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Tägliche Andachten

Täglich kurze 2-minütige Andachten aus der Bibel für einen guten Start in den Tag. Diese Aufnahmen sind einer Videoserie auf https://www.joelmedia.de/serien/mit-gott-leben/ entnommen.

Dieser Podcast beinhaltet die folgenden Serien:


In dieser Folge der Serie „Gott auf (m)einer Seite“ führt Christopher Kramp durch 1. Chronik 8:32-9:21. Er beleuchtet die detaillierten Geschlechtsregister der Stämme Benjamin und Judah sowie die Rückkehr der Israeliten aus dem babylonischen Exil. Besondere Aufmerksamkeit gilt den Priestern, Leviten und Torhütern des Tempels, wobei die Geschichte des eifrigen Pinhas und die Bedeutung von Gottes Gegenwart im Mittelpunkt stehen. Eine inspirierende Betrachtung über Treue und Dienst im Alten Testament.


Weitere Aufnahmen

Serie: Gott auf (m)einer Seite

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Transkript

[0:32] Hallo, liebe Freunde, willkommen zu „Gott auf meiner Seite“, heute mit Seite 454. Lasst uns gemeinsam beten. Lieber Vater im Himmel, auch heute steht ein Tag vor uns, an dem wir ganz sicherlich Kämpfe auszukämpfen haben, da Schwierigkeiten auf uns kommen werden und wo der Satan versuchen wird, uns zu verführen und zu versuchen. Herr, wir möchten dich bitten, dass wir heute gestärkt werden durch dein Wort, dass wir gekräftigt werden, um als gute Kämpfer des Evangeliums den Glaubenskampf zu kämpfen. Du hast versprochen, dass du deinen Heiligen Geist uns schenken möchtest an jedem einzelnen Tag, und wir brauchen ihn heute. Und darum bitten wir dich im Namen Jesu. Amen.

[1:14] Wir sind in 1. Chronik Kapitel 8 bei den Nachkommen vom Stamm Benjamin. Wir lesen in Vers 32: „Und Miklot zeugte Schimeam. Und auch sie wohnten ihren Brüdern gegenüber in Jerusalem bei ihren Brüdern. Und er zeugte Kisch, und Kisch zeugte Saul, das ist natürlich der berühmte erste König über ganz Israel, wie er in 1. Samuel uns begegnet ist. Und Saul zeugte Jonathan, den berühmten Freund von David, der bereit war, David zu unterstützen und auf den eigenen hohen Anspruch zu verzichten, der treu an der Seite seines Vaters kämpfte, ein ganz besonderer junger Mann in der Bibel. Und Merib-Baal und Ab. Und der Sohn Jonathans war Merib-Baal. Und Merib-Baal zeugte Micha. Dieser Merib-Baal wird an anderer Stelle auch Mephiboscheth genannt, weil Mephiboscheth ein Ersatzwort ist für den Namen Baal. Und die Söhne Michas sind Piton, Melech, Tarea und Ahas. Ahas zeugte Jada, und Jada zeugte Alemeth, Asmaweth und Simri. Und Simri zeugte Moza. Und Moza zeugte Binea, dessen Sohn Rapha, dessen Sohn Eleasa, dessen Sohn Azel. Und Azel hatte sechs Söhne, das sind ihre Namen: Asrikam, Bochru, Ismael, Schearja, Obadja und Hanan. Alle diese waren Söhne Azels. Und die Söhne Eseks, seines Bruders Ulam: sein Erstgeborener Jeusch, der Zweite Elifelet, der Dritte. Und die Söhne Ulams waren tapfere Männer, Bogenschützen, und hatten viele Söhne und Enkel, 150. Alle diese sind von den Kindern Benjamins.“

[3:09] „Und ganz Israel wurde nach seinen Geschlechtern verzeichnet, und siehe, sie sind eingeschrieben im Buch der Könige von Israel.“ Ganz bemerkenswerte Passage, denn im Buch der Könige, das wir heute in der Bibel haben, finden sich solche Geschlechtsregister eigentlich gar nicht wieder. Vermutlich gab es also noch andere Chroniken, andere Chronik-Bücher, ausführliche Berichte dieser Geschlechtsregister, von denen hier wohl einiges herausgezogen ist, existiert und akzeptiert worden ist. „Und Juda wurde nach Babel weggeführt um seiner Untreue willen.“ Wir haben das eben am Ende von 2. Könige deutlich gesehen, wie das südliche Juda, nachdem schon das Nordreich von den Assyrern weggeführt worden war, das Südreich in die babylonische Gefangenschaft geriet.

[3:58] „Und die früheren Einwohner, die in ihrem Eigentum in ihren Städten wohnten, waren Israeliten, die Priester, die Leviten und die Tempeldiener.“ Interessante Einteilung, denn die quasi gewöhnlichen Israeliten, die Priester, Leviten und die Tempeldiener, nach etwas, was auch für das Buch Chronik noch wichtig werden wird. „Und in Jerusalem wohnten von den Kindern Judas und von den Kindern Benjamins und von den Kindern Efraims und Manasses.“ Jetzt haben wir offensichtlich eine Liste von denen, die nach dem Exil wieder zurückgekehrt sind, was uns auch einen Hinweis darauf gibt, dass das Buch Chronik auf jeden Fall erst nach dem babylonischen Exil als Ganzes dann vorhanden gewesen ist und geschrieben worden ist, und in seiner Endfassung zumindest dann so fertig war.

