In dieser Predigt wird die Bedeutung der Liebe im christlichen Leben anhand von 1. Korinther 13 beleuchtet. Christopher Kramp erklärt, dass alle geistlichen Gaben und Fähigkeiten ohne Liebe nutzlos sind und wie die Liebe Gottes selbst das Fundament für ein erfülltes Leben bildet. Er vergleicht die Gaben mit einem Kind, das sich weiterentwickelt, und betont, dass Liebe die wichtigste und beständigste Eigenschaft ist, die uns befähigt, die Gemeinde zu erbauen und Gott zu ehren.
Gott auf (m)einer Seite: 1. Korinther 13:1-14:15
Christopher Kramp · Gott auf (m)einer Seite ·Themen: 1. KorintherPodcast Diese Aufnahme ist teil eines Podcasts
Tägliche Andachten
Täglich kurze 2-minütige Andachten aus der Bibel für einen guten Start in den Tag. Diese Aufnahmen sind einer Videoserie auf https://www.joelmedia.de/serien/mit-gott-leben/ entnommen.
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Transkript
[0:30] Hallo liebe Freunde, willkommen zu Gott auf meiner Seite. Heute mit Seite 1206. Lasst uns gemeinsam beten. Lieber Vater im Himmel, danke, dass du uns erlöst hast und dass du uns die Gemeinde geschenkt hast, dass wir mit verschiedenen Persönlichkeiten, mit verschiedenen Gaben, mit verschiedenen Hintergründen, geführt von deinem Heiligen Geist, eine Einheit erleben können, die sonst menschlich unmöglich ist. Und Herr, wir möchten dich bitten, dass wir erfüllt mit dem Heiligen Geist dazu beitragen können, dass in unserer Gemeinde, in der wir sind, Einheit herrscht und dass Jesus die Kontrolle über alles hat und dass er geehrt wird und dass es zu seiner Ehre geschieht, was unserer Gemeinde geschieht. Wir möchten dich bitten, dass du unser Denken veränderst und neu formst und deinen Willen in unser Herz hineinschreibst, damit wir so leben, wie du es dir wünschst. Das bitten wir im Namen Jesu. Amen.
[1:32] Wir beginnen heute mit 1. Korinther Kapitel 13. In Kapitel 12 hat Paulus über die geistlichen Gaben gesprochen, dass es verschiedene sind, aber dass sie vom selben Heiligen Geist kommen, mit dem Ziel, die gesamte Gemeinde zu erbauen. So wie es verschiedene Körperteile gibt, die alle zu einem Körper gehören, gibt es verschiedene geistliche Gaben: Es gibt Apostel, Lehrer, Propheten, Diakone, Leiter, Menschen, die die Fremdsprachen dann sprechen können. All das mit dem Ziel, das Evangelium in die Welt zu verbreiten und die Gemeinde unter Jesus Christus zu vereinen. Er ermahnt uns, dass wir uns nicht über andere erheben, dass wir nicht andere Geistesgaben als weniger wichtig achten als unsere eigene. Aber er ermutigt uns auch, nach den höheren Geistesgaben, nach noch mehr Geistesgaben und nach vorzüglichen Gnadengaben zu streben.
[2:32] Aber er zeigt jetzt einen noch besseren Weg, einen noch vorzüglicheren Weg, wie er es nennt. Wir lesen ab 1. Korinther 13, Vers 1: "Wenn ich in Sprachen der Menschen und der Engel redete, aber keine Liebe hätte, so wäre ich ein tönendes Erz und eine klingende Schelle." Was nützt es, wenn ich alle Sprachen kann, in allen Sprachen kommunizieren kann, aber mir fehlt die Liebe? Dann ist das vielleicht beeindruckend, aber es hat keine Wirkung. Und wenn ich Weissagung hätte und alle Geheimnisse wüsste und alle Erkenntnisse, und wenn ich allen Glauben besäße, dass ich Berge versetzte, aber keine Liebe hätte, so wäre ich nichts. Sogar mehrere Geistesgaben zusammen: Wenn man Prophet ist, ein unfassbar guter Theologe und einen Glauben hat, der alle anderen Missionare in den Schatten stellt, aber ich habe keine Liebe zu den anderen Menschen und zu Gott, dann nützt all die Prophetie, all die theologische Wahrheit, die ich erkannt habe, nichts. Und wenn ich all meine Habe austeilte und meinen Leib hingäbe, damit ich verbrannt würde, aber keine Liebe hätte, so nützte es mir nichts. Wenn ich also unglaublich karitative wirke und für alle anderen Damen und der beste Diakon aller Zeiten bin, aber ich habe keine Liebe, und das passiert. Es gibt viele Menschen, die gute Taten tun, Werke tun, aber eigentlich innerlich, geistlich finster sind.
