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Tägliche Andachten

Täglich kurze 2-minütige Andachten aus der Bibel für einen guten Start in den Tag. Diese Aufnahmen sind einer Videoserie auf https://www.joelmedia.de/serien/mit-gott-leben/ entnommen.

Dieser Podcast beinhaltet die folgenden Serien:


In dieser Andacht zu 1. Chronik 28:13-29:10 beleuchtet Rabea Kramp Davids umfassende und selbstlose Vorbereitungen für den Tempelbau. Obwohl David den Tempel nicht selbst errichten durfte, sammelte er enorme Mengen an Materialien und sorgte für detaillierte, von Gott gegebene Pläne. Die Predigt betont auch die Bedeutung freiwilliger Gaben des Volkes für das Haus Gottes und wie dies Gottes Wesen als einen Gott widerspiegelt, der freiwillige Geber liebt.


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Serie: Gott auf (m)einer Seite

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Transkript

[0:32] Hallo, liebe Freunde, willkommen zu „Gott auf meiner Seite“. Heute lesen wir zusammen die Seite 474, und bevor wir darin einsteigen, lasst uns gemeinsam beten.

[0:43] Lieber Gott, danke, dass du uns Gutes zusagst, dass wir immer wissen dürfen, dass dein Segen für uns ist und dass du uns nichts vorenthältst, was uns ja im Leben auch Gelingen schenkt, was uns wohl tut. Danke, dass du so gütig bist und dass wir darauf vertrauen können. Amen.

[1:11] Wir haben heute den zweiten Teil von 1. Chronik 28 vor uns. Gestern haben wir über die Ratgeber und die Verwalter Davids nachgedacht und wie viel Besitz David hatte. Aber wir haben auch gelesen, dass der Auftrag des Baus des Heiligtums nun endgültig an Salomo übergegangen ist, und wir wollen dort heute weiterlesen in 1. Chronik 28, Vers 13.

[1:39] David spricht hier: „Und den Plan für die Abteilungen der Priester und Leviten und für alle Dienstverrichtungen im Haus des Herrn, auch für alle Geräte zum Dienst im Haus des Herrn. Er gab ihm auch Gold nach Bedarf für die verschiedenen Geräte jedes Dienstes und Silber nach Bedarf für die verschiedenen silbernen Geräte, für die verschiedenen Geräte jedes Dienstes und den Bedarf für die goldenen Leuchter und ihren goldenen Lampen, was für jeden Leuchter und seine Lampen erforderlich war. So gab er auch den Bedarf für die silbernen Leuchter, für die Leuchter und seine Lampen, was für jeden Leuchter erforderlich war.“

[2:18] „Auch gab er das Gold für die Schaubrot-Tische, auf jedem Tisch sein Gewicht, ebenso auch das Silber für die silbernen Tische. Auch gab er ihm reines Gold für die Gabeln, Becken und Schalen und goldene Becher, für jeden Becher sein Gewicht, auch für die silbernen Becher, für jeden sein Gewicht. Und für den Altar das erlesene Gold nach Bedarf. Er gab ihm auch ein Modell des Wagens der goldenen Kerubim, die ihre Flügel ausbreiten und die Lade des Bundes des Herrn bedecken sollten.“

[2:52] Über all dies sprach David: „Über alle Werke des Planes hat er mich durch eine Schrift unterwiesen, weil die Hand des Herrn auf mir war.“

[3:06] David gab alles, was ihm möglich war, an Materialien für das Heiligtum. Er hat alle Vorbereitungen getroffen, die man treffen konnte, und das ist ein sehr selbstloses Unternehmen, denn David hat von diesem Bau nie etwas gesehen. Er hat vorher die Augen zugemacht und ist gestorben. Aber ihm war es so ein großes Anliegen, dem Herrn einen Schemel für seine Füße zu bauen, einen Tempel, ein Haus, worin er wohnen kann, und dass dieses Haus genau so gebaut wird, wie es Gott dem David offenbart hat, weil wir haben hier in Vers 19 noch einmal gelesen, so wie gestern auch in einem Vers, dass die Pläne zum Bau des Heiligtums von Gott stammten.

[3:50] Und eigentlich, wenn wir darüber nachdenken, müssten wir den Tempel eigentlich „davidischen Tempel“ nennen. Aber er heißt nun mal „salomonischen Tempel“. Aber eigentlich muss man sagen, hat David den äußerst größeren Teil daran, denn er hat alles zusammengetragen, was ihm möglich war.

[4:11] Wir lesen in Vers 19 die Aussage, dass diese Pläne von Gott stammten und dass er diese Pläne genau so Salomo übergeben hat und Salomo sich ganz genau daran halten sollte.

