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Tägliche Andachten

Täglich kurze 2-minütige Andachten aus der Bibel für einen guten Start in den Tag. Diese Aufnahmen sind einer Videoserie auf https://www.joelmedia.de/serien/mit-gott-leben/ entnommen.

Dieser Podcast beinhaltet die folgenden Serien:


In diesem Video beleuchtet Christopher Kramp 1. Chronik 9:22-10:6. Er beginnt mit den detaillierten Aufgaben der Tempeldiener und betont die Bedeutung von Pünktlichkeit und Vertrauenswürdigkeit im Dienst Gottes. Anschließend wird der Stammbaum Sauls vorgestellt, gefolgt von der tragischen Erzählung seines Todes auf dem Berg Gilboa. Die Geschichte Sauls dient als eindringliche Warnung vor Ungehorsam und der Weigerung, Fehler zuzugeben.


Weitere Aufnahmen

Serie: Gott auf (m)einer Seite

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Transkript

[0:30] Hallo, liebe Freunde, willkommen zu „Gott auf (m)einer Seite“. Heute mit Seite 455. Lasst uns gemeinsam beten.

[0:38] Lieber Vater im Himmel, wir möchten dir Danke sagen, dass du unser Leben so reich gesegnet hast, dass du uns wieder herstellst durch deine Gnade und deine göttliche Kraft und dass du uns Aufgaben gibst, in denen wir in deinem Werk dienen können, in deiner Sache. Führe uns an und hilf uns, ich möchte dich bitten, dass wir uns auch heute bewusst machen, wie wir dir dienen können und ein Licht sein können in dieser Welt. Lass unseren Blick auch heute auf das himmlische Heiligtum gerichtet sein, wo Jesus für uns jetzt eintritt. Und wir möchten dich bitten, dass du durch deinen Heiligen Geist zu unseren Herzen sprichst. Das bitten wir im Namen Jesu. Amen.

[1:20] Wir sind in 1. Chronik Kapitel 9. Es geht hier um die Diener am Tempel Gottes. Im Tempel Gottes, heißt es in Vers 22: „Die Gesamtzahl derer, die als Torhüter an den Schwellen ausgewählt worden waren, betrug 212. Sie wurden in ihren Dörfern eingetragen. David und Samuel, der Seher, hatten sie in ihre Vertrauensstellung eingesetzt.“ Wir sind hier also zeitlich wieder in der Zeit um David herum. Wir hatten ja am Anfang von Kapitel 9 auch schon eine Rückkehr aus dem babylonischen Exil behandelt. Und wir werden aber sehen, dass die 1. Chronik und auch vor allem 2. Chronik sehr viel von den Einrichtungen und Vorkehrungen, die David für das Heiligtum, für den Tempel vorgesehen hat, dass die sehr im Zentrum stehen dieses Buches. „Und sie und ihre Söhne hielten Wache an den Toren des Hauses des Herrn, an der Zeltwohnung.“ Das ist die Stiftshütte. Es gab ja zu dem Zeitpunkt noch keinen gebauten Tempel, der ist ja erst von Salomo gebaut worden. „Nach den vier Windrichtungen sollten die Torhüter stehen: gegen Osten, gegen Westen, gegen Norden und dem Süden. Und ihre Brüder in ihren Dörfern hatten jeweils für sieben Tage von Termin zu Termin zu ihm hinzukommen.“

[2:42] Es war entscheidend, dass die Mitarbeiter im Werk Gottes auch wirklich pünktlich gewesen sind. Es gab Termine, die einzuhalten waren. Gott fordert auch von uns, auch wenn uns das manchmal schwerfällt, manche einem mehr als einem anderen. Ich gehöre zu denen, die es manchmal schwerfällt. Gott erwartet von uns Pünktlichkeit und das Einhalten von Terminen. „Denn die vier Vorsteher der Torhüter hatten eine Vertrauensstellung. Sie waren Leviten. Sie waren auch über die Kammern und über die Schätze des Hauses Gottes gesetzt.“ Es war keine Kleinigkeit, so ein Türhüter zu sein oder besser gesagt, ein Vorsteher über die Türhüter zu sein. Es gibt Positionen im Werk Gottes, die eine enorme, einfach brauchen eine enorme Vertrauensbasis. Und nicht jeder kann die immer gleich gut ausfüllen. Da sehen wir hier, wie wichtig es ist, dann gerade dann, wenn man auch große Verantwortung hat, dass man wirklich auch eine vertrauenswürdige Person ist. „Und sie übernachteten in der Umgebung des Hauses Gottes, denn ihnen war die Wache aufgetragen und sie hatten jeden Morgen aufzuschließen.“ Deswegen mussten sie in der Nähe des Heiligtums sein und konnten nicht weit entfernt übernachten. „Und etliche von ihnen waren über die Geräte des Dienstes gesetzt, denn abgezählt brachten sie hinein und abgezählt brachten sie sie heraus.“ Dass sollte also nichts verloren gehen, nichts gestohlen werden. Über alles wurde genauestens Buch geführt. „Und etliche von ihnen waren über die Geräte gesetzt, und zwar über alle Geräte des Heiligtums und über das Feinmehl und den Wein und das Öl und den Weihrauch und die Gewürze. Und etliche von den Söhnen der Priester mischten Salböl mit den Gewürzen. Und Mattitja von den Leviten, dem Erstgeborenen Schallums, des Chorleiters, ihm war das Pfannenbackwerk anvertraut. Und etliche von den Söhnen der Kehatiter, von ihren Brüdern, waren über die Schaubrote gesetzt, um sie zu richten Sabbat für Sabbat.“

