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Tägliche Andachten

Täglich kurze 2-minütige Andachten aus der Bibel für einen guten Start in den Tag. Diese Aufnahmen sind einer Videoserie auf https://www.joelmedia.de/serien/mit-gott-leben/ entnommen.

Dieser Podcast beinhaltet die folgenden Serien:


In dieser Folge von „Gott auf (m)einer Seite“ beleuchtet Christopher Kramp die Geschichte Jakobs aus 1. Mose 27-28. Nach dem Betrug an seinem Vater Isaak flieht Jakob und erlebt in einem Traum Gottes unerschütterliche Nähe und Verheißungen. Die Botschaft ermutigt dazu, Gottes Treue auch in Momenten der Sünde und des Abgeschnittenseins zu erkennen, denn er verlässt uns nie und erfüllt seine Pläne.


Weitere Aufnahmen

Serie: Gott auf (m)einer Seite

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Transkript

[0:34] Hallo Freunde, willkommen zu „Gott auf (m)einer Seite“ heute mit Seite 31. Lasst uns beten. Lieber Vater im Himmel, unsere Familien sind so angegriffen, aber du möchtest durch dein Wort zu uns sprechen und uns Hoffnung schenken. Wir bitten dich, dass du jetzt durch dein Wort sprichst, im Namen Jesu. Amen.

[0:53] Wir sind gerade in 1. Mose 27. Jakob hat gerade seinen Vater Isaak betrogen, und so ist Esau ihm Todfeind. Deswegen in Vers 42 lesen wir: „Da wurden der Rebekka die Worte Esaus, ihres älteren Bruders, hinterbracht. Und sie schickte hin und ließ Jakob, ihren jüngeren Sohn, rufen und sprach zu ihm: Siehe, dein Bruder Esau will an dir Rache nehmen und dich töten. Und nun gehorche meiner Stimme, mein Sohn! Mache dich auf und flieh zu meinem Bruder Laban nach Haran. Und bleib eine Zeit lang bei ihm, bis sich der Grimm deines Bruders gelegt hat und bis sich sein Zorn von dir wendet und vergessen ist, was du ihm angetan hast. So will ich dann nach dir schicken und dich von dort holen lassen. Warum sollte ich an einem Tag euch beide verlieren?“

[1:37] Rebekka dachte wirklich, dass das bald wieder vorbei sei. Sie ahnte nicht, dass diese Sünde, dieses Problem, lebenslange Konsequenzen haben würde. Sie würde Jakob nie wieder sehen. Und Rebekka sprach zu Isaak: „Mir ist das Leben verleidet wegen der Töchter Hets. Wenn Jakob eine Frau nimmt von den Töchtern Hets, wie diese da, von den Töchtern des Landes, wozu soll mir dann das Leben sein?“

[2:01] Da rief Isaak den Jakob, segnete ihn und gebot ihm und sprach zu ihm: „Nimm keine Frau von den Töchtern Kanaans! Mache dich auf und zieh nach Paddan-Aram, in das Haus des Vaters deiner Mutter, und nimm dir von dort eine Frau von den Töchtern Labans, des Bruders deiner Mutter.“ Das erinnert uns an die Geschichte in 1. Mose 24, als Abraham seinen Knecht genau dorthin sandte mit derselben Idee, keine Frau von den Kanaans zu nehmen. „Und Gott, der Allmächtige, segne dich und mache dich fruchtbar und mehre dich, dass du zu einer Menge von Völkern werdest. Und er gebe dir den Segen Abrahams, dir und deinem Samen mit dir, dass du das Land in Besitz nimmst, indem du als Fremdling lebst, das Gott dem Abraham gegeben hat.“ So entließ Isaak den Jakob, und er zog nach Paddan-Aram zu Laban, dem Sohn Betuels, dem Aramäer, dem Bruder der Rebekka, der Mutter Jakobs. Und Esau...

