige von Ihnen Schlafapnoe haben. Das ist bei Männern verbreiteter als bei Frauen, ganz besonders, wenn sie älter werden und Gewicht zunehmen. Aber Frauen können es genauso haben. Wenn Sie also in Ihrer Familie jemanden haben und Sie hören, wie er nachts aufhört zu atmen, dann sollten Sie ihm helfen, dass er das behandeln lässt. Und beschuldigt Sie ihn nicht, während Sie zu ihm reden, dann ist das ein Schlafapnoe. Eines der typischen Symptome von Schlafapnoe ist, dass Menschen einschlafen. Man schläft ein zu irgendwelchen Zeitpunkten, wo es eigentlich nicht passt. Das heißt, Schlafen hat einen gesunden Effekt auf die Erniedrigung des Bluthochdrucks. Das Melatonin ist einer der Gründe, der diese Vorteile des Schlafes erklären kann. Hier haben wir sehr interessante Forschungsergebnisse. Vor ungefähr zwei Jahren hat Dr. Grossmann sich angeschaut, welche Auswirkungen Melatonin hat. Wenn eine Person eine Substanz, also Melatonin, als Tablette nimmt, das ist also eine Kapsel, wo Melatonin nacheinander freigegeben wird. Die Dosis ist nicht auf einmal da, mir fällt das Wort im Moment nicht ein. Dann können Sie Ihren Blutdruck erniedrigen im Bereich von ungefähr sechs Punkten für den systolischen Blutdruck und drei Punkte für den diastolischen Blutdruck. Aber wenn Sie ein Melatonin nehmen, das nicht diese Retardform hat, so heißt das, dann hat das überhaupt keine Auswirkungen auf Ihren Blutdruck. Wissen Sie, dass Melatonin auf ganz natürliche Art und Weise gebildet wird in der Hypophyse? Das ist eine kleine Hirnanhangdrüse, also eine kleine Drüse, die ganz klein ist, im Gehirn. Die wird auf die Art und Weise gebildet.

[1:11:12] Wir haben da jedenfalls eine kleine Drüse, und die produziert Melatonin. Morgen haben wir dann die Antwort dafür, wie diese kleine Drüse heißt. Das bin nicht ich. Okay. Könnte also das Melatonin irgendwo mit uns im Zusammenhang stehen? Wenn wir uns anschauen, wie diese Retardform des Melatonins Auswirkungen hat, das ist ja ungefähr vergleichbar mit dem, was unser Gehirn macht, wenn es Melatonin abgibt. Das heißt, wir könnten also den gleichen Vorteil, den man durch diese retardierte Melatonin-Einnahme hat, selbst produzieren, indem wir die Vorteile unserer eigenen Melatonin-Produktion in irgendeiner Weise stärken. Und tatsächlich ist es so, dass es verschiedene Gründe gibt, wie man die körpereigene Melatonin-Produktion anregen kann. Eins ist zum Beispiel, dass wir uns mehr im Sonnenlicht draußen aufhalten. Erinnern Sie sich, was ich gesagt habe über körperliche Bewegung? Die beste körperliche Bewegung ist die, die draußen stattfindet? Wichtig ist auch, dass, wenn wir nachts schlafen, es so dunkel wie möglich ist. Wenn wir wirklich unsere Melatonin-Produktion optimal anregen wollen, dann sollte man kein Koffein, kein Alkohol, kein Tabak zu sich nehmen. Und ein weiterer Punkt ist, dass man den Schlaf in der Nacht mindestens zwei Stunden beendet. Das ist der Grund, warum wir in ungefähr 20 Minuten unseren Vortrag beenden. Und ein weiterer Punkt ist, dass man also bestimmte Medikamente vermeidet, die die Melatonin-Produktion erniedrigen. Alle diese Punkte, die wir im Buch von Dr. Natalie Proof Positive erwähnt haben, finden wir auch in dem Buch von Dr. Natalie Proof Positive. Also mehr Englisch lernen, dann können wir es lesen. Man sollte vermeiden, dass man zu viel isst, besonders spät abends. Mit anderen Worten, es gibt bestimmte Nahrungsmittel, die das Rohmaterial für die Melatonin-Produktion liefern. Und es ist interessant, es sind genau die gleichen Nahrungsmittel, die uns auch helfen, den Blutdruck zu reduzieren. Zum Beispiel Sojaprodukte, Mandeln.

