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In dieser Predigt spricht Dr. DeRose über das Thema „Gesundheit in Fülle“ und wie Gott uns segnen möchte. Er erklärt, dass Gott nicht nur an unserer geistlichen, sondern auch an unserer körperlichen Gesundheit interessiert ist und dass er uns durch das Opfer Jesu am Kreuz Vergebung und ein Leben im Überfluss schenken möchte. Die Predigt beleuchtet auch, wie Gott uns durch seinen Heiligen Geist leitet und wie wir seine Prinzipien für ein gesundes Leben anwenden können.

In dieser Predigt von Dr. DeRose geht es um das Thema „Gesundheit in Fülle“. Er erklärt, dass Gott uns segnen und uns Gutes tun möchte, sowohl geistlich als auch körperlich. Anhand biblischer Beispiele wie Johannes 10, Römer 8 und Jesaja 53 wird gezeigt, wie Gott durch Jesus Christus die Sünden und Krankheiten der Menschheit auf sich genommen hat. Dr. DeRose ermutigt dazu, Gottes Liebe und Opfer am Kreuz anzunehmen und sich auf seine Vergebung zu verlassen. Er betont, dass Gottes Segen nicht nur für die Zukunft bestimmt ist, sondern auch im gegenwärtigen Leben erfahren werden kann.


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Serie: Genügend Reserve?

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Transkript

[0:00] Es ist gut, heute Morgen wieder mit dir zurück zu sein. Es ist schön, wieder mit euch hier gemeinsam zu sein, heute Morgen, wenn wir über das Thema sprechen: Gesundheit in Fülle. Wir haben in unserer Kindergeschichte schon eine Lektion gelernt über eine Reise in ein fremdes Land. Könntet ihr euch dort irgendwie wiederfinden in dieser Geschichte, dass man von einer guten Sache, von einem Segen, wegläuft? Als Arzt mache ich oft die Erfahrung, dass diese Geschichte wirklich zutrifft, wenn es um das Thema geht, der Gesundheitsbotschaft in der Bibel. Wir vergessen oft, dass Gott uns doch nur segnen möchte. Und oft haben wir Angst davor, dass Gott uns auffordern könnte, irgendetwas aufzugeben. Aber keine von diesen beiden Dingen sollten wir fürchten. Wenn wir uns diese zwei Probleme einmal als Hürden vorstellen, was sollen wir da tun? Wir sollten versuchen, sie zu thematisieren und über sie drüber wegkommen. Lasst uns einige Minuten dafür nehmen und uns daran erinnern, dass die Art und Weise, wie Gott wirkt, die ist, dass er uns segnen möchte, dass er seinen Kindern Gutes tun möchte.

[2:16] Wir sehen dies in Johannes 10, Vers 10. Jesus spricht hier in diesem Kapitel von sich selbst als dem guten Hirten. Das ist eine wunderbare Beschreibung des Grundes, warum er gekommen ist. Das ist ein Vers, den man sehr leicht auswendig lernen kann. Man kann sich leicht daran erinnern, wo er steht, 10. Kapitel von Johannes. Und hier sagt Jesus Folgendes: „Ich bin gekommen, damit sie das Leben haben und es im Überfluss haben.“ Gott möchte also, dass wir dieses Leben im Überfluss haben. Klingt das wie ein Gott, der uns Segen bringen möchte oder der uns schaden möchte? Natürlich versucht er uns Segen zu bringen. Er will uns nicht irgendetwas Gutes wegnehmen.

[3:31] Wenn dieser Vers nicht ausreicht, denk darüber nach, was Johannes dann später in seinem dritten Brief geschrieben hat. Als er diesen letzten seiner Briefe schrieb, der letzte zumindest, den wir in der Bibel finden, schrieb er folgende Worte: „Mein Lieber, ich wünsche dir in allen Dingen Wohlergehen und Gesundheit, so wie es deiner Seele wohl geht.“ Das heißt, Gott ist nicht nur an unserer geistlichen Gesundheit interessiert, sondern auch an unserer körperlichen Gesundheit. Aber Gott hat uns sehr viel mehr Beweise dieser Tatsache gegeben, als nur einige Verse in der Bibel. Das heißt, die ganze Bibel ist im Grunde genommen nichts anderes als eine Geschichte, wie Gott versucht hat, seine Kinder zu segnen. Gott möchte wirklich, dass es uns absolut gut geht. Er möchte das Allerbeste für uns.

