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Tägliche Andachten

Täglich kurze 2-minütige Andachten aus der Bibel für einen guten Start in den Tag. Diese Aufnahmen sind einer Videoserie auf https://www.joelmedia.de/serien/mit-gott-leben/ entnommen.

Dieser Podcast beinhaltet die folgenden Serien:


In dieser Folge der Serie „Gott auf (m)einer Seite“ beleuchtet Christopher Kramp 1. Mose 14. Er analysiert Abrahams mutige Rettungsaktion für Lot und die tiefgreifende Begegnung mit Melchisedek. Die Predigt betont, wie Abraham selbstlos handelte, indem er Lot befreite und den Zehnten gab, ohne persönlichen Gewinn vom König von Sodom anzunehmen. Dies dient als Inspiration, anderen uneigennützig zu helfen und Gottes Segen zu erfahren.


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Serie: Gott auf (m)einer Seite

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Transkript

[0:33] Hallo Freunde, herzlich willkommen zu Gott auf meiner Seite. Heute wollen wir uns 1. Mose 14 anschauen und zuvor beten.

[0:42] Lieber Vater im Himmel, wir möchten dir danke sagen, dass wir vertrauen dürfen, dass du große Pläne für uns hast, auch wenn wir sie nicht immer gleich realisiert sehen, so wie im Leben von Abraham. Und wir möchten bitten, dass du auch heute durch dein Wort uns sprichst, dass wir Vertrauen in dich haben können. Im Namen Jesu, Amen.

[1:07] Wir starten heute mit 1. Mose 14, Vers 1. Und das geschah zur Zeit Amrafels, des Königs von Sinear, Arjochs, des Königs von Ellasar, Kedor-Laomers, des Königs von Elam, und Tidals, des Königs der Gojim, dass sie Krieg führten mit Bera, dem König von Sodom, und mit Birscha, dem König von Gomorra, und mit Schinab, dem König von Adma, und mit Schemeber, dem König von Zebojim, und mit dem König von Bela – das ist Zoar. Diese verbündeten sich im Tal Siddim, wo jetzt das Salzmeer ist. Sie waren zwölf Jahre lang ihm untertan gewesen, aber im dreizehnten Jahr fielen sie von ihm ab. Darum kamen Kedor-Laomer und die Könige, die mit ihm hielten, im vierzehnten Jahr und schlugen die Refaïter in Aschterot-Karnajim und die Susiter in Ham, und die Emiter in der Ebene Kirjatajim, und die Horiter auf ihrem Bergland Seïr bis nach El-Paran, das in der Wüste liegt. Danach kehrten sie um und kamen nach En-Mischpat – das ist Kadesch – und schlugen das ganze Gebiet der Amalekiter dazu die Amoriter, die in Hazezon-Tamar wohnten. Da zogen aus der König von Sodom, der König von Gomorra, der König von Adma, der König von Zebojim und der König von Bela – das ist Zoar – zum Kampf aus und stellten sich gegen sie zur Schlacht auf im Tal Siddim, gegen Kedor-Laomer, den König von Elam, und Tidal, den König der Gojim, und Amrafel, den König von Sinear, und Arjoch, den König von Ellasar. Vier Könige gegen fünf. Das Tal Siddim hatte aber viele Asphaltgruben. Und die Könige von Sodom und Gomorra wurden in die Flucht geschlagen und fielen dort. Und wer übrig blieb, floh ins Bergland. Und jene nahmen alle Habe von Sodom und Gomorra und alle ihre Nahrung und zogen davon. Sie nahmen auch Lot mit sich, den Sohn von Abrams Bruder, und seine Habe, denn er wohnte in Sodom, und zogen davon.

[3:15] Große Politik, gewaltige Schlacht. Was uns hier auffällt, ist: Lot wohnte in Sodom. Gestern haben wir gesehen, wie er sich in die Richtung von Sodom bewegt hatte, wahrscheinlich erst mal außerhalb gelebt hatte, aber die Attraktivität von Sodom hat ihn hineingesogen. Wir sollten aufpassen, dass wir, wenn wir falsche Entscheidungen treffen, nicht immer weiter hineingezogen werden in diesen Strudel. Lot wurde aufgrund der Tatsache, dass er in Sodom lebte, jetzt plötzlich ein Kriegsgefangener.

