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Tägliche Andachten

Täglich kurze 2-minütige Andachten aus der Bibel für einen guten Start in den Tag. Diese Aufnahmen sind einer Videoserie auf https://www.joelmedia.de/serien/mit-gott-leben/ entnommen.

Dieser Podcast beinhaltet die folgenden Serien:


In dieser Folge der Serie „Gott auf (m)einer Seite“ beleuchtet Christopher Kramp die Geschichte Abrahams aus 1. Mose 11:20-12:13. Er beginnt mit der Genealogie von Sem bis Terach und betont Gottes beständige Fürsorge über Generationen hinweg. Anschließend wird Gottes einzigartiger Ruf an Abram und die Verheißung eines großen Segens für alle Völker untersucht, selbst als Abram aus Angst in Ägypten seine Frau Sarai verleugnet. Die Botschaft ermutigt dazu, Gott zu vertrauen und ihm zu folgen, auch wenn es bedeutet, Vertrautes zu verlassen oder Ängste zu überwinden.


Weitere Aufnahmen

Serie: Gott auf (m)einer Seite

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Transkript

[0:34] Guten Morgen, Freunde, willkommen zu "Gott auf meiner Seite". Heute mit Seite 12. Lasst uns gemeinsam beten. Lieber Vater im Himmel, wir haben gesehen, dass du dich für alle Menschen interessierst, für alle Völker, für alle Nationen. Und so glauben wir, dass du auch dich für uns persönlich interessierst. Ich möchte dich bitten, dass du auch heute durch dein Wort zu uns sprichst. Das beten wir im Namen Jesu. Amen.

[1:00] Wir sind gerade in 1. Mose 11, in dem Geschlechtsregister von Sem, und lesen weiter in Vers 20: Arpachschad war 32 Jahre alt, als er Schelach zeugte. Und nachdem er Schelach gezeugt hatte, lebte er noch 207 Jahre und zeugte Söhne und Töchter. Schelach war 30 Jahre alt, als er Eber zeugte. Und nachdem Schelach den Eber gezeugt hatte, lebte er noch 200 Jahre und zeugte Söhne und Töchter. Eber war 29 Jahre alt, als er Peleg zeugte. Und nachdem Eber den Peleg gezeugt hatte, lebte er noch 119 Jahre und zeugte Söhne und Töchter. Terach war 70 Jahre alt, als er den Abram, Nahor und Haran zeugte.

[1:44] Und dies ist die Geschichte Terachs: Terach zeugte Abram, Nahor und Haran. Haran aber zeugte Lot. Und Haran starb vor seinem Vater Terach im Land seiner Geburt, in Ur in Chaldäa. Abram aber und Nahor nahmen sich Frauen. Abrams Frau hieß Sarai, und Nahors Frau hieß Milka, die Tochter Harans, des Vaters der Milka und der Jiska. Sarai aber war unfruchtbar, sie hatte kein Kind.

[2:14] Und Terach nahm seinen Sohn Abram und Lot, den Sohn Harans, seinen Enkel, auch Sarai, seine Schwiegertochter, die Frau seines Sohnes Abram, und sie zogen miteinander aus von Ur in Chaldäa, um ins Land Kanaan zu gehen. Als sie nach Haran kamen, blieben sie dort. Und die Lebenszeit Terachs betrug 205 Jahre, und Terach starb in Haran.

[2:41] Interessant, dass Gott hier eine lückenlose Chronologie über Jahrhunderte hinweg hat aufbewahren lassen. Auch wenn wir nicht viele Geschichten kennen aus dieser Zeit, zeigt es uns doch, dass Gott über all diese Generationen gewacht hat. Vielleicht werden wir niemals berühmt werden, und es werden keine großen Geschichten von uns erzählt. Aber doch kennt Gott uns und hat auch uns in seinem Buch notiert.