[1:14:46] Unser nächster Punkt, das ist unsere Umgebung. Es gibt ganz bestimmte Aspekte in unserer Umgebung, die unseren Blutdruck entweder erhöhen oder erniedrigen können. Hier sind drei Punkte, die uns helfen können, unseren Blutdruck zu erniedrigen. Das erste ist Ruhe, Stille. Der nächste Punkt ist Sonnenschein und der dritte Punkt ist frische Luft. Besprechen wir einmal über Stille. Hier ist eine sehr interessante Studie, die 2011 erschien. Man hat hier also Studien zusammengefasst, die im Jahre 2010 gemacht wurden, wo es um Personen ging, die Verkehrslärm ausgesetzt waren. Und dann den Zusammenhang zum Blutdruck. Und man hat herausgefunden, je näher jemand an einer Hauptstraße lebt, desto höher ist der Blutdruck. Das heißt, einige von Ihnen, die wirklich starke Blutdruckprobleme haben, sollten sich überlegen, umziehen und aufs Land gehen. Und Sie sagen vielleicht, Dr. DeRose, das geht nicht. Das kann ich nicht machen. Aber hier gibt es etwas, das Sie wahrscheinlich tun können. Selbst wenn Sie Ihr Haus jetzt nicht versetzen können oder in eine andere Wohnung ziehen können, dann können Sie vielleicht nicht mehr schlafen, nämlich nicht in einem Zimmer, das direkt zur Straße liegt. Und dann wird Ihr Blutdruck schon niedriger werden. Und vielleicht sagen Sie, Dr. DeRose, ich kann das auch nicht machen. Soweit ich weiß, hat man also den Aspekt bei dieser Studie nicht betrachtet, aber was ich sage, es gibt viele Gründe, warum Lärm dazu beitragen kann, dass der Blutdruck hochgeht. Es ist eins der Dinge, der unser Stresssystem hochfährt. Und es ist sogar gezeigt worden, dass das einer der Faktoren ist, der dazu beiträgt, dass im Erwachsenenalter Ihr Blutdruck dann höher ist.

[1:17:42] Jetzt sprechen wir einmal etwas mehr über Sonne. Der Sonnenschein trägt also nicht nur zu einer Melatoninproduktion bei, sondern der Sonnenschein trägt auch dazu bei, dass unser Vitamin-D-Spiegel angehoben wird. Und Vitamin-D hat einen Effekt auf den Bluthochdruck. Wenn Sie also nicht wissen, wie hoch Ihr Vitamin-D-Spiegel ist und Ihr Blutdruck hoch ist, würde ich empfehlen, dass Sie Ihren Vitamin-D-Spiegel mal messen lassen. Wenn also der Vitamin-D-Spiegel niedrig ist, dann sollten Sie gezielt bei schönem Wetter, wenn die Sonne scheint, nach draußen gehen. Und wenn man das nicht tun kann, dann sollten Sie ein Vitamin-D-Präparat nehmen. Und in den Wintermonaten liegen wir hier hoch genug, dass für vier oder fünf Monate im Jahr, selbst wenn es draußen sonnig ist, man Vitamin-D-Spiegel nicht machen kann. Das bedeutet, unser Körper produziert kein Vitamin-D. Das heißt, in diesen Wintermonaten sollte man also auf jeden Fall Vitamin-D supplementieren. Und der Bluttest zeigt hier 25. Hydroxy-Vitamin-D. Also 25, der Wert ist hier. Ah, okay. Also 25-Hydroxy-Vitamin-D, das ist das Vitamin-D, was dort gemessen wird, sollte mindestens 50 mg pro Milliliter sein. Das ist der Minimalwert.

