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Tägliche Andachten

Täglich kurze 2-minütige Andachten aus der Bibel für einen guten Start in den Tag. Diese Aufnahmen sind einer Videoserie auf https://www.joelmedia.de/serien/mit-gott-leben/ entnommen.

Dieser Podcast beinhaltet die folgenden Serien:


Christopher Kramp führt uns durch 1. Könige 14:18-15:10 und beleuchtet die frühen Könige Israels und Judas. Er zeigt auf, wie Götzendienst zum moralischen Verfall und militärischen Schwächung führt, während Gottes Segen über Generationen hinweg wirkt. Die Betrachtung der Herrschaften von Jerobeam, Rehabeam und Abija offenbart die Konsequenzen von Ungehorsam und die Bedeutung von Davids Erbe für die Stabilität Jerusalems.


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Serie: Gott auf (m)einer Seite

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Transkript

[0:32] Hallo, liebe Freunde, willkommen zu Gott auf (m)einer Seite, heute mit Seite 395. Lasst uns gemeinsam beten. Lieber Vater im Himmel, wir danken dir, dass wir wissen dürfen, dass dein Wort absolut zuverlässig ist und dass wir uns darauf vertrauen und darauf verlassen dürfen, sowohl die Dinge, die direkt in unserem eigenen Leben passieren, als auch in Bezug auf Dinge, die für die Zukunft vorhergesagt sind. Herr, lass uns Studenten deines prophetischen Wortes sein und daraus lernen. Wir möchten dich bitten, dass du jetzt durch deinen Heiligen Geist auch zu unseren Herzen sprichst und wir dadurch erfahren, was du uns heute persönlich sagen möchtest. Das bitten wir im Namen Jesu. Amen.

[1:17] Wir sind in 1. Könige Kapitel 14. Jerobeam, der König des Nordreiches, hat, weil sein Sohn Abija krank geworden ist, seine Frau als verkleidet zum Propheten Ahija gesandt, der natürlich durch Gottes Wort genau wusste, um wen es sich handelte, und der dann den Tod des Abija vorhergesagt hatte und auch die Ausrottung der Dynastie Jerobeams wegen des Götzendienstes, den er eingeführt hatte in dem Nordreich Israel. Und als die Frau zurückkam, starb tatsächlich nach dem Wort des Herrn der Knabe Abija. Wir lesen in Vers 18: "Und sie begruben ihn, und ganz Israel beklagte ihn nach dem Wort des Herrn, dass er durch seinen Knecht, den Propheten Ahija, geredet hatte."

[2:15] Was aber mehr von Jerobeam zu sagen ist, wie er gekämpft und wie er regiert hat, siehe, das ist geschrieben im Buch der Chronik der Könige von Israel. Die Zeit aber, die Jerobeam regierte, betrug 22 Jahre. Und er legte sich zu seinen Vätern, und sein Sohn Nadab wurde König an seiner Stelle.

[2:32] Rehabeam aber, der Sohn Salomos, regierte in Juda, also im Südreich. Rehabeam war 41 Jahre alt, als er König wurde. Das ist sehr interessant, weil das deutlich macht, dass er offensichtlich schon geboren worden war, bevor Salomo an die Macht kam, bevor also Salomo inthronisiert wurde. Zu Beginn des Buches 1. Könige haben wir davon ja gelesen. Und er regierte 17 Jahre lang in Jerusalem, in der Stadt, die der Herr aus allen Stämmen Israels erwählt hatte, um seinen Namen dort wohnen zu lassen. Mit anderen Worten: Dort war der Tempel. Und das spielt doch einmal auf diesen Gedanken an, dass eigentlich alle Israeliten von Nord- und vom Südreich nach Jerusalem kommen sollten, dreimal im Jahr, um dort die drei großen Feste zu feiern. Und der Name seiner Mutter war Naama, eine Ammoniterin. Und Juda tat, was böse war in den Augen des Herrn, und sie reizten ihn zur Eifersucht durch ihre Sünden, die sie begingen, mehr als alles, was ihre Väter getan hatten. Nicht nur im Nordreich, wo Jerobeam diese beiden goldenen Kälber in Bethel und Dan aufstellen ließ, sondern auch in Juda geht das moralische Empfinden des Volkes den Bach hinunter, es geht bergab mit ihnen. Denn sie bauten auch Höhen und Gedenksteine und Ascherastandbilder auf allen hohen Hügeln und unter allen grünen Bäumen. Der Götzendienst hält Einzug. Wir haben gesehen, wie schon unter Salomo dazu die Weichen gestellt worden sind durch seinen Götzendienst, der in den letzten Jahren seines Lebens, in der zweiten Hälfte seiner Regierung, eingeführt hatte, Stück für Stück und dann zum Teil sehr massiv durch die vielen Frauen, die er geheiratet hatte. Und das setzt sich jetzt unter seinem Sohn Rehabeam unvermindert fort. Und es gab auch Tempelhurer im Land. Sie taten es allen Gräueln der Heidenvölker gleich, die der Herr vor den Kindern Israels vertrieben. Oder mit anderen Worten: Sie lebten jetzt so ähnlich wie die Kanaaniter Jahrhunderte zuvor.

