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Tägliche Andachten

Täglich kurze 2-minütige Andachten aus der Bibel für einen guten Start in den Tag. Diese Aufnahmen sind einer Videoserie auf https://www.joelmedia.de/serien/mit-gott-leben/ entnommen.

Dieser Podcast beinhaltet die folgenden Serien:


In dieser Predigt über 1. Johannes 4:2-5:6 beleuchtet Christopher Kramp die zentrale Bedeutung der Liebe Gottes und des Bekenntnisses zu Jesus Christus. Er erklärt, wie das Erkennen von Gottes Liebe uns befähigt, die Welt zu überwinden und Furcht abzulegen. Die Botschaft betont, dass wahre Liebe zu Gott sich in der Liebe zu unseren Mitmenschen zeigt und uns auf dem Weg des Glaubens stärkt.


Weitere Aufnahmen

Serie: Gott auf (m)einer Seite

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Transkript

[0:30] Hallo, liebe Freunde, willkommen zu Gott auf (m)einer Seite. Heute mit 1. Johannes 4:2-5:6. Lasst uns gemeinsam beten. Lieber Vater im Himmel, uns fehlen eigentlich fast die Worte, wenn wir drüber nachdenken, dass Du tatsächlich uns als deine Kinder, als deine Kinder annehmen möchtest. Herr, wir wünschen uns so sehr, dass wir diesen Gedanken nicht aus den Augen verlieren, dass in unseren Herzen so tiefe Wurzeln treibt, dass unser ganzes Leben von diesem Gedanken bestimmt wird, dass wir deine Kinder sind, dass deine Liebe, deine Geduld, deine Gnade, deine Fürsorge unser Leben so lenken, dass es wirklich dir wohlgefällt. Herr, wir möchten echte Christen sein, echte bekehrte Christen, in denen sich deine Gerechtigkeit im Alltag zeigt, deine Liebe und deine Gnade. Wir möchten Dich bitten, dass Du durch dein Wort auch heute zu uns sprichst, dass es unsere Herzen berührt, verändert und zu dir zieht, dass wir wachsen dürfen in der Liebe und Bestätigung erfahren in den Dingen, die wir mit dir schon erlebt haben, dass wir darin bleiben. Das bitten wir im Namen Jesu, der für uns eintritt. Amen.

[2:17] Wir lesen 1. Johannes Kapitel 4, Vers 2: „Daran erkennt ihr den Geist Gottes: Jeder Geist, der bekennt, dass Jesus Christus im Fleisch gekommen ist, der ist aus Gott.“ Man kann hier auch übersetzen: „Jeder Geist, der bekennt, dass Jesus der Christus ist“ oder „dass Jesus Christus ist, der im Fleisch gekommen ist.“ Also, dass der Fokus darauf liegt, dass das Bekenntnis darauf geht, dass Jesus wirklich der echte Messias König ist. Und das passt ganz gut eigentlich zu dem, was in 1. Johannes 2 steht, wo es ja heißt, dass der Antichrist leugnet, dass Jesus der Christus ist, der im Fleisch gekommene Christus ist. Es geht also nicht nur um die Fleischwerdung, sondern um seine Titel, um seine Aufgabe, um sein hohes priesterliches Amt, um den Thron der Gnade. All das, das sind ja die entscheidenden Elemente des christlichen Glaubens: dass Jesus ein für allemal für Sünden gestorben ist, dass er der König der Gnade ist und dann später auch der König der Herrlichkeit, dass er jetzt in der Weise Melchisedeks als Hohepriester für uns als Priesterkönig dient. All das muss jemand bekennen, der wirklich vom Geist Gottes getrieben ist. „Und jeder Geist, der nicht bekennt, dass Jesus Christus im Fleisch gekommen ist“ oder „Jesus, der im Fleisch gekommene Christus ist, der Christus, der im Fleisch gekommen ist, der ist nicht aus Gott. Und das ist der Geist des Antichristen, von dem ihr gehört habt, dass er kommt, und jetzt schon ist er in der Welt.“ Schon zur Zeit von Johannes haben sich falsche Lehren über das Evangelium langsam und heimlich in die Gemeinden hinein eingeschlichen und haben sich später zu dem entwickelt, was in der Offenbarung und in Daniel als dieses antichristliche System des kleinen Hornes oder des Tieres aus dem Meer in Offenbarung 13 dann beschrieben wird, wo in der römischen Theologie Jesus nicht mehr das einmalige Opfer für die Sünden ist, wo nicht mehr die Gnade allein das Fundament dieses Reiches der Gnade ist, wo Jesus nicht mehr der Hohepriester im himmlischen Heiligtum ist, der allein Sünden vergeben kann. All das, was sein Königtum ausmacht, ist dort unterhöhlt und weggetan und verändert worden.

