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In dieser Predigt „Das Zeichen der Übrigen“ von Ronny Schreiber wird das Gleichnis von den zehn Jungfrauen aus Matthäus 25 im Lichte der Endzeit betrachtet. Es wird erklärt, warum einige Jungfrauen klug und andere töricht waren und wie dies mit dem Hören und Tun des Wortes Gottes zusammenhängt. Die zentrale Botschaft dreht sich um die Bedeutung des Heiligen Geistes (symbolisiert durch das Öl) für ein Leben, das auf die Wiederkunft Jesu vorbereitet ist. Anhand biblischer Beispiele wird gezeigt, wie das Öl (der Heilige Geist) vermehrt wird, wenn es geteilt und in leere Gefäße gegossen wird, und wie wichtig es ist, zuerst nach dem Reich Gottes zu trachten.


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Serie: Predigten

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Transkript

[0:00] Hallo, guten Abend und herzlich Willkommen. Vielleicht sind einige von euch überrascht, dass ihr mich hier heute Abend seht. Der Christoph hat es bereits angekündigt, eigentlich ist heute Abend der Termin für die Zeit des Endes und hinterher im Anschluss das Offenbarungsseminar. Der Christoph ist aber gerade irgendwo in Polen unterwegs und deswegen lasse ich heute hier vorne stehen.

[0:19] Die gute Nachricht ist, dass es auch heute um die Zeit des Endes gehen wird. Ich habe ein Thema mitgebracht, das uns in die Zeit des Endes hineinbringen wird. Was es damit auf sich hat, ihr habt es wahrscheinlich schon gesehen, wenn ihr im Livestream davor sitzt, es handelt sich um Geschichten vom Ölberg und heute um eine ganz besondere Geschichte vom Ölberg. Und ich habe dieses Thema genannt heute, das Zeichen der Übrigen. Und was es damit auf sich hat, möchte ich gleich mit euch betrachten.

[0:44] Ich schlage vor, dass wir vorher gemeinsam noch beten und den Vater bitten, dass er uns einen Heiligen Geist gibt, damit wir auch verstehen, was wir in seinem Wort lesen. Herr, unser Gott, wir danken dir dafür, dass wir die Möglichkeit haben, hier zusammen zu kommen, dass wir die Möglichkeit haben, dein Wort zu studieren und dass du uns Schritt für Schritt in dein Wort hineinführen willst durch deinen Heiligen Geist. Lieber Vater, wir bitten dich, dass dein Heiliger Geist hier mitten unter uns ist, dass wir erkennen, Herr, wo du in der Schrift auftauchst, was du uns zu sagen hast, wo du uns hinführen möchtest, Herr, damit deine Worte wirklich lebendige Worte zu uns sind. Wir möchten dich bitten, Herr, dass du es in unseren Herzen bewirkst und legen dir alles in die Hand und danken dir dafür im Namen Jesu, Amen.

[1:25] Heute Abend, wenn es darum geht, Geschichten vom Ölberg, möchte ich mit einer kleinen Geschichte anfangen. Wenn man Ellen White liest, dann sagt Ellen White, es war eines Abends, war es so, Jesus Christus saß mit seinen Jüngern auf dem Ölberg und es war schon Abend geworden, die Sonne war am Untergehen, die Schatten wurden lang und als Jesus Christus sich mit seinen Jüngern unterhält, da guckt er über den Ölberg rüber, schaut runter ins Tal und sieht dort eine Menschenmenge und diese Menschenmenge war nicht rein zufällig dort, diese Menschenmenge war dort versammelt, weil sie auf eine Hochzeitsgesellschaft gewartet haben. Es war damals im Orient so, dass der Bräutigam zum Haus der Braut kam, die Braut abgeholt hat und sie dann in das Haus des Bräutigams gegangen sind und die Tür verschlossen wurde. Und die gleiche Szene spielte sich gerade da unten ab. Da unten warteten einige Jungfrauen mit Lampen darauf, dass der Hochzeitzug vorbeikommt, damit sie sich anschließen können und damit sie dann gemeinsam zum Haus des Bräutigams gehen können und das Hochzeitsfest feiern können. Und Jesus Christus sah diese Gesellschaft und machte seine Jünger gleich darauf aufmerksam, bis sie mit dem Reich Gottes, ist es so wie mit zehn Jungfrauen, die auf den Bräutigam warten. Und in diese Geschichte möchte ich heute Abend mit euch hineintauchen.

[2:36] Ihr kennt sie wahrscheinlich alle. Sie steht in Matthäus 25 und ist eine Geschichte, die uns direkt in die Zeit des Endes katapultiert. In Matthäus 25 und hier sind es gleich die ersten 13 Verse. Wir wollen sie gemeinsam lesen. Matthäus 25, Abvers 1. Dann wird das Reich der Himmel zehn Jungfrauen gleichen, die ihre Lampen nahmen und den Bräutigam entgegen gingen. Fünf von ihnen aber waren klug und fünf töricht. Die törichten nahmen zwar ihre Lampen, aber sie nahmen kein Öl mit sich. Die klugen aber nahmen Öl in ihren Gefäßen mitsamt ihren Lampen. Als nun der Bräutigam auf sich warten ließ, wurden sie alle schläfrig und schliefen ein. Um Mitternacht aber entstand ein Geschrei. Siehe, der Bräutigam kommt, geht aus ihm entgegen. Da erwachten alle jenen Jungfrauen, machten ihre Lampen bereit. Die törichten aber sprachen zu den klugen: Gebt uns von eurem Öl, denn unsere Lampen müssen wir erlöschen. Aber die Klugen antworteten und sprachen: Nein, es würde nicht reichen für uns und für euch. Geht doch vielmehr hin zu den Händlern und kauft für euch selbst. Während sie aber hingingen, um zu kaufen, kam der Bräutigam und die Bereitwahren gingen mit ihm hinein zur Hochzeit und die Tür wurde verschlossen. Danach kommen auch die übrigen Jungfrauen und sagen: Herr, Herr, tu uns auf! Er aber antwortete und sprach: Wahrlich, ich sage euch, ich kenne euch nicht. Denn ihr wisst weder den Tag noch die Stunde, in welcher der Sohn des Menschen kommen wird.

[4:12] Jesus Christus nutzt diese Möglichkeit, diese Hochzeitsversammlung, um seinen Jüngern etwas ganz Besonderes klarzumachen, um seinen Jüngern zu zeigen, dass diese Jungfrauen alle auf den Bräutigam gewartet haben und ein Zeichen auf die Wiederkunft des Herrn. Wenn der Bräutigam in Jesus Christus kommt, werden da auch Menschen auf ihn warten. Und diese Menschen, die sehen äußerlich, sind sie gleich. Wenn wir uns diese Jungfrauen genau angucken, dann waren sie alle gleich. Es waren zehn Jungfrauen, sie hatten alle ihre Lampen bei sich und sie hatten auch alle Öl in den Lampen drin. Sie haben gewartet. Und so wird es auch zur Zeit sein, wenn Jesus Christus wiederkommt. Es wird zwei Arten von Menschen geben, die auf die Wiederkunft warten. Die einen mit Öl, die anderen ohne Öl. Diese Jungfrauen, die hatten, sie waren Jungfrauen, weil sie alle auf Jesus Christus gewartet haben, auf den einen Herrn. Sie werden hier als Jungfrauen dargestellt in diesem Gleichnis. Und von außen kein erkennbarer Unterschied. Alle hatten sie diese Lampen und dieses Öl, diese Lampen.

