Christopher Kramp führt uns durch 1. Mose 1:16-2:5 und beleuchtet die Schöpfungstage. Er spricht über Gottes Kreativität, seine Fähigkeit zu delegieren und die Bedeutung des Segens, der Vermehrung und der Erschaffung des Menschen nach Gottes Bild. Das Video ermutigt dazu, über Gottes Plan für unsere Ernährung und die Wichtigkeit des Sabbats nachzudenken, als besondere Zeit, die Gott mit uns verbringen möchte.
Gott auf (m)einer Seite: 1. Mose 1:16-2:5
Christopher Kramp · Gott auf (m)einer Seite ·Themen: 1. Mose, Bibel, BibelstudiumPodcast Diese Aufnahme ist teil eines Podcasts
Tägliche Andachten
Täglich kurze 2-minütige Andachten aus der Bibel für einen guten Start in den Tag. Diese Aufnahmen sind einer Videoserie auf https://www.joelmedia.de/serien/mit-gott-leben/ entnommen.
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Serie: Gott auf (m)einer Seite
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Transkript
[0:33] Hallo, liebe Freunde, willkommen zu "Gott auf meiner Seite", heute mit der zweiten Seite. Bevor wir beginnen, wollen wir gemeinsam beten. Lieber Vater im Himmel, wir haben gestern gesehen, dass du alles gut machst. Dann möchten wir dich bitten, dass heute die Kraft deines Wortes wieder zu uns spricht. Das bitten wir im Namen Jesu. Amen.
[1:00] Wir waren in 1. Mose 1, Vers 16: „Und Gott machte die zwei großen Lichter: das große Licht zur Beherrschung des Tages und das kleinere Licht zur Beherrschung der Nacht, dazu die Sterne. Und Gott setzte sie an die Himmelsausdehnung, damit sie die Erde beleuchten und den Tag und die Nacht beherrschen und Licht und Finsternis scheiden. Und Gott sah, dass es gut war. Und es wurde Abend und es wurde Morgen.“
[1:24] Vielleicht ist es euch auch aufgefallen: Die Dinge, die hier stehen, die hatte Gott selbst gemacht am ersten Tag, am zweiten, am dritten Tag. Er hatte zwischen Licht und Finsternis geschieden, er hatte die Erde beleuchtet. Gott mag es, Aufgaben abzugeben. Er mag es, zu delegieren. Er mag es, andere mit einzubinden, so wie er es mit den Himmelskörpern getan hat. Er mag es übrigens auch, uns in seinen Plan mit einzubeziehen. Und vielleicht können wir auch von ihm lernen, nicht alles selbst machen zu wollen, sondern auch Aufgaben zu delegieren.
[1:58] Vers 20: „Und Gott sprach: Das Wasser soll wimmeln von einer Fülle lebender Wesen, und es sollen Vögel dahin fliegen über die Erde an der Himmelsausdehnung. Und Gott schuf die großen Meerestiere und alle lebenden Wesen, die sich regen und von denen das Wasser wimmelt, nach ihrer Art, und allerlei Vögel mit Flügeln nach ihrer Art. Und Gott sah, dass es gut war. Und Gott segnete sie und sprach: Seid fruchtbar und mehret euch und füllt das Wasser in den Meeren, und die Vögel sollen sich mehren auf der Erde. Und es wurde Abend und es wurde Morgen: der fünfte Tag.“
[2:32] Wir haben schon gesehen, dass Gott vieles nach einer bestimmten Art geschaffen hat. Pflanzen waren alle nach ihrer Art, Tiere hier nach ihrer Art. Gott ist unglaublich kreativ und vielfältig, das sieht man, wenn man in die Natur hineinschaut. Und was auch rasant ist, ist, wenn Gott segnet. Gott segnet als allererstes die Fische und die Vögel, und durch den Segen werden sie mehr, sie vermehren sich. Wenn Gott segnet, wird es mehr. Wenn Gott unser Leben segnet, dann wird es voller, schöner, da gibt es mehr Freude. Lasst uns Gott immer darum bitten, dass er uns wirklich segnet.
