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Tägliche Andachten

Täglich kurze 2-minütige Andachten aus der Bibel für einen guten Start in den Tag. Diese Aufnahmen sind einer Videoserie auf https://www.joelmedia.de/serien/mit-gott-leben/ entnommen.

Dieser Podcast beinhaltet die folgenden Serien:


In dieser Predigt über 1. Mose 17:13-18:12 beleuchtet Christopher Kramp, wie Gott seinen Bund mit Abraham erneuert und die Beschneidung als Zeichen setzt. Er interpretiert dies als eine „Beschneidung des Herzens“, bei der wir lernen, unsere eigenen Pläne loszulassen und Gottes Verheißungen zu vertrauen. Der Sprecher zeigt auch, wie Gottes Besuch bei Abraham und Saras Lachen die menschliche Skepsis überwindet und Gottes Treue in den alltäglichen Begegnungen offenbart. Entdecke, wie das ganze Evangelium bereits in diesen alten Geschichten aufscheint.


Weitere Aufnahmen

Serie: Gott auf (m)einer Seite

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Transkript

[0:35] Hallo Freunde, willkommen zu Gott auf (m)einer Seite, heute mit 1. Mose 17. Lasst uns gemeinsam beten. Lieber Vater im Himmel, du wünschst, dass wir jeden Tag dir näher kommen. Und so bitten wir, dass du auch jetzt durch dein Wort zu uns sprichst. Amen.

[0:52] Wir sind gerade in 1. Mose 17 und sehen, wie Gott den Bund mit Abraham erneuern möchte und ihm dazu die Beschneidung gibt. In Vers 13 heißt es: "Was in deinem Haus geboren oder um Geld erkauft wird, soll unbedingt beschnitten werden. So soll mein Bund an eurem Fleisch sein, ein ewiger Bund. Und ein unbeschnittener Mann, einer, der sich nicht beschneiden lässt am Fleisch seiner Vorhaut, dessen Seele soll ausgerottet werden aus seinem Volk, weil er meinen Bund gebrochen hat."

[1:20] Und Gott sprach weiter zu Abraham: "Du sollst deine Frau Sarai nicht mehr Sarai nennen, sondern Sara soll ihr Name sein." Wenn Gott mit uns einen Bund macht, dann verändert das, verändert das unsere gesamte Identität. Denn ich will sie segnen und will dir auch von ihr einen Sohn geben. Ich will dich segnen und sie soll zu Nationen werden und Könige von Völkern sollen von ihr kommen.

[1:44] Da fiel Abraham auf sein Angesicht und lachte und sprach in seinem Herzen: "Sollte einem Hundertjährigen ein Kind geboren werden? Und Sara, die Neunzigjährige, sollte gebären?" Und Abraham sprach sogar: "Dass Ismael vor dir leben möchte!"

[2:02] Hier sehen wir jetzt die eigentliche Beschneidung, um die es geht, nicht die der Vorhaut. Das war nur ein Beispiel, eine Illustration. Denn hier hat Abraham einen eigenen Gedanken. Er wollte die allgemeine Vorhersage Gottes, dass er einen Nachkommen haben wird, auf seine eigene Weise mit der Hagar umsetzen. Und auf diese eigene Idee antwortet Gott. Und vielleicht seht ihr die Beschneidung jetzt im nächsten Vers. Da sprach Gott:

[2:29] "Nein, sondern Sara, deine Frau, sollte einen Sohn gebären; den sollst du Isaak nennen. Denn ich will mit ihm einen Bund aufrichten und als einen ewigen Bund für seinen Samen nach ihm."

[2:40] Wenn Gott etwas verheißt, sorgt er auch in allen Details dafür, dass es eintritt. Und wenn wir mit Gott gehen, müssen wir lernen, auch uns Ideen, die wir vielleicht seit 13 Jahren, wie im Fall von Abrahams Sohn, mit uns herumgetragen haben, dass wir bereit sind, Ideen abschneiden zu lassen. Das ist die Beschneidung des Herzens, der Gedanken.

[3:05] "Wegen Ismael aber habe ich dich auch erhört. Siehe, ich habe ihn reichlich gesegnet und will ihn fruchtbar machen und sehr mehren. Er wird zwölf Fürsten zeugen und ich will ihn zu einem großen Volk machen. Meinen Bund aber will ich mit Isaak aufrichten, den dir Sara um diese bestimmte Zeit im nächsten Jahr gebären soll."