[1:19:46] So, als nächstes Thema frische Luft. Wissen Sie, was in Bezug auf die Luft der schlimmste Faktor ist, der den Blutdruck steigen lässt? Wenn wir uns also jetzt die gesamte Weltbevölkerung anschauen, welches ist der Faktor innerhalb der Luft, der in Bezug auf den Bluthochdruck am schädlichsten ist? Das ist der Tabakrauch, Zigarettenrauch. Jede einzelne Zigarette erhöht den Blutdruck. Und die Erhöhung des Blutdrucks durch das Rauchen ist dramatisch. Eine Zigarette kann den Blutdruck um 20-25 Punkte nach oben treiben. Also die Botschaft hier lautet, Tabak ist gefährlich, egal ob man ihn raucht oder kaut. Aber selbst wenn Sie nicht rauchen, tiefes Atmen kann hilfreich sein. Einige Studien haben sich dieses Thema angeschaut. Wenn Ihre Gedanken jetzt so ein bisschen anfangen zu wandern, dann machen Sie einfach ein paar ganz tiefe Atemzüge. Jetzt sofort. Wissen Sie, wie man gut tief atmet? Wenn man tief atmet und die Hände auf den Bauch legt, und Sie tief einatmen, dann geht der Bauch nach vorne. Das ist das richtige Atmen. Und wenn man wieder ausatmet, dann geht der Bauch zurück. Das Zwerchfell ist das, was hier eigentlich das Entscheidende macht. Das heißt, wenn man tief atmet, dann muss sich das Zwerchfell bewegen, und das bewirkt, dass der Bauch nach außen und wieder reingeht. Falsch ist es, wenn man einfach nur hier oben atmet, einfach nur die Schultern hochzieht. Das heißt, diese tiefen Atemzüge tragen auch zur Verminderung des Blutdrucks bei.

[1:22:16] Jetzt schauen wir uns mal unser Stressmanagement an. Wir haben schon unterschiedliche Aspekte betrachtet, wie der Stress zur Erhöhung des Blutdrucks beiträgt. Aber das Entscheidende ist, dass Stress zur Erhöhung des Blutdrucks beiträgt. Und wenn wir den Stress behandeln, dann wird automatisch der Blutdruck auch sinken. Und es gibt viele Studien, die sich diesen Zusammenhang angeschaut haben. Und man kann den Stress also zum Beispiel messen, indem man Angst beurteilt, oder dass man zum Beispiel den Stress betrachtet, der durch Ärger, durch Zorn gemessen werden kann. Alle diese Dinge tragen dazu bei, dass der Blutdruck steigt. Aber ich bin ermutigt, dass dieses letzte E in unserem Akronym auch dazu beiträgt, dass wir unseren Stress unter Kontrolle bekommen. Wir finden in dem Evangelium von Matthäus Worte von Jesus, und zwar in Matthäus Kapitel 11, die Verse 28 bis 30. Und da spricht Jesus eine göttliche Einladung aus. Und er sagt, kommt her zu mir alle, die ihr mühselig und beladen seid, so will ich euch erquicken. Nehmt auf euch mein Joch und lernt von mir, denn ich bin sanftmütig und von Herzen demütig. So werdet ihr Ruhe finden für eure Seelen, denn mein Joch ist sanft und meine Last ist leicht. Das heißt, Jesus bietet uns hier die Verminderung von Stress an.

