Christopher Kramp führt in dieser Folge der Serie „Gott auf (m)einer Seite“ durch das Geschlechtsregister des Stammes Juda in 1. Chronik Kapitel 2. Er beleuchtet die Bedeutung dieser oft als trocken empfundenen Listen, indem er auf die weitreichenden Konsequenzen familiärer Entscheidungen und Gottes umfassenden Heilsplan hinweist. Dabei betont er, dass jeder Mensch in Gottes Augen zählt, unabhängig von seiner Berühmtheit oder seinem familiären Hintergrund.
Gott auf (m)einer Seite: 1. Chronik 2:15-2:53
Christopher Kramp · Gott auf (m)einer Seite ·Themen: 1. ChronikPodcast Diese Aufnahme ist teil eines Podcasts
Tägliche Andachten
Täglich kurze 2-minütige Andachten aus der Bibel für einen guten Start in den Tag. Diese Aufnahmen sind einer Videoserie auf https://www.joelmedia.de/serien/mit-gott-leben/ entnommen.
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Serie: Gott auf (m)einer Seite
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Transkript
[0:32] Hallo, liebe Freunde, willkommen zu „Gott auf (m)einer Seite“, heute mit Seite 446. Lasst uns gemeinsam beten.
[0:39] Lieber Vater im Himmel, danke, dass wir jeden Tag zu dir kommen können und danke, dass du es dir zur Aufgabe gemacht hast, uns zu helfen, von aller Schuld loszukommen, jede Sünde überwinden zu können und frei zu werden von allen schlechten Gewohnheiten, die wir haben. Wir möchten dich bitten, dass du uns hilfst, dass dein Geist in unserem Herzen wirkt, uns von Sünde überführt und von Gerechtigkeit und von Gericht und uns zeigt, wie wir rechtzeitig bei dir Gnade finden können. Sprich doch heute durch dein Wort zu uns. Das bitten wir im Namen Jesu. Amen.
[1:26] Wir sind in 1. Chronik Kapitel 2. Es geht gerade um das Geschlechtsregister des Stammes Juda. Wir sind mitten in der Aufzählung der Söhne von Isai. In Vers 15 heißt es: „...den sechsten David.“ Und ihre Schwestern waren Zeruja und Abigal. Und die Söhne der Zeruja: Abischai, Joab und Asaël, insgesamt drei. Und die kennen wir natürlich aus den Berichten von 1. und 2. Samuel. Natürlich David, den Jüngsten, der dann König zuerst über Juda, dann über ganz Israel wurde, mit all den berühmten Geschichten, die wir ja schon in 1. und 2. Samuel gelesen haben. Und dann natürlich auch Abischai, Joab und Asaël, die dort zum Teil als Heerführer und Militär eine große Rolle gespielt haben.
[2:18] Und Abigal gebar Amasa, und der Vater Amasas war Jeter, der Ismaeliter. Auch der spielt dort eine gewichtige Rolle. Und Kaleb, der Sohn Hezrons, zeugte Söhne mit Asuba, seiner Frau, und mit Jeriot. Und das sind ihre Söhne: Jescher, Schobab und Ardon. Und Asuba starb. Und Kaleb nahm sich Efrat zur Frau, und sie gebar ihm Hur. Und Hur zeugte Uri. Und Uri zeugte Bezalel. Danach aber ging Hezron ein zu der Tochter Machirs, des Vaters Gileads – und er hatte sie zur Frau genommen, als er 60 Jahre alt war – und sie gebar ihm Segub. Und Segub zeugte Jaïr, der hatte 23 Städte im Land Gilead. Aber die Gesuriter und Aramäer nahmen ihnen die Dörfer Jaïrs weg, samt Kenat und seinen Tochterstädten, 60 Städte. Alle diese sind Söhne Machirs, des Vaters Gileads. Nachdem Hezron in Kaleb-Efrata gestorben war, gebar ihm Abija, die Frau Hezrons, Aschhur, den Vater Tekoas. Und die Söhne Jerachmeels, des Erstgeborenen Hezrons, waren: der Erstgeborene Ram, sodann Buna, Oren und Ozem, Achija. Und Jerachmeel hatte eine andere Frau, ihr Name war Atara; diese ist die Mutter Onams. Und die Söhne Rams, des Erstgeborenen Jerachmeels, waren: Maaz, Jamin und Eker. Die Söhne Onams aber waren: Schammai und Jada. Und die Söhne Schammais: Nadab und Abischur. Der Name der Frau Abischurs aber war Abichail; und sie gebar ihm Achban und Molid. Und die Söhne Nadabs: Seled und Appajim. Und Seled aber starb ohne Söhne. Die Söhne Appajims: Jischi. Und die Söhne Jischis: Scheschan. Die Söhne Jadas, des Bruders Schammais: Jeter und Jonatan. Und Jeter starb ohne Söhne.
