In dieser Predigt über 1. Korinther 1:18-2:13 spricht Christopher Kramp über die Torheit des Kreuzes und die Weisheit Gottes. Er erklärt, warum das Evangelium für die Welt töricht erscheint, aber für Gläubige Gottes Kraft ist. Die Predigt betont, dass Gottes Erlösungsplan nicht durch menschliche Weisheit oder Rhetorik verstanden werden kann, sondern durch die Offenbarung des Heiligen Geistes. Es wird hervorgehoben, dass Gott oft einfache Menschen beruft, um seine Weisheit zu offenbaren und sich durch sie zu verherrlichen.
Gott auf (m)einer Seite: 1. Korinther 1:18-2:13
Christopher Kramp · Gott auf (m)einer Seite ·Themen: 1. KorintherPodcast Diese Aufnahme ist teil eines Podcasts
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Transkript
[0:30] Hallo liebe Freunde, willkommen zu Gott auf einer Seite. Heute mit 1. Korinther Kapitel 1. Lasst uns gemeinsam beten. Lieber Vater im Himmel, wir möchten dir von ganzem Herzen Dank sagen, dass wir durch dein Wort, durch das Evangelium, gefestigt und gestärkt werden können. Dass du uns sogar unverklagbar machst auf den Tag der Wiederkunft hin. Herr, wir möchten dich bitten von ganzem Herzen, dass du auch heute durch dein Wort zu uns sprichst, dass unsere Gedanken sich von dieser Welt wegwenden, zu dir hin, zu deinem Reich, und dass die Kraft und die Schönheit des Evangeliums sich uns offenbart, dass wir Jesus so lieb gewinnen, dass wir nicht mehr auf Menschen schauen, sondern allein auf ihn. Das bitten wir im Namen Jesu. Amen.
[1:31] Amen. Wir sind in 1. Korinther Kapitel 1. Nachdem Paulus Gott gedankt hat für die Gemeinde in Korinth, ermahnt er sie, dass sie sich nicht einen Lieblingsprediger aussuchen sollten und dann den kleinen Spaltungsgrüppchen, ja, kleinen Grüppchen eine Spaltung erleben, wodurch das Zeugnis der Gemeinde beeinträchtigt werden würde. Er selbst nimmt sich sehr zurück und sagt, dass er gar nicht viele Leute getauft hat, also gar keinen Grund gibt, sich so sehr auf ihn zu berufen, denn seine Aufgabe war es, Christus und das Evangelium hochzuhalten. Und in diesem Sinne geht es jetzt weiter in 1. Korinther 1, Vers 18.
[2:13] Denn das Wort vom Kreuz, das heißt die Predigt, dass Jesus am Kreuz von Golgatha für dich und mich gestorben ist, ist eine Torheit denen, die verloren gehen. Uns aber, die wir gerettet werden, ist es eine Gotteskraft. Menschen, die das Evangelium nicht angenommen haben, sehen darin auch keinen großen Wert. Sie achten, halten das für vielleicht für ein Märchen oder für etwas Wertloses, etwas, was dem Leben keine besondere Bedeutung geben kann. Aber jemand, der Glauben hat an Jesus, der weiß aus eigener Erfahrung, dass das nicht nur eine Theorie ist, nicht nur eine schöne religiöse Vorstellung, sondern das ist eine Kraft. Und da berührt sich dieser Vers auch mit dem, was Paulus am Anfang des Römerbriefs in Römer 1, Verse 16 und 17 gesagt hat, als er gesagt hat: "Ich schäme mich des Evangeliums nicht, denn es ist Gottes Kraft." Deswegen war er bereit, es auch in Rom zu verkündigen.
[3:09] Denn es steht geschrieben: "Ich will zunichte machen die Weisheit der Weisen und den Verstand der Verständigen will ich verwerfen." Paulus zitiert wieder mal aus dem Alten Testament, wiederum aus dem Jesajabuch, wie schon so oft im Römerbrief. "Wo ist der Weise? Wo der Schriftgelehrte? Wo der Wortgewaltige dieser Welt? Hat nicht Gott die Weisheit dieser Welt zur Torheit gemacht?" Es gab zur Zeit von Paulus viele Philosophen, es gab verschiedene philosophische Richtungen, es gab verschiedene rabbinische Schulen, die das Alte Testament genau studierten und versuchten zu verstehen. Und es gab große Rhetoriker, die mit ihren Reden Volksmassen beeinflussen konnten. Aber Paulus sagt: "Wo sind sie? Wo sind die Weisen? Wo sind die Philosophen? Wo sind die großen Rabbis, die Schriftgelehrten? Wo sind die großen Rhetoriker unserer Zeit?"