[1:24:26] Der nächste Punkt ist soziale Unterstützung. Auch in diesem Bereich gibt es sehr, sehr interessante Forschungsergebnisse. Je stärker wir soziale Beziehungen haben, desto niedriger tendiert unser Blutdruck. Der Apostel Paul hat hier etwas empfohlen, und zwar in Hebräer Kapitel 10. Da sagt er, dass wir zusammenkommen sollten oder aufeinander Acht geben sollten, uns gegenseitig anspornen, uns ermutigen sollten. Schauen Sie sich mal diese Studie an aus unserem Nachbarland, aus der Schweiz. Hier hat man herausgefunden, dass Personen, die relativ wenige soziale Bindungen haben, von der Tendenz her höheren Blutdruck hatten. Und wenn sie Stress hatten, dann ging der Blutdruck unter diesem Stress höher, als bei Personen, die mehr soziale Unterstützung hatten. Das Beste, was man finden kann für diese soziale Unterstützung, ist, dass man Personen, die unterstützend wirken, mit ihnen stärkere Kontakte, engere Kontakte hat. Ich weiß zum Beispiel etwas über Sie heute Abend. Sie alle haben entweder ein Interesse am Thema Gesundheit oder ein Interesse für jemanden, der ein Interesse für Gesundheit hat. Sonst wären Sie heute Abend ja nicht hier, oder? Worum es mir geht, ist Folgendes. Wir haben hier eine Gruppe von Menschen, die alle ähnliche Interesse haben wie Sie. Das heißt, Sie sollten so viel wie möglich Kontakt mit diesen Menschen aus dieser Gruppe haben. Und Sie sagen vielleicht, ich habe schon so viele Menschen, mit denen ich Kontakte pflege. Je mehr soziale Kontakte Sie haben, umso besser. Es gibt etwas ganz Erstaunliches, was uns die medizinische Forschung zeigt. Wir brauchen mehr soziale Kontakte, die wir planen. Hier haben wir eine medizinische Studie vom letzten Jahr. Und hier wird gesagt, dass wir mehr Leute ausbilden müssen, die anderen Leuten helfen, ihren Blutdruck unter Kontrolle zu bekommen. Ich habe mich sehr gefreut, heute Abend hier einen meiner Studenten zu treffen, den ich aus Weimar College kenne. Ich werde jetzt nicht mit dem Finger auf die Person zeigen, aber eines der Dinge, die diese junge Person, Mann oder Frau, tat, wir wollen das ein bisschen im Nebel halten, wer das ist, ist, dass diese Person einige dieser Dinge gelernt hat, um andere darin zu unterstützen, wie sie ihren Blutdruck unter Kontrolle bekommen. Und das nennen wir Gesundheitscoaching. Also, wenn einige von Ihnen vielleicht zu unserem wunderschönen Weimar in Kalifornien kommen möchten und dort mit uns vier Monate verbringen möchten und unser Gesundheitsprogramm dort absolvieren, aber andere vielleicht denken, das ist einfach eine zu lange Zeit, so lange kann ich nicht von zu Hause weg sein, was immer Sie tun können, um andere Menschen hier zu unterstützen, wird Ihnen selber helfen und dem anderen.