[4:12] Das Ganze sind die wie eine Reihe von Namen, die auch manchmal ganz neu einsetzen, wo manchmal auch durchaus Generationen übersprungen werden oder zeitlich hin und her gesprungen wird. Das kann man jetzt hier in dieser Zeit konnte ich immer genau zeigen, dass bei genauem Studium zeigt sich, dass hier noch Dinge ausgelassen werden für eine straffere Darstellung. Wieder vereinzelt hier und dort kleine Details erwähnt werden, diese Besonderheiten darstellen, wenn kein Sohn vorhanden gewesen ist oder wenn ein Sohn noch nach dem Ableben des Vaters geboren worden ist.
[4:42] Und es zeigt uns, dass dieses Ganze eine sehr komplexe Sache ist, und es würde sich lohnen, vielleicht auch diese Kapitel genauer zu studieren und herauszufinden, was eigentlich das Anliegen des Chronisten ist, genau diese Menschen jetzt zu erwähnen. Es hat ja noch viel mehr gegeben, wie man leicht rechnerisch sich denken kann. Aber dass diese Personen hier erwähnt werden und welche Rolle sie auch in der Geschichte Israels, im Heilsplan Gottes, gespielt haben.
[5:10] Und die Söhne Jonatans: Pelet und Sasa. Das waren die Söhne Jerachmeels. Und Scheschan hatte keine Söhne, sondern nur Töchter. Scheschan hatte aber einen ägyptischen Knecht namens Jarha. Und Scheschan gab seinem Knecht Jarha seine Tochter zur Frau, und sie gebar ihm Attai. Attai aber zeugte Nathan, und Nathan zeugte Sabad. Sabad aber zeugte Eflal, und Eflal zeugte Obed. Obed aber zeugte Jehu, und Jehu zeugte Asarja. Asarja aber zeugte Helez, und Helez zeugte Elasa. Elasa aber zeugte Sismai, und Sismai zeugte Schallum. Schallum aber zeugte Jekamja, und Jekamja zeugte Elischama. Und hier sehen wir, wie so aus einem kleinen Teil,
[5:43] aus einer Verbindung mit einem ägyptischen Knecht plötzlich eine lange Dynastie von Familiengenerationen kommt, die offensichtlich Jahrhunderte überspannt hat und die alle sich dann wieder auf diesen einen besonderen Zwischenfall zurückführen lassen. Vielleicht auch eine Illustration dazu, welche weitreichenden Entscheidungen, bestimmte kleine, familientechnische Entscheidungen, welche weitreichende Konsequenzen und Folgen dann solche Entscheidungen gehabt haben.
[6:11] Und die Söhne Kalebs, des Bruders Jerachmeels, waren: Mescha, sein Erstgeborener, der der Vater Sifs war. Und die Söhne Mareschas, des Vaters Hebrons. Die Söhne Hebrons: Korach, Tappuach, Rekem und Schema. Und Schema zeugte Raham, den Vater Jorkeams. Und Jorkeam zeugte Schammai, und Schammai war der Vater Maons. Maon war der Vater Bet-Zurs. Und Efa, die Nebenfrau Kalebs, gebar Haran, Moza und Gases. Haran aber zeugte Gases. Die Nebenfrau Kalebs, Maacha, gebar Scheber und Tirhana. Und sie gebar Schaaf, den Vater Madmannas, Schewa, den Vater Machbenas, und den Vater Gibeas. Und die Tochter Kalebs war Achsa. Das waren die Söhne Kalebs. Dies sind die Söhne Hurs, des Erstgeborenen der Efrata, waren: Schobal, der Vater Kirjat-Jearims. Salma, der Vater Betlehems, Haref, der Vater Bet-Gaders. Hier sehen wir also auch Menschen,
[7:16] die offensichtlich große Verantwortung, vielleicht Gründungsväter, zumindest leitende Persönlichkeiten in einzelnen Ortschaften gewesen sind.
[7:27] Und die Söhne Schobals, des Vaters Kirjat-Jearims, waren: Haroe und die Hälfte der Menuhot. Und die Geschlechter von Kirjat-Jearim waren: die Jiteriter, die Putiter, die Schumatiter und die Mischraiter. Von diesen sind ausgegangen die Zoratiter und die Eschtaoliter. Lasst uns gemeinsam beten.
[7:45] Lieber Vater, wir lesen viele Namen, aber wir sehen darin vor allem eine Sache: Wir sehen, dass du jeden Menschen kennst und weißt, woher er kommt. Du weißt, was sein Hintergrund ist. Du kennst die genetische Disposition, die er hat aufgrund der Entscheidungen seiner Vorväter. Du weißt, wo wir aufgewachsen sind. Und du kümmerst dich nicht nur um die berühmten Menschen, nicht nur um die, über die viel gesagt und geschrieben worden ist, sondern bei dir ist jeder Mensch gleich. Und Herr, auch wir stehen in deinen Büchern verzeichnet, und wir möchten dich bitten von ganzem Herzen, dass du uns hilfst, durch deine Kraft so zu leben, dass sichtbar wird in deinen Büchern, dass wir das Blut Jesu in Anspruch genommen haben für uns und dass die Entscheidungen, die wir in unseren Familien treffen, einmal positive Konsequenzen haben für die, die von uns kommen. Das bitten wir im Namen Jesu. Amen.
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