Veröffentlicht am
283 Klicks

Podcast Diese Aufnahme ist teil eines Podcasts

Tägliche Andachten

Täglich kurze 2-minütige Andachten aus der Bibel für einen guten Start in den Tag. Diese Aufnahmen sind einer Videoserie auf https://www.joelmedia.de/serien/mit-gott-leben/ entnommen.

Dieser Podcast beinhaltet die folgenden Serien:


In dieser Folge von „Gott auf (m)einer Seite“ taucht Christopher Kramp tief in die Bauprojekte König Salomos ein, insbesondere in die detaillierte Beschreibung des Tempels und seiner weiteren Bauten. Er beleuchtet die symbolische Bedeutung der Kerubim und der paradiesischen Dekorationen, die auf den himmlischen Garten Eden verweisen. Zudem werden die fortschrittlichen Bautechniken, wie die Erdbebensicherung, hervorgehoben und die Bauzeiten des Tempels mit Salomos eigenem Palast verglichen. Die Episode schließt mit einer Reflexion über Zusammenarbeit und Demut im Dienst für Gott.


Weitere Aufnahmen

Serie: Gott auf (m)einer Seite

  • 0:0
  • 0:0
  • 0:0

Transkript

[0:32] Hallo, liebe Freunde, willkommen zu "Gott auf (m)einer Seite" heute mit Seite 381. Lasst uns gemeinsam beten.

[0:39] Lieber Vater im Himmel, wir danken dir so sehr, dass wir zu dir kommen können, wie wir sind, und dass du uns nicht so lässt, wie wir sind, sondern dass durch dein Wort, das Wirken deines Geistes uns poliert und die rauen Ecken abschneidet und abhobelt, so dass wir uns einfügen in dein Königreich, auch wenn deine Gemeinde schon hier auf Erden ist.

[1:00] Wir bitten dich, dass du heute auch durch dein Wort zu uns sprichst, dass wir nichts sehen, wie das, was wir lesen und hören, auf andere zutrifft, sondern wir es auf uns persönlich zutrifft. Wir möchten dich bitten, dass du zu unserem Herzen sprichst durch dein Wort, wie du verheißen hast.

[1:18] Das bitten wir im Namen Jesu. Amen.

[1:23] Wir sind in 1. Könige Kapitel 6. Salomo baut dem Herrn einen prächtigen Tempel und im Sprachort, im Allerheiligsten, lässt er große Kerubim aus Ölbaumholz aufstellen, die sich einander berühren. Wir lesen in Vers 25:

[1:45] "Auch der andere Kerub hatte zehn Ellen Flügelweite. Beide Kerubim hatten ein Maß und eine Form, nicht einer höher als der andere.

[1:55] Die Höhe des einen Kerubs beträgt zehn Ellen, ebenso die Höhe des anderen Kerubs.

[2:00] Und er stellte die Kerubim ins innerste Haus, und die Kerubim breiteten ihre Flügel aus, so dass der Flügel des einen Kerubs die eine Wand und der Flügel des anderen Kerubs die an die Wand rührte, und in der Mitte des Hauses berührte ein Flügel den andern."

[2:15] Wie wir das letzte Mal gesagt haben, diese Kerubim waren keine Einzelkämpfer, sie sollten miteinander verbunden auf das Gesetz der Liebe Gottes schauen.

[2:25] Ein Symbol dafür, dass im Himmel auch die schützenden Schirm-Kerubim am Thron Gottes miteinander sich für das Gesetz Gottes interessieren sollten.

[2:39] Ein Prinzip, das der Luzifer dann, wie wir sehen können in Jesaja 14, gebrochen hat, als er auf sich selbst geschaut und seinen eigenen Vorteil und seine eigene Erhöhung gesucht hat.

[2:52] Er überzog die Kerubim mit Gold, und an allen Wänden des Hauses ließ er Schnitzwerk anbringen von Kerubim und Palmen und offenen Blumen, innerhalb und außerhalb, ein regelrechter, sozusagen, virtueller Garten.

[3:08] Das ist deswegen interessant. Ihr könnt den Vers dann in Hesekiel 28 finden, weil es vom himmlischen Heiligtum eben auch heißt, dass es dort eine Verbindung zum himmlischen Garten Eden gibt. Das Paradies Gottes eben, das ist nicht zum allererst auf der Erde gewesen, sondern schon im Himmel lange vor dem Sündenfall. Und hier scheint es eine Andeutung davon zu geben, dass das himmlische Heiligtum eben mehr ist als nur eine Räumlichkeit, sondern ganz viel auch von einem Paradies, von einem Garten.

[3:39] Hiermit schwingt auch mit: Den Boden des Hauses überzog er mit Gold, innerhalb und außerhalb. Den Eingang zum Sprachort versah er mit Türen aus Ölbaumholz. Die Türfassung bildeten einen fünffach gestaffelten Rahmen. Er machte zwei Türflügel aus Ölbaumholz und ließ darauf Schnitzwerk von Kerubim, Palmen und offenen Blumen anbringen und überzog sie mit Gold. Und auf die Kerubim und die Palmen hämmerte er das Gold.