[5:15] Wenn wir uns anschauen, was hatten diese Jungfrauen bei sich? Lampen. Lampen tauchen in der Bibel nochmal auf. Vielleicht weiß der eine oder andere, wo die Lampe oder das Licht in der Bibel nochmal auftaucht. In der Offenbarung, bestimmt, genau, da taucht es auf, ja. Psalm 119, Vers 105, genau, Psalm 119, Vers 105. Hier heißt es: Dein Wort ist meines Fußes Leuchte und ein Licht auf meinem Weg. Genau, die Jungfrauen hatten das Wort Gottes. Sie hatten, die Bibel hatten sie alle. Und Ellen White sagt sogar, Ellen White schreibt, all diese Jungfrauen hatten die Bibel, hatten das Wort Gottes. Und sie haben auch alle auf die Ankunft des Herrn gewartet. Und das stimmt, am Ende wird es Menschen geben, die haben das Wort Gottes und sie erwarten Jesus Christus, seine Wiederkunft.

[6:08] Aber jetzt steht hier die traurige Nachricht, dass fünf von ihnen schlau waren oder klug waren und fünf von ihnen töricht waren. Törichte und schlaue Menschen werden in der Bibel an vielen Stellen ganz deutlich getrennt. Aber wir müssen rauskriegen, warum sind die einen töricht und warum sind die anderen schlau? Was ist der Unterschied? Wie erklärt die Bibel das? Wer ist für die Bibel töricht und wer ist für die Bibel schlau? Und hierzu können wir uns einen Text angucken, ebenfalls in Matthäus, da wird es ganz, ganz deutlich in Matthäus 7. In Matthäus 7 wird ganz deutlich getrennt, wer schlau und wer töricht. Und hier schauen wir uns die Verse, zwei Verse an, Vers 24 und Vers 26.

[6:53] In Matthäus 24 heißt es, hier sagt Jesus Christus: Ein jeder nun, der diese meine Worte hört und sie tut, dem will ich mit einem klugen Mann vergleichen, der sein Haus auf dem Felsen baute. In Vers 26 lesen wir: Und jeder, der diese meine Worte hört und sie nicht tut, wird einem törichten Mann gleichen, der sein Haus auf dem Sand baute. Der Unterschied, den Jesus Christus hier macht, ist, dass er sagt, der eine ist klug, weil er was macht? Er baut auf dem Felsen, also er baut auf dem Felsen und Jesus Christus sagt, der meine Worte hört und sie tut. Genau, der, der meine Worte hört und sie tut, der ist der kluge Mann. Und wie unterscheidet sich hierzu der törichte Mann? Er baut auf Sand, ja, anstatt auf Felsen, genau. Genau, das ist die Geschichte des Gleichnisses. Und was haben wir hier gelesen im Vers, im Vers 26? Genau, der törichte Mann ist derjenige, der die Worte auch hört, oder? Aber im Gegensatz zum Klugen sie nicht tut. Also hören tun beide Gruppen die Worte, aber die Klugen tun sie und die Törichten tun sie nicht. Das ist ein ganz gravierender Unterschied, wie die Bibel hier unterscheidet, Jesus Christus unterscheidet zwischen den törichten Leuten und den klugen Leuten. Haben tun sie das Wort beide, aber der Unterschied liegt darin, wer tut dieses Wort, wer hält sich dran, wer lebt es und wer tut es nicht.

[8:29] Und so ging es auch diesen Jungfrauen, da waren fünf von diesen zehn Jungfrauen waren gut vorbereitet und fünf von diesen Jungfrauen waren nicht gut vorbereitet. Sie haben nicht mit einer so langen Wartezeit gerechnet, dass der Bräutigam so lange in Verzug kommt. Und jetzt, wir haben gesehen, dass hier, sie alle hatten ein Licht, sie alle hatten das Wort Gottes, aber ihnen fehlte das Öl. Können, wissen wir, was das Öl meint in der Bibel? Der Heilige Geist, der Heilige Geist, genau. In Zacharia 4 wird es sehr deutlich, genau, der Heilige Geist.

[9:00] Aber auch Ellen White schreibt, und das möchte ich mit euch lesen, Ellen White in Bilder vom Reiche Gottes auf Seite 334 im zweiten Absatz. Bilder vom Reiche Gottes Seite 334 schreibt Ellen White: Die törichten Jungfrauen symbolisieren nicht die Heuchler, sondern jene Menschen, die die Wahrheit durchaus schätzen, sich sogar für sie einsetzen und auf der Seite derer zu finden sind, die an sie glauben. Aber sie lassen den Heiligen Geist nicht an sich wirken. Sie sind nicht auf den Felsen Jesus Christus gefallen, um ihr altes Wesen zerbrechen zu lassen. Ellen White sagt, es sind nicht die Heuchler, diese jungen Frauen. Es sind die Menschen, die genauso auf Jesus Christus warten, die auch das Wort Gottes haben, die die Wahrheit sogar schätzen. Das einzige, was sie gehindert hat, ist, sie lassen ihr altes Wesen nicht kaputt gehen. Sie hängen noch zu sehr an ihrem alten Wesen. Und hier macht Ellen White einen ganz deutlichen Unterschied. Das ist das Problem. Hier fehlt das Öl.

[10:01] Also die törichten Frauen haben also vergessen, in diesen letzten Tagen ihre Gefäße zu füllen. Nun, was heißt das? Wie füllen wir unsere Gefäße? Also es ist ja für uns wichtig, diesen Fehler nicht zu machen. Wir wollen ja am Ende dastehen mit gefüllten Gefäßen. Wir wollen ja genug Öl haben. Dazu müssen wir zuerst wissen, wir haben gerade gesagt, Gottes, also das Öl ist ein Symbol für den Geist Gottes. Nun, was ist die Aufgabe des Geistes? Was tut er? Was macht er? Warum ist er da? Warum hat Jesus Christus den Geist geschickt?

[10:31] Er wird uns einführen in alles, was ich euch jetzt gesagt habe. Also der Heilige Geist hat die Aufgabe, uns zum Glauben zu geleiten. Amen, genau. Also so heißt es in Johannes 16, Vers 13 lesen wir genau das. Hier heißt es, wir können es mal aufschlagen, in Johannes 16. Und hier Vers 13. Hier sagt Jesus Christus selber, wofür der Geist da ist. Es heißt: Wenn aber jener kommt, der Geist der Wahrheit, so wird er euch in die ganze Wahrheit leiten. Denn er wird nicht aus sich selbst reden, sondern was er hören wird, das wird er reden und was zukünftig ist, wird er euch verkündigen. Also der Heilige Geist leitet uns in alle Wahrheit. Dafür ist er da. Er soll uns in alle Wahrheit leiten.

[11:25] Nun, wenn der Heilige Geist das macht, wenn der Heilige Geist uns nach Johannes 16, Vers 13 in alle Wahrheit leitet, was ist denn die Wahrheit? Wo leitet er uns dann rein? Zu Jesus Christus. Wissen wir aus Johannes 14, Vers 6. Jesus Christus sagt: Ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben. Niemand kommt zum Vater, außer durch mich. Wo führt er uns noch rein, der Heilige Geist, wenn er sagt, er führt uns in die Wahrheit? In sein Wort. Das kennen wir aus Johannes 17, Vers 17. Wenn wir Johannes 17, Vers 17 lesen, dann heißt es: Heilige sind in der Wahrheit, dein Wort ist Wahrheit.