[3:04] Als nun Esau sah, dass Isaak den Jakob gesegnet und ihn nach Paddan-Aram entlassen hatte, damit er sich von dort eine Frau hole, und dass er, als er ihn segnete, ihm gebot und sprach: „Du sollst keine Frau von den Töchtern des Landes nehmen“, und dass Jakob seinem Vater und seiner Mutter gehorsam war und nach Paddan-Aram zog – als es so aussah, dass Isaak, sein Vater, die Töchter Kanaans nicht gerne sah, da ging Esau hin zu Ismael und nahm zu seinen Frauen noch Mahalat als Frau hinzu, die Tochter Ismaels, des Sohnes Abrahams, die Schwester Nebajots. Jakob aber zog von Beerscheba aus und wanderte nach Haran.

[3:40] Da kam er an einen Ort, wo er über Nacht blieb, denn die Sonne war untergegangen. Er nahm von den Steinen jenes Ortes und legte sie unter sein Haupt und legte sich an den Ort schlafen.

[3:55] Hast du schon mal das Gefühl gehabt, dass du aufgrund deiner Sünde von Gott getrennt bist? Dass du zu weit gegangen bist? Dass du zu viel getan hast? Dass du jetzt von allem abgeschnitten bist, was dir vorher lieb und teuer gewesen ist? Dem Jakob ging das so, und vielleicht geht es dir heute gerade so oder schon seit längerer Zeit. Aber schaue, was Gott hier tut: Und er hatte einen Traum, und siehe, eine Leiter war auf die Erde gestellt, die reichte mit der Spitze bis an den Himmel. Und siehe, auf ihr stiegen die Engel Gottes auf und nieder. Ein Weg von der Erde in den Himmel! Die Engel Gottes steigen auf und nieder, direkt zu ihm, der dort ganz allein, verlassen, scheinbar auf der Erde liegt. Gott kommt direkt zu uns, da wo wir liegen, mitten in unserer Sünde. Und siehe, der Herr stand über ihr und sprach: „Ich bin der Herr, der Gott deines Vaters Abraham und der Gott Isaaks. Das Land, auf dem du liegst, will ich dir und deinem Samen geben.“

[5:14] Vielleicht haben wir Gott enttäuscht, vielleicht haben wir versagt, vielleicht denken wir, wir sind zu weit gegangen. Aber Gott kennt uns noch immer, und er will uns noch immer bei sich haben. Er will noch immer seine Verheißungen in unserem Leben erfüllen. Und hier sagt er: „Ich will dich behüten überall, wo du hingehst, und ich will dich wieder in dieses Land bringen. Denn ich will dich nicht verlassen, bis ich vollbracht habe, was ich dir zugesagt habe.“

[5:43] Kennst du Verheißungen, die Gott dir gezeigt hat? Er wird dich nicht verlassen. Er will dich nicht verlassen, bis er alles erfüllt hat, was er dir versprochen hat, was er verheißen hat. Er bleibt bei dir. Als nun Jakob von seinem Schlaf erwachte, sprach er: „Wahrlich, der Herr ist an diesem Ort, und ich wusste es nicht!“ Wie oft ist Gott uns nah, und wir merken es nicht einmal? Und er fürchtete sich und sprach: „Wie furchtgebietend ist diese Stätte! Hier ist nichts anderes als das Haus Gottes, und dies ist die Pforte des Himmels.“

[6:20] Egal wo du gerade bist, liebe Freunde, egal was du gerade getan hast: Dort, wo du bist, kann Gott, will Gott dir begegnen. Dort, wo du bist, ist das Haus Gottes, wenn er zu dir sprechen darf. Lasst uns beten. Lieber Vater im Himmel, danke, dass du dich uns offenbarst, mitten hinein in unsere Sünde und Verzweiflung, in unser Abgeschnittensein, so wie wir uns fühlen. Danke, dass du uns zeigst, dass du uns nicht verlässt, dass du bei uns bist und dass du einen großen Plan mit uns hast und dass du alle deine Verheißungen in unserem Leben persönlich erfüllen möchtest. Danke dafür von ganzem Herzen. Amen.


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