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Tägliche Andachten

Täglich kurze 2-minütige Andachten aus der Bibel für einen guten Start in den Tag. Diese Aufnahmen sind einer Videoserie auf https://www.joelmedia.de/serien/mit-gott-leben/ entnommen.

Dieser Podcast beinhaltet die folgenden Serien:


In dieser Folge der Serie „Gott auf (m)einer Seite“ beleuchtet Christopher Kramp die außergewöhnliche Weisheit König Salomos, die alle Gelehrten seiner Zeit übertraf. Er zeigt auf, wie Gott Salomo nicht nur mit intellektueller Brillanz, sondern auch mit kreativen und naturwissenschaftlichen Gaben segnete. Der Sprecher warnt jedoch auch vor Salomos erstem Schritt, sich bei der Tempelplanung mit externen Völkern zu verbünden, und ermutigt dazu, unsere eigenen Talente zur Ehre Gottes einzusetzen und seine Schöpfung zu studieren.


Weitere Aufnahmen

Serie: Gott auf (m)einer Seite

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Transkript

[0:30] Hallo, liebe Freunde, willkommen zu Gott auf (m)einer Seite. Heute jetzt Seite 379. Lasst uns gemeinsam beten. Lieber Vater im Himmel, danke, dass du versprochen hast, uns all die Weisheit zu schenken, die wir brauchen. Und du gibst jedem gerne ohne Vorwurf, das hast du gesagt. Und du möchtest uns Frieden und Freude und Glück und Sicherheit schenken. Und wir glauben von ganzem Herzen, dass wenn wir dein Wort annehmen, wenn wir dich in unserem Herzen tragen, dass wir genau das erleben dürfen. Und ja, das wollen wir jeden Tag erleben, nicht nur ab und zu. Und so bitten wir dich, dass du auch heute durch dein Wort zu uns redest. Das bitten wir im Namen Jesu. Amen.

[1:23] Wir sind in 1. Könige Kapitel 5. Salomo ist berühmt, reich, hat einen großen Hof und ist von Gott überreich gesegnet worden mit Weisheit.

[1:38] Wir lesen in Vers 10: "Und die Weisheit Salomos war größer als die Weisheit aller Söhne des Ostens und als alle Weisheit der Ägypter." Im Osten, in Mesopotamien, da gab es gelehrte Leute, kluge Leute, vor allem in Babylonien. Da gab es Wissenschaftler, die große Probleme durchdachten, sehr gelehrt waren, sich auch mit Sprache und Literatur äußerst gut auskannten. In Ägypten gab es viel Gelehrsamkeit und wissenschaftliches Denken, zumindest was damals wissenschaftlich galt. Was Salomo übertraf sie noch bei Weitem.

[2:18] Das erinnert uns ein wenig an Daniel, wenn Daniel Kapitel 1, wo es deutlich gesagt wird, dass er und seine drei Freunde auf Grund ihrer Treue zu Gott und auch der Treue zu den Naturgesetzen, die Gott gegeben hat, die Weisheit all der Experten dort in Babylonien noch weit übertreffen könnte. Den Vers dort selbst in Daniel 1 finden wir: "Er war weiser als alle Menschen. Auch weiser als Ethan, der Esrachiter, und Heman und Kalkol und Darda, die Söhne Mahols." Und er wurde berühmt unter allen Völkern ringsum.

[2:56] Gott sorgt für unseren Ruf. Das hat er schon dem Abraham gesagt, das haben wir gelesen 1. Mose 12. Auch dort könnt ihr den Vers dort noch einmal finden. Während die Erbauer des Turmbaus zu Babel sich selbst einen Namen machen wollten, sagt Gott: "Ich werde dir, ich werde deinen Namen groß machen." Zu Abraham. Wenn wir unsere Unwürdigkeit erkennen, wenn wir unsere Schwachheit erkennen, wenn wir wissen, dass wir ohne Gott nichts tun können, gibt Gott uns so viel Weisheit, dass wir viel berühmter werden können durch seine Kraft, als wir es durch eigene Anstrengung je bewerkstelligt hätten können.