[4:46] Denken wir über die allerersten Verse in der Bibel nach. Als Gott den ersten Mann und die erste Frau geschaffen hat, und es heißt, Gott sah an alles, was er gemacht hatte, und siehe, es war sehr gut. Dann denken wir über das Ende der Weltgeschichte nach. Wenn Jesus wiederkommen wird, die Toten werden auferstehen, und die Bibel spricht davon, dass es einen neuen Himmel und eine neue Erde geben wird. Und in Offenbarung 21 lesen wir Folgendes. Offenbarung 21, Verse 4 und 5: „Und Gott sagt: Siehe, ich mache alles neu. Gott wird abwischen, alle Tränen von ihren Augen, und der Tod wird nicht mehr sein. Weder Leid, noch Geschrei, noch Schmerz wird mehr sein, denn das Erste ist vergangen.“ Möchte Gott also das Allerbeste für uns? Keine Frage.

[6:07] Aber es gibt noch mehr Beweise. Und das sehen wir am Kreuz. Denn wir lesen in Römer, Kapitel 8, folgende Beschreibung. Paulus spricht hier über das große Opfer, das Gott, der Vater, am Kreuz gemacht hat. In Römer, Kapitel 8, Vers 32, lesen wir folgende Worte: „Er, also Gott, der sogar seinen eigenen Sohn nicht verschont hat, nicht zurückgehalten hat, sondern ihn für uns alle dahin gegeben hat, hat uns seinen Sohn geschenkt. Wie sollte er uns da nicht alles geben? Wie sollte er uns da nicht alles andere mit ihm schenken?“

[7:03] Seht es einmal von der Seite. Wenn du Angst hast, mehr darüber zu erfahren, wie du besser für deine körperliche Gesundheit sorgen kannst. Wenn du Angst hast, die Bibel zu lesen, weil du fürchtest, dass Gott dich vielleicht auffordert, was du nicht gerne tun möchtest. Versuch daran zu denken, dass Gott nichts anderes versucht, als dich zu segnen. Er war bereit, seinen eigenen Sohn zu geben. Er wird nicht irgendetwas tun, was dir wehtut, was dir schadet.

[7:45] Es ist für mich erstaunlich, dass viele Christen nicht einmal wissen, was Jesus wirklich am Kreuz durchgemacht hat. Sie denken, Jesus hat einfach nur für einige Tage geschlafen. Nach diesen Tagen ist er dann wieder aufgestanden. Und sie sagen: „Was war so schlimm daran? Das könnte ich auch, dass ich für ein paar Tage in den Tod gehe, wenn ich weiß, danach werde ich wieder zum Leben erweckt. Was ist da dran?“ Aber die Bibel macht es sehr deutlich, was tatsächlich am Kreuz mit Jesus geschehen ist. Jesus trug die gesamten Sünden der ganzen Welt auf sich. Alle meine Sünden und alle deine Sünden.

[8:43] Jesaja 53 drückt es folgendermaßen aus. Die Verse 4 und 5 aus dem 53. Kapitel. Das ist eine Prophezeiung über das, was Jesus durchmachen würde. Und dort heißt es folgendermaßen: „Fürwahr, er hat unsere Krankheit getragen und unsere Schmerzen auf sich geladen. Wir behielten ihn für bestraft.“ Okay, das geht in Vers 5 weiter. In den nächsten Versen sagt Jesaja Folgendes: „Wir alle gingen in die Irre wie Schafe. Jeder wandte sich auf seinen Weg. Aber der Herr hat auf ihn die Ungerechtigkeit von uns allen gelegt. Und er hat uns alle in die Irre gelegt. Und der Herr warf unser aller Schuld auf ihn.“