[4:03] Angesichts des Evangeliums erscheint alle menschliche Weisheit als Torheit. Denn weil die Welt durch ihre Weisheit Gott in seiner Weisheit nicht erkannte, gefiel es Gott durch die Torheit der Verkündigung diejenigen zu retten, die glauben. Gott hat das Evangelium nicht als Philosophie in die Welt gebracht, damit die klügsten und die besten Denker irgendwie sich den Weg in den Himmel hinein erdenken. Paulus macht ganz deutlich: Alle philosophischen Überlegungen, die von Menschen ausgingen, sind alle letztlich ins Leere gelaufen. Niemand hat die Wahrheit über Gott, sein Wesen, seinen Charakter, seine Regierung, das Evangelium der Rettung durch den Glauben, niemand hat das durch Philosophie erkannt. Kein Sokrates und kein Aristoteles, kein Platon.
[4:56] Niemand. Stattdessen hat Gott Prediger losgeschickt, etwas, das vielleicht nicht so besonders hochwissenschaftlich, nicht so besonders hochphilosophisch, aber etwas, das Menschen in allen Gesellschaftsschichten erreichen kann. Die sogenannte Torheit der Predigt. Es geht nicht darum, Torheiten zu predigen, aber die Predigt selbst ist etwas, was von vielen Wissenschaftlern, vielleicht von Philosophen der damaligen Zeit und vielleicht auch heute als etwas nicht so besonders Angesehenes betrachtet wird. Aber durch die Verkündigung, durch die Predigt, gelangt das Evangelium zu den Menschen, und dadurch werden sie gerettet.
[5:34] Während nämlich die Juden ein Zeichen fordern und die Griechen Weisheit verlangen, verkündigen wir Christus, den Gekreuzigten. Den Juden ein Ärgernis, den Griechen eine Torheit. Für viele Juden war damals der Glaube an ein Zeichen, war äußerliche Zeichen ein entscheidender Punkt für den Glauben. Wir sehen das im Leben von Jesus immer wieder, dass dort auch die Schriftgelehrten Zeichen von ihm verlangen. Aber Paulus gründet seine Verkündigung nicht auf äußerliche Zeichen, obwohl es in seinem Dienst, wie auch bei dem der anderen Apostel, immer wieder auch Wunder gegeben hat. Aber das ist nicht die Grundlage. Sondern die Grundlage ist Christus, der Gekreuzigte. Und das ist für die Juden ein Ärgernis, weil es natürlich ein Stein des Anstoßes für sie ist, weil sie dann zugeben müssten, einen schweren Fehler gemacht zu haben und sie müssten Buße tun.
[6:21] Und die Griechen, die lieben die Philosophie, sie sind Freunde der Weisheit. Die wollen durch kluge Gedanken zur Wahrheit gebracht werden. Und für sie ist die Idee, dass ein gekreuzigter Mensch der Retter der Welt ist, natürlich auch nach menschlicher Philosophie nicht zu begreifen. Es scheint ihnen eine Torheit zu sein. Denen aber, die berufen sind, sowohl Juden als auch Griechen, verkündigen wir Christus, Gotteskraft und Weisheit. Egal, ob ich ein Jude oder ein Grieche bin, wenn ich das Evangelium annehme, dann kann ich echte Buße erleben, dann kann ich auch plötzlich sehen, welche Kraft dahinter steckt und wie sehr es wirklich mein Denken anregt.
[7:01] Durch das Evangelium, Christus ist für alle, die an ihn glauben, eine echte Kraft. Denn das törichte Gottes ist weiser als die Menschen, und das schwache Gottes ist stärker als die Menschen. Seht doch eure Berufung an, ihr Brüder: Da sind nicht viele Weise nach dem Fleisch, nicht viele Mächtige, nicht viele Vornehme. Paulus sagt: Schaut euch in der Gemeinde um. Es sind nicht viele Aristokraten, nicht viele Senatoren oder oberste der Stadt. Aristokratie, Senatoren waren ja vor allem in Rom gewesen, wenn sie nicht gerade eine besondere Aufgabe in den Provinzen gehabt haben. Es sind nicht viele Rhetoriker, nicht viele Philosophen in der Gemeinde. Es sind vor allem aber nicht nur, aber vor allem viele einfache, normale Menschen.
