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Tägliche Andachten

Täglich kurze 2-minütige Andachten aus der Bibel für einen guten Start in den Tag. Diese Aufnahmen sind einer Videoserie auf https://www.joelmedia.de/serien/mit-gott-leben/ entnommen.

Dieser Podcast beinhaltet die folgenden Serien:


Christopher Kramp setzt die Serie „Gott auf (m)einer Seite“ fort und beleuchtet 1. Mose 2:6-3:3. Er spricht über die Schöpfung des Menschen, die Bedeutung des Gartens Eden und die Rolle der Arbeit. Der Sprecher betont Gottes Wunsch nach Nähe und Beziehung, die Warnung vor dem Baum der Erkenntnis und die erste Begegnung mit dem Zweifel, den Satan sät.


Weitere Aufnahmen

Serie: Gott auf (m)einer Seite

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Transkript

[0:31] [Musik] Hallo, liebe Freunde! Willkommen zu "Gott auf (m)einer Seite", heute mit Teil 3. Wir wollen gemeinsam beten. Lieber Vater im Himmel, gestern haben wir gesehen, dass du alles, was du tust, gut machst und zu Ende bringst. Wir möchten dich bitten, dass du uns auch heute an diesem Tag segnest. Es ist eine Verheißung, dass wir dein Wort gut verstehen können. Im Namen Jesu. Amen.

[1:01] Wir waren stehengeblieben in 1. Mose 2, und dort Vers 6: "Aber ein Dunst stieg beständig von der Erde auf und bewässerte die ganze Fläche des Erdbodens. Da bildete Gott der Herr den Menschen, Staub von der Erde, und blies den Odem des Lebens in seine Nase; und so wurde der Mensch eine lebendige Seele." Stellst du dir das praktisch vor? Gott kommt auf die Erde, formt den Staub, und dann beugt er sich hinab und bläst in die Nase. Nein, das geht nur, wenn man jemandem ganz nahe kommt. Als Gott den Menschen geschaffen hat, ist er uns ganz nah gekommen. Er möchte auch heute an diesem Tag dir ganz nahe sein.

[1:49] Und Gott der Herr pflanzte einen Garten Eden im Osten und setzte den Menschen dorthin, den er gemacht hatte. Und Gott der Herr ließ alle Bäume aus der Erde hervorsprießen, lieblich anzusehen und gut zur Nahrung, auch den Baum des Lebens mitten im Garten und den Baum der Erkenntnis des Guten und Bösen. Gott hat das Interesse, dass es uns wirklich gut geht, und er gibt uns viel Schönes, so viele tolle Bäume, die er damals im Garten Eden gemacht hat. Schau mal heute in deinem Leben, was er alles Gute für dich tut.

[2:21] Es ging aber ein Strom aus von Eden, um den Garten zu bewässern. Von dort aber teilte er sich und wurde zu vier Hauptströmen. Der erste ist Pischon, der das ganze Land Hawila umfließt, wo das Gold ist. Und das Gold dieses Landes ist gut. Dort kommt auch das Bedolachharz und der Edelstein Onyx. Der zweite Strom heißt Gihon, der das Land Kusch umfließt. Der dritte Strom heißt Tigris, das ist der, welcher östlich von Assur fließt. Der vierte Strom ist der Euphrat.

[2:55] Ist dir aufgefallen, da war Gold. Aber Gott hätte den Menschen aus Gold machen können, aus Edelstein machen können. Stattdessen hat er ihn aus Staub gemacht, um zu zeigen, dass unser Wert, den wir haben, daran besteht, dass Gott uns das Leben gibt. Ohne Gott sind wir zumindest Staub, aber mit Gott sind wir so ein kostbarer Schatz.

[3:23] Vers 15: "Und Gott der Herr nahm den Menschen und setzte ihn in den Garten Eden, damit er ihn bebaue und bewahre." Gott gibt uns unsere Aufgabe. Gott hat niemals gewollt, nicht einmal im Paradies, dass der Mensch nur faul daliegt. Heute, was du tun kannst, welche Aufgabe Gott dir gibt, und dass du auch produktiv sein kannst – das ist Gottes Plan von Anfang an gewesen.

