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Tägliche Andachten

Täglich kurze 2-minütige Andachten aus der Bibel für einen guten Start in den Tag. Diese Aufnahmen sind einer Videoserie auf https://www.joelmedia.de/serien/mit-gott-leben/ entnommen.

Dieser Podcast beinhaltet die folgenden Serien:


In dieser Folge der Serie „Gott auf meiner Seite“ beleuchtet Christopher Kramp die biblische Geschichte, wie Abrahams Knecht Rebekka als Braut für Isaak findet. Er betont Gottes Führung in Beziehungen und die Bedeutung des Gebets, während er auch Rebekkas persönliche Entscheidung und Abrahams spätere Familie aus 1. Mose 24:45-25:2 hervorhebt. Die Botschaft unterstreicht Gottes reichhaltigen Segen und die Wichtigkeit, Seinem Willen zu vertrauen.


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Serie: Gott auf (m)einer Seite

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Transkript

[0:34] Hallo Freunde, willkommen zu Gott auf meiner Seite, heute Seite 26. Lass uns beten: Herr, du hast große Pläne auch für unser persönliches Leben, für unsere Beziehungen. Wir möchten dich bitten, dass du auch heute durch dein Wort sprichst. Im Namen Jesu. Amen.

[0:59] Wir sind in 1. Mose 24. Der Knecht von Abraham ist gerade dabei, der Familie von Rebekka zu erklären, warum sie von Gott bestimmt ist, eine Braut für Isaak zu sein.

[1:13] Vers 45: Ehe ich nun diese Worte aus geredet hatte in meinem Herzen, siehe, da kommt Rebekka mit einem Krug auf ihrer Schulter und geht zum Brunnen hinab und schöpft. Da sprach ich zu ihr: Gib mir doch zu trinken!

[1:24] Er hatte das Gebet noch nicht einmal ganz beendet, die Antwort kam sofort. Auch in unserem Leben können wir erleben, dass Gott uns immer gleich erhört, auch wenn die Antwort manchmal sichtbar erst später kommt und dann, wann wir sie am meisten brauchen. Wir dürfen jedoch wissen, doch bevor wir das Amen gesagt haben, weiß Gott, was wir brauchen.

[1:49] Und sie nahm den Krug sogleich von ihrer Schulter und sprach: Trinke, und ich will deine Kamele auch tränken. So trank ich, und sie tränkte auch die Kamele. Und ich fragte sie und sprach: Wessen Tochter bist du? Sie antwortete: Ich bin die Tochter Betuels, des Sohnes Nahors, den Milka geboren hat. Dann legte ich einen Ring an ihre Nase und Armbänder an ihre Hände.

[2:10] Ich legte mich und betete an vor dem Herrn und lobte den Herrn, den Gott meines Herrn Abraham, der mich den rechten Weg geführt hat, dass ich seinem Sohn die Tochter des Bruders meines Herrn nehmen kann. Wenn ihr nun meinem Herrn Liebe und Treue erweisen wollt, so sagt es mir; wenn nicht, so sagt es mir ebenfalls, dass ich mich zur Rechten oder zur Linken wende.

[2:33] Da antworteten Laban und Betuel und sprachen: Diese Sache kommt von dem Herrn; darum können wir nichts gegen dich reden, weder Böses noch Gutes.

[2:42] Wenn Gott Menschen zusammenführt, dann so, dass es offensichtlich Gottes Wirken ist. Rebekka ist vor dir, nimm sie und ziehe hin, damit sie die Frau des Sohnes deines Herrn werde, wie der Herr geredet hat. Es sollte also eine Beziehung auf der Grundlage des Wortes Gottes sein.

[3:06] Und es geschah, als der Knecht ihre Worte hörte, da verneigte er sich vor dem Herrn zur Erde. Und der Knecht zog silberne und goldene Schmuckstücke und Kleider hervor und gab sie Rebekka; auch ihrem Bruder und ihrer Mutter gab er Kostbarkeiten. Da aßen und tranken sie, er samt den Männern, die mit ihm waren, und sie blieben dort über Nacht. Aber am Morgen standen sie auf und sprachen: Lasst mich zu meinem Herrn ziehen!

[3:31] Aber ihr Bruder und ihre Mutter sprachen: Lasst doch das Mädchen noch einige Tage lang bei uns bleiben, wenigstens zehn; danach magst du ziehen. Da sprach er zu ihnen: Haltet mich nicht auf, denn der Herr hat meinen Weg gelingen lassen. Lasst mich zu meinem Herrn ziehen!