[3:48] Es kam aber ein Entflohener und sagte es Abraham, dem Hebräer, der bei den Terebinthen Mamres wohnte, des Amoriters, der ein Bruder von Eschkol und Aner war.

[4:00] Wir halten hier nur kurz fest, dass Abraham mit einigen anderen Kanaanitern einen Bund gemacht hatte.

[4:09] Als Abraham hörte, dass sein Bruder Lot gefangen sei, bewaffnete er seine 318 Knechte, die in seinem Haus geboren waren, und jagte ihnen nach bis Dan. Er teilte seine Schar nachts auf und überfiel sie mit seinen Knechten und schlug sie und verfolgte sie bis nach Hoba, das zur Linken von Damaskus liegt. Und er brachte alle Habe wieder, auch Lot, seinen Bruder, und dessen Habe, die Frauen und das Volk brachte er wieder.

[4:30] Hätte auch sagen können: „Interessiert mich nicht!“ Er hat die Mühe nicht gescheut, und das Risiko nicht gescheut, für seinen Neffen Lot einzuschreiten.

[4:41] Als aber Abraham von der Schlacht gegen Kedor-Laomer und die Könige, die mit ihm waren, zurückkehrte, ging ihm der König von Sodom entgegen in das Tal Schave – das ist das Königstal. Aber Melchisedek, König von Salem, brachte Brot und Wein herbei, und er war ein Priester Gottes des Allerhöchsten.

[4:59] Ganz interessante Gestalt! Wenn ihr noch dazu Lust habt, könnt ihr mal im Neuen Testament schauen, im Hebräerbrief, wen dieser Melchisedek so als Vorbild, als Bild vorgeschaltet hat, sozusagen.

[5:13] Und er segnete ihn und sprach: „Gesegnet sei Abram von Gott dem Allerhöchsten, dem Besitzer des Himmels und der Erde! Und gelobt sei Gott der Allerhöchste, der deine Feinde in deine Hand gegeben hat!“ Und Abraham gab ihm den Zehnten von allem.

[5:28] Wenn du dieses Thema noch nie betrachtet hast, es lohnt es sich vielleicht mal in der Bibel nach dem Wort „Zehnten“ zu suchen und zu schauen, was Gott mit diesem Zehnten sich gedacht hat. Und ich kann dir verraten aus eigener Erfahrung: Den Zehnten hinzugeben ist ein großer, großer Segen, der sich spürbar auf unseren Alltag auswirkt.

[5:51] Der König von Sodom sprach zu Abraham: „Gib mir die Seelen, und die Habe behalte für dich!“ Abraham aber sprach zu dem König von Sodom: „Ich habe meine Hand aufgehoben zu dem HERRN, zu Gott dem Allerhöchsten, dem Besitzer des Himmels und der Erde, dass ich von allem, was dir gehört, nicht einen Faden noch Schuhriemen nehmen will, damit du nicht sagen kannst: ‚Ich habe Abram reich gemacht!‘ Nichts für mich, nur was die Knechte gegessen haben, und den Teil der Männer Aner, Eschkol und Mamre, die mit mir gezogen sind. Sie sollen ihren Anteil nehmen.“

[6:21] Abraham hat geholfen, ohne auf seinen eigenen Vorteil zu achten. Wenn wir helfen, für andere da sein, dann lassen wir uns nicht auf unseren eigenen Vorteil bedacht sein, sondern es gerne tun, ganz frei, weil Gott uns dazu gedrängt hat.

[6:34] Lasst uns doch gemeinsam beten. Lieber Vater im Himmel, wir möchten dir von Herzen Dank sagen, dass du uns so sehr segnest, dass wir von diesem Segen zurückgeben können. Schenk uns allen diese tolle Erfahrung, was es bedeutet, von dir so gesegnet zu werden, dass wir andere segnen können und dadurch noch mehr von dir gesegnet werden, auch durch den Zehnten. Das bitten wir im Namen Jesu. Amen.


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