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Tägliche Andachten

Täglich kurze 2-minütige Andachten aus der Bibel für einen guten Start in den Tag. Diese Aufnahmen sind einer Videoserie auf https://www.joelmedia.de/serien/mit-gott-leben/ entnommen.

Dieser Podcast beinhaltet die folgenden Serien:


Dieses Video schließt die Betrachtung von 1. Könige 22:52-54 ab und beleuchtet die böse Herrschaft König Ahasjas im Nordreich Israel. Christopher Kramp reflektiert über die umfassenden Lehren aus dem gesamten Buch der Könige, darunter die Folgen von Ungehorsam und die Bedeutung prophetischer Warnungen. Er ermutigt die Zuhörer, aus Israels Geschichte zu lernen, an Gottes Wort festzuhalten und Gott als ihren wahren König anzuerkennen, besonders in herausfordernden Zeiten.


Weitere Aufnahmen

Serie: Gott auf (m)einer Seite

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Transkript

[0:30] Hallo, liebe Freunde, willkommen zu "Gott auf meiner Seite", heute mit Seite 408. Lasst uns gemeinsam beten.

[0:39] Lieber Vater im Himmel, wir danken dir, dass du uns durch dein Wort Schritt für Schritt führst, dass du uns immer wieder auch neue Dinge zeigst, die wir in unserem Leben überwinden dürfen, dass du uns an deine Hand nimmst und dein Geist uns Stück für Stück die Dinge zeigt, die noch nicht gut in unserem Leben sind, und dass du uns ermutigst, die Reformation in unserem eigenen Herzen und auch in dieser Welt in deinem Werk voranzubringen. Sprich du auch heute durch dein Wort zu uns und gib, dass wir in dem Nachdenken über deine Botschaft ganz eng mit dir verbunden werden. Das beten wir im Namen Jesu. Amen.

[1:29] Wir sind in 1. Könige 22. Wir haben zuletzt vom König Josaphat gehört und davon, dass König Ahab gestorben ist im Nordreich Israel.

[1:44] Wir lesen Vers 52: „Ahasja, der Sohn Ahabs, wurde König über Israel in Samaria im siebzehnten Jahr der Regierung Josaphats, des Königs von Juda, und er regierte zwei Jahre lang über Israel. Er tat, was böse war in den Augen des Herrn, und wandelte auf dem Weg seines Vaters, das ist der Ahab, und seiner Mutter, also der Isebel, und auf dem Weg Jerobeams, des Sohnes Nebats, der Israels zur Sünde verführt hatte. Er diente dem Baal und betete ihn an und erzürnte den Herrn, den Gott Israels, ganz wie es sein Vater getan hatte.“

[2:27] Keine Änderungen, keine Besserung im Nordreich, obwohl jetzt der Kontakt besser war zum Südreich und durch Josaphat immer wieder auch auf den Herrn hingewiesen worden ist. Wie Sie das zuvor schon gelesen haben, geht auch dieser König weiter dem Abgrund entgegen in der Verehrung des Baal, der Aschera, des Götzendienstes. Das Nordreich Israel geht einen dunklen Weg, der immer dunkler werden würde.

[2:59] An dieser Stelle bricht 1. Könige ab, eigentlich mitten in einem zusammenhängenden Abschnitt, wie wir sehen werden. Eigentlich ist der 1. und 2. Könige nur ein Buch, das Buch der Könige, das später einmal getrennt worden ist und hier eigentlich kurioserweise so mitten in einem zusammengehörigen Abschnitt getrennt worden ist.

[3:22] Aber es lohnt sich trotzdem, hier innezuhalten und einmal darüber zu reflektieren, was wir bisher in diesem Buch der Könige gelernt haben. Es ist ja die Fortsetzung dessen, was wir in 1. und 2. Samuel schon über die Königsgeschichte Israels gesehen haben. Wir sehen, es ist eigentlich eine kontinuierliche Geschichtserzählung, die aus den Büchern Mose über Josua und dann Richter und dann Samuel, dann Könige, die zeigen, dass die gesamte Geschichte Israels mal intensiver, mal mehr kursorisch berichtet wird.