[4:09] Ebenso machte er für den Eingang der Tempelhalle Türfassungen aus Ölbaumholz und einen vierfach gestaffelten Rahmen und zwei Türflügel aus Zypressenholz. Der eine Flügel bestand aus zwei drehbaren Blättern, und aus zwei drehbaren Blättern der andere Flügel. Und er machte darauf Schnitzwerk von Kerubim, Palmen und offenen Blumen und überzog sie mit Gold, dem Schnitzwerk angepasst.

[4:33] Weiterhin baute er den inneren Vorhof mit drei Lagen Quaderstein und einer Lage Zedernbalken.

[4:39] Das war eine besondere Bautechnik, die als Erdbebensicherung fungierte. Es ist interessant, dass hier bei diesem Tempelbau auch moderne – also für die damalige Zeit moderne – architektonische Erkenntnisse eingeflossen sind. Man hätte ja auch sagen können, was man zum Glück nicht gesagt hat, man hätte auch sagen können: "Da ja, es ist Gottes Haus, da wird er sich schon selbst darum kümmern, dass es nicht von dem Erdbeben zerstört wird." Aber ein Haus, das Gott geweiht war und das für den Gottesdienst gedacht war, sollte trotzdem nach menschlich bestem Ermessen auch geschützt werden.

[5:17] Im vierten Jahr, im Monat Sif, wurde der Grund zum Haus des Herrn gelegt, und im elften Jahr, im Monat Bul – das ist im achten Monat – wurde das Haus vollendet nach allen seinen Plänen und Vorschriften, so dass er sieben Jahre lang daran gebaut hatte.

[5:33] Die Stiftshütte in der Wüste, die ist in einigen Monaten fertiggestellt worden. Aber dieser Tempel hat hier, wie wir sehen, über sieben Jahre Bauzeit gebraucht.

[5:43] Aber an seinem Haus baute Salomo 13 Jahre an, dass er sein ganzes Haus vollendet hatte. Er baute nämlich das Haus des Libanonwaldes, 100 Ellen lang, 50 Ellen breit und 30 Ellen hoch, auf vier Reihen von Zedernsäulen, auf denen Zedernbalken lagen ein Haus. Also das noch größer war, 50 Meter lang als der Tempel, und ein Dach von Zedernholz oben über den Gemächern, die über den Säulen lagen, deren Zahl 45 betrug, je 15 in einer Reihe. Und es hatte Fensterrahmen drei Reihen, und zwar Fenster gegenüber Fenster, dreimal. Und alle Türen und Pfosten waren viereckig, mit einem Rahmen versehen, ein Fenster gegenüber dem anderen dreimal.

[6:27] Er errichtete eine Säulenhalle, 50 Ellen lang und 30 Ellen breit, und vor ihr noch eine Vorhalle mit Säulen und einem vorspringenden Schirm nach vorn.

[6:40] Dazu erbaute er eine Thronhalle, wo er richtete, nämlich die Halle des Gerichts, und die Decke der sie mit Zedernholz vom Fußboden bis zur Decke.

[6:47] Und sein Haus, in dem er wohnte, im anderen Hof, einwärts von der Halle, von der gleichen Bauart.

[6:53] Und Salomo baute auch für die Tochter des Pharao, die er sich zur Frau genommen hatte, ein Haus gleich dieser Halle.

[7:00] Dies alles wurde aus kostbaren Steinen gefertigt, nach Maß, behauen mit der Säge geschnitten, auf der Innen- und Außenseite, vom Grund an bis zum Dach und draußen bis zum großen Hof. Die Grundfesten aber bestanden aus kostbaren, großen Steinen, aus Steinen von zehn Ellen und von acht Ellen Länge. Und darüber lagen kostbare Steine nach Maß, behauen, und Zedernbalken.

[7:23] Der große Hof ringsumher hatte eine Mauer von drei Lagen behauener Steine und einer Lage Zedernbalken, ebenso die innere Hof des Hauses des Herrn und die Vorhalle des Hauses.

[7:36] Da sehen wir wieder diese Erdbebensicherung.

[7:40] Und der König Salomo sandte hin und ließ Hiram von Tyrus holen.

[7:46] Lasst uns gemeinsam beten. Lieber Vater im Himmel, wir sehen, dass die Kerubim im Himmel zusammenarbeiten sollten, dass das eigentlich dein Plan gewesen ist, dass sie zusammen auf dein Gesetz schauen sollten. Und Herr, wir möchten davon lernen. Wir möchten lernen, dass wir uns nicht selbst erhöhen, auch nicht in der Gemeinde, noch im Werk Gottes, sondern dass wir miteinander arbeiten, zusammenarbeiten, füreinander da sind und alle gemeinsam auf dein großes Gesetz der Liebe schauen.

[8:21] Das bitten wir im Namen Jesu. Amen.


Lizenz

Copyright ©2025 Joel Media Ministry e.V.
Dieses Werk ist lizenziert unter einer Creative Commons Namensnennung - Nicht kommerziell - Keine Bearbeitungen 4.0 International Lizenz.