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Tägliche Andachten

Täglich kurze 2-minütige Andachten aus der Bibel für einen guten Start in den Tag. Diese Aufnahmen sind einer Videoserie auf https://www.joelmedia.de/serien/mit-gott-leben/ entnommen.

Dieser Podcast beinhaltet die folgenden Serien:


In dieser Folge von „Gott auf (m)einer Seite“ beleuchtet Christopher Kramp die biblische Erzählung aus 1. Mose 18 und 19. Er konzentriert sich auf Abrahams mutige Fürbitte für Sodom und Gomorra und die Begegnung der Engel mit Lot. Die Episode zeigt Gottes Gerechtigkeit, seine Gnade und die Bedeutung, für andere einzustehen und das Evangelium weiterzugeben.


Weitere Aufnahmen

Serie: Gott auf (m)einer Seite

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Transkript

[0:34] Hallo Freunde, willkommen zu Gott auf meiner Seite, heute mit 1. Mose 18. Lasst uns beten. Lieber Vater im Himmel, wir haben gesehen, dass du uns im Alltag begegnen möchtest. Und so bitten wir dich, dass du jetzt auch durch dein Wort zu uns sprichst. Im Namen Jesu. Amen.

[0:50] Wir sind in 1. Mose 18 und sehen gerade wieder, wie der Herr mit zwei Engeln Abraham bei seinem Zelt besucht. Vers 13: „Da sprach der Herr zu Abraham: ‚Warum lacht Sara und spricht: „Sollte ich wirklich noch gebären, wo ich so alt bin?“ Sollte denn dem Herrn etwas zu wunderbar sein? Zur bestimmten Zeit will ich wieder zu dir kommen im nächsten Jahr, und Sara wird einen Sohn haben.‘“ Wir glauben manchmal, dass manche Dinge unmöglich sind. Bei Gott ist nichts unmöglich.

[1:18] Sara leugnete und sprach: „Ich habe nicht gelacht!“, denn sie fürchtete sich. Aber sprach er: „Doch, du hast gelacht.“ Manchmal geben wir nicht zu, wie unglaublich wir sind. Aber Gott weiß alles.

[1:29] Da brachen die Männer auf und wandten sich nach Sodom ab. Abraham ging mit ihnen, um sie zu begleiten.

[1:36] Da sprach der Herr: „Sollte ich Abraham verbergen, was ich tun will? Abraham soll doch gewiss zu einem großen und starken Volk werden, und alle Völker der Erde sollen in ihm gesegnet werden.“ Gott möchte sich uns mitteilen. „Denn ich habe ihn erwählt, dass er seinen Kindern und seinem Haus gebiete, den Weg des Herrn zu bewahren, indem sie Gerechtigkeit und Recht üben, damit der Herr auf Abraham kommen lasse, was er ihm verheißen hat.“

[2:05] Gott sieht, wenn Menschen wirklich danach trachten, ihren Kindern das Evangelium weiterzugeben. Und der Herr sprach: „Das Geschrei über Sodom und Gomorra ist groß und ihre Sünde ist sehr schwer. Darum will ich hinabsteigen und sehen, ob es sich wirklich ganz, ob es wirklich ganz nach dem Geschrei über sie getrieben haben, das vor mich gekommen ist, oder ob nicht. Ich will es wissen.“

[2:25] Es ist interessant: Gott, der alles weiß, geht extra nach Sodom und schaut nach, ob es so gewesen ist. Sollten nicht dann wir, erst recht, die wir längst nicht alles wissen, uns immer erst noch einmal vergewissern, ob Dinge, die wir gehört über andere, auch wirklich stimmen?