[3:14] Vers 24: „Und Gott sprach: Die Erde bringe lebende Wesen hervor nach ihrer Art: Vieh, Gewürm und Tiere der Erde nach ihrer Art! Und es geschah so. Und Gott machte die Tiere der Erde nach ihrer Art und das Vieh nach seiner Art und alles Gewürm des Erdbodens nach seiner Art. Und Gott sah, dass es gut war. Und Gott sprach: Lasst uns Menschen machen nach unserem Bild, uns ähnlich; die sollen herrschen über die Fische im Meer und über die Vögel des Himmels und über das Vieh und über die ganze Erde, auch über alles Gewürm, das auf der Erde kriecht! Und Gott schuf den Menschen in seinem Bild, im Bild Gottes schuf er ihn; als Mann und Frau schuf er sie.“
[3:52] Weißt du, dass du dazu da bist, vor dem ganzen Universum ein Bild von Gott zu sein? Also eine Illustration, wie Gott eigentlich das ganze Universum regiert. Wir sind im Bild Gottes geschaffen.
[4:10] Es lohnt sich immer wieder mal innezuhalten, nachzudenken. „Und Gott segnete sie und Gott sprach zu ihnen: Seid fruchtbar und mehret euch und füllt die Erde und macht sie euch untertan und herrscht über die Fische im Meer und über die Vögel des Himmels und über alles Lebendige, das sich regt auf der Erde! Und Gott sprach: Siehe, ich habe euch alles samen tragende Gewächs gegeben, das auf der ganzen Erdoberfläche wächst, und alle Bäume, an denen samen tragende Früchte sind; sie sollen euch zur Nahrung dienen.“
[4:36] Gott weiß ganz genau, was für uns am besten ist. Und vielleicht lohnt es sich heute, darüber nachzudenken, was wir eigentlich alles zu essen und trinken und was Gottes Plan da in dieser Hinsicht ist. Vers 30: „Aber allen Tieren der Erde und allen Vögeln des Himmels und allem, was sich regt auf der Erde, allem, in dem eine lebendige Seele ist, habe ich jedes grüne Kraut zur Nahrung gegeben.“ Und es geschah so. „Und Gott sah alles, was er gemacht hatte; und siehe, es war sehr gut. Und es wurde Abend und es wurde Morgen: der sechste Tag.“
[5:04] „So wurden der Himmel und die Erde vollendet samt ihrem ganzen Heer. Und Gott hatte am siebten Tag sein Werk vollendet, das er gemacht hatte; und er ruhte am siebten Tag von seinem ganzen Werk, das er gemacht hatte. Und Gott segnete den siebten Tag und heiligte ihn, denn an ihm ruhte er von seinem ganzen Werk, das Gott schuf, als er es machte.“
[5:25] Hast du noch heute ein bisschen Zeit? Dann suche nach dem Wort Sabbat in der Bibel, im Alten und Neuen Testament. Du wirst feststellen, es ist ein ganz großer Schatz. Gott nimmt sich Zeit für uns jeden Tag. Jeden Samstag hat Gott ein besonderes Date mit dir und mir, und es lohnt sich, sich darauf schon vorzubereiten.
[5:51] „Dies ist die Geschichte des Himmels und der Erde, als sie geschaffen wurden, in der Zeit, als Gott der HERR Erde und Himmel machte. Es war aber noch kein Strauch des Feldes gewachsen auf der Erde, und es war noch kein Kraut auf dem Feld gesprossen; denn Gott der HERR hatte es noch nicht regnen lassen auf die Erde, und es war kein Mensch da, um das Land zu bebauen.“
[6:08] Was wir heute gesehen haben, ist, dass Gott alles sehr gut macht und Zeit mit uns verbringen möchte. Lasst uns gemeinsam beten. Lieber Vater im Himmel, wir möchten dir von Herzen Dank sagen, dass du dein Werk zu Ende gebracht hast. Damals bei der Schöpfung hast du es vollendet. So kannst du auch das Werk in uns vollenden. Alles, was du tust, ist gut. Alles, was du tust, bringst du zu Ende. Dafür danken wir dir im Namen Jesu. Amen.
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