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Tägliche Andachten

Täglich kurze 2-minütige Andachten aus der Bibel für einen guten Start in den Tag. Diese Aufnahmen sind einer Videoserie auf https://www.joelmedia.de/serien/mit-gott-leben/ entnommen.

Dieser Podcast beinhaltet die folgenden Serien:


Dieses Video behandelt 1. Könige 15:11-32 und beleuchtet die Regentschaft König Asas von Juda. Christopher Kramp hebt Asas umfassende Reformen hervor, die den Götzendienst im Südreich beendeten, selbst innerhalb seiner Familie. Es wird auch der langjährige Konflikt mit König Baesa von Israel und das Ende der Jerobeam-Dynastie im Nordreich thematisiert. Die Botschaft ermutigt zur konsequenten Reformation im eigenen Leben, basierend auf Gottes Wort.


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Serie: Gott auf (m)einer Seite

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Transkript

[0:32] Hallo, liebe Freunde, willkommen zu "Gott auf meiner Seite" heute mit Seite 396. Lasst uns gemeinsam beten.

[0:39] Lieber Vater im Himmel, wir möchten dir von Herzen dankbar sein, dass wir dich kennen dürfen und dass du dich uns offenbarst.

[0:45] Danke, dass wir mit all unseren Sorgen und Nöten kommen können, dass wir auch mit allen unseren Sünden zu dir kommen können, wenn wir sie von Herzen bereuen. Du uns Reue und Buße schenkst und Vergebung.

[1:00] Herr, wir möchten dich bitten, dass du uns hilfst, dass wir nicht nur unsere Sünden vergeben bekommen, sondern lernen, gehorsam zu sein im Alltag. Und dazu brauchen wir den Heiligen Geist. Wir möchten dich bitten, dass du jetzt durch dein Wort zu uns sprichst. Das beten wir im Namen Jesu. Amen.

[1:21] Wir sind in 1. Könige 15.

[1:33] So wird der neue König im Südreich Juda.

[1:38] Und er regiert 41 Jahre lang über dieses Königreich. Wir lesen Vers 11: Und Asa tat, was dem Herrn wohlgefiel, wie sein Vater David. Das meint hier also seinen Vorvater David. Denn er schaffte die Tempelhuren aus dem Land und entfernte alle Götzen, die seine Väter gemacht hatten.

[1:56] Hier ist der erste Reformator seit den Tagen Davids. Wir haben gesehen, wie unter Salomo die Götzen eingeführt worden sind. Wir haben gesehen, wie hier oben im Norden dann, als das Reich geteilt wurde, die beiden goldenen Kälber gemacht wurden.

[2:12] Und wir werden auch sehen, wie sein Sohn Nadab das weitergeführt hat. Wir haben gesehen, wie Rehabeam und auch Abija, die beiden Könige nach Salomo im Süden, in Götzendienst verstrickt waren. Jetzt kommt hier der dritte König nach Salomo, der jetzt als Erster im Süden den Götzendienst abschafft, ihm sich entgegenstellt.

[2:35] Dazu setzte er auch seine Mutter – damit ist wohl seine Großmutter gemeint – denn sie war schon die Mutter seines Vaters. Dazu setzte er auch seine Mutter Maacha ab, so dass sie nicht mehr Gebieterin war, weil sie ein Götzenbild der Aschera gemacht hatte. Und er rottete ihr Götzenbild aus und verbrannte es am Bach Kidron. Das war ein wirklich echter Reformator, der nicht einfach nur politisch handelte, sondern aus Prinzip, was man daran sieht, dass er sogar in der eigenen Familie sehr konsequent für die Wahrheit einstand und sogar seine eigene Verwandte, die Maacha hier, aus der Entscheidung, aus der ja, von ihrer Position absetzte, weil sie eben nicht dem Wort Gottes gehorsam war, weil sie nicht Gott folgte.

