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Tägliche Andachten

Täglich kurze 2-minütige Andachten aus der Bibel für einen guten Start in den Tag. Diese Aufnahmen sind einer Videoserie auf https://www.joelmedia.de/serien/mit-gott-leben/ entnommen.

Dieser Podcast beinhaltet die folgenden Serien:


In dieser Folge der Serie „Gott auf (m)einer Seite“ taucht Christopher Kramp tief in die Geschlechterregister des Stammes Juda aus 1. Chronik 2:54-4:9 ein. Er beleuchtet die Bedeutung der Schreiber im alten Orient und die komplexen Linien der Nachkommen Davids, einschließlich der Könige Judas. Besonders wird die fortgesetzte königliche Linie bis zur Zeit Jesu hervorgehoben und die geistliche Bedeutung der biblischen Genealogien erläutert.


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Serie: Gott auf (m)einer Seite

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Transkript

[0:32] Hallo, liebe Freunde, willkommen zu „Gott auf einer Seite“ heute mit 1. Chronik 2:54-4:9. Lasst uns gemeinsam beten.

[0:40] Lieber Vater im Himmel, danke, dass du jeden einzelnen von uns persönlich kennst mit Namen. Du weißt, wo wir herkommen, du weißt, wer unsere Eltern sind. Du kennst alles aus unserem Leben und du hast uns lieb und du möchtest, dass wir im Buch des Lebens stehen. Und Herr, wir möchten dich bitten, dass du heute an diesem Tag durch dein Wort zu unseren Herzen sprichst, dass wir angesprochen sind, bewegt werden, verändert werden durch die Kraft des Heiligen Geistes. Herr, das bitten wir dich, dass dein Wort nicht zurückkehrt, sondern ausführen wird, wozu du es gesandt hast. Das bitten wir im Namen Jesu. Amen.

[1:21] Wir sind in Erster Chronik Kapitel 2. Es geht um das Geschlechterregister des Stammes Juda. Wir lesen in Vers 54: „Die Söhne Salmas: Bethlehem und die Netophathiter, Atroth-Beth-Joab und die Hälfte der Manachthiter, die Zoriter.“

[1:38] Dies sind die Geschlechter der Schreiber der Bewohner von Jabez: die Tirathiter, die Simeathiter, die Suchathiter. Das sind die Keniter, die von Hammath, dem Vater des Hauses Rechab, abstammen.

[1:53] Das Schreiben von Dokumenten, von Briefen, von Büchern war ein besonderes Handwerk, das im alten Orient oft als Familientradition von Generation zu Generation weitergegeben worden ist. Es war eine moderne Technologie, die sehr wichtig war. Und die Kenntnis des Schreibens – es gibt verschiedene Theorien darüber, wie weit sie in der Bevölkerung verbreitet war – aber diejenigen, die ganz besonders gut schreiben konnten, eine entsprechende Ausbildung hatten, waren sehr wertvoll, nicht nur in Israel, auch in anderen Kulturen und Gegenden des alten Orients.

[2:28] Und das waren die Söhne Davids, die ihm in Hebron geboren wurden: der Erstgeborene Amnon von Ahinoam, der Jesreeliterin; der zweite Daniel von Abigajil, der Karmeliterin; der dritte Absalom, der Sohn der Maacha, der Tochter Talmais, Königs von Geschur; der vierte Adonija, der Sohn der Haggith; der fünfte Schephatja von Abital; der sechste Jithream von seiner Frau Egla.

[2:56] Diese sechs wurden ihm in Hebron geboren und er regierte dort sieben Jahre und sechs Monate. Und 33 Jahre regierte er in Jerusalem.

[3:06] Es war natürlich nicht Gottes eigentlicher idealer Wunsch, dass David so viele verschiedene Frauen hatte. Und die Rivalität der Söhne sollte sich auch später noch sehr nachteilig für das Königreich auswirken. Vielleicht hat David auch durch diese Praxis der zahlreichen Frauen ein schlechtes Beispiel gegeben für Salomo, der das Ganze dann noch viel weiter bis in den Exzess trieb.

[3:36] Und diese wurden ihm in Jerusalem geboren: Schimea und Schobab und Nathan und Salomo, vier von Bathschua, das ist natürlich Bathseba. Und hier sehen wir, dass Salomo nicht der einzige Sohn war, den David mit Bathseba gehabt hat. Und wir sehen auch, dass offensichtlich so eine Reihenfolge, wie sie hier aufgezeichnet ist, nicht immer die Reihenfolge der Geburt deutlich macht, denn ganz offensichtlich war Salomo der erste, der von Bathseba geboren worden ist, der dann auch zumindest dauerhaft überlebt hat.

[4:10] Der Tochter Ammiel: Ibhhar und Elischama und Eliphelet und Nogah und Nepheg und Japhia und Elischama und Eljada und Eliphelet, insgesamt neun. Interessanterweise also ein Name für zwei Söhne, die beide Eliphelet hießen.

[4:29] Das sind alle Söhne Davids außer den Söhnen der Nebenfrauen. Und Tamar war ihre Schwester. Also neben diesen Hauptfrauen hatte David auch noch eine zahlreiche Gruppe von Nebenfrauen. Und auch das natürlich eine Praxis, die Salomo dann noch weiter ins Extrem gesteigert hat.

