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Tägliche Andachten

Täglich kurze 2-minütige Andachten aus der Bibel für einen guten Start in den Tag. Diese Aufnahmen sind einer Videoserie auf https://www.joelmedia.de/serien/mit-gott-leben/ entnommen.

Dieser Podcast beinhaltet die folgenden Serien:


In dieser Andacht zu 1. Könige 10:4-27 beleuchtet Christopher Kramp den Besuch der Königin von Saba bei Salomo und dessen beispiellosen Reichtum und Weisheit. Er betont, wie Gottes Segen so offensichtlich war, dass er weit über Israels Grenzen hinaus bekannt wurde. Der Sprecher ermutigt dazu, nicht nur von Gottes Wirken zu hören, sondern eine persönliche Erfahrung mit seinem Wort zu machen, da die Realität des Segens und der Weisheit Gottes menschliche Beschreibungen übersteigt.


Weitere Aufnahmen

Serie: Gott auf (m)einer Seite

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Transkript

[0:32] Hallo, liebe Freunde, willkommen zu "Gott auf meiner Seite", heute mit Seite 388. Lasst uns gemeinsam beten.

[0:39] Lieber Vater im Himmel, wir möchten dir Danke sagen, dass wir zu dir kommen können mit all unseren Nöten, Sorgen und Problemen. Dass wir wissen dürfen, dass du uns lieb hast, dass du für uns da bist, dass du für uns sorgst und dass du in allem, was wir uns heute vorgenommen haben, uns führen und leiten möchtest, wenn wir es dir vorlegen. Ich möchte dich bitten, dass alles, was wir an Plänen für den Tag gemacht haben, von dir erfahren, ob es dein Wille ist oder nicht, und dass du uns durch diesen Tag führst und dass wir heute auftanken dürfen durch dein Wort, durch deinen Heiligen Geist. Und das bitten wir im Namen Jesu. Amen.

[1:21] Wir sind in 1. Könige Kapitel 10.

[1:25] Die Königin von Saba, die man im südlichen Arabien vermutet, besucht den König Salomo in Jerusalem.

[1:36] Wir lesen ab Vers 4: "Als aber die Königin von Saba alle Weisheit Salomos sah und das Haus, das er gebaut hatte, und die Speise auf seinem Tisch und die Wohnung seiner Knechte und das Auftreten seiner Dienerschaft und ihre Kleidung, auch seinen Ausschank und auch die Brandopfer, die er im Haus des HERRN darbrachte, da geriet sie außer sich vor Staunen. Und sie sprach zu dem König: Das Wort ist wahr, das ich in meinem Land über deine Tat und über deine Weisheit gehört habe."

[2:05] Die Nachricht von dem Wirken und Reden Salomos war bis an die Enden der damals bekannten Welt gelangt. Das ist so die Idee, die hier auch hinter diesem Text steht: Der Segen Gottes war so offensichtlich, dass selbst in fernen Ländern darüber gesprochen worden ist.

[2:25] Gott möchte uns, dich, mich persönlich so segnen, dass das, was wir mit ihm erleben, zum Gesprächsgegenstand bei anderen Menschen wird.

[2:33] "Ich aber habe den Worten nicht geglaubt, bis ich gekommen bin und es mit eigenen Augen gesehen habe. Und siehe, es ist mir nicht die Hälfte gesagt worden. Du hast mehr Weisheit und Besitz, als das Gerücht sagt, das ich vernommen habe."

[2:48] Selbst die Worte, die über Salomo gesagt worden sind, haben nicht alles erfassen können, was wirklich Realität in seinem Leben gewesen ist. Menschliche Worte haben versagt, den Segen Gottes ganz zu erfassen, den Salomo erlebt hat. Gott möchte dich und mich so segnen, dass menschliche Worte, die es beschreiben wollen, letztlich versagen und dem gar nicht gerecht werden können.

[3:12] Aber dieser Vers hat vielleicht noch einen anderen Punkt, den wir hier lernen können: Es ist gut, wenn man von anderen hört, wie toll etwas ist, aber erst wenn man es selbst gesehen, selbst erlebt hat, dann merkt man, wie tief der Segen Gottes in Wirklichkeit ist. Und so geht es auch beim Bibelstudium. Wir können von anderen erfahren, wie begeistert sie von der Bibel sind. Wir können von anderen erfahren, dass dort alles an tollen Dingen gibt, und wir können vielleicht uns dafür interessieren. Dann aber erst, wenn wir selbst uns mit der Bibel beschäftigt haben, erst wenn wir selbst die Stimme Gottes in unserem Herzen gehört haben, dann wissen wir, was Gott eigentlich wirklich für einen Schatz hier vergraben hat. Und jeder, der das macht, wird feststellen – und das habe ich in meinem Leben festgestellt: Nicht die Hälfte von dem, was die Bibel für meine Seele bewirkt hat, nicht die Hälfte von dem, was die Bibel meinem Leben getan hat, ist mir erzählt worden von Predigern oder Eltern oder anderen Menschen im Volk Gottes, die alle wohlmeinend mir die Bibel nahegebracht haben. Nicht die Hälfte von dem, was ich selbst gesehen habe, konnten andere mir nahebringen. Und deswegen lohnt es sich so sehr, dass hier der Einzelne von uns Zeit mit dem Wort Gottes verbringt, damit Gott uns persönlich ansprechen kann und zeigen kann, was für Schätze er für uns verborgen hat.

