In dieser Folge von „Gott auf meiner Seite“ beleuchtet Christopher Kramp die dramatische Geschichte aus 1. Mose 27:16-41, in der Jakob seinen blinden Vater Isaak betrügt, um Esaus Segen zu erlangen. Er zeigt auf, wie eine Lüge eine Kette von weiteren Lügen nach sich zieht und welche verheerenden Auswirkungen Sünde auf familiäre Beziehungen haben kann. Kramp ermutigt dazu, auf Gottes Warnungen zu achten und sich für ein Leben ohne Täuschung zu entscheiden, um die Familie vor Zerstörung zu bewahren.
Gott auf (m)einer Seite: 1. Mose 27:16-27:41
Christopher Kramp · Gott auf (m)einer SeitePodcast Diese Aufnahme ist teil eines Podcasts
Tägliche Andachten
Täglich kurze 2-minütige Andachten aus der Bibel für einen guten Start in den Tag. Diese Aufnahmen sind einer Videoserie auf https://www.joelmedia.de/serien/mit-gott-leben/ entnommen.
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Serie: Gott auf (m)einer Seite
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Transkript
[0:19] [Musik]
[0:33] Hallo, liebe Freunde, willkommen zu „Gott auf meiner Seite“, heute mit Seite 30. Lasst uns beten.
[0:39] Lieber Vater im Himmel, wir haben gesehen, dass es möglich ist, dass wir unseren Verwandten, unseren Familienangehörigen Kummer bereiten, aber auch, dass wir selbst Kummer erleben, wenn wir falsche Ratschläge annehmen. Sprich du heute zu uns, dass wir wissen, was du von uns möchtest an diesem Tag. Das bitten wir im Namen Jesu. Amen.
[1:01] Wir sind gerade in 1. Mose 27, und Rebekka rät gerade ihrem Sohn Jakob, den Vater Isaak zu betrügen. In Vers 16 lesen wir über die Felle der Ziegenböcke. Sie legte sie ihm um die Hände und wo er glatt war am Hals. Und sie gab das schmackhafte Essen und das Brot, das sie bereitet hatte, in die Hand ihres Sohnes Jakob. Und er ging hinein zu seinem Vater.
[1:29] Und sprach: „Mein Vater!“ Er antwortete: „Hier bin ich. Wer bist du, mein Sohn?“ Jakob sprach zu seinem Vater: „Ich bin Esau, dein Erstgeborener. Ich habe getan, wie du mir gesagt hast. Steh doch auf, setz dich und iss von meinem Wildbret, damit mich deine Seele segne.“
[1:50] Hast du schon mal gelogen? Das fühlt sich ganz furchtbar an, oder?
[1:54] Isaak aber sprach zu seinem Sohn: „Mein Sohn, wie hast du es so bald gefunden?“ Er antwortete: „Der Herr, dein Gott, hat es mir begegnen lassen.“
[2:05] Eine Lüge zieht meistens die nächste hinter sich, und manchmal versuchen wir das Ganze sogar noch irgendwie fromm einzukleiden.
[2:11] Da sprach Isaak zu Jakob: „Tritt hinzu, mein Sohn, dass ich dich betaste, ob du wirklich mein Sohn Esau bist oder nicht.“ Und Jakob trat zu seinem Vater Isaak. Und als er ihn betastet hatte, sprach er: „Die Stimme ist Jakobs Stimme, aber die Hände sind Esaus Hände.“ Aber er kannte ihn nicht, denn seine Hände waren rau wie die Hände seines Bruders Esau. Und so segnete er ihn.
[2:37] Da fragte er: „Bist du wirklich mein Sohn Esau?“ Er antwortete: „Ja, ich bin’s.“
[2:44] Jede dieser Fragen war eigentlich eine Gelegenheit, das im Heiligen Geist doch die Wahrheit zu bekennen. Gott lässt uns nicht so ohne Weiteres unserem Unglück laufen. Er versucht uns aufzuhalten, und das manchmal auch durch Worte anderer Menschen. Lasst uns darauf achten, wenn wir spüren, dass Gottes Geist in unserem Herzen wirkt.
