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Tägliche Andachten

Täglich kurze 2-minütige Andachten aus der Bibel für einen guten Start in den Tag. Diese Aufnahmen sind einer Videoserie auf https://www.joelmedia.de/serien/mit-gott-leben/ entnommen.

Dieser Podcast beinhaltet die folgenden Serien:


Christopher Kramp beleuchtet in dieser Folge die dramatischen Folgen von Abrams Fehlentscheidung, Hagar zur Nebenfrau zu nehmen. Er zeigt, wie Gott sich der fliehenden Hagar offenbart, ihr einen Sohn, Ismael, verheißt und sie zur Rückkehr ermutigt. Anschließend erneuert Gott seinen Bund mit Abram, gibt ihm den Namen Abraham und setzt die Beschneidung als ewiges Bundeszeichen ein, um die Beziehung zu festigen und zu vertiefen.


Weitere Aufnahmen

Serie: Gott auf (m)einer Seite

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Transkript

[0:34] Hallo Freunde, willkommen zu „Gott auf (m)einer Seite“, heute mit 1. Mose 16. Lass uns noch gemeinsam beten. Lieber Vater im Himmel, wir haben gestern gesehen, dass Abram gerecht geworden ist, dadurch, dass er deinem Wort geglaubt hat. Das möchten wir dich bitten, dass du uns den Glauben schenkst, den Abram gehabt hat, und dass wir jetzt auch den Worten, die wir lesen, so vertrauen, dass du sie in unserem Leben wahr machen kannst. Das bitten wir im Namen Jesu. Amen.

[1:05] 1. Mose 16. Abram hat gerade den Fehler begangen, auf Anraten seiner Frau Sarai, sich Hagar als Nebenfrau zu nehmen. Vers 5: Da sprach Sarai zu Abram: „Das Unrecht, das mir zugefügt wird, treffe dich! Ich habe dir meine Magd in den Schoß gegeben. Da sie nun aber sieht, dass sie schwanger ist, bin ich verächtlich in ihren Augen. Der HERR sei Richter zwischen mir und ihr!“ Aber Abram sprach zu Sarai: „Siehe, deine Magd ist in deiner Hand; tu mit ihr, was gut ist in deinen Augen.“ Und da nun Sarai sie demütigte, floh sie von ihr. Die Folgen der Sünde sind dramatisch. Es kommt zu einer echten Familienkrise.

[1:48] Vers 7: Aber der Engel des HERRN fand sie bei einem Wasserbrunnen in der Wüste, beim Brunnen auf dem Weg nach Schur. Er sprach zu ihr: „Hagar, du Magd der Sarai, wo kommst du her und wo willst du hin?“ Sie sprach: „Ich bin von meiner Herrin Sarai geflohen.“

[2:08] Unser Gott sieht nicht nur die großen Glaubenshelden, nicht nur den Abram und die Sarai. Er sieht die Hagar, die wegläuft, die der alles zu viel ist, die nicht mehr ein noch aus weiß, die schlecht behandelt wird. Und er widmet ihr einen ganzen Abschnitt in der Bibel, mehr als der Sarai an dieser Stelle.

[2:31] Und der Engel des HERRN sprach zu ihr: „Kehre wieder zurück zu deiner Herrin und demütige dich unter ihre Hand.“ Und der Engel des HERRN sprach zu ihr: „Siehe, ich will deinen Samen so mehren, dass er vor großer Menge unzählbar sein soll.“ Weiter sprach der Engel des HERRN zu ihr: „Siehe, du bist schwanger und wirst einen Sohn gebären, dem sollst du den Namen Ismael geben, weil der HERR dein Elend erhört hat. Er wird ein Wildmensch sein; seine Hand wider jedermann und jedermanns Hand wider ihn, und er wird allen seinen Brüdern trotzig gegenüberstehen.“

[3:09] Und sie nannte den Namen des HERRN, der mit ihr redete: „Du bist der Gott, der mich sieht.“ Denn sie sprach: „Habe ich hier nicht dem nachgesehen, der mich sieht?“ Ihr könnt mal ein Bibelstudium dazu machen, wo in der Bibel überall Jesus als ein Engel dargestellt wird. Hier ist eine ganz klassische Stelle. Jesus, Gottes Sohn, der hier in Engelsgestalt der Hagar begegnet. Auch wenn du in deinem Leben wegläufst vor Problemen, vor Menschen, nicht mehr ein noch aus weißt: Jesus möchte dir begegnen. Jesus sieht dich so wie du bist und will dir helfen. Darum nannte sie den Brunnen einen „Brunnen des Lebendigen, der mich sieht.“ Siehe, er ist zwischen Kadesch und Bered.