[11:59] Nun, der Geist Gottes führt uns also in die Wahrheit, also er führt uns in das Wort Gottes hinein. Und während uns der Heilige Geist in das Wort Gottes hineinführt, wir können die Bibel auch nicht verstehen ohne den Heiligen Geist. Wir können sie rauf und runter lesen, wir können sie auswendig aufsagen. Wenn der Heilige Geist uns nicht in das Wort hineinführt, werden wir es nicht verstehen. Und der Heilige Geist führt uns in das Wort hinein und dadurch, dass er uns in diese Wahrheit hineinführt, bringt er uns in Jesus Christus. Denn auch Jesus Christus ist die Wahrheit. Das heißt, wir werden durch das Wort Gottes, durch die Predigt, durch das Lesen des Wortes, durch das Wort Gottes im Herzen verändert. Zu Jesus Christus hin. Und Jesus Christus ist auch noch das Wort, das lebendige Wort, genau. Johannes 1: Am Anfang war das Wort und das Wort war bei Gott. Richtig, danke.

[12:40] Also es ist der Geist, der uns füllen möchte, der uns durch die Bibel in Jesus Christus hineinbringen will. Das heißt in Johannes 8, sagt Jesus auch, sagt etwas ganz Interessantes. Vers, Johannes 8, Vers 31 und Vers 32, hier spricht Jesus zu den Juden. Und er sagt, oder das heißt hier: Da sprach Jesus zu den Juden, die an ihn glauben: Wenn ihr in meinem Wort bleibt, so seid ihr wahrhaftig meine Jünger. Und ihr werdet die Wahrheit erkennen und die Wahrheit wird euch freimachen.

[13:19] Also auch hier, ihr werdet die Wahrheit erkennen. Also ihr werdet eins werden mit der Wahrheit. Also ihr werdet eins werden mit Jesus Christus, der ja die Wahrheit ist. Und die Wahrheit wird euch freimachen. Wovon kann es die Wahrheit freimachen? Von Sünde, von den Fesseln der Sünde, von Gebundenheit, von der Gebundenheit an alten Gewohnheiten, von Traditionen, von Dingen, in denen wir gefangen sind, die uns festhalten. Die Wahrheit wird euch freimachen. Genau, das ist eine Verheißung, die Jesus Christus hier gibt. Und zwar sagt er: Ihr werdet die Wahrheit erkennen und die Wahrheit wird euch freimachen. Das Erkennen hatten wir schon, glaube ich, schon ganz oft studiert. Das Erkennen meint, eins zu werden damit.

[14:00] Also wir haben oft das Beispiel, Christoph hat das mal so schön gesagt, er bringt das Beispiel von Adam und Eva und sagt: Adam erkannte seine Frau Eva und die beiden wurden eins. Indem sich Mann und Frau so nahe kommen, wie die beiden sich überhaupt kommen können, werden sie eins. Und das möchte Jesus Christus auch, dass wir eins werden mit ihm. Dass wir ihm so nahe kommen, wie Adam und Eva zusammengekommen sind. Also eins werden mit ihm. Wir sollen die Wahrheit erkennen. Wir sollen eins werden mit der Wahrheit. Wir sollen eins werden mit Jesus Christus.

[14:26] Wenn wir das lesen im 1. Mose 4, Vers 1, dass Adam seine Frau Eva erkannte. Was war die Frucht davon? Was kam dabei raus? Wie heißt es: Adam erkannte seine Frau Eva und sie wurde schwanger, so heißt es. Adam erkannte seine Frau Eva und sie wurde schwanger. Was dabei herauskam, aus dieser Verbindung, aus diesem einander Erkennen, war, Kain wurde geboren, Abel wurde geboren und viele andere Kinder wurden geboren. Es ist die Frucht des Leibes kam hervor. Adam und Eva wurden ein Fleisch und die Konsequenz davon war die Frucht des Leibes.

[15:09] Wenn nun der Mensch ein Geist mit Gott wird, also nicht ein Leib mit Gott, sondern ein Geist mit Gott wird, was ist die Konsequenz davon? Er wird auch Frucht bringen. Was für Frucht? Menschenfische. Menschenfische, also er wird Menschen fischen. Die Frucht des Geistes. Also er bringt nicht die Frucht des Leibes, sondern die Frucht des Geistes. Was ist die Frucht des Geistes, wo können wir das lesen? Galater 5, genau, dort im Vers 22.

[15:39] Wenn der Mensch mit Gott eins wird, dann wird auch eine Frucht herauskommen, aber es ist nicht die Frucht des Leibes, es ist die Frucht des Geistes. In Galater 5, Vers 22 heißt: Die Frucht des Geistes aber ist Liebe, Freude, Friede, Langmut, Freundlichkeit, Güte, Treue, Sanftmut, Selbstbeherrschung. Das ist das, was Gott in uns verursacht durch seinen Heiligen Geist. Unser Leben wird plötzlich die Frucht des Geistes hervorbringen. Und zwar Liebe, Freude, Friede, Langmut, Freundlichkeit, Güte, Treue, Sanftmut und Selbstbeherrschung. Also wir werden verwandelt werden, unser Charakter wird sich verändern. Plötzlich werden wir neue Menschen.

[16:23] Dadurch, dass wir eins geworden sind mit Jesus Christus, er will unser Herz verändern, er möchte uns in seinen Charakter verwandeln, er möchte, dass wir seinen Charakter widerspiegeln. Warum Jesus das macht, warum er diesen sehr aufwendigen Weg geht, warum er unser Ich verändern will, ist einfach die Tatsache, dass wir mit Sünden, mit schlechten Charaktereigenschaften nicht in sein vollkommenes Himmelreich hineinpassen. Also damit wir in sein Himmelreich hineinkommen, müssen diese schlechten Eigenschaften auf uns raus und wir müssen die guten Eigenschaften annehmen. Also er muss seinen Charakter in unseren Charakter hineinlegen. Sein Geist muss seine Worte auf unser Herz schreiben. Sein Gesetz muss in unserem Herz sein, damit wir in seinem Reich, in dem sein Gesetz sehr gilt, in dem das Gesetz der Liebe gilt, auch aufgenommen werden können. Deswegen arbeitet Gott an uns und versucht uns Stück für Stück zu verändern.

[17:18] Nun, wir können, und das kennt ihr vielleicht aus eurem eigenen Leben, ich kann das aus meinem Leben, wenn ihr schon mal versucht habt, schlechte Angewohnheiten, die ihr habt, schlechte Charaktereigenschaften, zu verändern, wenn ihr sie angeht. Man macht das ja manchmal und sagt: Ich nehme jetzt was vor und ich will mich jetzt verändern. Dann schafft man das meistens, eine Woche oder zwei Wochen, vielleicht schafft man das auch einen ganzen Monat, aber es bleibt nicht. Man fällt wieder zurück. Ich weiß nicht, ob ihr das kennt, ich kenne das. Ich habe so oft gekämpft in meinem Leben mit Charaktereigenschaften, die ich habe, die ich loswerden wollte, und ich bin sie nicht losgeworden. Man schafft es immer eine Weile und dann geht es nicht mehr. Weil keine wirkliche Herzensumkehr stattgefunden hat, sondern es war nur dieser Wunsch: Ich will da irgendwie rauskommen. Ich will aus eigener Kraft etwas schaffen. Aber Gott sagt in Philipper 2, Vers 13: Der Geist ist es, der in euch das Wollen und das Vollbringen schafft. Also auch hier ist es Gottes Geist, der es macht, Stück für Stück.

[18:14] So können wir kämpfen, wir können damit kämpfen, aber wir werden immer wieder fallen. Wir werden kämpfen mit unseren schlechten Angewohnheiten, kämpfen mit unseren Charaktereigenschaften, die wir loswerden wollen, die wir auch nicht schaffen. Jetzt müssen wir nur verstehen, wenn Gottes Geist es vollbringt, wie macht er das? Wenn Gottes Geist unseren Charakter verändert, also was muss ich denn tun, damit der Geist es auch machen kann? Denn dieser Kampf täglich, dieser Kampf, den ich mein Leben lang führe, den will ich ja Christus in die Hand geben, damit Christus das auch gewinnen kann. Und das ist etwas, was die Jungfrauen voneinander unterscheidet. Die einen hatten Öl, den Geist, die anderen hatten zu wenig Öl, nicht den Geist. Der Geist hatte nicht richtig an ihnen gewirkt.