[10:01] Was hat Jesus dort getragen am Kreuz? Er trug die Sünden der ganzen Welt. Und der Preis für diese Sünde war der ewige Tod. Jesus war bereit, am Kreuz für die Ewigkeit zu sterben. Und in Matthäus 27 lesen wir, wie Jesus diese Trennung von Gott, die durch die Sünde verursacht, spürte. Er sagte: „Mein Gott, mein Gott, warum hast du mich verlassen?“ Das heißt, Jesus spürte intensiv diese Trennung, die durch die Sünde bewirkt wird. Er fühlte sich völlig abgeschnitten vom Vater. Und sein Vater und er waren übereingekommen, dass sie bereit waren, durch diese furchtbare Erfahrung am Kreuz hindurchzugehen, weil sie uns so sehr liebten.

[11:16] Wir möchten uns einfach erinnern an dieses Vorrecht, das wir heute haben. In diesem kleinen Buch, das über die Kraft des Kreuzes spricht, das Buch heißt „Glaube und Werke“, hat die Autorin folgende Worte gesagt: „Dass Christus die Versöhnung für ihn an seiner Stelle anerkennt, und diese Versöhnung als die einzige Hoffnung in diesem Leben und im zukünftigen Leben annimmt, werden seine Sünden vergeben.“ Das ist Rechtfertigung durch den Glauben. Wenn mir also meine Sünden leidtun, und ich sehe, dass Jesus am Kreuz den Preis dafür bezahlt hat, dann kann ich ihm vertrauen, dass er meine Sünden vergibt, und ich kann darauf vertrauen, dass er für mich ein Zuhause im Himmel hat. Gott hat uns also dieses große Vorrecht der Vergebung gegeben.

[12:40] Und dieses kleine Buch geht dann weiter. Das heißt, dass wir diese Vergebung empfangen, nicht deshalb, weil in uns etwas Gutes ist, sondern weil wir es in uns selbst haben. Nicht weil es in uns selbst irgendetwas Gutes ist, sondern weil Gott uns durch Adoption als sein Kind annimmt. Der Sünder empfängt die Vergebung seiner Sünden, weil diese Sünden durch seinen Stellvertreter und seine Sicherheit getragen werden, sein Ersatz. Seine Arme sind weit geöffnet, und er lädt uns ein, dass wir zu ihm kommen, und zu erkennen, dass er uns so sehr liebt, dass er nicht irgendetwas zurückhalten würde. Er hat erklärt, dass wir nicht schuldig sind, weil er für uns unsere Sünden getragen hat.

[13:58] Denken wir einmal darüber nach. Wenn Gottes Ziel ist, dass er uns Segen geben möchte, warum sollten wir es bereuen, dass wir irgendetwas aufgeben und dass er uns bittet?

[14:19] Wie würdet ihr dieses Bild hier vorne nennen? Hackbeil. Ein Messer. Ein Schlachter-Messer. Wir haben hier ein großes, scharfes Messer. Aber schaut doch mal, wie schön es aussieht. Es glänzt. Ich habe hier einige kleine Kinder gesehen. Stellen wir uns einmal vor, wir haben hier einen Zweijährigen, und der Zweijährige sieht dieses wunderschöne, glänzende Messer dort in der Küche liegen. Und sie gehen darüber zu diesem wunderschönen Messer. Wie viele von euch würden zulassen, dass dieses Kind mit dem Messer spielt? Was würdet ihr tun? Ihr könnt vielleicht das Kind greifen, oder wenn sie vielleicht die Hand schon ausgestreckt haben, dann greift ihr ihre Hand und zieht sie zurück. Und was wird das Kind tun? Dann wird es anfangen zu schreien und denken, dass ihr gemein seid, weil ihr sie nicht spielen lasst mit etwas, das sie gerne haben möchten. Seid ihr gemein? Nein, ihr seid liebevoll in diesem Moment.

[15:57] Wie kommt es, dass ihr diese Situation verstehen könnt? Aber wenn Gott Nein zu etwas sagt, was du gerne möchtest, dann denkst du, dass Gott nur versucht, dein Leben miserabel zu machen. Er versucht doch nur, dir Segen zu geben. Das heißt, eine Schlüsselbotschaft heute Morgen, haben wir die schon verstanden? Ich weiß, das ist für die meisten von euch nichts Neues, dass Gott dich liebt und dass er dir Gutes tun will. Aber ich möchte noch etwas weiteres zu diesem Thema sagen.