[3:52] Nicht alles wird beschrieben, was uns vielleicht interessieren würde, aber alles, was besonders wichtig ist, damit wir daraus etwas lernen können für unsere Zeit.

[4:02] Und was sind das für interessante Lektionen, die wir sehen können im Buch der Könige? Über den König Salomo, der alles hat, was man sich nur wünschen kann, der das Volk Israel an die absolute Spitze der internationalen Macht führte, aber der trotz aller Weisheit und allem Reichtum aufgrund seines Ungehorsams am Ende alles wieder in den Abgrund führte.

[4:26] Wir haben gesehen, wie falsche Entscheidungen, das Hören auf falsche Ratgeber, dauerhafte Schäden hinterlässt, die nicht mehr reversibel, ja, nicht mehr geheilt werden konnten im Fall von Rehabeam.

[4:41] Und wir haben gesehen, wie dieser große Kampf zwischen Wahrheit und Irrtum, zwischen Licht und Finsternis, zwischen den Königen jetzt tobt, indem einige sich in den Götzendienst, ja, stürzten, andere wie Asa und Josaphat versucht haben, wieder zurückzukehren zum ursprünglichen Glauben der Väter.

[5:00] Und wir haben gesehen, welche große Rolle Propheten gespielt haben, wie das prophetische Wort in dieser Zeit in besonderer Weise die Könige ermahnte, die Königreiche wieder auf den rechten Weg zu bringen suchte, und wie der Staat, in dem Fall die Könige, versucht haben, das prophetische Wort teilweise brutal zu unterdrücken.

[5:26] All das sind Geschichten, die uns helfen sollen, in der Zeit, in der wir leben, uns festzuhalten an dem prophetischen Wort, auch wenn es im Volk Gottes vielleicht an der einen oder anderen Stelle bergab zu gehen scheint oder auch tatsächlich bergab geht, dass wir festhalten an dem prophetischen Wort, das immer wieder zu dem Volk Gottes, selbst wenn es im Abfall befindlich gewesen ist, gesandt worden ist, weil Gott langmütig ist und das Volk retten möchte.

[5:50] Lasst uns lernen aus diesen Geschichten und weiter, wenn wir im Buch der Könige studieren, darauf achten, wie Gott sein Volk führt und wie er es ermahnt und zu sich zu ziehen sucht, damit wir lernen, wie Gott in dieser Zeit, in der es auch große Probleme gibt, aber auch große prophetische Wahrheiten, mit seinem Volk umgeht.

[6:11] Lasst uns lernen, dass nichts den Gehorsam ersetzen kann. Lasst uns lernen, kluge Entscheidungen zu fällen und den Segen, den Gott uns geschenkt hat, nicht für eigenem Machtdünkel zu missbrauchen, wie es Jerobeam getan hat und dann für Jahrhunderte das Nordreich in den Ruin gestürzt hat.

[6:29] Sondern lasst uns dankbar sein für das, was Gott uns gegeben hat, für seine Botschaft und bei ihr fest bleiben, selbst wenn das bedeutet, dass wir nicht die Macht erhalten, die wir uns persönlich wünschen würden. Lasst uns lernen, dass Gott eigentlich unser eigentlicher König sein sollte. Lasst uns gemeinsam beten.

[6:46] Lieber Vater im Himmel, wir möchten dir von Herzen Dank sagen, dass wir das biblische Buch der Könige haben und dass uns in den Geschichten darin deutlich wird, wie du wirkst und was wir daraus lernen können für unsere Zeit. Herr, danke, dass wir in jeder Geschichte auf jeder Seite etwas über dich lernen können und über das Wesen des Reiches Gottes, das Wesen der Sünde, damit wir vorbereitet werden auf die Krisen, die auf uns zukommen. Herr, sei du unser König in dieser verrückten Welt. Das beten wir im Namen Jesu. Amen.


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