[1:29:12] So, jetzt betrachten wir den Punkt Gebrauch von natürlichen Zusatzstoffen. Was glauben Sie, sind natürliche Substanzen, die man einnimmt, Medikamente? Die Antwort ist gewöhnlich, hängt davon ab. Denn es gibt natürliche Substanzen, die tatsächlich Ihren Blutdruck erhöhen können. Und wenn Sie nicht bereit sind, Ihren Lebensstil zu verändern, dann müssen Sie wissen, dass einfach nur ein natürliches Medikament, ein natürliches Mittel zu nehmen, Ihnen nicht so viele Vorteile bringt, als wenn Sie diese Lebensstilveränderungen vornehmen, über die wir gesprochen haben, Ruhe und Sonnenschein und körperliche Bewegung und so weiter, Ernährung. Und natürliche Mittel haben natürlich trotzdem ihre gewisse Berechtigung. In dieser Studie hier hat Dr. Nahas herausgefunden, dass es drei Substanzen gibt, die besonders gute Auswirkungen haben auf Bluthochdruck. Und über die beiden ersten Substanzen haben wir schon gesprochen, Vitamin D und Melatonin. Aber das dritte lohnt sich auch zu erwähnen, das ist Coenzym Q10. Man hat herausgefunden, dass Q10 ganz starke blutdrucksenkende Eigenschaften hat. Hier sind zwölf Studien zusammengefasst worden und diese Veröffentlichung war in einem Journal, das sich speziell auch mit Bluthochdruck befasst. Und man hat herausgefunden, dass Q10 nur für sich genommen bei vielen Menschen den Blutdruck um 10 bis 15 Punkte senken kann. Das ist besonders wichtig für Personen, die Medikamente nehmen, die Cholesterin senken sind. Denn diese Statine, diese Medikamente, die man speziell als Cholesterinsenker mitnimmt, haben einen Effekt auf das Q10. Sie erniedrigen das nämlich und das ist schlecht. Das heißt, man sollte also das Q10 hinzufügen zu der Liste von positiven Dingen, die einen guten Effekt auf den Bluthochdruck haben.

[1:32:06] Der nächste Punkt heißt, dass wir uns von Dingen, die einen guten Effekt auf den Bluthochdruck oder übermäßigen Dingen fernhalten sollten. Im Grunde genommen ist das hier nichts anderes als dieses alte Konzept der Mäßigkeit. Es ist manchmal schwierig, das Wort zu übersetzen, denn es geht hier nicht nur darum, dass man Es geht also nicht nur darum, dass man in den guten Sachen mäßig ist, nicht zu viel nimmt, sondern eine Mäßigkeit hat, sondern es geht auch darum, dass man die Dinge, die schädlich sind, völlig vermeidet. Also die schädlichen Dinge nicht mäßig zu sich sind, sondern ganz meidet. Vielleicht sollte man das Wort also nicht mit Mäßigkeit übersetzen, aber was in diesem Zusammenhang interessant ist, ist das, was ich gerade gesagt habe. Es gibt viele, viele Medikamente oder Zusatzstoffe, Substanzen, die Menschen zu sich nehmen, die den Blutdruck erhöhen. Wenn Sie also nicht sicher sind, welche Auswirkungen dieses Medikament hat, dann sollte man das untersuchen. Aber die Stoffe, die weltweit gesehen den stärksten Blutdruck erhöhenden Effekt haben, das sind die nichtsteroiden, entzündungshemmenden Medikamente. Das sind also ganz normale Schmerzmedikamente. Also zum Beispiel Aspirin oder Ibuprofen oder Naproxen oder andere Medikamente. Es gibt also viele, viele unterschiedliche Medikamente, die weltweit benutzt werden, die hier Schmerzmedikamente sind. Also Entzündungshemmer, Schmerzmedikamente, wenn man also jetzt irgendein Medikament, ein Schmerzmittel zu sich nimmt, die einzigen Ausnahmen sind hier Paracetamol oder Tylenol, also wenn man nicht Paracetamol nimmt, dann ist die Wahrscheinlichkeit ziemlich hoch, dass man eine von diesen Medikamenten nimmt, die den Blutdruck erhöhen. Und die Forschung sagt uns also, dass die Stoffe, die in diesen Schmerzmitteln drin sind, den Blutdruck erhöhen. Das heißt, der Rat, der hier gegeben wird, ist also, wenn man Blutdruck hat, sollte man diese Medikamente vermeiden. Und sie sagen vielleicht, was soll ich machen, ich habe Schmerzen. Man kann also für die Schmerzen zum Beispiel eine andere Anwendung versuchen, Hydrotherapie. Und ich hoffe, dass wir über dieses Thema morgen noch mehr sprechen werden. Kurkuma. Das ist also ein gelbes Gewürz. Und Omega-3-Fettsäuren. Das heißt, alle diese Dinge können auch dazu beitragen, dass man auf natürliche Art und Weise die Schmerzen behandelt.