[4:39] Es geschah aber im fünften Jahr der Regierung des Königs Rehabeam, dass Schischak, der König von Ägypten, gegen Jerusalem heraufzog. Es gibt eine lange Diskussion darüber, ob es hierbei um den ägyptischen Pharao Scheschonq handelt oder nicht. Das sei hier dahingestellt. Ich habe hier nicht die Möglichkeiten, das auszudiskutieren. Und er nahm die Schätze des Hauses des Herrn und die Schätze des königlichen Hauses. Alles nahm er weg, auch alle goldenen Schilde, die Salomo hatte machen lassen. An ihrer Stelle ließ der König Rehabeam eherne Schilder machen und übergab sie den Obersten der Leibwächter, welche die Tür am Haus des Königs hüteten. Hier sehen wir, dass die große Macht, die noch unter Salomo vorhanden war, jetzt schrittweise abgebaut wird. Zum einen kann man militärisch den Ägyptern nichts mehr entgegensetzen, die hier wieder jetzt mit militärischer Macht auftreten, zum ersten Mal eigentlich seit den Tagen Moses werden sie hier wieder militärisch in unser Blickfeld gerückt. Zum anderen kann man auch wirtschaftlich und durch die Prachtentfaltung nicht mehr dort anknüpfen, wo noch Salomo das Königreich regiert hat, nämlich in großer Macht und Herrlichkeit, diesen goldenen Schilden.

[6:01] Und es geschah, sooft der König in das Haus des Herrn ging, trugen sie die Leibwächter und brachte sie danach wieder in die Kammern der Leibwächter.

[6:08] Was aber mehr von Rehabeam zu sagen ist und alles, was er getan hat, ist das nicht geschrieben im Buch der Chronik der Könige von Juda? Und es war Krieg zwischen Rehabeam und Jerobeam ihr Leben lang. Wir sehen hier, dass der oder die Verfasser von 1. Könige sich bereits auch schriftliche andere Quellen wohl auch bezogen haben. Sie verweisen auf andere Bücher, in denen mehr noch an Details über das Leben zum Beispiel von Jerobeam oder auch von Rehabeam zu lesen ist. Es ist ein Merkmal, das wir jetzt immer wieder in den Könige-Büchern finden werden. Und es hat Krieg zwischen Rehabeam und Jerobeam ihr Leben lang. Wir hatten gesehen, dass Gott eigentlich explizit aufgefordert hatte, keinen Bürgerkrieg zu haben, und Rehabeam hatte zunächst einmal aufgehört. Aber auch hier sehen wir: Der Götzendienst führt dazu auch im Süden, dass man das prophetische Wort missachtet, und es gibt einen jahrelangen Bürgerkrieg zwischen den beiden israelitischen Königreichen. Und Rehabeam legte sich zu seinen Vätern und wurde begraben bei seinen Vätern in der Stadt Davids. Der Name seiner Mutter aber war Naama, eine Ammoniterin. Und sein Sohn Abija, nicht zu verwechseln mit dem gestorbenen Sohn des Jerobeam, sein Sohn Abija wurde König an seiner Stelle.

[7:27] Im achtzehnten Jahr der Regierung des Königs Jerobeam des Sohnes. Wurde Abija König über Juda. Er regierte drei Jahre lang in Jerusalem. Der Name seiner Mutter war Maacha, eine Tochter des Abischalom. Er wandelte in allen Sünden seines Vaters, die dieser vor ihm getan hatte. Und sein Herz war nicht ungeteilt mit dem Herrn, seinem Gott, wie das Herz seines Vaters David. Doch um Davids willen gab der Herr, sein Gott, ihm eine Leuchte in Jerusalem, indem er seinen Sohn ihm nachfolgen und Jerusalem bestehen ließ. Nicht weil David getan hatte, was recht war in den Augen des Herrn, und nicht gewichen war von allem, was er ihm geboten, sein Leben lang, außer in der Sache Urias des Hethiters. Eine ganz interessante Bemerkung, die zeigt, dass Gott die schwere Sünde mit Batseba und gegen Uria zwar vergeben hatte und ihn auch wieder hergestellt hatte, aber dass diese Sünde natürlich trotzdem im Bewusstsein des Volkes weiterexistierte.

[8:26] Und es war Krieg zwischen Rehabeam und Jerobeam ihr Leben lang. Was aber mehr von Abija zu sagen ist und was er getan hat, ist das nicht geschrieben im Buch der Chronik der Könige von Juda? Und es war Krieg zwischen Abija und Jerobeam. Der Abija hat nur kurz regiert und hat im Wesentlichen genau das weiter getan, was Rehabeam getan hat. Und wenn sie nicht einen so bedeutenden gottesfürchtigen Vorfahren gehabt hätten, dann wäre vielleicht auch mit ihrem Königreich schon viel schneller aus gewesen.

[8:57] Der Segen, den Gott uns schenkt, der wirkt weiter. Gottes Segen wirkt, das sehen wir hier deutlich, sogar über Generationen hinweg. Wenn Gott uns segnet, dann haben auch unsere Kinder und Enkelkinder etwas von diesem Segen.

[9:20] Und Abija legte sich zu seinen Vätern und sie begruben ihn in der Stadt Davids. Und Asa, sein Sohn, wurde König an seiner Stelle im zwanzigsten Jahr der Regierung Jerobeams, als der noch König war, des Königs von Israel im Norden, wurde Asa König über Juda, also im Süden. Er regierte 41 Jahre lang in Jerusalem. Und der Name seiner Mutter war Maacha, eine Tochter des Abischalom. Hier ist offensichtlich die Großmutter gemeint. Lasst uns gemeinsam beten.

[9:47] Lieber Vater im Himmel, wir möchten dich bitten, dass du uns davor bewahrst, dass wir in unserem eigenen Leben Götzendienst betreiben. Das kann verschiedene Formen haben, aber wir möchten, da wir sehen, wohin das führt und wie schnell die Kinder Israels abgewichen sind, dich darum bitten, dass du uns davor bewahrst, dass wir Dinge höher achten als dich. Und wir möchten dich bitten, dass du uns segnest, so dass durch den Segen, den du uns schenkst, wir auch ein Segen für andere sein können. Das bitten wir im Namen Jesu. Amen.


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