[3:20] Und als er mit ihm ausgeredet hatte, hob sich Gott hinweg von Abraham. Da nahm Abraham seinen Sohn Ismael und alle in seinem Haus geborenen Knechte und alle, die um sein Geld erkauft waren, alles, was männlich war, und das sein Haus genoss. Und er beschnitt das Fleisch ihrer Vorhaut am selben Tag, den Gott es ihnen gesagt hatte. Er zögerte keinen Moment. Und Abraham war 99 Jahre alt, als das Fleisch seiner Vorhaut beschnitten wurde. Ismael aber, sein Sohn, war 13 Jahre alt, als das Fleisch seiner Vorhaut beschnitten wurde. Am selben Tag ließen sich Abraham und sein Sohn Ismael beschneiden. Und alles, was männlich war in seinem Haus, daheim geboren und von Fremdlingen um Geld erkauft, wurde mit ihm beschnitten.

[4:03] Und der Herr erschien ihm bei den Terebinthen von Mamre, während er am Eingang seines Zeltes saß, als der Tag am heißesten war.

[4:16] Noch einmal kommt Gott, kommt Jesus hier zu Abraham.

[4:18] Und er hob seine Augen und schaute, siehe, da standen drei Männer ihm entgegen. Und als er sie sah, eilte er ihnen entgegen vom Eingang seines Zeltes, beugte sich zur Erde nieder und sprach: "Mein Herr, habe ich Gnade vor deinen Augen gefunden, so geht doch nicht vorüber an deinem Knecht. Man soll ein wenig Wasser bringen und lasst eure Füße waschen und lasst euch nieder unter dem Baum. So will ich einen Bissen Brot bringen, dass es euer Herz stärkt. Danach mögt ihr weiterziehen, denn darum seid ihr bei eurem Knecht vorbeigekommen." Sie sprachen: "Tu, wie du gesagt hast." Und Abraham eilte ins Zelt zu Sara und sprach: "Nimm rasch drei Maß feines Mehl, knete sie und backe Brotfladen." Abraham aber lief zu den Rindern und ein zartes und gutes Kalb und gab es dem Knecht, und eilte, und der eilte und bereitete es zu. Und er tat Butter und Milch auf und von dem Kalb, dass er zubereitet hatte, und setzte es ihnen vor. Und er stand bei ihnen unter dem Baum und sie aßen.

[5:10] Abraham war gastfrei, er war freundlich und nahm Leute gerne zu sich auf. Aber das Interessante ist: Wenn ihr ein bisschen Zeit habt, hinterher noch nach diesem Video, schaut euch mal diese acht Verse an und schaut mal, was ihr an Parallelen zum Leben von Jesus entdecken könnt. In diesen wenigen Versen steckt eigentlich das ganze Evangelium drin.

[5:32] Da sprach er zu ihm: "Wo ist deine Frau Sara?" Er antwortete: "Drinnen im Zelt." Da sprach er: "Gewiss will ich um diese Zeit im künftigen Jahr wieder zu dir kommen, und siehe, deine Frau Sara soll einen Sohn haben."

[5:45] Sara aber hörte am Eingang des Zeltes, der hinter ihm war. Und Abraham und Sara waren alt und recht betagt, so dass es Sara nicht mehr nach der Weise der Frauen ging. Darum lachte sie in ihrem Herzen und sprach: "Nachdem ich verblüht bin, soll mir noch Wonne zuteil werden, dazu ist mein Herr ein alter Mann?"

[6:02] Gott will nicht nur den Abraham überzeugen, er will auch die Sara überzeugen. Denn wenn er etwas in einer Ehe tun will, dann will er das für Mann und Frau tun. Was wir heute lernen ist, dass Gott uns im Alltag besuchen möchte. Lasst uns gemeinsam noch beten.

[6:20] Lieber Vater im Himmel, bitte gib, dass wir bereit sind, uns Gedanken, wenn sie nicht dir entsprechen, abzuschneiden, abzulegen. Und lass uns bereit sein, im Alltag in den Dingen des täglichen Lebens dir begegnen zu wollen. Dass wir bereit sind, dass, wenn du in unserem Alltag erscheinst und unser Leben verändern möchtest, dass wir dein Werk erkennen. Das bitten wir im Namen Jesu. Amen.


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