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Tägliche Andachten

Täglich kurze 2-minütige Andachten aus der Bibel für einen guten Start in den Tag. Diese Aufnahmen sind einer Videoserie auf https://www.joelmedia.de/serien/mit-gott-leben/ entnommen.

Dieser Podcast beinhaltet die folgenden Serien:


Dieses Video beleuchtet 1. Könige 22:26-51 und zeigt, wie sich Gottes Prophetie durch Micha an König Ahab bis ins Detail erfüllt. Trotz Ahabs Versuch, seinem Schicksal zu entgehen, stirbt er in der Schlacht. Anschließend wird die Regierungszeit König Josaphats von Juda betrachtet, seine fortgesetzten Reformen und die Herausforderungen, denen er sich stellen musste, einschließlich einer gescheiterten Handelsunternehmung und seiner Weigerung, sich mit Ahabs Sohn zu verbünden. Es unterstreicht die Bedeutung der Wahrheit und die Konsequenzen von Bündnissen mit Ungerechten.


Weitere Aufnahmen

Serie: Gott auf (m)einer Seite

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Transkript

[0:32] Hallo, liebe Freunde, willkommen zu „Gott auf (m)einer Seite“, heute mit Seite 407. Lasst uns gemeinsam beten. Lieber Vater im Himmel, wir danken dir, dass wir Zugang haben durch das Gebet zu dir, dass durch Jesus wir direkt mit dir kommunizieren können und dass du in deinem Wort zu mir und zu jedem Einzelnen von uns persönlich sprichst. Wir danken dir für dieses Vorrecht und möchten das gegen nichts eintauschen. Wir möchten dich bitten, dass du heute durch dein Wort direkt zu unserem Herzen sprichst, dass wir mit nichts anderem zufrieden sind, nicht mit der Meinung der Masse, der Medien oder der Mehrheit, sondern dass wir uns allein auf das konzentrieren, was du uns in deinem Wort heute sagen möchtest. Sprich durch den Heiligen Geist, und das bitten wir im Namen Jesu. Amen.

[1:30] Wir sind in 1. Könige 22. Josaphat und Ahab, die Könige des Südreichs Juda und des Nordreichs Israel, haben sich gemeinsam zusammengetan, um gegen die Aramäer zu kämpfen. Micha wird von Ahab auf die Bitte von Josaphat noch zu allen anderen Propheten hinzugebracht, die schon alle von einem glorreichen Sieg geweissagt hatten. Aber Micha weissagt tatsächlich das Wort Gottes und zeigt, dass alle anderen Propheten Lüge geweissagt haben und dass es Israel schlechter gehen werde in diesem Kampf und dass Ahab sterben wird.

[2:12] Wir lesen in Vers 26: Da sprach der König von Israel, nämlich Ahab: „Führe ihn wieder zu Amon, dem Obersten der Stadt, und zu Joas, dem Sohn des Königs, und sage: So spricht der König: Legt diesen in den Kerker und speist ihn mit Brot der Drangsal und Wasser der Drangsal, bis ich in Frieden wiederkomme.“ Unbequeme Nachrichten werden unterdrückt. Der Sünder, der die Wahrheit nicht ertragen kann, kämpft gegen die Wahrheit. Das war zur Zeit des Alten Testamentes so, wir sehen es zur Zeit des Neuen Testamentes im Leben von Jesus, als die Pharisäer, die Sadduzäer die Wahrheit in Jesus, die Wahrheit, die Jesus repräsentiert hat, nicht ertragen konnten und dagegen gekämpft haben. So sehen wir es durch die Kirchengeschichte, in der Antike, im Mittelalter, in einer ganz besonderen Form in der Reformation bis in die heutige Zeit. Micha aber sprach: „Wenn du in Frieden wiederkommst, dann hat der Herr nicht durch mich geredet.“ Und dann sagt er: „Hört, ihr Völker alle!“ Micha war sich bewusst, dass diese Botschaft von Gott kam und alle Welt erreichen sollte. Die prophetische Botschaft, die er an Ahab berichtete, war nicht nur an Ahab selbst gerichtet oder nicht nur auf ihn allein beschränkt, sondern die prophetische Botschaft, die von Gott kam, sollten alle Völker wahrnehmen und dadurch erkennen, dass Gott wirklich der wahre Gott ist, der Dinge vorhersagt oder die Vorhersage ermöglicht und dann auch das Eintreffen bewirkt.

