In dieser Folge der Serie „Gott auf (m)einer Seite“ beleuchtet Christopher Kramp die biblischen Berichte aus 1. Mose 12:14 bis 13:18. Er spricht über Abrams heikle Situation in Ägypten, wo er seine Frau Sara als Schwester ausgab, und Gottes schützendes Eingreifen. Weiterhin wird die Trennung von Abram und Lot behandelt, wobei Lots scheinbar vorteilhafte, aber moralisch fragwürdige Wahl der Jordanaue Abrams Vertrauen auf Gottes Verheißungen gegenübergestellt wird. Die Predigt ermutigt dazu, auch in schwierigen Entscheidungen auf Gott zu vertrauen und Ehrlichkeit über kurzfristigen Gewinn zu stellen.
Gott auf (m)einer Seite: 1. Mose 12:14-13:18
Christopher Kramp · Gott auf (m)einer Seite ·Themen: 1. Mose, Bibel, BibelstudiumPodcast Diese Aufnahme ist teil eines Podcasts
Tägliche Andachten
Täglich kurze 2-minütige Andachten aus der Bibel für einen guten Start in den Tag. Diese Aufnahmen sind einer Videoserie auf https://www.joelmedia.de/serien/mit-gott-leben/ entnommen.
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Serie: Gott auf (m)einer Seite
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Transkript
[0:30] Hallo Freunde, willkommen zu "Gott auf (m)einer Seite", heute mit Seite 13. Lasst uns gemeinsam beten. Lieber Vater im Himmel, wir möchten dir von Herzen Dank sagen, dass du schwache Menschen wie uns benutzen möchtest, ein Segen zu sein für andere. Sprich auch heute zu uns, dass wir das, was wir lernen, anderen weitergeben können. Das bitten wir im Namen Jesu. Amen.
[0:57] Wir sind in 1. Mose Kapitel 12. Abram ist nach Ägypten gegangen wegen der Hungersnot und hat dort den Anschein erweckt, als wäre seine Frau gar nicht seine Frau. Die Geschichte geht weiter in Vers 14.
[1:10] Und es geschah, als Abram nach Ägypten kam, da sahen die Ägypter, dass die Frau sehr schön war. Und als die Fürsten des Pharao sie sahen, priesen sie sie vor dem Pharao. Da wurde die Frau in das Haus des Pharao gebracht. Und es ging Abram gut um ihretwillen. Er bekam Schafe, Rinder, Esel, Knechte, Mägde, Eselinnen und Kamele. Aber der Herr schlug den Pharao und sein Haus mit großen Plagen um Saras, der Frau Abrams, willen. Da rief der Pharao den Abram und sprach: Was hast du mir da angetan? Warum hast du mir nicht mitgeteilt, dass sie deine Frau ist? Warum hast du gesagt: Sie ist meine Schwester, sodass ich sie mir zur Frau nehmen wollte? Und nun, da ist deine Frau, nimm sie und geh!
[2:02] Wenn wir nicht den Mut haben, zur Wahrheit zu stehen, dann führt das dazu, dass ungläubige Menschen einen falschen Eindruck bekommen. Und Gott muss manchmal eingreifen und uns helfen, unsere eigene Schwachheit und Ängstlichkeit zu überwinden.
[2:20] Und der Pharao befahl Männern seinetwegen, die ihn geleiteten und seine Frau und alles, was er hatte. Und Abram zog mit seiner Frau und mit allem, was er hatte, auch mit Lot, von Ägypten hinauf in den Negev. Abram war sehr reich geworden an Vieh, Silber und Gold. Und er zog weiter von einem Lagerplatz zum anderen, vom Negev bis nach Bethel, bis zu dem Ort, wo sein Zelt zuerst gestanden hatte, zwischen Bethel und Ai, an die Stätte des Altars, den er dort zuerst errichtet hatte. Und dann rief er dort den Namen des Herrn an.
