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Tägliche Andachten

Täglich kurze 2-minütige Andachten aus der Bibel für einen guten Start in den Tag. Diese Aufnahmen sind einer Videoserie auf https://www.joelmedia.de/serien/mit-gott-leben/ entnommen.

Dieser Podcast beinhaltet die folgenden Serien:


In dieser Andacht aus der Serie „Gott auf (m)einer Seite“ spricht Rabea Kramp über 1. Chronik 16:18-17:2. Sie beleuchtet Davids Dank- und Loblied, das Gottes Schutz und Güte preist, und die Bedeutung des Verses „Dankt dem Herrn, denn er ist gütig, denn seine Gnade währt ewiglich!“. Abschließend geht es um Davids tiefen Wunsch, ein festes Heiligtum für die Bundeslade zu bauen, und die Relevanz des himmlischen Heiligtums für unser persönliches Leben.


Weitere Aufnahmen

Serie: Gott auf (m)einer Seite

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Transkript

[0:33] Hallo, liebe Freunde, willkommen zu „Gott auf meiner Seite“. Ein etwas ungewohntes Gesicht sitzt heute für euch. Ich darf für ein paar Andachten Christopher vertreten. Wir wollen zusammen die Seite 462 heute lesen und darüber nachdenken. Und bevor wir dies tun, möchte ich mit euch beten.

[0:58] Lieber Herr Jesus, wir können dir für so vieles dankbar sein, was du uns Gutes tust, für viel Segen, den du über uns ausschüttest. Manchmal bemerken wir ihn, manchmal bemerken wir ihn nicht, aber wir möchten dir heute Danke sagen für all das Gute, für all das, was du in unserem Leben tust. In deinem Namen, Amen.

[1:21] Wir befinden uns in 1. Chronik 16 und dort ab Vers 18. Ihr erinnert euch, dass wir immer noch im Dank- und Loblied von David sind. Da heißt es: „Hier gebe ich das Land Kanaan als das Los eures Erbteils, als ihr noch leicht zu zählen wart, nur wenige Fremdlinge darin. Und sie zogen von einem Volk zum andern und von einem Königreich zum anderen. Er ließ sie von keinem Menschen bedrücken und züchtigte die Könige um ihren Willen.“ Gottes Schutz ist uns gewiss. Gott beschützt uns vor allem Übel, wenn wir an seiner Seite sind. Er beschützt uns sogar vor Königen. Gott lässt uns nicht im Stich.

[2:16] Vers 22: „Tastet meinen Gesalbten nicht an und fügt meinen Propheten kein Leid zu! Singt dem Herrn, alle Welt! Verkündigt Tag für Tag sein Heil! Erzählt unter den Heiden von seiner Herrlichkeit, unter allen Völkern von seinen Wundern! Denn groß ist der Herr und hoch zu loben, ist furchtbar über alle Götter. Denn alle Götter der Völker sind nichtige Götzen, aber der Herr hat die Himmel gemacht. Pracht und Majestät sind vor seinem Angesicht, Stärke und Freude ist in seiner Wohnstätte. Bringt dar dem Herrn, ihr Völkerstämme, bringt dar dem Herrn Ehre und Lob!"

[2:58] Ein wunderbarer Abschnitt, der uns ein bisschen erinnert an Offenbarung 14, Vers 6 und 7. Wir lesen hier von Völkerstämmen darüber, dass die Völkerstämme Ehre und Lob bringen sollen. Und dieser Abschnitt erinnert auch an viele, viele Psalmverse. Ihr habt wahrscheinlich schon gesehen, dass das Dank- und Loblied von David eigentlich ein Sammelsurium, eine Zusammenstellung verschiedener Psalmtexte ist. Und ihr könnt in eurer Bibel, wenn ihr eine Schlachter habt, steht es auf jeden Fall darin, sehen, dass zum Beispiel aus Psalm 105, 6 oder Psalm 96 da Abschnitte aus verschiedenen Psalmen eingeflossen sind.

[3:48] Wir lesen weiter, Vers 29: „Bringt dar dem Herrn die Ehre seines Namens! Bringt Gaben dar und kommt vor sein Angesicht! Betet den Herrn an im heiligen Schmuck! Erbebt vor ihm, alle Welt! Der Erdkreis steht fest und wankt nicht.“

[4:11] Dieses Danklied zeigt, dass wir Gott für so vieles dankbar sein können und dass wir ihm auch als Gegenzug Gaben darbringen, dass wir ihn dafür ehren, dass er so gut zu uns ist. Wir vergessen das manchmal in unserem eigenen Leben zu tun, aber vielleicht findest du heute Gelegenheit im Alltag, Gott einfach mal Danke zu sagen oder ihm etwas darzubringen, dass er dir so viel Gutes entgegenbringt.

[4:40] „Es freue sich der Himmel und die Erde frohlocke! Und unter den Heiden soll man sagen: ‚Der Herr regiert als König!‘ Es brause das Meer und was es erfüllt! Es jauchze das Feld und alles, was darauf ist! Dann sollen alle Bäume des Waldes jubeln vor dem Herrn, denn er kommt, um die Erde zu richten. Dankt dem Herrn, denn er ist gütig, denn seine Gnade währt ewiglich!"