[4:02] Es ist die Liebe, um die es geht. Und eigentlich ist das so das zentrale Herz jetzt des Korintherbriefes, dass Paulus von Anfang an eigentlich zugesteuert hat. Denn das ist das Problem, warum es Spaltungen gibt, warum der eine sagt: "Ich gehöre Apollos an, ich gehöre Kephas an", und ich gehöre Paulus an. Das ist das Problem, warum man sich über das Götzenopferfleisch streitet. Das ist das Problem, warum es ja unterschiedliche Meinungen zu bestimmten Themen gibt, warum man sich über den anderen erhebt. Das offenbart einen Mangel an Liebe. Paulus zeigt jetzt den noch den vorzüglichsten Weg: die Liebe.
[4:36] Die Liebe ist langmütig und gütig. Die Liebe beneidet nicht, die Liebe prahlt nicht, sie bläht sich nicht auf. Sie ist nicht unanständig, sie sucht nicht das Ihre. Sie lässt sich nicht erbittern, sie rechnet das Böse nicht zu. Sie freut sich nicht an der Ungerechtigkeit, sie freut sich aber an der Wahrheit. Sie erträgt alles, sie glaubt alles, sie hofft alles, sie erduldet alles. Johannes schreibt in seinem ersten Brief in Kapitel 4, könnt den Vers gleich zweimal finden, den Gedanken in zwei Versen: Er sagt, Gott ist die Liebe.
[5:16] Paulus zeigt hier den vortrefflichsten Weg, nämlich den Charakter Gottes. Denn was hier steht, das gilt für Gott. Gott ist geduldig und langmütig. Gott ist gütig. Gott beneidet nicht. Gott prahlt nicht. Er bläht sich nicht auf. Er erhebt sich nicht über andere und freut sich, dass er mehr kann als andere. Gott versucht nicht, den Mittelpunkt zu stellen und andere zu verdecken. Gott ist nicht unanständig. Gott sucht nicht das Seine. Das gesamte Evangelium beweist, dass die Anklagen Satans, dass Gott angeblich selbstsüchtig sei, völliger Unsinn sind. Gott ist genau das Gegenteil. Satan ist selbstsüchtig, Satan bläht sich auf, Satan will über andere herrschen, obwohl er dazu kein Recht hat. Satan hat das Eigene immer nur vor Augen gehabt, und das ist das Wesen der Sünde. Gott ist genau andersherum. Er liebt die Welt so sehr, dass er seinen eigenen Sohn gegeben hat. Jesus liebt uns so sehr, dass er bereit war, sein ewiges Leben aufs Spiel zu setzen für dich und für mich. Wenn Gott an seinen eigenen Nutzen gedacht hätte, hätte er vielleicht die Menschheit nie geschaffen. Aber so denkt Gott nicht. Gott denkt nicht: "Was springt zuerst für mich dabei heraus?" Gott ist die Liebe.
[6:45] Das ist der Weg, den wir gehen sollen. Denn nur mit dieser Liebe machen überhaupt die Gnadengaben, die geistlichen Gaben, wirklich Sinn. Nur so können sie wirklich die Gemeinden erbauen. Es nützt also nichts, wenn ich ein guter Theologe bin oder ein toller Diakon oder ein mutiger Missionar oder vielleicht sogar ein Prophet, ohne die Liebe Gottes im Herzen wird es die Gemeinde nicht aufbauen. Und deswegen brauche ich und brauchst du, lieber Freund, liebe Freundin, vor allem anderen brauchen wir die Liebe Gottes. Und haben wir nicht im Römerbrief gelernt, in Römer 5, Vers 5, dass die Liebe Gottes durch den Heiligen Geist unser Herz gegossen wird? Was noch wichtiger ist als Fähigkeiten und Talente im Werk Gottes, ist die Liebe, die all diese Fähigkeiten und Talente überhaupt erst zum Strahlen bringt, überhaupt erst dazu einsetzt, dass sich Gottes Gemeinde als Einheit unter Jesus verbindet.