[3:50] Da zogen der König von Israel und Josaphat, der König von Juda, hinauf nach Ramot in Gilead. Und der König von Israel sprach zu Josaphat: „Ich will verkleidet in den Kampf ziehen, du aber ziehe deine Gewänder an.“ So verkleidete sich der König von Israel und zog in den Kampf. Eigentlich ein Zeichen der Feigheit. Er setzte damit den Josaphat einem größeren Risiko aus. Aber der König von Aram hatte den 32 Obersten über seine Streitwagen geboten und gesagt: „Ihr sollt weder gegen Kleine noch Große kämpfen, sondern nur gegen den König von Israel.“ Und es geschah, als die Obersten der Streitwagen Josaphat sahen, da sprachen sie: „Gewiss ist dieser der König von Israel!“ Und sie wandten sich zum Kampf gegen ihn. Und Josaphat schrie. Dieser gute König, der König des Südreichs Josaphat, hätte beinahe mit dem Leben dafür bezahlt, dass er mit dem bösen König Ahab gemeinsame Sache gemacht hat. Auch wir sollten uns sehr überlegen, mit wem wir gemeinsam zusammenarbeiten und ob wir geistlich überhaupt an einem Strang ziehen und ob wir uns nicht mehr in Gefahr begeben, wenn wir mit Menschen zusammenarbeiten, die eigentlich das Gegenteil von dem wollen, das wir geistlich erreichen möchten.

[5:09] Und es geschah, als die Obersten der Streitwagen sahen, dass er nicht der König von Israel war, da ließen sie von ihm ab. Ein Mann aber spannte den Bogen aufs Geratewohl und traf den König von Israel zwischen den Tragbändern des Panzers und dem Panzer. Da sprach er zu seinem Wagenlenker: „Wende um und bringe mich aus dem Heer, denn ich bin verwundet.“ Er wollte der Prophetie entfliehen. Er hatte wahrscheinlich schon geahnt, dass der Micha die Wahrheit sagt, aber er dachte, er könnte sich vielleicht verstecken. Aber man kann sich vor Menschen verstecken, man kann zwar eine gewisse Zeit die Obersten der Streitwagen Arams täuschen, man kann aber nicht Gott täuschen. Gott weiß, wer wir sind, auch wenn wir uns verstecken. Und Gott hatte ja genau diesen vermeintlichen Zufall vorhergesehen und entsprechend durch Micha vorher gewarnt. Aber der Kampf wurde immer heftiger an jedem Tag. So blieb der König auf dem Streitwagen stehen, den Aramäern gegenüber, und er starb am Abend. Und das Blut floss von der Wunde mitten in den Streitwagen. Er blieb stehen, weil er wusste, wenn er flieht, dann flieht das ganze Volk. Aber er selbst starb jetzt in dieser Schlacht. Und als die Sonne unterging, ertönte der Ruf durch das Lager: „Jedermann gehe in seine Stadt und in sein Land!“ Und so starb der König, und er kam nach Samaria. Und dann begrub man den König in Samaria. Und als man den Streitwagen beim Teich von Samaria wusch, da leckten die Hunde sein Blut, während die Huren dort warteten, nach dem Wort des Herrn, das er geredet hatte. Die Prophezeiung erfüllte sich in jedem einzelnen Detail, wie schon bei Elisa zu lesen war. Kein Wort des Herrn fiel auf den Boden, alles erfüllte sich. Und so dürfen wir auch wissen, dass in unserer Zeit das Wort Gottes sich buchstäblich erfüllt.

[6:59] Was aber mehr von Ahab zu sagen ist und alles, was er getan hat, und das Elfenbeinhaus, das er baute, und alles, was er gebaut hat, steht das nicht geschrieben im Buch der Chronik der Könige von Israel? So legte sich Ahab zu seinen Vätern, und Ahasja, sein Sohn, wurde König an seiner Stelle.