[4:51] „Der Sohn Ammihud, des Sohnes Omri, des Sohnes Imri, des Sohnes Bani, von den Söhnen des Perez, des Sohnes Judas. Und von den Schilonitern: Asaja, der Erstgeborene, und seine Söhne. Und von den Söhnen Serachs: Jeuel und seine Brüder, 690. Und von den Kindern Benjamins: Sallu, der Sohn des Meschullam, des Sohnes Hodawja, des Sohnes Hassenuas. Und Jibneja, der Sohn Jerohams. Und Ela, der Sohn Usis, des Sohnes Michris. Und Meschullam, der Sohn Schefatjas, des Sohnes Reuels, des Sohnes Jibnija. Und ihre Brüder nach ihren Geschlechtern, 956. Alle diese Männer waren Stammhäupter ihrer Vaterhäuser.“

[5:31] Die Zahlen waren hier schon deutlich kleiner als vor dem Exil. Wir wissen, dass nur ein kleiner Teil aus dem babylonischen Exil zurückkehrte. Wir haben interessanterweise gesehen, es waren nicht nur Personen aus dem Stamm Juda oder Benjamin, sondern auch zum Teil aus den Stämmen, die schon vorher von den Assyrern weggeführt worden waren.

[5:50] „Und von den Priestern: Jedaja, Jojarib und Jachin. Und Asarja, der Sohn Hilkijas, des Sohnes Meschullams, des Sohnes Zadoks, des Sohnes Merajot, des Sohnes Ahitubs, der Fürst des Hauses Gottes. Und Adaja, der Sohn Jerohams, des Sohnes Paschchurs. Und Maasai, der Sohn Adiels, des Sohnes Jachseras, des Sohnes Meschullams, des Sohnes Meschillemits, des Sohnes Immers. Und ihre Brüder, Häupter ihrer Vaterhäuser, 1760 tüchtige Männer im Werk des Dienstes für das Haus Gottes.“

[6:22] Auch heute brauchen wir noch tüchtige Männer, die das Werk Gottes auch im Kontext des himmlischen Heiligtums tun.

[6:31] „Und von den Leviten: Schemaja, der Sohn Haschubs, des Sohnes Asrikams, des Sohnes Haschabjas, von den Söhnen Meraris. Und Bakbakkar, Heresch, Galal und Mattanja, der Sohn Michas, des Sohnes Sichris, des Sohnes Asafs. Und Obadja, der Sohn Schemajas, des Sohnes Galals, des Sohnes Jedutuns. Und Berechja, der Sohn Asas, des Sohnes Elkanas, der in den Dörfern der Netofatiter wohnte. Und die Torhüter: Schallum, Akkub, Talmon und Ahiman. Und ihre Brüder. Schallum war das Haupt, und bis jetzt sind sie am Tor des Königs gegen Osten. Siehe, die Torhüter für die Lager der Söhne Levi. Ganz besonderes Amt, das Tor zu hüten.“

[7:12] „Bis jetzt“ zeigt also, dass hier der Schreiber sich einer gewissen Gegenwart bewusst war und dass diese Personen hier zu dieser Zeit noch in seiner Zeit dieses Amt ausführten. „Und Schallum, der Sohn Kores, des Sohnes Abiasafs, des Sohnes Korachs, und seine Brüder vom Haus seines Vaters, die Korahiter, waren über das Werk des Dienstes gesetzt als Schwellenhüter des Zeltes. Und ihre Väter waren im Lager des Herrn, Hüter des Eingangs gewesen. Und Pinehas, der Sohn Eleasars, war vor Zeiten Fürst über sie. Der Herr war mit ihm.“ Wenn man uns an die Geschichte, die wir vor Kurzem schon einmal Revue passieren lassen, dass dieser Pinehas vor Eifer für den Herrn den offensichtlichen und prahlerischen Abfall Einhalt gebot, indem er damals diesen Fürsten und diese midianitische Frau getötet hat. „Der Herr war mit ihm.“ Pinehas war ein besonderer Mann, ein Sohn des Priesters Eleasars, der später selbst Priester wurde. Was für ein Satz, den wir auch für unser Leben uns wünschen, dass der Herr mit uns sei. „So Secharja, der Sohn Meschullams, war Torhüter am Eingang der Stiftshütte.“

[8:28] Lasst uns gemeinsam beten. Lieber Vater im Himmel, wir haben viele Namen gelesen, aber vor allem das eine wünschen wir uns auch für den heutigen Tag, dass es gesagt werden kann über uns, dass du mit uns bist. Wir bitten dich von ganzem Herzen, dass deine Gegenwart unser Leben erleuchtet, unser Herz stärkt, unser Denken leitet und dass wir in allem, was wir tun, uns bewusst machen, dass du mit uns sein möchtest, uns Zugkraft geben hast, stärken möchtest, aber uns zeigst, wohin wir gehen sollen und was wir tun sollen. Das bitten wir im Namen Jesu. Amen.


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