Veröffentlicht am
375 Klicks

Podcast Diese Aufnahme ist teil eines Podcasts

Tägliche Andachten

Täglich kurze 2-minütige Andachten aus der Bibel für einen guten Start in den Tag. Diese Aufnahmen sind einer Videoserie auf https://www.joelmedia.de/serien/mit-gott-leben/ entnommen.

Dieser Podcast beinhaltet die folgenden Serien:


In dieser Folge von „Gott auf (m)einer Seite“ beleuchtet Christopher Kramp die tiefgreifenden Ereignisse aus 1. Mose 21:20-22:10. Wir sehen, wie Gott Ismael versorgt und Abraham einen Bund mit Abimelech schließt. Der Höhepunkt ist jedoch die größte Glaubensprüfung Abrahams: die Anweisung, seinen geliebten Sohn Isaak zu opfern. Diese Geschichte zeigt Abrahams unerschütterliches Vertrauen in Gottes Plan und dient als Vorbild für unsere eigene Bereitschaft, alles Gott hinzugeben.


Weitere Aufnahmen

Serie: Gott auf (m)einer Seite

  • 0:0
  • 0:0
  • 0:0

Transkript

[0:34] Hallo Freunde, willkommen zu "Gott auf meiner Seite", heute mit Seite 22. Lasst uns gemeinsam beten.

[0:39] Lieber Vater im Himmel, danke, dass du deine Verheißung erfüllst, deinem Wort stehst. Und so bitten wir dich, dass du jetzt uns dein Wort erklärst. Im Namen Jesu. Amen.

[0:53] Wir haben das jetzt mal gesehen, wie Gott Hagar und Ismael gerettet hat. Wir sind in 1. Mose 21 und lesen ab Vers 20: "Und Gott war mit dem Knaben, der wuchs heran und wohnte in der Wüste und wurde ein Bogenschütze. Und er wohnte in der Wüste Paran, und seine Mutter nahm ihm eine Frau aus dem Land Ägypten."

[1:16] Und es geschah zur selben Zeit, da redete Abimelech in Begleitung seines Heerführers Pichol mit Abraham und sprach: "Gott ist mit dir in allem, was du tust." Ist das nicht ein tolles Zeugnis, wenn Menschen von außen sehen, dass Gott in unserem Leben deutlich wirkt? Möge Gott auch in unserem Leben so wirken, dass Menschen, mit denen wir in Kontakt stehen, sehen, dass Gott uns segnet. "So schwöre mir nun hier bei Gott, dass du weder an mir noch an meinen Kindern noch an meinen Kindeskindern treulos handeln wirst, dass dieselbe Freundschaft, die ich dir bewiesen habe, sollst du auch an mir beweisen und an dem Land, in dem du ein Fremdling bist." Da sprach Abraham: "Ich will."

[2:05] Und Abraham stellte Abimelech zur Rede wegen des Wasserbrunnens, den die Knechte Abimelechs mit Gewalt genommen hatten. Da antwortete Abimelech: "Ich weiß nichts davon, wer das getan hat. Du hast mir gar nicht erzählt, und ich habe auch nichts davon gehört bis zu diesem Tag."

[2:21] Da nahm Abraham Schafe und Rinder und gab sie Abimelech, und sie machten beide einen Bund miteinander. Abraham schließt öfter mal einen Bund mit Menschen und einen Bund mit Gott. Und eine der interessantesten Dinge, die wir in 1. Mose studieren können, ist, wie diese Bündnisse mit Menschen ausgehen und wie die Bündnisse mit Gott ausgehen.

[2:41] Und Abraham stellte sieben Lämmer beiseite. Da sprach Abimelech zu Abraham: "Was sollen die sieben Lämmer hier, die du beiseite gestellt hast?" Er antwortete: "Du sollst sieben Lämmer von meiner Hand nehmen, damit sie ein Zeugnis für mich seien, dass ich diesen Brunnen gegraben habe." Daher wird der Ort Beerscheba genannt, weil sie beide dort einander schworen.

[3:03] Als sie den Bund in Beerscheba geschlossen hatten, machten sich Abimelech und Pichol, all sein Heerführer, auf und zogen wieder in das Land der Philister ab. Abraham aber bepflanzte eine Tamariske in Beerscheba und rief dort den Namen des Herrn, des ewigen Gottes, an. So wie wir gesehen haben, überall, wo Abraham gewesen ist, hat er jetzt Zeugnisse des wahren Gottesdienstes hinterlassen. Und er hielt sich lange Zeit als Fremdling im Land der Philister auf.