[4:32] "Glückselig sind deine Leute, glückselig diese deine Knechte, die allezeit vor dir stehen und deine Weisheit hören." Wenn schon die Menschen glücklich sind, die allezeit vor Salomo standen, wie viel mehr sind die glücklich, die allezeit mit Jesus verbringen!

[4:50] "Gepriesen sei der HERR, dein Gott, der Gefallen an dir gehabt hat, so dass er dich auf den Thron Israels setzte, weil der HERR Israel auf ewig liebt. Deshalb hat er dich zum König eingesetzt, damit du Recht und Gerechtigkeit übst."

[5:03] Und sie gab dem König 120 Talente Gold und sehr viel Gewürze und Edelsteine. Nie wieder ist so viel Gewürz ins Land gekommen, wie die Königin von Saba dem König Salomo schenkte. Dazu brachte die Schiffsflotte Hirams, die Gold aus Ofir holte, sehr viel Sandelholz und Edelsteine von Ofir. Und der König ließ einen Aufgang aus Sandelholz machen für das Haus des HERRN und für das Haus des Königs und Lauten und Harfen für die Sänger. So viel Sandelholz ist nie mehr ins Land gekommen noch gesehen worden bis zu diesem Tag.

[5:36] Die Zeit von Salomo, die hier beschrieben wird, war in jeder Hinsicht der äußerliche Höhepunkt des Königreiches Israel. Nie zuvor und nie danach ist Israel so reich, so mächtig und so glanzvoll gewesen wie in jenen Jahren.

[5:54] Und der König Salomo gab der Königin von Saba alles, was sie wünschte und erbat. Außerdem wohl mit Salomos königlicher Freigebigkeit beschenkte, dann kehrte sie in ihr Land zurück samt ihren Knechten.

[6:05] Das Gewicht des Goldes aber, das bei Salomo in einem Jahr einging, betrug 666 Talente Gold, außer den Einkünften von Ofir, von den Karawanen und dem Handel der Kaufleute und von allen Königen Arabiens und von den Statthaltern des Landes. Und der König Salomo ließ 200 Langschilde aus gehämmertem Gold machen; über 600 Schekel Gold verwendete er für jeden Schild. Und 300 kleine Schilde aus gehämmertem Gold; je drei Minen Gold verwendete er für einen kleinen Schild. Und der König brachte sie in das Haus des Libanonwaldes. Ferner ließ der König einen großen Thron aus Elfenbein anfertigen und ließ ihn mit dem edelsten Gold überziehen.

[6:47] Dieser Thron hatte sechs Stufen, und das Kopfstück des Thrones war hinten rund. Auf beiden Seiten um den Sitz waren Armlehnen, und zwei Löwen standen neben den Armlehnen. Zwölf Löwen standen dort auf den sechs Stufen zu beiden Seiten. Etwas Derartiges ist niemals in irgendeinem Königreich gemacht worden.

[7:07] Auch alle Trinkgefäße des Königs Salomo waren aus Gold, und alle Geräte im Haus des Libanonwaldes waren aus feinem Gold. Nichts war aus Silber, denn dieses achtete man zu den Zeiten Salomos gar nichts. Denn die Flotte von Tarschisch-Schiffen des Königs, also die, die nach Spanien an das westliche Ende des Mittelmeeres fuhren, fuhr auf dem Meer mit der Flotte Hirams. Diese Flotte von Tarschisch-Schiffen kam alle drei Jahre einmal und brachte Gold, Silber, Elfenbein, Affen und Pfauen. So war der König Salomo größer an Reichtum und Weisheit als alle Könige auf Erden.

[7:43] Wir lesen dieses Fazit: Er war an der Spitze der weltlichen Macht angelangt. Und alle Welt suchte das Angesicht Salomos, um seine Weisheit zu hören, die ihm Gott ins Herz gegeben hatte.

[7:55] Hier war die Gelegenheit, die ganze Welt bekannt zu machen mit der Kraft des Evangeliums, mit der Weisheit, die vom Himmel kommt, die Gott uns schenkt.

[8:06] Sie brachten jeder sein Geschenk: silberne und goldene Geräte, Kleider und Waffen, Gewürze, Pferde und Maultiere, Jahr für Jahr. Und Salomo brachte auch Streitwagen und Reiter zusammen, sodass er 1400 Streitwagen und 12.000 Reiter hatte, die er in die Wagenstädte und zum König nach Jerusalem legte. Und der König machte das Silber in Jerusalem an Menge den Steinen gleich und das Zedernholz den Maulbeerfeigenbäumen in der Schefela.

[8:33] Lasst uns gemeinsam beten.

[8:36] Lieber Vater im Himmel, wir haben in unserem Leben schon viel gehört über dein Wort. Aber was am allerwichtigsten ist, ist, dass wir selbst eine persönliche Erfahrung haben. Herr, ich wünsche mir so sehr, nicht nur für mich, sondern für jeden Einzelnen, der dieses Video sieht, dass jeder Einzelne sagen kann: Nicht die Hälfte von dem, was ich selbst in der Bibel entdeckt habe, nicht die Hälfte von dem, was Gott zu mir persönlich gesprochen hat, ist mir erzählt worden von anderen. Ich bitte dich, dass jeder Einzelne von uns merkt, wie das Wort Gottes direkt zu unserem Herzen spricht und tröstet und stärkt und Weisheit schenkt. Und wir danken dir, dass du das jeden Tag durch deinen Heiligen Geist tun möchtest. Das bitten wir im Namen Jesu. Amen.


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