[2:39] Und die Männer aber wandten die Angesichter von dort und gingen nach Sodom. Aber Abraham blieb noch stehen vor dem Herrn. Nun Abraham trat näher und sprach: „Willst du auch den Gerechten mit dem Gottlosen vertilgen? Vielleicht gibt es 50 Gerechte in der Stadt. Willst du die vertilgen und den Ort nicht verschonen um der 50 Gerechten willen, die darin sind? Das sei ferne von dir, dass du eine solche Sache tust und den Gerechten tötest mit dem Gottlosen, dass der Gerechte sei wie der Gottlose. Das ist ferne von dir! Sollte der Richter der ganzen Erde nicht gerecht richten?“

[3:10] Der Herr sprach: „Wenn ich 50 Gerechte darin finde in der Stadt, so will ich um ihren willen den ganzen Ort verschonen.“

[3:21] Und Abraham antwortete und sprach: „Siehe, ich habe es gewagt, mit dem Herrn zu reden, obwohl ich nur Staub und Asche bin.“ Er wusste, mit wem er hier sprach. Er wusste, dass er eigentlich an sich als Mensch unwürdig war, aber dass Gott trotzdem gnädig ist und ihm zuhören würde. „Vielleicht gibt es fünf weniger als 50 Gerechte darin. Willst du denn die ganze Stadt verderben um der fünf willen?“ Er sprach: „Wenn ich darin 45 finde, so will ich sie nicht verderben.“

[3:45] Und er fuhr weiter fort mit ihm zu reden und sprach: „Vielleicht finden sich 40 darin.“ Er aber sprach: „Ich will es nicht tun um der 40 willen.“ Und Abraham sprach: „Möge meinem Herrn nicht erzürnen, wenn ich noch weiter rede.

[4:00] Vielleicht finden sich 30 darin.“ Er aber sprach: „Wenn ich 30 darin finde, so will ich es nicht tun.“ Und dann sprach er: „Siehe, ich habe es gewagt, mit dem Herrn zu reden. Vielleicht finden sich 20 darin.“ Er antwortete: „Ich will es nicht verderben um der 20 willen.“ Und er sprach: „Ach, zürne nicht, mein Herr, dass ich nur noch diesmal rede. Vielleicht finden sich zehn.“ Er aber sprach: „Ich will es nicht verderben um der zehn willen.“ Und der Herr ging hinweg, als er mit Abraham geredet hatte. Abraham aber kehrte wieder in seinen Ort zurück.

[4:34] Wie oft ringst du mit Gott um das Leben von anderen? Wie oft trittst du ein für das Leben von anderen, sozusagen wie Abraham hier? Wie sehr wünschst du dir, dass Menschen noch Erlösung und Gnade finden können?

[4:50] Und die zwei Engel kamen am Abend nach Sodom. Lot aber saß in Sodom unter dem Tor. Und als er sie sah, stand er auf, ging ihnen entgegen und verneigte sich das Angesicht zur Erde gewandt. Fast so ein bisschen wie bei Abraham am Anfang von 1. Mose 18, wo der Tag ganz heiß war, hieß es, Abraham saß im Eingang seines Zeltes. Lot sitzt hier im Eingang der Stadt. Und sprach: „Siehe, meine Herren, kehrt ein das Haus eures Knechtes und bleibt über Nacht und wascht eure Füße. So mögt ihr am Morgen früh aufstehen und euren Weg ziehen.“ Sie aber sprachen: „Nein, sondern wir wollen im Freien übernachten.“ Er drang sehr in sie, da kehrten sie bei ihm ein und kamen in sein Haus. Und er bereitete ihnen ein Mahl und machte ungesäuertes Brot bereit, und sie aßen.

[5:34] Eine ganz klare Parallele: In 1. Mose 18 war Gott gekommen, um eine gute Nachricht, ein Evangelium sozusagen, zu verkündigen: Der Sohn der Verheißung würde geboren werden. Hier kommt jetzt Gott durch die beiden Engel nach Sodom zu Lot, um eine Gerichtsbotschaft zu verkündigen. Beides gehört zusammen.

[5:56] Lasst uns gemeinsam beten. Lieber Vater im Himmel, danke, dass du gnädig bist und dass du auch auf uns achtest. Danke, dass wir auch für Menschen eintreten können. Und danke, dass du siehst, dass wir auch gerne anderen Menschen das Evangelium weitergeben möchten. Hilf uns, dass wir das in diesem Tag auch erleben mit dir. Im Namen Jesu. Amen.


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