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Tägliche Andachten

Täglich kurze 2-minütige Andachten aus der Bibel für einen guten Start in den Tag. Diese Aufnahmen sind einer Videoserie auf https://www.joelmedia.de/serien/mit-gott-leben/ entnommen.

Dieser Podcast beinhaltet die folgenden Serien:


Dieses Video, Teil der Serie „Gott auf (m)einer Seite“, beleuchtet 1. Könige 11:21-11:43. Sprecher Christopher Kramp erklärt, wie Gott aufgrund Salomos’s Götzendienst Widersacher wie Hadad, Reson und Jerobeam erweckt. Die prophetische Botschaft an Jerobeam, der zehn Stämme Israels erhalten soll, steht im Mittelpunkt. Das Video thematisiert Salomos spätere Umkehr und die weitreichenden, tragischen Folgen seines Handelns für das Volk.


Weitere Aufnahmen

Serie: Gott auf (m)einer Seite

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Transkript

[0:30] [Musik] Hallo, liebe Freunde, willkommen zu "Gott auf meiner Seite", heute mit Seite 390. Lasst uns gemeinsam beten.

[0:39] Lieber Vater im Himmel, wir kommen zu dir, weil wir dich brauchen und dein Wort. Und weil uns bewusst ist, dass wir ohne deinen Heiligen Geist dein Wort nicht halten und umsetzen können. Wir wünschen uns so sehr, dass wir nicht von dir abweichen und dass du uns die Kraft schenkst, dir gehorsam zu sein. Und wo wir von deinem Wort abgewichen sind, dann möchten wir dich bitten, dass du es uns zeigst, uns hilfst umzukehren. Es ist eine Ehre. Wir möchten dich bitten, dass du auch heute zu uns sprichst, uns zeigst, wie du über uns denkst und was du für uns planst. Das bitten wir im Namen Jesu. Amen.

[1:25] Wir sind in 1. Könige 11, weil Salomo vom Herrn abgefallen ist und durch die vielen Frauen, die er geheiratet hat, sich zum Götzendienst hat verleiten lassen. Erweckt Gott Widersacher, die ihm die Macht streitig machen und ihn von verschiedenen Seiten angreifen.

[1:45] Wir lesen in Vers 21: „Als nun Hadad in Ägypten hörte, dass David sich zu seinen Vätern gelegt hatte und dass Joab, der Heerführer, tot war, sprach Hadad zum Pharao: ‚Lass mich doch in mein Land ziehen!‘ Der Pharao sprach zu ihm: ‚Was fehlt dir bei mir, dass du in dein Land ziehen willst?‘ Er sprach: ‚Nichts, aber lass mich doch gehen.‘“ Offensichtlich ist dieser Hadad dann im Laufe der Jahrzehnte in Edom zu einem Widersacher, zu einem Feind Salomos geworden, der das Reich Israel im Süden immer wieder angegriffen hat.

[2:23] Und Gott erweckte ihm noch einen Widersacher: Reson, den Sohn Eljadas, der von seinem Herrn Hadadeser, dem König von Zoba, geflohen war. Der sammelte Männer um sich und war Oberster einer Streife, als David die Zobaäer schlug, und sie zogen nach Damaskus und wohnten dort und regierten in Damaskus. Und er wurde zu einem Widersacher Israels, solange Salomo lebte, außer dem Übel, das Hadad anrichtete. Und er hatte einen Widerwillen gegen Israel. Und er wurde König über Aram.

[2:56] Und Jerobeam, der Sohn Nebats, ein Efraiter von Zereda, ein Knecht Salomos, dessen Mutter eine Witwe war, hieß Zerua, hob die Hand gegen den König. Und dies war der Anlass dafür, dass er die Hand gegen den König hob. Salomo baute den Millo und schloss damit eine Lücke an der Stadt Davids, seines Vaters. Nun war Jerobeam ein tüchtiger Mann, und als Salomo sah, dass der junge Mann eifrig bei der Arbeit war, setzte er ihn über alle Lastträger des Hauses Josef.