[4:45] „Kinder, ihr seid aus Gott und habt jene überwunden, weil der, welcher in euch ist, größer ist als der, welcher in der Welt ist.“ Manchmal ist man entmutigt, manchmal fragt man sich: „Kann man in dieser Welt bestehen? Kann man den Herausforderungen, den Versuchungen widerstehen?“ Und Johannes ermutigt uns: „Wenn wir mit Gottes Geist erfüllt sind, dann gilt für uns, dass der, welcher in uns ist durch seinen Geist, größer ist als der, welcher in der Welt ist.“ „Sie sind aus der Welt, darum reden sie von der Welt, und die Welt hört auf sie. Wir sind aus Gott. Wer Gott erkennt, hört auf uns. Wer nicht aus Gott ist, hört nicht auf uns. Daran erkennen wir den Geist der Wahrheit und den Geist des Irrtums.“ Lieber Freund, es gibt einen Geist der Wahrheit und es gibt einen Geist des Irrtums. Lasst uns täglich darum bitten, möchte das für mich auch mir vornehmen, dass wir jeden Tag darum bitten, dass Gott uns hilft, dass wir den Geist der Wahrheit in unserem Leben haben.

[5:53] „Geliebte, lasst uns einander lieben, denn die Liebe ist aus Gott, und jeder, der liebt, ist aus Gott geboren und erkennt ihn.“ Wir kommen hier zu sehr berühmten und wichtigen Worten, die Johannes aufgeschrieben hat: „Wer nicht liebt, der hat Gott nicht erkannt, denn Gott ist Liebe.“ Das ist einer der fundamental, vielleicht der fundamentalste Satz der Bibel überhaupt. Denn aus Gottes Liebe entspringt alles andere. Weil Gott die Liebe ist, gibt es eine Erlösung für dich und für mich. Und Gott hat nicht nur Liebe, ist nicht nur eines von vielen Eigenschaften, sondern er ist die Liebe, er definiert die Liebe. Und wenn wir nicht Liebe haben zu anderen, dann haben wir Gott noch gar nicht richtig verstanden, auch wenn wir vielleicht manche Glaubenspunkte, manche biblischen Lehren korrekt erklären können, Daten ausrechnen können oder bestimmte Überzeugungen hochhalten, aber wenn wir nicht lieben, dann haben wir trockene Dinge vielleicht auswendig gelernt, aber wir haben Gott noch nicht erkannt. In der Begegnung mit Gott erkennen wir echte Liebe und werden dadurch befähigt, auch wirklich so zu lieben, wie er uns geliebt hat. „Darin ist die Liebe Gottes zu uns geoffenbart worden.“ Also, wenn ich Gottes Liebe eigentlich noch gar nicht kenne, wenn ich nur Glaubenspunkte trocken kenne, ohne Gott persönlich kennengelernt zu haben, wo kann ich Gottes Liebe sehen? Wo kann ich sie in besonderem Maße erkennen? „Daran ist die Liebe Gottes zu uns geoffenbart worden, dass Gott seinen eingeborenen Sohn in die Welt gesandt hat, damit wir durch ihn leben sollen.“ Am Kreuz von Golgatha sehen wir die Liebe Gottes. Da sehen wir, dass er uns retten möchte. Da sehen wir, dass er bereit ist, zum Äußersten zu gehen, weil er mich so gern hat, weil er dich und mich wirklich retten möchte. Und das heißt, wir können ihm vertrauen, wir können uns auf ihn verlassen. Wir können uns auf sein Wort etwas geben, weil er das alles, was er hat, dafür gibt, um dich und mich zu retten. „Darin besteht die Liebe, nicht dass wir Gott geliebt haben, sondern dass er uns geliebt hat und seinen Sohn gesandt hat als Sühnopfer für unsere Sünden.“ Nicht wir haben Gott angeworben für die Erlösung, sondern er wirbt um uns. Nicht wir haben ihn überzeugt, sondern er versucht uns zu überzeugen. Nicht wir verdienen uns Liebe, sondern wir werden überschüttet mit Liebe, weil Gott hofft, dass jeder von uns irgendwann seine Tür aufmacht und zulässt, dass er bereits geliebt wird. Wir wollen uns immer die Liebe verdienen, wir wollen uns immer auf die Schulter klopfen, wir wollen immer etwas erreicht haben, um besser zu sein als der andere. All das ist das Wesen dieser dieses kranken, sündigen Herzens. All das müssen wir Gott übergeben und einfach zulassen, dass er uns schon mag, obwohl wir nichts, nichts getan haben, was das irgendwie hätte verdient, womit wir es hätten verdienen können. Er mag uns, weil wir sind, weil er uns geschaffen hat, weil er sich danach sehnt, dass wir erkennen, wie sehr er dich mag, lieber Freund, liebe Freundin, nicht weil du irgendwie bist, sondern weil du bist, weil du da bist, mag er dich. Und egal, was du tust, du kannst es niemals auslöschen, dass er dich liebt.