[5:10] Dieser Vers 34 ist ein besonderer Vers, vielleicht scheint er auf den ersten Blick nicht so. Und wer ein versierter Bibelleser ist, weiß, dass dieser Vers 34 so in seiner Formulierung auch noch öfter in der Bibel vorkommt. Und das ist auch richtig so, aber an einer ganz prägnanten Stelle kommt dieser Vers tatsächlich noch einmal vor, nämlich später in 2. Chronik 5, Vers 13. Jahre später, als der Tempel, der fertige Tempel unter Salomo eingeweiht wird, da singen die in Leinen gekleideten Priester und Leviten genau diese Worte aus Vers 34: „Dankt dem Herrn, denn er ist gütig, denn seine Gnade währt ewiglich!“ Und auf diesen Lobgesang hinauf, genau diese Worte hin, erfüllt die Herrlichkeit des Herrn den ganzen Tempel in einer Wolke, so dass die Priester gar nicht mehr hineingehen können. Also ein sehr wichtiger Lobvers.

[6:20] Vers 35: „Und sprecht: ‚Rette uns, o Gott unseres Heils, und sammle uns und befreie uns von den Heidenvölkern, dass wir deinem heiligen Namen danken, dass wir uns glücklich preisen zu deinem Ruhm!‘ Gepriesen sei der Herr, der Gott Israels, von Ewigkeit zu Ewigkeit!“ Und alles Volk sagte: „Amen!“ und lobte den Herrn. So ließ David den Asaf und seine Brüder dort vor der Lade des Bundes des Herrn, um allezeit vor der Lade zu dienen, wie es Tag für Tag vorgeschrieben war. Und Obed-Edom und seine 68 Brüder, Obed-Edom, der Sohn Jedutuns, und Hosa als Torhüter. Aber der Priester Zadok und seine Brüder, die Priester, ließ er vor der Wohnung des Herrn auf der Höhe von Gibeon, damit sie dem Herrn täglich Brandopfer darbrachten auf dem Brandopferaltar, morgens und abends, und zwar nach allem, was geschrieben steht im Gesetz des Herrn, das er Israel geboten hat.

[7:17] Wir lernen aus diesem kleinen Abschnitt, dass da immer noch eine Diskrepanz herrscht, wenn es um den Heiligtumsdienst geht. Die Stiftshütte mit dem Brandopferaltar steht immer noch in Gibeon. Dort wird geopfert, dort geschieht ja die Sündenvergebung. Aber die Bundeslade, haben wir gerade ein paar Seiten vorher gelesen, die Bundeslade ist nun nach Jerusalem gekommen. Und das Opfern, der Opferdienst und die Bundeslade sind immer noch nicht an einem Ort. Aber genau das ist das Ziel Davids, sein Lebensziel, diese beiden Dinge wieder in einem Heiligtum zu vereinigen, was nachher später erst unter Salomo der Fall sein wird.

[8:06] Und mit ihnen Heman und Jedutun und die übrigen Auserlesenen, die namentlich dazu bestimmt wurden, dem Herrn zu danken, dass seine Gnade ewig währt. Und mit ihnen, mit Heman und Jedutun, waren Trompeter, Trompeten und Zimbeln für die, welche laut spielten, und Instrumente für die Lieder Gottes – eine interessante Formulierung: „Lieder Gottes“. Aber die Söhne Jedutuns waren für das Tor bestimmt. Und das ganze Volk ging fort, jeder in sein Haus, und auch David kehrte zurück, um sein Haus zu segnen.

[8:40] Und es geschah aber, als David in seinem Haus wohnte, dass er sprach zu dem Propheten Nathan: „Siehe, ich wohne in einem Haus aus Zedernholz, aber die Bundeslade des Herrn wohnt unter Teppichen.“ Und Nathan sprach zu David: „Tu alles, was dir am Herzen liegt, denn Gott ist mit dir.“

[9:02] Es war für David ein wirklich großes Herzensanliegen, dass das Heiligtum wieder hergestellt wird, dass der Opferdienst und die Bundeslade, dass der Vorhof, das Heilige, das Allerheiligste, dass da wieder ein Ort kommt. Und auch uns sollte das, was im Heiligtum geschieht, ein großes Anliegen sein. Nicht nur das, was im Himmel passiert, auch das, was in unserem persönlichen Leben uns mit dem Heiligtum verbindet: die tägliche Vergebung, die wir empfangen können, das Brot, das wir in Form der Bibel täglich zu uns nehmen können, den Heiligen Geist empfangen können und natürlich die Gegenwart Gottes in unserem Leben sichtbar sein sollte. Lasst uns heute darüber nachdenken, wie wir die Vorgänge im Heiligtum mehr in unser eigenes Leben integrieren können.

[9:57] Lasst uns gemeinsam beten. Lieber Herr Jesus, wir danken dir für das Heiligtum, dass du uns ein Abbild gegeben hast, damit wir die Vorgänge besser verstehen können. Und lass das Heiligtum in unserem eigenen Leben lebendig werden. Dafür danken wir dir. Amen.


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