[3:12] Der HERR hatte zu Abram gesprochen: Gehe hinaus aus deinem Land und aus deiner Verwandtschaft und aus dem Haus deines Vaters in das Land, das ich dir zeigen werde. Und ich will dich zu einem großen Volk machen und dich segnen und deinen Namen groß machen, und du sollst ein Segen sein. Ich will segnen, die dich segnen, und verfluchen, die dich verfluchen; und in dir sollen gesegnet werden alle Geschlechter auf der Erde.

[3:38] Niemand verlässt gern seine Umgebung, die er gut kennt, sein Elternhaus, seine Freunde. Aber wenn wir Gott folgen, können wir ein großer Segen sein. Gott möchte uns segnen, er möchte dich persönlich segnen, und zwar, damit du ein Segen bist für viele andere, nicht nur für deine eigene Familie oder für den engsten Freundeskreis. Nein, Abram sollte ein Segen sein für alle Geschlechter auf der Erde. Und auf diese Weise wollte Gott seinen Namen groß machen.

[4:14] Wir haben gerade erst gelesen, dass die Menschen beim Turmbau sich selbst einen Namen machen wollen. Aber Gott sagt: Ich will dir einen Namen geben. Die Namen der Menschen vom Turmbau sind vergessen, aber der Name Abraham ist es heute noch bekannt.

[4:29] Da ging Abram, wie der HERR ihm gesagt hatte, und Lot ging mit ihm. Abram aber war 75 Jahre alt, als er von Haran auszog. Und Abram nahm seine Frau Sarai und Lot, den Sohn seines Bruders, und all ihre Habe, die sie erworben hatten, und die Seelen, die sie in Haran gewonnen hatten. Und sie zogen aus, um ins Land Kanaan zu gehen, und sie kamen in das Land Kanaan an.

[4:50] Und Abram durchzog das Land bis zur Ortschaft Sichem, bis zur Terebinthe More. Damals aber waren die Kanaaniter im Land. Und es war bestimmt eine Enttäuschung, dass dieses Land, das ihm verheißen worden war, bereits besetzt war mit Leuten, die, wie wir sehen werden, gar nicht so nett waren. Auch wir erleben nicht immer gleich sofort all den Segen, den wir uns erhofft haben.

[5:09] Da erschien der HERR dem Abram und sprach: Deinem Samen will ich dieses Land geben. Und er baute dort dem HERRN, der ihm erschienen war, einen Altar. Abram wusste, dass seine Frau unfruchtbar war, und trotzdem hat Gott ihm diese Dinge verheißen.

[5:25] Von da zog er weiter auf das Bergland östlich von Bethel und schlug sein Zelt so auf, dass er Bethel im Westen und Ai im Osten hatte. Und er baute dort dem HERRN einen Altar und rief den Namen des HERRN an. So wie wir das in 1. Mose 4 gesehen haben, hat er sich als ein Nachfolger Gottes zu erkennen gegeben.

[5:43] Und Abram zog danach weiter, indem er aufbrach und immer weiter nach Süden zog. Da aber eine Hungersnot im Land herrschte, zog Abram nach Ägypten hinab, um sich dort aufzuhalten, denn die Hungersnot lastete schwer auf dem Land. Und es geschah, als sie sich Ägypten näherte, da sprach er zu seiner Frau Sarai: Siehe doch, ich weiß, dass du eine Frau von schöner Gestalt bist. Wenn dich nun die Ägypter sehen, so werden sie sagen: Das ist seine Frau! Und sie werden mich töten und dich leben lassen. So sage doch, du seist meine Schwester, damit es mir um deinetwillen gut geht und meine Seele am Leben bleibt um deinetwillen.

[6:17] Abram war wohl ziemlich ängstlich, und doch wollte Gott ihn benutzen, um alle Welt zu segnen. Wenn du ängstlich bist, kann Gott trotzdem dich für viel Gutes gebrauchen. Wollen wir heute noch das noch gemeinsam beten: Lieber Vater im Himmel, segne uns heute so, dass wir ein Segen sein können für andere Menschen, und mache uns bereit, dass, wenn es notwendig ist, wir auch unsere liebgewordene Umgebung, Dinge, die uns vertraut sind, verlassen, um dir folgen zu können. Das beten wir im Namen Jesu. Amen.


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