[3:33] Gott sorgt dafür, dass selbst wenn in dieser Welt nicht – weil die Bibel sagt auch, viele Menschen sind nie erkannt worden mit dem, was Gott ihnen eigentlich geschenkt hat. Sie waren – die Welt war ihrer nicht wert, sagte die Bibel. Werden wir doch in der Ewigkeit den Namen von Gott erhalten, der im ganzen Universum zeigen wird, dass Gott uns mit großer Weisheit ausgestattet hat.

[4:02] Und er redete 3000 Sprüche, und die Zahl der Lieder war 1005. Er war also ein sehr kreativer Geist, und Gott hat uns Kreativität geschenkt, auch Kunst, sei es literarische Kunst, musikalische Kunst, bildende Kunst, geschenkt, damit wir sie zur Ehre Gottes einsetzen. Und wir haben auch einige Lieder, Psalmen und das Hohe Lied von Salomo in der Bibel, noch einige Sprüche, die uns zeigen, dass er auch hier eine große Begabung gehabt hat. Wichtig ist, dass egal wie wir, welche Begabungen wir haben, auf welchem Gebiet, auf welchem Wissensgebiet, auf welchem handwerklichen Gebiet, dass wir sie zur Ehre Gottes einsetzen und mit der Weisheit Gottes verbinden.

[4:44] Er redete auch von den Bäumen, von der Zeder auf dem Libanon bis zum Ysop, der aus der Mauer wächst. Auch redete er vom Vieh, von den Vögeln, vom Gewürm und von den Fischen. Also nicht nur künstlerisch interessiert, er war auch naturwissenschaftlich interessiert. Und wir brauchen heute wieder mehr Menschen, die mit vollem Vertrauen in Gott und sein Wort sich auch für Biologie, für Chemie und Physik interessieren, für die naturwissenschaftlichen Erkenntnisse und die danach trachten, Naturwissenschaft auf der Basis des Wortes Gottes ernsthaft zu betreiben und auch viele der Angriffe, die es von Seiten der atheistischen Wissenschaft auf den Glauben gibt, aber mit Hilfe Gottes, des Geistes Gottes und des Wortes Gottes zu widerlegen. Und unabhängig davon lohnt es sich für jeden von uns, dass wir uns Zeit nehmen, auch über die Schöpfung nachzudenken, Tiere nachzudenken, über Pflanzen nachzudenken, uns vertraut zu machen mit der Schöpfung. Vielleicht ist es wieder an der Zeit, dass wir uns mehr für Tiere und für Pflanzen interessieren, weil Jesus das getan hat, weil Salomo das getan hat, weil Adam und Eva das getan haben. Und alle sind in dieser Hinsicht sicherlich Vorbilder für uns. Aber wir können von der Weisheit Salomos lernen, und wir können ganz sicher von dem Vorbild Jesu in jeder Hinsicht lernen.

[6:06] Und sie kamen aus allen Völkern, um Salomos Weisheit zu hören, von allen Königen auf Erden, die von seiner Weisheit gehört hatten. Als er mit Weisheit erfüllt worden ist, kamen die Menschen zu ihm, und er hat jetzt eine Gelegenheit, Gott und sein Wort all diesen Menschen zu offenbaren.

[6:21] Wenn Gott uns mit Weisheit ausstattet, gibt er uns auch Gelegenheit, davon zu reden und anderen Menschen davon zu erzählen. Und Hiram, der König von Tyrus, sandte seine Knechte zu Salomo, denn er hatte gehört, dass man ihn anstelle seines Vaters zum König gesalbt hatte. Hiram war nämlich allezeit ein Freund Davids gewesen. Und Salomo sandte zu Hiram und ließ ihm sagen: "Du weißt, dass mein Vater David dem Namen des Herrn, seines Gottes, kein Haus bauen konnte wegen der Kriege, in die seine Feinde ihn verwickelten, bis der Herr sie unter seine Fußsohlen legte. Nun aber hat mir der Herr, mein Gott, ringsum Ruhe verschafft, sodass kein Widersacher noch ein bösartiger Angriff mehr zu erwarten ist. Siehe, nun gedenke ich dem Namen des Herrn, meines Gottes, ein Haus zu bauen, so wie der Herr zu meinem Vater David geredet hat, indem er sprach: 'Dein Sohn, den ich an deiner Stelle auf den Thron setzen werde, der soll meinem Namen ein Haus bauen.' So gebiete nun, dass man mir Zedern vom Libanon haut. Und meine Knechte sollen mit seinen Knechten sein, und den Lohn der Knechte will ich dir geben, so viel wie du verlangst. Denn dir ist bekannt, dass niemand unter uns ist, der Holz zu hauen versteht wie die Sidonier."