[4:27] Vers 20: „Und David sprach zu seinem Sohn Salomo: Sei stark und mutig und führe es aus! Er beauftragt ihn, genau das so zu machen. Fürchte dich nicht und erschrick nicht, denn der Gott, der Herr, mein Gott, ist mit dir und wird dich nicht loslassen noch dich verlassen, bis du alle Werke für den Dienst am Haus des Herrn vollendet hast. Und siehe, da sind die Abteilungen der Priester und Leviten für den ganzen Dienst im Haus Gottes, und für jedes Werk werden Freiwillige mit dir sein, die mit Weisheit ausgerüstet sind für jeden Dienst, auch die Obersten und das ganze Volk stehen dir in allem zu Befehl.“

[5:07] David hat nicht nur die Materialien herbeigeschafft, sondern auch die Arbeitskräfte: Freiwillige, weise Leute, die in ihrem Handwerk sehr bewandert waren. Und er macht hier Salomo ganz viel Mut. In Vers 20 gesagt: „Sei stark und mutig!“ Und das erinnert uns an Mose, der den Josua genauso ansprach: „Sei stark und mutig!“ Und der Josua sollte in gewissem Sinne auch etwas bauen, nämlich das Volk Gottes bauen und ins verheißene Land ziehen und dort alles aufbauen. Und genau so ermutigt hier der David seinen Sohn Salomo.

[5:44] Wir lesen weiter, Kapitel 29: „Und der König David sprach zu der ganzen Gemeinde: Mein Sohn Salomo, der Einzige, den Gott erwählt hat, ist noch jung und zart.“ Das heißt, wir können davon ausgehen, dass Salomo wirklich in jungen Jahren war. „Das Werk aber ist groß, denn nicht für einen Menschen ist dieser Tempelbau bestimmt, nicht für einen Menschen ist dieser Tempel bestimmt, sondern für Gott, den Herrn.“

[6:11] „Ich habe mit all meiner Kraft für das Haus Gottes beschafft: Gold für goldene, Silber für silberne, Erz für eherne, Eisen für eiserne, Holz für hölzerne Geräte, Onyxsteine und Steine für Einfassungen, Steine zur Verzierung und farbige Steine und alle Edelsteine und weiße Marmorsteine in Menge.“ Also, David hat hier alles herbeigeschafft, was er konnte.

[6:35] „Überdies, weil ich Wohlgefallen habe am Haus meines Gottes, gebe ich, was ich als eigenes Gut an Gold und Silber besitze, für das Haus meines Gottes zudem hinzu, was ich für das Haus des Heiligtums herbeigeschafft habe.“ Er hat nicht nur neue Dinge herbeigeschafft und besorgt, sondern er hat auch aus seinem eigenen Schatz gegeben. Vers 4: „Nämlich 3000 Talente Gold, Gold aus Ofir, und 7000 Talente geläutertes Silber, um die Wände des Hauses zu überziehen, damit golden werde, was golden, und silbern, was silbern sein soll, und für jede Arbeit von der Hand der Künstler. Und wer ist nun willig, heute seine Hand für den Herrn zu füllen?“

[7:19] Daher zeigten sich die Obersten der Vaterhäuser, die Obersten der Stämme Israels, die Obersten der Tausendschaften und der Hundertschaften und die Obersten über die Geschäfte des Königs willig, und sie gaben für den Dienst des Hauses Gottes 5000 Talente Gold und 10.000 Dareiken und 10.000 Talente Silber, 18.000 Talente Erz und 100.000 Talente Eisen. Und alle, die Edelsteine besaßen, gaben sie für den Schatz des Hauses des Herrn in die Hand Jehiels, des Gerschoniters. Und das Volk freute sich über ihr freiwilliges Geben, denn sie gaben dem Herrn von ganzem Herzen freiwillig. Und auch der König David war hocherfreut.

[8:07] Der Tempelbau wird durch freiwillige Gaben gebaut.

[8:12] Es gibt nicht nur die Materialien, die David gesammelt hat, sondern auch er ruft hier das Volk auf, freiwillige Gaben zu geben. Und auch das erinnert uns wieder an den Bau der Stiftshütte bei Mose, der auch das Volk aufgerufen hat zu geben, was sie haben. Sie haben ja aus Ägypten auch Gold und Edelsteine und alles mitgenommen. Und genau so, wie es bei Mose geschehen ist, geschieht es auch hier. Das Haus Gottes basiert auf freiwilligen Gaben, und es ist ein schönes Bild, weil das sagt viel über Gott aus. Gott zwingt niemanden, Gaben zu geben, sondern er hat den freiwilligen Geber gern. Und der Glaube und die Werke, die wir im Glauben tun, und das, was wir auch Gott zurückgeben für das Werk Gottes, das beruht auf Freiwilligkeit. Und dafür können wir Gott sehr danken, dass er so ein Gott ist, der auf die Freiwilligkeit und die freie Entscheidung von uns Menschen baut.

[9:08] Lasst uns gemeinsam beten.

[9:13] Lieber Gott, wir danken dir, dass du ein Gott bist, der gerne gibt und der aber auch die Geber liebt. Danke, dass du uns ein freiwilliges Herz schenken möchtest und lass dein Werk wachsen durch die Gaben, die wir alle geben, damit du bald wiederkommen kannst. In deinem Namen, Amen.


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