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Tägliche Andachten

Täglich kurze 2-minütige Andachten aus der Bibel für einen guten Start in den Tag. Diese Aufnahmen sind einer Videoserie auf https://www.joelmedia.de/serien/mit-gott-leben/ entnommen.

Dieser Podcast beinhaltet die folgenden Serien:


In diesem Video beleuchtet Christopher Kramp 1. Könige 9:9-10:3, die den Höhepunkt von Salomos Herrschaft und Israels äußerlichem Glanz darstellen. Er erinnert an Gottes Warnungen und Verheißungen an Salomo und das Volk. Der Sprecher ermutigt die Zuhörer, alle von Gott empfangenen Gaben – sei es Reichtum, Verstand oder Talente – zur Ehre Gottes einzusetzen, damit andere ihn kennenlernen können.


Weitere Aufnahmen

Serie: Gott auf (m)einer Seite

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Transkript

[0:32] Hallo, liebe Freunde, willkommen zu Gott auf (m)einer Seite. Heute mit Seite 387. Lasst uns gemeinsam beten. Lieber Vater im Himmel, wir danken dir so sehr, dass wir dein Wort haben und dass wir uns völlig auf dich verlassen können und dass jedes einzelne Wort, das wir lesen, jeder Satz, jeder Gedanke ein Ausdruck dessen ist, was du uns sagen möchtest, dass du zu uns reden möchtest und dass wir uns auf jedes Wort verlassen können, dass wir aus jedem Wort leben können. Und Herr, das möchten wir heute auch für diesen Tag. Wir möchten nicht aus Gefühlen und nicht aus den Umständen unserer Zeit leben. Wir möchten aus deinem Wort leben, das dein Heiliger Geist in unser Herz hineinschreiben soll. Das bitten wir im Namen Jesu und danken dir dafür. Amen.

[1:20] Wir sind in Erster Könige Kapitel 9, in der ungefähr Mitte der Regierungszeit Salomos. Es erscheint der Herr Salomo zum zweiten Mal und erinnert ihn an die großen Verheißungen, aber auch die Warnungen, die er gegeben hatte, und erinnerte daran, dass nur wenn sie wirklich an Gott festhalten, bei ihm bleiben, ihm vertrauen, er sie so segnen kann, wie er es verheißen hat. Ansonsten würde diesem Haus, das er gebaut hat, dem Tempel, Schreckliches widerfahren und auch dem Volk, wenn sie sich von Gott abwenden. Wir lesen in Vers 9: „Dann wird man antworten: Weil sie den Herrn, ihren Gott, der sie aus dem Land Ägypten geführt hat, verlassen haben und sich an andere Götter gehängt und sie angebetet und ihnen gedient haben, darum hat er all dieses Unheil über sie gebracht.“

[2:17] Lasst uns Gott nicht verlassen. Lasst uns keine anderen Götter haben. Und damit sind nicht nur irgendwelche Metallgegenstände gemeint, Statuetten oder so, sondern alles, was in unserem Leben wichtiger ist als Gott und sein Wort, wird in unserem Leben zu einem Götzen.

[2:36] Und es geschah, als die 20 Jahre verflossen waren, in denen Salomo die beiden Häuser, das Haus des Herrn, das er ja sieben Jahre gebaut hat, und das Haus des Königs, an dem er 13 Jahre gebaut hatte – wozu Hiram, der König von Tyros, Salomo mit Zedern- und Zypressenholz und Gold ganz nach seinem Begehren versorgt hatte – da gab der König Salomo dem Hiram 20 Städte im Land Galiläa. Und Hiram zog aus von Tyros, um die Städte anzusehen, die ihm Salomo gegeben hatte. Sie gefielen ihm nicht, und er sprach: „Was sind das für Städte, mein Bruder, die du mir gegeben hast?“ Und er nannte sie Land Kabul bis zu diesem Tag. Das heißt wörtlich: „Wie nichts.“

[3:16] Interessant, dass diese Gegend dort, die hier auch Galiläa genannt wird, im Land Galiläa, nicht besonders attraktiv gewesen ist. Jesus ist ein Galiläer aufgewachsen in einer Gegend, die hier schon zu dieser Zeit als nicht besonders attraktiv galt, mit der man keinen großen Staat machen konnte. Denn Hiram hatte dem König 120 Talente Gold gesandt.

[3:40] Und so verhielt es sich mit den Fronarbeitern, die der König Salomo rekrutierte, um das Haus des Herrn und sein Haus zu bauen und den Millo und die Mauer von Jerusalem und Hazor und Megiddo und Gezer. Denn der Pharao, der König von Ägypten, war aufgekommen, hatte Gezer eingenommen und mit Feuer verbrannt und die Kanaaniter, die in der Stadt wohnten, getötet. Und er hatte es seiner Tochter, der Gemahlin Salomos, als Mitgift gegeben.

[4:02] So baute Salomo Gezer und das untere Beth-Horon und Baalath und Tamar in der Wüste im Land Juda und alle Vorratsstädte, die Salomo hatte, und die Wagenstädte und die Reiterstädte und wozu Salomo Lust hatte zu bauen in Jerusalem und im Libanon und im ganzen Land seiner Herrschaft.