[3:26] Damals waren Königinnen, Königsmütter von besonderer Wichtigkeit im altorientalischen. Man denkt, das spiegelt sich so ein wenig hier. Sie einfach abzusetzen bei Lebzeiten war ein ganz außergewöhnlicher Akt, der viel Mut erfordert hat, und er zeigt, was für ein Reformator der Asa gewesen ist.

[3:46] Die Höhen freilich wurden nicht abgeschafft, doch war das Herz Asas ungeteilt mit dem Herrn sein Leben lang. Das werden wir immer wieder sehen, dass trotz großer Reformbemühungen einzelne Dinge doch noch übrig bleiben. Diese Höhen, die immer wieder erwähnt werden, sind da ein Beispiel dafür. Wir haben gesehen, dass auch zur Zeit Salomos, als er noch gut gewesen ist, auch dort Höhen verwendet worden sind, obwohl das nicht Gottes eigentlicher Wille gewesen ist.

[4:14] Und das Silber und Gold und die Geräte, was sein Vater geweiht hatte und was er selbst weihte, das brachte er in das Haus des Herrn.

[4:22] Und es war Krieg zwischen Asa und Baesa, dem König von Israel, ihr Leben lang.

[4:30] Und Baesa, der König von Israel, von dem werden wir noch später hören, zog herauf gegen Juda und baute Rama, um Asa, dem König von Juda, keinen Ausgang und Eingang mehr zuzulassen. Weil immer sozusagen ganze Königsbiografien zusammengefasst sind, gibt es eine Überschneidung sozusagen in der Chronologie. Wir sind hier in der Zeit etwas vorangeschritten und werden dann später noch einmal zurückgehen, wenn es wieder auf das Nordreich, auf die dortigen Könige zu sprechen kommt.

[4:57] Da nahm Asa alles Silber und Gold, das in der Schatzkammer des Hauses des Herrn und in der Schatzkammer des königlichen Hauses übrig war, und gab es in die Hand seiner Knechte. Und der König Asa sandte sie zu Ben-Hadad, dem Sohn des Tabrimmon, des Sohnes Hesjons, dem König von Aram, der in Damaskus wohnte, und ließ ihm sagen – die Aramäer von Damaskus begannen in jener Zeit zu einer wichtigen Macht aufzusteigen, die dann in den nächsten Generationen zu einem der wichtigsten Machtfaktoren im ganzen Alten Orient wurde und sogar den Assyrern mit Hilfe anderer Königreiche in der Allianz die Stirn bieten konnte.

[5:38] Es besteht ein Bund zwischen mir und dir, zwischen meinem Vater und deinem Vater. Siehe, ich sende dir ein Geschenk von Silber und Gold. Löse das Bündnis auf, das du mit Baesa, dem König von Israel, hast, damit er von mir abzieht.

[5:53] Und Ben-Hadad hörte auf den König Asa und sandte seine Heerführer gegen die Städte Israels und schlug Ijon und Dan und Abel-Bet-Maacha und ganz Kinneret samt dem ganzen Land Naftali. Sie all die Gegenden im Norden, die dann an, also an die aramäischen Gebiete grenzen.

[6:11] Als Baesa das hörte, ließ er davon ab, Rama zu bauen und blieb in Tirza.

[6:16] Der König Asa berief ganz Juda zum Dienst auf, sodass keiner frei blieb. Und sie nahmen von Rama die Steine und das Holzwerk, womit Baesa gebaut hatte. Und der König Asa baute damit Geba in Benjamin und Mizpa.

[6:29] Was aber mehr von Asa zu sagen ist und alle seine Macht und alles, was er getan hat und die Städte, die er gebaut hat, ist das nicht geschrieben im Buch der Chronik der Könige von Juda?

[6:37] Doch wurde er in seinem Alter krank an den Füßen. Im Buch der Chronik wird noch mehr darüber berichtet. Wir werden dann an gegebener Stelle davon ja, und darüber unter anderem studieren und sehen. Wer möchte, kann ja schon jetzt einmal den Parallelbericht lesen, der deutlich zeigt, dass dieser große Reformator Asa leider gegen Ende seines Lebens auch nicht mehr so fest an Gott hielt, wie er es einmal am Anfang getan hat.