[7:52] Sondern das Törichte der Welt hat Gott erwählt, um die Weisen zuschanden zu machen. Und das Schwache der Welt hat Gott erwählt, um das Starke zuschanden zu machen. Und das Unedle der Welt und das Verachtete hat Gott erwählt und das, was nichts ist, damit er zunichte mache, was etwas ist. Das ist ein Prinzip, das wir in der Bibel immer und immer wieder finden. Gott hat die Israeliten, die gefangen waren in Ägypten, berufen. Er hat zum Teil sehr einfache Menschen, den David, den Hirten, berufen. Er hat Josef und Maria berufen für die Aufgabe. Überhaupt einfache, arme Menschen hat er dabei, viele einflussreiche und gebildete und reiche Menschen ignoriert. Er hat nicht die Rabbis seiner Zeit, sondern Fischer berufen als Apostel.
[8:45] Dieses Prinzip zieht sich jetzt auch in der Christianisierung des römischen Reiches, in der Ausbreitung des Christentums weiter fort. Es sind vor allem viele einfache Menschen. Und so sollten wir uns nicht wundern, dass es auch heute nicht viele Hochgebildete, nicht viele Wissenschaftler, nicht viele Politiker, nicht viele berühmte Menschen gibt in Gottes Gemeinde. Es gibt sie einige, aber vor allem sind es einfache Menschen.
[9:10] Und wir erinnern uns, dass Jesus selbst gesagt hat, dass er Gott gepriesen hat, dass er die Wahrheit, das Evangelium, nicht den Weisen offenbart hat, sondern den Unmündigen. Das ist ein Prinzip, das letztlich aus dem Buch Jesaja, Kapitel 28, zurückgeht, dass Gott den einfachen, den Ungebildeten das Evangelium klar und deutlich erklären kann, damit sich vor ihm kein Fleisch rühme. Und das ist der Punkt. Paulus hat im Römerbrief gezeigt, dass Erlösung nicht etwas ist, das aus eigenen Werken geschieht. Und so hat die Art und Weise, wie Gott das Evangelium verpackt hat, dass es nicht unsere Klugheit ist und nicht unsere Redegewandtheit, die uns errettet.
[9:58] Durch ihn aber seid ihr in Christus Jesus, der uns von Gott gemacht worden ist zur Weisheit, zur Gerechtigkeit, zur Heiligung und zur Erlösung. Damit es geschehe, wie geschrieben steht: "Wer sich rühmen will, der rühme sich des Herrn Jesus." Lieber Freund, liebe Freundin, ist alles für mich und für dich. Er ist unsere Weisheit. Mit Jesus kriegen wir echte Weisheit. Wir kriegen echte Gerechtigkeit, wir kriegen echte Erlösung, und er ist unsere Heiligung. Alles, was in diesem Leben wichtig ist und alles, was für das ewige Leben entscheidend ist, ist in Jesus zu finden.
[10:30] Wenn wir ihn haben, wie Johannes später formulieren wird, haben wir das Leben. So bin auch ich, meine Brüder, als ich zu euch kam, nicht gekommen, um euch in hervorragender Rede oder Weisheit das Zeugnis Gottes zu verkündigen. Paulus wollte sich nicht als Rhetor, als besonders rhetorisch versierter Sprecher profilieren, denn ich hatte mir vorgenommen, unter euch nichts anderes zu wissen als nur Jesus Christus und zwar als Gekreuzigten. Er wollte Christus und das Kreuz im Zentrum seiner Botschaft haben.
[10:59] Er kam, als er zuerst nach Korinth kam, aus Athen, wo er, wie wir in der Apostelgeschichte 17 gesehen haben, versucht hatte, mit Logik und mit Zitaten griechischer Schriftsteller die gebildeten Athener zu gewinnen. Das hatte einen gewissen Erfolg, aber eben nur einen sehr begrenzten. Ein paar Leute haben sich bekehren lassen, aber viele sind dann doch nicht beeindruckt gewesen. Und Paulus hat auf dem Weg nach Korinth offensichtlich reflektiert und sich überlegt, ob es noch einen besseren Weg gibt.