[3:27] Das geschah aber zu jener Zeit, als Jerobeam aus Jerusalem wegging, da fand ihn der Prophet Ahija von Silo auf dem Weg. Der hatte ein neues Obergewand an, und sie waren beide allein auf dem Feld. Es sind Begegnungen mit dem prophetischen Wort, die uns zeigen, was Gottes Plan für unser Leben ist.

[3:51] Und Ahija nahm das neue Obergewand, das er anhatte, und zerriss es in zwölf Stücke und sprach zu Jerobeam: „Nimm dir zehn Stücke! Denn so spricht der Herr, der Gott Israels: Siehe, ich will das Königreich der Hand Salomos entreißen und dir die zehn Stämme geben. Einen Stamm aber soll er haben um meines Knechtes David und um der Stadt Jerusalem willen, die ich aus allen Stämmen Israels erwählt habe. Deshalb, weil sie mich verlassen haben und angebetet die Gottheit der Sidonier, Kemosch, den Gott der Moabiter, und Milkom, den Gott der Ammoniter, angebetet haben und nicht in meinen Wegen gewandelt sind, um zu tun, was recht ist in meinen Augen, nach meinen Satzungen und Rechten, wie es sein Vater David getan hat.“

[4:32] Jerobeam erfährt also, dass er über einen Großteil des Königreiches Israel herrschen wird, mit Ausnahme von Juda im Süden, und zwar präzise aus dem Grund, weil Gott nicht möchte, dass das Volk in Götzendienst geführt wird. Das prophetische Wort zeigt ihm also, was Gottes Plan für sein Leben ist. Das prophetische Wort zeigt ihm aber auch, was die Bedingungen dafür sind, dass Gottes Plan in seinem Leben verwirklicht werden kann. Wir werden sehen, dass Jerobeam tatsächlich erlebt, was hier steht, aber dann genau an diesen Bedingungen auch scheitert.

[5:10] „Doch will ich nicht das ganze Reich aus seiner Hand nehmen, sondern ich will ihn als Fürst belassen sein Leben lang um meines Knechtes David willen, den ich erwählt habe, der meine Gebote und Satzungen befolgt hat. Aber ich will das Königreich aus der Hand seines Sohnes nehmen und es dir geben, die zehn Stämme. Und ich will seinem Sohn einen Stamm geben, damit mein Knecht David allezeit von mir eine Leuchte hat in der Stadt Jerusalem, die ich mir erwählt habe, um meinen Namen dorthin zu setzen. So will ich nun dich nehmen, und du sollst regieren über alles, was deine Seele begehrt, und König sein über Israel. Es wird geschehen: Wenn du nun allem gehorchst, was ich dir gebieten werde, und in meinen Wegen wandelst und tust, was in meinen Augen recht ist, so dass du meine Satzungen und meine Gebote befolgst, wie es mein Knecht David getan hat, so will ich mit dir sein und dir ein beständiges Haus bauen, welches David gebaut habe, und ich will dir Israel geben.“

[6:10] Gott sagt zu Jerobeam: „Ich gebe dir den größten Teil des Reiches Israel. Und wenn du gehorsam bist, anders als Salomo, wenn du auf meinen Wegen wandelst, wenn du das tust, was mir gefällt, dann wirst du eine solche Dynastie haben, wie ich sie David versprochen habe, eine Dynastie, die ohne Ende sein, sondern eine Dynastie, die beständig ist.“ Dieser Bund, den Gott mit David gemacht hat, spielt später in der Bibel auch immer eine Rolle in Bezug auf das Evangelium. Gott wollte Jerobeam auf eine unvorstellbar große Weise segnen. Alles hing daran, ob er aus den Fehlern der anderen, aus den Fehlern Salomos, lernen würde, ob er lernen würde, dass Gott meint, was er sagt, und dass, wenn man seinen Geboten nicht gehorcht, man keinen Segen erwarten kann.