[2:56] Aber auch Lot, der mit Abram ging, hatte Schafe, Rinder und Zelte. Und das Land trug es nicht, dass sie beieinander wohnten, denn ihre Habe war groß und sie konnten nicht beieinander bleiben. Und es entstand Streit zwischen den Hirten über Abrams Vieh und den Hirten über Lots Vieh. Auch wohnten zu der Zeit die Kanaaniter und Perisiter im Land.
[3:22] Wahrscheinlich ist es dir schon aufgefallen: Auch unter Gläubigen gibt es Streit. Und das ist meistens nicht so schön, weil das ein besonders negatives Zeugnis gibt für diejenigen, die nicht an Gott glauben.
[3:35] Da sprach Abram zu Lot: Es soll doch nicht Streit sein zwischen mir und dir und zwischen meinen Hirten und deinen Hirten, denn wir sind Brüder. Steht dir nicht das ganze Land offen? Trenne dich von mir! Willst du zur Linken, so gehe ich zur Rechten. Und willst du zur Rechten, so gehe ich zur Linken. Da hob Lot seine Augen auf und sah die ganze Jordanaue, denn sie war überall bewässert wie der Garten des Herrn, wie das Land Ägypten bis nach Zoar hinab, bevor der Herr Sodom und Gomorra zerstörte.
[4:05] Manchmal haben wir im Leben die Wahl, und wir lassen uns von dem leiten, was wir sehen. Es sah aus wie das Paradies. Darum erwählte sich Lot die ganze Jordanaue und zog gegen Osten.
[4:22] So trennte sich ein Bruder von dem anderen. Abram wohnte im Land Kanaan und Lot wohnte in den Städten der Aue und er schlug seine Zelte auf bis nach Sodom hin. Aber die Leute von Sodom waren sehr böse und sündigten schlimm gegen den Herrn.
[4:38] Es sah von außen ganz toll aus, aber diese Städte waren buchstäblich Sodom und Gomorra. Manchmal haben wir den Eindruck, vielleicht auch, dass das Stadtleben ganz toll ist und ganz viele attraktive Möglichkeiten gibt. Aber es scheint so zu sein, auch hier in der Bibel, dass der moralische Einfluss auch gerade der Städte negativ ist für unser Leben. Wir sollten uns überlegen, wie viel Zeit wir in Städten verbringen und vielleicht auch lieber draußen leben, dort, wo wir abgeschiedener sein können mit Gott.
[5:11] Aber der Herr sprach zu Abram, nachdem sich Lot von ihm getrennt hatte: Hebe doch deine Augen auf und schaue von dem Ort, wo du wohnst, nach Norden, Süden, Osten und Westen. Denn das ganze Land, das du siehst, will ich dir und deinem Samen geben auf ewig. Und ich will deinen Samen machen wie den Staub auf der Erde. Wenn ein Mensch den Staub auf der Erde zählen kann, so soll man auch deinen Samen zählen können. Mach dich auf, durchziehe das Land seiner Länge und Breite nach, denn dir will ich es geben.
[5:28] Seine Frau ist unfruchtbar, und doch glaubt er all das dem Herrn.
[5:57] Manchmal scheint es so zu sein, als ob wir den Kürzeren gezogen haben, jemand den besseren Ort, den besseren Anteil bekommt. Aber wenn Gott mit uns ist und wir in Gerechtigkeit vor ihm gehen und ihm glauben, haben wir immer das beste Teil. Erwählt auch heute an diesem Tag das Beste! Lasst uns doch gemeinsam beten, lieber Vater im Himmel.
[6:18] Es kommt vor, dass wir uns streiten, dass es Streit gibt. Aber lasst uns lernen, mit Streit umzugehen wie Abram, dass wir dem anderen den Vortritt lassen und uns mit dem begnügen, was für uns bleibt, dass wir vor allem immer an dir festhalten. Das bitten wir auch für den heutigen Tag, im Namen Jesu. Amen.
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