[16:39] Manche Leute sagen: „Ja, natürlich, Gott möchte uns segnen. Aber das ist irgendwann in der Zukunft, im Himmel.“ Im Evangelium Markus stellt Petrus Christus eine sehr interessante Frage. Jesus spricht über das Opfer, und Petrus sagt in Markus 10, Vers 28: „Jesus, schau mal, wir haben alles verlassen und wir sind dir gefolgt.“ Wenn ich die Geschichte nicht kennen würde, dann hätte ich gedacht, dass Jesus zu ihm sagt: „Du hast das Eigentliche nicht erfasst, Petrus. Es geht nicht darum, was du bekommst.“ Aber Jesus hat diese Antwort nicht gegeben, sondern hat Folgendes gesagt.

[17:45] Jesus hat beantwortet und sprach: „Wahrlich, ich sage euch, es gibt niemand, der Haus oder Brüder oder Schwestern oder Vater oder Mutter oder Frau oder Kinder oder Äcker verlassen hat, um meinetwillen und um des Evangeliums willen, und er empfängt dich jetzt zu dieser Zeit Häuser und Brüder und Schwestern und Mütter und Kinder und Äcker unter Verfolgung und in der zukünftigen Weltzeit ewiges Leben.“ Jesus sagt hier also ganz klar, der Segen ist nicht nur vorgesehen für das zukünftige Leben irgendwann, sondern auch in diesem Leben schon möchte er uns Gutes tun. Gott liebt uns also und er sehnt sich danach, uns zu segnen. Und diese guten Dinge schließen auch Segen ein, der jetzt stattfindet, nicht nur erst in der zukünftigen Welt.

[19:03] Wie tut Gott das? Wie schenkt Gott uns dieses Leben im Überfluss? Tut Gott irgendwelche Wunder, durch die er seine Kinder segnet? Ich sehe, ihr seid euch nicht so ganz sicher. Das ist eine gute Antwort. Denn tatsächlich arbeitet Gott ja manchmal auf wundersame Weise und tut Wunder. Und dann tut er es auch nicht.

[19:41] Ich möchte euch eine wahre Geschichte erzählen. Vor einigen Jahren hielt ich einige Vorträge und viele Zuhörer kamen zu diesen Gesundheitsvorträgen. Und nach diesen Gesundheitsvorträgen hatten wir einige Wochen lang so kleinere Diskussionsgruppen. Eine der Frauen, die zu dieser Diskussionsgruppe kam, kam aus einer charismatischen Kirche und sie erzählte uns eine Geschichte. Sie war in ein großes Auditorium. Tausende von Menschen waren dort. Und vorne stand ein Mann. Und er behauptete, dass er von Gott die Macht hatte, Menschen zu heilen. Und diese Dame saß ziemlich weit hinten auf der Galerie. Und er sagte: „Wer auch immer geheilt werden möchte, kommt hier nach vorne an die Bühne des Auditoriums.“ Und diese Dame stand also auf von ihrem Platz und sie ging langsam auf die Treppe zu, um dann nach vorne zum Podium der Kirche zu gehen.

[21:13] Erinnert euch, sie erzählt also diese Geschichte unserer kleinen Gruppe dort. Und sie sagt, als sie nach vorne kam, plötzlich sprach der Heilige Geist zu ihr. Meine Ohren waren ganz groß jetzt. Was würde sie jetzt sagen? Ich stellte mich jetzt wirklich auf die Geschichte unserer kleinen Gruppe. Und sie sagte, während sie dort auf die Treppe zu ging, war das wirklich die Frage: War das der Heilige Geist, der zu ihr gesprochen hat, oder war das irgendein anderer Geist? Aber jetzt hört euch an, was sie sagte.