[3:54] Und Hagar gebar Abram einen Sohn, und Abram gab seinem Sohn, den Hagar geboren hatte, den Namen Ismael. Und Abram war 86 Jahre alt, als Hagar ihm den Ismael gebar.

[4:09] Als nun Abram 99 Jahre alt war, erschien ihm der HERR und sprach zu ihm: „Ich bin Gott, der Allmächtige. Wandle vor mir und sei untadelig!“ Genauso wie Gott es eigentlich erlebt hatte mit Henoch und mit Noah, er wünscht sich das auch mit Abram. „Und ich will meinen Bund schließen zwischen mir und dir und will dich über alle Maßen mehren.“ Da fiel Abram auf sein Angesicht. Und Gott redete weiter mit ihm und sprach: „Siehe, ich bin der, welcher im Bund mit dir steht, und du sollst ein Vater vieler Völker werden.“

[4:41] Gott sagt: „Ich habe einen Bund mit dir gemacht, aber ich will einen Bund mit dir schließen.“ Offensichtlich hatte Abram diesen Bund noch nicht verstanden. Er hatte zwar Gott geglaubt, den Bund mit ihm geschlossen, aber dann doch die Hagar genommen. Gott sagt: „Sei untadelig!“ Auch wir müssen manchmal in unserem Leben den Bund mit Gott erneuern. Gott fängt nicht völlig von vorne an, er baut auf dem auf, was wir alle schon mit ihm erlebt haben, aber wir müssen uns von schlechten Entscheidungen trennen.

[5:08] Gott sagt weiter hier, Vers 15: „Und darum sollst du nicht mehr Abram heißen, sondern Abraham soll dein Name sein; denn ich habe dich zum Vater vieler Völker gemacht. Und ich will dich sehr, sehr fruchtbar machen und will dich zu Völkern machen, auch Könige sollen von dir herkommen. Und ich will meinen Bund aufrichten zwischen mir und dir und deinem Samen nach dir von Geschlecht zu Geschlecht, einen ewigen Bund, dein Gott zu sein und der deines Samens nach dir. Und ich will dir und deinem Samen nach dir das Land zum ewigen Besitz geben, in dem du ein Fremdling bist, nämlich das ganze Land Kanaan, und ich will ihr Gott sein.“

[5:42] Und Gott sprach weiter zu Abraham: „Du aber sollst meinen Bund bewahren, du und dein Same nach dir von Geschlecht zu Geschlecht. Das ist aber mein Bund, den ihr bewahren sollt zwischen mir und euch und deinem Samen nach dir: Alles, was männlich ist unter euch, soll beschnitten werden. Ihr sollt am Fleisch eurer Vorhaut beschnitten werden; das soll ein Zeichen des Bundes sein zwischen mir und euch. Jedes männliche unter euch von euren Nachkommen soll bei euch beschnitten werden, wenn es acht Tage alt ist, sei es im Haus geboren oder um Geld erkauft von irgendwelchen Fremden, die nicht von deinem Samen sind.“

[6:17] Gott erneuert den Bund mit Abram, weil er sich von Gott etwas entfernt hat. Lasst uns doch Gott heute bitten, dass wir den Bund mit ihm erneuern können. Lieber Vater im Himmel, wir möchten auch, so wie du es von Abraham gewünscht hast, untadelig sein und mit dir gehen. Hilf uns, dass, wenn wir falsche Entscheidungen getroffen haben, wenn wir uns von dir entfernt haben, dass wir heute lernen, diesen Bund mit dir zu erneuern. Das bitten wir im Namen Jesu. Amen.


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