In diesem Video erfahren Sie, wie Sie Ihr Immunsystem während der Corona-Krise stärken können. Es werden verschiedene Methoden vorgestellt, darunter Intervallfasten, spezielle Atemübungen und Hydrotherapie. Zudem wird die Bedeutung von ausreichend Schlaf und die positiven Effekte von Ingwer, Zink und Kupfer auf die Immunabwehr thematisiert.
Gesund durch die Coronakrise: Immun-Booster – Was tun in der Corona-Krise? Teil 3
Robert Kirsch · Gesund durch die Coronakrise ·Themen: Gesundheit, PrinzipienWeitere Aufnahmen
Serie: Gesund durch die Coronakrise
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Transkript
[0:00] Wenn sich jetzt das Coronavirus mit seinen Spikes an den ACE-Rezeptoren der menschlichen Zellen geheftet hat, beginnt das Virus die Zellen dazu zu versklaven, es selber zu vermehren. Es findet eine Virusvermehrung statt aufgrund der Energie und Kapazitäten unseres eigenen Körpers.
[0:23] Was sind dann die Symptome, die man bekommen kann? Wir haben gesagt, 80 Prozent bleiben fast symptomfrei, aber diese 20 Prozent, was für Symptome haben sie? Was sind die häufigsten? Fieber an erster Stelle. 80 Prozent der Symptome sind Fieber. Husten folgt dem Ganzen mit über 60 Prozent. Unter 20 Prozent liegt auch die Kurzatmigkeit und dann folgen grippeähnliche Symptome wie Gelenkschmerzen, Halsschmerzen, Kopfschmerzen. Es kann aber auch zu Übelkeit und auch zu Durchfall führen.
[0:57] Wie kann man dem Ganzen jetzt entgegnen? Wir hatten schon über die Ernährung gesprochen in den anderen Vorträgen und jetzt wollen wir wieder das Gleiche tun, aber diesmal auf eine ganz andere Art und Weise, nämlich im Rahmen des Verzichts auf Ernährung. Das sogenannte Fasten oder Intervallfasten. Man hat herausgefunden, dass Fasten eine so ähnliche Auswirkung hat auf den Körper wie gesunde Bewegung. Das heißt, der Körper schaltet in einen ganz anderen Stoffwechsel. Er schaltet nämlich in den Hungerstoffwechsel und das hat einige Vorzüge für den menschlichen Körper.
[1:41] Aber wie macht man das jetzt mit dem Intervallfasten? Das bedeutet oder gelingt am einfachsten, indem man eine Mahlzeit auslässt und zum Beispiel Frühstück isst, etwa acht Stunden später die nächste Mahlzeit zu sich nimmt und dann 16 Stunden am Stück dem Körper Ruhe gönnt, wo er keine Nahrung zu sich nimmt. Dann findet dieser besondere Hungerstoffwechsel statt, der so viele Vorteile für den menschlichen Körper hat.
[2:07] Wie kann man sich das denn jetzt mal auf ganz praktische Weise vorstellen? Als Mutter kann ich mir das gut vorstellen. Ist man beispielsweise in der Küche beschäftigt und die Familie liefert immer wieder neuen Spül und neuen Spül, dann verlässt man diesen Raum nicht und kommt gar nicht dazu, Schlafzimmer, Wohnzimmer oder Badezimmer zu putzen oder aufzuräumen. Man bleibt einfach in dieser Küche mit der Essensversorgung hängen. Genauso geht es leider auch unserem Körper, wenn ständig gegessen wird. Er kommt gar nicht dazu, mal an anderen Stellen Ordnung zu machen. Das heißt, der Körper kann wirklich beim Fasten eine gewisse Grundsanierung vornehmen. Er kann alte Zellen, die nicht länger intakt sind und die den Mechanismus nur Schaden beseitigen. Er kann auch andere Giftstoffe entfernen und kann sich wunderbar auf diese Arbeit konzentrieren und nicht zuletzt das Immunsystem kann sich auch voll und ganz auf seine Arbeit konzentrieren.
[3:04] Schon beim letzten Mal hatten wir Ihnen eine Atemübung mitgegeben, um Ihre Lungen zu trainieren und optimal zu ventilieren. Auch dieses Mal möchten wir Ihnen eine Übung mitgeben. Wir haben sie den Halbmond genannt. Halbmond heißt diese Übung deshalb, weil man mit seinem Körper eine Art Halbmond einnimmt. Und zwar sieht das dann so aus, man überstreckt schön die Seite und macht diesen Halbmond, atmet ein und wieder aus. Und das kann man dann auch mehrmals wiederholen.