[18:49] Jetzt gibt es da Menschen, die sagen zu mir, das habe ich schon so oft gehört: Momentan leben wir in so einer bösen und schlechten Welt und es ist ja kein Wunder, dass unser Charakter so schlecht ist. Ich habe mich damit abgefunden, ich warte darauf, bis der Spätregen fällt und dann wird alles gut. Habt ihr das schon mal gehört? Ich habe das schon so oft gehört, dass Menschen sagen: Ich warte darauf, bis der Spätregen fällt und dann wird alles gut. Aber wann fällt denn der Spätregen? Nachdem der Frühregen empfangen wurde, vorher geht es gar nicht. Also aus der Landwirtschaft, erst kommt der Frühregen, dann wird der Boden aufgeweicht, die Saat geht in den Boden, der Boden ist weich, das Saatkorn ist weich, es verankert sich, es ist fest verwurzelt, es wächst heran, erst der Halm, dann die Ähre und dann die volle Frucht in der Ähre. Und da auf diese volle Frucht fällt dann der Spätregen, direkt vor der Ernte. Aber der Spätregen fällt nur auf die Frucht. Das heißt, wenn die Frucht nicht da ist, wird der Spätregen auch nicht fallen. Es muss zuerst die Frucht da sein. So kann es sein, man wartet auf diesen Spätregen und er fällt an einem vorbei, weil der Spätregen gar nichts hat, wo er rauffallen kann. Die Früchte müssen also, Geistesfrüchte müssen schon da sein. Der Spätregen wird sie zur vollen Reife bringen. Der Spätregen wird diese Vollkommenheit bewirken, von dem die Bibel spricht, wenn Jesus Christus sagt: Ihr sollt vollkommen sein, wie euer Vater im Himmel vollkommen ist. Das wird der Spätregen verursachen. Er wird die Frucht zur vollen Reife bringen, aber ohne dass da Früchte sind, wird der Spätregen an uns vorbeifallen.

[20:25] Nun, das Spätregen und auch der Frühregen, der gesagt wurde, das sind natürlich Zeichen in der Bibel und Symbole für den Heiligen Geist. Denn sowohl der Frühregen als auch der Spätregen ist das Wasser vom Himmelfeld, das lebendige Wasser vom Himmelfeld. Jesus Christus sagt in Johannes 7, spricht er davon, dass das lebendige Wasser der Heilige Geist ist. Der Heilige Geist wird am Anfang im Leben das Herz verändern und wird den Menschen motivieren. Er wird das Wollen schaffen und er wird auch das Vollbringen schaffen. Er will beides machen. Der Früh- und der Spätregen wird beides zum Abschluss bringen.

[21:01] Die Menschen müssen darauf vorbereitet sein. Jetzt der ganz entscheidende Punkt, der für uns so wichtig ist, wenn wir zu diesen Jungfrauen gehören: Wie bekommen wir nun dieses Öl? Wie können wir am Ende dastehen und sagen, wir sind die Jungfrauen, die noch Öl in den Lampen haben und das Licht brennt noch, wenn der Bräutigam kommt? Dazu möchte ich einen Text mit euch lesen, der das sehr deutlich macht, wo wir dieses Öl herbekommen. Und den lesen wir im 1. Könige. Im 1. Könige 17 und dort Vers 10-16. 1. Könige 17, Vers 10-16.

[21:43] 17, Vers 10. Achso, wir lesen Vers. Wir lesen Vers 8. Wir lesen 17, Abs 8. Hier geht es um Elia. Elia, der eine Witwe besucht, und zwar die Witwe von Zarpat. Die war nicht mal in Israel, die war außerhalb Israels, und wir lesen Vers 8. Vers 9, Vers 10. Vers 10, Vers 11. Vers 11, Vers 13. Vers 14. Vers 15. Vers 16. Vers 17. Vers 18. Vers 19. Vers 20. Vers 21. Vers 22. Vers 23. Vers 24. Vers 25. Vers 26. Vers 27. Vers 28. Vers 29. Vers 30. Vers 31. Vers 32. Vers 33. Vers 34. Vers 35. Vers 36. Vers 37. Vers 38. Vers 39. Vers 40. Vers 41. Vers 42. Vers 43. Vers 44. Vers 45. Vers 46. Vers 47. Vers 48. Vers 49. Vers 50. Vers 51. Vers 52. Vers 53. Vers 54. Vers 55. Vers 56. Vers 57. Vers 58. Vers 59. Vers 60. Vers 61. Vers 62. Vers 63. Vers 64. Vers 65. Vers 66. Vers 67. Vers 68. Vers 69. Vers 70. Vers 71. Vers 72. Vers 73. Vers 74. Vers 75. Vers 76. Vers 77. Vers 78. Vers 79. Vers 80. Vers 81. Vers 82. Vers 83. Vers 84. Vers 85. Vers 86. Vers 87. Vers 88. Vers 89. Vers 90. Vers 91. Vers 92. Vers 93. Vers 94. Vers 95. Vers 96. Vers 97. Vers 98. Vers 99. Vers 100. Vers 100. Vers 94. Vers 195. Vers 106. Vers 107. Vers 108. Vers 109. Vers 1010. Vers 111. Vers 113. Vers 114. Vers 115. Vers 116. Vers 117. Vers 118.

[27:14] An der Witwe können wir erkennen, sie hat es getan auf das Wort des Propheten. Er sagt: Wenn du das machst, wenn du mir zuerst diesen Brotlaib bringst, dann sorge ich dafür, dass das Mehl im Topf nicht ausgeht und das Öl im Krug wird auch nicht versiegen. Bis wann? Wie lange wird das so sein? Bis wann wird das... Wie lange wird das Öl im Krug nicht versiegen und das Mehl im Topf nicht leer werden? Bis auf den Tag. Bis der Regen fällt. Es wird nicht enden, bis der Regen fällt. Denn darauf haben sie gewartet. Es war eine Zeit der Trockenheit, der Regen fehlte, bis der Regen fällt. Das hat mich sehr nachdenklich gemacht, als ich das gelesen habe. Denn auch wir müssen bis zum Ende hin Öl behalten in unseren Lampen, damit wir leuchten, wenn der Bräutigam kommt. Und auch wir sind darauf angewiesen, das Öl zu halten, bis der Regen fällt. Und die Witwe hat hier vorgemacht, wie es geht.

[28:05] Die Witwe hat gezeigt, dass sie einen Glaubensschritt macht. Der Glaubensschritt erfordert ja immer Mut. Also etwas zu tun, was eigentlich unrealistisch aussieht, was man nur machen kann, wenn man sagt: Gott hat es in der Hand. Und Gott führt und Gott lenkt und Gott wird sein Versprechen halten. Also Gott beim Wort zu nehmen und zu sagen, er hat versprochen, er hat verheißen, also gehe ich. In dem Fall hat Gott ja gar nicht zu der Frau gesprochen. Gott hat durch seinen Propheten gesprochen. Aber das ist ja genau unsere Situation. Gott spricht zu uns durch Propheten. Gott spricht zu uns durch seine Bibel. Wir müssen also auf die Bibel hören, auf die Verheißung, die wir in der Bibel haben. Wir müssen auf die Propheten hören, auf die Verheißung, die sie uns geben. Und dann den Glaubensschritt machen, in der Hoffnung darauf, Gott hält sein Versprechen. Denn Gott kann nicht lügen.

