In dieser Folge der Serie „Gott auf (m)einer Seite“ beleuchtet Christopher Kramp 1. Chronik 12:4-34 und die tapferen Männer, die sich David während seiner Flucht vor Saul anschlossen. Er hebt ihre Stärke, Schnelligkeit und unerschütterliche Loyalität hervor. Kramp zieht Parallelen zum christlichen Leben, betont die Bedeutung eines ungeteilten Herzens und der Fähigkeit, die Zeichen der Zeit zu erkennen, um Gottes Willen zu folgen.
Gott auf (m)einer Seite: 1. Chronik 12:4-12:34
Christopher Kramp · Gott auf (m)einer Seite ·Themen: 1. ChronikPodcast Diese Aufnahme ist teil eines Podcasts
Tägliche Andachten
Täglich kurze 2-minütige Andachten aus der Bibel für einen guten Start in den Tag. Diese Aufnahmen sind einer Videoserie auf https://www.joelmedia.de/serien/mit-gott-leben/ entnommen.
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Serie: Gott auf (m)einer Seite
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Transkript
[0:32] Hallo, liebe Freunde, willkommen zu "Gott auf meiner Seite", heute mit Seite 458. Lasst uns gemeinsam beten.
[0:41] Vater im Himmel, danke, dass du uns zeigst, dass jeder Segen, den wir in unserem Leben erleben, jede Schönheit, jede Erquickung, alles, was uns Freude macht, nur deswegen existiert und wir deswegen gesegnet sein können, weil Jesus am Kreuz von Golgatha sein Leben für uns gegeben hat. Und so wollen wir den Segen, den er uns schenkt, nicht eigensüchtig und eigennützig für uns alleine behalten, sondern es dir geben, damit du das Beste daraus machen kannst. Wir möchten unser Leben, das Jesus erkauft hat durch sein Blut, heute erneut auf den Altar legen und dich bitten, dass du uns durch den ganzen Tag führst, uns segnest, mit deinem Heiligen Geist erfüllst und auch jetzt durch dein Wort zu uns sprichst. Das bitten wir im Namen Jesu. Amen.
[1:48] Wir sind in Erster Chronik Kapitel 12. Es geht um die Helden Davids, die zu ihm stießen, als er noch auf der Flucht vor Saul gewesen ist. Wir lesen in Vers 4: Ismaja, der Gibeoniter, ein Gewaltiger unter den Dreißig und über die Dreißig. Jeremia, Jahasiël, Johanan, Josabad, der Gederatiter, Elusai, Jerimot, Bealja, Semarja, Schefatja, der Harufiter, Elkana, Jissija, Asarel, Joëser, Jaschobeam, die Korachiter, Joëla und Sebadja, die Söhne Jerohams von Gedor. Auch von den Gaditern sonderten sich etliche ab zu David auf die Berghöhe in der Wüste. Starke Helden und Kriegsleute, die Schilde und Speere führten, also von Israeliten aus dem Ostjordanland, deren Angesichter waren wie die Angesichter der Löwen, und sie waren so schnell wie die Gazellen auf den Bergen.
[2:55] Ist interessant, wie poetisch hier die Kraft und die Schnelligkeit der Helden Davids beschrieben wird. Eser, das Haupt, Obadja, der zweite, Eliab, der dritte, Mischmanna, der vierte, Jeremia, der fünfte, Attai, der sechste, Eliël, der siebte, Johanan, der achte, Elsabad, der neunte, Jeremia, der zehnte, Machbannai, der elfte. Diese waren von den Söhnen Gads, Häupter im Heer. Der Kleinste nahm es mit Hundert, der Größte mit Tausend auf. Wenn wir das lesen, dann müssen wir feststellen, dass wir wahrscheinlich noch viel kleiner gewesen wären als der Kleinste von ihnen. Der Kleinste war mutiger als die allermeisten von uns. Und das zeigt uns, auf welchem Niveau diese Helden kämpften. Das zeigt uns auch, in welcher Kraft sie kämpften. Das ist menschlich wahnsinnig, wenn man es aus eigener Kraft tun wollte. Das waren Menschen, die Gott befähigt hat, die Kämpfe des Herrn zu kämpfen. Und wir dürfen von ihnen lernen: Auch wenn wir alleine stehen und wenn eine große Masse dem Irrtum hinterherläuft, der menschlichen Meinung, der Spekulation, der Irrlehre, dann dürfen wir, wenn wir uns wirklich von ganzem Herzen auf die Bibel berufen, auf Jesus und sein Wort, da dürfen wir wissen, dass wir, auch wenn wir alleine stehen, mit Gott an unserer Seite immer stärker sein werden als große Massen von Menschen, die dem Irrtum und der menschlichen Meinungen nachgehen.
