In diesem Video erfahren Sie, wie Sie Ihr Immunsystem während der Corona-Krise stärken können. Robert Kirsch gibt praktische Tipps zur Vorbeugung und Behandlung von Covid-19-Symptomen. Dazu gehören Empfehlungen zur Flüssigkeitszufuhr, die Nutzung von Heilkräutern wie Salbei und Curcuma, sowie die Bedeutung von Atemübungen und einer zuckerreduzierten Ernährung.
Gesund durch die Coronakrise: Immun-Booster – Was tun in der Corona-Krise? Teil 2
Robert Kirsch · Gesund durch die Coronakrise ·Themen: GesundheitWeitere Aufnahmen
Serie: Gesund durch die Coronakrise
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Transkript
[0:00] Was soll man jetzt eigentlich tun, wenn man Kontakt hatte mit einem bestätigten Corona-Fall, mit einem Menschen, der an Covid-19 erkrankt ist? Da ist es wichtig zu verstehen, wie sich das Virus im menschlichen Körper vermehrt. Und zwar noch bevor man es bemerkt, noch bevor sich irgendwelche Symptome zeigen, beginnt dieses Virus sich bereits zu vermehren. Und zwar dieses neue Corona-Virus nicht erst in der Lunge, sondern schon im Hals, das heißt schon im oberen Atemwegstrakt, nicht erst im unteren Atemwegstrakt, kommt es zu einer Vermehrung. Und im Schnitt dauert es fünf bis sechs Tage, bis sich die ersten Krankheitszeichen dann zeigen. Aber die Inkubationszeit kann sogar bis zu 14 Tage dauern. Und das ist der Grund, warum die Empfehlung ist, tatsächlich bis zu 14 Tage sich selbst zu Hause in Quarantäne zu versetzen, in diesen 14 Tagen möglichst niemanden ansteckt. Denn das ist die große Gefahr. Man merkt es selber noch nicht, erkrankt zu sein. Und man ist aber bereits Träger und Überträger dieses nicht ungefährlichen Virus.
[1:07] Was kann man jetzt machen, während sich das Virus schon im Rachenbereich vermehrt? Die Empfehlung, die Sie bestimmt schon in den Medien gehört haben: reichlich Wasser trinken. Mit dem Wasser spült man das Virus runter in den Magen. Die Magensäure schafft es, das Virus überwiegend außer Kraft zu setzen. Möchte man das Ganze noch ein bisschen toppen, noch ein bisschen mehr machen, dann lohnt es sich, Salbei zu überbrühen. Ein bisschen stärker als ein Salbei-Tee und damit immer wieder zu gurgeln. Denn Salbei hat eine antivirale Wirkung und damit tötet man sozusagen das Virus schon im Rachenbereich. Das weiß jeder, der schon mal wegen einer Halsentzündung bei seinem HNO-Arzt war. Da wird das nämlich auch gerne verschrieben, dass man eine Lösung einnimmt zum Gurgeln.
[2:00] Aber darüber hinaus ist es so, dass Wasser insgesamt ein wunderbares Heilmittel ist. Und Wasser hilft dem Körper, Giftstoffe zu eliminieren. Außerdem wird die Durchblutung gefördert, weil man kann sich das so vorstellen: Wenn das Blut dickflüssig ist, weil man zu wenig Wasser trinkt, dann ist das wie ein Stau auf der Autobahn. Der Verkehr kommt nicht so richtig voran, die Immunzellen gelangen nicht so richtig an den Ort, wo sie hingehören. Wohingegen, wenn der Verkehr fließt, wenn das Blut flüssig genug ist, dann kommen auch die Abwehrstoffe dahin, wo sie hin sollen und können helfen.
[2:39] Da kommen wir zur Empfehlung der Weltgesundheitsorganisation. Wie viel soll man denn jetzt eigentlich pro Tag Wasser trinken? Frauen sollten 2,5 Liter pro Tag an Wasser trinken und Männer, die brauchen ein bisschen mehr, drei Liter pro Tag Wasser. Das ist die Empfehlung der WHO. Und bei einer Erkältung ist es sogar ratsam, vielleicht sogar noch ein bisschen mehr zu trinken. Wasser hilft, den vermehrten Flüssigkeitsverlust aufzufangen, der durch Schwitzen und übermäßige Nasen- und Bronchialausscheidungen entsteht.
[3:15] Doch gibt es noch weitere Möglichkeiten, sich zu schützen? Und zwar hat man beim ersten SARS-Coronavirus herausgefunden, dass es eine Substanz gibt, die den Replikationsmechanismus dieses Virus hemmt. Und zwar ist das das sogenannte Stickstoffmonoxid, NO genannt. Wo finden wir das denn? Es ist ein körpereigener Stoff, den wir aber auch durch Lebensmittel, durch eine besondere Ernährung zu uns führen können. Und Gemüsesorten, die eben stimulieren, dass unser Körper dieses Stickstoffmonoxid bildet, wäre Staudensellerie, Kresse, Petersilie, Salat, Rote Bete, Spinat und Brokkoli. Den Spinat haben wir Ihnen schon beim letzten Mal erwähnt als eine Gemüsesorte, die sehr reich an Antioxidantien ist. Diese Lebensmittel am besten roh verzehren. Das gilt allgemein. Rohkost ist natürlich reichhaltiger an all diesen Sachen. Deswegen Rohkost ist jetzt im Moment in dieser Krise besonders ratsam. Und diesen Spinat kann man ganz schön, wie Sie hier sehen, einfach in einem Smoothie verarbeiten. Der schmeckt gut. Da kann man eine große Menge auch von Spinat verzehren. Es ist roh und sehr gesund.