[3:45] Und Gott der Herr gebot dem Menschen und sprach: "Von jedem Baum des Gartens darfst du nach Belieben essen; aber von dem Baum der Erkenntnis des Guten und des Bösen sollst du nicht essen; denn an dem Tag, da du davon isst, musst du gewisslich sterben." Jeder Mensch ist frei, auch wir sind frei, zu entscheiden, ob wir Gott folgen wollen oder nicht. Und Gott warnt uns, wenn er uns warnt, nur deswegen, weil er nicht möchte, dass wir sterben.

[4:13] Und Gott der Herr sprach: "Es ist nicht gut, dass der Mensch allein sei; ich will ihm eine Hilfe machen, die ihm entspricht." Und Gott der Herr bildete aus dem Erdboden alle Tiere des Feldes und alle Vögel des Himmels und brachte sie zu dem Menschen, um zu sehen, wie er sie nennen würde, und damit jedes lebendige Wesen den Namen trage, den der Mensch ihm gebe. Wie wir gesehen haben, Gott gibt gerne, delegiert auch Aufgaben an uns Menschen.

[4:37] Da gab der Mensch den Tieren des Feldes und Vögeln des Himmels Namen, aber für den Menschen fand sich keine Gehilfin, die ihm entsprochen hätte. Da ließ Gott der Herr einen tiefen Schlaf auf den Menschen fallen, und während er schlief, nahm er eine seiner Rippen und verschloss ihre Stelle mit Fleisch. Und Gott der Herr bildete die Rippe, die er von dem Menschen genommen hatte, zu einer Frau und brachte sie zu dem Menschen.

[5:00] Da sprach der Mensch: "Das ist nun Bein von meinem Bein und Fleisch von meinem Fleisch; die soll Männin heißen, denn vom Mann ist sie genommen." Darum wird ein Mann seinen Vater und seine Mutter verlassen und seiner Frau anhängen, und sie werden ein Fleisch sein. Hier könnte man ganz viel dazu sagen, aber halten wir fest: Gott freut sich, er wünscht sich menschliche Beziehung. Und Gott ist der Beste, der für dich einen Lebenspartner finden kann. Wenn du noch keinen gefunden hast, vertraue das an, bete vielleicht heute ganz besonders dafür. Und wenn du schon verheiratet bist, erinnere dich daran, dass dein Ehepartner die allerhöchste Priorität von allen Menschen in deinem Leben haben sollte, mehr als sogar die Eltern, und dass ihr nach Gottes Willen ein Fleisch sein solltet, wirklich eine Einheit bilden solltet.

[5:52] Und sie waren beide nackt, der Mensch und seine Frau, und sie schämten sich nicht. Aber die Schlange war listiger als alle Tiere des Feldes, die Gott der Herr gemacht hatte. Und sie sprach zu der Frau: "Hat Gott wirklich gesagt: Ihr sollt nicht essen von allen Bäumen im Garten?" Da sprach die Frau zur Schlange: "Von der Frucht der Bäume im Garten dürfen wir essen; aber von der Frucht des Baumes, der mitten im Garten ist, hat Gott gesagt: Ihr sollt nicht davon essen und sollt es auch nicht anrühren, damit ihr nicht sterbt."

[6:21] Hier kommt der Satan auf den Plan. Das Erste, was er macht, ist, er zweifelt am Wort Gottes. Der Rest der Bibel hat damit zu tun, dass diese Zweifel sich im Herzen verfangen haben. Lasst uns dem Zweifel keinen Raum geben, sondern Gottes Wort vertrauen, so wie es uns entspricht. Lasst uns doch gemeinsam beten.

[6:44] Lieber Vater im Himmel, wir danken dir, dass du die tiefsten Bedürfnisse unseres Herzens kennst und dass du uns geschaffen hast, damit wir dir ein Bild sein können. Danke, dass dein Wort uns auch warnt vor den Verführungen des Satans. Und gib, dass wir heute mit diesen Warnungen im Kopf auch den Tag gehen dürfen und vertrauen können, dass du das Beste für uns tun möchtest. Amen.


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