[4:31] Diese sind es, die im ersten Monat über den Jordan gingen, als er über alle seine Ufer getreten war, und die verjagten alle, die in den Tälern gegen Osten und Westen wohnten. Es kamen noch einige von den Söhnen Benjamins und Judas auf die Bergfeste zu David. Und David ging zu ihnen hinaus, ergriff das Wort und sprach: „Seid ihr in friedlicher Absicht gekommen, um mir zu helfen, so soll mein Herz mit euch eins sein. Wenn aber, um mich meinem Feind zu verraten, da doch kein Frevel an meinen Händen ist, so sehe der Gott eurer Väter danach und strafe!“ Da kam der Geist über Amasai, das Haupt der Wagenkämpfer, und er sprach: „Dein sind wir, David, und mit dir halten wir es, du Sohn Isais! Friede, Friede sei mit dir und Friede mit seinen Helfern! Denn dein Gott hilft dir!“
[5:20] Der Heilige Geist hat viele Möglichkeiten zu wirken, und manchmal, wie hier, spricht er durch einen, der vielleicht sonst nicht als Prophet oder als besonderer Führer im Volk Gottes, militärischer Führer, zumindestens hier hervorgetreten ist. Dieser Amasai wird zum Sprachrohr des Geistes Gottes, und seine Botschaft ist sehr deutlich: „Gott hilft dir!“ Wir dürfen heute auch, wenn wir auch zwar nicht vielleicht nicht direkt vom Heiligen Geist inspiriert werden, jetzt eines Propheten sind, dürfen wir doch Gottes Botschaft, das, was sein Heiliger Geist inspiriert hat, weitergeben und Menschen ermutigen, dass Gott ihnen helfen möchte, dass Friede mit ihnen sein soll und dass wir auch diesen unschuldig Verfolgten zur Seite stehen wollen, so es uns möglich ist.
[6:26] So nahmen sie David an und setzte sie als Häupter über die Streifscharen ein. Und von Manasse gingen einige zu David über, als er mit den Philistern gegen Saul in den Kampf zog. Wir kennen die Geschichte in den letzten Kapiteln von Erster Samuel schon nachvollzogen. Als er dann nach Ziklag kam, schlossen sich ihm von Manasse an: Adnach, Josabad, Jediaël, Michael, Josabad, Elihu und Zilletai, Häupter über Tausend in Manasse. Das waren also nicht nur einfache Männer, die vielleicht eher unzufrieden gewesen, sondern zum Teil sehr einflussreiche Personen, die eine ganze Reihe von militärischem Gefolge hinter sich hatten. Die haben sich dem David hier angeschlossen. Sie halfen David gegen die Streifscharen zu plündern. Denn sie waren alle tapfere Helden und wurden Oberste über das Heer. Auch kamen alle Tage etliche zu David, um ihm zu helfen, bis es ein großes Heer wurde, wie ein Heer Gottes.
[7:44] David war als Einzelner geflohen, aber Gott sorgte dafür, dass sein Heer immer größer wurde. Die Bewegung, die Gott ins Leben gerufen hat, fängt in der Regel immer sehr klein an. Die Christenheit begann mit einem kleinen Haufen von Männern, aber bald wurde es eine große Bewegung. Und immer wieder sehen wir das in den Revolutionsbewegungen, dass einzelne Männer angefangen haben, Männer und Frauen, die Gott besonders gesegnet hat, und wie dann über Zeit hinweg die Bewegung angewachsen ist und immer mehr sich angeschlossen haben.