[7:04] „Und ich will den Samen Davids deswegen demütigen, doch nicht für immer.“ Salomo trachtete danach, Jerobeam zu töten. Da machte sich Jerobeam auf und floh nach Ägypten zu Schischak, dem König von Ägypten, und der blieb in Ägypten, bis Salomo starb.

[7:22] Aus dem weisen Salomo war im Laufe der Jahrzehnte ein Tyrann geworden, der, wie wir auch noch sehen werden, das Volk unterdrückt und Widerstand hiermit Todesbefehlen versuchte zu unterdrücken. „Was aber mehr von Salomo zu sagen ist und alles, was er getan hat und seine Weisheit, steht das nicht geschrieben im Buch der Geschichte Salomos?“ Hier sehen wir, dass es offensichtlich noch Bücher gegeben haben muss, die zur Zeit der Abfassung dieser biblischen Bücher bekannt waren, die wir heute nicht mehr haben, als Quellen auch gedient haben, an denen sich die inspirierten Historiker dieser Königs-Bücher zum Beispiel orientiert haben, an denen sie auch inspiriertes Material, dann Material über die Geschichte Salomos zum Beispiel, erhalten haben unter der Leitung des Heiligen Geistes, der sie ihnen gezeigt hat, was wirklich passiert ist.

[8:20] Die Zeit aber, die Salomo über ganz Israel in Jerusalem regierte, betrug 40 Jahre. Und wir wissen aus dem Buch Prediger, dass wir hier dann später, so Gott will, noch studieren werden, dass Salomo sich am Ende seines Lebens ganz am Ende wieder zu Gott gekehrt hat. Er hat gesehen, dass der Götzendienst ihn weg von Gott geführt hat. Gesehen, dass er sich geirrt hat. Gesehen, dass er nach Wind gehascht hat, dass er in seinem Versuch, so viel Glück wie möglich auf weltliche Art und Weise, fleischliche Art und Weise zu erleben, gescheitert war. Und er selbst hat seine Seele noch retten können. Er selbst ist umgekehrt und hat verstanden, dass Gehorsam das Entscheidende ist. Es steht ganz deutlich dann in Prediger 12, Vers 13 und 14, könnt ihr sehen, wie er am Ende erkennt, dass alle Weisheit nichts, dass aller Segen nichts genutzt, wenn man dem Herrn nicht gehorsam ist. Deswegen er dann sagt: „Fürchte Gott und halte seine Gebote, denn das macht den ganzen Menschen aus.“

[9:22] Aber für das Volk war es schon zu spät. Das Volk war bereits auf den abschüssigen Weg gelangt, und obwohl er selbst sich bekehrt hat, sind viele jetzt weiter in den Abfall hineingestürzt. „Und Salomo legte sich zu seinen Vätern und wurde begraben in der Stadt Davids, seines Vaters. Und Rehabeam, sein Sohn, wurde König an seiner Stelle.“

[9:41] Lasst uns gemeinsam beten. Lieber Vater im Himmel, wir danken dir für die Gnade, die wir sehen können, dass auch Salomo sich am Ende seines Lebens doch noch bekehrt hat von den vielen Sünden, die er begangen hat. Aber wir sehen auch, welcher Schaden, welcher Schaden trotzdem entstanden ist. Und wir bitten dich, dass du uns, wenn wir auf dem falschen Weg sind, so schnell wie möglich zur Umkehr rufst, damit wir nicht noch andere ins Verderben reißen. Denn selbst wenn wir am Ende gerettet werden, ist durch jeden Tag, indem wir in der Sünde verharren, jede Stunde, die wir gegen dich rebellieren, die Gefahr groß, dass andere aus unserem Beispiel ermutigt werden und dann vielleicht nie wieder zurückkehren. Hilf uns, dass wir jeden Moment auf dich schauen. Danke, dass du das in unserem Herzen tust. Im Namen Jesu. Amen. [Musik]


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