[11:28] Und seine Überlegung war, so wie wir sie vielleicht menschlich nicht nachvollziehen können. Seine Überlegung war: Statt noch mehr gedanklich mich an die Heiden anzupassen, werde ich jetzt einfach Christus predigen und das Kreuz und die Kraft wirken lassen, ohne mit eigenen klugen Gedanken das Ganze irgendwie noch zu umschmücken. Und ich war in Schwachheit und mit viel Furcht und Zittern bei euch. Und meine Rede und meine Verkündigung bestand nicht in überredenden Worten menschlicher Weisheit, sondern in der Weisung des Geistes und der Kraft, damit euer Glaube nicht auf Menschenweisheit beruhe, sondern auf Gottes Kraft.
[12:03] Der ganze Missverständnis, warum ist überhaupt zu diesen ganzen Spaltungen in Korinth gab, offensichtlich der war, dass viele glaubten, dass Paulus ein besonders guter Prediger ist und Petrus vielleicht ein besonders erfahrener und Apollos ein besonders guter Redner ist. Aber Paulus sagt: Alles das völlig unnütz und unwichtig. Und das war gar nicht mein Anliegen. Ich bin sogar ganz bewusst habe ich alles vermieden, was den Eindruck erwecken konnte, dass es meine rhetorische Begabung ist, die euch zum Evangelium gebracht hat. Es soll Gottes Kraft sein und nicht menschliche Weisheit.
[12:35] Und auch wir tun gut daran, dass wir uns immer vor Augen halten, dass es nicht unsere menschlichen Bemühungen sind, die Menschen zu Gott bringen, sondern allein die Kraft, die sich in der Verkündigung des Kreuzes zeigt. Wir reden allerdings Weisheit unter den Gereiften, aber nicht die Weisheit dieser Weltzeit, auch nicht der Herrscher dieser Weltzeit, die vergehen.
[12:54] Paulus sagt: Was wir sagen, ist ja nicht töricht. Ganz im Gegenteil, es ist echte, wirkliche Weisheit. Und wer gereift ist, wer im Glauben gewachsen ist, der sieht, wie tief und wie umfassend, wie intellektuell anregend das Evangelium wirklich ist, weit über alles hinaus, was menschliche Philosophie uns geben könnte.
[13:13] Sondern wir reden Gottes Weisheit im Geheimnis, die verborgene, die Gott vor den Weltzeiten zu unserer Herrlichkeit vorherbestimmt hat. Das Evangelium stand ja seit allen Ewigkeiten fest. Paulus hatte das auch am Ende vom Römerbrief noch mal angedeutet. Die keiner der Herrscher dieser Weltzeit erkannt hat, denn wenn sie sie erkannt hätten, hätten sie den Herrn der Herrlichkeit nicht gekreuzigt.
[13:32] Das Evangelium hatte niemand zuvor gesehen. Es ist eine Offenbarung Gottes gewesen. Sondern wie geschrieben steht: "Was kein Auge gesehen und kein Ohr gehört und keine Menschen ins Herz gekommen ist, was Gott denen bereitet hat, die ihn lieben." Dieser Vers wird mit Recht und immer wieder gerne auf die Neue Erde bezogen, und das hat seine Berechtigung und das ist gut und das stimmt auch. Gott wird uns Dinge bereiten, die kein Mensch zuvor gesehen hat.
[13:59] Im Kontext von 1. Korinther 1 meint dieses Zitat aber vor allem erstmal, dass das Evangelium so neuartig war, dass kein Mensch aus eigener Überlegung drauf gekommen ist. Niemand hat durch eigene Philosophie, durch eigenes Studium den Erlösungsplan entdecken können. Sondern es war etwas, was die Menschen überrascht hat, dass Gott so gütig ist und so viel Gnade hat, sodass niemand sich das hätte vorstellen können. Die Menschen hatten ein falsches Bild von der Gottheit durch ihren Götzendienst, und auch in Israel gab es ein falsches Bild von Gott. Als das Evangelium kam in all seiner Kraft, da haben die Menschen sich das nicht vorstellen können. Niemand war auf so eine Idee gekommen.
