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Tägliche Andachten

Täglich kurze 2-minütige Andachten aus der Bibel für einen guten Start in den Tag. Diese Aufnahmen sind einer Videoserie auf https://www.joelmedia.de/serien/mit-gott-leben/ entnommen.

Dieser Podcast beinhaltet die folgenden Serien:


In dieser Folge der Serie „Gott auf (m)einer Seite“ beleuchtet Christopher Kramp die Geschichte von Kain und Abel aus 1. Mose 4. Er analysiert die unterschiedlichen Opfergaben, Gottes Reaktion und die tragischen Konsequenzen von Kains Eifersucht und Ablehnung von Gottes Weg. Die Predigt betont die Eskalation der Sünde, wenn Gottes Erlösungsangebot nicht angenommen wird, und ruft dazu auf, Gottes Führung im eigenen Leben zu vertrauen.


Weitere Aufnahmen

Serie: Gott auf (m)einer Seite

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Transkript

[0:30] [Musik] Hallo Freunde, willkommen zu "Gott auf einer Seite", heute mit Seite 5. Lasst uns gemeinsam beten. Lieber Vater im Himmel, wir haben gesehen, dass obwohl wir in Sünde gefallen sind, du uns nicht aufgibst, sondern einen Plan erdacht hast, um uns zu retten. Hilf uns auch heute, diesen Plan zu sehen in deinem Wort. Das bitten wir in dem Namen Jesu. Amen.

[0:58] Wir machen weiter mit 1. Mose 4, Vers 1: "Und Adam erkannte seine Frau Eva, und sie wurde schwanger und gebar den Kain. Und sie sprach: Ich habe einen Mann erworben mit Hilfe des Herrn. Und weiter gebar sie seinen Bruder Abel. Und Abel wurde ein Schafhirte, Kain aber ein Ackerbauer. Und es geschah nach geraumer Zeit, dass Kain dem Herrn ein Opfer darbrachte von den Früchten des Erdbodens. Und auch Abel brachte ein Opfer davon, von den Erstlingen seiner Schafe und von ihrem Fett. Und der Herr sah Abel und sein Opfer an, aber Kain und sein Opfer sah er nicht an. Da wurde Kain sehr wütend und sein Angesicht senkte sich."

[1:35] Wir haben von dem Opfer schon in 1. Mose 3 gelesen, ohne das vielleicht so richtig gesehen zu haben. Denn Gott hatte ja Kleider aus Fell gegeben. Felle wachsen nicht an Bäumen. Felle konfrontieren... Gott wollte illustrieren, dass der Sünde Sold wirklich der Tod ist, dass die Sünde zum Tod führt und dass die Menschen nur deswegen weiterleben können und eine Hoffnung auf ewiges Leben haben, weil jemand anders für sie stirbt. Das war alles noch so etwas in mysteriöser Symbolsprache gekleidet, aber es war ganz deutlich, dass er selbst, Gott, der Schlange den Kopf zertreten oder er selbst würde Krieg führen gegen sie. Das Opfer sollte also den kommenden Erlöser darstellen, an den glaubte Abel, aber Kain irgendwie nicht. Kain glaubte an Gott, aber glaubte nicht an diese spezielle Form des Erlösungsplanes, wie Gott es sich gedacht hat. Und das machte ihn böse und neidisch auf Abel.

[2:38] Und daher sprach der Herr zu Kain: "Warum bist du so wütend, und warum senkt sich dein Angesicht? Ist es nicht so: Wenn du Gutes tust, so darfst du dein Haupt erheben? Wenn du aber nicht Gutes tust, so lauert die Sünde vor der Tür, und ihr Verlangen ist auf dich gerichtet. Du aber sollst über sie herrschen." Gott kennt unsere Emotionen.

[2:53] Wenn du heute aufgewacht bist und böse bist auf jemanden, zornig bist, eifersüchtig, neidisch – Gott weiß es. Und Gott fragt dich heute schon: "Warum tust du das?" Es gibt die Möglichkeit, das alles abzulegen. Es gibt die Möglichkeit, zu den Füßen Jesu diese Sünde zu geben.

[3:13] Vers 8: "Und Kain redete mit seinem Bruder Abel. Und es geschah, als sie auf dem Feld waren, erhob sich Kain gegen seinen Bruder Abel und schlug ihn tot." Böse Gedanken führen später einmal zu bösen Taten. Mord beginnt in meinem Herzen. Die Dinge, die wir im Herzen falsch tun, haben schreckliche Konsequenzen.