[7:53] Die Liebe hört niemals auf. Aber seines Weissagung, sie werden weggetan werden. Seine Sprachen, sie werden aufhören. Seine Erkenntnis, sie wird weggetan werden. Irgendwann wird es im Himmel keine Prophezeiung mehr geben. Dann ist ja alles klar. Wir werden im Himmel auch nicht mehr verschiedene Sprachen sprechen. Und heutige theologische Erkenntnisse werden im Himmel dann irgendwann nicht mehr notwendig sein, weil wir können ja Gott dann direkt fragen. Aber die Liebe, die wird bis in alle Ewigkeit notwendig sein. Die Liebe hört niemals auf. Das ist das größte Fundament, auf das wir uns stellen können. Denn wir erkennen stückweise und wir weissagen stückweise. Wenn wir das heißt, nicht, dass die Weissagung falsch ist oder dass da Gutes und Falsches verbunden ist, aber jede Prophezeiung, auch in der Bibel, enthält nicht alles, was Gott weiß. Es ist immer nur ein Stück Weg. Das heißt nicht, dass es falsch wäre oder nicht vollkommen in sich, aber die Weissagungen sind immer nur ein Teil dessen, was theoretisch gesagt hätte werden können. Unsere Erkenntnis, soziologische Erkenntnis, auch wenn sie wahr ist, ist nie so vollständig, dass wir schon alles Gott wissen.
[9:01] Wenn aber einmal das Vollkommene da ist, dann wird das Stückwerk weggetan. "Als ich ein unmündiger war, redete ich wie ein unmündiger, dachte wie ein unmündiger und urteilte wie ein unmündiger. Als ich aber ein Mann wurde, tat ich weg, was zum unmündig sein gehört." Paulus sagt mit anderen Worten: Ein Kind ist kindlich, und das ist auch gut so. Wenn es aber ein erwachsener Mann geworden ist, eine erwachsene Frau, dann fällt es nicht mehr kindlich. Es braucht dieses Kind nicht mehr. Und bezogen auf die Ewigkeit sind unsere theologischen Erkenntnisse und die Prophezeiung, die wir haben, eher noch im Bereich des Kindes. Da kommt noch viel mehr, wo das, was wir jetzt für die höchste Erkenntnis halten, eher sozusagen noch sehr am Anfang ist.
[9:53] Denn wir sehen jetzt mittels eines Spiegels, wie im Rätsel. Die Spiegel damals in der Antike waren natürlich keine Spiegel wie heute, so aus Glas, dass man sich eins zu eins sehen konnte, sondern mit glattgeschlagenem Metall, wo man dann so einigermaßen sich erkennen konnte. Dann aber von Angesicht zu Angesicht. Jetzt erkenne ich stückweise, dann aber werde ich erkennen, gleich wie ich erkannt bin. Nun aber bleiben Glaube, Hoffnung, Liebe, diese drei. Die größte, aber von diesen ist die Liebe. Drei Dinge bleiben, drei Dinge sind dauerhaft, immer nur vonnöten: Der Glaube, die Hoffnung und die Liebe. Und das, was das größte, das wichtigste, das tiefste ist, was wir niemals aufgeben dürfen, ist die Liebe.