[22:01] Sie sagte: „Der Heilige Geist sagte: Dreh dich hier um und geh zurück auf deinen Platz. Wenn du jetzt nämlich die Treppe runter gehst und nach vorne an den Altar und dort geheilt wirst, wirst du direkt in den gleichen Lebensstil, der verantwortlich ist für alle deine Probleme, zurückkehren.“ Ich bin natürlich nicht der letzte Richter über solche Geschehnisse. Aber für mich klang das wirklich sehr nach dem Heiligen Geist, der da gesprochen hat.

[22:43] Oft wirkt der Heilige Geist auf diese Art und Weise. Oft ist es so, dass der Heilige Geist wirklich auf die Art und Weise zu uns spricht, dass er uns die beste Art und Weise, wie wir leben können, zeigt. Und als nächstes gibt er uns dann auch die Kraft, dieses Leben wirklich zu leben. Und dann kommen zusätzlich seine Segnungen obendrauf.

[23:13] Du hast vielleicht ein Gesundheitsproblem. Du hast vielleicht einen Freund, und du betest zu Gott um ein Wunder. Und Gott tut vielleicht ein Wunder. Aber oft ist es auch so, dass er dir eine andere Lösung zeigt, die ganz nah dabei liegt. Er weist dich hin auf Dinge, die du ändern musst. Bestimmte Dinge, die du anders machen musst.

[23:49] Welche Art von Ratschlag ist der wertvollste? Ist der Ratschlag am wertvollsten, der in Übereinstimmung ist mit deinen eigenen Vorstellungen? Oder der Ratschlag, der im Gegensatz steht zu deinen eigenen Vorstellungen? Wenn du jetzt zum Arzt gehst, was ist wertvoller? Und der Arzt sagt: „Du musst etwas ändern.“ Das mag vielleicht eine Ermutigung sein. Aber war dieser Besuch beim Arzt genauso wertvoll wie ein Besuch, wo der Arzt sagt: „Sie müssen bestimmte Dinge ändern?“ Seht ihr, worum es mir geht?

[24:41] Die Bibel drückt es in Sprüche 26, Vers 2, folgendermaßen aus. Er schreibt, der kluge, der weise Mann. Und er teilt uns hier ein ganz bestimmtes Prinzip mit. Er schreibt: „Wie ein Sperling davon flattert und eine Schwalbe wegfliegt, so ist ein unverdienter Fluch. Er trifft nicht ein.“ Mit anderen Worten, wir haben Probleme. Und dann gibt es typischerweise für diese Probleme auch eine Ursache. Manchmal haben wir einfach die falsche Wahl getroffen. Manchmal ist es eine falsche Wahl, die andere getroffen haben, auf die wir keinen Einfluss hatten. Aber da es eine Ursache gibt, die wir sehen und diese Ursache beheben, dann wird damit auch das Problem gelöst.

[25:53] Der Prophet Jesaja hat es folgendermaßen ausgedrückt. Im 30. Kapitel und der 21. Vers gibt uns Jesaja eine Verheißung. Es ist ein Versprechen, dass Gott uns führen wird. „Deine Ohren werden das Wort hören, das hinter dir her so spricht: Dies ist der Weg, den geht, wenn ihr zur Rechten oder zur Linken abbiegen wollt.“

[26:29] Könnt ihr hier das Bild sehen? Ihr geht auf einem ganz bestimmten Weg, genau wie in der Geschichte. Und der Heilige Geist kommt und sagt: „Geh in die andere Richtung.“ Ihr habt jetzt zwei Möglichkeiten. Ihr sagt: „Okay, Gott sagt mir, dass ich umdrehen soll, in die andere Richtung. Der Herr sei gelobt, er zeigt mir einen anderen Weg, den ich einschlagen soll.“ Oder du kannst das tun, was viele von uns tun, dass ihr sagt: „Ich will aber in diese Richtung gehen.“ Ich folge Gott doch meistens. Habt ihr jemals so gedacht? Aber das ist nicht der Weg der Heilung. Es ist nicht der Weg des Segens.