[3:41] Aber Gott gibt Kain nicht auf. Da sprach der Herr zu Kain: "Wo ist dein Bruder Abel?" Er antwortete: "Ich weiß es nicht. Soll ich meines Bruders Hüter sein?" Er aber sprach: "Was hast du getan? Die Stimme des Blutes deines Bruders schreit zu mir von dem Erdboden. Und nun sollst du verflucht sein von dem Erdboden hinweg, der seinen Mund aufgetan hat, um das Blut deines Bruders von deiner Hand zu empfangen. Wenn du den Erdboden bebaust, soll er dir künftig seinen Ertrag nicht mehr geben. Ruhelos und flüchtig sollst du sein auf der Erde."

[4:14] Gott hat sich wieder an Kain gewendet. Er redet mit Kain viel mehr als in dieser Geschichte, aber Kain hat kein Interesse. Er lehnt ihn ab. Er will nichts von Gott wissen, und deswegen kann Gott ihm nicht helfen. Alles, was jetzt bleibt, ist Fluch.

[4:25] Und Kain sprach zum Herrn: "Meine Strafe ist zu groß, als dass ich sie tragen könnte. Sie vertreibt mich heute von dem Erdboden, und ich muss mich vor deinem Angesicht verbergen und ruhelos und flüchtig sein auf der Erde. Und es wird geschehen, dass mich totschlägt, wer mich findet." Da sprach der Herr zu ihm: "Fürwahr, wer Kain totschlägt, der zieht sich siebenfache Rache zu." Und der Herr gab dem Kain ein Zeichen, damit ihn niemand erschlage, wenn er ihn fände. Und Kain ging weg von dem Angesicht des Herrn und wohnte im Land Nod, östlich von Eden.

[4:57] Kain wollte kein Lamm schlachten, dafür hat er dann seinen Bruder getötet. Und er wollte nicht seine Sünde auf einen Erlöser übertragen, aber dann war ihm seine eigene Sünde zu schwer. Wer sündigt, handelt nicht mehr wirklich rational. Eine wirklich traurige Geschichte.

[5:15] Und Kain erkannte seine Frau, die wurde schwanger und gebar Henoch. Und er baute eine Stadt und nannte sie nach dem Namen seines Sohnes Henoch. Dem Henoch aber wurde Irad geboren. Und Irad zeugte Mehujaël. Und Mehujaël zeugte Metuschaël. Und Metuschaël zeugte Lamech. Und Lamech nahm sich zwei Frauen. Die eine hieß Ada, die andere Zilla. Und Ada gebar den Jabal. Der wurde der Vater der Zeltbewohner und Herdenbesitzer. Und sein Bruder hieß Jubal. Der wurde der Vater aller Harfen- und Flötenspieler. Zilla aber gebar Tubal-Kain, den Meister aller Handwerker in Erz und Eisen. Und die Schwester Tubal-Kains war Naama. Und Lamech sprach zu seinen Frauen, Ada und Zilla:

[5:53] "Hört meine Stimme, ihr Frauen Lamechs, vernimmt meinen Spruch: Einen Mann erschlug ich, weil er mich verwundet, und einen jungen Mann, weil er mich geschlagen hat. Denn Kain wird siebenfach gerächt, Lamech aber siebenundsiebzigfach."

[6:06] Gott hätte eigentlich den Kain töten können, zuletzt hat er ihn begnadigt. Aber weil der Kain das Erlösungsangebot Gottes nicht angenommen hat, hat sich das Böse immer mehr potenziert. Gott würde uns keinen Gefallen tun, wenn er Sünder nicht irgendwann auch bestrafen würde, wenn das Problem der Sünde nicht überaus geahndet werden würde. Deswegen dürfen wir dankbar sein, dass er

[6:33] heute auch in unserem Leben zu uns spricht und uns vor Sünde bewahren möchte. Lieber Vater im Himmel, du kennst unsere Gedanken, du weißt, wohin unsere Gedanken tendieren, selbst wenn wir das gar nicht glauben möchten. Hilf uns, dass wir besser reagieren als Kain, dass wenn du zu uns sprichst, dass wir dem Opfer, an dem du für uns vorweist, deiner Erlösung vertrauen und davor bewahrt werden, den Fluch zu erleben, der passiert, wenn wir ohne dich leben. Das bitten wir im Namen Jesu. Amen.


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