[14:38] Uns aber hat es Gott geoffenbart durch seinen Geist. Denn der Geist erforscht alles, auch die tiefen Gottes. Wie ist also Paulus und wie ist es Petrus und wie ist Apollos auf diese Dinge gekommen? Nicht durch eigene Philosophie und nicht durch ihre besondere rhetorische Begabung, sondern durch den Heiligen Geist. Es ist der Geist Gottes, der das Evangelium offenbart.
[14:57] Wenn wir das Evangelium wirklich verstehen wollen, brauchen wir die Erfüllung mit dem Heiligen Geist. Ohne ihn geht es nicht, denn der Heilige Geist kennt die wahren Tiefen Gottes, und mit ihm können wir die Tiefen des Evangeliums begreifen. Denn wer von den Menschen kennt die Gedanken des Menschen, als nur der Geist des Menschen, der in ihm ist? So kennt auch niemand die Gedanken Gottes, als nur der Geist Gottes.
[15:19] Sein Punkt ist: Kein Mensch kann durch Überlegung die Gedanken eines anderen Menschen völlig erraten, seine Motive völlig verstehen. Wenn jemand sich anmaßen würde, durch Philosophie und durch menschliche Weisheit die Gedanken eines anderen Menschen völlig ergründen zu können, dann wäre das anmaßend. Wir wissen heute, dass wir die Motive und Gedanken von Menschen in der Geschichte nicht mehr völlig rekonstruieren können. Wir können zwar versuchen, ein paar Dinge zu bestimmen, aber wir kommen nicht weiter, wenn es darum geht zu verstehen, was ein Mensch denkt.
[15:52] Wie viel weniger können wir verstehen, was Gott wirklich gedacht hat. Kein Mensch kann von außen Gottes Beweggründe, seinen Charakter, sein Wesen ergründen. Das kann uns nur Gottes Geist offenbaren, der Gott absolut kennt, weil er selbst auch Gott ist. Wir aber haben nicht den Geist der Welt empfangen, sondern den Geist, der aus Gott ist, so dass wir wissen können, was uns von Gott geschenkt ist, weil wir den Heiligen Geist haben.
[16:18] Sagt Paulus: Deswegen können wir das Geschenk Gottes, nämlich das Evangelium von Jesus Christus, begreifen. Und davon reden wir auch nicht in Worten, die von menschlicher Weisheit gelehrt sind, sondern in solchen, die vom Heiligen Geist gelehrt sind, indem wir geistliches geistlich erklären.
[16:35] Paulus sagt: Der wahre Missionar, der beruft sich nicht auf rhetorische Tricks, die er studiert hat, sondern der lässt sich vom Heiligen Geist führen. Und dadurch ist es auch eine Botschaft, die wirklich das Herz verändern kann. Und deswegen ist es vollkommen sinnlos und unnütz, sich einen bestimmten Lieblingsprediger anzuschließen, weil ein echter, wirklicher Missionar immer vom Heiligen Geist geführt wird.
[16:59] Und deswegen gebührt alle Ehre allein Jesus. Lasst uns gemeinsam beten. Lieber Vater im Himmel, danke, dass wir wissen dürfen, dass es nicht unsere Intelligenz ist und nicht unsere Errungenschaften und das, was wir gelernt und studiert haben, was uns ermöglicht, dich zu verstehen, sondern dass der Heilige Geist ist und dass du diesen Heiligen Geist jedem schenken möchtest, der darum bittet.
[17:26] Danke, dass wir, auch wenn wir nur geringe Menschen sind, keinen großen Einfluss in der Welt haben, ein direkten Kontakt zu dir, zum König des Universums, haben dürfen. Herr, das ist so ein großer Gedanke, der macht uns sehr bescheiden und demütig. Wir möchten dich bitten, dass wir niemals uns an Menschen hängen, dass wir niemals glauben, dass das Evangelium von der von dem Wissen oder der rhetorischen Fähigkeit eines Predigers abhängt, sondern allein von dir und deiner Kraft.
[18:06] Den Heiligen Geist schenk uns diese geistliche Erkenntnis heute auch an diesem Tag. Das bitten wir im Namen Jesu.
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