[27:23] Wir gehen zurück ins zweite Buch Mose, und dort ist eine ganz erstaunliche Geschichte. In dem Buch Mose spricht Gott über eine sehr schwierige Situation. Die Kinder Israels sind gerade aus Ägypten befreit worden. Sie haben das Rote Meer überschritten. Sie sind jetzt drei Tage unterwegs gewesen. Es gibt aber ein Problem. Auf dieser dreitägigen Reise haben sie nirgendwo Wasser gefunden. Wie würdest du dich fühlen, wenn du dich irgendwo in einem sehr heißen, unwegsamen, trockenen Land befindest, in einer Wüste, und du hast drei Tage lang keine Flüssigkeit gefunden?

[28:23] In Exodus 15, Vers 23 finden wir, dass die Menschen endlich Wasser gefunden haben. Sehen wir, dass das Volk endlich dann Wasser findet. Aber als sie dieses Wasser trinken, spucken sie es wieder aus. Denn es wird hier gesagt, das Wasser war bitter. Das bedeutet nicht, dass es nur nicht gut geschmeckt hat. Denn wenn man drei Tage lang kein Wasser hat, und dann kriegt man endlich Wasser, das nicht so gut schmeckt, dann trinkt man es trotzdem. Aber worum es hier geht, dieses Wasser war giftig, vergiftet. Und wenn das passiert, fangen sie an, gegen Mose zu murren.

[29:25] Aber anstatt dass Mose sich hier beschwert, heißt es in Vers 25, dass er zum Herrn schrie. Achtet bitte mal darauf, was hier in Vers 25 geschieht. Hier heißt es: „Der Herr zeigte ihm einen Baum, ein Holz.“ Wo war dieser Baum? Genau dort, an der Stelle. Das heißt, die Lösung war, als alle murrten, hat eine Person sich an Gott gewandt. Das war Mose. Und Gott sagte: „Hier ist die Lösung, gleich nebenan. Du musst nur auf mich hören und dem folgen, was ich dir jetzt sage.“ Und er sagte Mose, dass er etwas ganz Seltsames tun sollte. Er sagte, er muss diesen Baum holzen und ihn ins Wasser werfen. Mose hat das getan. Und er sagte nicht: „Das klingt wie ein dummer Vorschlag.“ Und er sagte: „Ich mag nicht gerne Bäume fällen.“ Er sagte nicht: „Dieser Baum hat nichts Falsches getan.“ Er hat nicht seine eigenen Argumente benutzt, sondern er hörte Gottes Stimme und er tat, was Gott ihm sagte.

[30:57] Und was sagt die Bibel, ist dann geschehen? Es heißt, die Wasser wurden süß. Das Wasser wurde geheilt. Und dann gibt Gott folgende Verheißung, die wir hier vorne stehen haben. Er sagte: „Wenn du der Stimme eifrig gehorchen wirst und tust, was vor ihm recht ist und seine Gebote zu Ohren fasst und alle seine Satzungen hältst, so will ich keine der Krankheiten auf dich legen, die ich auf die Ägypter gelegt habe. Denn ich bin der Herr, der dich heilt, dein Arzt.“ Das heißt, Gott verheißt Ihnen hier, er verspricht Ihnen, dass wenn die Menschen mit ihm zusammenarbeiten, dann wird er ihnen Segen geben.

[31:57] Ich möchte euch sagen, heute Nachmittag werden wir um 16 Uhr über dieses Thema sprechen, was die Krankheiten der Ägypter waren. Ich werde euch einige ganz erstaunliche Bilder von Mumien zeigen. Und Röntgenbilder, die gemacht wurden und CAT-Scans. Und wir werden dort ganz erstaunliche Dinge kennenlernen über die Krankheiten der Ägypter. Über die Krankheiten, von denen Gott versprochen hat, dass er sie seinem Volk nicht auf sein Volk legen wird. Aber für diese Botschaft heute Morgen wollen wir unser Augenmerk besonders auf diesen Satz hier richten.

[32:49] Gott sagte: „Ich will keine dieser Krankheiten auf dich legen.“ Uns ist bewusst, dass die Bibel manchmal diese Formulierung benutzt, dass wenn Gott etwas zugelassen hat, dass es so beschrieben wird, als wenn er der Verursacher ist. Und das trifft direkt auf Israel zu. Gott arbeitet nicht nur durch Ursache und Wirkung, sondern er hat dann auch Wunder getan und auf wundersame Weise Ergebnisse hinzugefügt.