[3:30] Und es geschah nach diesen Begebenheiten, da prüfte Gott den Abraham und sprach zu ihm: "Abraham!" Und er antwortete: "Hier bin ich." Und er sprach: "Nimm doch deinen Sohn, deinen einzigen, den du lieb hast, den Isaak, und gehe in das Land Moria und bringe ihn dort zum Brandopfer dar auf einem der Berge, den ich dir nennen werde."

[3:55] Gott hatte ein schweres Herz. Er wollte Abraham etwas davon vermitteln, was er selbst fühlte und fühlt, weil er Gott seinen eingeborenen Sohn für uns alle gegeben hat. Da stand Abraham morgens früh auf und sattelte seinen Esel, und er nahm zwei Knechte mit sich und seinen Sohn Isaak und spaltete Holz zum Brandopfer und machte sich auf und ging hin an den Ort, den Gott ihm genannt hatte.

[4:20] Er hatte schon in 1. Mose 21 sofort gehorcht und hatte sofort Ismael weggeschickt. Jetzt gehorcht er wieder bei einem noch schwereren Auftrag. Gott führt uns übrigens Schritt für Schritt. Er bringt uns nach und nach an jeden weiteren Test, der immer schwieriger wird, je nachdem, wie viel Erfahrung wir mit Gott gemacht haben.

[4:40] Am dritten Tag erhob Abraham seine Augen und sah den Ort von ferne. Drei Tage lang wusste er nicht, wie das Ganze ausgeht. Manchmal gibt es Situationen in unserem Leben, da wissen wir nicht, warum Gott Dinge so führt und lenkt, warum sie so geschehen. Wir können dann noch nicht klar sehen. Wenn wir dann trotzdem an Gottes Hand weitergehen, kann er uns unglaubliche Dinge offenbaren.

[5:03] Da sprach Abraham zu seinen Knechten: "Bleibt hier, bleibt ihr hier mit dem Esel. Ich aber und der Knabe wollen dort hingehen und anbeten, und dann wollen wir wieder zurückkommen." Was für ein Satz! Er sagt: "Wir müssen dorthin." Er sagt: "Wir wollen dorthin." Dann sagte er: "Wir wollen dort anbeten." Das ist die wahre Anbetung. Nicht einfach nur ein richtiger Satz oder ein richtiges Lied, sondern die Bereitschaft, alles auf den Altar zu legen. Das ist wahre Anbetung. Und dann die Gewissheit, dass Gott alles wohlmachen wird, dass seine Verheißung, dass Isaak einen Nachkommen haben wird, dass Gott irgendwie diese Situation wahr machen wird, auch wenn es menschlich unmöglich erscheint.

[5:45] Und Abraham nahm das Holz zum Brandopfer und legte es auf seinen Sohn Isaak. Er aber nahm das Feuer und das Messer in seiner Hand, und sie gingen beide miteinander. Da sprach Isaak zu seinem Vater Abraham: "Mein Vater!" Und er antwortete: "Hier bin ich, mein Sohn." Wie muss das den Abraham geschmerzt haben, seinen Sohn so zu hören! Und da sprach er: "Hier ist Feuer und Holz, wo ist aber das Lamm zum Brandopfer?"

[6:13] Abraham antwortete: "Mein Sohn, Gott wird sich ein Lamm zum Brandopfer versorgen." Sie gingen beide miteinander. Manchmal gibt es Fragen, die können wir nicht beantworten, und wir können uns nur daran klammern, dass Gott schon einen Plan haben wird, dass Gott am Ende für das Gute sorgt.

[6:32] Und als sie an den Ort kamen, den Gott ihm genannt hatte, baute Abraham dort einen Altar und schichtete das Holz darauf. Und er band seinen Sohn Isaak und legte ihn auf den Altar, oben auf das Holz. Und Abraham streckte seine Hand aus und fasste das Messer, um seinen Sohn zu schlachten. Er war bereit, es zu tun. Bist du bereit, alles, was dir lieb und teuer ist, auf den Altar zu legen?

[7:01] Lasst uns beten. Lieber Vater im Himmel, es gibt Dinge in unserem Leben, die sind uns so wichtig, dass wir uns gar nicht vorstellen können, dass wir ohne sie leben können. Wir möchten heute alles auf den Altar legen und dich bitten, dass du die absolute Nummer eins in unserem Leben bist. Und wir glauben, dass du alles dann so lenken wirst, dass es zu unserem Besten ist. Im Namen Jesu. Amen.


Lizenz

Copyright ©2024 Joel Media Ministry e.V.
Dieses Werk ist lizenziert unter einer Creative Commons Namensnennung - Nicht kommerziell - Keine Bearbeitungen 4.0 International Lizenz.