[10:42] Strebt nach der Liebe. Doch bemüht euch auch eifrig um die Geisteswirkungen, am meisten aber, dass ihr weissagt. Wir sehen hier, wie Paulus in Kapitel 12 und Kapitel 14 über die Geistesweissagung, die Geisteswirkung spricht, aber in Kapitel 13 quasi ein Blick in das Fundament offenbart. Sagt, das ist das Entscheidende, das ist das, worum es geht, was alles andere grundiert. Das ist die Basis. Ohne das ist alles andere nutzlos. Und so, nachdem wir diese Basis noch mal neu verstanden haben, können wir jetzt noch einmal ganz konkret über bestimmte Geistesgaben reden, nämlich ganz besonders auch z.B. über die Gabe der Prophetie oder auch der Sprachen, die jetzt angesprochen wird. Vor allem, sagt Paulus, ist die Gabe der Prophetie hilfreich und wichtig. Denn wer in Sprachen redet, der redet nicht für Menschen, sondern für Gott, denn niemand versteht es. Sondern er redet Geheimnisse im Geist.
[11:33] Um das zu verstehen, müssen wir uns jetzt vor Augen halten, was passiert, wenn einer der Korinther, der z.B. die Gabe hat, Keltisch zu reden, um als ein Beispiel zu nehmen, eine andere Sprache. Weil Korinth war eine Handelsstadt, eine Hafenstadt. Vielleicht hat Gott einem Gemeindeglied in Korinth die Gabe gegeben, Keltisch zu sprechen, um, wenn es dort keltische Händler gegeben hat, die dort vielleicht vorbeigekommen sind, um ihnen das Evangelium zu geben. Wenn er jetzt in den Gottesdienst kommt, wo es sonst keine Kälten gibt, und er spricht Keltisch, versteht ihn niemand. Sondern er redet Geheimnisse. Er redet zwar durch den Heiligen Geist, aber redet Geheimnisse. Wer weissagt, der redet für Menschen zur Erbauung, zur Ermahnung und zum Trost. Sie, die Propheten, sprechen die Sprache derjenigen, die ihnen zuhören. Wer in einer Sprache redet, er baut sich selbst. Wer weissagt, er baut die Gemeinde.
[12:22] Jetzt kann also jemand in den Gottesdienst gehen und präsentieren, was der Heilige Geist ihm geschenkt hat, nämlich Keltisch reden zu können, um diesen Händler vielleicht zu bekehren. Und er zeigt es in der Gemeinde, aber niemand hat was davon. Wer allerdings eine Prophezeiung gibt, der hat einen Nutzen. Die ganze Gemeinde hat einen Nutzen davon. Ich wünschte, dass ihr alle in Sprachen reden würdet, noch viel mehr aber, dass ihr weissagen würdet. Denn wer weissagt, ist größer als wer in Sprachen redet, es sei denn, dass er es auslegt, damit die Gemeinde Erbauung empfängt. Die Sprachen sind wichtig für die Mission, aber in der eigentlichen im Gottesdienst, dort, wo dann diese Sprachen gerade nicht gebaut gebraucht werden, haben sie keinen großen Nutzen, es sei denn, jemand übersetzt dann in das Griechische, was hier ja wahrscheinlich in Korinth gesprochen war, durch Offenbarung oder durch Erkenntnis.
[13:14] Oder durch Weissagung oder durch Lehrer, sagt: Wenn ich jetzt kommen würde und eine nordafrikanische Sprache, eine anatolische Sprache, irgendetwas, was damals auch noch so Kapadogisch z.B., was durchaus in der Mission gebraucht worden ist. Er sagt: Ihr Korinther, ihr könntet damit nichts anfangen. Ihr würdet diese Sprache nicht verstehen. Deswegen spricht Paulus natürlich zu den Korinthern in Griechisch und gibt ihnen dann theologische Erklärung und geistliche Unterweisung.
[13:43] Prophetische Offenbarung ist es doch ebenso mit den leblosen Instrumenten, die einen Laut von sich geben, sei es eine Flöte oder eine Harfe. Wenn sie nicht bestimmte Töne geben, wie kann man erkennen, was auf der Flöte oder auf der Harfe gespielt wird? So wie in der Musik, so ist es auch mit den Sprachen. Ebenso, wenn die Posaune einen undeutlichen Ton gibt, wer wird sich zum Kampf rüsten? Die Worte, die man in der Gemeinde spricht, die sollen ja erbauen, und sie sollen ermutigen, sollen ermahnen. Sie sollen uns für den geistlichen Kampf zwischen Gut und Böse zurüsten. So auch ihr, wenn ihr durch die Sprache nicht eine verständliche Rede gibt, wie kann man verstehen, was geredet wird? Denn ihr werdet in den Wind reden. Man redet dann zwar, man wird nicht verstanden. Das, was man versucht weiterzugeben, ist ohne Wirkung.