[4:37] Das bringt uns wieder zum Thema der Bewegung an der frischen Luft. Was bringt das Ganze, wenn man gar nicht richtig atmet? Man kann gar nicht genug betonen, wie wichtig es ist, richtig zu atmen, die richtige Atemtechnik zu verwenden. Und deshalb gibt es auch nicht umsonst Atemübungen, die wirklich helfen, die letzten Lungenbereiche, die tiefsten Lungenbereiche wirklich noch mit Sauerstoff zu füllen. Wie geht das? Ja, wir wollen Ihnen eine Atemübung zeigen. Überkreuzen Sie beide Arme, atmen Sie durch die Nase tief ein. Drehen Sie sich dabei zur Seite. Dann wird hier diese Lungenhälfte gedehnt, füllt sich bis zum letzten mit Luft und dann in einer Rückbewegung zur Mitte durch den Mund wieder ausatmen. Das Gleiche dann zur anderen Seite. Und das kann man wiederholen drei bis fünf Mal. Bitte nicht mehr, weil dann kommt es zur Hyperventilation und das ist wiederum nicht so förderlich. Aber dieses hilft wirklich auch, bis in die Tiefen den Sauerstoff reinzubringen, damit es dort Keimen und Viren und Bakterien unbequem wird, wenn es sie wieder frische Luft bekommen. Und das können Sie gerne wiederholen, wenn Sie auf dem Balkon sind, wenn Sie im Garten sitzen, einfach immer wieder diese Atemübungen machen und trainieren.
[6:02] Und wir haben es schon immer gewusst oder befürchtet: Zucker ist schädlich für unser Immunsystem. Es macht ihm gewissermaßen den Gar aus im wahrsten Sinne des Wortes. Eine Studie an der Loma Linda Universität in Kalifornien hat herausgefunden, dass die Einnahme des Zuckerkonsums proportional unser Immunsystem schwächt. Und zwar ist es so: Wenn man einen mittelgroßen Schokoriegel zu sich nimmt, der vielleicht sechs Teelöffel Zucker enthält, dann wird die Fähigkeit der weißen Blutkörperchen, ihren Abwehreigenschaften und Abwehraufgaben im Körper nachzukommen, um bis zu 25 Prozent vermindert. Und das für etwa fünf Stunden. Das ist ja schon der halbe Tag. Ja, und vermehrt man noch oder nimmt man noch mehr Zucker zu sich, beispielsweise zwölf Teelöffel, das kommt etwa einer Limonade gleich, dann verringert man die Wirksamkeit seiner weißen Blutkörperchen um ganze 60 Prozent. Also um mehr als die Hälfte können die Armen gar nicht mehr tätig sein. Also da lohnt es sich wirklich, darauf zu achten, den Zuckerkonsum gering zu halten in diesen Tagen.
[7:17] Wir erwähnten schon beim letzten Mal, dass die Sonne desinfizierende Wirkung hat und dass sie die Sonne nutzen sollten, aber nicht nur wegen ihrer desinfizierenden Wirkung, sondern auch, weil Sonnenlicht Vitamin D produziert. Vitamin D ist ein Schlüsselvitamin, was wichtig ist für ihr Immunsystem, damit das Immunsystem funktioniert, damit es eben aktiv bleibt. Vitamin D ist ein solch wichtiges Hormon, um die Immunabwehr zu stärken. Und die Empfehlungen, ja, die haben sich in den letzten Jahren, muss man wirklich sagen, revolutioniert. Der empfohlene Vitamin D-Spiegel, der liegt nicht bei zehn Nanogramm pro Milliliter, sondern die Experten gehen davon aus, dass man mindestens 60 Nanogramm pro Milliliter haben sollte. 40 wäre doch wenigstens zu erreichen oder erstrebenswert.
[8:15] Wie kann man das denn jetzt erreichen? Wenn man bereits einen solchen Vitamin D-Spiegel hat, dann reichen etwa 4000 Einheiten pro Tag, um diesen Spiegel beizubehalten. Ist man jedoch viel tiefer, dann muss man erst mal aufdosieren und sollte etwa für acht Wochen täglich um die 6000 Einheiten Vitamin D hinzuführen. Der Haken an dem Ganzen ist: Vitamin D ist ja das Sonnenhormon und in unseren breiten Graden, so sind sich die Experten einig, ist der Sonnenstand selbst im Sommer eigentlich nicht voll ausreichend, um einen adäquat hohen Vitamin D-Spiegel im Blut zu erreichen. Und deshalb tatsächlich die Empfehlung zur Substitution, wie meine Kollegin gerade gesagt hat.
[9:02] Ja, und wichtig bei der Substitution ist noch, dass übergewichtige Menschen natürlich höhere Tagesdosen benötigen oder auch Menschen, die chronisch entzündliche Darmerkrankungen haben oder auch eine Glutenunverträglichkeit. Auch bei denen kann es eigentlich Probleme in der Aufnahme von Vitamin D geben und die brauchen deswegen angepasste Dosierungen dieses Vitamins.
[9:26] Was sonst noch empfehlenswert ist und sich bewährt gemacht hat, auch bei anderen Infektionskrankheiten, ist Curcuma mit seinem Wirkstoff Curcumin, der erforscht wurde in den letzten Jahren und wo man herausgefunden hat, dass er antibakterielle und auch antivirale Eigenschaften hat und eben auch in der Lage ist, das Coronavirus einzudämmen. Sie können dieses Curcuma entweder als Pulver natürlich genießen, aber Sie werden es in den Geschäften auch immer wieder frisch finden, die Curcuma-Wurzel, so wie Sie sie hier sehen. Einfach reiben, in Salat, in eine Suppe oder auch in einen Smoothie, dann haben Sie einen sehr guten Effekt und schützen sich gegen Corona. Bleiben Sie gesund und schalten Sie demnächst wieder ein.
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