[7:06] Und er legte sich zu seinen Vätern und wurde begraben bei seinen Vätern in der Stadt Davids, seines Vaters. Und Josaphat, sein Sohn, wurde König an seiner Stelle.

[7:16] Nadab aber, der Sohn Jerobeams, wurde König über Israel im zweiten Jahr der Regierung Asas, des Königs von Juda. Und er regierte zwei Jahre lang über Israel. Wir sind wieder etwas zurückgesprungen der Zeit, an den Anfang der Regierung von Asa im Süden, wo jetzt Jerobeam gestorben ist und sein Sohn Nadab an die Macht kommt.

[7:37] Und er tat, was böse war in den Augen des Herrn und wandelte in dem Weg seines Vaters und in seiner Sünde, durch die Israel zur Sünde verführt hatte. Mit anderen Worten, er hat weiterhin diesen Kälberdienst in Bethel und Dan gefördert und durchgeführt.

[7:54] Aber Baesa, der Sohn Ahijas, aus dem Haus Issachar, machte eine Verschwörung gegen ihn und Baesa erschlug ihn in Gibbeton, das den Philistern gehörte. Denn Nadab und ganz Israel belagerten Gibbeton. Als also die Armee des Nordreiches gegen die Philister zog, hat sich einer dort im Heer gegen den König erhoben. So tötete ihn.

[8:16] Im dritten Jahr Asas, des Königs von Juda, wurde Baesa König an seiner Stelle. Und es geschah, als er König geworden war, da schlug er das ganze Haus Jerobeams und ließ von Jerobeam nichts übrig, was Odem hatte, bis er ihn vertilgt hatte, nach dem Wort des Herrn, das er durch seinen Knecht Ahija von Silo geredet hatte.

[8:33] Die ganze Dynastie von Jerobeam, die ein solcher Segen hätte sein können, wenn sie das getan hätte, wenn Jerobeam das getan hätte oder dann wenigstens Nadab, was Gott vorgesehen hatte für das Nordreich. Aber all das hatten sie verachtet. Sie hatten die Propheten ignoriert, das Wort Gottes geändert, wie wir gesehen haben. Und jetzt wurde ihrem Haus ein Schicksal zuteil, das nicht einmal Saul in der Form erlebt hat, um der Sünden Jerobeams willen, die er tat und zu denen er Israel verführt hatte, wegen seiner Herausforderung, mit der er den Herrn, den Gott Israels, zum Zorn herausgefordert hatte.

[9:12] Was aber mehr von Nadab zu sagen ist und alles, was er getan hat, ist das nicht geschrieben im Buch der Chronik der Könige von Israel?

[9:20] Und es war Krieg zwischen Asa und Baesa, dem König von Israel, ihr Leben lang. Wir sehen also, in all diesen Jahren und Jahrzehnten gab es jetzt Bürgerkrieg zwischen dem Nordreich und dem Südreich.

[9:34] Lasst uns gemeinsam beten. Lieber Vater im Himmel, wir möchten dir danke sagen, dass du durch dein Wort uns zur Reform, zur Erweckung, Reformation in unserem Leben aufrufst. Lass uns sein wie Asa, der bereit war, wieder so zu leben wie sein Vater David. Und schenk uns den Mut, auch treu zu deinem Wort zu stehen, selbst wenn das zu unangenehmen Entscheidungen selbst in unserem engsten Familienkreis führen wird.

[10:01] Schenk du uns den Glauben und die Treue, die dein Wort und den Gehorsam gegenüber höher einschätzt als unsere Loyalität unseren engsten Familienmitgliedern.

[10:12] Wir möchten dich aber auch bitten, dass du uns hilfst, dass wir diese Reformation ganz gründlich durchführen, dass wir durch deinen Geist geleitet nichts übrig lassen, was dir nicht wohlgefällt. Das beten wir im Namen Jesu. Amen.


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