[3:46] Wir haben schon letztes Mal von ihm gelernt, dass er sich nicht mit Essen und Trinken hatte aufhalten wollen, bevor er nicht seine Mission klar benannt hatte, seine Botschaft deutlich gemacht hatte. Jetzt lässt er sich wieder nicht aufhalten für diesen Weg. Man kann sehr viel von ihm lernen: Ihm war es wichtig, dass sein Auftrag die absolute Priorität Nummer eins hatte und dass er sich durch nichts davon aufhalten ließ.

[4:10] Da sprachen sie: Lasst uns das Mädchen rufen und fragen, was sie dazu sagt. Und sie riefen Rebekka und sprachen zu ihr: Willst du mit diesem Mann ziehen? Sie antwortete: Ja, ich will mit ihm ziehen.

[4:24] Es war auch ihre eigene persönliche Entscheidung, die entscheidend war hier. So ließen sie Rebekka, ihre Schwester, ziehen mit ihrer Amme samt dem Knecht Abrahams und seinen Leuten. Und sie segneten Rebekka und sprachen zu ihr: Du bist unsere Schwester, werde zu vieltausendmal Tausenden, und deine Nachkommen sollen das Tor ihrer Feinde in Besitz nehmen. Übrigens, ganz ähnlich ein Segen, wie wir den in 1. Mose 22 für Abraham gelesen haben.

[4:51] So machten sich Rebekka und ihre Mägde auf, und sie bestiegen die Kamele und folgten dem Mann nach. Und der Knecht nahm Rebekka mit und zog hin. Und Isaak kam vom Brunnen des Lebendigen, der mich sieht; denn er wohnte im Lande des Südens. Wir kennen diesen Brunnen aus 1. Mose 16, da war Hagar gewesen, als sie weggelaufen war und als Gott ihr erschienen war und sie ermutigt hatte. Weil Isaak zur Abendzeit auf das Feld gegangen war, um zu beten. Und er blickte auf und sah, und siehe, Kamele kamen daher.

[5:23] In dieser ganzen Geschichte fragt man sich: Wo ist Isaak? Es geht doch darum, dass seine Braut gefunden werden soll. Isaak hat gebetet, die ganze Zeit gebetet und auch vertraut, dass Gott alles so führt, dass die richtige Frau für ihn gefunden wird. Das Wichtigste, was wir tun können für einen Partner, ist beten.

[5:49] Und Rebekka blickte auf und sah, da ließ sie sich vom Kamel herab und sprach zu dem Knecht: Wer ist jener Mann, der uns auf dem Feld entgegenkommt? Der Knecht sprach: Das ist mein Herr. Dann nahm sie den Schleier und verhüllte sich. Und der Knecht erzählte dem Isaak alles, was er ausgerichtet hatte. Da führte Isaak sie in das Zelt seiner Mutter Sara und nahm die Rebekka, und sie wurde seine Frau, und er gewann sie lieb. So wurde Isaak getröstet nach dem Tod seiner Mutter.

[6:18] Und beachtet die Reihenfolge: Rebekka hat zuerst im Zelt der Mutter gelebt, nicht im Zelt Isaaks. Erst als sie seine Frau wurde, hat sich das geändert. Auch das ist etwas, worüber es sich lohnt, heute nachzudenken: dass das Zusammenleben zweier Menschen nach der Bibel eigentlich erst dann von Gott gewollt ist, wenn sie auch verheiratet sind.

[6:42] Und Abraham nahm wieder eine Frau, die hieß Ketura. Die gebar ihm Simran und Jokschan und Medan und Midian und Jischbak und Schuach. Derselbe Abraham, bei dem es schon ein Wunder war, dass er den Isaak bekommen hatte, da kommen jetzt noch viel mehr Kinder. Wenn Gott segnet, dann segnet er reichhaltig.

[7:05] Lasst uns beten. Lieber Vater im Himmel, hab Dank, dass wir wissen dürfen, dass, wenn wir beten, du das Beste für uns tust. Wir können unser Leben nicht selbst in die Hand nehmen. Wir können die Umstände des Lebens nicht immer selbst regulieren, aber du weißt alles. Wenn wir beten, dann sorgst du dich um uns in besonderer Weise, und dafür danken wir dir. Im Namen Jesu. Amen.


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