[28:51] Wir haben viele Beispiele in der Bibel, die uns das zeigen. Hier war zum Beispiel die Geschichte, als Joshua mit dem Volk nach Israel einzog. Da mussten sie, sie kamen von Osten und mussten über den Jordan rüber, um da hineinzukommen in dieses Land. Und Gott sagt: Geht rüber über den Jordan. Aber da ist keine Brücke. Was also machen? Die Priester haben die Bundeslade und sie stehen davor und der Jordan hat sich geteilt. Er ist weit aufgestaut, also viele Kilometer weit wurde der Jordan aufgestaut, so wie zwei Dämme stand das Wasser. Und sie konnten trockenen Fußes hinüber gehen. Aber wann hat sich der geteilt? Wann teilte sich der Jordan? Sie haben den Fuß erst hinein gesetzt und dann staute sich der Jordan. Das Wasser ging zurück. Aber sie konnten so lange stehen und sagen: Gott wird es schon machen, er wird seine Verheißung schon halten. Gott hat gesagt, ihr könnt da hinüber gehen, ich gebe euch den Weg. Aber hätten sie den ersten Schritt nicht gemacht, hätten sie es nie erlebt, dass Gott es tut.

[29:55] Eine andere Geschichte in der Bibel, zum Beispiel im Neuen Testament. Jesus und seine Jünger waren zusammen und Jesus Christus sagt: Gebt ihr ihn zu essen. Und sie sagen: Wir können nicht. Wir haben fünf Brote, wir haben zwei Fische, das ist unmöglich. Und er sagt: Gebt ihn zu essen. Die Jünger könnten sagen: Ich bereite was vor, dann machen Wunder, dass hier genug ist, damit wir es austeilen können. Aber Jesus hat nur gedankt, hat die Körbe den Jüngern gegeben und gesagt: Verteilt. Jetzt könnte man sagen: Das ist unmöglich, ich mache mich ja lächerlich, wenn ich das versuche. Wie kannst du mir so eine Aufgabe geben? Das Brot. Hat das Brot für alle gereicht? Und wann wurde das Brot vermehrt? Als sie angefangen haben, das Brot zu teilen. Als sie angefangen haben, dieses Brot weiterzugeben. Das Brot wurde geteilt und es vermehrte sich. Üblich, ein biblisches Prinzip, kommen wir nachher noch mal kurz drauf. In dem Moment, wo man etwas teilt, wird es mehr. Sie mussten also diesen Glaubensschritt machen und sagen: Okay, es wird schon klappen. Entweder lachen uns gleich 5000 Männer aus, weil wir hier anfangen, oder Christus hält sein Versprechen. Stellt euch mal vor, ihr habt so einen Korb in der Hand und ihr sagt: Was mache ich jetzt? Und da sitzen lauter Männer, die hungrig sind. Und ihr geht los und macht das. Am Ende waren sogar noch 12 Körbe voll übrig und sie sammeln noch die ganzen Brocken ein.

[31:11] Eine andere Glaubenstat lesen wir zum Beispiel im 2. Könige 5. Hier war es der Naaman, vielleicht kennt jemand die Geschichte von Naaman. Ein großer Heerführer aus Babylon. Und der war am ganzen Körper aussätzig. Und Elisa sagt zu ihm: Geh in Jordan und tauch dich siebenmal unter. Das war noch nicht mal Elisa. Das war genau genommen sein Laufbursche. Der Laufbursche von Elisa war Gehazi. Und Gehazi sagt zu Naaman: Geh in Jordan, tauch dich siebenmal unter und der Aussatz wird von dir weg sein. Und Naaman ist völlig entsetzt und sagt: Das ist verrückt, alle Wasser bei uns zu Hause sind viel besser als hier in Jordan, dieses schmutzige Wasser. Und er ist total erbost und will nach Hause gehen. Und dann sagen seine Mägde und Knechte zu ihm, seine Diener: Hör doch mal auf das, was der Prophet gesagt hat. Wobei es ja nur über einen Mittler noch gesagt hat. Es war ja weder Gott selber, noch war es der Prophet direkt. Es war ja nur noch einer, der das weitergegeben hat, was der Prophet gesagt hat. Und sie sagen trotzdem: Hör doch drauf.

[32:19] Naaman geht zum Jordan, steht vor dieser Entscheidung, eine schwere Entscheidung für Naaman. Man hätte jetzt sagen können: Naja, was hat er zu verlieren? Er taucht sich siebenmal unter, entweder er ist gesund oder nicht. Aber Naaman war in einer ganz unangenehmen Situation. Er war am ganzen Körper aussätzig, um in diesen Jordan zu gehen, musste sein Gewand ablegen und in dieses Wasser steigen. Jetzt stellt euch mal vor, ihr seid am ganzen Körper aussätzig. Da stehen die ganzen Knechte und Mägde und ihr fragt euch: Will ich mein Gewand wirklich ablegen? Und Naaman stand vor dieser Entscheidung. Macht er es oder macht er es nicht? Und er hat es einfach getan. Also auf die Gefahr hin, dass alle ihn angucken und sagen: Uh, furchtbar, er wäre der große Heeresführer. Aber er legt sein Gewand ab, geht in diesen Jordan, taucht sich einmal unter, nichts passiert. Taucht sich zweimal unter, nichts passiert. Und als er beim siebten Mal wieder hochkam, steht da seine Haut, wie die eines Säuglings, wie eines Neugeborenen. Also eine Glaubenstat. Er musste im Glauben den ersten Schritt machen.

[33:13] Genau was die Frau hier gemacht hat. Er lief oben und das Resultat davon, das Öl und das Brot hielt so lange an, bis der Regen fiel. Gottes Verheißung. Der Mehltopf soll nicht leer werden und das Öl nicht weniger werden, bis zu dem Tag, da der Herr es regnen lassen wird. Vers 14. Und ich glaube, die Witwe, die hat uns was ganz, ganz Großes voraus. Die Witwe hat einen Schritt gemacht, den wir auch wagen müssen. Und eine Verheißung Gottes haben wir auch bekommen. In Matthäus 6, Vers 33. Lass uns die mal lesen. Eine Verheißung Gottes für uns. Genau das Gleiche.

[33:55] Matthäus 6, Vers 33. Das ist die Bergpredigt. Und hier sagt er: Trachtet vielmehr zuerst nach dem Reich Gottes und nach seiner Gerechtigkeit, so wird euch dies alles hinzugefügt werden. Trachtet zuerst nach dem Reich Gottes und nach seiner Gerechtigkeit, dann wird euch alles andere hinzugefügt werden. Auch das ist eine Verheißung, was Gott uns verspricht, was wir aber im Glauben annehmen müssen. Wenn wir nach dem Reich Gottes trachten, wenn wir nach seiner Gerechtigkeit trachten und unser Leben daraufhin ausrichten, dann verspricht uns Gott, er wird sich um alles kümmern, was wir brauchen. Und ich möchte diesen Schritt gehen. Ich möchte Gott hier beim Wort nehmen und möchte wirklich sagen: Ich trachte zuerst nach dem Reich Gottes. Ich möchte mein Leben und seine Gerechtigkeit verändern und auf Gottes Versprechen hören. Er wird sich um mein Leben kümmern, er wird mir alles geben, was ich brauche. Sein Versprechen, eine Verheißung. Gott kann unmöglich lügen. Die Frage ist, ob wir es glauben, ob wir so mutig sind, wie die Witwen diesen Schritt auch machen. Ob wir so mutig sind, wie die Jünger oder wie Joshua oder wie Naaman, diesen ersten Schritt auch zu machen in unserem Leben.