[7:28] Leider hat Salomo hier begonnen, sich mit Menschen außerhalb des Volkes Gottes zu verbinden, um diesen Tempel zu bauen. Das war damals in der Wüste beim Bau der Stiftshütte anders gewesen. Da hatte Gott seinen Geist auch auf Menschen gelegt, die dann fähig wurden, all die handwerklichen Dinge zu tun, Bezalel zum Beispiel und Oholiab. Und hier, als Hiram die Worte Salomos hörte, da freute er sich sehr und sprach: "Der Herr sei heute gelobt, der David einen weisen Sohn gegeben hat über dieses große Volk." Und Hiram sandte zu Salomo und ließ ihm sagen: "Ich habe die Botschaft gehört, die du mir gesandt hast. Ich will nach all deinem Begehren handeln, betreffs des Zedern- und Zypressenholzes. Meine Knechte sollen die Stämme vom Libanon an das Meer bringen. Darauf werde ich sie als Flößer auf dem Meer bis an den Ort bringen, den du mir angeben wirst. Und ich will sie wieder zerlegen lassen, und das sollst du holen lassen. Aber du solltest auch mein Begehren erfüllen und mir geben, was mein Haushalt Speise braucht." So gab Hiram dem Salomo Zedern- und Zypressenholz nach all seinem Begehren. Salomo aber gab dem Hiram 20.000 Kor Weizen zur Speise für sein Haus und 20 Kor feines Olivenöl. Dies gab Salomo dem Hiram alljährlich. Und der Herr gab Salomo Weisheit, wie er ihm verheißen hatte. Und es war Friede zwischen Hiram und Salomo, und die beiden machten einen Bund miteinander.

[8:46] Der König Salomo rekrutierte auch Fronarbeit aus ganz Israel, und die Zahl der Fronarbeit betrug 30.000 Mann. Und er sandte sie abwechselnd auf den Libanon, jeden Monat 10.000 Mann, so dass sie einen Monat auf dem Libanon waren und zwei Monate daheim. Adoniram war über die Fronarbeiter gesetzt. Also, das war noch eine Fronarbeit, die ganz human, ganz menschlich war. Man wurde nicht ausgebeutet, sondern konnte im Wesentlichen seine Zeit auch wieder zu Hause sein. Das hat sich im Laufe des Lebens von Salomo dann mit seinem geistlichen Abfall auch geändert, wie wir noch sehen werden.

[9:18] Und Salomo hatte 70.000 Lastträger und 80.000 Steinhauer im Gebirge, ohne die Oberaufseher Salomos, die über das Werk gesetzt waren, nämlich 3300, die das Volk, das am Werk arbeitete, zu gebieten hatten. Und der König gebot, und sie brachen große Steine aus, kostbare Steine, um den Grund des Hauses mit Quadersteinen zu legen. Und die Bauleute Salomos und die Bauleute Hirams und die Gibliten hauten sie und bereiteten das Holz und die Steine für den Bau des Hauses.

[9:48] Lasst uns gemeinsam beten. Lieber Vater im Himmel, wir möchten dir von Herzen Dank sagen, dass wir verschiedene Gaben und Fähigkeiten von dir bekommen haben, dass wir Interesse geschenkt bekommen haben von dir für verschiedene Wissensgebiete, verschiedene Bereiche des alltäglichen Lebens. Und jeder von uns hat andere Gaben und Fähigkeiten bekommen. Herr, gib, dass wir sie zu deiner Ehre einsetzen, und zwar durch deine Weisheit geführt, dass wir sie nicht dazu einsetzen, um uns selbst hervorzuheben, um daraus einen Götzen zu machen, sondern indem wir wirklich daraus lernen wollen, dein Wirken besser zu verstehen. Das bitten wir dich von ganzem Herzen. Schenk uns solche Weisheit.

[10:29] [Musik]


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