[9:45] „Geliebte, wenn Gott uns so geliebt hat, so sind auch wir es schuldig, einander zu lieben.“ Wenn wir die Liebe Gottes besser verstehen – ja, wir werden sie nie ganz verstehen, sie besser verstehen und immer tiefer verstehen –, dann wird das auch unser Leben im Miteinander verändern. Wir sind dann – es ist nicht nur eine schöne Option, nicht nur ein „nice to have“, sondern es ist eine Verpflichtung, diese Liebe auch weiterzugeben. „Niemand hat Gott jemals gesehen. Wenn wir einander lieben, so bleibt Gott in uns, und seine Liebe ist in uns vollkommen geworden.“ Wie halten wir die Verbindung zu Gott? Indem wir – wir können ihn ja nicht sehen. Wir halten die Verbindung, indem wir die Liebe, die wir erfahren haben, weitergeben. Das sagt er: „Wenn wir einander lieben, so bleibt Gott in uns.“ Das Geheimnis eines beständigen Charakters, eines festen Glaubens, der bei Gott bleibt, komme, was da wolle, besteht darin, andere Menschen zu lieben. Die Versiegelung am Ende der Zeit, das Bleiben bei Gott unter den Stürmen der Endzeit, hängt davon ab, ob wir unsere Brüder und Schwestern von Herzen lieben. Deswegen ist die Liebe nicht ein Anfängerthema nur, sie ist das Thema, das uns ganz am Ende den entscheidenden Schliff geben wird. Nur wenn wir einander lieben, werden wir bei Gott bleiben und versiegelt werden können. Niemand daran – Verzeihung.

[11:32] „Daran erkennen wir, dass wir in ihm bleiben und er in uns, dass er uns von seinem Geist gegeben hat. Und wir haben gesehen und bezeugen, dass der Vater den Sohn gesandt hat als Retter der Welt.“ Da sind wir bei dem, was Johannes am Anfang gesagt hat, was wir gesehen, was wir gehört, was wir betastet haben vom Wort des Lebens. Er sagt: „Wir haben das gesehen. Jesus ist wirklich der Retter der Welt, er ist der Messias, er ist von Gott gesandt, der ist ins Fleisch gekommen, er löst das Sündenproblem. „Wer nun bekennt, dass Jesus der Sohn Gottes ist, in dem bleibt Gott und er in Gott. Und wir haben die Liebe erkannt und geglaubt, die Gott zu uns hat.“ Diese Liebe ist zwar unvorstellbar groß, und trotzdem kann sie erkannt werden, und sie kann geglaubt werden. Sie kann zwar nicht ausgemessen werden, sie kann nicht bis in die letzten Tiefen ergründet werden, aber sie kann erkannt werden, und sie kann geglaubt werden.