[35:05] Ich will den letzten großen Text mit euch lesen und zwar auf die Frage hin, das ist eine ganz praktische Anwendung, wie das Öl vermehrt wird. Wir haben es gerade gesehen, das Öl vermehrt sich in dem Moment, wo man auf Gottes Verheißung hört und wo man den Weg auch geht. Hat sich das Öl der Witwe vermehrt. Aber noch ein praktischer Schritt, damit wir auch wissen, wie es geht, wie wir es wirklich machen. Hier will ich den letzten großen Text mit euch lesen. Und hier lesen wir die Verse 1 bis 7. 2. Könige 4, 1 bis 7. Hier geht es wieder um eine Witwe und wieder um Öl. Aber diesmal nicht mit Elia, sondern mit Elisa, seinem Nachfolger. 2. Könige 4, 1 bis 7.

[35:55] Und eine Frau unter den Frauen der Prophetensöhne schrie zu Elisa und sprach: Dein Knecht, mein Mann ist gestorben, aber du weißt, dass dein Knecht den Herrn fürchtete. Nun ist der Gläubiger gekommen und will sich meine beiden Söhne als leibeigene Knechte nehmen. Und Elisa sprach zu ihr: Was soll ich für dich tun? Sag mir, was hast du im Haus? Sie antwortete: Deine Magd hat nichts im Haus, als nur einen Krug mit Öl. Er sprach: Geh hin und erbitte dir draußen Gefäße von all deinen Nachbarn, leere Gefäße und nimm nicht wenige. Und geh hinein und schließe die Tür hinter dir und deinen Söhnen zu und leere Öl in alle diese Gefäße und was voll ist, trage weg. Und sie ging von ihm weg und schloss die Tür hinter sich und ihren Söhnen zu, die brachten ihr die Gefäße und sie gossen ein. Und es geschah, als die Gefäße voll waren, da sprach sie zu ihrem Sohn: Reiche mir noch ein Gefäß her. Er sprach zu ihr: Es ist kein Gefäß mehr hier. Dafür versiegte sie das Öl. Und sie kam und erzählte es dem Mann Gottes und er sprach: Geh hin, verkaufe das Öl und bezahle deine Schuld. Du aber und deine Söhne, ihr könnt von dem Übrigen leben.

[36:59] Das Interessante finde ich an dieser Geschichte hier, die Witwe hatte bereits Öl. Öl war vorhanden und jetzt geht es um die Ölvermehrung. Wie hat sie genug Öl, also so viel Öl, dass es am Ende heißt: Du und deine Söhne, ihr könnt von dem Öl leben. Er gab ihr eine Aufgabe. Er sagte: Geh zu all deinen Nachbarinnen und erbitte so viele Gefäße, wie du irgendwie kriegen kannst und er sagt dazu: Nimm nicht wenige. Sie macht das, holt sich jede Menge Gefäße, zieht die Gefäße, sie macht das, holt sich jede Menge Gefäße rein und fängt an das Öl da rein zu kippen. Und tatsächlich, die Gefäße füllen sich und die Gefäße füllen sich und die Jungs tragen immer noch mehr Gefäße hinein und sie kippt rein und es füllt sich und immer wenn es voll ist, tragen sie es raus. Und das hat sie mit mehreren Gefäßen gemacht, so unglaublich viele Gefäße, denn sie soll nicht wenige nehmen. Und erst als alle Gefäße voll waren, als in kein Gefäß mehr Öl reinging, dafür siegte sie das Öl.

[37:53] Nun, wir haben in der Bibel einige Stellen, die uns sagen, was dieses Symbol Gefäße bedeutet, was diese Gefäße sind. Kennt ihr da Stellen in der Bibel, wo Gefäße beschrieben werden? Wofür Gefäße stehen könnten? Ich weiß, wofür sie stehen, aber ich weiß nicht, wofür das Symbol steht. Dann willst du bestimmt sagen: 2. Korinther 4, Vers 7. Dann schauen wir doch mal rein, 2. Korinther 4, Vers 7. Hier spricht Paulus davon.

[38:31] In 2. Korinther 4, Vers 7 sagt er: Wir haben aber diesen Schatz in irdenen Gefäßen, damit die überragende Kraft von Gott sei und nicht von uns. Und wovon spricht er hier? Was sind diese irdenen Gefäße, von denen Paulus hier spricht? Wir, unser Leib, unser Körper. Wir sind diese irdenen Gefäße. Und er sagt: Wir haben diesen Schatz, das ist die Herrlichkeit Gottes, in irdenen Gefäßen. Und ein Symbol, diese irdenen Gefäße, meine also die Person. Dich, mich, unsere Nachbarinnen, von denen wir die Gefäße erbitten sollen. Leere Gefäße, in denen das Entscheidende fehlt. Gefäße, in denen das Öl fehlt. Wir sollen sie erbitten, sollen sie zu uns nehmen und sollen das Öl hineingeben. Und das ist Gottes Prinzip. Solange wir Öl irgendwo hineinkippen, so lange vermehrt es sich. Der erste Krug war voll, der zweite Krug war voll, der dritte Krug war voll, Öl wurde gegossen und das Öl versiegte genau in dem Moment, wo kein Gefäß mehr bereit war, noch Öl aufzunehmen. Wo alles voll war. Oder die Leute keine Gefäße mehr gebracht haben. Also die Nachbarinnen haben nicht genug Gefäße gebracht. Öl wäre noch genug dagewesen. Und hier ist es ein Prinzip, das Gott anwendet in der Bibel. Das Öl vermehrte sich, als es ausgeteilt wurde in die einzelnen Gefäße. Das Brot vermehrte sich, als es ausgeteilt wurde in die einzelnen Gefäße, als zu den einzelnen Menschen.

[39:59] Und während die Brotvermehrung das Austeilen des Wortes beschreibt, zeigt diese Ölvermehrung, wie der Geist Gottes aus dem Krug in mehrere Krüge hineingeht, aus einem Menschen auch in andere Menschen hinüber geht. Denn Jesus Christus sagt in Johannes 4. In Johannes 4. Lass uns die Verse lesen. Johannes 4. Da spricht er von zu der Frau am Jakobsbrunnen. In Johannes 4. Und hier in Vers 13 und 14. Jesus antwortete und sprach zu ihr: Jeder, der von diesem Wasser trinkt, wird wieder dürsten. Wer aber von dem Wasser trinkt, das ich ihm geben werde, den wird in Ewigkeit nicht dürsten, sondern das Wasser, das ich ihm geben werde, wird in ihm zu einer Quelle von Wasser werden, das bis ins ewige Leben quillt. Und auch hier, wenn wir Johannes 7 hinzuziehen, sehen wir, dass auch hier dieses Wasser, von dem er spricht, der Geist Gottes ist. Wenn das lebendige Wasser nicht hineinkommt, dann wird es in dir zu einer Quelle werden und es wird aus dir hinaus sprudeln und es wird bis ins ewige Leben quellen. Und bei der Ölvermehrung haben wir auch gesehen, dass wir die Gefäße hineingefüllt haben und es war unglaublich viel, bis alle Gefäße genug hatten. Dieser Geist, dieses Öl, ging weiter. Es sollte ausgeteilt werden. Das ist dieses Prinzip.

[41:23] Gott ist die Liebe. Und ihr kennt vielleicht diesen Spruch, das ist so eine Volksweisheit, wenn man die Liebe wächst, indem man sie teilt. Und ich glaube, das ist genau Gottes Prinzip. Das Brot wurde mehr, indem man es teilt. Das Öl wurde mehr, indem man es teilt. Der Geist vermehrt sich, wenn er geteilt wird, unter den Menschen. Während die Frau dieses Öl geteilt hat, müssen wir ja wissen, wie mache ich denn das? Wie kippe ich denn Öl in leere Gefäße? Also leere Gefäße, die von der Nachbarin erbeten wurde. Vielleicht haben wir auch Nachbarn, Menschen um uns rum, die leere Gefäße sind, die noch kein Öl drin haben. Die Welt ist voll von Menschen, wo einfach dieser Geist Gottes fehlt.