[8:20] Und dies ist die Zahl der Häupter derer, die zum Heeresdienst gerüstet waren, die zu David nach Hebron kamen, um ihm das Königtum des Königreichs zuzuwenden, nach dem Wort des Herrn. Von den Söhnen Judas, die Schild und Speer trugen, 6800 zum Krieg Gerüstete. Von den Söhnen Simeons, an tapferen Helden für den Krieg, 7100. Von den Söhnen Levis 4600. Dazu Jojada, der Fürst von Aaron, mit 3700 Mann. Zadok, ein junger Mann, ein tapferer Held, mit dem Haus seines Vaters, 22 Oberste. Von den Söhnen Benjamins, den Brüdern Sauls, 3000; denn bis zu dieser Zeit hielten viele von ihnen es noch mit dem Haus Sauls. Es gab also noch viele, insbesondere im Stamm Benjamin, die nicht gleich diesen Wechsel der Dynastie mitvollziehen wollten, die noch starke emotionale, vermutlich emotionale Bande an das Haus Sauls gehabt. Von den Söhnen Ephraims 20.800, tapfere Helden und berühmte Männer im Haus ihrer Väter. Von dem halben Stamm Manasse 18.000, die namentlich bestimmt wurden, dass sie hinziehen sollten, um David zum König zu machen.
[9:32] Von den Söhnen Issachars, die Einsicht hatten in die Zeiten, um zu wissen, was Israel tun sollte, 200 Häupter; und alle ihre Brüder folgten ihrem Wort. Wir brauchen auch heute Menschen, die genauso wie jene Söhne Issachars wissen, was passiert, die in der Lage sind, die Zeichen der Zeit richtig zu beurteilen. Es waren sogar im Vergleich zu den anderen eher weniger, aber auch ihre Brüder folgten ihrem Wort. Wir brauchen heute Menschen, die in der Lage sind, durch inspirierte Schriften, durch das Wort Gottes exakt bestimmen zu können, so weit es ein menschliches Denken möglich ist in dieser komplizierten Welt, und so weit es Gott offenbart hat in seiner Prophetie, aber soweit es offenbart ist, bestimmen zu können: Wo stehen wir? Was muss jetzt geschehen? Es reicht nicht nur aus zu wissen, wo stehen wir prophetisch, wir müssen auch wissen: Was soll Israel jetzt tun? Was sind die Schritte, die Gottes Volk jetzt tun soll, angesichts der prophetischen Lage, in der wir uns befinden?
[10:41] Von Sebulon, von denen, die in das Heer zogen, mit allerlei Kriegswaffen zum Kampf gerüstet, 50.000, bereit, sich mit ungeteiltem Herzen einzureihen. Auch das eine ganz wichtige Sache: Menschen, die im Werk Gottes mitkämpfen wollen, die auf seiner Seite sich einsetzen wollen, sind dann wirklich wertvoll, wenn sie bereit sind, sich mit ungeteiltem Herzen einzureihen, wo nicht jeder einfach das tut, was er will, sondern wo man sich einreiht in das, was Gott gesagt hat, sich unterordnet und bereit ist, mit ungeteiltem Herzen zu wirken.
[11:22] Lasst uns gemeinsam beten. Vater im Himmel, wir möchten dich bitten, dass du uns hilfst, dass wir mit ungeteiltem Herzen uns einreihen in die Schlacht, Herr Gottes, die in dieser letzten Zeit im geistlichen Kampf zwischen Gut und Böse für deine Liebe, für das Evangelium, für deine Gerechtigkeit, für die Hoffnung auf das ewige Leben, für den Kampf gegen die Sünde, sich einsetzen in unseren Familien, unseren Gemeinden, in dieser Welt. Herr, schenk du uns ein ungeteiltes Herz, das bereit ist, sich unterzuordnen, dass wir gemeinsam den Kampf kämpfen, den guten Kampf des Glaubens, und weil du uns führst, Sieger sein dürfen. Das bitten wir im Namen Jesu. Amen.
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