[7:23] Josaphat aber, der Sohn Asas, war König über Juda geworden im vierten Jahr der Regierung des Königs Ahab von Israel. Weil das Buch Könige nach einzelnen Königen sozusagen strukturiert ist, gibt es immer wieder Überlappungen und leichtes Vor und Zurück in der Chronologie. Josaphat war 35 Jahre alt, als er König wurde. Er regierte 25 Jahre lang in Jerusalem. Und der Name seiner Mutter war Asuba, eine Tochter Schilhis. Und er wandelte in allem wegen seines Vaters Asa und wich nicht davon, indem er tat, was recht war in den Augen des Herrn, wie sein Vater Asa. Also jemand, der Treue zu Gott hielt und diese Reformation, die Asa angefangen hatte, weiterführte. Doch kamen die Höhen nicht weg, denn das Volk opferte und räucherte noch auf den Höhen. Das ist leider dieser Wermutstropfen, den wir schon bei Asa gesehen haben, dass, obwohl der König sehr gut gewesen ist, trotzdem Reste der Bosheit blieben.

[8:21] Und Josaphat schloss Frieden mit dem König von Israel. Genau diesen Punkt haben wir in den vorigen Abschnitten gesehen, dass, nachdem es jahrzehntelang, generationenlang Krieg gab zwischen den Königen Israels und Judas, Josaphat derjenige war, der zum ersten Mal einen Frieden herbeiführte, was dazu führte, dass beide Könige jetzt gemeinsam gegen die Aramäer kämpften. Was aber mehr von Josaphat zu sagen ist und seine Macht, die er ausgeübt und wie er gekämpft hat, ist das nicht aufgezeichnet im Buch der Chronik der Könige von Juda? Er rottete auch die noch übrigen Tempelhuren aus dem Land aus, die zur Zeit seines Vaters Asa übrig geblieben waren. Hier sehen wir, dass er durchaus nicht einfach nur den Status quo beibehalten hat, sondern durchaus die Reformation noch weiter getrieben hat. Er hat nicht nur den Stand übernommen, den er von seinem Vater geerbt hatte, sondern hat sich überlegt, wie er noch weiter die Reformation voranbringen könnte. Auch wir haben die Verantwortung, die Reformation immer weiterzuführen und weiterzutragen und zu sehen: Gibt es noch Dinge, die übrig geblieben sind, die noch nicht bereinigt sind in Gottes Gemeinde, in unserer Familie, in unserem eigenen Leben?

[9:36] Es gab damals keinen König in Edom. Der regierte zu der Zeit, gehörte jedoch zum Südreich von Juda, seit damals ja David durch Joab dieses Reich erobert hatte. Und Josaphat hatte Tarschisch-Schiffe machen lassen, die nach Ofir fahren sollten, um Gold zu holen, so ähnlich wie das auch der König Salomo praktiziert hatte. Aber sie fuhren nicht, denn sie zerschellten in Ezjon-Geber. Die Prachtentfaltung eines Salomo war nicht mehr möglich zur Zeit des Josaphat. Sowohl militärisch als auch wirtschaftlich als auch infrastrukturell war das Königreich Juda längst nicht mehr auf dem Stand, den es noch unter David und vor allem unter Salomo gehabt hatte. Damals sprach Ahasja, der Sohn Ahabs, zu Josaphat: „Lass meine Knechte mit deinen Knechten auf den Schiffen fahren.“ Josaphat aber wollte nicht. Und Josaphat legte sich zu seinen Vätern und wurde begraben bei seinen Vätern in der Stadt David seines Vaters, und Joram, sein Sohn, wurde König an seiner Stelle.

[10:37] Lasst uns gemeinsam beten. Lieber Vater im Himmel, danke, dass uns auch diese Geschichten wieder deutlich vor Augen geführt haben, dass die Prophetie sich in jedem einzelnen Detail erfüllen wird und dass wir uns nicht vor dir verstecken können, sondern dass das, was dein Wort sagt, auch so kommen wird. Und Herr, darum bitten wir dich um Verständnis und um Weisheit, dass wir das wirklich verstehen. Das bitten wir im Namen Jesu. Amen.


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