[4:44] Und der Sohn Salomos: Rehabeam; dessen Sohn Abija; dessen Sohn Asa; dessen Sohn Josaphat; dessen Sohn Joram; dessen Sohn Usija; dessen Sohn Jotam; dessen Sohn Ahas; dessen Sohn Hiskia; dessen Sohn Manasse; dessen Sohn Amon; dessen Sohn Josia.

[5:05] Das sind also die Könige, die das Königreich Juda von Generation zu Generation nach der Teilung, nach dem Tod Salomos, als ein Nord- und ein Südreich entstand, regiert haben.

[5:19] Und die Söhne Josias: der Erstgeborene Johanan, der zweite Jojakim, der dritte Zedekia, der vierte Schallum.

[5:27] Und die Söhne Jojakims: dessen Sohn Jekonja, dessen Sohn Zedekia.

[5:32] Und die Geschichte dieser Söhne und Enkel Josias lässt sich ja auch in Erster Könige nachlesen. Wir haben das ja bereits dort auch studiert.

[5:42] Wir sehen hier also, dass offensichtlich das Buch Chronik geschrieben worden sein muss zu einem Zeitpunkt, als bereits das Königreich Juda im babylonischen Exil, dann durch die babylonische Gefangenschaft, untergegangen war.

[5:57] Und die Söhne von Jekonja, des Gefangenen: sein Sohn Schealtiel und Malkiram und Pedaja und Schenazzar, das ist offensichtlich auch vermutlich ein babylonischer Name. Wir haben ja auch Jekamja und Hoschama und Nedabja.

[6:11] Und die Söhne Pedajas: Serubbabel und Schimei. Die Söhne Serubbabels: Meschullam und Hananja und Schelomith, ihre Schwester. Und Haschuba und Ohel und Berechja und Hasadja und Jusab-Hesed, insgesamt fünf.

[6:22] Und die Söhne Hananjas: Pelatja und Jesaja. Die Söhne Rephajas; die Söhne Arnans; die Söhne Obadjas; die Söhne Schechanjas.

[6:31] Und die Söhne Schechanjas: Schemaja. Und die Söhne Schemajas: Hattusch und Jigal und Bariah und Nearja und Schaphat, insgesamt sechs.

[6:37] Die Söhne Nearjas: Eljoënai und Hiskija und Asrikam, insgesamt drei.

[6:43] Und die Söhne Eljoënais: Hodawja und Eljaschib und Pelaja und Akkub und Johanan und Delaja und Anani, insgesamt sieben.

[6:52] Kein Zweifel besteht hier darin, dass also sogar noch die königliche Linie auch nach dem Ende der Königsherrschaft weitergeführt worden ist. Das ist natürlich ein ganz wichtiger Punkt, weil die königliche Linie dann ja bis in die Zeit von Jesus weiter verfolgt werden konnte, wie uns Matthäus 1 deutlich zeigt.

[7:17] Wir sehen hier auch, dass das Buch Chronik also nicht nur im babylonischen Exil, sondern vermutlich etliche Generationen, mindestens einige Generationen nach dem Beginn des babylonischen Exils, wahrscheinlich schon nach dem Ende, geschrieben worden ist, weil wir hier eine Reihe von Generationen haben, die hier noch verzeichnet sind.

[7:33] Die Söhne Judas: Perez, Hezron, Karmi, Hur und Schobal. Es geht jetzt um weitere Nachkommen, nachdem wir hier zunächst einmal uns auf die Linie Davids, des Königs und seiner Dynastie, konzentriert haben.

[7:50] Und Rea, der Sohn Hurs, zeugte Jahath. Und Jahath zeugte Ahumai und Lahad. Das sind die Geschlechter der Zorathiter.

[7:58] Und diese sind von Etam: Jesreel und Jischma und Jidbasch. Und der Name ihrer Schwester ist Hazzelelponi. Und Pnuel, der Vater Gedor; und Eser, der Vater Huschas. Das sind die Söhne Hurs, des Erstgeborenen des Ephrathiters, des Vaters von Bethlehem.

[8:15] Und der Vater von Tekoa hatte zwei Frauen: Hela und Naara.

[8:19] Und Naara gebar ihm Ahusam und Hepher und Temeni und Haahaschtari. Das sind die Söhne der Naara.

[8:28] Und die Söhne der Hela: Zereth und Zohar und Ethnan. Und Koz zeugte Anub und Zobeba und die Geschlechter Aharhels, des Sohnes Harums.

[8:38] Und Jabez war angesehener als seine Brüder. Und seine Mutter gab ihm den Namen Jabez, denn sie sprach: „Mit Schmerzen habe ich ihn geboren.“

[8:49] Diesen Jabez werden wir noch mehr erfahren. Sein Ansehen hatte auch einen ganz besonderen geistlichen Grund.

[8:58] Lieber Vater im Himmel, wir möchten dir danke sagen, dass du dem David verheißen hast, dass von seinen Nachkommen immer jemand auf dem Thron sitzen wird. Und wir wissen, das bezieht sich nicht nur auf die Könige, die im Laufe der Jahrhunderte in Jerusalem regierten, sondern es geht eigentlich um den Sohn Davids, um Jesus, der für uns gestorben und auferstanden ist und der für alle Ewigkeit König sein wird. Und ihm wollen wir dienen und danken wir, dass wir sein Freund sein dürfen. Das bitten wir in seinem Namen. Amen.


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