[3:00] Da sprach er: „Bring es mir her, damit ich von dem Wildbret meines Sohnes esse, dass dich meine Seele segne.“ Da brachte er es ihm, und er aß. Und er reichte ihm auch Wein, und er trank. Und Isaak, sein Vater, sprach zu ihm: „Komm her, mein Sohn, und küsse mich.“
[3:16] Da trat er hinzu und küsste ihn. Und als er den Geruch seiner Kleider roch, segnete er ihn und sprach: „Siehe, der Geruch meines Sohnes ist wie der Geruch eines Feldes, das der Herr gesegnet hat. Gott gebe dir vom Tau des Himmels und vom fettesten Boden und Korn und Most in Fülle. Völker sollen dir dienen und Geschlechter sich vor dir beugen. Sei ein Herr über deine Brüder, und die Söhne deiner Mutter sollen sich vor dir beugen. Verflucht sei, wer dich verflucht, und gesegnet sei, wer dich segnet.“
[3:44] Es geschah aber, als Isaak den Segen über Jakob vollendet hatte und Jakob kaum von seinem Vater Isaak ihm ausgegangen war, da geschah es, dass sein Bruder Esau von der Jagd kam. Der machte auch ein schmackhaftes Essen und trug es seinem Vater zu. Und er sprach zu ihm: „Steh auf, mein Vater, und iss von dem Wildbret deines Sohnes, damit mich deine Seele segne.“
[4:10] Da antwortete ihm sein Vater Isaak: „Wer bist du?“ Er sprach: „Ich bin Esau, dein Erstgeborener.“ Da entsetzte sich Isaak über die Maßen und sprach: „Wer ist denn der Jäger, der ein Wildbret gejagt und mir aufgetragen hat? Ich habe von allem gegessen, ehe du kamst, und habe ihn gesegnet. Er wird auch gesegnet bleiben.“
[4:25] Als Esau diese Worte seines Vaters hörte, schrie er laut auf und wurde über die Maßen betrübt und sprach zu seinem Vater: „Segne doch auch mich, mein Vater!“
[4:35] Er aber sprach: „Dein Bruder ist mit List gekommen und hat deinen Segen weggenommen.“ Da sprach Esau: „Heißt er nicht mit Recht Jakob? Denn er hat mich nun zweimal überlistet: mein Erstgeburtsrecht hat er weggenommen, und siehe, nun nimmt er auch meinen Segen.“ Und Esau sprach: „Hast du mir denn keinen Segen zurückbehalten?“
[4:53] Da antwortete Isaak und sprach zu Esau: „Ich habe ihn zum Herrn über dich gesetzt, und alle seine Brüder habe ich ihm zu Knechten gegeben, mit Korn und Most habe ich ihn versehen. Was kann ich nun für dich tun, mein Sohn?“ Esau sprach zu seinem Vater: „Hast du denn nur einen Segen, mein Vater? Segne doch auch mich, mein Vater!“
[5:11] Und Esau erhob seine Stimme und weinte. Er weinte, weil er den Segen haben wollte, aber es reichte nicht, weil er sich nicht wirklich bekehrt hatte, von seinem gar nicht so frommen, gottesfürchtigen Leben.
[5:27] Da antwortete Isaak, sein Vater, und sprach zu ihm: „Siehe, fern vom Fette der Erde wird dein Wohnsitz sein und fern vom Tau des Himmels von oben. Von deinem Schwert wirst du leben und deinem Bruder dienen. Es wird aber geschehen, wenn du dich befreien kannst, wirst du sein Joch von deinem Hals reißen.“
[5:47] Und Esau wurde dem Jakob feind wegen des Segens, womit sein Vater ihn gesegnet hatte. Und Esau sprach in seinem Herzen: „Die Zeit, da man um meinen Vater trauern wird, ist nicht mehr weit. Dann will ich meinen Bruder Jakob umbringen.“
[6:05] Es war in Anführungsstrichen nur eine Lüge, und doch hat sie die ganze Familie zerstört.
[6:10] Sünde zerstört unsere Familien. Lasst uns darum beten, dass es in unserer eigenen Familie nicht geschieht.
[6:18] Lieber Vater im Himmel, du kennst auch unsere eigene Familie. Du weißt, wie sie angegriffen ist. Bitte hilf uns, dass wir mit dir leben, damit Sünde unsere Familie nicht zerstört. Das bitten wir auch für den heutigen Tag im Namen Jesu. Amen.
[6:34] [Musik]
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