[42:11] Was ich interessant finde, ist, dass die Frau hat sich abgeschlossen. Sie ist in ihr Haus gegangen, hat die Tür zugemacht. Und Jesus Christus sagt einmal, wenn wir was machen sollen, sollen wir nach Hause gehen und die Tür zumachen hinter uns, wenn wir beten. Und ich glaube, das ist eins. Das ist noch nicht das Vollkommene, das ist eins von den Prinzipien. Es wurde gebetet. Wir müssen dafür sorgen, dass der Geist auch an den anderen Menschen wirkt. Dass der Geist auch in uns herausschreibt zu anderen Menschen. Dass das ein Teil davon ist, was wir tun sollen, damit andere Menschen genug Öl haben und damit auch wir genug Öl haben. Das Öl vermehrt sich, dass es reicht, dass du und deine Söhne davon leben können. Ein Teil.

[42:53] Ich glaube, das Zweite ist, dass wenn der Geist uns füllt und das lebendige Wasser in uns drin ist und wir die Früchte des Geistes bringen, dann wird das Öl in dem Moment vermehrt, wo wir den anderen Menschen mit diesen Gaben dienen. Also wenn wir diese Gaben für uns behalten, wenn wir nicht agieren, wenn wir uns zurückziehen mit dem, was wir haben, dann werden diese Gaben nicht vermehrt. In dem Moment, wo wir aber arbeiten, in dem Moment, wo wir das Brot austeilen, in dem Moment, wo wir das Öl gießen, in dem Moment, wo wir arbeiten, in dem Moment, wo wir diese Geistesgaben auch nutzen, sie weitergeben, sie auch nach außen bringen, in dem Moment wird das Öl vermehrt. In dem Moment wird der Geist vermehrt. Ich sagte einmal: Habt keine Angst davor, wenn ihr vor Fürsten und wenn ihr vor Richtern steht und euch verantworten müsst, der Geist Gottes wird durch euch sprechen. Wenn der Geist Gottes in uns hineinkommt, wir kommen in unserem Leben in Situationen, da haben wir keine Chance. Da muss der Geist Gottes in uns wirken, wenn Gott seinen Plan voranbringen will. Aber wir empfangen den Geist Gottes meistens deswegen nicht, weil wir in diese Situation gar nicht hineingehen. Weil wir Angst haben, Wege zu gehen. Weil wir Angst haben, den ersten Schritt zu machen. Aber ich glaube, das ist ganz nötig, dass wir Gott vertrauen, dass wir seinem Wort vertrauen, den Schritt machen, einen Schritt nach dem anderen. Und Gott uns seinen Geist immer wieder geben muss. Wenn wir in seinem Dienst stehen, wir können ihm nur dienen, wenn der Geist Gottes in uns ist. Aus eigener Kraft können wir nichts tun. Der Geist wird es machen.

[44:13] Und ich sehe hier drin auch noch in dieser Geschichte von der Witwe etwas ganz Spannendes. Ich habe mir gedacht, es ist die Frau, die hier Öl weitergibt. Und es sind die Söhne, die ihr die Gefäße bringen. Und es gibt eine Zusammenarbeit, die uns etwas ganz deutlich zeigt. Ich habe mir das jetzt mal prophetisch angeguckt und dachte: Die Frau. Die Frau ist ein Symbol für die Gemeinde Gottes. Also für die ganze Gemeinde Gottes. Und die Gemeinde Gottes soll dafür sorgen, dass alle Gefäße mit Öl voll sind. Sie soll alle Gefäße rufen. Gebracht haben allerdings die Söhne, haben dieser Frau diese Gefäße gebracht. Und ich glaube, hier ist ein Prinzip, dass wir mit dem Geist Gottes zusammenarbeiten, wir mit dem Himmel zusammenarbeiten und mit Engeln und Mächten zusammenarbeiten und Menschen zu uns gebracht werden, die noch leere Gefäße sind. Und es ist auch unsere Aufgabe, für diese Menschen zu beten, diesen Menschen auch zu dienen und diesen Menschen den Charakter Christi zu zeigen, damit auch sie das Öl aufnehmen können, damit sie aufnahmebereit sind. Und ich glaube, genau so arbeitet Gott. Er arbeitet zusammen. Die Engel arbeiten mit uns zusammen. Wie schade ist es, wenn wir in der Gemeinde sind und jemand kommt rein, den wir noch nicht kennen, vom Geist Gottes schon seit Wochen, seit Monaten, seit Jahren getrieben und endlich traut er sich und klopft mal in die Gemeindetür, kommt rein, kommt zu einem Gottesdienst und wir übersehen diesen Menschen und sagen: Naja, was kann aus dem schon werden? Das ist schlimm. Da hat Gott schon lange, lange, lange Arbeit das Gefäß gebracht und wir weigern uns da auch nur eine Liebestat zu tun. Egal was es ist, für diesen Menschen zu beten, weil wir ihn gar nicht sehen. Wir tun unseren Teil der Aufgabe nicht. Die Engel haben gearbeitet, der Geist Gottes war am Wirken und wir tun unseren Teil der Aufgabe nicht. Und wir würden jetzt wachsen, in dem Moment, wenn wir dann für diesen Menschen da sind.

[46:01] Ich habe das ganz oft erfahren und vielleicht weiß das der ein oder andere von euch, wenn ihr Bibelstunden gebt, ihr bereitet euch zu Hause drauf vor und ihr studiert Texte. Ihr lest manchmal den Text, manchmal den Text, manchmal den Text. Der Geist Gottes führt es. Ihr gebt eine Bibelstunde, ihr seid irgendwo und es kommen Fragen. Und manchmal taucht eine Frage auf und du denkst, du gibst eine Antwort aus einem Bibelfers heraus und denkst in dem Moment: Das ist die Antwort, ich habe mich so lange gefragt. Jetzt kommt die Antwort aus einem Bibeltext heraus. Und ich habe mit vielen Bibelarbeitern gesprochen, die bezeugen genau das. Sie hätten diese Antwort nicht bekommen, wenn sie dieses Wort nicht ausgeteilt hätten. Sie wussten es ja, sie hatten nur den Vers dafür nicht. Aber in dem Moment, wo wir es weitergeben, plötzlich merkt man: Wow, das ist die Antwort auf eine Frage, die ich selbst hatte, die wurde gerade gestellt. Und ich glaube, so werden oft die Bibelarbeiter ganz groß gesegnet und bereichert, in dem Moment, wenn sie das Wort weitergeben. Weil die Fragen, die die anderen haben, die klären sie dann ja auf der Seite der Heiligen Geist, die sind dann für alle, also auch für einen selbst. Und das ist glaube ich die Bereicherung, von dem Gott spricht, wenn das Wort ausgeteilt wird, es sich vermehrt. Es ist ein Segen für uns, es ist ein Segen für die anderen. Wenn wir es austeilen, dann vermehrt es sich. Dann werden wir gesegnet.