[14:27] Es gibt wohl mancherlei von Stimmen in der Welt, und keine von ihnen ist ohne Laut. Wenn ich nun den Sinn des Lautes nicht kenne, und das ist ein wichtiger Vers. Es geht also darum, dass es einen Sinn gibt, aber er nicht gekannt wird. Wenn ich nun den Sinn des Lautes nicht kenne, so werde ich dem Redenden ein Fremder sein, und der Redende für mich ein Fremder. Paulus sagt nicht, dass es bei der Sprachengabe gar keinen Sinn gibt. Es ist kein sinnloses Kauderwelsch. Die Sprachengabe befähigt eine Sprache zu sprechen, die Sinn macht, aber nur für den, der die Sprache kennt. Und das ist der entscheidende Punkt.
[15:02] Die Sprachen sind für die Mission gedacht. In der Gemeinde, wo diese Sprachen nicht gesprochen werden, ist man dann wie ein Fremder, nämlich wie ein Ausländer. Das ist ja genau der Punkt. Also auch ihr, da ihr eifrig nach Geisteswirkung trachtet, strebt danach, dass ihr zur Erbauung der Gemeinde Überfluss habt. Die Geisteswirkungen sollen die Gemeinde erbauen. In der Mission haben sie ihre besondere Aufgabe, aber vor allem ist es wichtig, oder wenn man in die Gemeinde kommt, ist es wichtig, dass man nicht einfach nur seine Fähigkeiten, sondern dass dadurch die Gemeinde erbaut wird.
[15:32] Das heißt doch für uns, dass wir nicht nur mit unseren missionarischen Erfolgen vielleicht prahlen, oder überhaupt gar nicht prahlen, natürlich, sondern dass wir das, was Gott uns geschenkt hat, immer auch dafür nutzen, nicht nur andere Menschen zu erreichen, sondern auch die Gemeinde zu stärken und zu erbauen. Darum, wer in einer Sprache redet, der betet, dass er es auch auslegen kann. Denn wenn ich in einer Sprache bete, so betet zwar mein Geist, aber mein Verstand ist ohne Frucht.
[15:59] Wie soll es nun sein? Ich will mit dem Geist beten, ich will aber auch mit dem Verstand beten. Ich will mit dem Geist Lob singen, ich will aber auch mit dem Verstand Lob singen. Wenn ich also spreche und Gott hat mir die Gabe, die Sprachengabe gegeben, und ich kann jetzt Keltisch, wenn wir jetzt die Gemeinde Korinth z.B. denken als Beispiel, dann ist es nur von Nutzen, wenn Gott mir auch gleichzeitig die Gabe gegeben hat, dieses Keltisch wieder ins Griechische zu übersetzen. Ansonsten bringt es der Gemeinde nichts.
[16:27] Lasst uns gemeinsam beten. Lieber Vater im Himmel, hab Dank, dass dein Wort so klar und so deutlich ist. Aber Herr, wir haben heute verstanden, dass all unsere Erkenntnis und all unsere Gaben und Fähigkeiten und all unsere Dienste nutzlos ist, wenn wir nicht Liebe haben, wenn wir nicht deine Liebe nachahmen, von deiner Liebe erfüllt sind. Deswegen bitten wir dich von ganzem Herzen, dass wir bei allem Eifer für dein Werk, in der Mission, für den Gemeindeaufbau, niemals vergessen, deine Liebe als Maßstab für alles zu machen. Herr, schenk uns noch klarere Bilder, noch klare Offenbarung, noch ein klares Verständnis deiner Liebe, die so tief und so unfassbar ist, dass wir niemals damit zu Ende kommen, sie zu verstehen. Hab Dank, dass am Kreuz von Golgatha gesehen, dass du bereit bist, alles für uns zu geben. Das wollen wir dir von Herzen glauben. Amen.
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