[4:21] Alles Volk, das von den Amoritern, Hethitern, Perisitern, Hiwitern und Jebusitern übrig geblieben war und nicht zu den Kindern Israels gehörte, deren Söhne, die im Land nach ihnen übrig geblieben waren, an denen die Söhne Israels den Bann nicht vollziehen konnten, die rekrutierte Salomo zum Frondienst bis zu diesem Tag.

[4:40] Aber von den Söhnen Israels machte Salomo keine zu Leibeigenen, sondern sie waren Kriegsleute und seine Diener und seine Fürsten und seine Wagenkämpfer und Obersten über seinen Wagen und über seine Reiter.

[4:52] Die Zahl der Oberaufseher, die Salomo über das Werk gesetzt hatte, war 550. Sie geboten über das Volk, das an dem Werk arbeitete.

[5:01] Sobald die Tochter des Pharao heraufgezogen war von der Stadt Davids in ihr Haus, das er für sie gebaut hatte, da baute er auch den Millo.

[5:07] Und Salomo opferte dreimal im Jahr Brandopfer und Friedensopfer auf dem Altar, den er dem Herrn gebaut hatte, und räucherte auf demjenigen, der vor dem Herrn stand. Und er vollendete das Haus.

[5:22] Und König Salomo baute eine Schiffsflotte in Ezjon-Geber, das bei Elath liegt am Ufer des Roten Meeres im Land der Edomiter. Und Hiram sandte auf die Schiffsflotte seine Knechte, die sich auf die Schiffe verstanden und auf dem Meer erfahren waren, mit den Knechten Salomos auf die Fahrten. Sie gelangten bis nach Ophir und holten dort 420 Talente Gold und brachten es dem König Salomo.

[5:46] Hier haben wir die Phase in der Geschichte Israels, wo das Königreich Israel seinen äußerlichen Glanz und Höhepunkt erlebt. Salomo baut großartige Dinge, er baut Städte, er rüstet das Militär auf und er treibt Handel bis in ferne Gegenden. Unter Salomo ist das Volk Israel tatsächlich möglicherweise das mächtigste Königreich im Alten Orient.

[6:13] Die Chronologie der umliegenden Völker ist nicht immer sicher zu bestimmen, aber es spricht vieles dafür, dass gerade in der Zeit andere Völker wie die Assyrer, die Ägypter mit großen Problemen zu kämpfen hatten, die Babylonier, und dass tatsächlich Israel so was wie ein Zentrum, auch ein kulturelles Zentrum für eine gewisse Zeit gewesen ist. Dass Gott hier tatsächlich seinen reichen Segen ausgeschüttet hatte.

[6:38] Was wäre passiert, wenn Salomo Gott treu geblieben wäre, wenn die Israeliten an dem Herrn gehangen hätten und dankbar gewesen wären für jede einzelne Segnung, sie nicht zu selbstverständlich genommen hätten, sondern bei Gott geblieben wären?

[6:53] Und die Königin von Saba hörte von dem Ruhm Salomos wegen des Namens des Herrn, und sie kam, ihn mit Rätseln zu prüfen. Man geht davon aus, dass Saba im Süden Arabiens liegt, also in einem Gebiet, das sonst außerhalb des Gesichtskreises des Alten Testamentes zunächst einmal liegt.

[7:10] Und das ist genau das, was Gott sich gewünscht hatte, dass durch den Segen, den er dem Volk geben kann, andere Völker, die bisher nichts gehört hatten von ihm, durch das Volk Israel jetzt Gott kennenlernen.

[7:22] Sie kam aber nach Jerusalem mit sehr großem Reichtum, mit Kamelen, die Gewürze und sehr viel Gold und Edelsteine trugen. Und als sie zu Salomo kam, sagte sie ihm alles, was sie auf dem Herzen hatte.

[7:32] Und Salomo gab ihr Antwort auf all ihre Fragen. Es war dem König nichts verborgen, dass er es ihr nicht hätte erklären können.

[7:40] Gott ist in der Lage, uns unermesslichen Reichtum zu geben. Gott ist in der Lage, uns unermesslichen Erfolg zu geben. Gott ist in der Lage, uns unermesslichen Verstand zu geben.

[7:52] Die Frage ist, ob wir dies zur Ehre Gottes einsetzen, sodass er geehrt wird und nicht zu unserem eigenen Ruhm und Ehre.

[8:04] Lasst uns, was immer Gott uns in Gnaden geschenkt hat – sei es materielle Güter, seien es intellektuelle Fähigkeiten, seien es bestimmte Talente unserer Persönlichkeit – lasst uns die einsetzen, damit Menschen, die Gott noch nicht kennen, ihn kennenlernen können.

[8:19] Das bitten wir. Wollen wir gemeinsam im Gebet jetzt bitten? Lasst uns beten. Lieber Vater im Himmel, wir möchten dir danke sagen, dass du uns große Dinge schenken möchtest, uns segnen kannst und uns mit so vielen Dingen schon ausgestattet hast.

[8:35] Danke, dass es kein Limit gibt, keine Begrenzung für deinen Segen, den du über uns ausgießen kannst. Aber Herr, wir möchten auch bereit sein für den Segen, den du uns schenken möchtest. Wir möchten dich bitten, dass du uns hilfst, den Segen, den du uns gibst, dass wir ihn zu deiner Ehre einsetzen, damit Menschen dich kennenlernen. Das bitten wir im Namen Jesu. Amen.


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