[1:36:11] Ich hatte Ihnen bereits gesagt, erinnern Sie sich, dass ganz bestimmte natürliche Stoffe auch den Blutdruck erhöhen können. Hier haben wir eine kleine Liste von diesen Dingen, die den Blutdruck erhöhen können. Lakritz. Kava. Ginseng. Das heißt, das sind recht bekannte, verbreitete Kräuter. Und wenn man jetzt eine Substanz benutzt, wo eine Kombination verschiedener Kräuter drin ist, dann sollte man darauf achten und die Zutatenliste genauso wie mit den Arzneimitteln sollte man also nicht nur bei den Arzneimitteln darauf achten, sondern auch daran denken, dass diese Substanzen, die man dort zu sich nimmt, genauso auch den Blutdruck erhöhen könnten.

[1:37:17] Wissen Sie was? Wir sind am letzten Punkt angelangt. Und wir haben noch eine Minute. Aber einige von Ihnen sagen vielleicht, das ist doch aber ein wichtiger Punkt. Das klingt wichtig. Gute Nachricht ist, ich plane, morgen auch hier zu sein. Und tatsächlich werden wir morgen über diesen Aspekt des Glaubens an Gott ausführlich sprechen. Wenn Sie also mehr zu diesem Thema wissen möchten, dann lade ich Sie ein, morgen wieder da zu sein. Das ist eines der Dinge, die mir bei Gott am besten gefallen. Und das bedeutet mir sehr viel, dass ich Ihnen das hier weitergeben darf. Denn es gab eine Zeit in meinem Leben, da wusste ich nicht mal, ob es überhaupt Gott gibt. Aber jetzt ist mir klar, es gibt wirklich einen Gott. Ich habe erlebt, wie er in meinem Leben gewirkt hat. Und eine der Dinge, die ich so wunderbar über Gott finde, ist, dass er wirklich gnädig ist. Er möchte die Menschen nicht mit irgendeiner Last beschweren. Und das klingt vielleicht seltsam, denn als ich aufgewachsen bin, da hatte ich so den Eindruck, da habe ich Dinge gehört, als wenn Gott so ist, aber in diesem Geist der Barmherzigkeit und Gnade Gottes möchte ich Ihnen heute Abend nicht zu viel zumuten. Ich habe Ihnen schon einiges zugemutet. Ich möchte deswegen heute Abend abschließen mit einem Gebet an diesen gnädigen Gott. Wir wollen gemeinsam beten. Ja, lasst uns aufstehen.

[1:39:21] Vater im Himmel, wir danken dir so sehr, dass die Dinge, über die wir heute Abend sprechen konnten, dass das ganz natürliche Dinge sind. Die Dinge, die du geschaffen hast. Und du möchtest, dass wir diese Dinge nehmen und zu unserem Nutzen einsetzen, dann wird unsere Gesundheit sich verbessert. Und wenn du uns aufforderst, in deinem Wort bestimmte Dinge zu tun, oder durch die Dinge, die wir aus der medizinischen Forschung erfahren haben und die Licht auf deine Schöpfung werfen, dann forderst du uns nur zu Dingen auf, die ein Segen für uns sind. Und deswegen wollen wir dir heute Abend dafür danken. Und nach deinem Willen beten wir, dass du jeden, der morgen diese Dinge hören sollte, auch wieder hierherführst. Und ich bitte dich, dass du mir Gnade schenkst, wenn ich über diese Dinge weiterspreche, und dass du jeden Einzelnen, der kommt, segnest. Und für diejenigen, die morgen nicht kommen können, beten wir, dass du auch sie auf ihrem Weg zur Gesundheit segnest. Und all diese Dinge bitten wir im Namen Jesu. Amen.


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