[33:27] Wir reden beispielsweise in 4. Mose, 5. Mose, 5. Mose 29, 5. Mose 29, Vers 5 sagt er: „Ich habe euch 40 Jahre lang in der Wüste geführt, eure Kleider sind nicht zerfallen und die Schuhe an euren Füßen sind nicht zerfallen.“ Ist das ein natürliches Vorgehen oder hat Gott hier ein Wunder getan? Das ist ein Wunder. Sie sind hunderte von Meilen zu Fuß gegangen und ihre Schuhe waren immer noch heil. Gott hat also nicht nur durch Ursache und Wirkung hier Segen über sie gebracht, sondern er hat zusätzlich gute Dinge und Segen hinzugefügt.

[34:37] Das allgemeine Prinzip ist immer noch richtig. Es ist immer noch so, dass wenn wir mit Gottes Prinzipien zusammenarbeiten, dass dadurch Krankheiten vermieden werden. Aber in diesen Tagen, in denen wir leben, ist es keine Garantie, dass wir niemals krank werden. Denn wir sollten uns daran erinnern, das schlussendliche Ziel, das Gott mit uns hat, ist, dass wir im Himmel sind, wo es dann keine Krankheiten mehr geben wird.

[35:19] Ich möchte euch in Zusammenhang mit diesem Thema noch etwas weiteres zeigen, was interessant ist. Wir haben gerade gelesen in 5. Mose und wir schauen uns das gleiche Buch weiter vorne an. Kapitel 5 und 6. Im Englischen zählt man die Bücher Mose nicht 1, 2, 3, 4, 5, sondern für das 5. sagt man Deuteronomium. Und Deuteronomium bedeutet das zweite Gesetz, oder das zweite Geben des Gesetzes. Das heißt, im Kapitel 5 und 6 lesen wir über die zweite Verkündigung der 10 Gebote.

[36:15] Und Gott gibt hier den Grund dafür an, warum er ihnen diese Anweisungen gegeben hat. Wir lesen also in 5. Mose Kapitel 5, Vers 32: „So gebt nun acht, dass ihr tut, wie der Herr euer Gott euch geboten hat. Und weicht nicht ab, weder zur Rechten noch zur Linken. Sondern wandelt in allen Wegen, die euch der Herr euer Gott geboten hat, damit ihr lebt und es euch gut geht, damit ihr lange bleibt in dem Land, das ihr besitzen werdet.“

[37:03] Seht ihr das hier? Warum hat Gott ihnen diese Anweisungen gegeben? Um sie zu segnen, nicht wahr? Oft ist es so, dass junge Menschen denken, dass Religion etwas für alte Menschen ist. Sie sollen, ich möchte das Leben genießen. Und dann, wenn ich älter werde, kann ich Gott noch folgen. Aber Gott offenbart hier, dass wenn wir das Beste wollen, egal wie alt wir sind, er möchte, dass es uns gut geht. Er möchte uns segnen.

[37:49] Wir wollen uns hier ein ganz faszinierendes Beispiel einmal anschauen. Seht ihr, wenn Ärzte einen sehr interessanten Fall haben, einen interessanten Patienten, dann schreiben sie darüber einen Artikel in einem medizinischen Journal. Natürlich wird dort nicht der Name genannt, aber man schreibt so über diese bestimmte medizinische Situation. Und das hier ist eine wahre Geschichte aus der Bibel. Und zwar ist diese Fallbeschreibung aus dem 4. Buch Mose. 4. Buch Mose, Kapitel 19, Verse 1 und 2.