[12:27] „Gott ist Liebe.“ Er wiederholt es noch einmal, weil es so zentral und wichtig ist. „Gott ist Liebe, und wer in der Liebe bleibt, der bleibt in Gott und Gott in ihm. Darin ist die Liebe bei uns vollkommen geworden, dass wir Freimütigkeit haben am Tag des Gerichts, denn gleich wie er ist, so sind auch wir in dieser Welt.“ „Furcht ist nicht in der Liebe, sondern die vollkommene Liebe treibt die Furcht aus; denn die Furcht hat mit Strafe zu tun. Wer sich nun fürchtet, ist nicht vollkommen geworden in der Liebe.“ Hast du manchmal noch Angst vor Gott? Es kann passieren, dass wir uns nicht ganz sicher sind, ob er uns vielleicht doch gleich wieder straft. Das Einzige, was das wirkungsvoll, wirksam beseitigen kann, diese Angst, ist, dass wir auf Gottes Liebe schauen; denn die Liebe treibt die Angst aus. Ist das nicht das, was Paulus in Römer 8 den Gläubigen gesagt hat, als er deutlich gemacht hat, dass wenn wir durch Jesus echten, tiefen Frieden haben, dass wir uns da nicht mehr fürchten müssen, dass wir da nicht mehr in der Knechtschaft sind, sondern dass wir rufen können: „Abba, Vater!“ Das ist dasselbe, was Johannes hier meint. Wir müssen uns ja nicht mehr fürchten, bestraft zu werden, weil Gott ja unser Vater ist. Und dann haben wir Freimütigkeit im Gericht. Wir predigen eine Botschaft vom Gericht. Dann dürfen wir von ganzem Herzen glauben, dass unser Vater im Himmel nichts sehnlicher möchte, als dass wir im Gericht freigesprochen werden. Das ist sein größter Wunsch dafür, dass wir – dass du und ich – im Gericht freigesprochen werden können, war Gott bereit, alles zu geben, was er hatte. Wenn wir ihm vertrauen, gibt es keinen Grund, sich vor dem Gericht zu fürchten. Ja, dann ist das Gericht Teil des ewigen Evangeliums, wie Offenbarung 14, Vers 6 und 7, ganz deutlich macht. „Wir lieben ihn, weil er uns zuerst geliebt hat.“ Unsere Liebe ist immer nur eine Reaktion.

[15:13] „Wer sagt, er liebt Gott, aber hasst seinen Bruder, so ist er ein Lügner; denn wer seinen Bruder nicht liebt, den er sieht, wie kann der Gott lieben, den er nicht sieht?“ Wenn Gottes Liebe nicht unser Leben, wenn in unserem Leben keine Liebe sichtbar ist, dann haben wir Gottes Liebe gar nicht erlebt; denn Gottes Liebe wird sich das – „Wer Gott liebt, soll auch seinen Bruder lieben soll.“ Wir sehen, wie Johannes immer wieder um diesen Punkt kreist, weil er erkannt hat, wie absolut zentral das ist. Er, der die Offenbarung geschrieben hat und eines der wichtigsten Bücher überhaupt, schreibt in diesem Brief, was uns geistlich halten wird: Liebe zu Gott und Liebe zum Nächsten.