[3:38] Was gibt es noch für Variationen zu dieser Übung? Bei der Ausatmung kann man beispielsweise wie eine Lokomotive ausatmen oder man stellt sich vor, dass man eine Kerze auspustet, ganz sachte. Man kann auch noch andere lippenbremsende Übungen machen. Das stärkt die Bauchmuskeln und die Atemmuskeln. Das ist überhaupt das Wichtige bei einer guten, gesunden Atemweise, dass man über die Nase tief einatmet und dann nicht nur im oberen Thoraxbereich bleibt, sondern wirklich diese Bauch- oder Zwerchfellatmung durchführt, wo der Bauch sich ausdehnt und dick wird. Dann werden auch wirklich die kleinsten und letzten Lungenfelder adäquat belüftet.
[4:29] Doch es gibt noch mehr. Ja, in den letzten Vorträgen hatten wir Ihnen die Wechseldusche ans Herz gelegt. Eine wichtige Information ist, dass in Selbststudien herausgekommen ist, dass man durch die Wechseldusche, also das Wechseln auf kalt, Vitamin D aktiviert und ausschüttet im eigenen Körper. Bleiben Sie deswegen dran, führen Sie die Wechseldusche weiterhin fort. Und weiterhin möchten wir Ihnen heute noch aus dem Bereich Hydrotherapie das ansteigende warme Fußbad empfehlen. Sie stellen Ihre Füße in eine Schüssel mit warmem Wasser und gießen langsam noch wärmeres und wärmeres Wasser hinzu, bis es etwa 40 Grad hat, das Wasser, in dem sich Ihre Füße befinden. Verbleiben da fünf bis acht Minuten drin, gehen dann raus und bitte nehmen Sie sich die Zeit nach dem Fußbad eine halbe Stunde auszuruhen.
[5:16] Da möchte ich Sie auf eine ganz besondere Studie hinweisen, die publiziert wurde im Jahr 2009 in den Archives of Internal Medicine und zwar hat man da eine Studie gemacht in den USA an 150 Probanden und es geht um das Thema Schlaf. Das ist ja wirklich ein Thema, wo wir auch besonders unmäßig sind heutzutage, nämlich was den Schlafmangel betrifft. Die Devise lautet, je weniger man schläft, umso mehr kann man arbeiten, aber wir merken doch alle früher oder später, da ist ein großer Haken dran. Das geht auf Kosten der Gesundheit und zwar nicht nur kurzfristig, sondern auch längerfristig und in eben dieser Studie hat man an 150 Probanden festgestellt, wenn man ihnen über Nasentropfen Viren verabreicht hat, dann hat die Gruppe, die mindestens sieben Stunden Schlaf hatte pro Nacht, viel besser abgeschnitten, ist viel weniger krank geworden, als die Gruppe, die deutlich unter sieben Stunden im Schnitt geschlafen hat. Das gibt uns doch zu denken, auch gerade in Anbetracht der momentanen Krisensituation. Ja, dreimal mehr waren die erkältet oder erkrankt, die eben zu wenig Schlaf hatten. So viel sogar.
[6:33] Auch aus dem Bereich der Phytotherapie haben wir dieses Mal wieder etwas für Sie dabei. Wir möchten Ihnen jetzt in dieser Zeit das Superfood Ingwer ganz besonders ans Herz legen. Es hat antivirale Eigenschaften und genau die brauchen Sie und wir jetzt. Deswegen auch ein Rezept für Sie, wie Sie Ihren eigenen Immundrink machen können. Der enthält neben Ingwer eben auch Zwiebel, Knoblauch, Grapefruit, Zitrone, Honig und Wasser. Hier eingeblendet sehen Sie das Rezept. Es ist ganz einfach herzustellen. Jede Stunde etwa ein halbes Glas davon trinken. Das stärkt immens Ihr Immunsystem.
[7:16] Was stärkt noch unser Immunsystem? Da möchten wir noch auf zwei weitere Vitalstoffe hinweisen. Das ist einmal das Zink und andermal das Kupfer, die wirklich auch ganz besondere antivirale oder sogar viruzide Eigenschaften haben. Das heißt, die machen dem Virus wirklich so den Gar aus und machen das Virus kaputt. Und das ist auch etwas, was wir sehr gut gebrauchen können. Beides sind aber auch Stoffe, die dem Immunsystem helfen, besser wirken zu können. Und beides kann man unter anderem auch in einer Apotheke käuflich erwerben. So bleibt uns Ihnen nur das Beste für die Corona-Zeit zu wünschen.
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