[4:49] Jeden Sabbat sollten neu die Schaubrote aufgelegt werden. Der ein Symbol dafür, dass wir abhängig sind von Gott und insbesondere ein Symbol für das Wort Gottes, aus dem wir leben und das auch ganz besonders am Sabbat in einer besonderen Weise auch für uns da ist. Wir gehen zum Gottesdienst, wir haben besonders viel Zeit, uns mit dem Wort Gottes zu beschäftigen. Und so sollten wir diese Gelegenheiten auch nutzen und nicht einfach verschlafen. „Und jene, die Sänger, Stammhäupter der Leviten, wohnten frei von anderen Diensten in den Kammern, denn Tag und Nacht waren sie im Dienst.“ Diejenigen, die sich für die Musik einsetzen sollten im Heiligtum, die hatten keine andere Aufgabe und sollten allein das tun. „Das sind die Stammhäupter der Leviten nach ihren Geschlechtern. Die Oberhäupter, diese wohnten in Jerusalem.“

[5:45] Jetzt beginnt eigentlich ein ganz neuer Abschnitt, obwohl jetzt noch einmal ein Geschlechtsregister kommt, ist das eigentlich im Grunde genommen die Einleitung zu dem dann mehr geschichtlichen Teil, der ab Kapitel 10 beginnen wird. „Und in Gibeon wohnte der Vater Gibeons, seine Frau hieß Maacha und sein Sohn, der Erstgeborene, war Abdon und Zur und Kisch und Baal und Ner und Nadab und Gedor und Achjo und Secher und Miklot. Und Miklot zeugte Schimeam. Und auch diese wohnten ihren Brüdern gegenüber in Jerusalem bei ihren Brüdern. Und Ner zeugte Kisch, und Kisch zeugte Saul. Und Saul zeugte Jonatan und Malchischua und Abinadab und Eschbaal. Und der Sohn Jonatans war Merib-Baal, der an anderer Stelle in den Samuelbüchern auch mit genannt wird. Und Merib-Baal zeugte Micha. Und die Söhne Michas: Piton und Melech und Tarea und Ahas. Und Ahas zeugte Jara, und Jara zeugte Alemeth und Asmawet und Simri. Und Simri zeugte Moza. Und Moza zeugte Bina. Dessen Sohn war Rafa, dessen Sohn Elasa, dessen Sohn Azel. Und Azel hatte sechs Söhne, und das sind ihre Namen: Asrikam, Bocheru, Ismael, Schearja, Obadja und Hanan.“ Das waren die Söhne. Sie haben noch einmal den Stammbaum und den Nachkommen des Königs Saul, der jetzt nur ganz kurz eine Rolle spielen wird. Und trotzdem, obwohl er dann sozusagen aus der Geschichte oder diese Linie aus der Geschichte Israels weitestgehend verschwindet, sehen wir hier, dass doch Gott ein Auge drauf gehabt hat, auch über den Nachfahren, und sie alle mit Namen kennt. „Kapitel 10, Vers 1: Und die Philister kämpften gegen Israel, und die Männer von Israel flohen vor den Philistern und fielen erschlagen auf dem Bergland von Gilboa. Aber die Philister drangen ein auf Saul und seine Söhne. Und die Philister erschlugen Jonatan und Abinadab und Malchischua, die Söhne Sauls. Und der Kampf wurde hart gegen Saul, und die Bogenschützen erreichten ihn, und er zitterte vor den Schützen. Da sprach Saul zu seinem Waffenträger: „Zieh dein Schwert und erstich mich damit, dass nicht diese Unbeschnittenen kommen und Mutwillen treiben.“ Aber sein Waffenträger wollte nicht, denn er fürchtete sich sehr. Da nahm Saul das Schwert und stürzte sich hinein. Als sein Waffenträger sah, dass Saul tot war, stürzte er sich in sein Schwert und starb. So starben Saul und seine drei Söhne und sein ganzes Haus miteinander.“

[8:33] Eine enorm tragische Geschichte. Die ganzen Hintergründe werden in 1. Samuel ausführlich beleuchtet. Hier wird diese Geschichte nur an ihrem Endpunkt aufgegriffen, um damit als Startpunkt zu dienen für die Geschichte Davids. Und trotzdem lohnt es sich, wenn wir das lesen, noch einmal uns in Erinnerung zu rufen, was wir in 1. Samuel gelesen haben über diesen Mann Saul, der vom Heiligen Geist erfüllt sich geweigert hat, dann auf Gottes Ratschlag und Gottes Belehrung und Gottes Gebot zu hören und sich immer mehr verwandelte, bis er schlussendlich völlig verloren gewesen ist. Er war nicht bereit zuzugeben, dass er einen Fehler gemacht hat und endete dann im völligen Ruin. Lasst uns aus dieser tragischen Geschichte von Saul für uns persönlich lernen. Lasst uns gemeinsam beten.

[9:22] Lieber Vater im Himmel, wir sehen die Geschichte von Saul und wie er am Ende ganz tragisch und verloren gestorben ist. Und Herr, das soll uns eine Warnung sein, dass wir, wann immer du uns korrigierst und wann immer du uns mit deinem Heiligen Geist ansprichst, dass wir bereit sind, umzukehren und uns nicht zu rechtfertigen in unserer Sündenrebellion, damit dein Geist uns verändern kann und sich nicht zurückziehen muss. Das bitten wir im Namen Jesu. Amen.


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