[16:05] „Jeder, der glaubt, dass Jesus der Christus ist“ – da haben wir es wieder – „Jesus für den Christus hält, der also nicht diesen antichristlichen Gedanken hat, dass Jesus nicht der Christus ist – jeder, der glaubt, dass Jesus der Christus ist, der ist aus Gott geboren. Und wer den liebt, der ihn geboren hat, der liebt auch den, der aus ihm geboren ist.“ Wenn wir Gott lieben, werden wir auch die lieben, die aus Gott geboren sind. „Daran erkennen wir, dass wir die Kinder Gottes lieben, wenn wir Gott lieben und seine Gebote halten. Denn das ist die Liebe zu Gott, dass wir seine Gebote halten, und seine Gebote sind nicht schwer.“ Paulus hatte gesagt in Römer 13, Vers 10: „Die Liebe ist die Erfüllung des Gesetzes.“ Denn Sünde ist Gesetzlosigkeit. Sünde trennt, aber Liebe ist das Gegenteil von Trennung. Liebe beseitigt jeden Trennungsgrund. Liebe beseitigt die Sünde. Liebe führt zum Gesetz. Ja, das Gesetz Gottes beschreibt ja letztlich seinen Charakter, es beschreibt ja seine Liebe. Und deswegen besteht die Liebe zu Gott, dass wir seine Gebote, die seinen Charakter, seine Liebe beschreiben, dass wir sie halten, dass wir ihn zurücklieben. Und wenn wir das aus Gotteskraft tun, dann sind seine Gebote nicht schwer. Wenn wir es aus eigener Kraft versuchen mit einem – mit unserem – mit unserem sündigen Herzen und mit unserer eigenen schwachen Fleisch heraus, ist es unmöglich. Paulus schreibt das in Römer 7. Da zerbricht man. Aber wir haben das Vorrecht, dass unser alter Mensch tot sein darf. Wir haben das Vorrecht zu glauben, einen neuen Menschen anziehen dürfen, dass wir neugeboren sein dürfen. Und in diesem wiedergeborenen Menschen, in dem Christus lebt und nicht mehr der alte Mensch, sind die Gebote Gottes plötzlich leicht. „Denn alles, was aus Gott geboren ist, überwindet die Welt. Und unser Glaube ist der Sieg, der die Welt überwunden hat.“ Es ist der Glaube, durch den Glauben an das, was Jesus am Kreuz getan hat, dass dort meine Sünden schon hängen und dass Jesus jetzt für mich eintritt. Durch den Glauben kann ich die Welt überwinden. Durch den Glauben kann das Fleisch außer Wirksamkeit gesetzt werden, weil durch den Glauben ich glauben kann, dass mein alter Mensch mitgekreuzigt ist. Dann kann ich Gottes Gebote halten, und dann überwinde ich die Welt mit ihrer Fleischeslust, mit ihrer Augenlust, im Hochmut des Lebens. Das ist das Angebot Gottes an dich und an mich jeden Tag aufs Neue.

[19:06] „Wer ist es, der die Welt überwindet – Verzeihung – wer ist es, der die Welt überwindet, wenn nicht der, welcher glaubt, dass Jesus der Sohn Gottes ist?“ Wir müssen glauben, dass Jesus Gott ist. Wir müssen glauben, dass er der Christus ist. Und wenn wir ihm glauben, uns an ihn halten, dann werden wir in dieser Welt mit all ihren Versuchungen, mit all ihren Verfolgungen, wir werden in dieser Welt nicht untergehen. Wer auf Jesus schaut, wer Gottes Liebe in seinem Herzen hat, der wird in dieser Welt nicht untergehen. Er wird die Welt überwinden. Die Überwinder am Ende in Offenbarung werden diejenigen sein, die Gott geliebt haben, Gottes Liebe so zum Fokus gemacht haben, dass sie Gott geliebt haben und alle Menschen um sie herum auch, ganz egal, was die Menschen ihnen angetan haben. „Er ist es, der durch Wasser und Blut gekommen ist, Jesus der Christus, nicht durch Wasser allein, sondern durch Wasser und Blut.“ Wir erinnern uns an die Worte, die Johannes auch bei der Kreuzigung beschreibt, wie, als Jesus gestorben ist, und Wasser und Blut aus seiner Seite floss. „Und der Geist ist es, der Zeugnis gibt, weil der Geist die Wahrheit ist.“ Gottes Wort ist die Wahrheit, Jesus ist Wahrheit, und der Geist ist die Wahrheit. Deswegen wird auch der Geist der Wahrheit genannt.

[20:34] Lasst uns gemeinsam beten. Lieber Vater im Himmel, wir haben Worte gelesen, die so tief sind, dass eine Ewigkeit nicht ausreichen wird, sie zu verstehen. Du bist die Liebe, und Herr, die vielen Sünden in unserem Leben, die vielen schlechten Gedanken, die vielen falschen Theorien haben unser Bild von dir oft so verzerrt, dass es uns manchmal so schwer ist, das konsistent und immer wieder konsequent zu glauben. Herr, deswegen möchten wir dich um eines bitten: dass durch deinen Geist, wie in Römer 5, Vers 5 steht, die Liebe in unser Herz gegossen wird. Tag für Tag, Stunde für Stunde, Moment für Moment, dass wir alles, was wir im Alltag beginnen, mit dem Blickwinkel, mit dem Licht der Liebe sehen und so mit Dir durch jeden Tag gehen, heute und morgen und jeden Morgen neu. Das bitten wir im Namen Jesu.


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