[38:39] Das heißt hier: „Und der Herr redete zu Mose und Aaron und sprach: Dies ist eine Gesetzesbestimmung, die der Herr geboten hat. Indem er sprach: Sage den Kindern Israel, dass sie eine rote, junge Kuh bringen, die makellos ist, und kein Gebrechen an sich hat, und auf die noch nie ein Joch gekommen ist.“

[39:09] Worum geht es hier? 4. Mose 19 spricht über einen ganz bestimmten Gottesdienst, der Gottesvolk zeigen sollte, dass Leben wirklich die Sünde ist. Es sollte ihnen gezeigt werden, wie der Zusammenhang zwischen Sünde und Tod ist. Und dass Heilung nur von einem makellosen Opfer kommen würde, das außerhalb des Lagers getötet werden würde. Viele Jahre später gab es tatsächlich dieses sündlose Opfer, das außerhalb der Stadt Jerusalem getötet wurde. Wisst ihr, wer dieses Opfer war? Es war Jesus am Kreuz. Das heißt, dieses Opfer hier war eine Vorschattung, ein Hinweis auf den Tod Jesu am Kreuz.

[40:21] Das ist etwas, was den meisten Christen nicht bewusst wird. Wir brauchen nicht mehr eine rote junge Kuh töten. Christus ist bereits gestorben. Wir brauchen diese Zeremonie nicht mehr durchführen. Aber innerhalb dieser Zeremonie finden wir Hinweise darauf, sehr strenge Regeln, was eine Person tun durfte, nachdem sie Kontakt mit einem Leichnam, mit einer toten Person hatte. Das heißt, wenn man einen Toten angerührt hatte, durfte man nicht einfach ins Lager zurückkehren. Und wir werden jetzt diesen ganzen Dienst, der hier beschrieben wird, dieses Ritual nicht vollständig lesen. Aber die Asche von diesem Opfer wurde benutzt als Teil des Gottesdienstes, als Teil dieses Dienstes, der getan wurde, wo jemand, der einen Toten berührt hatte, sieben Tage lang als unrein galt. Und sie mussten also eine ganz bestimmte Zeremonie durchführen.

[41:47] Wie viele von euch haben schon von Ignaz Semmelweis gehört? Einige von euch kennen den Namen. Semmelweis war ein ungarischer Arzt, der im nahegelegenen Land Österreich praktiziert hat. Als Semmelweis dort praktizierte, gab es ein ganz schlimmes Problem. Bis zu eine von drei Frauen starb im Zusammenhang mit der Geburt. Sie starben nicht direkt bei der Geburt, wo das Baby geboren wurde, sondern sie starben einige Tage später. Und Semmelweis stellte eine Verbindung her. Er stellte fest, dass der Grund, warum diese Frauen starben, der war, dass die Ärzte, die sich um die Frauen in der Geburt gekümmert haben, den Tag davor Tote untersucht haben. Sie haben diese toten Körper dort untersucht. Und kurz danach gingen sie dann hoch und haben die Tote untersucht.

[43:11] Und heute können wir ganz klar sehen, wo da ein Zusammenhang war. Sie haben ihre Hände nicht gründlich gewaschen. Sie haben die Toten berührt und dann sind sie zu den Lebenden gegangen. Und sie haben von den Toten auf die lebendigen Krankheiten übertragen.

[43:53] Semmelweis hat eine Lösung hergestellt mit Chlor. Er hat also Chlor genommen und eine Chlorlösung hergestellt. Und die Ärzte haben also in dieser Chlorlösung ihre Hände gereinigt und als das verbreitet wurde, gab es eine erhebliche Veränderung in der Mortalität, in der Sterblichkeit der Frauen. Hier haben wir also die Todesraten für dieses Kindbettfieber. Wir können also die Beschriftung hier aus irgendeinem Grund nicht sehen, aber wir können sehen, dass die Todesraten sehr hoch waren. Und nachdem also das eingeführt wurde, dass sie ihre Hände in Chlor gewaschen haben, ist die Sterberate ganz erheblich runtergefallen.

[44:47] Warum zeige ich euch diese Dinge und erzähle euch die Geschichte? Der Grund, warum ich euch das zeige, ist der, dass wenn die Gesundheitsprinzipien in 4. Mose verstanden worden wären, wir gewusst hätten, dass nachdem wir einen Kontakt mit einem Toten gehabt haben, wir ganz extrem Hygiene danach betreiben müssen. Das heißt, obwohl Gott in diesem Zusammenhang Israel eine geistige Verbrecherin ist, ist es nicht so, dass wir uns in diesem Zusammenhang mit den Todesraten verantwortlich fühlen.


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