[47:19] Und das ist, vielleicht zum Abschluss, vielleicht lasst mir noch eine Sache sagen, in dieser Geschichte von der Witwe. Hier sehen wir, dass das Öl so lange geflossen ist, bis kein Gefäß mehr aufnahmebereit war. Und ich denke, das wird auch so sein. Gott wird seinen Geist so lange geben, bis kein Gefäß mehr da ist, bis kein Gefäß mehr bereit ist, aufgenommen zu werden, bis kein Gefäß mehr reingebracht wurde, am Anfang schon, wo es hieß: Ich will nicht. Oder bis alle Gefäße voll sind. Und dann wird sich die Gnadentür schließen. Kein Gefäß wird mehr Öl aufnehmen und kein Gefäß wird mehr Öl abgeben, zu dem Zeitpunkt. Die Gnadentür schließt sich.

[47:57] Der letzte Vers, den ich heute mit euch lesen möchte, sind eigentlich drei Verse, die ich heute mit euch lesen möchte, finden wir alle im zweiten Korinther. Zweiter Korinther. Und hier das Kapitel 9. Zweiter Korinther 9. Und hier 6 bis 8. Zweiter Korinther 9 Vers 6 bis 8 heißt: Das aber bedenkt: Wer kerklich sät, der wird auch kerklich ernten. Und wer im Segen sät, der wird auch im Segen ernten. Jeder, wie er sich in seinem Herzen vornimmt, nicht widerwillig oder gezwungen, hat Gott lieb. Gott aber ist mächtig, euch jede Gnade im Überfluss zu spenden, sodass ihr in allem, alle Zeit, alle Genüge habt und überreich seid zu jedem guten Werk.

[49:51] Ich glaube, das ist auch eine Verheißung Gottes. Das ist das, was Gott machen möchte. Er möchte, dass wir geben, dass wir Geber sind seines Geistes, dass wir Geber sind seiner Liebe, dass wir Geber sind seiner Gaben. Überreich geben und Überfluss spenden. Das hat er immer wieder gezeigt in der Bibel. Immer wieder hat er das gezeigt. Aber die Frage ist, ob wir das glauben. Ob wir mutig sind, diesen Schritt auch zu machen. Dass wir wirklich diese Gaben auch empfangen können. Oder ob wir sagen: Das gibt es ja auch, ich warte lieber darauf, bis ich diese Gaben alle bekommen habe und dann fange ich an, das auszuteilen. Das wäre ja auch so menschlich. Ich warte darauf, bis das Brot vermehrt ist und dann fange ich an, das auszuteilen. Ich warte darauf, bis du Mehl und Brot vermehrst und dann fange ich an, dir was zu backen, und dann fange ich an, dir Fladenbrote, damit ich für meinen Sohn und mich auch was habe. Aber trachtet zuerst nach dem Reich Gottes und nach seiner Gerechtigkeit. Dann wird euch alles andere hinzugefügt werden. Und ich glaube, hier können wir wachsen im Geist. Hier können wir Erfahrung sammeln durch den Geist Gottes. Hier erkennen wir, wie Gott ist. Möchte Gott, dass wir austeilen? Er wird uns geben. Er wird uns nicht im Stich lassen. Wenn wir glauben, Gott würde uns vielleicht im Stich lassen und wir haben Angst davor, dann spricht das gegen den Glauben. Was Jesus Christus auf seinen Jüngern vorgeworfen hat? Ihr Kleingläubigen. Gott schickt euch doch. Ihr seid doch Gottes Volk. Gott will doch, dass ihr vorangeht, dass ihr Menschen für Christus gewinnt. Und ich glaube, dass wir alle berufen sind, uns vorzubereiten, am Ende der Zeit, jetzt in den letzten Tagen, sowohl unsere Lampe zu haben, als auch unser Öl zu haben. Und dass wir also die Bibel haben und den Heiligen Geist in uns drin, einen Christus-ähnlichen Charakter haben als auch die Geistesfrüchte. Dass wir das deutlich nach außen zeigen und allen Menschen in Wort und Tat dienen. So wie die Witwe dem Elia gedient hat, dass wir den Menschen auch dienen. Und dass hierdurch wir bis zum Ende der Zeiten diesen vermehrten Segen von Gott bekommen. Also ausreichend Öl, ausreichend Wort, ausreichend Wort Gottes.

[50:53] Und ich möchte, dass wir vielleicht heute Abend diesen Einvers mitnehmen, den ich heute Abend so wichtig finde, den ich auch schon dreimal gesagt habe: Trachtet zuerst nach dem Reich Gottes und nach seiner Gerechtigkeit. Und egal in welcher Lebenssituation du gerade stehst, egal welche Entscheidung du gerade im Kopf hast, egal wo du gerade die letzte Viertelstunde drüber nachgedacht hast, was gerade sich bei dir bewegt, welchen Schritt du machen solltest, dass du hier in dieser Entscheidung stehst, deinen Anspruch zu nehmen, damit du erleben kannst, wie der Heilige Geist in deinem Leben wirkt. Und wenn du das erstmal erlebt hast, dass der Heilige Geist wirkt und dass Gott sein Versprechen hält, dass du in Zukunft auch mutiger bist, weitere Schritte zu machen. Damit am Ende jeder von uns, der heute hier ist, und auch jeder am Livestream, am Ende der Zeit, wenn er der Bräutigam kommt, genug Öl in der Lampe hat, und für die leeren Gefäße, die er gewonnen hat, die er mitnehmen wird, eines Tages ins Himmelreich. Damit wir und die Menschen, die wir erreichen, gerettet werden, im Namen Jesu Christus, zu seiner Ehre. Amen.

[52:09] Lasst uns noch gemeinsam beten, ja? Herr, unser Gott, wir danken dir dafür, dass du uns gebrauchen möchtest als deine Werkzeuge. Wir danken dir dafür, Herr, dass du jeden Menschen auf der Welt erreichen willst. Und dass du durch deinen guten Geist alle Menschen versiegeln willst. Du möchtest alle unsere schlechten Eigenschaften, möchtest du verändern. Du möchtest sie zu dir hinwenden und du möchtest, dass wir einen Charakter bekommen, Herr, wie du ihn hast. Und Herr, dafür arbeitest du jeden Tag, jeden Tag an jedem von uns und an so vielen Menschen auf der ganzen Welt. Und lieber Vater, wir möchten uns gerne für alle Menschen deine Liebesgaben offen und bereit halten. Wir möchten gerne eine Quelle sein, Herr, an denen anderen Menschen erkennen können, wie dein Charakter ist. Wir möchten erleben können, Herr, wie dein Geist in uns wirkt und in anderen Menschen wirkt. Wir möchten erleben können, Herr, wie das Wort sich vermehrt, wenn wir es austeilen. Wir möchten erleben können, Herr, wie die Liebe sich vermehrt, wenn wir sie teilen. Und wir möchten Schritt für Schritt in deiner Nachfolge bleiben, Herr, dass wir immer weiter erkennen können, dass du ein gerechter, gütiger, warmherziger und großartiger Gott bist, auf den wir uns ganz verlassen können. Herr, wir danken dir dafür, dass du uns so viele Beispiele in der Bibel gegeben hast, in denen wir deine Treue erkennen können, damit wir stark genug sind, die letzten Schritte in dieser letzten schweren Zeit zu gehen. Wir möchten dich bitten, Herr, dass dein Geist in unseren Herzen ist, dass wir ausreichend Öl haben für diese letzten Tage. Wir legen es dir in die Hand, Herr, und danken dir dafür, dass du es tun willst. Im Namen Jesu. Amen.

[53:43] Dann beim nächsten Mal wird es wieder mit Christopher weitergehen. Wir werden wieder die Zeit des Endes studieren, die Adventgeschichte, und wir werden Offenbarung 13 weitermachen. Ich bin da schon ganz gespannt, ich hoffe, ihr auch. Ich würde mich freuen, wenn ihr wieder dabei seid, auch am Livestream, wenn ihr euch wieder mit einschaltet. Gottes Segen euch und bis zum nächsten Mal.


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